Substitol, retadiertes Morphin

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rock
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 16.03.2015
Beiträge: 2481

BeitragVerfasst am: 12. Feb 2018 13:56    Titel: Antworten mit Zitat

Leviathan hat Folgendes geschrieben:
Bin noch am grübeln, wie viel ich nehmen sollte. Meine Tagesdosis ist 330 mg, also net so viel.

Hm, Tagesdosis 330mg Substitol ? Oral, also retardiert ?
Und Du willst sozusagen ein Flash erleben ?
Irgendetwas stimmt da nicht. 30er Substi ? Noch nie gehört ... Sagt nichts, ich bin mittlerweile ja eher am Rande des Geschehens. Trotzdem kenne ich ja jede Menge Leute, die auf Substi sind. Die bekommen alle 200er, bis zu 7 Stück/d.
Irgendwann gab's mal 160er (grüne Kapseln), aber 30mg ... ?
Wenn Du auf 330mg/d Substitol oral bist, dann dürften 30mg anal zu wenig für ein Flash sein. Es ist wahnsinnig schwer, dazu was zu sagen. Da ist schnell Unheil angerichtet, darum halte ich mich zurück.
Gut, daß Du vorsichtig bist ! Wichtig ! Es zahlt sich nicht aus, weiß Gott was zu riskieren für ein Flash.
Allerdings muß man berücksichtigen, daß die Bioverfügbarkeit von Morph zwischen oral und parenteral (anal sollte dazu gehören, schätze ich) doch recht unterschiedlich ist.
So, jetzt habe ich eine Menge geschrieben, ohne Deine Frage erschöpfend beantwortet zu haben ... Sorry.
Bleibt nur, vorsichtig zu probieren.
Paß auf auf Dich !
Cheers
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Leviathan
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 30.03.2013
Beiträge: 980

BeitragVerfasst am: 12. Feb 2018 15:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Rock,

danke erstmal für Deine Rückmeldung Wink

Ja, 330 Substitol ist net viel. Vorher hatte ich 2 mg Tex. Von der Dosis passt das Substi schon und wenn ich mehr möchte, bekomme ich mehr. Ich weiß, dass viele auf 600 bis 1000 mg sind. Wobei: Im Hirn kommen von 1000 vielleicht 400 an?! Der Rest let dann eher den Darm flach, verursacht aber keine psychotrope Wirkung.

Substitol gibt es jetzt zu 30 mg, 60 mg, 100 mg und 200 mg. Die kleinen Dosen (30 und 60) gibt es noch nicht so lange. Zu Beginn gab es nur die 100 er und die 200 er. Mit den jetzt verügbaren kleineren Kapseln kann man sicher besser reduzieren, als nur mit den 100 er Kapseln.

Klar bin ich vorsichtig. Unbedingt. Ne OD möchte ich ganz bestimmt nicht erleben. Die Bioverfügbarkeit bei rektaler Aufnahme muss schon ziemlich doppelt so groß sein, wie bei oralem Konsum. Und dann noch die Retardierung aufgehoben? Muss man schon vorsichtig sein. Ballern ist nichts für mich (würde die Vene garnicht treffen). Bei rektaler Applikation ist das Wachsthema auch kein Problem, so dass sich das geradezu anbietet.

Aber 30 mg sind defintiv zu wenig. Also werde ich mich rantasten mit 60 mg, wobei der Inhalt einer 30 er Kapsel ja auch nicht 30 mg Morph ist, sondern 22,56 mg. Bei zwei 30 er Kapseln wären das dann 45,02 schnell anflutendes Morphin Wink

Viele Grüße der Leviathan
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rock
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 16.03.2015
Beiträge: 2481

BeitragVerfasst am: 12. Feb 2018 15:38    Titel: Antworten mit Zitat

Interessant, danke für die Infos.
Du machst mir Gusto auf M Wink Selten aber doch kommt das vor Laughing
Ich würde mir 80-100 iv geben. Scheiß Toleranz auch nach mittlerweile Jahren der Quasi-Abstinenz ... Gelegentlich wird ja trotzdem getestet, ob sie noch da ist.
Aber, wie habe ich immer gesagt: Kommt Zeit, kommt Zeug !
Ich suche nie, lassen mich finden.
So, nun wünsche ich Dir neidlos viel Spaß.
Cheers

PS: Die Gefahren bei Wiederholungen sind Dir bewußt ? Mach's so wie ich - alle heiligen Zeiten mal. Dann, wenn's wirklich paßt. Das taugt dann auch was. Bei täglich wird's rasant alltäglich und damit stinknormal.
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Praxx
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 25.07.2014
Beiträge: 2998

BeitragVerfasst am: 12. Feb 2018 17:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Rock

100mg iv? Und was soll dann bitte auf deinem Grabstein stehen? Das entspricht fast einem ganzen Gramm durchschnittlichem Straßendreck!
Intravenös kriegst du damit eine Spitzenkonzentration hin, die dein Atemzentrum ausknockt... 5 Minuten reichen, um dich ins Jenseits zu befördern, wenn dich nicht jemand solange beatmet, bis du selber wieder daran denkst..

Laß den Unfug

Praxx
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rock
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 16.03.2015
Beiträge: 2481

BeitragVerfasst am: 12. Feb 2018 18:21    Titel: Antworten mit Zitat

Praxx, ich gehöre nicht zu den Fabulierenden !
Seit etwa sieben Jahren geb' ich mir nur gelegentlich ein Opiat, M oder seltener H. M ist mir einfach lieber. Und da nehme ich eine 200er Substi, teile sie Auge mal Pi und koch' mir ein Schüssli mit etwa der Hälfte. Das haut mich nicht um, nach zwei, drei Minuten mit rotem Kopf merkt mir niemand etwas an. Obwohl ich den Schuß dann schon spüre, klar, sonst würde ich ihn nicht setzen.
Zuvor, in der Substi waren zweimal täglich 2x200 und einmal 200 Tagesordnung. Bei 600mg auf einmal bekam ich Kopfschmerzen.
Das ist eine allem Anschein nach über Jahrzehnte aufgebaute und gepflegte Toleranz. Gar nicht lustig, sogar beschissen, denn sie hat definitiv nur Nachteile.
Du solltest Dich mal in Wien umsehen, da sind ein paar Leute Leute mit 1200mg bis 1400mg/d unterwegs, die sich 2x600 (und 1x200) geben. Iv natürlich. Wenn die in der Apo beim Ausspucken aufgedeckt und quasi zum Abschlucken verdammt werden, haben sie ein großes Problem und rennen herum: "Hast' Substi ?"
Cheers
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simbalabum
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 13.10.2015
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 14. Feb 2018 01:49    Titel: Antworten mit Zitat

Praxx hat Folgendes geschrieben:
Übrigens einer der Gründe, warum Substitolpatienten in der Regel unterschreiben müssen, dass Sie mit einer körperlichen Untersuchung auf Einstichstellen einverstanden sind...

w00t!
Hab ich ein Glück... bei der 2. Praxis auf Substitol und nix dergleichen.

Diese Rumkontrolliererei, Gängelei, Bevormunderei, Entmündigerei, nie wird man wie ein Mensch behandelt, sondern immer wie ein unmündiger, geistesschwacher Berufsverbrecher... ich kann das so nicht mehr haben! Evil or Very Mad
Bei mir persönlich ist das auch absolut kontraproduktiv, nicht zuletzt deswegen hab ich die Praxis gewechselt und echte Idealisten erwischt. Seit ich da auch nur vorgesprochen hab und trotz Junkie völlig nett und freundlich mit mir umgegangen wurde, ist mein ganzer BK von einem Tag auf den anderen von sowas wie wöchentlich auf alle 8 Wochen und mehr gefallen...
Umgekehrt, beim Umstellen von Metha auf Substitol musste ich noch in der Praxis davor wieder täglich antreten über einige Wochen, nach einer Woche hatte ich Unterschleifmaterial für UKs und praktisch jeden Tag BK.

Wenn man Patienten haben will, die sich wie das negative Stereotyp von Junkies benehmen, muss man sie nur so behandeln!

Freder hat Folgendes geschrieben:
weisst du oder jemand anderes wie der Entzug von Subtitol ist verglichen mit Subu?

Entzug komplett durch kann ich nicht sagen, noch nicht passiert/probiert.
Sehr selten vergess ich mal meine Pillen aus Stress, wenn ich es dann nicht merke, geht ab 4h nach der Zeit das Affen-Feeling los, ab 5h schon ziemlich deutlich, eigentlich sehr analog zu H. Wenn ich übermütig bin und ausprobiere, was geht, fang ich schon nach 2h an zu flattern... Kopfsache -.-
Bin allerdings z. Zt. am abdosieren, von 500mg in 30er-Sprüngen (bzw. 40er von jeweils von vollen Hundert auf xhundertsechzig) (2. Klammer ^^ zur Einführung von Substitol 2015 gab's nur 100er und 200er Kapseln, seit 2016 aber auch 30er und 60er). Das machte am Anfang knapp 10% aus, mittlerweile fast 15% und ich merk davon gar nichts.
Angst krieg ich allerdings langsam und schätze, ich werd bald mal Subu ansprechen. Von 30mg Substitol auf 0, das ist immerhin auch noch etwa 0,5mg Metha, ganz ehrlich gesagt trau ich mich das nicht. Ich bin da zu weich, ich halt die ganzen Unbilligkeiten nicht aus. Wer über Jahre und Jahrzehnte 'draußen', also straßenabhängig ist/war, hat so gesehen meine Hochachtung...

@Leviathan:
bei 330mg dürfte unterhalb von 50-60mg parenteral nicht bemerkenswert viel passieren. je nach dem vllt. eine Cetirizin dazu nehmen, halbe bis Stunde vorher, der Histamineffekt kann bei Morphium doch ziemlich spürbar sein Embarassed
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simbalabum
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 13.10.2015
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 14. Feb 2018 02:01    Titel: Antworten mit Zitat

P.S. / vllt @Praxx ?
Beim Reduzieren kommt's mir vor, je weniger ich nehme, desto ekliger werden die Nebenwirkungen.
Dem Arzt hab ich schon mal gesagt, mir ist immer übler, so typische Opiat-Übelkeit, da nickte der nur leicht lächelnd und meinte damit wohl, ich verwechsel das mit Enzugs-Übelkeit (nehm ich ihm nicht krumm, wir verstehen uns wirklich gut, geht schon OK).
Ich finde aber, das haut so nicht hin, die ersten 3-4 Tage merk ich als einziges, dass ich nicht diesen imperativen Schlafdruck habe (*), und die Übelkeit kommt frühestens nach einer Woche in voller Heftigkeit.

Fällt die dämpfende Wirkung immer mehr weg, so dass ich die NW mehr spüre, oder was ist das? Ich versteh es nicht, und es ist echt lästig.

(*)
eingespielt auf ein Level schlafe ich nach ein paar Stunden Wachsein quasi rettungslos ein, fast wie Nodden, und außer dass keine Kataplexie einsetzt, hat das schon fast narkoleptische Züge...
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Lillian
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 22.05.2013
Beiträge: 3758

BeitragVerfasst am: 14. Feb 2018 15:08    Titel: Antworten mit Zitat

Mein lieber Leviathan,
bitte, bitte mach das nicht. Das kann voll nach hinten losgehen. Auch wenn DuD"nur" 30-60 mg geben wiilst., Das ist ganz anders als wenn wenn man es oral einnimmt.

Ich mache mir große sorgen um Dich. Kannst du dir nichts anderers zum "turnen" holen?

Ich kann Dich nur noch einmal bitten es zu lassen !
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C21H23NO5
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 22.11.2010
Beiträge: 220

BeitragVerfasst am: 14. Feb 2018 20:26    Titel: Antworten mit Zitat

Praxx hat Folgendes geschrieben:
Ich weiß, dass in den Anfangszeiten der Substitution eine Praxis in Krefeld Patienten "heimlich" abdosiert hat - die Menge Lösung im Fläschchen blieb gleich, der Methadongehalt wurde sukzessive reduziert.
Trotzdem wurden die Patienten sofort rückfällig, als sie erfuhren, dass sie schon seit Wochen, manchmal Monaten, vollständig entzogen waren...

Praxx

schönes Märchen, dass opiatabhängige Leute nicht mitbekommen haben sollen wie sie vom Methadon entzogen wurden und längst auf Null sind, so radikal wie sich Kopf und Körper während dieses Prozesses verändern Laughing Rolling Eyes

p.s. nachdem ich einige ihrer Beiträge geniessen durfte stellt sich mir die Frage warum hier niemand ihren angeblichen Doktortitel anzweifelt

greetz Laughing Rolling Eyes
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C21H23NO5
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 22.11.2010
Beiträge: 220

BeitragVerfasst am: 14. Feb 2018 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

hmmm...
ach ach Confused

ich bin nach einer Ewigkeit Pola auf Subu umgestiegen, aber irgendwie komm ich nicht richtig darauf an. Sind jetzt 3 Monate und ich komm gerade aus der Entgifte weil ich angefangen hab Dias zu nehmen. Jut, bin wieder weg. Aber ach ich weiss auch nicht ich werd aus Subu nicht schlau.. fühl mich einfach nicht "ganz"..

und joa, bin deswegen am rumüberlegen, ob ich mich auf Substi umstellen lassen soll. aber jeyy.. wenn ich damit noch weniger klarkomm kann ich ja nicht zurück auf Subu, dafür dürfte ich WIEDER entgiften Laughing Rolling Eyes

keine Ahnung..
greetz°
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Praxx
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 25.07.2014
Beiträge: 2998

BeitragVerfasst am: 14. Feb 2018 20:59    Titel: Antworten mit Zitat

Praxx[/quote]
schönes Märchen, dass opiatabhängige Leute nicht mitbekommen haben sollen wie sie vom Methadon entzogen wurden und längst auf Null sind, so radikal wie sich Kopf und Körper während dieses Prozesses verändern Laughing Rolling Eyes

p.s. nachdem ich einige ihrer Beiträge geniessen durfte stellt sich mir die Frage warum hier niemand ihren angeblichen Doktortitel anzweifelt

greetz Laughing Rolling Eyes[/quote]

Einen Doktortitel führ ich nicht - hindert nicht am Arztberuf Very Happy
Die Story hat in Düsseldorf der Kursleiter "suchtmedizinische Grundversorgung" (Lehrbeauftragter der Uni Düsseldorf) regelmäßig aus seiner eigenen Praxis zum Besten gegeben. Ich habe keinen Anlass, daran zu zweifeln... muss nur langsam genug passieren

LG

Praxx
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musikera
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 07.11.2013
Beiträge: 925

BeitragVerfasst am: 16. Feb 2018 07:08    Titel: Antworten mit Zitat

Praxx hat Folgendes geschrieben:
Praxx

schönes Märchen, dass opiatabhängige Leute nicht mitbekommen haben sollen wie sie vom Methadon entzogen wurden und längst auf Null sind, so radikal wie sich Kopf und Körper während dieses Prozesses verändern Laughing Rolling Eyes

p.s. nachdem ich einige ihrer Beiträge geniessen durfte stellt sich mir die Frage warum hier niemand ihren angeblichen Doktortitel anzweifelt

greetz Laughing Rolling Eyes[/quote]

Einen Doktortitel führ ich nicht - hindert nicht am Arztberuf Very Happy
Die Story hat in Düsseldorf der Kursleiter "suchtmedizinische Grundversorgung" (Lehrbeauftragter der Uni Düsseldorf) regelmäßig aus seiner eigenen Praxis zum Besten gegeben. Ich habe keinen Anlass, daran zu zweifeln... muss nur langsam genug passieren

LG

Praxx[/quote]

...also um ehrlich gesagt ,,ich glaub diese Story auch net,, WARUM? Weil daran
Einiges sehr gefährliches ist. Zunächst, das man heimlich nd unwissentlich vom Suchtmittel entzogen wird würden sich die meisten gern wünschen weil es hört sich cool an. Plötzlich zu erfahren: HE, DIGGA, DU BIST SEIT WOCHEN CLEAN,,,,
Nur wer soll bitte so eine Vorgehenswrise verantworten? Immerhin könnte ja in Folge zu niedriger Opiatkonzentration der Probant einen Suchtdruck bekommen und letztlich Heroin nehmen und daran sterben weil er ja zu viel auf den Löffel machen würde...oder andere Risiken können mit so einer ,, Dosisreduktion,, einhergehen...und nicht zuletzt: wie bitte schön will der Arzt das abrechnen?
Er macht sich der Kurpfuscherei und Abrechnungsbetruges schuldig.
Das ist ja Körperverletzung, hochgradig.

Ein Arzt der sowas macht sollte die Zulassung verlieren. Aber wie gesagt : ich denke das sind Märchen.

Es wird einfach Zuviel rumgemurkst .

Gebt Drogen frei und jeder soll machen was er denkt...oder erleichtert den Zugang zu Ersatzmittel. Da ihr den Eid ja nicht mehr schwören musst braucht ihr auch nicht mit ,,Verantwortung,, zu kommen. Wer an Überdosierung stirbt ist halt aus dem Spiel und Kollateralschaden. Fertsch. Das rumgeeiere nervt doch.

Die Ärzte haben doch alle null Ahnung. Kürzlich fragte ich in meiner Praxis nach Substitutol und die Antwort ist einfach bezeichnend gewesen:

,, wir verschreiben das THC ZEUG nicht ,,
So? Na dann zieht mal weiter eure Hosen mit der Kneifzange an, ihr Lutscher in weiß.

Gruß
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Quasimodus
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 04.02.2015
Beiträge: 1425

BeitragVerfasst am: 16. Feb 2018 08:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab auch mal verdeckt abdosiert, von 15mg Pola.
Am Tag als das erste mal nur Wasser im Becher war, brauchte ich garnicht fragen, ich wusste, die null steht.

Mein ganzer Stoffwechsel begann sich umzustellen, ich habs einfach genau gewusst, das kein Tropfen Pola mehr drin war, dazu noch der psychische Abturner, ich hab dann spasseshalber nachgefragt, und genau so war es.

1. Nulltag.

Das verdeckte abdosieren hätte ich mir auch sparen können und habs danach auch nie wieder gemacht.
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rock
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 16.03.2015
Beiträge: 2481

BeitragVerfasst am: 16. Feb 2018 11:02    Titel: Antworten mit Zitat

musikera hat Folgendes geschrieben:
Praxx hat Folgendes geschrieben:
Praxx

schönes Märchen, dass opiatabhängige Leute nicht mitbekommen haben sollen wie sie vom Methadon entzogen wurden und längst auf Null sind, so radikal wie sich Kopf und Körper während dieses Prozesses verändern Laughing Rolling Eyes

Speziell zwischen den Weltkriegen war das "Märchen" ein probates Mittel, die wegen Verletzungen süchtigen Soldaten abzudosieren und vom Morph wegzubringen.
Diese Methode wurde auch später, nach WWII angewendet. Es gab sogar so etwas wie "Selbsthilfegruppen" für jene, die trotzdem weitergemacht haben.
Der Vater eines Freundes war solch einer. Er starb vor etwa 15 Jahren und war noch immer d'rauf. Aber er erzählte, daß viele seiner Kameraden relativ problemlos (alles ist relativ Wink ) durch diese Methode - "viele haben es nicht gewußt, daß sie immer weniger bekamen" - abdosiert wurden und letztendlich clean waren.
Der Mann war übrigens trotz seiner Sucht ein äußerst erfolgreicher Typ, es gibt heute noch viele Spuren seines Schaffens und seine Nachfolger arbeiten noch immer mit seinen Ideen bzw Entwicklungen.
Letzteres erwähne ich, weil er für mich schon früh ein Beispiel dafür war, daß Drogenkonsum/Opiatabhängigkeit nicht zwangsläufig bedeutet, daß der Betroffene ein Loser ist.
Cheers
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rock
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 16.03.2015
Beiträge: 2481

BeitragVerfasst am: 16. Feb 2018 11:04    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry, ich habe oben schlampig zitiert, die Passage:
Praxx hat Folgendes geschrieben:
Praxx

wollte ich nicht d'rin haben.
Cheers
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