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Leviathan
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 30.03.2013
Beiträge: 946

BeitragVerfasst am: 23. Mai 2017 14:15    Titel: Antworten mit Zitat

Leider leide ich nicht nur unter Depris, auch unter Angst. Wächst sich schon fast zur Paranoia aus. Hoffe, bald eine Therapieplatz (ambulant) zu bekommen, um mal was gegen meine Ängste zu tun.

LG der Leviathan.

An alle: genießt die Sonne dieser Tage Wink Wink

LG
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Yez
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 20.04.2016
Beiträge: 1559

BeitragVerfasst am: 23. Mai 2017 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Leviathan,

dass tut mir leid .
Ich persönlich kenne keine anhaltende Angst .
Muss sehr schlimm und unangenehm sein .

Einfach mal einen dicken virtuellen Quetscher
kann nur besser werden !

Auf das es uns allen ein kleines Stück besser gehen mag .


Liebe Grüße

Yez
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Quasimodus
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 04.02.2015
Beiträge: 1260

BeitragVerfasst am: 24. Mai 2017 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Gerade habe ich den Gedanken, ob langjähriger Gebrauch von Substitutionsmitteln (bei mir: Bupre) die Psyche verändern


tja, die Frage stelle ich mir auch des öfteren.
ich glaub aber, es sind nicht die Opis, sonden das hat enorm viel mit äusseren Einflüssen und der eigenen ( labilen) Psyche zu tun.
Wenn du zB kleine Kinder siehst, die sind total unvoreingenommen und gerade heraus und je älter man wird, desto tiefer steckt einem der Stock im Arsch.

Wir werden ja quasi schon in ein System hineingeboren, welche uns vorschreibt zu funktionieren um jeden Preis. Diejenigen die das Programm nicht mitmachen haben es schwer, werden denunziert oder im schlimmsten Fall drogenabhängig.

Dann kommt irgendein dahergelaufener Psychodoc und sagt : Sie sind depressiv, aber es gibt Abhilfe. Und wenn die Psyche eh schon labil ist, dann schluckt man es ohne nachzuhaken, was man echt machen sollte, denn das Geschäft mit Psychopharmaka ist ein Milliarden Dollargeschäft und Drogensüchtige werden nur allzu gern zu medizinischen Versuchskaninchen gemacht.

Solange du dein Gesicht morgens noch im Spiegel betrachten kannst ohne das du kotzen musst, solange ist alles noch halbwegs im grünen Bereich würde ich sagen.Selbstbewusstsein kommt nicht in Form von AD`s daher sondern durch eigene Aktivitäten.

In diesem Sinn, halt die Ohren steif Levi
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Leviathan
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 30.03.2013
Beiträge: 946

BeitragVerfasst am: 24. Mai 2017 14:04    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Yez,

vielen Dank. Virtueller Quetscher zurück:-)

Der Substidoc hat mir eine PS "Ängstlich-Vermeidend" attestiert. Sitze ich in der Achterbahn, oder sprang aus dem Flugzeug (damals, schon ne Weile her, einige Absprünge aus 4.000) hatte ich zwar auch so etwas wie Angst, aber nicht zu vergleichen mit dem, was mich sonst umtreibt.

Lieber Quasi,

ich denke, das ist viel Wahres, was du schreibst. Ängste, vermindertes Selbstbewußtsein, Schuldgefühle als Ursache eines "Erziehungsprozesses". Antrainiertes, erlerntes Denken. Dieses Denken ist fest eingeschliffen. Man handelt (und denkt) quasi automatisiert in diesen eingeschliffenen "Normen", "Geboten" oder wie auch immer man das bezeichnen will. Da auszubrechen, erfordert zunächst mal ein Bewußtsein. Und auch die Auseinandersetzung mit sich selbst - wer bin ich? Was will ich?

Selbstachtung ist sehr wichtig. Hast mir einen guten Anstoß gegeben, mal aus einer anderen Blickrichtung drauf zu schauen. Und da ich mein Spiegelbild als angenehm empfinde, ist es tatsächlich noch im grünen Bereich.

Viele Depressive werten sich selbst andauernd ab und merken es gar nicht mehr. Selbstachtung, Selbstbewußtsein, solche Dinge können von keiner Pille vermittelt werden. Volltreffer, mein Quasi.

Habt einen schönen Vatertag morgen Wink

LG der Leviathan
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Lillian
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 22.05.2013
Beiträge: 3457

BeitragVerfasst am: 24. Mai 2017 14:41    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Levi,

ich verstehe Dich nur allzu gut.
Ich leide auch unter Angst-und Panikattacken. Nun nehme ich wieder Medikamente, die wirklich gut helfen und auch längerfristig. Nicht so,das du alle paar Stunden Pillen einwerfen musst, sondern es reichtt 2x in 24 Stunden. Opipramol und Pregabalin gegen Schmerzen und Ängste, welches jeden Monat um 25 mg reduziert wird.

Meine Ärztin macht das wirklich sehr langsam. Ich weiß nicht ob Du's mitbekommen hast, aber ich habe nächsten Monat ein Vorgespräch in der Dr. Heines Klinik in Bremen. Wurde mir im Forum empfohlen. Ich komme auf die Traumastation und danach mache ich ambulant weiter. Es muss jetzt etwas passieren.

Von mir auch einen lieben Quetscher und weiterhin viel Glück bei der Suche nach einem Therapeuten.
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MausiMaus
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 01.07.2015
Beiträge: 1525

BeitragVerfasst am: 24. Mai 2017 14:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Lilly, ich hoffe für dich,dass du einen

guten Platz für Aimy findest...

grüsse,
Karin
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Leviathan
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 30.03.2013
Beiträge: 946

BeitragVerfasst am: 5. Jun 2017 14:59    Titel: Antworten mit Zitat

Heute habe ich - mal wieder - erlebt, wie sehr meine Frau unter meinen Depressionen leidet. Unendlich leid tut mir das, dem Menschen, den ich unendlich liebe, so viel Sorgen und Kummer zu bereiten.

Hoffnung setze ich in die Therapie, wenn ich denn mal einen Platz bekommen sollte. Alternativ kann ich - erneut - über einen Platz in einer Tagesklinik nachdenken.

Unsere Beziehung ist trotz dieser fiesen Krankheit stabil. Dafür bin ich dankbar.

Angehörige von Depri-Kranken brauchen oft selbst Hilfe, um nicht unter die Räder zu kommen. Wir sprechen über diese Dinge. Reden tut gut. Immer.

Schönen Pfingstmontag für alle.

LG der Leviathan
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Yez
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 20.04.2016
Beiträge: 1559

BeitragVerfasst am: 5. Jun 2017 22:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo lieber Leviathan,

ist natürlich sehr belastend für deine Frau .
Umso wichtiger das der Zusammenhalt funktioniert.
Da habt ihr beide ein Riesen Vorteil und großes Glück.

Hier im Forum wurde schon oft über Kratom geschrieben.
Wäre es eventuell was für dich ?
Es soll ja Ängste und Depressionen lindern .
Spreche doch mal deinen Arzt drauf an .

CBD Öl 5 % kann ich aus eigener Erfahrung empfehlen.
Seit dem mein Mann es nimmt , geht es ihm mental sehr viel besser .
Meine Schwiegermutter nimmt es seit Monaten und konnte ihre Medikamente halbieren.
( Psychopharmaka )
Weniger Angstattaken und Depressionen.

Wünsche dir gute Besserung und eine erholsame Nacht

Liebe Grüße

Yez
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Leviathan
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 30.03.2013
Beiträge: 946

BeitragVerfasst am: 15. Jun 2017 14:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo liebe Yez,

ich antworte spät, aber ich antworte Very Happy

Die Situation hat sich beruhigt. Ich bin unendlich dankbar, dass meine Frau zu mir steht. Sie ist das größte Glück und Geschenk, das ich habe. Ich danke Dir für Deine lieben Zeilen.

Eine Wolke " Umarmung" schicke ich auf die Reise dorthin, wo Du gerade bist Wink

GLG der Leviathan
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Leviathan
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 30.03.2013
Beiträge: 946

BeitragVerfasst am: 15. Jun 2017 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Yez,

Kratom und CBD Öl habe ich beides schon probiert, allerdings nur ganz kurzfristig, so dass ich mir ein finales Urteil nicht erlauben kann. Aber Du hast recht, könnte das mal erwas länger probieren. Das Öl dürfte die UK in der Substi ja nicht beeinflussen, oder doch?

GLG der Leviathan
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Domenico
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 19.04.2013
Beiträge: 2723

BeitragVerfasst am: 15. Jun 2017 14:52    Titel: Antworten mit Zitat

hi levi,ist dein päkchen schon etwas leichter geworden womit ich sagen will ob
es dir schon besser geht und dein päkchen net mehr so sehr wiegt?!
ich hoffe es geht dir besser!
was machst du heute bei dieser hitze?mittlerweile sind es bei mir gute 31 grad.
schon krass aber ich habe alle dachfenster mit dunklen lacken abgehangen und
so habe ich in meiner wohnung "nur"28 grad! Very Happy
ich wünsche dir noch einen angenehmen und net zu heissen tag!LG Vittorio
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Leviathan
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 30.03.2013
Beiträge: 946

BeitragVerfasst am: 17. Jun 2017 17:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Vittorio,

am heißen Frohnleichnamstag gings mir soweit ganz gut, bis auf Zahnschmerzen, die ich dann gestern haben behandeln lassen. War gar nicht so einfach, an einem Brückentag einen Zahnrzt zu finden, da meiner - natürlich - frei hatte.

Mein Päckchen ist noch da. Insbesondere an den Wochenende morgens brauche ich Stunden, bevor man mit mir irgendwas anfangen kann. Schlafe sehr schlecht und gerade dann habe ich morbide Gedanken. Ich denke, das kommt vom Tex.

Jetzt geht`s und ich beschäftige mich ein bißchen mit mir und dem Forum und das tut mir gut.
Morgen, Sonntag, soll es sonnig und warm werden und darauf freue ich mich.

Ich wünsche Dir alles Gute und ein schönes Wochenende. Freue mich, dass Du am mich denkst

Wink

LG der Leviathan
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Maximus96
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 29.11.2012
Beiträge: 302

BeitragVerfasst am: 18. Jun 2017 00:06    Titel: Antworten mit Zitat

Leviathan, das mit den Depressionen vom Substitut (Subutex) denke ich mir auch ganz oft.

Bei mir ist das einer der Gründe, warum ich auch unbedingt dauerhaft weg möchte von der Substitution. Wenn man Take Home hat, ist es ja eigentlich in Bezug auf Lästigkeit und täglichen Aufwand ganz gut zu ertragen ... aber ...

... je länger ich das Zeug nehme, desto mehr kommt es mir so vor, als ob Sub. meine Depressionen noch deutlich verstärkt hätte. Viele berichten vom Metha ja Ähnliches. Dabei sehe ich vor allem darin das Problem, dass sich meine (depressiven) Tiefs zwar seit Subutex nicht verschlechtert, jedoch auch nicht gebessert, haben, jedoch haben sich meine Hochs drastisch reduziert.

Ich erinnere mich an einige kalte Heroinentzüge, während derer ich in solch tiefe Löcher, in Depressionen solchen Ausmaßes verfallen bin, dass ich sie keinem wünsche. Würde sagen, dass ich an diesen Tagen mir die Hölle schon mal von innen betrachten konnte. Meine Gedanken kreisten ausschließlich um Tod, Suizid, Verfall. Und das war nur die psychische Ebene, der körperliche Entzug kam hinzu.
Das Ganze hielt wirklich akut 3-4 Tage an, latent 1 Woche, danach ging es bergauf. Und dann kamen die Hochs! So extrem wie die Tiefs waren, so sehr rissen mich die Hochs und Glücksgefühle, die danach wiederkamen, aus dem Sattel! Und es waren Kleinigkeiten. Musikhören, an dem ich wieder Freude fand, die Natur, ein leckeres Essen. Alles, was auf Heroin an Priorität einbüßt oder gänzlich verliert. Leider blieb eine gewisse Labilität, auch durch die wieder gewonnene Sensibilität, die mich letzten Endes immer wieder rückfällig werden ließ.

Auf Subutex fühle ich mich physisch wie mental relativ sensibel, dennoch vermisse ich eben diese Ausschläge nach oben. Ich habe trotz allem das Gefühl, dass Subutex mich abstumpft, nicht so sehr wie Methadon oder andere Vollagonisten, aber doch auf seine ganz bestimmte Weise. Ich bin lethargisch (geworden), habe Probleme morgens aus dem Bett zu kommen, kann mich schwer aufraffen zu Dingen, die mir evtl. Freude bereiten würden. Ich hatte auch früher ausgeprägte depressive Neigungen, aber diese Phasen verliefen niemals so schleppend, monoton, quälend langanhaltend wie jetzt auf Sub. Ich weiß, viele Menschen fühlen einen besonders gesteigerten Antrieb von dem Zeug, das kann ich für mich so gar nicht bestätigen. Auch hält Sub. bei mir nie lange, wenn ich es mittags nehme, bin ich am nächsten Morgen entzügig. Aber vielleicht ist das einfach eine individuelle Geschichte und bei den meisten ist es anders.

Was ich aber definitiv auch so wahrnehme: Subutex dauerhaft macht mich gleichgültig(er). Ich bin unzufrieden, kann diese Unzufriedenheit aber nicht richtig benennen. Ich verbringe die Tage irgendwie ohne großartige Motivation ... mir fällt erst auf, wie es anders sein könnte, wenn ich mich mal selbst etwas von dem Zeug runterdosiert habe (bspw. von 4 mg subl. auf 0, 5 - 1 mg nasal). Auf einmal kommt mein Ehrgeiz, kommen meine Ambitionen wieder! Ich denke mir: "Moment, wo bin ich, was mache ich hier eigentlich?"
Habe wieder Lust etwas zu tun, zu studieren, aktiv zu werden, mich kreativ zu betätigen, rauszugehen, Freunde zu treffen. Subutex erzeugt eine, zugegebenermaßen zeitweise angenehme, Gleichgültigkeit und Selbstzufriedenheit. Man ist weder glücklich noch traurig, man braucht aber auch nicht viel zum Glücklichsein. Ist mit einer unzureichenden Wohnsituation, ohne Job und Geld zwar nicht zufrieden, aber auch nicht himmelschreiend unzufrieden.

Mich würden Deine Gedanken zu dem Thema nochmal interessieren - vielleicht ja auch von anderen? Very Happy

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Herzliche Grüße & angenehmen Sonntag, Maxi Wink
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Domenico
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 19.04.2013
Beiträge: 2723

BeitragVerfasst am: 18. Jun 2017 03:35    Titel: Antworten mit Zitat

hi leviathan,ich hoffe deine zahnschmerzen sind jetzt etwas besser geworden!
das mit dem subutex kenne ich ich war ein jahr lang auf tex mit 12mg tagesdosis und meine depris und störungen wurden immer schlimmer so das ich wieder zurück zum pola bin.jetzt bin ich wieder auf metha.
hast du schon mal ein ssri antidepressivum versucht ich nehme zb. fluoxetin hilft
auch gegen zwänge.
vorher hatte ich cipralex und citalopram und noch einige andere aber nur das fluoxetin hilft mir!
es dauert aber 2-4 wochen bis es anfängt richtig zu wirken.man fängt mit 10mg oder 20 mg an und steigert sich alle paar wochen bis die depris oder zwänge weg sind ich bin jetzt auf 50 mg und mir gehts schon wesentlich besser und es macht net abhängig!höchstdosis ist 60mg sagt mein arzt.
vielleicht wäre ein ad auch was für dich!na ja ich wünsche dir noch eine angenehme nacht!und dein päckchen wird auch leichter,glaub mir das!LG
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schattengewächs
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 26.07.2015
Beiträge: 1589

BeitragVerfasst am: 18. Jun 2017 14:41    Titel: Antworten mit Zitat

hab das gerade mal quergelesen.
Leviathan leidet tatsächlich, meiner Meinung nach, an schwersten Depressionen (ich nenne das den Zustand der "Unter-steuerung"), Maxi wohl phasenweise auch.
Wir alle, auch ich, leiden an Zuständen, die man mit "Unter-steuerung" (zuwenig Elan, zuwenig Power, Antrieb, whatever) oder "Über-steuerung" (Panikattacken, Angst, Über-erregung, u.a.) betiteln könnte, wenn Worte mal ausreichen würden... Idea

Ich selbst nehme Opiate gerne um ein "Plus" an Abdichtung zu haben! da muß ich mir wohl eingestehen. Nach oben wie nach unten. Eben etwas mehr "Gleichgültigkeit" ist genau das, was ich will! wie dubios. Ich leide absolut daran, meinen Achterfahrt von Emotionen quasi ausgeliefert zu sein... und Neuroleptika sind keine Option. Benzos auch nicht wirklich, - abhängig bin ich dennoch. Ist mir aber schnuppe, ich bin physisch dennoch relativ fit, dubioserweise.
Wie unterschiedlich Menschen doch sind... ist mir eben aufgefallen.

Ich war ja ca 15 mal stationär in der Psychiatrie, aber IMMER nur wg. Übersteuerungen, NIE wegen Depris = Untersteuerungen.
So, wie ich sagen kann, ich komme im Winter bestens klar, weil ich mich bei Kälte ja immer noch "warm anziehen kann"- bei Hitze jedoch kollabiere ich komplett! (denn nackter als nackt geht eben nicht!) - ab morgen werde ich wohl nicht mehr schreiben, weil es wieder zu heiß ist für mich.

Evt versteht ja irgendwer, was ich meine, - ich kann es nicht besser erklären.

Die Problematiken sind wohl sehr verschieden.
Ich nehme den Mix an Drugs wirklich nur, nachdem ich lange erfahren habe, dass mir kein Therapeut und keine Klinik adäquate Angebote für ein wirkliche Lösung meiner tiefsten Problematik machen konnten. In Selbst-regie, quasi. Mit einem Arzt, der mich versteht und kooperiert, so dass mir netterweise das fucking "Substitutions-programm" erspart bleibt.
Idea
Gelöst ist auch bei mir quasi nix. Aber ich komme eben klar.
Ich wollte nur sagen, das Fenster, das Gitter in dem WOHLGEFÜHL aufkommt, ist eben schmal, und die meisten von uns bewegen sich wohl chronisch drüber oder drunter.
Heul.
Rundum-Um-armung von mir!
war nur so ein Gedanke von einer "Un-Erlösten"!
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