Ich bin Alkoholiker und will das ändern...

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honeygirl
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 07.08.2016
Beiträge: 1267

BeitragVerfasst am: 18. Sep 2016 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

Klingt doch gut und dürfte dir von der Hand gehen...

Wäre doch auch ein Ansporn mit dem Alk aufzuhören?
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Dr.Mabuse
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 2778

BeitragVerfasst am: 18. Sep 2016 20:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin immer wieder über meine Intuition erstaunt...fehlerquote 0,0 %

Björn ist kein Alki,und Flirtet mit Honeygirl dermaßen,das selbst der Papst rot wird...

@Sim

Bin dir nicht böse wegen deinem Satz,...alles gut...

Gruß...
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Björn82
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 20.08.2016
Beiträge: 98

BeitragVerfasst am: 18. Sep 2016 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

Herr Mabuse,

denkst du ich erzähle Quatsch, oder denkst du, dass das was ich erzähle nicht auf einen Alkoholiker hindeutet?

Oder ist das alles hier eine spezielle Art der Satire von dir?
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sim03
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 06.09.2016
Beiträge: 92

BeitragVerfasst am: 19. Sep 2016 02:18    Titel: Antworten mit Zitat

nett von dir Mabuse, pass auf dich auf.
kannst ja mit Björn alles selber klären.

viele grüsse
sim
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Dr.Mabuse
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 2778

BeitragVerfasst am: 19. Sep 2016 09:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Björn...ok ich glaub dir...

Wenn du immer wieder Trinkpausen machen kannst,bist du zumindest körperlich noch nicht Abhängig...so scheint es mir...

Gruß...
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Björn82
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 20.08.2016
Beiträge: 98

BeitragVerfasst am: 19. Sep 2016 09:37    Titel: Antworten mit Zitat

das hat sich aber auch erst in letzter zeit ergeben... ich hab halt nicht nach dem ersten gescheitertem vorsatz wieder monatelang durchgemacht wie früher sondern immer weiter probiert. deswegen weiß ich auch, dass nichts bedrohlich grade ist.

aber es ist ja eigentich um so dümmer, 4 oder 3 tage lang nicht zu trinken, und GERADE DANN wenn es einem körperlich besser geht mit einem mal alles wieder umzuschmeißen, einfach nur weil man den kopf taub haben will...

ich denke mittlerweile dass diese gewohnheitssache oder psychische geschichte viel schlimmer ist als die körperliche. damals als ich 3 monate "trocken" war, waren die ersten tage viel heftiger als beispielsweise heute. das war so als wenn man aufhört zu rauchen nur mal 3. Aber dann nach 3 Monaten, in denen ich echt viel geschafft hab und im leben aufgeräumt wieder anzufangen und dann auch wieder richtig... das ist das echte problem...

ich will hier natürlich nicht ne entgiftung runterspielen, nur ist die halt absehbar von der zeit. man kann sich zumindest sagen "das hört in ein paar tagen auf und jeder tag den man geschafft hat ist ein großer prozentsatz". aber das danach... ich habe mittlerweile echt ein bisschen angst mich entscheiden zu müssen, ob ich in zukunft ein leben ohne alkohol ODER ein leben mit musik führen soll...

naja... sorry fürs ausgeschweife... hatte noch keinen kaffee und bin noch nicht ganz fokussiert Very Happy
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Dr.Mabuse
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 2778

BeitragVerfasst am: 19. Sep 2016 10:08    Titel: Antworten mit Zitat

Man kanns halt schlecht pauschalisieren...

Ich kenn etliche,die Jahrzehnte massiv Alkoholmissbrauch betrieben haben,und nicht körperlich

Abhängig geworden sind...

Ist halt sau gefährlich der Alkohol...ich hab das leider zu Spät gemerkt...
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nebukadnezar
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 26.08.2015
Beiträge: 3908

BeitragVerfasst am: 19. Sep 2016 10:45    Titel: Antworten mit Zitat

Dr.Mabuse hat Folgendes geschrieben:
...

Ich kenn etliche,die Jahrzehnte massiv Alkoholmissbrauch betrieben haben,und nicht körperlich

Abhängig geworden sind...



ja das ist manchmal - aus eigenen Erfahrungen - schwer nachzuvollziehen, wenn man liest, dass jemand nach einer fl.Sekt oder nen paar Bier am Tag Alkohoprobleme mit Entzugssymptomen hat.
Wenn ich mein Leben grob reflektiere habe ich mit 15 angefangen regelmässig Alkohol zu trinken, jedes WE betrunken, nicht nur Bier, sondern eben die Sachen die Spass machen , hochprozentig und hochwirksam - wie Tequilla +Sekt Gemisch-,etc.etc., beim Bund viel Whiskey, und auch danach immer viel getrunken, lediglich die Weine wurden ausgesuchter und der Cognac älter, nie tgl. aber mehmals die Woche, dazu die ganzen drugs von dope bis H iv und dann eben 20 J viel Methadon. Ein Problem mit dem Alk hatte ich nie - bewusst! Auch beruflich , sozial ging alles seinen guten Weg. So ging das über 35 J.
Ein Problem mit dem Alkohol bekam ich als ich u.a. den Job verloren und den Vodka gegen das Metha und zur Problembewältigung eingesetzt habe. Das endete dann mit tw. Leberversagen in der Notaufnahme.

Da ist es i.j.F. besser, wenn man schon bei wenig Alkhol ein Problem wahrnimmt.

LG N
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Björn82
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 20.08.2016
Beiträge: 98

BeitragVerfasst am: 19. Sep 2016 11:06    Titel: Antworten mit Zitat

nebukadnezar hat Folgendes geschrieben:
Dr.Mabuse hat Folgendes geschrieben:
...

Ich kenn etliche,die Jahrzehnte massiv Alkoholmissbrauch betrieben haben,und nicht körperlich

Abhängig geworden sind...



ja das ist manchmal - aus eigenen Erfahrungen - schwer nachzuvollziehen, wenn man liest, dass jemand nach einer fl.Sekt oder nen paar Bier am Tag Alkohoprobleme mit Entzugssymptomen hat.
Wenn ich mein Leben grob reflektiere habe ich mit 15 angefangen regelmässig Alkohol zu trinken, jedes WE betrunken, nicht nur Bier, sondern eben die Sachen die Spass machen , hochprozentig und hochwirksam - wie Tequilla +Sekt Gemisch-,etc.etc., beim Bund viel Whiskey, und auch danach immer viel getrunken, lediglich die Weine wurden ausgesuchter und der Cognac älter, nie tgl. aber mehmals die Woche, dazu die ganzen drugs von dope bis H iv und dann eben 20 J viel Methadon. Ein Problem mit dem Alk hatte ich nie - bewusst! Auch beruflich , sozial ging alles seinen guten Weg. So ging das über 35 J.
Ein Problem mit dem Alkohol bekam ich als ich u.a. den Job verloren und den Vodka gegen das Metha und zur Problembewältigung eingesetzt habe. Das endete dann mit tw. Leberversagen in der Notaufnahme.

Da ist es i.j.F. besser, wenn man schon bei wenig Alkhol ein Problem wahrnimmt.

LG N


ich glaube auch, dass es darauf ankommt wofür man den alk eingesetzt hat.

ich denke, dass auch körperliche entzugserscheinungen nochmal vom kopf anders interpretiert werden. ich glaube, dass die gleiche innere unruhe und das händezittern bspw völlig anders "wahrgenommen" werden wenn man zu hause sitzt und trübsal bläst, als wenn man vielleicht ein geregeltes sozialleben hat und abgelenkt ist...

wobei ich es ehrlich gesagt nicht verstehen kann, wie man jahrelang sich hart die birne wegsaufen kann ohne dann ei verzicht körperliche entzugserscheinungen zu haben. aber jeder körper ist halt anders...
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honeygirl
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 07.08.2016
Beiträge: 1267

BeitragVerfasst am: 19. Sep 2016 16:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ,

erstmal schön , dass MABUSE und BJÖRN , ihr euch wieder versteht und eine gute Diskussion wieder möglich ist , um das Problem beim Schopf zu packen...

Das wichtigste hat NEBU ja schon richtig geschrieben und auch du selbst Björn (was das psychische betrifft und dass man körperliche Symptome beim Nichtstun wohl eher wahr nimmt!)

Aber wie genau willst du nun vorgehn Björn?

Muss doch trotzdem ein Plan bzw Ziel her , oder nicht?

LG , HONEY

p.s.:

@NEBU
kann man deine Story wo genauer nachlesen?
Funkkt deine Leber heute wieder?
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Björn82
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 20.08.2016
Beiträge: 98

BeitragVerfasst am: 19. Sep 2016 17:31    Titel: Antworten mit Zitat

nunja...

ich denke vor allem dass ich generell mal eine therapie bräuchte. denn ich denke ich nutze den alkohol als medizin...

ich hatte da mal 2 sitzungen vor nem jahr von den ersten 5 und war da ehrlich gesagt nicht von begeistert. ich weiß dass man nach 2 mal nichts erwarten kann, aber mir hat auch der ganze ablauf nicht gefallen...

dazu muss ich noch an meinem willen und meiner motivation arbeiten... wobei ich ahlt generell denke, dass ich in letzter zeit auf nem guten weg bin, auch wenn ich nicht standhaft bleibe... ich gehe das thema halt jetzt zum ersten mal intensiv an und es beschäftigt mich jeden tag. früher war es so, dass ich gesagt habe ich hör auf zu trinken, einen tag durch gehalten, mich dann am zweiten wieder weggeballert und mir dann gesagt hab "na toll das wars... probierst es mal in ein paar monaten wieder"...

ich merke halt dass gerade der wunsch extrem da ist (und vor allem da bleibt), sauber und klar durchs leben zu gehen...

und auch wenn ich mich leider wiederhole, dass schlimmste ist die gewohnheit mit der musik. da ich nicht mehr jeden tag ab 15 uhr mukke mache ist es überhaupt möglich jetzt ein paar mal 2 alkfreie tage dazwischen zu schieben. aber sobald ich nur musik HÖRE kommt dieser unkontrollierte griff zur flasche die gar nicht auf dem tisch steht. ich fühl mich da echt son bisschen wie der pawlowsche hund.

das gleiche gilt übrigens wenn eine unerwartete hürde sich auftut. beispielsweise n kunde anruft und sich beschwert und jetzt aber irgendwas zack zack haben will... die letzten rückfälle sind immer durch eine situation ausgelöst worden. entweder wollte ich mukke machen, oder aber ich habe vom tod meines vater erfahren oder das finanzamt schreibt usw...

und das behinderte daran ist, dass ich dann mit ALK ja erst recht diese dinge nicht kinkriege... ich frag mich da jetzt grade echt was in meiner rübe nicht stimmt? vorallem weil ich im marketing ja täglich aktion und reaktion analysiere um eine optimale situation zu schaffen, aber bei mir selber einfach komplett drauf pfeife...

bescheuerte welt...
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honeygirl
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 07.08.2016
Beiträge: 1267

BeitragVerfasst am: 19. Sep 2016 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

Ich schreib dir morgen Björn- bin heute irgendwie genervt. ..sorry!
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nebukadnezar
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 26.08.2015
Beiträge: 3908

BeitragVerfasst am: 19. Sep 2016 19:33    Titel: Antworten mit Zitat

honeygirl hat Folgendes geschrieben:



@NEBU
kann man deine Story wo genauer nachlesen?
Funkkt deine Leber heute wieder?


Hi honey,

ich habe den Vodka ja zum Methadonentzug eingesetzt, ist dann aber ziemlich aus dem Ruder gelaufen... wenn es dich interessiert hhttp://forum.suchtmittel.de/viewtopic.php?t=16751ier:

War ein wirklich schweres Jahr, aber heute ist alles wieder top! Schwein gehabt Wink

Schönen Abend!

LG N

...und lass dich nicht nerven Exclamation Very Happy
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Kirschblüte
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 05.08.2016
Beiträge: 138

BeitragVerfasst am: 19. Sep 2016 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

nebukadnezar hat Folgendes geschrieben:


ich habe den Vodka ja zum Methadonentzug eingesetzt, ist dann aber ziemlich aus dem Ruder gelaufen... wenn es dich interessiert hhttp://forum.suchtmittel.de/viewtopic.php?t=16751ier:

War ein wirklich schweres Jahr, aber heute ist alles wieder top! Schwein gehabt Wink


Mich interessiert es auch, aber leider kann ich den Link nicht öffnen. Seitenladefehler...

@ Björn: ich glaube, das mit einer längeren Abstinenz auch die Möglichkeit des Musikmachens ohne Alkohol wieder kommt. Man muss etwas Geduld haben. Ich habe das von vielen gehört und auch selber erlebt, das man auch kreativ sein kann, wenn man keine Drogen nimmt. Oft sind die Ergebnisse sogar besser.

Gruß
Kirschblüte
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nebukadnezar
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 26.08.2015
Beiträge: 3908

BeitragVerfasst am: 19. Sep 2016 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

hab´ich wohl irgendwie falsch kopiert?

steht im vorstellungsthread:

http://forum.suchtmittel.de/viewtopic.php?t=16751&sid=715093c80e605495a80c1b65da91daab

LG
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