Deutsche Regierung baut Cannabis an!

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andy1977
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Anmeldungsdatum: 25.11.2010
Beiträge: 2746

BeitragVerfasst am: 21. Feb 2017 23:10    Titel: Antworten mit Zitat

Genauso Raff ich die Preise nicht.

Was Ist es für ein Problem für die deutsche Regierung ein analytisches Experten Team nach Marokko zu fliegen 50 Tonnen zu kaufen für 3 Cent das Gramm und es hier unter Apotheken Aufsicht für 3,5 zu verkaufen.

In Rotterdam gabs sogar Mal ne Hashbörse.

Nee ihr zickt Rum mit irgendwelchen Pharma riesen . Die doch nur am leid der Menschen verdienen möchten.

Was dann wiederum sehr viel Menschen leben kostet. An deren tot ihr dann doppelt schuld seid.

Oder schon die ganze Zeit daran schuld seid.

Na dann viel Spass im nächsten Leben . Und da werden wir auf euch warten das das nicht nochmal passiert.


LG andy
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Schlaumeier
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Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 1695

BeitragVerfasst am: 11. Apr 2017 02:32    Titel: Antworten mit Zitat

andy1977 hat Folgendes geschrieben:
Genauso Raff ich die Preise nicht.

Was Ist es für ein Problem für die deutsche Regierung ein analytisches Experten Team nach Marokko zu fliegen 50 Tonnen zu kaufen für 3 Cent das Gramm und es hier unter Apotheken Aufsicht für 3,5 zu verkaufen.

In Rotterdam gabs sogar Mal ne Hashbörse.

Nee ihr zickt Rum mit irgendwelchen Pharma riesen . Die doch nur am leid der Menschen verdienen möchten.
...

Leven Andy,
willkommen in der Realitaet. Das neue Gesetz birgt einen riesigen Markt mit exorbitanten wirtschaftlichem Konsens. Den lassen sich weder die Pharmariesen, noch die korrumpierten Kolateralverdiener aus der Politik nehmen / einschraenken. Was folgt werden (EU) Richtlinien sein. Da genuegts dann nicht Gras anzubauen, sondern "pharmazeutisches Weed", was auch immer das bedeuten wird. Am Ende hast Du nicht ein paar Freaks die super Skunk anbauen, sondern Angestellte von z.B. Bayer die in Ganzkoerperkondomen mit Gasmaske in sterilen Feldern rumlaufen und steriles Gras produzieren. Fuer Spass am Job und Sortenvielfalt wird dort kein Platz sein. Sterile, Gewinnmaximierte Welt hat, Buisiness as usual..
Der Weg des (demokratischen lol) Kapitalismus ist nun mal genau so.

Zur Aktualitaet:
http://www.express.de/koeln/-mir-hilft-nichts-mehr-ausser-gras--erster-koelner-bekommt-cannabis-aus-der-apotheke-26684996?dmcid=sm_fb
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andy1977
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Anmeldungsdatum: 25.11.2010
Beiträge: 2746

BeitragVerfasst am: 11. Apr 2017 07:54    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu,

Ich will den Mal noch hier reinsetzen

https://hanfjournal.de/2017/04/08/legal-illegal-scheissegal/

Und den hier noch

https://hanfjournal.de/2017/03/31/schritt-nach-vorne-mit-leap-deutschland/

Wenn Recht zu unrecht wird, wird Wiederstand zur Pflicht.

LG Andy
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rock
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Anmeldungsdatum: 16.03.2015
Beiträge: 2481

BeitragVerfasst am: 11. Apr 2017 12:03    Titel: Antworten mit Zitat

andy1977 hat Folgendes geschrieben:
Was Ist es für ein Problem für die deutsche Regierung ein analytisches Experten Team nach Marokko zu fliegen 50 Tonnen zu kaufen für 3 Cent das Gramm und es hier unter Apotheken Aufsicht für 3,5 zu verkaufen.

Die 50 Tonnen ließen sich in D auch anbauen. Sie machen das Theater deshalb, weil ja alles standardisiert sein muß. Das heißt, wenn das Gras 0,5% mehr THC-Gehalt hat, als vorgeschrieben, ist es unbrauchbar !
Gras ist aber eine Pflanze und die reagiert auf eine Fülle von Einflüssen wie Boden, Wetter etc. Entsprechend ist der Ertrag mal größer, mal geringer und im Falle von Gras wird auch der THC-Gehalt schwanken.
Also ab in die Halle, da wird alles gleichgeschaltet, jede Pflanze bekommt gleich viele Lichtquanten wie ihre Nachbarin ... Natürlich müssen die Pflanzen genetisch ident sein. Mutterpflanzen werden da nicht ausreichen, also wird im Reagenzglas auf Gel vermehrt. Wohin das führt, kann sich jeder ausmalen. Irgendwann taucht eine "Anomalie" auf und die wird schnell zum Problem in so einem abgeschlossenen System.
Das würde dann bedeuten, daß es plötzlich kein Gras mehr gibt in den Apos.
Bin gespannt, wie sie sich aus der Affäre ziehen, denn klar, die wissen um die Gefahren wesentlich besser bescheid als ich. Fragt sich, ob sie dieses Wissen auch einfließen lassen in kommende Entscheidungen.
Wichtig wäre, Druck zu machen seitens der Patienten !
Cheers
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andy1977
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Anmeldungsdatum: 25.11.2010
Beiträge: 2746

BeitragVerfasst am: 13. Apr 2017 19:53    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu,

Leute, alle Anmelden !

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/cannabis-anbau-hanf-produzenten-koennen-sich-ab-sofort-bewerben/19658564.html


LG Andy
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rock
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Anmeldungsdatum: 16.03.2015
Beiträge: 2481

BeitragVerfasst am: 14. Apr 2017 08:35    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat: >So müssen potenzielle Auftragnehmer unter anderem mindestens dreijährige Erfahrung mit dem Anbau und der Verarbeitung von Medizinalhanf oder von Arzneipflanzen nachweisen.<
Es kommen somit eh nur zwei, drei Firmen in Frage und die teilen sich den Kuchen auf. Da wird die Ausschreibung zur Farce.
Cheers
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nebukadnezar
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Anmeldungsdatum: 26.08.2015
Beiträge: 4103

BeitragVerfasst am: 14. Apr 2017 08:45    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht sind entsprechende Vorstrafen in der Bewerbung hilfreich und belegen glaubhaft wie amtlich die Kompetenz? Very Happy

LG N
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andy1977
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Anmeldungsdatum: 25.11.2010
Beiträge: 2746

BeitragVerfasst am: 14. Apr 2017 11:33    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu,

zu früh gefreut.

https://hanfjournal.de/2017/04/14/voraussetzungen-fuer-anbaulizenzen-veroeffentlicht/

lg andy
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andy1977
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Anmeldungsdatum: 25.11.2010
Beiträge: 2746

BeitragVerfasst am: 14. Apr 2017 11:53    Titel: Antworten mit Zitat

Rock man macht 100 Liter Öl, misst einmal. Und fertig.Weiss gar nicht was die Leute immer mit Gras wollen. Ich muss da Husten.

LG Andy
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andy1977
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Anmeldungsdatum: 25.11.2010
Beiträge: 2746

BeitragVerfasst am: 23. Apr 2017 14:13    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu,

https://www.vice.com/de/article/wir-waren-beim-ersten-legalen-cannabis-smoke-in-deutschlands

Schönen Sonntag noch !


LG Andy
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Schlaumeier
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Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 1695

BeitragVerfasst am: 4. Jul 2017 10:38    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Überall auf der Welt fragen immer mehr Leute: Warum ist Marihuana verboten? Warum kommen immer noch Leute für seinen Gebrauch oder Verkauf ins Gefängnis?

Die meisten von uns nehmen an, dass es daran liegt, weil sich irgendjemand, irgendwo an einen wissenschaftlichen Beweis gemacht und herausgefunden hat, dass Cannabis schädlicher ist als andere Drogen, die wir die ganze Zeit nutzen – wie Alkohol und Zigaretten.

Irgendjemand hat es zu unserem Besten herausgefunden

Aber als ich damit begann, mich durch die offiziellen Archive zu wühlen – während ich für mein Buch Chasing The Scream: The First and Last Days of the War on Drugs recherchierte – um herauszufinden, warum Cannabis in den 1930ern verboten wurde, entdeckte ich, dass das nicht passiert ist.

Ganz und gar nicht.
1929 wurde ein Mann namens Harry Anslinger vom Department of Prohibition in Washington DC angeklagt. Aber das Alkoholverbot war ein Desaster. Die Gangster hatten ganze Stadtviertel unter ihre Kontrolle gebracht. Alkohol wurde – von Kriminellen kontrolliert – sogar noch schädlicher.

Und so endete schließlich das Alkoholverbot – und Harry Anslinger war besorgt. Denn er war für eine riesige Regierungsabteilung verantwortlich, die nichts zu tun hatte. Bis dahin hatte er gesagt, dass Cannabis kein Problem sei. Es schadet den Leuten nicht, erklärte er, und „es gibt keinen absurderen Denkfehler“, als die Idee, dass es die Leute gewalttätig mache.

Aber dann verkündete er plötzlich – als seine Abteilung eine neue Aufgabe brauchte -, dass er seine Meinung geändert habe.

Er erklärte der Öffentlichkeit, was passiert, wenn man Cannabis raucht.

Erstens wird man in einen „delirierenden Wahnsinn“ geraten. Dann wird man von „Träumen…von einer erotischen Art“ erfasst. Anschließend wird man „die Fähigkeit zusammenhängenden Denkens verlieren“. Schließlich wird man den unausweichlichen Endpunkt erreichen: „Geistesstörung“.

Marihuana verwandelt einen Menschen in eine wilde Bestie. Anslinger warnte, dass wenn Marihuana auf der Treppe Frankensteins Monster begegnet, das Monster vor Schreck tot umfallen würde.Harry Anslinger wurde besonders von einem Fall geradezu besessen. In Florida erschlug ein Junge namens Victor Licata seine Familie mit einer Axt. Anslinger erklärte gegenüber Amerika: Das passiert, wenn man „das dämonische Kraut“ raucht. Der Fall wurde allgemein bekannt. Die Eltern in den USA waren entsetzt.

Aber welchen Beweis hatte Harry Anslinger? Es stellt sich heraus, dass er zu dieser Zeit an die 30 führende Wissenschaftler zu diesem Thema anschrieb, indem er fragte, ob Cannabis gefährlich sei und ob es verboten werden sollte.

29 schrieben zurück und sagten „nein“.

Anslinger griff den einzigen heraus, der „ja“ sagte und präsentierte ihn der Welt. Die Presse – die von Victor Licatas Axt besessen war – feuerte sie an.

In einer Panik, die von Amerika Besitz ergriff, wurde Marihuana verboten. Die USA sagten zu anderen Ländern, dass sie dasselbe tun müssten. Viele Länder sagten, dass es eine dumme Idee sei und weigerten sich, es zu tun. Zum Beispiel entschied Mexiko, dass ihre Drogenpolitik von Ärzten geleitet werden sollte.

Ihr medizinischer Rat war, dass Cannabis diese Probleme nicht auslöste und sie weigerten sich, es zu verbieten. Die USA tobten. Anslinger wies sie an, dass sie der vorgegebenen Linie Folge zu leisten hätten. Die Mexikaner hielten zunächst durch – bis die USA letztendlich den Nachschub aller legalen Schmerzmittel nach Mexiko unterbrachen. Die Leute begannen in ihren Krankenhäusern qualvoll zu sterben. Und so entließ Mexiko mit Bedauern seine Ärzte – und startete seinen eigenen Drogenkrieg.

Aber zuhause wurden Fragen gestellt. Ein führender amerikanischer Arzt namens Michael Ball schrieb verwirrt an Harry Anslinger. Er erklärte, er hätte als Medizinstudent Cannabis benutzt, und es hätte ihn nur schläfrig gemacht. Vielleicht treibt Cannabis eine kleine Anzahl von Leuten in den Wahnsinn, sagte er – aber wir müssen einige wissenschaftliche Studien finanzieren, um es herauszufinden.

Anslinger schrieb standhaft zurück: „Das Marihuana-Übel kann nicht länger aufgeschoben werden“, erklärte er, und er würde keine unabhängige Wissenschaft finanzieren. Weder jetzt noch zu einem anderen Zeitpunkt.

Jahrelang kamen Ärzte auf ihn mit Beweisen zu, dass er falsch lag, und er begann sie anzublaffen, indem er zu ihnen sagte, sie würden „ein gefährliches Terrain betreten“ und sie sollten ihre Zunge im Zaum halten.Heute lebt der größte Teil der Welt immer noch unter dem Cannabis-Verbot, das Harry Anslinger im Zuge der landesweiten Panik eingführt hat, die Victor Licatas Blutrausch gefolgt ist.

Aber die Sache hat einen Haken. Jahre später schaute sich jemand die psychiatrischen Akten von Victor Licata an.

Es stellte sich heraus, dass es keine Beweis dafür gibt, dass er je Cannabis genommen hatte.

Es gab in seiner Familie eine Menge Geisteskrankheiten. Es wurde ihnen ein Jahr vorher gesagt, dass er in eine Anstalt eingewiesen werden müsse – aber sie weigerten sich. Seine Psychiater erwähnten in Zusammenhang mit ihm nie Marihuana.

Also macht Cannabis die Leute verrückt?

Der frühere Chefberater in Drogenangelegenheiten der britischen Regierung, David Nutt, erklärt – wenn Cannabis auf direktem Weg Psychosen verursachen würde, dann würde es sich leicht feststellen lassen.

Wenn der Cannabis-Konsum steigt, würden auch Psychosen zunehmen. Und wenn der Cannabis-Gebrauch sinkt, dann würden Psychosen abnehmen.

Ist das also passiert? Wir haben eine Menge Daten aus vielen Ländern. Und es zeigt sich, dass das nicht der Fall ist. Zum Beispiel hat in Großbritannien der Cannabis-Gebrauch seit den 1960ern um den Faktor 40 zugenommen. Und die Psychose-Raten? Sie sind stabil geblieben.

Tatsächlich legt der wissenschaftliche Beweis nahe, dass Cannabis sicherer als Alkohol ist. Alkohol tötet jedes Jahr 40.000 Menschen in den USA. Cannabis bringt niemanden um – obwohl Willie Nelson sagt, dass einer seiner Freunde starb, als ein Cannabis-Bündel auf seinen Kopf fiel.

Darum forderte 2006 ein junger Mann in Colorado namens Mason Tvert den damaligen Bürgermeister von Denver und späteren Gouverneur, John Hickenlooper, heraus. Hickenlooper besaß eine Kleinbrauerei mit Schenke, die im ganzen Staat Alkohol verkaufte, und sie machte ihn reich. Aber er sagte, Cannabis sei gefährlich und müsse verboten werden. Und so forderte Mason ihn heraus – zu einem Duell. „Du bringst einen Kasten Bier mit. Ich bringe eine Packung Joints mit. Für jedes Bier, das Du trinkst, rauche ich einen Joint. Wir werden sehen, wer zuerst stirbt.“

Es war das ultimative High Noon

Mason machte sich daran, in seinem Staat eine Kampagne zur Legalisierung von Cannabis zu führen. Seine Mitbürger stimmten mit 55% dafür. Nun können Erwachsene in zugelassenen Geschäften legal Cannabis kaufen, wo sie besteuert werden – und das Geld wird dafür benutzt, um Schulen zu bauen. Nach eineinhalb Jahren, seitdem sein System umgesetzt wurde, stieg die Zustimmung für die Legalisierung auf 69%. Und sogar Gouverneur Hickenlooper hat damit begonnen, es als „gesunden Menschenverstand“ zu bezeichnen.

Oh – und Colorado war bis jetzt nicht voll von Leuten, die ihre Familien totschlagen.

Ist es nicht an der Zeit, dass wir auf die Wissenschaft hören – und endlich Victor Licatas Axt beiseite legen?


http://derwaechter.net/warum-ist-marihuana-verboten-die-wahren-gruende-sind-schlimmer-als-man-denkt
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andy1977
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Anmeldungsdatum: 25.11.2010
Beiträge: 2746

BeitragVerfasst am: 4. Jul 2017 14:04    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu,

http://www.hanf-magazin.com/news/un-und-who-fuer-ein-ende-der-strafrechtlichen-verfolgung/

lg andy
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Praxx
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Anmeldungsdatum: 25.07.2014
Beiträge: 3082

BeitragVerfasst am: 5. Jul 2017 23:51    Titel: Antworten mit Zitat

In Deutschland kann das nicht passieren... da müssten doch Politik und Medien zugeben, dass sie jahrzehntelang fleissig "Fake-News" produziert und propagiert haben!
In Deutschland ist Cannabis seit 1918 verboten, weil die USA im Versailler Vertrag darauf bestanden!
Angesichts der segensreichen Wirkung von Cannabis bei posttraumatischen Störungen hat das unsinnige Cannabisverbot möglicherweise das Erstarken des Faschismus in der traumatisierten Bevölkerung nach 1918 begünstigt...
Es gab niemals irgendwelche wissenschaftlichen Untersuchungen, die ein Cannabisverbot begründet hätten, es ist tatsächlich reine Willkür und nichts anderes.
Es ist eine Art "Geßlerhut" der Drogenpolitik, mit dem grundlos Menschen kriminalisiert und um Lebenschancen gebracht werden. Cannabis ist verboten weil es verboten ist - wie früher mal Ehebruch, außerehelicher Beischlaf, Homosexualität...
Was fehlt ist eine Aktion wie damals beim §218 - Öffentliches Bekenntnis: Ja, ich konsumiere Cannabis oder ich habe Cannabis konsumiert und es hat mir nicht geschadet...
Ich habe mal in einer ärztlichen Fortbildung gesagt, dass ich als Jugendlicher mit einigen Drogen experimentiert habe - und ungläubiges Staunen geerntet "und wie können Sie da noch Arzt werden?"

LG

Praxx
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rock
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Anmeldungsdatum: 16.03.2015
Beiträge: 2481

BeitragVerfasst am: 6. Jul 2017 08:38    Titel: Antworten mit Zitat

Praxx hat Folgendes geschrieben:
... "und wie können Sie da noch Arzt werden?"

Scheinheilige Bagage !
Wenn ich all die Ärzte aufzähle, mit denen ich schon gekifft, oder mir sogar einen Schuß gesetzt habe, dann ist das eigentlich schon eine ganz schöne Anzahl.
Rechne ich dann die Hälfte der Med-Studenten (Bekannte aus 50 aktiven Gift-Jahren) dazu, von welchen ich weiß, daß sie konsumie(t)en - oder sagen wir 1/3 wird's wohl bis zum Doc geschafft haben - zu welchen ich aber keinen Kontakt mehr habe, dann wird die Anzahl noch wesentlich größer.
Mit einem Substi-Arzt bei einem Konzert ein paar Joints durchzuziehen, das ist nichts Ungewöhnliches.
Die Ärzte sind doch auch nur Menschen mit etwas mehr Bildung in einem bestimmten Bereich.
Warum soll ein Doc nicht kiffen oder sich gelegentlich etwas Morph oder sonst was geben, wie's etliche tun ? Acid, Pilze, alles wird auch von Ärzten konsumiert. LOL, und wie !
Cheers
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Praxx
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Anmeldungsdatum: 25.07.2014
Beiträge: 3082

BeitragVerfasst am: 6. Jul 2017 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn Ärzte erst mal Ärzte sind, ist ihr Risiko, eine "Substanzabhängigkeit" zu entwickeln, ein mehrfaches höher als in der Allgemeinbevölkerung.
In England sterben dreimal soviele Ärzte an einer alkoholischen Leberzirrhose wie Durchschnittsengländer.
In D ist Alkohol die Nummer-1-Droge von Ärzten - guter Wein und edler Cognac gelten halt lange als "Genuss". Gleich danach kommen die Benzodiazepine und die Opiate, vor allem Anaesthesisten greifen gern zu Fentanyl.
Da ist dann sofort Detox und Therapie angesagt, sonst sind Zulassung und Approbation ganz schnell weg

LG

Praxx
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