Entgiftung von 16 mg Subutex

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dakini
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 2626

BeitragVerfasst am: 14. Sep 2017 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hi lieber Vito,

Du weißt ja, ich mag Dich. Bist ein Netter! Jedoch - in letzter Zeit, kommst schon was verstrahlter rüber, als vorher schon zuweilen. Sonderbar schrieb doch, dass sie überlegt, sich auf ein anderes Substitut einstellen zu lassen - offenbar, weil Subutex nicht so ganz ausreicht. Ängste, Probleme, auf Menschen zuzugehen...Die Frage war, ob es vllt mit Metha besser funzen könnte...

Inzwischen wurden einige Stimmen laut, dass Du nicht mehr so ganz bei Dir bist. Und ich weiß ja auch, dass es an den Substanzen liegt. Ich hab Dir schon mal geschrieben, dass Du den Eindruck machst, sozusagen in Deinem eigenen Film zu leben. Vllt kriegst Du es geregelt, nicht ganz so dicht zu schreiben, so dass Du wirklich "anwesend" sein kannst? Denn andererseits möchtest Du, dass man Dich ernst nimmt - nicht nur als Mensch, auch als Kommunikationspartner!

Ist doch schade, Du hättest einiges zu sagen, aber so, sagt der ein, oder andere: "da schämt man sich ja fremd. Ist ja furchtabr, wie er das Forum zutackert." Es sei Dir gegönnt, mich persönlich stört es nicht, ich überlese es einfach sonst. Aber das ist doch doof, wenn man schon bewusst an Dir vorbei liest, weil Du nicht ganz bei Dir bist - milde ausgedrückt. Wollte Dir das mal zurufen, weißt ja, ich bin da ganz sachlich, ist keineswegs böse gemeint. Zumal ich es ja auch erlebte. Zu Anfang eines Telefonats noch ganz frisch...zunehmend dichter, je mehr Zeit verging.

Moron sagt auch grad (ist wieder zuhause Smile), er hat kaum ins Forum geschaut,während der Reha, kennt Dich ja nicht, aber selbst ihm fiel der Unterschied zu früher auf. Du seist wirrer, als früher...

Manchmal tut es Not, dass andere mal ehrlich sind und einem sagen, wie man rüber kommt - ohne Anmache!

Ich will ja nicht, dass Du weniger schreibst, oder so, es macht Dir ja Freude! Und ich gönne Dir alles Gute, aber ganz ehrlich - das ist schon sehr grenzwertig. Sei nicht böse, dass ich so offen bin, aber ich denke, das sollte Dir mal jemand schreiben, wo Du es vllt auch annehmen kannst!

Ich weiß, dass Du nur unter Einfluss von Substanzen überhaupt mit der Öffentlichkeit kommunizieren kannst, aber damit tust Du Dir selbst keinen Gefallen. In letzter Zeit, ist es echt krass.

Wolltest Du nicht mal entgiften? Du bist noch jung - wie soll das denn weiter gehen?

Liebe Grüße!
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sonderbar
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 29.01.2014
Beiträge: 189

BeitragVerfasst am: 14. Sep 2017 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Abend,
liebe Dakini, danke für deine Antwort! Du schriebst, dass du 6 Jahre auf Metha warst und du den Entzug durchziehen konntest, weil du in dieser Zeit stabil im Leben standest. Und genau, das ist es, was ich meine! Ich glaube, dass mir ein Entzug viel leichter fallen würde, wenn ich im Leben da wäre, wo ich gerne sein würde. Eigentlich, und das war auch eigentlich die Intention, die ich hatte, für den Entzug, dachte ich, erst clean sein und DANN gehe ich die anderen Dinge an. Aber jetzt merke ich, dass ich das in der Reihenfolge nicht schaffe. Ich meine, ich lehne mich ja nun wirklich nicht zurück und überlasse alles den Substanzen, ich suche ja in jeder Richtung nach "Lebenshilfe" (Gesprächstherapie, Hypnose, Verhaltenstherapie usw..) , nur so langsam bin ich es leid, immer zu kämpfen. Ich bin in den besten Jahren und leider leider rennt die Zeit eben. Ich bin eigentlich auch eine starke Frau mit viel Humor und wenn ich so sein kann, wie ich bin, das heißt wenn ich mich wohl fühle, dann komme ich auch gut beim Gegenüber an. Ich habe übringens das selbe studiert wie du, viel auf Bauernhöfen gearbeitet, Kühe gemolken, also auch Männerarbeit geleistet (das nur am Rande, wollte ich dir schon länger mal berichten)
Diese seltsamen "Störungen" machen alles kaputt. Ich bin sicher, dass vieles davon kommt, dass ich in viel zu jungen Jahren viel zu viele (Party)drogen konsumiert habe. Ich kann dir auch gar nicht wirklich sagen, wie es ohne Drogen war. Ich habe eigentlich immer irgendwas konsumiert, natürlich war ich da nicht abhängig, aber wenigstens ein Vollrausch mit Alk am Wochenende war immer drin. Außer einmal ca 1,5 Jahre, da habe ich mich dem Sport gewidmet und ein Mann war meine Droge. Männer und Sport sind immernoch meine Drogen, letzteres möchte ich natürlich beibehalten, bei ersterem erhoffe ich mir eben auch eventuell durch Hilfe von Substanzen, dass ich mich nicht mehr in sehr ungesunder Art und Weise von einem falschen Mann abhängig mache...
Ich wollte nochmal fragen, ob du denn zugenommen hast durch das Metha? Weißt du wieviel deine Dosierung in ml sind? Fragen über Fragen Rolling Eyes

Liebe perl, auch danke dir für deine Zeilen, du hast natürlich recht, eigentlich sollte ich noch abwarten, wie sich alles entwickelt, wenn ich mich tatsächlich an die niedrige Dosis gewöhnt habe. Das Problem ist, dass man heutzutage einfach keine Zeit zum Warten hat. Man muss funktionieren, sonst bleibt man auf der Strecke. Leider...

Schönen Abend. liebes Grüßle Smile
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dakini
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 2626

BeitragVerfasst am: 15. Sep 2017 09:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Sonderbar,

ich dachte bereits vorher, dass wir einiges gemeinsam haben Smile Naja, altersmäßig verschoben allerdings...vllt waren wir sogar an der gleichen Uni? Nach uns, wurde der Studiengang aufgeteilt, so viel ich weiß. Wie war das bei Dir, hattest Du Umwelt mit drin? Das wär ja krass, weil das hieße, wir hätten zeitgleich da sei können, die 30 hatte ich überschritten, als ich anfing.

Der Methaentzug ist nicht ganz in der Reihenfolge abgelaufen, währenddessen trennte ich mich. (ich wollte alles in einen kurzen Satz packen, sry) Aber alles andere, Freunde etc, war eben da. Ich würd Dich da eher mit Moron vergleichen, der ebenfalls zu viel von Halluzinogenen abbekommen hat und grundsätzlich psychisch besser vergleichbar ist - er hat es so gemacht: die Droge gegen aufreibende Bewusstseinszustände. Es hat funktioniert. Viele Jahre. Aber jetzt, funktioniert es nicht mehr, die Droge wendet sich gegen ihn. Denn der Steuerungsmechanismus ist bei Sucht nicht gegeben. Man weiß nie, wie sich Dinge entwickeln.

Allerdings, es hat lange Jahre funktioniert und wäre die Situation nicht derart kanllig gewesen, wäre es vllt anders gelaufen. Da habe ich noch einen Rest Zweifel, insofern, als dass ich denke, es k ö n n t e Dir helfen. Ich kenne Dich ja nicht und selbst wenn, man kann nicht in die Zukunft schauen und nur aus dem, was man weiß, Erfahrungen sammeln. So mein Verstand. Was ich sagen möchte, ist einfach nur: der Schuss kann auch nach hinten los gehen. Ich würde mir heute auch nicht mehr die Schilddrüse entfernen lassen, sondern länger zu warten, mehr machen, in alternativer Hinsicht. Schnelle Lösungen sind nicht immer die besten.

Ich kann aber verstehen, dass Du das Gefühl hast, Dir "läuft das Leben davon". Andererseits schreibst Du, Du hast schon immer irgendetwas eingenommen. Vllt ist es eben genau der falsche Weg? Die Psyche wird u.U. nicht besser, sondern NOCH sensibler. Mein Gefühl sagt mir: das ist ne Milchmädchenrechnung. So stehen Verstand und Gefühl sich gegenüber in diesem Punkt: hilft es, oder macht es Dir noch mehr Probleme?

Nein, ich hab NIE zugenommen vom Metha. Ich hab mich sehr viel bewegt, war immer draußen und hab auch gesund gegessen. Ich hatte keine Nebenwirkungen in dem Sinne, auch die Lipido war ok. Eigentlich das perfekte Substitit - bis auf eins: ich fühlte mich als Zoombie. Alles, war über die Droge gesteuert und das war auf Bupre anders. Du hast es ja probiert. Der Unterschied, ist nicht zu überfühlen.

Du magst Dich nicht mehr quälen, kann ich bestens nachvollziehen. Stöhn... Was sagt denn Deine Ärztin?

Liebe Grüße!
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perl
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 10.07.2016
Beiträge: 1100

BeitragVerfasst am: 15. Sep 2017 12:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo sonderbar,

"das Leben läuft davon"...dieses Gefühl kenne ich auch sehr gut. Und zwar gerade jetzt, wo ich klarer im Kopf bin.
Mit Benzos und Opioiden habe ich "dem Leben" eine massive Glocke übergestülpt.
Und jetzt schaue ich fast fassungslos auf die Jahre. Und ich bin noch einiges älter als Du.

Ich müsste sehr bald in die Puschen kommen, um noch etwas herumzureißen.
So ists.

Und momentan "funktioniere" ich, was "man" so unter funktionieren versteht, sehr eingeschränkt.

Ich nehme mir tatsächlich heraus zu heilen.

Manchmal braucht es eben, seinen Weg zu finden.

Gruß perl
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mikel015
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 27.03.2015
Beiträge: 3624

BeitragVerfasst am: 15. Sep 2017 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

perl hat Folgendes geschrieben:


Ich nehme mir tatsächlich heraus zu heilen.





tztztz...du bist ja vielleicht ein Schlingel äh... Schlingeline...Wink
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