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Dr.Mabuse
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
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BeitragVerfasst am: 13. Jan 2021 18:03    Titel: Antworten mit Zitat

Dakini schrieb:
Zitat:
Und sie zog zurück, wegen eines Typen, der sie am Ende auf Plattformen schlecht machte. Hier hätte sie die Chance gehabt, sich ganz anders zu entwickeln, es fing wirklich gut an. Eine Reihe falscher Entscheidungen, wegen "Partnern"...Ihre Aussage damals: "...hättest Du mich mit genommen auf eine Party, hätte ich einen Mann kennen lernen können und wäre nicht zurück nach Bayern gezogen..", war überdeutlich: ohne Mann bin ich nichts! Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keinen Draht mehr zu sowas, war ganz woanders. Ging jeden Tag in den Wald, usw.


Erinnert mich an meine Schwester,ihr jetziger "Freund" hat ihr schon durch die Blume gesagt,an einer ernsthaften Liebesbeziehung hätte er kein Interesse,aber für ab und zu mal Spaß (Bett) wäre es in Ordnung...

Die rennt dem Hinterher macht und tut,nicht schön mit anzusehen...

Aber ich bin da machtlos...keine chance...sie hatte immer nur chaoten

Mansche frauen stehen halt auf sowas
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dakini
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Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 3056

BeitragVerfasst am: 14. Jan 2021 12:43    Titel: Antworten mit Zitat

Nicht wenige ziehen sich mehr und mehr zurück aus bindenden Beziehungen, das gilt wohl gleichermaßen für beide Geschlechter, Doc.

Ich gehöre ja auch zu jenen, die nach jahrelangen festen Beziehungen den Fokus auf anderes legen, mir ist die berufliche Entwicklung derzeit wichtiger. Aber das heißt nicht, dass ich zeitlebens damit Vorlieb nehmen möchte, zudem habe ich einen guten Grund.

Eine Gruppe mag sich einfach nicht mehr einbinden lassen, wie der Freund Deiner Schwester sagt. Hier steht für manche im Vordergund, sich selbst genug zu sein mit Beruf, wobei die Verantwortung vermutlich abgelehnt wird, die eine Beziehung mit sich bringt. Zu viel "Enge" ect.

Dabei wird übersehen, dass es sehr wohl möglich ist, eine Beziehung zu führen und trotzdem "frei" zu sein. Ich bin aber auch sehr großzügig selbst, gebe Freiheit, die ich selbst haben möchte selbstverständlich. Man ist füreinander da, greift aber nicht über eine bestimmte Grenze in das intime Leben des anderen ein, kann auch getrennt in Urlaub fahren, ect. "Kontrolle" wäre mir im Traum nicht eingefallen je. (nicht wenige Frauen durchforsten Handys,ect) Ich hielt das einst für selbstverständlich - bis ich Männer kennen lernte, die ganz anders sind.

Mein Ex hat seinen Fokus nun Jahre auf den Beruf gelegt, inzwischen sagt er jedoch, dass er im Umfeld sähe, dass Menschen, die fest in eine Familie eingebunden sind, eine bessere psychische Gesundheit aufweisen. Ich denke jedoch, dass auch der Psychologe dazu einiges beitrug. (Verkehrspsych., aufgrund MPU) Man muss keine Froschungen bemühen, das sieht man sicher auch allein im Umfeld.

Bei meinen Freunden geht das weit über "psychische Verstimmung" hinaus teils, wie ich schrieb. Das Alleine sein, halten manche einfach nicht aus. Aus unterschiedlichen Gründen. Gerade im Suchtbereich, ist es jedoch wichtig, erst mal mit sich selbst klar zu kommen, bis man ein guter Partner sein kann, bzw sich selbst damit wohl fühlt. "Rette mich" fkt zuweilen, aber eben nicht immer.

Was ich über Hanna schrieb, zeigt ja, wie wichtig ein Mann war, allerdings hatte sie das bereits überwunden und fühlte sich nicht mehr "mangelhaft", weil sie keinen Partner hatte. Das ist bei meinem Buddy noch anders und geht bis zu suizidalen Gedanken, die ernst zu nehmen sind. (aber wir können ihn nicht rund um die Uhr absafen) Alkohol verstärkt diese Tendenzen.

Beziehungsabhängigkeit macht viele Menschen unglücklich. Und zuweilen liegen dem Trauma zugrunde. Allein gelassene Kinder sind nicht nur bei PS ein Thema. Im Umfeld sind es meist Frauen, die nie einen Vater hatten oder zurück gewiesen wurden, die sich später derart abhängig von Männern machen, die ihrerseits eher unverbindlich sind und die nächsten Schmerzen verursachen. ("kann", muss nicht)

Was Deine Schwester beim Mann sucht, kann sie vermutlich nur in sich finden. Zumindest zeigt das die Praxis in erster Linie. Wäre sie sich ihrer Werte bewusst, würde sie zudem vermutlich auch andere Männer anziehen Smile So beißt sich die Katze in den Schwanz und immer wieder werden solchee Männer ausgesucht, wie Du schreibst.

Andere sind in Beziehungen gefangen, aus jenen sie sich längst gelöst hätten, wären sie sich selbst entsprechend wert und hätten den Mut, sich einem Leben mit sich alleine zu stellen. Oft sind Kinder zudem ein (ver)bindende Glied. Nicht selten, kommen finanzielle Gründe dazu.

Und mancher wäre clean, hätte er den Mut, sich aus einer dysfkt Beziehung zu lösen. Andere sagen: Hätte ich einen Partner, würde es mir viel besser gehen.

Im Hinblick auf die allgemeine Gesundheit mag das sicher stimmen, in Einzelfällen jedoch, wäre es wichtig, sich selbst erst mal auf die Kette zu bekommen. Das kann man unmöglich über einen Kamm scheren und nur individuell betrachten.

Frauen werden zunehmend "zickiger" besonders round about der Menopause, wenn sie in Beziehungen festhängen, die sie "eigentlich" schon lange nicht mehr wollen, sich aber trotzdem nicht lösen. Manchmal kommt ihnen der Mann zuvor, womit meist nicht gerechnet wird - spätestens dann zeigt sich, wie gut es einem tut, von etwas befreit zu sein, was einen massiv blockiert und unzufrieden macht.

Ich kenne manches Bsp, wo Mut und Handeln zu einem glücklichen Leben führte. Beziehungen und Familie sind tragende Säulen bez psych. Gesundheit. Doch sind sie nicht (mehr) passend, tritt das Gegenteil ein.

Ich kann Deiner Schwester nur wünschen, dass sie mal nachschaut, was sie von einem Mann erwartet, welche Bedürfnisse sie gedeckt sieht und welche nicht. Und warum sie sich immer wieder den gleichen Typ Mann aussucht. Wink
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Dr.Mabuse
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 3807

BeitragVerfasst am: 14. Jan 2021 22:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Dakini...

Allein sein macht krank auf die dauer...meiner meinung nach

Aber ich würde das alleinsein vorziehen zu einer Beziehung die keine ist

Ich denke oft an meine ex freundinnen,und frage mich ob die auch ab und an an mich denken...

Der Marcus war nicht schlecht,kein Traumprinz aber ach nicht verkehrt...

Ich bin über 20 jahre allein,über 20 jahre kein Sex,und wenn ich nicht besoffen wäre,würde ich das gar nicht schreiben...

Morgen wache ich auf und denke mir "Kontrollverlust" warum hast du das geschrieben?

Aber im moment fühlt es sich stimmig an,und ich mach das jetzt halt so

Eine frau im arm zu haben und zu halten wär schon ein Traum die wärme die nähe

ABER

DAS LEBEN IST KEIN PONYHOF

BIS MORGEN:::::
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Dr.Mabuse
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 3807

BeitragVerfasst am: 15. Jan 2021 00:10    Titel: Antworten mit Zitat

Ich arbeite an der 4ten Dimension

Ich will eine Zeitmaschine erfinden,mit derer ich durch die Zeit reisen kann

und dinge die nicht ausgesprochen worden sind auszusprechen...

Ich will mein altes Leben zurück...
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dakini
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Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 3056

BeitragVerfasst am: 15. Jan 2021 11:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Marcus,

so vergeht die Zeit! Und sie vergeht schnell! Nichts gibt sie uns zurück. Und nichts ersetzt, was wir derweil hätten leben können.

Ich hoffe, Du bereust nicht, was Du geschrieben hast. Dazu besteht echt kein Anlass. Solange wie wir hier schon schreiben! Und ich kann es echt gut nachvollziehen, auch wenn ich froh bin, alleine zu leben. Die Zeit brauche ich. Naja, allein bin ich trotzdem nicht. Hanna´s Tod hat ein großes Loch in mein Leben gerissen, das auf jeden Fall. Die meiste Zeit kommuniziert man ja mit engen Freunden, bzw halt sehr Nahestehenden, wie auch Familie. Ich war einfach beziehungsmüde. Hab ja mal geschrieben, ich fühlte mich zuweilen wie 100, bei dem Tempo, das ich drauf hatte. Das wurde fast zum Gegenteil und Corona hat dafür gesorgt, dass ich dieses Jahr nicht anmelden konnte, was ich vor hatte. Kein großer Verlust, aber ne Verzögerung, die mich noch ein Weilchen vor allzu viel Arbeit schützt, lach**Aber es ist schon so, dass ich nun die "große Ruhe" spüre, zu meinem Lifestyle zuvor. Mir tut das mal gut.

Keiner von uns, ist so alt, dass er nicht sein Leben ändern könnte. Aber ich hab kapiert, was Alk anrichtet, vllt musste das erst mal so nahe kommen, durch meinen Buddy, damit ich das vollends realisiere, trotz dass mein Bruder und ein früherer Freund daran zugrunde gingen ud auch meine ehemals beste Freundin könnte noch leben, hätte sie nicht begonnen, zu trinken. Es war zwar ne Sepsis, aber die Verschleppung, lag doch an ihrem Zustand, bis sie endlich noch mal zum Arzt ging, da der aufgesuchte, falsch diagnostizierte... (direkt Einweisung ins Krh, dort sofort ins künstliche Koma).

Ich hab ganz sicher ein Problem damit, dass mein Kreis auf diese Art kleiner wurde. Der Tod holt sich einen nach dem anderen, so fühlt sich das an und trifft nun mal auch zu, das begann, als ich 15 war. (damals ein Motorrad- und ein Autounfall, zwei Freunde -Partner) Und eine gute Freundin erfuhr eine drastische Wesensveränderung nach einem schweren Autounfall, wo ein super hübsches Mädel unserer Schule dabei war, die aus dem Auto geschleudert wurde und starb. 3 Tote bis zum 17 Lj. Dann stieg die Kurve weiter an, ne Weile war mal Ruhe, dann kam der nächste Pik. (würde ich ne Grafik erstellen)

Ich schaue auch dadurch vllt ganz anders auf die Toten, die Corona fordert, die allermeisten sind so alt, wie ich niemals zu hoffen wage für mich selbst und so viele im Umfeld waren halt viel viel jünger... Das ist das eine. (Das andere, sind Fakten.)

Dein Problem betrifft Dich ganz alleine. Durch den Alk, kannste halt nicht mehr so leben, wie Du gerne würdest. Du bist nicht der Einzige, der 20 Jahre zusammen bekommt, ohne (sex) Partner. Das schaffen andere nüchtern, bzw ohne Drogenproblem. Hat sich halt so entwickelt in den Gesellschaften.

Ich weiß ja, Du willst nicht rein in die "Unterhaltung" bez auf die Sucht, bringt ja auch nix dann, aber das kann man doch mal äußern, dass man schon so lange alleine ist. Man denkt, anderen würde es besser ergehen...die Vergleichbarkeit macht mundtot?

Viele sind seit 20 Jahren ohne Partner, ohne Alkproblem, suchen sie sich zuweilen Sexualpartner. Ich kenne aber auch Jüngere, als Dich, round about 30, die ihren letzten (sex) Partner vor ü 10 Jahren hatten, einige davon, werden sicher auch auf so ne Zet kommen. Es wird immer schwieriger, jemanden kennen zu lernen, wenn man nicht aktiv was tut. Mein Ex meinte auch die Tage, es wäre schon schön, wenn da jemand wäre, wenn er nach Hause käme von der Arbeit. Ich war seine letzte Frau (und erste). Seit wir getrennt sind, war da auch nix mehr für ihn. (ich selbst bin aktiver, trotz Horrmonprobs...) Wir haben damals im Studium gesagt, dass wir uns was gemeinsam im Grünen suchen, auch als Freunde, wenn wir alleine wären. Schon da war abzusehen, dass es nicht einfach würde, einen passenden Partner noch zu finden, dann macht man halt andere Konzepte. Ist doch auch schön, gemeinsam zu leben...und da gibt es einige inzwischen, die sich anschließen würden. (ist ja egal, ob zur Miete oder gekauft) Viele sind alleinlebend - und geblieben bis heute. Davor hat mein Buddy richtig Bammel. (muss heute mal nachschauen, was bei ihm los ist, er hat sich nicht gemeldet)

Ich selbst, kann das zwar verstehen, fühle jedodoch anderes. Ich weiß, dass es an mir ganz alleine liegt und ich jederzeit in ner Beziehung landen könnte. Ist das bei Dir nicht ähnlich? (Würdest Du aufhören?) Musst nix mehr dazu tippen, wenn Dir nicht danach ist. Schon ok. Fand ich aber gut, dass Du das mal geäußert hast, denn ich lese es ohnehin zwischen Deinen Zeilen.

Und ich weiß auch, dass Du eigentlich ganz gelassen wärst, in anderer Sitaution, bezogen auf manche Aussage. Das Alleinsein, die Isolation, macht krank - aber was war zuerst da? Macht "krank", kann man auch mal genauer anschauen. Die meisten merken das doch gar nicht und halten ihr verändertes Verhalten für ganz normal...Ne ehemalige Freundin wurde fast schon bösartig im Lebensverlauf, seit weit ü 20 J kein Partner, beruflich nichts, ect, ne echte Verbitterung. Vor der man sich jedoch schützen kann - so viele benötigen Hilfe! Und die meisten empfinden es erfüllend, für andere etwas zu tun. M. hift einer alten Nachbarin, die nach dem Tod ihres Mannes alleine lebt und allmählich dement wird, sie bekommt dafür ein paar Euro in die Hand gedrückt. Sie geht mit der alten Dame jeden Abend spazieren, wenn sie mit Hundi die letzte Runde geht und hilft ihr bei manchem. (neben Pflegepersonal, das offiziell kommt)

Ich bin heute morgen damit aufgewacht, zu denken: "Sind die eigentlich alle verrückt geworden?" Es mutet echt krank an, wie die Menschen mit Poblemen umgehen, die uns als Menschheit ins Haus stehen, bzw längst aktuell sind. Denn darum geht´s und nicht isoliert um ein Virus, auf das alle Blicke gerichtet sind, als gäbe es nicht weitaus größere Bedrohungen!

M. ist weiterhin damit befasst, zu googeln, was zu finden ist...Ich hab ihr gesagt, sie könnte mit wenigen anderen die Krankenhäuser durchgehen und erfragen (da kann man sich was einfallen lassen), wieviele Corona Patienten und wieviele auf Intensiv, ect - das kann man dann hochrechnen nach einer aussagekräftigen Stichprobe. So bekommt man auch nen Überblick, will man es ganz genau wissen. Aber H. Wieler sagte ja selbst, dass die Ausbrüche sich auf Altenheime beziehen meist. 51 Infizierte unter den Bewohnern, unter dem Personal waren es...äh, vergessen. Auf jeden Fall: 2 Tote. Der Altersdurchschnitt liegt weiterhin verstärkt auf hohem Alter, vereinzelt auf Stationen liegt er bei 60 J. So weit zu offiziellen Nachrichten aus dem RKI. "Alamierend" ist anderes.

So viele Tote, die viel viel jünger waren in meinem Leben, haut mich das persönlich wirklich nicht vom Sockel. Ich hab keine Angst und viele im Umfeld auch nicht. Wir halten uns an die Vorgaben, macht Sinn für das "Gemeinwohl", dem Ritt auf dem wir halt sind. Ich vermisse in zig anderen Bereichen eine ähnliche "Alamierung" - jene ist ausbleibend und wird durch eine Ignornaz in allen Bereiche ersetzt. Bis auf die warnenden Stimmen, deren Arbeiten in iwelchen Schubladen verschwinden. Auch weil sie nicht in das Bild passen, das wir uns machen von unserem Handeln und wie was zu sein hat.

Die hohe Emotionalität, hält bei anderen Themen genauso lange an, wie bspweise eine Doku läuft und sinkt auf "Normalniveau" wieder ab, kurz nach den Bildern...Das ist bei Corona anders, da u.a. den ganzen Tag seit fast einem Jahr nichts anderes mehr gesendet wird. Die hohe Dunkelziffer von Infektionen, die ohne nennenswerte Symptome verlaufen, auch bei Älteren, werden dagegen ausgespart. Einseitiger geht´s kaum noch. Man hätte auch senden können: "Von den Bewohnern sind ...infiziert und nur zwei Menschen verstarben an den Komplikationen" - eine Frage der Wortwahl u.a., des Schwerpunktes, den man setzt.

Reißerisch und einseitig. Aber ich bin durchus für einen erneuten kompletten Lockdown, jedoch aus völlig anderen Gründen! Es war fein, keine Autos mehr zu hören. Wink Und tut der Umwelt gut, wie dem Einzelnen. Mal abgesehen von wirtschaftlichem, unserem Steckenpferdchen, das uns krank macht. Dem fällt so vieles zum Opfer! Unsere Lebensgrundlagen bspweise. Aber da kommt man ja nicht drauf - die Supermärkte sind voll, die Produktionen laufen ungehindert weiter auf einem Niveua, das eines Tages nicht mehr zu halten sein wird. Dem Tage sehen wir entgegen. Und derweil sind Möglichkeiten der Versorgung der Bevölkerung längst nicht mehr möglich, da die Strukturen vernichtet wurden, zugunsten von Groß-Strukturen. Bis dahin, wird das Virus längst vergessen sein.

Dann stellen sich sichtbare Entwicklungen ein, die uns weit mehr schädigen werden. Längst im Gange, aber was man nicht unmittelbar erlebt, ist weit weg.

Mein Nachbar aus Bosnien erzählte mir die Tage von seinem Zuhause. Die Natur wäre weit unberührter, als hier noch. (ein Plus einer unterentwickelten Wirtschaft) Die Menschen anders. Am Anfang, als er einzog, hörte ich ihn noch singen Smile Das ist längst einer Art Melancholie gewichen, nach dem "Neubeginn" in unsrem Land. Er sagt, man werde ja richtig depressiv hier, aber das Geld!

In seinem Land würden nicht nur Korruption vorherrschen, es gäbe einfach keine Jobs und es wäre unmöglich, sich zu ernähren, gar etwas aufzubauen, nur deshalb wäre er auf die Idee gekommen, nach D auszuweichen. Aber er sieht inzwischen, dass auch dies seine Schattenseiten hat. Und jene überwiegen derzeit. Er ist allein, findet kaum Anschluss, nicht nur aufgrund Corona, aber auch. Die Menschen wären anders, nicht gut drauf...und schon, ist ihm das Singen vergangen. Wir werden uns mal zusammen setzen, ein bischen quatschen - ich bin gespannt genauer zu hören, wie er es hier empfindet. Und wo er Unterschiede sieht.

So, der Tag beginnt, ich wünsche Dir, Doc und allen anderen einen guten Tagesanfang! Dakini
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ast
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Anmeldungsdatum: 14.03.2012
Beiträge: 2743

BeitragVerfasst am: 15. Jan 2021 11:28    Titel: Antworten mit Zitat

dakini hat Folgendes geschrieben:

Aber da kommt man ja nicht drauf - die Supermärkte sind voll, die Produktionen laufen ungehindert weiter auf einem Niveua, das eines Tages nicht mehr zu halten sein wird.

täusch Dich mal nicht...mir sind in letzter Zeit öfter Versorgungs- Engpässe im Supermarkt aufgefallen, so dass man ein, zwei Tage warten musste, bis frische Ware eingetroffen war.
und die Produktion brummt nur in den systemrelevanten Bereichen wie der Rüstungs- oder Automobilbranche weiter.
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Marle
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 2455

BeitragVerfasst am: 15. Jan 2021 12:31    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen Mabuse,

Zitat:
„Ich will eine Zeitmaschine erfinden,mit derer ich durch die Zeit reisen kann

und dinge die nicht ausgesprochen worden sind auszusprechen...“


So einfach ist das: Wäre ich nur ein Anderer, hätte nur ein anderes Leben, wäre ich auf einem anderen Planeten, lebte ich in einer anderen Zeit, hätte, hätte, Fahrradkette …
… dann – aber nur dann! – wäre, hätte, könnte, würde ich …

Nein, Du würdest in einer anderen Zeit, an einem anderen Ort, in anderen Lebenszu- und Umständen genau derselbe Mensch sein, der dann wieder genau am selben scheitern würde: An sich selbst!

Wenn Du Dein altes Leben zurück haben willst: Hol es Dir zurück!
Wenn Du einen Partnerin finden und an Deiner Seite haben möchtest: Hol sie Dir!
Wenn Du nicht mehr saufen willst: Hör auf damit!

Niemand wird es für Dich tun! Weder eine andere Zeit, noch ein anderer Mensch.
Aber zumindest beim letzten gibt es so viele gute, zielführende Hilfsangebote, dass es eine Schande ist, wenn jemand – wie Du – sie ausschlägt und nicht zugreift.
In die Situation zu kommen, in Du gekommen bist, ist dagegen keine Schande. Das kann jedem passieren, egal aus welcher Schicht, und egal was für ein Mensch er vom Wesen, Charakter, der Intelligenz, oder von Berufs- und Standeswegen er ist!
Aber nichts dagegen zu tun, das ist eine Schande!

Zitat:
Allein sein macht krank auf die dauer...meiner meinung nach


Richtig wäre zu schreiben: Dich macht Alleinsein auf Dauer krank.
Weil viele andere macht es nicht krank - und viele sogar „wieder richtig gesund“. Laughing
Ich vermute, dass Deine Probleme erst richtig anfangen würden, wenn Du in dem Status, indem Du Dich befindest, tatsächlich eine Partnerin finden würdest – und sie genauso wie alle anderen, die Dir helfen wollen, gegen eine Wand laufen würde. Deine Wand!
Die Du Dir hübsch aufgebaut und gemauert hast, damit Du Dich dahinter verstecken kannst, um ja nicht dort anpacken zu müssen, wo es sein muss und richtig weh tut: Bei Dir selbst!

Zitat:
Der Marcus war nicht schlecht, kein Traumprinz aber ach nicht verkehrt...


Bestimmt bist Du kein „schlechter Mensch“. Und das mit dem „Traumprinz“, ist genauso eine Auslegungssache, wie das mit der „Traumfrau“ oder dem „Traummann“. Wenn es passt, und es gefällt, dann „kann es ein schöner, realer Traum werden“. Dann ist egal, was Du hast, wo Du herkommst, und wer Du „warst“, weil nur noch zählt, was Du im Hier, Heute und Jetzt bist.

Nur: Dahin musst Du erst einmal kommen, lieber Mabuse! Mit Jammern, wegklagen und die Schuld auf alles andere zuschieben, kommst Du nie dorthin!

Es gibt einen Spruch, den ich aus eigener Erfahrung heraus richtig gut finde:
Du schaffst es nur alleine – aber alleine schaffst Du es nicht!

Im Übrigen würden Dir allein schon die sozialen Kontakte viele neue Möglichkeiten und Perspektiven eröffnen, wenn Du Dich darauf einlassen würdest.
Aber ich ahne schon die Gründe, warum auch das nicht möglich sein soll. Wink
Du, Du ganz allein nimmst Dir die Chancen!

Und wenn Du noch bei Sinnen bist, dann fall ja nicht auf Ratschläge rein, wie „mit Opiaten würde es Dir besser gehen, damit könntest Du Deinen Alkoholismus zum Stillstand bringen“. Das Gegenteil wird dann der Fall sein, und Du kommst von Regen in die Traufe! (eigene Erfahrung!)
Auch Covid19 ist kein Grund, sagen zu können: Zurzeit bekomme ich keine Termine …
Es gibt so viele Online-Angebote, Telefonsitzungen, usw. und anderweitige Möglichkeiten und Angebote.

Ich wünsche Dir, dass Du irgendwann mal einen lichten Moment hast, wo Du erkennst, welche Möglichkeiten Du hast und haben könntest, wenn … Du es willst!

Grüßle
Marle
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Seppel 4
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Anmeldungsdatum: 05.12.2015
Beiträge: 1593

BeitragVerfasst am: 15. Jan 2021 18:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hi, Dr. Mabuse,

Deine Worte haben mich tief berührt. Ich weiss zu gut, wie sehr es schmerzt, wenn

man sich GANZ ALLEINE fühlt. Doch Du hast etwas, was ich lange Zeit nicht hatte:

Du fühlst Dich. Das ist GUT!

Das könnte ein Anfang sein, für mehr, wenn Du Dir selbst eine Chance gibst!

Wenn Du für Dich weisst und spürst, was sich richtig und falsch anfühlt, dann

kannst Du ALLES trostlose beenden und ALLES hoffnungsfrohe beginnen.


Doch Du brauchst ganz konkrete Hilfe dafür; DAS weisst Du doch, oder?


Gib Dich nicht auf und verbessere Dein Leben in kleinen gangbaren Schritten.

Mit Hilfe. Du bist ja nur alleine, weil du Dich verlassen hast.

Auch wenn Du es momentan vielleicht anders siehst.

L G Seppel Wink
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Dr.Mabuse
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 3807

BeitragVerfasst am: 15. Jan 2021 19:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Dakini,Marle und Seppel...danke für eure lieben Zeilen...

Hast recht Dakini...die Jahre vergehen,ich bin 48 Jahre jetzt,und die letzten 10-15 jahre sind wie verpufft,ohne mich zurückerinner zu können in der Zeit etwas sinnvolles gemacht zu haben,klar ich hab ne Zeitlang gut Geld verdient,hab in der Lebensmittelindustrie als Elektriker gearbeitet,eine Erfahrung die ich nicht missen möchte,aber auch nicht wiederholen möchte...

Aber auch in dieser Zeit,mit gut Geld,tätig in einer der grössten Bäckerei Ketten Deutschlands (ich sag nur Golden Toast als stichwort) war es mir nie möglich mein Selbstwergefühl im Gesunden bereich zu halten...

Das erinnert mich an Hanna,von dem was du hier geschrieben hast...wenn sie dann noch Arschlöscher als Partner hatte,und das mit einem eh geringen Selbstwertgefühl...dann wirds extrem übel...mir tut das richtig leid

Deshalb nochmal mein mitgefühl,das sie so früh gehen musste...ich hoffe das du die Trauer verarbeiten kannst,ich denke das allerletze was Hanna haben wollte,ist das du längerfristig und stark leidest...

Als meine Mutter 2011 gestorben ist,der Hammer kam erst 1jahr später,vorher hatte ich das wohl verdrängt,das licht musste an sein,und der Fernseher die ganze nacht,sonst hätte ich nicht schlafen können...

Gestern abend hab ich heulen können,seit Monaten mal wieder,so stark das durch die Tränen die augen rot waren,die Brille beschschlagen hat gut getan...

Hi Marle...
Danke für deine zeilen,sowas ist ja nicht selbstverständlich...

In Sachen corona sind wir wohl nicht ganz auf einem Nenner,aber ansonsten bist du denke ich was ich so zwischen deinen Zeilen lesen kann ein Liebenswerter Mensch mit Emphatie...
Wird zeit das Corona verschwindet,und du mit deinem Camper und kumpel die Straßen wieder Rocken kannst...mit AC/DC im Radio...

Gruß vom (Hartz4) Papst aus hessen...hehe Very Happy

Hi Seppel...

hab öfter mal an dich gedacht,da du ja hier eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr geschrieben hast...

Ich hoffe dir geht es gut,und du bist mit deiner Frau noch zusammen

Lieben gruß...
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Marle
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 2455

BeitragVerfasst am: 15. Jan 2021 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

Wie geht's mir? Hm ...
Da zwickt es, und dort zwickt es.
Typisch alter, weiser, stinkender Mann, immer am meckern und jammern. Laughing
Aber insgesamt, danke, es geht mir so gut, dass ich die nächsten 30 Jahre auch noch rocke. Cool

Meine geliebten Arctis Salomon Stiefel fangen an ins Jenseits zu gehen. Wahrscheinlich haben sie jetzt nach 15 Jahren mehr Kilometer auf dem Buckel, wie manche Schickimicki-Karre. Aber ich werde ihnen nachweinen, wenn es soweit ist. Sad
Der kluge Mann sorgt vor: So habe ich mir Hanwag FJÄLL EXTREME Polarstiefel zugelegt. Gleich mal heute Abend eingelaufen. Nach getrackten 6,8 Kilometer über eisknackige Felder und Wiesen kann ich sagen: Ui! Die schreien geradezu nach meterhohem Schnee und Eiseskälte. Shocked

Mein "Projekt" geht voran.
Bisschen alles umständlich derzeit mit der Online-Bestellerei, und man muss gut vorausplanen, aber geht. Meine Zeitplanung wird hinhauen: 2021 kann es wieder auf ganz große Tour gehen. Wer weiß, vielleicht für immer Cool

Meinem Papst Marcus schreibe ich extra Very Happy

Marle
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Marle
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 2455

BeitragVerfasst am: 15. Jan 2021 21:35    Titel: Antworten mit Zitat

Dr.Mabuse hat Folgendes geschrieben:
Hi Marle...
Danke für deine zeilen, sowas ist ja nicht selbstverständlich...

Für mich eigentlich schon, sonst bräuchte ich hier nicht schreiben.

Zitat:
In Sachen corona sind wir wohl nicht ganz auf einem Nenner,

Das kommt noch, wart's ab. Irgendwann fällt auch bei Dir der Groschen Wink

Zitat:
aber ansonsten bist du denke ich was ich so zwischen deinen Zeilen lesen kann ein Liebenswerter Mensch mit Emphatie...

Shocked Mit lieben Worten ist Dir nicht geholfen, und manches Gesülze um den heißen Brei, wird mit Empathie verwechselt. Wink
Erinnerst Dich noch an mein Beispiel mit drei Lebensweisheiten?

Ich denke mal, dass ich weiß, wovon ich rede und schreibe, wenn es um (meine) Sucht geht. Soweit, wie ich schon unten war, wünsche ich Dir bestimmt nicht.
Aber wie Du siehst: Man kann es wieder nach oben schaffen - wenn man will, und alles dafür tut!
Dann kommen eine lange "Durststrecke", und nein, weder der rote Teppich wird Dir ausgerollt, noch gibt es keine Probleme mehr. Da erst beweist es sich, wer es wirklich will - und bereit ist, dafür alles zu geben!
Aber sicher ist (für mich): Es lohnt sich!

Zitat:
Wird zeit das Corona verschwindet,und du mit deinem Camper und kumpel die Straßen wieder Rocken kannst...mit AC/DC im Radio...

Corona wird nie wieder verschwinden. Das ist so sicher, wie noch nie eine Steuer zurückgenommen wurde, an der die Politik mal geleckt hat, um ihre irren Ziele umsetzen zu können.
Mein Kumpel und ich rocken schon jetzt Laughing
Ich erinnere mich oft an Lilian, und nein, 30 Kilometer schaffen wir nicht. Laughing
Aber täglich zwischen ... hm ... 8 - 12 Kilometer, je nach Wetterlage und Vorhaben sind schon drin. Nicht schlecht für einen alten Mann und einen Jungspund von Hund. (Für den sind es ja deutlich mehr.)

Grüßle zurück vom freigesprochenen Sünderlein
Marle
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Dr.Mabuse
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 3807

BeitragVerfasst am: 15. Jan 2021 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

Marle schrieb:
Zitat:
Der kluge Mann sorgt vor: So habe ich mir Hanwag FJÄLL EXTREME Polarstiefel zugelegt. Gleich mal heute Abend eingelaufen. Nach getrackten 6,8 Kilometer über eisknackige Felder und Wiesen kann ich sagen: Ui! Die schreien geradezu nach meterhohem Schnee und Eiseskälte. Shocked


Die stiefel sagen mir jetzt nichts aber extreme klingt schon mal gut...

6,8 km ist doch wirklich ne Hausnummer,dürften so 10000 Schritte sein...du scheinst körperlich noch gut drauf zu sein...

War auch eben mit Hundedame draussen,muss man aufpassen das man nicht auf die Fresse fällt wegen glatteis...

Gruß...
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Marle
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 2455

BeitragVerfasst am: 16. Jan 2021 12:21    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.wandersuechtig.de/produktneuheiten/item/1018-hanwag-abisko-gtx-fjaell-extreme-gtx-und-torne-gtx-mit-schneeschuh-auflage

Glatteis und Ausrutschen war gestern Wink
In die Sohlen sind Glaspartikel eingearbeitet, die bei Glätte wie Schleifpapier wirken.

Zitat:
du scheinst körperlich noch gut drauf zu sein...

Denk schon für mein Alter Very Happy
Muss mich allerdings morgens extrem selbst disziplinieren um bei Regen, Kälte, Sauwetter ... rauszugehen. Die ersten hundert Meter frage ich mich, ob's auch eine kurze Runde tut ... und dann verselbstständig es sich, und wir laufen und laufen.
Abgesehen davon, dass mir mein Kumpel ein Lächeln ins Gesicht, und die Schmerzen vertreibt.

Mit Alk und Co alles nicht möglich!
Da wäre ich heute sprichwörtlich am Arsch. Ich kenne einige, die haben es nicht geschafft, der Sucht Adieu zu sagen. Nicht wenige sind jünger, sehen aber um Jahre älter aus. Körperlich desolat. Mehr wie Fernseh-gucken und weitersaufen etc. ist nicht mehr drin.

Hund hassen ja Alkohol wie die Pest. Wenn meiner eine Fahne nur aus der Ferne riecht, nimmt er Reißaus. Cool
Schon deshalb, ich würde es ihm nicht antun können Shocked

Grüßle
Marle
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 3807

BeitragVerfasst am: 16. Jan 2021 21:17    Titel: Antworten mit Zitat

Marle schrieb
Zitat:
Muss mich allerdings morgens extrem selbst disziplinieren um bei Regen, Kälte, Sauwetter ... rauszugehen.


Geht mir genauso...und das seit Jahren...wer es mit seinem Tier ernst nimmt,muss das in Kauf nehmen...

Bei dem Wetter triffst du nur noch den Harten Kern...

Warmduscher und Falschparker bleiben dann lieber zu hause vor dem Heimigen Karmin,und posten auf Instagram Bilder von ihren Hunden
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dakini
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BeitragVerfasst am: 18. Jan 2021 16:58    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Rückblende zunächst...

Mein ehemaliger Dealer ist gestorben. Erzählte mir meine Freundin gestern, die zwar schon lange ultra clean ist, aber den Kontakt suchte über die Netzwerke. Ich war Jahre bei ihm. Bis weit nach der Scheidung. Es berührt mich ganz merkürdig. Vllt weil ich die Tage mal ausmistete und dabei auf einen Liedsong stieß, den er mir mal schrieb, eingerahmt. Das klappte nie mit uns, ich hielt immer einen gewissen Abstand, aber da war ein Band, das tiefer ging, ich vertraute ihm nahezu blind, lag Stunden um Stunden auf seiner Couch, zugedröhnt, wir gingen zusammen auch viel raus, es war wie im Märchen. Und ich sorgte schon damals dafür, dass ich niemals mehr so ausgeliefert war, wie ganz zu Beginn, als ich in die Todeswelle von HIV rein rutschte um mich herum.

Für sie kam es anders, sie verlor an seiner Seite alles. Während sie ihr Kind vernachlässigte, voll auf Koks war (mich sprach die Raucherei zwar an, war aber nach wenigen Zügen "satt" - ich war nie diejenige von uns, die nicht aufhören konnte und überließ es den anderen, das war grundsätzlich so) Ein Märchen, das aufhörte, als ich aufhörte. Sie ging unter. Mit allem drum und dran, man nahm ihr das Kind weg, sie landete hinter Gittern, während ich schon weg war, das Bundesland gewechselt... Aber seit 2-3 Jahren hatte sie sporadisch Kontakt mit ihm über social media, na klar riet ich ihr, nicht nach NL zu ihm zu fahren. Er wollte es wohl auch gar nicht so gerne, er war immer recht eitel, lächel** Und krank, wohl übelste COPD - ich kenne ja nur Leute, die sie recht gut im Griff haben. Aber die Blechraucherei. Jolina, hast ja geschrieben, was das anrichtet...und das war ihm ohl noch weit ausgeprägter.

Ihre Mutter war auch gerade gestorben, eine Todeswelle, begann mit der Beerdigung meines Großvaters, der drei Menschen nun folgten über die Jahreswende, mit Hanna. Er war in unserem Alter und hat wohl niemals aufgehört. Also stimmt es nicht ganz, als ich schrieb, Levi, ich wüsste nicht, woher man guten Stoff bekäme, ich habe nur jeden Draht abgebrochen, bzw nicht wieder aufgenommen. Das wäre unser aller Untergang gewesen, wäre ich mit ihr zu ihm gefahren. ...Ich hab noch Fotos von ihm, er sah mal richtig gut aus damals. Sie meinte, er wollte keine neuen Fotos schicken, das lässt erahnen, wie weit er abgerutscht war, bevor er nun starb. Sie konnte ihn wohl niemals ganz loslassen, ultra clean hin oder her, das wäre niemals gut gegangen, ihn einfach "nur" zu besuchen.

Und ich bin auch traurig darüber. Er war wirklich nice. Ich hatte immer Glück mit den Menschen hier, schrieb ich ja mal... Wir waren ne feste Gruppe, konnten uns aufeinander verlassen, waren Stunden bis weit in die Nacht draußen mit den Hunden. Merkwürdig, wie heute morgen die Bilder auftauchten vor meinem geistigen Auge. Wieviel ist seither geschehen, wie haben wir unsre Lebenszeit genutzt? Mit dem Tod von Hanna und nun seinem, scheint sich das aufzurollen, mehr unbewusst.

Wie viele Opfer hat die Sucht doch gefordert! Ich bin eine der wenigen, die immer an einer guten Ernährung festhielten, die Freundin aus längst vergangen Zeiten (wir trafen uns bislang sekten mal zum Laufen, schwimmen, wei sie in einer Art "Daueraktionsimus" lebte und nie zur Ruhe kam..) ist auch schwer krank geworden (Colitis Ulzerosa, ein Teil der Bauchspeicheldrüse wurde entfernt, da war grad mal Funkstille, ich erfuhr davon erst später..), futtert nur Mist, wie Hanna und will das nun umstellen, dabei kann ich ihr helfen, sie kommt die Tage zum kochen. Ihr Ex hat sie sitzen lassen, da sie nun krank ist, passt nicht ins Bild der Selbstbeihräucherung eines narzisstischen Egos, ein ganz toller zu sein...ich mochte ihn noch nie, hielt mich aber zurück. Jeder muss selbst entscheiden, mit wem er sein Leben teilt.

Meine ehemalige Kommilitonin hatte auch gestern angerufen, sie ist verstärkt am Trinken, allein erziehend, völlig überfordert, überlegt sich nochmals auf Ritalin einstellen zu lassen (gesicherte ADS Diagnose). Gerade den Abschluss nachgeholt und nen besschissenen Job im Büro für gerade mal 1800€ netto - da wollte sie niemals hin. Ihr Chef macht sexuelle Anspielungen, labert unglaublichen Müll, "Zwangsimpfungen" etc...So viel Unglück, das meiste an Noxen, Komorbiditäten gebunden.

Doch die politischen Veränderungen, die da noch kommen mögen, werden uns nichts erleichtern, das zeichnet sich bereits ab. Ich werde trotzdem den Ästetik Kurs belegen, der in Bälde angeboten wird, als einen Baustein mehrer Kursinhalte. Der Blick nach vorne, wird begleitet derzeit noch von Todesfällen, vor allem für mich Hanna´s. Je mehr ich darüber sinniere, desto mehr richte ich mich auf und nicht andersrum.

...das Tele klingelte, einer meiner Lieben, hat nun als Selbstständiger Probleme, einer der Wagen hinüber, eh schon am Rande der finanziellen Tragbarkeit, aufgrund der politischen Entscheidungen. Er kämpft schon länger, den Kopf über Wasser zu halten und war schwer geknickt.

Ein Gespräch mit meiner Mutter, die von sich gab: "Wir bekommen doch mit, wie es mit Nebenwirkungen und Todesfälle aufgrund der Impfung aussieht, stand doch in der Zeitung, wie viele in Norwegen bislang starben - man kann doch nichts verbergen, die Menschen bekommen heutzutage alles mit, die Medien..."

...bis auf den kleinen Zusatz, sie würden wie die pensionierten Ärzte im Freundesumfeld warten, bis man "weiß", wie sich die Impfungen auswirken. "Wissen" über Tageszeitungen, ich könnte das nicht glauben, wüsste ich nicht, wie sich die Wiederholungen eingebrannt haben!

Ich dachte, ich werde ein Leben führen, das sich darauf beschränkt, meine Arbeit zu tun. Nun können wir, Moron und ich, uns was einfallen lassen...ohne Probleme, will man in ein Flugzeug - die Hintertüre, über die "Zwangsimpfungen"!

Niemand von uns, gehört zu jenen, die glauben, mit der Impfung hätten sie ihr altes leben zurück. Die Zukunft, wird anders sein, als unsere ehemals "freie Vergangenheit". Es darf doch keinesfalls der Eindruck entstehen, dass wir die "Ausnahmesituation" nur irgendwie überstehen müssen, dann ist wieder alles beim Alten. Aber genau solche Sätze höre ich oft.

Und ja, Ast, Du hast Recht, ich sehe selbst, dass manche Artikel ständig ausverkauft sind. Auch Moron und ich recherchieren, was anderes betrifft ->

ALLES evidenzbasierte, wurde von der Regierung "verboten", nicht gefördert, kein Geld für Obduktionen, keine Abgrenzung, keine Erhebung schon im Ansatz. Ganz gezielt, wurde jede Stimme, die zur wissenschaftlichen Dikussion aufforderte, zur Differenzierung...mindestens unterdrückt oder gar versucht, in Verruf zu bringen! Ich greife mal einen der ersten links raus.

heise.de/tp/features/Ioannidis-Mehr-als-500-Millionen-sollen-bereits-mit-Covid-19-infiziert-gewesen-sein-4938011.html

Hinzu kommen andere Erhebungen, die ich noch ausführlicher zur Diskussion stelle, im anderen Thread, kopiere dann das rüber. (Oder eröffne einen neuen).

Es sterben aktuell zig x mehr Kinder an Malaria, weil die Hilfe durch Corona Maßnahmen zusammen brach, als in Europa an Covid-19.

Ein anderer, dass in D gerade die Gruppe, um die es geht in Alten- und Pflegeheimen, nicht ausreichend geschützt wurde! Zudem wurden 34 Krankenhäuser geschlossen 2020.

"Hygiene Unfähigkeit", entgegen manch anderer Länder, die wohlhabend sind - regelrechte Keimschleudern hierzulande: Zusätzliche Erkrankungen, nicht nur mein Großvater, der nur gestürzt war und mit Harnwegsinfektion und Pneumonie kurz nach Einlieferung infiziert wurde. Auch meine tote Freundin S., bekam während einer Herz OP, zusätzlich eine schwere Infektion, die sie knapp überlebte! Ihre Tochter sah, wie die Putzfrau mit dem Lappen für´s Bad über die Ablage am Bett für Essen wischte und der Beutel mit Blut, das ihr zugeführt wurde, lag auf dem Boden, als sie das Zimmer auf der Intensiv betrat! ...Plus der neuen Berichte über die Schweinereien! Kein Personal, von "Schulung" weit entfernt - da nutzen Theorien zur besseren Hygiene, die Studenten ausarbeiten dürfen, mit NULL Ergebnis!

Wir kranken an der Verwirtschaftlichung medizininischer Bereiche! Frauen müssen ihre Kinder durchimpfen lassen, um überhaupt einen Kita Platz zu bekommen. Manches macht Sinn, wie die HiB, da Kinder schwer erkranken (Meningoenzephalitiden), bis hin zum Tode...

Doch wir vergessen, dass das Wohl der kinder auch davon abhängt, dass ihre Immunsysteme trainiert werden müssen, damit sich überhaupt Kreuzimmunitäten ausbilden können in erworbener Immunantwort. Das betrifft auch Corona Viren!´

Die meisten Bereiche der med Welt ist von resistenten Keimen betroffen, wo Antbiotika ihre Wirkung verloren - selbst namhafte Pharma Unternehmen steigen nicht mehr ein in die Erforschung auch anderer Substanzgruppen, die hilfreich sein könnten! Man erforscht vorwiegend Stoffe, die beständig gegeben werden können, das sind Gewinne, entgegen kurzen Einsatzbereichen für Erkrankungen, die akut sind.

Chron "Kranke" und Imfpungen bspweise bringen hohe Gewinne. Das ist die Industrie, die nun mal so arbeitet. Die Lobbyrepublik Deutschland hat Mio in die Impfungen gesteckt, jedoch kein Geld für unsere Gesundheitssystem, das nachweislich abbaut.

Unsere Regierung hat alles "verboten", was zu einer wahren Aufklärung über das Virus beigetragen hätte! Obduktionen sind teuer, für anderes aber Mio Ausgaben, nur nicht für eine wahren Abgleich...je mehr Tote dem Virus zugeordnet werden, desto höher die Bereitschaft zur Impfung. Und zudem Wissenschafler, die zumeist zitiert wurden, zu dikreditieren versucht.

Während sie Leuten "zuhört", die nahe Verbindung zur Pharma Industrie aufweisen. Und "besseren Laboranten", wie H. Drosten. Da ordnen wir ihn inzwischen ein. Ich habe grundsätzlich manches im Zeitverlauf anderes einordnen dürfen, mich berichtigen müssen. (eigentlich müsste das doch nahezu jeder tun, der sich dem anschloss).

Zu den Tests - sie sind drauf ausgelegt, Antikörper zu erfassen. Antikörper fallen schnell ab, wie auch bei manch anderer (viralen) Infektionskrankheit! Das sagt wenig darüber aus, wie das Immungeschehen insgesamt aussieht.

Die hohe Medienpräsenz, angefangen mit falschen Diagrammen, mangelhaften Zahlen, eine irreführenden Meldung über Viren und das Immunsytem, jagte die nächste, sowie Folgeschäden nach viralen Infekten, die es NICHT erst seit Corona gibt, müssen mithilfe von Evidenzen und wissenschaftlichen Einordungen ins richtige Licht gerückt werden!

Sehr viele Arbeiten hätten zurück gezogen werden müssen! Das Wettrennen um Schlagzeilen, zugunsten dramatischer Meldungen, setzte Politiker unter Druck, doch letztedlich ergaben sich daraus bessere Umfragewerte!

Einseitig hohe Medienpräsenz mit massiven emotionalem Druck! Unsere Regierung fiel dem selbst zum Opfer, NICHTS davon, ist das, was man evidenzbasiert nennt und unabdingbar ist!

Nun verharmlosen Medienberichte Risiken, die das Schnellverfahren mit sich bringt, die Konzerne selbst, ließen sich entbinden von Haftung - der Risiko trägt allein der Patient. Wenn da eine alte Dame "umfällt", ist das ne seltene Nebenwirkung - kaum einer Schlagzeile würdig!

Viele Journalisten geben Presseaussendungen pharmazeutischer Berichte wieder, anstatt kritische Fragen zu stellen! Konzerninteressen zu hinterfragen, hat nichts mit "Impfgegnerschaft" zu tun!

Unsere Immunsysteme sind Schlüssel zur Gesundheit. Gesunde Lebensräume, die die Immunsfkt fördern - anstatt sie zu beieinträchtigen!

Ich werde dazu im Einzelnen noch schreiben, im dafür geeignten thread.

Covid -19 ein Umweltproblem? Als Zoonose aber ja Exclamation Auch Tiere, Säuger haben eine Stressachse, die Virenlast steigt an - evidenzbasierte Forschungen gibt es dazu!

Ich möchte weiterhin dafür plädieren, wie von Beginn an, sich nicht von emotionalem leiten zu lassen - ich weiß, dass das schwierig ist! "Höre" es von meiner Mutter beispweise, die sich nicht wehren kann und die altangelegte Obrigkeitshörigkeit geht so weit, dass sie denkt, die Meldungen seien "wahr" - obwohl sie an anderer Stelle äußerte, man könne ja niemandem mehr trauen ...Was nicht sein darf, das gibt es nicht. Das überfordert die Menschen bei weitem.

Natürlich wird niemand mehr die CDU wählen, nachdem was innenpolitisch alles passierte unter dieser Regierung mit einer Frau an der Spitze, die der "Meinung" war, ihre Alleingänge seien zum Wohle aller - es wurde uns so viel aufgeladen, dass wir das nicht mehr schaffen, viele bleiben auf der Strecke!

Nach dem Krieg dauert es Generationen, mit dem fertig zu werden, wie sich die Menschen verhielten - unsere Großeltern, bald ist jedoch niemand mehr da, der sich erinnern könnte! Eine Gesellschaft, die ihre Mitmenschen durch denunzieren in den sicheren Tod trieb und dabei jubelten nicht wenige! "Weg mit dem Pack"

Und nun sind wir das "Pack", das sich nicht konfrom verhält! Das muss man erst mal erkennen, als das, was es ist Exclamation Solch lang angelegten Verhaltensweisen, "tilgen" sich nicht einfach von der "Einstellung"/des Denkens! Eine Gesellschaft benötigt Zeit und Raum, sich dem zu "entledigen", keine neuen Belastungen, wie das hier von statten ging.

Damit schließe ich ab - die derzeitige Lage, alles dum herum, macht es unmöglich, sich da einfach raus zu nehmen - auch wenn ich versuche, es andes zu gestalten, mehr Struktur entwickeln möchte, den Lap Top geschlossen zu halten, mehr Bücher, back to...aber auch "neu", angepasster eben - an mich persönlich, ohne zu vernachlässigen, was derzeit "top aktuell" ist - im Grunde, kann ich in Ruhe alles "sammeln" und mich anders verhalten lernen wieder...Nicht einfach, wie sich zeigt.

Es braucht Zeit, während um mich herum, nicht wenig geschieht und der Tod von Hanna, die daran glaubte, man wolle uns "entmündigen", wird von mir ganz anders verarbeitet, als ich das bislang kannte von mir, wenn geliebte Menschen (zu früh) sterben.

Es arbeitet in mir, so vieles, wie zu lesen ist! Daneben stelle ich mir die Frage, ob es wirklich "mein Ziel" ist, "aufzubauen" - oder ob ich nicht wieder mein Herz "befrage" - und mich entsprechend verhalte. Habe ich das "verlernt", bin ich so infiziert, genauso bescheuert, dem Folge zu leisten, was gemeinhin "anerkannt ist"? (Ich weiß es, auch wenn das Unterbewusstsein der Träger der Informationen ist).

Ich kann nicht anders? Der Umgang damit, ist der springende Punkt. Mal sehen, wie sich das nun verändern lässt, wer ich überhaupt geworden bin. Hier ist das wie ein Tagebuch, das ich auch nutze, mich selbst zu hinter fragen. Aber es dient auch als Plattform des Info Austausches...Mehr Anteil der "Stillgewordenen" (aus unterschiedlichen Gründen). Wo sind die Stimmen, die einst so wertvoll waren, jede einzelne?

Haben wir verlernt, uns den Raum zu gewähren, Menschen zuzuhören? Sind die Vergleiche so nieder schmetternd? Haben wir Fehler gemacht und wenn ja, welche? So viele offene Fragen.

Dakini
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