Tageszitat

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Nehell
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 14.06.2013
Beiträge: 723

BeitragVerfasst am: 22. Sep 2021 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

Du bist mit deinen Alltagserfahrungen unzufrieden, darum willst du
ein paar neue haben. Du willst dich selbst vervollkommnen, dich
selbst verändern. Du versuchst über dich selbst hinauszugelangen
und willst anders sein als wie du bist. Das ist es, was dich von dir entfernt.

U.G. Krishnamurti
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ast
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 14.03.2012
Beiträge: 2957

BeitragVerfasst am: 22. Sep 2021 16:30    Titel: Antworten mit Zitat

Krishnamurti ist uneingeschränkt empfehlenswert Cool
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mikel015
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 27.03.2015
Beiträge: 3990

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2021 16:28    Titel: Antworten mit Zitat

Orientierungslos an einem Punkt zu stehen weil man sich im Leben verlaufen hat... Heimweh und oder vielleicht Angst...
verunsichert oft so sehr,dass man an dem Punkt bleibt und sich entscheidet dort einzurichten!

(myself)
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Nehell
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 14.06.2013
Beiträge: 723

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2021 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

ast hat Folgendes geschrieben:
Krishnamurti ist uneingeschränkt empfehlenswert Cool


Ich lese gerade das Buch: "Das Denken ist dein Feind" von U.G. Krishnamurti.

Lohnt sich.

LG

Nehell
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ast
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 14.03.2012
Beiträge: 2957

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2021 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Nehell hat Folgendes geschrieben:
ast hat Folgendes geschrieben:
Krishnamurti ist uneingeschränkt empfehlenswert Cool


Ich lese gerade das Buch: "Das Denken ist dein Feind" von U.G. Krishnamurti.

Lohnt sich.

LG

Nehell

danke für den Buchtipp...

lol, ich vergaß, dass es in Indien wohl einige Krishnamurtis gibt und habe auch nicht genauer hingeschaut.
meine Empfehlung bezog sich auf Jiddu Krishnamurti wobei nach flüchtigem Reinschauen beide ähnliche Ansätze haben.
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Marle
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 2933

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2021 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

@Mikel

Deswegen eine meiner "Lieblings"-Einsichten, die auf so unglaublich viele Menschen zutrifft:

Eine der größten Schwierigkeiten bei der Selbstveränderung liegt darin begründet,
daß viele Menschen, die sich in ungünstigen Situationen befinden, paradoxerweise
dazu neigen, den Ist-Zustand gegenüber der Veränderung zu bevorzugen. Der Grund
dafür liegt nicht etwa - wie so oft gesagt wird - in der Bequemlichkeit. Im Gegenteil, es ist oft beeindruckend, wieviel Energie Menschen aufbringen,
um einen Zustand beizubehalten, unter dem sie leiden.
Das Neue, Unbekannte ängstigt, lieber bleibt man beim alten Zustand,
auch wenn dieser noch so belastend ist - aber er ist zumindest vertraut.


http://www.airport1.de/einsicht.htm
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Marle
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 2933

BeitragVerfasst am: 25. Sep 2021 11:44    Titel: Antworten mit Zitat

Wer immer nur von seinen Träumen und Vorstellungen spricht,
wie es sein könnte, wenn, und was wäre,
wenn Träume und Vorstellungen in Erfüllung gehen würden,
aber sich nie aufmacht, wenigsten einen dieser Träume in die Realität zu verwandeln,
dem wird man eines Tages nicht mehr glauben, dass ihn seine Träume glücklich machen können.

Marle anno 2021
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mikel015
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 27.03.2015
Beiträge: 3990

BeitragVerfasst am: 25. Sep 2021 17:54    Titel: Antworten mit Zitat

Wer keinen Sinn im Leben sieht, ist nicht nur unglücklich, sondern kaum lebensfähig.

(Albert Einstein)


wichtig ist auch wenn man in Ruhe kacken kann...Cool

(Mikel, anno domini 2021)
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mikel015
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 27.03.2015
Beiträge: 3990

BeitragVerfasst am: 9. Okt 2021 14:53    Titel: Antworten mit Zitat

Mut ist.. trotz Durfall zu furzen... Very Happy
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Marle
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 2933

BeitragVerfasst am: 10. Okt 2021 11:36    Titel: Antworten mit Zitat

"we're all bad in someone's story"
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Marle
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 2933

BeitragVerfasst am: 19. Okt 2021 12:53    Titel: Antworten mit Zitat

Die Wahrheit über Kröten

An einem schönen Sommerabend gerieten im
Fauna-Club einige Mitglieder ins Prahlen, und
zwar brüstete sich jeder mit seiner Einmaligkeit
oder seinen überragenden Leistungen.
“Ich bin ein echter ara macao“, kreischte der
Papagei voller Stolz.
“Schon gut, Mac, reg dich nicht auf“, sagte der Rabe,
der als Mixer hinter der Theke stand.
“Ihr hättet mal den Burschen sehen sollen,
dem ich entwischt bin“, rief der Schwertfisch.
“Der hat gut und gern seine zweihundertfünfunddreißig
Pfund gewogen“
„Wenn ich nicht wäre“, ließ sich der Hahn vernehmen,
„würde die Sonne nie aufgehen und die Sehnsucht der Nacht
nach dem Morgen bliebe für immer ungestillt.“
Er wischte sich eine Träne der Rührung ab.
„Ohne mich würde kein Mensch aus dem Bett finden.“
“Und ohne mich gebe es überhaupt keine Menschen“,
trumpfte der Storch auf.
“Ich sage ihnen Bescheid, wenn der Frühling kommt“,
zwitscherte das Rotkehlchen.
“Ich melde ihnen das Ende des Winters“, rühmte sich das Murmeltier.
“Von mir erfahren sie, ob es ein kalter Winter wird“, sagte die Bärenraupe.
“Wenn ein Gewitter heraufzieht, schwinge ich immer ganz sacht hin und her“,
verkündete die Spinne. „Sonst würde es nämlich keinen Regen geben,
und die Leute hätten entsetzlich unter der Dürre zu leiden.“
Nun schaltete sich der Mäuserich ein.
„Kennt ihr das Gedicht, in dem es heißt: Im Hause regte
sich nichts, nicht einmal eine Maus?“ fragte er und stieß dabei auf.
„Na, meine Herren, dieses Mäuschen, das sich nicht regte,
war niemand anders als ich.“
“Ruhe“, gebot der Rabe, der inzwischen ein Schild beschriftet hatte,
und es nun, für alle sichtbar, über die Theke hängte. Der Text lautete:
‘Öffne beliebig viele Herzen, und du wirst ein jedes mit Eitelkeit durchtränkt finden.‘
Die Mitglieder des Fauna-Clubs starrten verblüfft auf das Schild.
„Damit ist bestimmt der Wolf gemeint, der behauptet, er hätte Rom gegründet“,
erklärte die Katze.
“Oder der große Bär, der behauptet, er bestünde aus Sternen“,
sagte der Mäuserich, “Oder der goldene Adler, der behauptet, er
sei durch und durch aus Gold“, warf der Hahn ein.
“Oder die Schafe, die behaupten, die Menschen könnten nur einschlafen,
wenn sie Schafe zählen“, mutmaßte der Schwertfisch.
Zuletzt erschien die Kröte an der Theke und bestellte ein Frappé:
Grüner Pfefferminzlikör auf Eiswürfeln und mit einem Leuchtkäfer darin.

“Mit einem Leuchtkäfer? Paß auf, das wird dir zu Kopf steigen“,
warnte der Mixer.
“Ach was“, sagte die Kröte, „mir kann nichts zu Kopf steigen,
weil ich nämlich im Kopf einen kostbaren Edelstein habe.“
Die anderen Clubmitglieder sahen sie erstaunt und ungläubig an.
Der Mixer grinste. “Na, großartig, Hoppy. Dann bist du ja reich. Der reinste Krösus, was?“
„Es handelt sich um einen überaus schönen Smaragd“, erwiderte die Kröte kühl,
fischte den Leuchtkäfer aus dem Frappé, verschluckte ihn,
und leerte dann das Glas auf einen Zug. „Der Stein ist nicht mit Gold zu bezahlen.
Absolut unschätzbar. Bitte, noch mal das gleiche.“
Der Rabe mixte ein zweites Frappé, tat aber diesmal keinen Leuchtkäfer,
sondern eine Wegschnecke hinein.
“Ich glaube nicht, daß die Kröte einen kostbaren Edelstein im Kopf hat“, krächzte der Papagei.
“Natürlich hat sie einen“, widersprach die Katze. „Nur jemand, der einen Smaragd im
Kopf hat, kann so häßlich sein und trotzdem leben.“
“Ich wette um hundert Fische, daß sie keinen hat“, sagte der Pelikan.
„Und ich wette um hundert Muscheln, daß sie doch einen hat“,
konterte der Austernfischer. Die Kröte, die mittlerweile ziemlich frappé war, schlummerte ein,
und nun überlegten die Clubmitglieder, wie sie feststellen könnten,
ob sich im Kopf der Kröte wirklich ein Smaragd oder irgendein anderer
kostbarer Stein befand.
Schließlich holten sie den Specht aus dem Hinterzimmer und erklärten ihm die Lage.
„Wenn sie kein Loch im Kopf hat, mache ich eben eins rein“, sagte der Specht.
Sie konnten nichts Funkelndes, Schönes oder Kostbares in dem Krötenschädel entdecken.
Der Rabe löschte das Licht, der Hahn krähte, die Sonne ging auf,
und die Mitglieder des Fauna-Clubs begaben sich schweigend nach Hause und ins Bett.

Moral: Öffne beliebig viele Köpfe,
und du wirst nichts finden, was funkelt, nicht einmal ein Fünkchen Verstand.

von James Thurber
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