Mein heller Stern ist verschwunden

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lämmchen
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 09.02.2012
Beiträge: 3749

BeitragVerfasst am: 17. Sep 2013 08:56    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Manu,

das ist natürlich doof. Ich kann gut verstehen, das Du deshalb nicht zu den verwaisten Eltern Treffs gehen möchtest. Betonköpfe sind das!
Noch ne Idee. Gibt es in Deinem Dorf eine Kirche und hast Du eventuell zum Pastor/ Pfarrer einen guten Draht? Wenn ja, versuch mal mit ihm zu reden.
Oder...hast Du es so weit in die nächste Stadt? Ich mein, der Treff ist eh nur einmal im Monat und wenn es Dir gut geht, dann nehm lieber den Weg auf Dich, aber Du hättest Gleichgesinnte um Dich und fühlst Dich vielleicht gut aufgehoben?

Oh weh, die Freundin hat sich suizidiert? Da ist aber viel seeliches Weh bei Euch. Damit klar zu kommen, erfordert Unmengen an Kraft. Hast Du denn Kontakt zu Deiner Enkelin? Wenn sie Dich anlächelt, hast Du wenigstens etwas von Deinem Stern bei Dir.

Alles Liebe wünscht Dir Lämmchen
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Tramaqueen
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 12.09.2013
Beiträge: 254

BeitragVerfasst am: 17. Sep 2013 23:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Manu.
Zuerst möchte ich dir schreiben, wie wahnsinnig leid mir deine Situation tut. Gib dir Zeit. Es klingt klischeehaft, aber die Zeit hilft dir, deinen Verlust zu ertragen! Bitte geh nicht hinterher!

Ich glaube, deine Enkelin wird dich jetzt auch brauchen! Wenn du für dich auch jetzt keinen Sinn siehst, die Kleine braucht jeden Anker, den sie bekommen kann. Leb für sie!

Mein Sohn hat letztes Jahr im Alter von 12 Jahren seinen Vater verloren, mit dem er eine innige Verbindung hatte. Er starb plötzlich an einer Thrombose. Einfach umgekippt, mit 42 Jahren.

Der schlimmste Satz war am ersten Tag nach der furchtbaren Nachricht, als mein Sohn zu mir unter Tränen sagte: "Papa kommt nie wieder, oder?" Und dann diesen unendlichen Schmerz in seinen Augen, den ich ihm nicht nehmen konnte! Wie gerne hätte ich diesen Schmerz auf mich genommen!

Jetzt, nach eineinhalb Jahren kann er auch wieder lachen und normal weiterleben, aber wir reden noch oft von seinem Papa, denn ich möchte, das er sich daran erinnert, wie er war und wie sein Leben ausgesehen hat, als mein Sohn noch nicht geboren war. Ich hoffe, es gelingt mir.

Bitte sei für deine Enkelin da, wenn du es schaffst. Es wird euch beide helfen und irgendwann kannst du mit ihr über all die schönen Situationen in seinem Leben wieder lächeln! Ganz bestimmt!

Das du den Alkohol als Betäubung benutzt kann ich verstehen. Bei mir war es Morphin. Aber das ist nur Verdrängung. Der Schmerz kommt immer irgendwann wieder raus und dann ist das Leid noch größer und auch länger!

Ich wünsche dir viel Kraft und den Mut, für deine Enkelin weiterzumachen!
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d.manu
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 22.08.2013
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 19. Sep 2013 06:54    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Lämmchen für deine Tipps werd mich an die Kirche wenden mal schaun .Mein Enkelkindmit Namen mia lebt jetzt seit einem halben Jahr bei meiner Tochter wir haben alle gemeinsam um mia gekämpft sie war bei pflegeeltern nach jennis Tod .Ich hab eine innige Bindung zu ihr.Es ist nur der schmerz und die Sehnsucht die mein ganzes Leben bestimmt.Ich vermisse Patrick so sehr .
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lämmchen
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 09.02.2012
Beiträge: 3749

BeitragVerfasst am: 19. Sep 2013 07:14    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Manu,

das ist beruhigend zu wissen, das die Mia bei Deiner Tochter ist. Schau sie oft an, nehm sie in Deine Arme, dann bist Du Deinem Stern ganz besonders nah. Patrick lebt doch etwas in ihr weiter.
Die Sehnsucht nach ihm wird Dich noch ganz lange begleiten, ich kenn das, mein Papi fehlt mir auch jeden Tag so sehr. Aber irgendwann, werden wir damit umgehen können, so hoffe ich jedenfalls.

Für das Gespräch mit dem Pastor/ Pfarrer wünsch ich Dir ganz ganz viel Glück und ich hoffe, das Du auf Verständnis triffst und Dich dort gut aufgehoben fühlst.
Du bist nicht alleine mit Deinem Schmerz!

Alles alles Liebe wünscht Dir Lämmchen
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d.manu
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 22.08.2013
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 19. Sep 2013 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lämmchen ich war heute Nachmittag bei einem Pastor und er war ganz lieb und hat mit mir ein gutes Gespräch geführt.Endlich jemand der Meine Trauer und Verzweiflung versteht.Danke nochmal für den Tip.An was ist den Papi gestorben du arme da denk ich man wieder an meine mia wie wird sie mal reagieren wenn sie mal alles versteht?Sie ist erst1.1/2jahrealt.
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Yolande
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 01.06.2011
Beiträge: 1438

BeitragVerfasst am: 19. Sep 2013 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

Mir tut es sehr leid, wenn ich sehe, wir sehr du leidest. Es gut, dass Mia bei deiner Tochter lebt und dir ein Stück weit deinen Sohn spiegelt. Damit hast du ihn nicht ganz verloren. Allerdings hat dieses kleine Wesen eine ganze Menge an Last zu tragen, einen großen Rucksack, den sie sich nicht selbst geladen hat. Sie kann dir deinen Sohn nicht ersetzen, sondern ist ein eigener Mensch, der in jungen Jahren schon ziemliche Traumatisierungen erlebt hat. Eine Mutter, die sich umbringt, einen Vater, der mehr oder weniger ebenfalls Selbstmord begangen hat, eine Pflegefamilie, dann ein erneuter Wechsel. Tja, wie wird Mia wohl reagieren? Zunächst wird sie unter unsagbar großen Verlustängsten leiden. Ihr Urvertrauen ist für immer zerstört und das lässt sich auch nicht reparieren. Wenn sie nach dem miserablen Start in ihrem Leben das Glück hat, ein kompetentes Netzwerk zu finden, bestehend aus Kindergarten, deiner Tochter, dir etc., dann wird sie vielleicht eine Chance haben, die Traumatisierungen zu überstehen oder Möglichkeiten finden, den Verlust zu kompensieren. Wie wird sie reagieren, wenn sie versteht, was ihr angetan wurde? Dann wäre ihr zu wünschen, dass sie eine gesunde Wut entwickelt, weil sie von denen, die sie in die Welt gesetzt, gnadenlos im Stich gelassen wurde. im Folgenden wäre ihr zu wünschen, dass sie sich mit ihrem Leben versöhnt und erkennt, dass ihre Eltern zwar verantwortungslos waren, aber auch nicht aus eigenem Wunsch heraus in eine so beschissene Situation kamen und sie trotzdem Menschen waren, die sie liebten. Da habt ihr eine herausfordernde Aufgabe vor euch.
Ich will dir mit meinem Beitrag nicht zu nahe treten, weil es mir wirklich leid tut, dass dein Sohn verstorben ist und du den Verlust schwer verkraftest, völlig verständlich als Mama. Aber dieses kleine Mädchen wurde nie gefragt, ob es auf die Welt wollte und das einzigste, dem ein so kleiner Mensch Vertrauen kann, springt einfach mal eben aus dem Fenster...in was für einer Welt leben wir eigentlich. LG
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lämmchen
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 09.02.2012
Beiträge: 3749

BeitragVerfasst am: 19. Sep 2013 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Manu,

wie beruhigend--->ein Lichtblick für Dich und endlich gibt es einen Mensch, der Dir zuhört und nicht bewertet. Kannst Du denn weiterhin zum Pastor gehen? Das wäre gut, damit Du für die kommende Zeit nicht so alleine mit Deiner Trauer bist.

Mein Papi war schwer krank und hatte ein bewegtes Leben, gar nicht zu vergleichen mit Deinem Sohn, der viel zu früh gehen musste. Aber er fehlt mir eben sehr und ich kenne die Sehnsucht die Du auch beschreibst...

Jetzt ist es wichtig, das die kleine Mia in Ruhe und Frieden aufwachsen kann. Was mal werden wird, weiss niemand.

Viel Kraft wünsch ich Euch allen und warme Gedanken in dieser kalten Welt.

Ganz liebe Grüsse von Lämmi
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d.manu
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Anmeldungsdatum: 22.08.2013
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 19. Sep 2013 21:08    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Yolande das frag ich mich seit einem Jahr wie kann eine Mutter so was tun.Ichkann selbst nicht verstehen ich selber habe 3Kinder das Leben geschenkt und bis heute bin ich wie eine Loewin um sie obwohl eine schon 26 die kleine 19 ist
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d.manu
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Anmeldungsdatum: 22.08.2013
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 19. Sep 2013 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

DANKE LÄMMI Ich gehe jetzt erst mal 1mal die Woche zum Pastor er meinte ich soll zum Psychologen gehen alles aufarbeiten usw .Er hat mir auch Bücher empfohlen.Ich hoffe das ich irgendwann mal aufwachen und der schmerz ein bisschen leichter wird.Mein Sohn undich.waren eine Einheit trotz seiner Sucht vor allem das letzte Jahr hat uns total zusammen geschweißt und plötzlich ist es still sein lachen seine Umarmung mir fehl alles so sehr.LG manu
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d.manu
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Anmeldungsdatum: 22.08.2013
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 19. Sep 2013 21:23    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Yolande das frag ich mich seit einem Jahr wie kann eine Mutter so was tun.Ichkann selbst nicht verstehen ich selber habe 3Kinder das Leben geschenkt und bis heute bin ich wie eine Loewin um sie obwohl eine schon 26 die kleine 19 ist
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lämmchen
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Anmeldungsdatum: 09.02.2012
Beiträge: 3749

BeitragVerfasst am: 20. Sep 2013 10:00    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Manu,

ich kann Dir auch ein Buch empfehlen...warte...
Roland Kachler " Sucht mich in eurem Herzen ". Es ist sehr gut geschrieben.

Ja, irgendwann wird der Schmerz erträglicher, aber verschwinden wird er wohl nie. Ist ja noch alles so frisch bei Dir. Setzt Dich nicht unter Druck, auch wenn andere-unsensible- Menschen von Dir verlangen, das Du jetzt wieder funktionieren solltest.

Diesen-Deinen-eigenen Schmerz kann niemand nachvollziehen, der nicht das Gleiche erlebt hat. Lass sie reden!

Viel Kraft wünscht Dir Lämmi
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d.manu
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Anmeldungsdatum: 22.08.2013
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 23. Sep 2013 22:28    Titel: Antworten mit Zitat

Mein geliebter Patrick ich ertrage es nicht mehr ohne dich.Du Fehler mir so sehr .Ich kann ohne dich nicht Leben bitte komm zu mir zurück ohne dich ist alles kalt tot traurig du kannst mich doch nicht alleine lassen ich hab dich auch nie allein gelassen bitte komm zuHeim zu mir ich liebe dich doch so sehr. Mami [/quote][/list]
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kaesekruste
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Anmeldungsdatum: 07.09.2009
Beiträge: 89

BeitragVerfasst am: 29. Sep 2013 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

heftige geschichte.
tut mir unendlich leid sowas zu lesen.
darf ich fragen, wie alt dein sohn war ?

ich selbst habe so gut wie alles durch drogen & alkohol verloren.

--vater
--onkel
--bester freund, noch aus kindertagen
--anderer onkel
--aller aller besten freund ever ! wir waren wie top brüder. ich vermisse ihn an manchen tagen schrecklich. seit ungefähr 1,5 jahre

und jetzt zum schluß, am mittwoch (vor 4,5 tagen) abend habe tot aufgefunden

-- meine mutter (siehe thread)


glaub mir, ich weiß wie weh das tut.

alles, nur erdenklich gute ! igel dich bitte nicht ein !
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d.manu
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Anmeldungsdatum: 22.08.2013
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 30. Sep 2013 20:39    Titel: An Kasekruste Antworten mit Zitat

Mein Sohn ist 23 Jahre alt geworden seit 10 Jahren hatte er mit Drogen zu tun typischer anfang mit kiffen usw .dann 2005 Heroin 2010 hat er ersten Entzug kurze Zeit später wieder Rückfall Heroin tilidin einfach alles. Wieder Entzug Therapie dieses mal war ich mir so sicher das es gut wird aber dieses teufelszeug hat ihn getötet und mich auchich vermisse mein Kind so sehr obwohl wir wirklich sehr schwere Zeiten hatten hab ich ihn immer geliebt geehrt war immer stolz auf ihn und jetzt ist es plötzlich still ich bin so verzweifelt ohne ihn nur noch traurig und vegetiere so vor mich hin. Crying or Very sad[/i]
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d.manu
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 22.08.2013
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 30. Sep 2013 21:00    Titel: An Kasekruste Antworten mit Zitat

Mein Sohn ist 23 Jahre alt geworden seit 10 Jahren hatte er mit Drogen zu tun typischer anfang mit kiffen usw .dann 2005 Heroin 2010 hat er ersten Entzug kurze Zeit später wieder Rückfall Heroin tilidin einfach alles. Wieder Entzug Therapie dieses mal war ich mir so sicher das es gut wird aber dieses teufelszeug hat ihn getötet und mich auchich vermisse mein Kind so sehr obwohl wir wirklich sehr schwere Zeiten hatten hab ich ihn immer geliebt geehrt war immer stolz auf ihn und jetzt ist es plötzlich still ich bin so verzweifelt ohne ihn nur noch traurig und vegetiere so vor mich hin. Crying or Very sad[/i]
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