Zuviel Speed genommen was machen?

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kernspaltung
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 15.10.2013
Beiträge: 130

BeitragVerfasst am: 3. Apr 2021 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

Der alkohol sollte derzeit noch mein kleinstes Problem sein

weiß auch nicht Recht was ich von Deiner Antwort halten soll ehrlich gesagt^^
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Dr.Mabuse
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 3863

BeitragVerfasst am: 3. Apr 2021 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ok gut dann etwas genauer...

Erstmal entschuldigung meinerseits,mein Post war Flapsig,einfach hingeklatscht...

Amphetamin oder andere jegliche Drogen hab ich nie probiert,meine Droge war der Alkohol...

Deine wohl das amphetamin...ich machs kurtz weil ich besoffen bin...

Also ich hab den Alkohol massiv eingesetzt um probleme zu meistern,meistern tust du damit aber gar nichts...im gegenteil es wird alles schlimmer...

Die probleme die ich meistern wollte hab ich immer noch,,,

aber zusätzlich jetzt noch eins...alkoholabhänging..

ich zitter morgens nach dem aufwachen und spätestens 7-8 uhr muss ich das erste bier trinken weil die entzugserscheinungen nicht mehr auszuhalten sind...

So scheint es dir mit amphe zu gehen,vermeintlich hilft es dir,aber tatsächlich machst du alles schlimmer damit...

Wie haschgetüm schon geschrieben hat,wenn eine grenze einmal überschritten ist,ist ein kontrollierter konsum nicht mehr möglich...

wie bei mir mit dem Alkohol

Herzrasen hab ich auch...mein Herzschlag ist dauerhaft über 100...durch den alkohol und auch die vielen kippen...

Man weis nicht wann die pumpe schlapp macht...oder herzinsuffizienz...

Also entschuldigung nochmal...

amphe wird dein problem nicht lösen,,,aber ich denke das weist du schon lange

lieben gruss...
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Haschgetüm
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 26.03.2015
Beiträge: 2456

BeitragVerfasst am: 6. Apr 2021 16:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Kernspaltung.

Dakini hat Recht, wenn sie sagt, dass sie es differenzierter betrachtet.

Ich habe selbst eine paranoide Episode erleben müssen. Auch mich hat das nicht vom Konsum abgehalten.
Du schreibst bei dir fing es schon mit 12 an. Das ist etwas, das ich nicht beurteilen kann. Bei meinem Bruder, und auch bei mir, war der Auslöser die Droge.
Ich denke besonders die Kombi Gras + Speed. Das macht absolut irre unter gewissen Umständen und bei täglichem Missbrauch.

Ich leide heute noch unter den Nachwirkungen dieser Psychose. Auch unter meiner Drogensucht. Ich bin grad mal 6-8 Wochen clean um ehrlich zu bleiben. Davor war ich lange rückfällig. Gut ist das du kein Gras rauchst. Die psychoaktive Wirkung ist meiner Ansicht nach das größte Gift bei solchen Beschwerden.

Ja ich sehe das ganze sehr suchtbezogen, denn meiner Ansicht nach hast du ein Suchtproblem. Wodurch die Sucht entstanden ist, ist da erst mal zweitrangig. Die Ursachen kann man erst erfolgreich behandeln, wenn man frei von Suchtmittelmissbrauch ist. Medikamente sind da teilweise auch hinderlich, finde ich, aber in gewissen Dosen und medizinisch betrachtet manchmal notwendig. In deinem Fall wahrscheinlich unumgänglich um Schübe zu vermeiden.

Zwei Jahre war ich auf Zyprexa. Muss aber zugeben das es mir ganz gut damit ging. Dennoch war ich froh das Zeug wieder los zu werden.

Du fragst dich wie du den Konsum in den Griff bekommst und ich bleibe bei meiner Meinung. Hemmschwellen, die dermaßen überwunden wurden, kann man nicht wieder aufbauen wenn man aktiv konsumiert.
Du müsstest ewig und drei Tage clean sein um diese Hemmschwelle wieder aufzubauen.
Ich vergleiche das gerne mit gewalttätigen Menschen. Wer ein Mal die Schwelle übertreten hat, jemandem mit der Faust in Gesicht zu schlagen, der kann dies immer wieder tun.

Ich habe in meiner Druffi-Zeit immer goldene Regeln, die ich Jahre eingehalten habe. Kiffen immer nur abends nach der Arbeit. Niemals davor oder während dessen. Ebenso mit Speed. Niemals vor oder während der Arbeit, da es der Freizeit dienen sollte.
Doch dann kam eine Zeit, die so schwer für mich war, das ich all dies über Bord warf. Ich zog und rauchte den ganzen Tag. Es dauerte nur wenige Monate bis ich in der Geschlossenen gelandet bin.
Diagnose: Paranoide Schizophrenie.
Bin ich schizophren? Ich bezweifle es stark. Die Ärzte haben die Diagnose nachträglich revidiert. Aber wer weiß?

Was mir hilft? Das was jedem Menschen hilft. Eine gesunde Lebensweise. Struktur. Feste und gesunde Beziehungen zu Mitmenschen. Geregelte Arbeitszeiten. Vermeidung von Stress und Überforderung. Sport.

All das hilft dir dich wieder unter Kontrolle zu bringen, aber meine persönliche Erfahrung hat gezeigt, dass man dahin erst mal kommen muss. Dafür fand ich die Langzeitreha sehr hilfreich. So konnte ich das über Monate einüben, weil ich dazu gezwungen war und es natürlich auch wollte.
Alleine aus dem Sumpf raus, die Trigger überwinden. Den Konsum einstellen und maßregeln - mir persönlich war das nie möglich.
Ich musste raus aus den Situationen - oder aber jemand anders war so nett das zu regeln, wie die Kripo beispielsweise.

Auch wenn ich es nicht immer schaffe. Nüchternheit tut mir verdammt gut. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass das langfristig jedem so gut.
Wie soll man dich auf Medis einstellen wenn du ständig beballert bist? Wer soll da abschätzen können wie Medis auf dich wirken?
Wie willst du selbst abschätzen können wie es dir geht wenn du nie zulässt deine Gefühle zu erleben und zu verarbeiten?

Richtig helfen kannst nur du dir. Positives erleben. Erfolge schaffen. Optimismus zeigen.

Hast du etwas, woran du glaubst, das dir Kraft gibt? Ich glaube es muss einfach etwas elementares geben, an dem man sich festhalten kann. Was einem Hoffnung gibt.

Hast du es mal mit Selbsthilfegruppen probiert? Das hat mir auch gut geholfen. Auch das kostet Überwindung, aber es ist eins der effektivsten Mittel, denke ich.
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Haschgetüm
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 26.03.2015
Beiträge: 2456

BeitragVerfasst am: 6. Apr 2021 16:20    Titel: Antworten mit Zitat

P.s:

Phasenweise habe ich es durchaus geschafft "kontrolliert" zu konsumieren. Das sei nun auch noch gesagt. Vielleicht gibt es auch Menschen die es dauerhaft schaffen, aber mir wäre niemand bekannt .

Kontrollierter Konsum bedeutet du konsumierst nach Plan.

Hast du denn überhaupt mal probiert das so zu gestalten?

Wäre ja mal ein Anfang. Ein Wochenplan mit Tag und Uhrzeit und dann wie viel von welchem Stoff.

Meine Psychologin hat geraten nur an geraden Tagen zu konsumieren oder nur an ungeraden. Wink so als kleine Übung. Bei mir total hoffnungslos, aber ich will es auch nicht komplett ausschließen. Ich kann ja auch nur von meinen Erfahrungen berichten.
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Marle
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 2659

BeitragVerfasst am: 6. Apr 2021 16:57    Titel: Antworten mit Zitat

Dickes W O W Exclamation Exclamation

Prädikat besonders lesenswert Idea Idea
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Haschgetüm
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 26.03.2015
Beiträge: 2456

BeitragVerfasst am: 7. Apr 2021 00:02    Titel: Antworten mit Zitat

Eins was mir noch eingefallen ist in der Trickkiste der Suchtbekämpfung:

Das gute alte Tagebuch. Ich weiß ja nicht was du so für Aufenthalte hinter dir hast. Ist dir vielleicht nicht neu, aber wer setzt das schon groß um? Ich habe so Dinge auch wieder flott vergessen. Daher noch dieser Tip.


Die Übung

Schreibe auf was du jeden Tag konsumierst. Am besten dokumentierst du das in drei Spalten:

Gefühl vor dem Konsum:

Droge / Menge:

Gefühl nach dem Konsum:


So macht man sich vieles bewusst. Dabei muss man nicht versuchen sich zu zügeln, sondern man schreibt es einfach nur auf. Wenn man das gewissenhaft macht, ändert sich das Konsumverhalten häufig von ganz alleine.
Der erste Schritt raus aus der Verdrängung.


Das zieht bei Diäten (bzw. unkontrolliertem Essen) genauso wie bei übermäßigem Drogenkonsum.

Ebenso kann man jeden Morgen notieren, wofür man dankbar ist. 5 Dinge, auch wenn die sich abwechseln. So von wegen Optimismus.

Wie geht´s dir denn aktuell?
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Haschgetüm
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 26.03.2015
Beiträge: 2456

BeitragVerfasst am: 7. Apr 2021 00:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ebenso kann man jeden Morgen notieren, wofür man dankbar ist. 5 Dinge, auch wenn die sich abwechseln. So von wegen Optimismus.


wiederholen war hier das gesuchte Wort Wink Nicht abwechseln.
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dakini
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 3110

BeitragVerfasst am: 7. Apr 2021 15:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Haschi, guten Morgen Smile

Hauptsache, Ihr (oder Du allein?) habt die Kurve wieder bekommen Smile Was man lernte über sich in Therapie unterstützt lebenslang, machmal ist eine Auffrischung ratsam nach langen Jahren. Doch Du hast im Gepäck, was Dir hilft, wenn Du darauf zurück greifst.

Kernspaltung glaube ich, was er schrieb. Mit 12 J. waren Drogen wohl noch kein Thema. Wäre das ne Fehldiagnose, über die Jahre, wäre es schon heftig. Wie siehst Du das denn selbst, Kernspaltung?

Du hast geschrieben, dass dies Dein letzter Versuch sein würde. Wenn jedoch anhaltend das Gefühl besteht, man hat nen Topf auf dem Kopf/Wattegefühl etc, dann kann man das Medi wechseln - oder ergänzen. (wie Du von anderen auch berichtest) Es kommt schon auf das Wissen an und damit auf die Klinik! Ich würde also eher die Klinik wechseln, als aufzugeben Exclamation Ich kenne niemanden, bei dem die erste Medikation erhalten blieb, mindestens wurde ergänzt. Auch das AD, ist auf Anhieb nicht immer das richtige. Meine Freindin hat ebenfalls mehrere ausprobiert! Immer wieder im Lauf der Jahre. Passt die Einstellung, wirkt es nicht nur ergänzend, es hebt die niederdrückende Stimulation des anderen Medis auf und verschafft Antrieb nach wenigen Wochen, entgegen dem "Wattegefühl" im Kopf - die Einzelgaben waren vllt ein Punkt bislang.

Wobei man ehrlich einräumen darf, dass es manchmal nichts anderes mehr gibt und das kleinere Übel in Kauf genommen werden darf, aber da bist Du noch lange nicht!

Sich mit der eigenen Erkrankung auseinander zu setzen. Lesen, was es dazu gibt. Nur wenige, sind damit überfordert. Man kann dann mitreden und auch mal was vorschlagen, von dem man meint, es könnte passen - auch durch Austausch mit anderen (Betroffenen).

Auch wenn ich es verstehe, ist es der falsche Weg, wenn das nun nicht klappt, zu denken, dann mache ich nichts mehr, Kernspaltung. Du kommst so rüber, als könntest Du Dir selbst helfen (Sport bspweise) bis zu einem gewissen Punkt, dann wird es "dysfkt" (drugs). Jedoch weißt Du auch, dass Medikamentation nötig ist, sonst würdest Du Dir das nicht geben, noch mal in eine Klinik zu gehen. Mir ist klar, wie hoch der Leidensdruck dann ist.

Ich finde es schon gut, wie Du damit umgehst, so weit hier zu lesen, Kernspaltung. Hast doch schon viel gemacht, auch ne Drugthera. Du willst auf jeden Fall weg von dem Zeug. Die Erfolge stehen damit nicht in Einklang. Aber das wundert auch nicht, bei solch komplexem Vorliegen, inkl Sucht, die alles raus zögert und verschlimmert... Das ist ein wichtiger Punkt, bz Geduld, schrieb ich bereits. Und wie Du ehrlich geschrieben hast, hast Du lange Zeiträume keine Hilfe in Anspruch genommen.

Du hast zwar nichts genaueres darüber geschrieben, jedoch finde ich es echt mutig, dass Du hier überhaupt so offen bist! Das ist nicht selbstverständlich! (Süchtige, bis auf Alk oft, haben da weniger "Berührungsängste" von sich zu berichten, ect)

Es fällt sehr sehr schwer im Austausch mit anderen, auch via Foren anonym. Keinesfalls mag man auch noch ins Detail gehen. So kommt manches unverständlich an. Zudem es ohnehin sehr schwer ist für Nicht-Betroffene, sich das auch nur vorstellen zu können.

Haschi, Du hast damals geschrieben, dass Du ne Psychose hattest. Die Resonanz war doch ok oder?

Das unterscheidet sich doch sehr von Zwängen & Schizophrenie. Da kann man sich eigentlich nicht derart verdiagnostizieren über die Jahre, zumindest kann ich mir das nicht vorstellen. (Die Vorgaben sind deutlich formuliert, wobei eins ins andere übergehen kann). Die Häufung bei Zwängen liegt zwischen 12 -14 Jahren (nochmal um die 20). Wie Kernspaltung beschrieb. Bei Dir damals, Haschi war das schon eher so was, wo man falsche Schlüsse ziehen konnte, weil die Symptomatik sich überschneidet, zudem Sucht.

Schwierig war es auch für Mausi, was die Resonanz betraf, da war ja noch viel los hier. Ich erinnere mich an manche Stimme, die völlig daneben war. Sie hat ein mega Rennen mit gemacht. Es ging ihr ü ein Jahr super dreckig, da war sie auch in der Klinik erst, noch verwirrt, im Entzug plus die Schizophrenie, die zu voller Blüte kam. Das verging, nachdem sie clean war - Jahr für Jahr wurde es besser. Heute ist sie clean UND ohne Medis. Jahre, in denen sie sich vorwärts quälte - doch stand sie vor der Entscheidung, ihr Leben in die Tonne zu treten oder aufzuhören! So viel Stärke, habe ich selten erlebt.

Ohne aktive Sucht, wurde natürlich alles besser. Exclamation In manch moderner psychiatrischer Einrichtung, ist vorgesehen, Sucht mitzubehandeln.

lwl-klinik-lippstadt.de/de/Leistungsangebot/

Wenn Du nicht mehr weiter weißt, Kernspaltung, ist obige Klinik vllt einen Versuch wert. Ich habe dort nicht nur gute Suchttherapeuten, sondern auch eine sehr gute Psychologin und eine bemerkenswert gute Psychiaterin kennen gelernt, die verschiedenes vorstellte. (Infoveranstaltung). Das Haus ist wunderschön gelegen, eine Park ähnliche Anlage. Man kann zudem weit in die Natur des Umfeldes laufen, sich sportlich austoben. Auch bei Sucht, hat man dort viel Freiraum, das Haus setzt auf Eigenverantwortung und bezieht den Patienten so ein, wie man das heute betrachtet. Die Angestellten, waren alle sehr nett. (alte Klötze und schlechte Behandler müssen heute echt nicht mehr sein, es gibt gute Angebote, nicht jedes Haus ist für alles sinnig, mehr auf Schwerpunkte achten, auch auf Bewertungen, da machte ich gute Erfahrungen...)

Ich hätte den link nicht rein gestellt, wenn Du voll zufrieden wärst, aber bevor Du aufgibst, gib doch diesem Haus eine Chance. Und damit Dir selbst in erster Linie. Geduld ist auch dort von Nöten, das bringst Du mit, dass sie eine Voraussetzung ist. So viele Jahre, seit frühester Jugend - da darf mal ein Durchbruch gelingen! Aber ohne, dass man durchgehend am Ball bleibt, wird es nicht gehen. Beginnen, dann wieder Jahre vergehen zu lassen, weil man die Nase voll hat, ist häufig - Ich denke, das Haus darf auch insgesamt ansprechend sein, so dass man sich wohl fühlt und nicht nur dran denkt, wann man "endlich wieder raus kommt", das sollte nicht nötig sein, weil die Klinik "so unangenehm ist".

Du kannst es ja mal im im Gedächtnis behalten, falls Du dort nicht weiter kommst, wo Du bisher warst. Wink
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Haschgetüm
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 26.03.2015
Beiträge: 2456

BeitragVerfasst am: 7. Apr 2021 21:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hey ho.

Ich wollte nicht sagen das Kernspaltung falsch diagnostiziert wurde. Sry falls das so rüberkam. Bei mir war es höchstwahrscheinlich so, aber das sollte nicht heißen das könnte bei Kernspaltung ebenso gewesen sein.

Wie gesagt, ich kann mir nicht vorstellen wie es ist diesen Krankheitsverlauf chronisch zu haben seit dem 12ten Lebensjahr.
Ich kenne es nur von meinem Bruder und da fing es an mit 19. Aber der ist eh so ein Spezialfall. Ich kenne auch andere Schizophrene und die sind stellenweise ganz anders.
Man kann das nicht alles über einen Kamm scheren.

Ich denke ich wollte wohl nur ausdrücken das auch ich es kenne schwere psychische Probleme zu haben. Mit und auch ohne Drogen.
Ich litt ja auch schon sehr früh an Depressionen, Suizidgedanken und noch heute habe ich Fantasien mich selbst zu verletzen.
Ja bei mir war es was anderes. Es war "nur" eine Episode. Ich komm da aber auch schnell wieder hin wenn ich konsumiere. Ich denke ich weiß daher in etwa wie sich Konsum auf solche Symptome auswirken kann. So in etwa wollte ich es sagen.
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kernspaltung
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 15.10.2013
Beiträge: 130

BeitragVerfasst am: 10. Apr 2021 11:03    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Leute,

Dr.Mabuse Ja ist ja kein Problem ich wusste nur nicht Recht was ich mit Deiner ersten Antwort anfangen sollte. Aber alles gut.

Ja Du hast Recht durch meinen Konsum mache ich das alles nicht besser aber ja das weiß ich leider zu gut aber trotzdem tue ich es irgendwie immer wieder.

Zum Alkohol...Ich trinke seit ca einem halben Jahr auch täglich meine 2 - 4 Liter Bier ob das viel ist kann ich nicht beurteilen. Meist fange ich damit auch schon morgens nach dem aufstehen an das ich etwas ruhiger bin. Wie gesagt meine Krankheit bringt meinen Körper sofort auf hoch Touren sobald ich wach bin.

Das fängt dann an das ich am Fenster stehe und Kette rauche und dann kommt halt das erste Bier...Im laufe des Tages dann meist das Amphetamin.

Du hast es ja scheinbar auch nicht gerade einfach wegen dem Alk..Ja das is echt kacke.

Ich bin mit dem Thema Amphetamin jetzt aber erst einmal durch.. Habe ich mir zumindest vor genommen. Ich schiebe den Klinik Aufenthalt schon seit Wochen vor mir her normal hätte ich schon längst drin sein können aber stattdessen konsumiere ich lieber Tag Täglich weiter..

Und Haschgetüm kontrolliert Konsumieren schaffe ich meist nur ganz selten meist bin ich so kacke drauf dass ich mir das Zeug so in den Balch schauffel.

Wo ich noch meine Freundin und Arbeit hatte und ins Fitnesstudio gegangen bin da hab ich es geschafft kontrolliert zu konsumieren. Da hab ich aber auch fast gar nicht konsumiert. Meine Freundin war da quasi mein Stützpfeiler wo das beendet war habe ich sofort wieder konsumiert so heftig dass ich Arbeit direkt auch wieder verloren habe und Fitness war dann auch kein Thema mehr..War ich Körperlich nicht mehr in der Lage zu irgendwann.

auf alles gehe ich jetzt nicht ein weil ich heute ziemlich fertig im Kop bin ich bin schon verwundert dass ich den Text jetzt so hinbekommen habe.. Gestern war wieder hart leider -.-
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dakini
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 3110

BeitragVerfasst am: 11. Apr 2021 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hm Kernspaltung,

wenn ich lese, dann kommt ja klar rüber, dass es erstmal um den Konsum geht. In einer guten Klinik wird das "in einem Abschwach" angegangen. Eins nach dem anderen. Wie geschrieben, da kenne ich nur eine, in die ich selbst gehen würde, aber es gibt viele. Man darf recherchieren. Oder Du bist zufrieden mit jener, die Du kennst und wo Du den Aufenthalt hinaus schiebst.

Rausschieben macht es nicht besser, weißte ja selbst. Na klar ist das zu viel. Du versuchst halt Deine Gefühle im Morgenbier zu ertränken. Du hast in der Hand, die Entwicklung aufzuhalten. Gegenwärtig sieht es so aus, als würdest Du Dich lieber dicht machen, als Dich gegen das zu wehren, was Dir das Leben schwer macht. Hat der Verlust der Freundin damit zu tun? Liebeskummer wiegt schwer.

Bist grad in keiner guten Verfassung. Das tut mir echt leid, ich weiß selbst, wie sehr man in der Kurve hängen kann. Wie sieht es denn aus, kriegste die Motivation zusammen, bald in der Klinik einzuquecken?

Zuhause nehmen die dysfkt Versuche zu, machst auch keinen Sport mehr, usw. Wie lange wird es halten, kein Amphe nehmen zu wollen? Mensch Kernspaltung, saufen ist doch beschissen! Gib Dir doch nen Ruck, bevor Du noch tiefer drin steckst!

Das Leben kann schön sein, egal mit welcher Erkrankung. Ist kein hohler Spruch! Hier gibt es so viele, die schon echt krasse Zeiten hinter sich haben, auch psychisch am Boden. Wir haben selbst die Macht, uns helfen zu lassen! Wer sich helfen lässt, hat Kraft. Jeden Tag die gleiche Leier, das macht mürbe. Steig aus!

Alles Liebe, Dakini
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Haschgetüm
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 26.03.2015
Beiträge: 2456

BeitragVerfasst am: 11. Apr 2021 15:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Kernspaltung .

Am Tag des Hangover kann man sich leicht vornehmen aufzuhören.
Der sichere Weg wäre es auf die Station zu gehen. Schieb die Zweifel und Sorgen bei Seite. Du musst nicht jetzt schon wissen wie du das alles schaffen sollst. Du kannst auch erst Mal den ersten Schritt machen.

Du scheinst recht vernünftig und dir rational darüber klar zu sein, dass du etwas ändern musst. Während dem Konsum ist das aber schwer. Im ersten Entzug habe ich gelernt, dass man erst mal eine Weile nüchtern sein muss um eigene Entscheidungen zu treffen.

Ich drück dir die Daumen, dass du das Richtige für dich tun kannst.
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Marle
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 2659

BeitragVerfasst am: 11. Apr 2021 17:46    Titel: Antworten mit Zitat

Haschgetüm hat Folgendes geschrieben:
Hi Kernspaltung .

Am Tag des Hangover kann man sich leicht vornehmen aufzuhören.

Laughing Laughing Laughing
Und solche Tage gibt es mindestens so viele, wie Tage, an denen man wieder damit anfängt Rolling Eyes
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kernspaltung
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 15.10.2013
Beiträge: 130

BeitragVerfasst am: 3. Jun 2021 08:02    Titel: Antworten mit Zitat

Moinsen,

Ich brauche leider mal wieder eure Hilfe..

Ich war die letzten Wochen mit meinem Konsum relativ zurückhaltend und habe mal bisschen das Clean sein genossen, nur leider bin ich gestern Rückfällig geworden und das Ausmaß dessen ist wieder gewaltig.

Jetzt häng ich hier konnte natürlich die ganze Nacht nicht pennen und das Problem ist, dass ich gewaltige Kopfschmerzen habe mein Hals und der ganze kop ist knallrot und am glühen wie sonst was. Hinzu kommt das ich mich extrem auf meine Atmung konzentrieren muss bisschen Atemnot ist auch dabei. Ich vermute einfach mal das ich einen extrem hohen Blutdruck habe aber ist das bedrohlich oda kann ich das ignorieren? getrunken habe ich eigentlich genug.
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dakini
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 3110

BeitragVerfasst am: 3. Jun 2021 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Kernspaltung,

kam grad vom einkaufen zurück und iwas veranlasste mich, die Seite noch mal hoch zu fahren. Darf das jedoch wieder lassen, sonst komme ich wieder in meine Schleife...

Ist mir schon wichtig, Dir zu antworten. Niemand kann das wissen, wie gefährlich es nun akut ist. Ein Blutdruck Messgerät wäre für Dich vllt mal ratsam. (Blutwerte findest Du auf vielen Seiten) Den Symptomen nach, liest sich das schon so, als hätte Amphe sein toxisches Potencial entfaltet. So weit, war die Kommuniktaion hier ja: es kann durchaus gefährlich werden für Dich. Ein hochroter Kopf und Atemprobleme - es erübrigt sich, Dir zu schreiben, das sei nicht gut!

Langfristig sind manche Substanzen hilfreich nach Studienlage (L-Arginin/l-Ornithin, L-Carnitin, Omega 3 high dose,...) Doch bei all dem, darf der Patient auch seine Gewohnheiten usw drauf abstimmen. Bei manifestem Bluthochdruck würde ich zunächst immer auf schulmed. Medis verweisen. Sie sind dann einfach notwendig.

Wenn sich das nicht gibt oder schlimmer wird, solltest Du heute zum Arzt gehen. - ignorieren ist keine Option. Es wäre ja doch auch gut überhaupt mal, Du hättest Medis und ein Messgerät. Das kann Dir verordnet werden...

Ich weiß wie schwer es ist, solches zu ändern, aber wenn der Körper sich dermaßen zur Wehr setzt, dann ist es allerhöchste Eisenbahn, die Finger weg zu lassen. Haschi hat dazu auch geschrieben - sie kennt das besser als ich, ich habe mit dem Stoff so gut wie nie zu tun gehabt. (mal auf Partys früher) Ich kann mich erinnern, dass einige nach solchen Nächten sich Mineralien und Diazepam gaben.

Panik und Stress treiben ihn weiter in die Höhe, beruhige Dich, aber setze Deinen Verstand ein und beoachte das die nächsten Std. Die Praxen haben ja geöffnet...und Notaufnahme geht immer.

Hast Du einen Park oder ähnliches in der Nähe, wo Du im Schatten in Ruhe ein paar Schritte gehen kannst? Wobei Du Dich beruhigst? (nicht rennen oder so, langsam gleichmäßig gehen, ruhig & tief & gleichmäßig atmen dabei). Konzentriere Dich auf die Natur, um Deinen Kopf zu beruhigen. Das für den Moment. Und falls Du liegst, lagere Deinen Oberkörper höher!

Doch alles nutzt wenig, wenn es sich immer wiederholt, Du weißt doch: nicht selten, war einmal zu viel. Ich möchte nicht, dass Du einer jener bist, Kernspaltung!

Alles Gute, Dakini

P.S. Doc, schön von Dir nüchtern zu lesen - wie geil ist das denn? Nein, wir sind nicht im Schwarzwald - wie funny. Türkei. Und genießen die Ruhe - Putin hat die Grenzen nach hier dicht gemacht - wir hoffen, es bleibt so die Saison...Sei lieb gegrüßt!
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