Entgiftung von 16 mg Subutex

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Lillian
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Anmeldungsdatum: 22.05.2013
Beiträge: 3805

BeitragVerfasst am: 28. Aug 2017 17:32    Titel: Antworten mit Zitat

White Pony, die erste Woche hatte ich Lyrica...Alles easy...Dann war die Schachtel zu Ende und ich habe genau wie Du danach 2 Wochen noch übelst gelitten. Ich verstehe dich sehr gut. Und Angst/Panikattacken habe ich auch. Wenn ich mal schlafe und aufwache---bevor ich die Augen aufschlage ist schon die Angst da---

Ich war auch 3-4 Mal in Substi...NEVER EVER ! Obwohl ich vor wenigen Wochen so verzweifelt war...Kapilartest gemacht, Werte zu hoch, nicht ins Programm gekommen und ich hatte wohl geistige Umnachtung...Ich will da nie wieder rein. Drum bleibe am Ball. Suche dir mal einen psychiatrischen Facharzt, der Dir hilft, etwas gegen die Depris und diese fruchtbare Angst zu finden. Es müssen nicht immer diese Gott verdammten Benzos sein.

Ich wünsche Dir alles Gute.
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Yez
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 20.04.2016
Beiträge: 2410

BeitragVerfasst am: 28. Aug 2017 20:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hey sonderbar,

Meine persönliche Erfahrung war , dass das Gabapentin den Entzug nur verzögert hat .
Mir wurde es zu lange verschrieben und dann kam dadurch der nächste Entzug .
Der von Gabapentin war natürlich sehr viel angenehmer .

Wünsche viel Erfolg .

Yez
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sonderbar
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 29.01.2014
Beiträge: 189

BeitragVerfasst am: 31. Aug 2017 20:04    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Abend,

heute zweiter null Tag, mir geht's bescheiden, absolut keine Kraft, aber Gott sei Dank keine Krämpfe oder so... Muss ständig heulen, bin total dünnheutig..

Aber deshalb bin ich ja hier, ich kämpfe weiter,
lassts euch gut gehen!
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Cariote
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 18.06.2015
Beiträge: 961

BeitragVerfasst am: 1. Sep 2017 18:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sonderbar,
Wie geht es dir, was machst du gerade? Wie kommst du zurecht? Kannst du schlafen?
Ich schicke dir eine Handvoll Stärke!
Liebe Grüße von Caro
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Lillian
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Anmeldungsdatum: 22.05.2013
Beiträge: 3805

BeitragVerfasst am: 1. Sep 2017 18:52    Titel: Antworten mit Zitat

dAS ES KEIN zUCKER SCHLECKEN WIRD; WAR JA KLAR: zWEITER nuLLTAG UND ES GEHT DIR SCHON SO MIESERABEL: iCH MACHE MIR sORGEN; OBN DU DIE NÄCHSTEN § wOCHEN DURCHSTEHST:
Upsalla...Keine Lust alles zu korrigieren.

Bin erschöpft. Mit dem Rad in der Tierarztpraxis gewesen und ne n Ampulle Advantix raus geholt. Kann ich dann am Montag bezahlen, da meine Karte nicht angenommen wurde. Genau wie bei Famila aber heute morgen in der Apotheke ging es. Allerdings ohne PIN:

Ich kann jetzt das ganze WE ohne BArgeld zurecht kommen und nicht einmal mmit der Karte zahlen Twisted Evil Um einen Einkauf´zu starten.

Dabei habe ich gerade eine neue mit einer neuen PIN bekommen und als ich im Koma lag, ist es klar, das ich nicht zur Bank konnte Wink
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schattengewächs
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 26.07.2015
Beiträge: 1896

BeitragVerfasst am: 12. Sep 2017 11:19    Titel: Antworten mit Zitat

hi Sonderbar!
magst du mal schreiben, wie sich der weitere Verlauf deines Subutex-Entzugs (du wurdest ja auf Methadon umgestellt) gestaltet hat, bzw. ob du die End-phase gut überstanden hast... bist du jetzt im Urlaub?
Bist ja unglaublich optimistisch durchgestartet ... hoffe, dir gehts gut, however!
Wir sind auch da, wenn du irgendwelche Nöte hast, weißt du ja...
Wobei ich, was Opiate betrifft, echt nicht "vom Fach" bin, - das hatte ich ja betont.
Da sind andere eben "aufgeklärter"!
Ich denke jeder hat ne Affinität zu einer oder zwei oder drei Stoffklassen, - bei mir sind es schon primär die gabaergen Substanzen, auch ätzend- viel zäher wird es für mich, wenn mal davon weg will...- der Entzug ist zäher und dauert länger, kotz.
Dennoch: Alles Gute & liebe Grüße!
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dakini
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 2576

BeitragVerfasst am: 12. Sep 2017 12:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sonderbar,

ich hab auch gestern an Dich gedacht, wie es wohl läuft? Nuja, der Verlauf war vorauszusehen - Subutex ist ein fieses Zeugs, das zwar seine Vorteile hat, weil der körpleriche Entzug, kürzer und weniger hart ausfällt, als der von Metha etwa. Was aber dazu kommt, ist die massive Instabilität der Psyche. Ist grausam, wenn die Rezeptoren nicht mehr belegt sind, kenne ich gut. Ist ein Grund, warum ich bei Oxy blieb, die sind schneller raus und mein Körper kennt diesen Stoff noch nicht so lange. Ich hab einen Heidenrespekt inzwischen, vor diesen langwirksamen Substanzen! Aber man kann es schaffen! Bei mir ging das nur langsam. Ich bin schiergar verzweifelt, bis ich einen Arzt fand, der mir ein Pflaster verschrieb. Du hast alle Möglichkeiten! Wenn es nicht besser ist, bis Du wieder arbeiten musst, taugt doch schon eine niedrige Dosis. Nach 1 Jahr Einnahme, war es für mich kein Problem, davon Anstand zu nehmen, ich war erst mal ein halbes Jahr clean. Allerdings, war ich davon die erste Zeit, fast 3 Monate in der Türkei, klar, war das easy. Warum ich mich wieder einstellte, hatte andere Gründe. Aber nach vielen Jahren, war es nicht zu schultern, mal eben runter von dem Zeug, das ging nur schleichend. Von daher, wäre es schon gut, Du würdest den Stoff loswerden. Aber ich weiß ja, die Arbeit!

Ich hoffe, es geht Dir schon besser!
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sonderbar
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 29.01.2014
Beiträge: 189

BeitragVerfasst am: 12. Sep 2017 22:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben,

erstmal sorry, dass ich nix mehr von mir hören hab lassen- umso mehr freue ich mich über eure Nachfragen und das damit verbundene Interesse Smile

Den Entzug habe ich leider nicht geschafft, bis zum zweiten Null Tag (davor 6 Tage Metha: 4; 3,5 ; 3 ; 2,5 ; 2 ; 1 ,den letzten halben ml hab ich nicht mehr genommen) ging es mir noch hervorragend. Der dritte war ganz schlimm und am vierten hab ich es nicht mehr ausgehalten. Das hat mich von einem auf den anderen Moment so überrollt, dass ich tatsächlich machtlos war. Bin dann zu den Pflegern und habe drum gebeten, dass ich wieder eingestellt werde. Leider war das Samstags, und ich musste von 11 Uhr morgens bis Abends um 20.00 Uhr auf die zuständige Ärztin warten. Ich denke, ihr könnt euch alle vorstellen, wie es mir da ging Confused

Naja, ich bin nun auf 4 mg Subu, hatte aber die ersten Tage nach der Klinik Beikonsum mit H und irgendwie muss ich immer dran denken, wie gut es mir mit dem Metha ging Rolling Eyes

Außerdem hab ich natürlich das Gefühl versagt zu haben..

So, jetzt wisst ihr wie es aktuell aussieht, dürft mir gerne eure Meinungen, Tipps oder was auch immer da lassen Smile

Fühlt euch gedrückt!
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schattengewächs
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 26.07.2015
Beiträge: 1896

BeitragVerfasst am: 13. Sep 2017 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

schön, sonderbar, dass du uns den Stand deiner Dinge durchgefunkt hast... auch wenn du dein selbst angestrebtes "Ziel" (0,0 Opiate) nicht erreicht hast.
Das habe ich ja prophezeit, zumal du ja hochmotiviert und meiner Meinung nach recht naiv "losgestartet" bist.
Verzweifelt klingst du nicht, auch wenn du in deinen Augen "versagt hast"-
Ich hab ja gesagt, im untersten Bereich gehts echt zur Sache.
Bist du jetzt zu Hause?
Also wenigstens ist das Grundlevel gesenkt, 4 mg Tex sind ja weniger als 10. - ist ja schon mal was, oder?
Ich denke auch, du könntest, unter anderen Bedingungen, auf O kommen.
(hör dir mal den Vortrag in Noorias Thread an!) -
Wir brauchen den Mist eigentlich nicht (außgenommen sind Schmerzpatienten), wenn wir unser Leben etwas umgestalten...
also ich bleib bei dir schon "am Ball" auch wenn du psychisch wieder irgendwo "festhängst" gebe ich meinen Senf dazu, falls dir das nichts ausmacht.
Denn du bist klar und stark- im Kern.
Liebe Grüße von mir!
Cool
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dakini
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 2576

BeitragVerfasst am: 13. Sep 2017 12:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sonderbar,

das ist ein großer Erfolg: von ü 10 mg auf 4 mg! Ich bin begeistert! Herzlichen Glückwunsch! Im Suchtbereich dauert es manchmal eine Weile, bis man volles Realitätsbewusstsein generiert. Dazu gehört die Kenntnis über den eigenen Körper, die Psyche. Und wie immer, lernt man vieles erst, wenn man es erlebt. Das ist der Grund, warum ich schrieb: wenn Du auf eine kleinere Dosis kommst, ist das ein voller Erfolg! (ich konnte mir gut ausmalen, wie Dich der Schock über diesen Hammerentzug, aufgrund der hohen Dosis, trifft, wenn er sich durchsetzt) Es war nahezu unmöglich, Dein Ziel zu erreichen, es war in erster Linie davon gekennzeichnet, dass Du noch keine Erfahrung in dem Bereich hattest. Deshalb wünsche ich Dir umso mehr, von dem Gedanken weg zu kommen, versagt zu haben!

Nun kennst Du die Substanz und Deinen Körper um einiges besser und in Zukunft kannst Du realistische Ziele verfolgen. Wenn Du Dich nun - anstatt Dich zu freuen - fertig machst, öffnest Du der Sucht die Türen!

Ja, Metha ist ganz toll! So hab ich es auch in Erinnerung Smile Und trotz, dass es eine Weile im Kühlschrank stand, weil ich es für jemanden besorgt hatte, bin ich nie wieder dran gegangen. Mit reicht schon Bupre & Oxycodon. Wahrlich. Einen Methaentzug würde ich nicht mehr durch halten, aufgrund der sehr langen Zeit, bis zu 9 Monaten.

Schau mal, ob 4 mg wirklich ausreichend sind. Du kannst in Zukunft die Dosis langsam ausschleichen. Ich hab das über Jahre gemacht, dabei gelernt und gearbeitet. Das funktioniert. Oder, bei dem nächsten Aufenthalt in einer Klinik raus nehmen. Da steht Dir doch alles offen!

Ich kann Dir nur wünschen, Dich wieder an Deine Arbeit zu setzen, den Tag zu gestalten, Dich darüber zu freuen! Schau mal: von so viel, auf eine moderate Dosis! Ist doch super!

Wenn Du die Dosis halten kannst, wird ein weiterer Klinikaufenthalt Dir gestatten, den Rest raus zu ziehen, davon bin ich überzeugt - wenn Du Dir etwas mehr Zeit einräumen kannst, beim nächsten mal Smile
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mikel015
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 27.03.2015
Beiträge: 3583

BeitragVerfasst am: 13. Sep 2017 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hi sonderbar,
solange man das Leben lebt, das man z.Zt. will, ist man mMn kein Versager.
Ein Looser ist nur der, der nicht mehr aufsteht!

L.G.
Mikel
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sonderbar
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 29.01.2014
Beiträge: 189

BeitragVerfasst am: 13. Sep 2017 19:26    Titel: Antworten mit Zitat

Schönen Guten Abend in die Runde,

@schattengewächs: natürlich darfst du immer deinen Senf dazu geben, das macht mir nix aus, im Gegenteil, ich freue mich immer von dir zu lesen Smile
Ich bin seit letztem Dienstag wieder zuhause und arbeite seit dieser Woche auch wieder..

@dakini: Danke, dass du deine Erfahrungen mit mir teilst! Und du hast recht, das nächste Mal bin ich gewappnet, vor dem, was da kommen kann und wie mein Körper und vor allem die Psyche reagiert.
Das Problem ist jetzt, dass mir in der Klinik vor Augen geführt wurde, wie ich funktionieren könnte, wenn irgendeine Substanz (in meinem Fall jetzt Metha) mein ständig negativ rasendes Hirn und meine störende innere Unruhe, die sich auch körperlich (Reizdarm) bemerkbar macht, einfach wieder ins Gleichgewicht bringt. Während dieser Zeit war mir das gar nicht so bewusst, ich dachte halt, dass ich Glück hatte mit den Leuten und ich mich deshalb so wohl fühle, weil wir eine coole Truppe sind. Erst nachdem ich nach meinem Entzugsabbruch wieder Tex drinne hatte, merkte ich den Unterschied. Ich konnte nicht mehr mit den anderen in aller Ruhe auf der Terrasse sitzen, hatte Probleme in der Gruppe zu sitzen, wieder schwitzige Hände usw..
Auf Metha war das alles weg!
Im Moment hält mich natürlich auch der lange Entzug davon ab, es damit zu probieren, außerdem will ich nicht zunehmen bzw aufschwemmen.
Wie war das bei dir? Wie lange warst du auf wieviel? und wie lange hielt das gute Gefühl an? Ich mein, ich habe ja schon viel geschafft auch ohne Hilfmittel, aber ich lebe trotzdem nicht das Leben, das ich leben will, sowie mikel sagte!
Und so wie ich gerade bin, finde ich auch nie und nimmer einen Partner. Ich trau mich ja nicht mal zu einem Date Rolling Eyes
Was, wenn ich zb ein Jahr Metha nehme und in dieser Zeit mein Leben so weiter aufbaue, wie ich es gerne hätte und dann zusammen mit einem lieben Mann und mit mehr Selbstbewusstsein wieder über den Umweg Tex ganz abkicke? Geht es denn schneller, wenn man vorher auf Tex umstellt oder muss man trotzdem mit einem knappen Jahr rechnen? Sorry, falls das alles wieder die total naive Milchmädchenrechnung ist, aber das sind eben im Moment meine Gedanken und wo soll ich sie los werden, wenn nicht hier Wink
Oxys würden mich auch interessieren, das wäre nicht ganz so krass, aber keine Ahnung wie ich da drauf reagiere, sowie keine Ahnung woher nehmen Shocked

So, ich mach jetzt mal n Punkt, ist ja wieder viel geworden, morgen könnte ich mit meiner Ärztin reden, wäre cool, wenn ich vorher noch eure Meinungen dazu lesen könnte.

Schönen Abend und liebe Grüße Smile
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dakini
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 2576

BeitragVerfasst am: 14. Sep 2017 08:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sonderbar,

ich kann Deine Gedanken nachvollziehen. Nur: wie war es denn VOR den Drogen? Wäre mir wichtig, wenn Du Dich erinnern könntest. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass es mir "ohne" grundsätzlich besser geht, weil ich skills entwickle,auch aus der Situation heraus, mit Dingen zurecht zu kommen...Oxycodon taugt für Deine Problematik überhaupt nicht. Es ist fast nicht möglich, für Süchtige, die Dosis zu halten. Mikel und Moron haben das über viele Jahre gelernt. Ich quäl mich halt, um nicht höher zu rutschen, immer wieder runter für ein paar Tage. Zudem stellen sich merkwürdige Nebenwirkungen ein, sobald das Medi an "Psychopower" verliert und das tut es innerhalb weniger Std: Ängste, depressive Verstimmung,etc.

Metha hat mich durchgehend "gleich stabilisiert", könnte man sagen, trotz hohem Beikonsum damals. Ich schwankte zw 45 und 65 mg (waren Pillen aus NL). 6 Jahre. Den Entzug habe ich nur ausgehalten, weil ich damals extrem stabil war. Ich hab auf dem Bau gearbeitet, Boote poliert und viele harte Arbeiten gemacht, für eine Frau. Meine Psyche war von Haus aus sonnig. Zudem lebte ich in fester Beziehung (Ehe) und hatte Freunde, die ich oft sah. Wir hingen immer zusammen. Mein Leben war also insgesamt mehr, als ok.

Überlege es Dir gut. Es kann funzen, aber ich befürchte, Deine Anlagen (sozialer Rückzug, Ängste) würden sich nur verstärken, wenn Du davon wieder weg möchtest und dann hast Du gar keine Chance mehr, ohne Opiate auszukommen. Ich würde Dir eher zu einer Entgiftung mit anschießender entsprechender Therapie raten - die stabilisiert auch, aber nachhaltig. So, wie ich Dich bisher las, denke ich, das wäre ein Weg für Dich. Aber das ist nur meine Meinung und letztendlich musst Du entscheiden, was für Dich dran ist. Wink
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perl
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 10.07.2016
Beiträge: 1100

BeitragVerfasst am: 14. Sep 2017 11:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo sonderbar,

was die Substanzen betrifft, kann und will ich gar nicht mitreden.

Eines gern noch zu Deiner derzeitigen Situation: Die ist der meinen gar nicht so fern.
Ich habe vor einigen Wochen von Oxycodon und Benzos entzogen.
Was dem reinen Entzug der Substanzen (jetzt mal egal, ob vollständig entzogen oder zum Teil...) folgt, ist eine fragile Situation zu Hause, die es erstmal zu halten gilt

Du machst Dir (auch) viele Gedanken, wie es weitergehen könnte, hättest gerne eine Partnerschaft und einiges mehr.

Für mich habe ich entschieden, erst einmal NUR den jeweiligen Tag zu leben. Und die Nacht.
Wenn ich beginne, mir Köpfe über meine nähere und weitere Zukunft zu machen, wird es zunehmend eng.
Der Zustand nach dem Entzug ist ein fragiler und den gilt es doch erstmal AKTUELL zu erhalten und möglichst zu stabilisieren.
Im Vertrauen darauf, dass sich weiteres zu gegebener Zeit einstellen wird...

Das sind meine Gedanken dazu...

Grüße perl
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Domenico
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 19.04.2013
Beiträge: 3083

BeitragVerfasst am: 14. Sep 2017 17:03    Titel: Antworten mit Zitat

hallo sonderbar wollte mal nachhören wie es dir mittlerweile so geht?ich habe den post vor mir von perl gelesen und sie hat volkommen recht denn wenn man bei entzugserscheinungen oder clean bleiben allgemein zu weit in die zukunft denkt geht es meistens schief oder wird unnötig schwer.in der selbsthilfegruppe sagen einem
die meisten auch lebe immer erstmal nur einen tag und nacht halt 24 st nimmt man
sich vor und so immer weiter und irgendwann wenn du einige monate weiter bist kannst du auch das gleiche mit wochen anstatt tagen machen.aber ich denke du
schaffst das schon du bist doch stark genug das sagt mir meine inuition von oben!LG und alles gute wünsche ich dir!
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