Diazepam

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Praxx
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 25.07.2014
Beiträge: 2827

BeitragVerfasst am: 6. Nov 2016 15:28    Titel: Antworten mit Zitat

Richtig, Io...

das Problem ist halt: Nach den verbindlichen "Arzneimittelrichtlinien" des GBA dürfen BZD nur in medizinisch begründeten Ausnahmefällen länger als 2 Wochen verordnet werden.
Und die Krankenkassen drohen den Ärzten unverhohlen mit Regress, wenn solche AM "unerlaubt" weiter verordnet werden - das bedeutet, der Arzt darf im Nachhinein das Medikament bezahlen, und zwar u.U. für den ganzen Behandlungszeitraum, wenn er nicht beweisen kann, dass die Verordnung notwendig war.
Die meisten BZD-Dauerverordnungen entstehen aber dadurch, dass sich der Patient einfach bei der MFA ein neues Rezept bestellt und der Arzt das ohne nachzudenken unterschreibt...
Wenn es dann doch passiert ist, dass der Patient ein abruptes Absetzen nicht mehr verpackt, muss der Arzt ein langsames Abdosieren anbieten. Wenn das nicht funktioniert, müsste erstmal ein Psychiater (Wartezeit 3-6 Monate) bestätigen, dass die Weiterverordnung notwendig ist.

Was glaubst du, warum ganz viele Ärzte BZD praktisch nur mehr auf Privatrezept verordnen?

Für den von mir genannten Zweck (Dauerbehandlung bei grundloser Ängstlichkeit) genügen übrigens Mini-Dosen: 2mg oder weniger Diazepam, 0.5mg Lorazepam oder wenige Tropfen Clonazepam...


LG

Praxx
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iopiod
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 30.05.2014
Beiträge: 307

BeitragVerfasst am: 6. Nov 2016 15:33    Titel: Antworten mit Zitat

und diese strenge 2 Wochen Regel begründet sich auf das hohe Abhängigkeitspotenzial nehm ich an
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Lillian
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 22.05.2013
Beiträge: 3461

BeitragVerfasst am: 6. Nov 2016 15:34    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe vor wenigen Tagen das erste Mal 60mg Oxy genommen und nichts gemerkt.Ärgere mich über das viele Geld.

Esse gerade Nussmischung:)

Du hast mich verwechselt Wink
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iopiod
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 30.05.2014
Beiträge: 307

BeitragVerfasst am: 6. Nov 2016 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

... weil man nach der 3. Woche wahrscheinlich schon eine Abhängigkeit entwickelt haben könnte?!
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Grashuepfer
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 04.10.2011
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 7. Nov 2016 10:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Praxx,
vielleicht kannst du mir etwas weiterhelfen. Ich nahm als Schmerzpatient verordnet etliche Jahre 10 mg Diazepam (Muskelrelaxans), nach einigen Jahren dann 20 mg. Ich habe das Gefühl unter BZD gehasst, hatte depressive Stimmung, interessierte mich für nichts mehr richtig.
In Absprache mit meiner Schmerzambulanz setzte ich "sehr" langsam ab und das klappte sehr gut, mir ging es psychisch immer besser, das liess mich auch den dann erhöhten Schmerzlevel akzeptieren.
Ca. 2 Monate nachdem ich keine BZD mehr einnahm, begann plötzlich mein Herz zu stolpern mit Atemnot bei jedem Stolperer, dazu bekam ich Schweissausbrüche und so starkes Zittern, dass teilweise sogar der Kopf mitzitterte. Es war mir schon klar, dass mein Gehirn trotz des Ausschleichens noch eine Weile *Radau* machen wird, es wurden dann 23 Monate daraus. Da bekam ich in der Nacht solche Herzprobleme, hatte das Gefühl, alles flimmert innerlich, dass ich Angst bekam und 5 mg Diazepam einnahm und die Erlösung war da, mein Herz war endlich wieder im normalen Takt.
Ich nahm dann einige Monate wieder Diazepam, um endlich wieder zur Ruhe zu kommen und begann dann, die 5 mg wieder langsam abzudosieren, aber diesmal klappt gar nichts. Bei 3 mg angekommen, tobte mein Herz, ich zittere, habe das Gefühl, mir fliegt die Schädeldecke weg, solche Unruhe findet in Kopf und Körper statt.
Beim Kardiologen gab es Herzecho, EKG, man sah die Stolperer, ich soll 3x2 Tromcardin zum Metoprolol (47,5 mg) nehmen und das BZD erstmal ja nicht weiter absetzen (auf Toleranzentwicklung geht niemand ein).
Das ist für mich sehr schwer erträglich, ich spüre erneut die Depressionen und die lähmenden Gefühle durch das BZD, trizyklische AD kann ich wegen Tramadol nicht nehmen, wobei ich AD trotzdem schon versuchte und mich fühlte, als bin ich im Kopf einzementiert. Was mir etwas hilft, aber in der Einnahme Angst macht, ist Promethazin, da lese ich soviel später mögliche Nachwirkungen, dass mir Angst und Bange wird.
Was mache ich bloss, um ohne BZD leben zu können, meine innere Abwehr dagegen ist riesig.
Herzlichen Dank, solltest du eine Antwort für mich haben,
der Grashüpfer Smile
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Seppel 4
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 05.12.2015
Beiträge: 1322

BeitragVerfasst am: 7. Nov 2016 10:53    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Grashüpfer,

ich bin nicht Praxx, doch nehme ich Diazepam mit Unterbrechungen seit über

40 Jahren ein. Wenn Du auf 5 mg, so wie Du geschrieben hast, problemfrei

bist, dann gehe doch erst mal wieder auf die Low- dose.

Ich habe die ganzen -zepam-erie oft mit Codein oder Metha oder andere Mittel

kombiniert, doch wenn Du es erst mal bis auf 5 mg ( ich bin bei 10 mg ) ge-

schafft hast, dann halte doch erst mal die Dosis und fange an, Dich körperlich

fitter zu machen.

So mache ich es jedenfalls. Ich war auf Bromis und Dias und was ich kriegen

konnte und bin jetzt an dem Punkt, wo ich erst mal wieder für volle Körperbatte-

rien sorge mit Sport, 3 Apfelsinen vorm Frühstück, Magerquark mit Leinöl und

andere Omega 3 u. 6 haltige Produkte. Viel Obst, Gemüse u. Salate und

Bewegung. Irgendwann hast Du wieder Energie, um weiter abzudosieren.


Praxx kann nicht auf Deine körperliche Befindlichkeit hören und er kann für

Dich auch nicht trainieren. Er kann für Dich nur eins tun:

Dir Tipps geben, was Du dann doch ALLEINE tun musst.


Lerne doch mal Deinen Körper zu entdecken. Und nicht wie eine Maschine zu

behandeln. Wenn Du stabil und fit bei 5 mg bist und moderaten Ausdauersport

( sehr langsam und körperbewusst beginnend und so peu ' a peu steigernd )

mit anständiger Nahrung und nicht diesen teilweise Fertigdreck, von dem

die giftigsten Zutaten extra klein geschrieben sind oder als Körpergifte auf

Grund des Namens gar nicht erkannt werden.


Progressive Muskelentspannung und davor Meditationen, mit dem Fokus

' Körperbewusstsein ' können Dir viele Baustellen ohne Messgeräte und Rezepte

mit Chemiekeulen ersparen.

Meine Nachbarn, waschen wöchentlich ihre beiden Autos, um wenn sie zum

MCDonalds fahren ihrem ADHS kranken 12 jährigen Jungen, der auch dieses

Medikament bekommt, was man nur auf BTM-Rezept bekommt ( Ritalin ), gut

und sauber auszusehen.

Die bringen ihren Sohn um und verhätscheln die Autos.

Egal, Grashüpfer, ich wünsche Dir, dass Du gesund wirst und auch die Verant-

wortung für Dich und Dein Leben zu 100% übernimmst.

Von 5 mg runterzukommen, wenn man damit gut klarkommt ist recht einfach.

Bis dahin erst mal alles Gute und mal sehen, was Praxx schreibt!

Liebe Grüsse

von Sepp Wink
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Grashuepfer
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 04.10.2011
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 7. Nov 2016 10:57    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Ergänzung:
Ich nehme 200 mg/Tag Tramadoltropfen, habe die Dosis aus eigenem Wunsch von 400 mg reduziert (bei Retardtabl. entsteht starke Übelkeit). Dazu schien es, dass das hier im Forum erwähnte CBD Öl tatsächlich etwas Ruhe ins *System* bringt, leider war die Wirkung nur kurze Zeit spürbar (Drogenerfahrung habe ich keine).

Könnte es sein, dass ich das Tramadol ohne oder mit wenig BZD überhaupt nicht vertrage und deshalb solch einen überreizten Körper habe ?
Mir verschriebene starke Schmerzmittel (MST, Fentanyl, Oxygesic) habe ich immer wieder abgesetzt, da die NW einfach zu krass waren. Ich versuche mein Leben so gut es geht zu leben, indem ich Belastung und Erholung austariere.
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Seppel 4
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 05.12.2015
Beiträge: 1322

BeitragVerfasst am: 7. Nov 2016 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Grashüpfer,

ich habe die Story schon 3 x gepostet: Ich habe eine Zeit lang 1,5 Jahre ca.

Tramal rot getrunken. Das war 1x 10ml Fläschchen Tramal oder ein halbes

30 ml Fläschchen und darauf ex 1 l Rotwein für 1,69 € EX.

Wenn ich heute an den wirklich ekelhaften Tramadolgeschmack erinnere, dann

schüttelt's mich. Doch die danach eintretende Entspannung ( immer ein, wenn

es ging, Rosinenbrötchen darauf gegessen ), hat alles wettgemacht.

Dabei brauchte ich kein Diazepam.

Und der Entzug von Tramal war easy.

So jetzt geht es zum Mittagessen, wobei neuerdings Leinöl mit Magerquark ge-

hört. Schmeckt nach Fisch und ist gesund.

Bis denn,

liebe Grüsse von Sepp Wink
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Grashuepfer
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 04.10.2011
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 7. Nov 2016 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Seppel Smile,
das ist nett, dass du mir so schnell etwas geschrieben hast, danke dafür.

Ich muss mich allerdings missverständlich oder sonderbar ausgedrückt haben, nun hoffe ich, ich werde nicht gleich gesperrt, wenn ich heute nochmals einen Eintrag schreibe (die Sperrungen scheinen ja von der Häufigkeit der Schreiben abzuhängen ?).
Zu meiner Ernährung plus Fitness, da kann ich dich erfreuen Smile, grade komme ich trotz Schietwetter und krassen Herzstolperern mit den zwei Hunden nachhause vom langen Laufen, nachdem sie sich 1,5 Stunden in den Wiesen ausgetobt haben. Schwimmen, Radfahren, dazu natürlich entsprechende GYM, um mit gutem Muskelkorsett die Schmerzlage in Griff zu halten, gehören mit zum Repertoire.
Ernährung: Ich esse nur leckere, frisch gekochte Lebensmittel, sind sogar die von dir empfohlenen Dinge dabei, ich habe Normalgewicht, trinke keinen Alkohol und kenne und praktiziere selbstverständlich Jacobson u.a., man lernt im Laufe der Jahre als aufmerksamer Patient gottlob vieles, was hilfreich ist und mir erlaubt, auf die ganz starken Schmerzmedikamente zu verzichten.
Und trotz all der netten Dinge, die ich Körper und Seele anbiete, gibts keine Erleichterung bei den Absetzsymptomen.

Meinst du bei deiner "roten" Tramadolmenge etwa die Dosis für den TAG ? Bei mir sind es 80 Tropfen/Tag, aufgeteilt in 4 x 20 Tropfen, alles, was drunter geht, bringt mich an einen Schmerzlevel, mit dem ich jegliche Aktivitäten abhaken müsste.

Du hast natürlich Recht, dass Praxx mir nichts abnehmen kann an Beschwerden, aber da ich mich nun schon einige Zeit bei 5 mg eingependelt habe, um meine Rezeptoren anzupassen und sich nichts, aber auch gar nichts zum Guten bessert, sondern eher schlechter wird, hoffe ich, dass er als Fachmann vielleicht doch eine Idee hat, wie man ein so verrückt gewordenes vegetatives System wieder zur Ruhe bringt.

Einen Termin bei einem Neurologen/Psychiater bekam ich leider erst für Ende Dezember.

Tramadol habe ich schon abgesetzt und gebe dir recht, es war ein Spaziergang im Gegensatz zum BZD. Ich lese hier ja einige Schmerzpatienten, oder Teilnehmer, die wegen psychischen Problemen bei BZD landeten, gut geht es da ja leider keinem, manchmal wird mir schon mulmig, wie lange ich das Spiel noch aushalten muss.

Hab einen schönen Tag und fühl dich einfach sauwohl, ich hoffe, ich kanns irgendwann auch wieder,
der Grashüpfer
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Seppel 4
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 05.12.2015
Beiträge: 1322

BeitragVerfasst am: 7. Nov 2016 18:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Grashuepfer, die Tramadolmenge 1 - 1,5 kleine Fläschchen ( 10 - 15 ml )

waren natürlich für den Tag. Doch ich habe nie regelmässig konsumiert; im

Schnitt 2 - max. 3 mal die Woche, weil es schwierig war und immer schwieriger

wurde Ärzte oder Apotheker zu finden, die diesbezüglich freizügiger waren.

Aber es war kein guter Turn.

Ich bin es sehr leid, dass ich noch substituiert werde; doch ich bin auf dem

richtigen Weg. Die Mengen, die ich mir gegeben habe, bevor ich substituiert

wurde, waren einfach zu gross und zu unregelmässig.

Bis auf die Metha Substitution und eine Diazepamtbl. nehme ich nix mehr, was

turnt. Keine Kippen, Alk, Kiffen, Shore, Koks usw. nix Meer.

Ich will nur noch den Geist und den Body mit natürlichen Mitteln fit für den

Ausstieg machen.

Ich habe schon länger vor, alles auf Null zu bringen, doch ich habe das

Wichtigste vergessen: Das ich das nicht schaffe, wenn ich quasi körperlich und

geistig ' auf Reserve ' fahre.

Wenn der Tag schon mit ' Ächz und Keuch ' anfängt statt mit Freude nach einer

guten Morgenmeditation und dann den Rest wecken und zum Frühstück zu

laden.

Das Wichtigste ist die gute Laune, Ausgeglichenheit und absolutes Lossagen

von den ' Kicks ' durch welche Drogen auch immer.

In unserer Welt, die wir polar wahrnehmen gibt es keine Möglichkeit dauernd

ein ' High ' zu haben. Gegensätze wechseln sich ab und dem können wir nicht

entfliehen.

Deshalb werde ich in meiner Geschwindigkeit die Mittel reduzieren.

Dir auch Alles Gute

von Sepp Wink
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Praxx
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 25.07.2014
Beiträge: 2827

BeitragVerfasst am: 7. Nov 2016 20:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Grashüpfer,

du beschreibst da aber keinen verzögerten Diazepam-Entzug, sondern veritable Panikattacken.

Dagegen hilft natürlich Diazepam, Toleranz hin oder her. Therapie der Wahl dabei ist eigentlich eine "cognitive Verhaltenstherapie", die dem Spuk - da recht "neu" - in höchstens 10 Sitzungen ein Ende bereiten kann. Voraussetzung ist natürlich, das Diazepam abzusetzen. Lass dir Tropfen verschreiben und reduziere die Tagesdosis jeden Tag um einen Tropfen - sollte eigentlich funktionieren.

Opioide helfen nicht besonders gut bei dieser Störung.

LG

Praxx
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Grashuepfer
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 04.10.2011
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 8. Nov 2016 12:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Praxx,

ich danke dir für deinen Eindruck und deine Empfehlungen. Das hat mich jetzt aber erstmal etwas umgehauen, denn keiner der bisher befragten Ärzte kam auf den Gedanken, Panikattacken zu erwähnen, es wurde immer nur nach körperlichen Ursachen gefahndet.

Warum ich selber nicht drauf kam, ist wohl dem geschuldet, dass ich immer dachte, Panikattacken gehen mit dem unsäglichen Gefühl einher, dass man jetzt sterben wird. Ich dachte in dieser krassen Nacht mit den Herzproblemen einfach nur, dass ich eine "körperlich" ausgelöste Herzattacke oder Infarkt bekommen könnte und ansonsten, dass mein vegetatives Nervensystem eine Weile braucht, bis es wieder ruhig wird.

Natürlich werde ich mich schleunigst um einen Termin für eine entsprechende Therapie kümmern, Tropfen habe ich bereits, kann also Tropfenweise abdosieren.

Nochmals herzlichen Dank und beste Grüsse vom Grashüpfer

@ Hallo Seppel,
alles Gute für deinen Absetzweg, du scheinst gut aufgestellt zu sein und wirst das sicher in deinem Tempo packen. Ich hoffe, dir gelingt es besser als mir, bei erlangter ziemlich niedriger Dosis ohne diese ganzen Symptome das nicht zu unterschätzende BZD Thema zu beenden.
Gute Gedanken machen gute Gefühle und die hast du ja Smile
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Seppel 4
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 05.12.2015
Beiträge: 1322

BeitragVerfasst am: 8. Nov 2016 18:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Grashuepfer, schön, dass Du meinst, dass ich gut aufgestellt bin. Ich habe

Benzoentzüge schon mehrmals hinter mich gebracht. Am Schlimmsten waren

natürlich die, wo ich von hohen Dosen abdosiert habe. Das Schlimme war und

ist bei mir nicht das Nichtschlafenkönnen. Gott, wenn ich im warmen Bett liege

und mir vorstelle, wie manche Menschen unter Brücken im Regen oder auf der

Flucht mit einem Baby im Arm in einem Zelt in einer Pfütze schlafen müssen,

dann schäme ich mich fast schon ob des Reichtums, den ich noch geniessen

kann.

Dass ich noch lebe sind mehrere Wunder und wie ich leben darf ist ein Geschenk

für das ich nur: Danke, lieber Gott, sagen kann. Und wenn die Zeit kommt, wo

die Nächte unruhig werden und das Ziehen in den Waden beginnt, dann verkrü-

mel ich mich in mein Arbeits- und Musikzimmer und schau mir Filme, Vorträge

oder was auch immer an. Oder ich les. Und an die Waden mache ich mir Tens-

kleber, die durch das elektrische Prickeln, welches viele Einstellmöglichkeiten hat

um den Krämpfen vorzubeugen.

Ich habe von Hydas ein Gerät mit einem Doppelanschluss, zwei Doppelan-

schlüssen und eins mit Stromdapter und acht Doppelanschlüssen.

Ich kann mir auf die krampfenden Stellen 22 Pads drauf machen, die mit drei

verschiedenen Vibrationen oder Stärken arbeiten.

Ich bin Gärtner und habe sie sehr wirksam gegen meinen Hexenschuss einge-

setzt.

Natürlich gehe ich nicht locker und leicht in den Entzug, doch es ist ja nicht das

erste Mal und ich bin ja nicht alleine. Wenn ich nicht übertreibe mit meinem

Wollen und mehr auf meinen Körper horche, dann dürfte nix Schlimmes

passieren, dass den Erfolg verhindert.

So, lieber Grashuepfer, ich wünsche Dir einen angenehmen Abend. Wink

Le Sepp Very Happy

...ach so: Ich habe einen Satz gar nicht beendet: Das Schlimme ist bei mir

bei Benzoentzügen die Helligkeit der Sonne, die Wortfindestörungen, was auch

für PIN-Nummern aller Art gilt und die Angewohnheit während des Entzugs

meinen Mitmenschen alles drei bis fünfmal zu erzählen, was die natürlich nervt,

verstehst Du: Ich erzähle meinen Mitmenschen auf dem Dia -Entzug die Sachen

manchmal drei bis fünfmal. Ehrlich: auf dem dia-Entzug erzähl ich meinen Mit-

menschen Evil or Very Mad Rolling Eyes Shocked Shocked Shocked . Sry, I'm out of Order Exclamation
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honeygirl
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 07.08.2016
Beiträge: 1266

BeitragVerfasst am: 19. Nov 2016 18:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Grashüpfer,

wollte nur sagen , dass ich diese Zustände bzgl HERZ hatte als ich bei 4 mg runter war!

Es hat sich bei mir aber dann einfach von heute auf morgen gelegt , derzeit hab ich die Herzprobleme nicht mehr- ab und zu erhöhtes Klopfen, aber nicht mehr so wie du beschreibst - dem Infarkt nahe!

Wie und wann dosierst du denn nun weiter ab?

lg, Honey
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honeygirl
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 07.08.2016
Beiträge: 1266

BeitragVerfasst am: 19. Nov 2016 18:52    Titel: Antworten mit Zitat

ERGÄNZUNG:

@seppel

Du bist bei 10 mg Dia, stimmt das?
Sorry falls ich wo überlesen habe!

machst du nun Pause vom abdosieren und in welchen Schritten gehst du weiter?

Lg, Honey!
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