Bin ich Alkoholiker? (10-12 Flaschen Bier am Tag á 0,5 L)

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Haschgetüm
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 26.03.2015
Beiträge: 2394

BeitragVerfasst am: 17. Feb 2018 10:47    Titel: Antworten mit Zitat

Verzeihung Gregory wenn mir da was abgegangen sein sollte. Manch einer schafft es aber auch Menschen persönlich anzusprechen.

Mir fiel da nix andres zu ein. Gabs da viel Ironie die ich verpasst habe?

TiefenpsYchologie halte ich nicht immer für angebracht. Wer nicht leben will, der soll sich halt zu Grunde richten. Das war durchaus provokant ausgedrückt aber so habe ich es nun mal gemeint.

Na dann weiter gutes Gelingen.
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Gregory
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 15.03.2010
Beiträge: 638

BeitragVerfasst am: 17. Feb 2018 16:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube gar nicht mal das der TE sich wirklich zu Grunde richten will.
Vielmehr lese ich da ne Menge Frustration, fehlendes Vertrauen in die Menschheit
oder in die Mitmenschen. Ich Glaube powermüller ist ein eher einsamer Mensch. Das ist wohl sehr verletzend, nicht wahrgenommen zuwerden, nicht mit einbezogen ins soz. Leben zu sein.
Seine ersten posts erwecken eher Mitleid aber wer will schon wirklich bemitleidet werden.
Wie auch immer ich kann Dir, powermüller nur raten nicht den Weg der Misantrophie zu wähle und offen für die Welt zu bleiben. Geh hinaus vor die Tür und verbringe Zeit dort wo Menschen sind. Es gibt keine Garantie aber je öfter Du Dich der Einsamkeit und dem Rückzug verweigerst je höher ist die Warscheinlichkeit, irgendwann mit jemandem in Kontakt zu kommen. Möglichst nicht in der konkreten Absicht gleich eine Partnerin in dem Sinne zu finden sondern vieleicht einfach nur um in Übung zu kommen/bleiben und das Gespür wie Menschen ticken nicht zu Ungunsten von Misstrauen und Ablehnung zu verlieren.
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Haschgetüm
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 26.03.2015
Beiträge: 2394

BeitragVerfasst am: 17. Feb 2018 18:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, Frust. Stimmt.

Ich drück es mal anders aus. Ich halte es für absolut notwendig, um überhaupt irgendetwas verbesser zu können im eigenen Leben, ein Minimum an Lebenswillen an den Tag zu legen.
Und das seh ich hier nicht.

Hier ist eine klare Entscheidung gefragt. Will ich leben? Oder ist eh alles scheisse?

Und ich mein das ernst, auch wenn es eiskalt ist:

Wenn das Leben nicht lebenswert ist, dann ist Schnaps die bessere Methode, dem ganzen ein frühes Ende zu verleihen. In vielerlei Hinsicht praktisch. Billiger, leichter, knallt schneller, tötet schneller.

Klingt jetzt vielleicht zynisch, aber da ist durchaus eine Wahrheit enthalten.

Aber gut, nicht dass ich jetzt wieder mit Weisheiten um mich schmeiße. Sorry. Rolling Eyes
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Marle
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 1392

BeitragVerfasst am: 17. Feb 2018 19:10    Titel: Antworten mit Zitat

Oh Shocked
Ein einsamer, verletzter und ausgestoßener eventuell Alkoholiker, der allein aus Ekel und weiblichem Gelabber keine Frauen mag.

Und ich einfältiger Trottel dachte, es ginge um Alkoholismus und der sehr fragilen Fragestellung, ob jemand mit 12 Flaschen Bier + schon an der Flasche hängt, oder nicht.
Sorry, das war wirklich dumm von mir. Vermutlich habe ich's mir einfach zu einfach gemacht. Embarassed
Das Problem ist viiieeeelll ausgefallener, tiefer und bedarf unbedingt einer philosophischen, eventuell auch tiefenpsychologischen Beratung durch Experten.
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Dr.Mabuse
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 3206

BeitragVerfasst am: 17. Feb 2018 20:20    Titel: Antworten mit Zitat

Gude Marle...

Es gibt ja Menschen die gern "Durch die Blume reden"...

Aber du hast oft einen ganzen Urwald vor dem Mund...

Was dein letzter Post auch nur ansatzweise Auszudrücken versuchte,erschliest sich mir in keinster Weise...
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Marle
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 1392

BeitragVerfasst am: 17. Feb 2018 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Was dein letzter Post auch nur ansatzweise Auszudrücken versuchte,erschliest sich mir in keinster Weise...


Ich dagegen verstehe sehr gut, dass Du mich nicht verstehst. Schließlich bist Du auch Experte, wenn's drum geht, dass einer wegen seinem Alkoholismusproblem um Hilfe fragt. Wink
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Dr.Mabuse
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 3206

BeitragVerfasst am: 17. Feb 2018 20:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin kein Experte...

Aber du scheinst unfehlbar zu sein...

Und auf eine wirkliche Diskussion hast du kein Bock...
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Marle
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 1392

BeitragVerfasst am: 17. Feb 2018 21:51    Titel: Antworten mit Zitat

Shocked Oh - Du weißt, was "wirkliche Diskussionen" sind? Shocked

Dann fang mal an ... Bisher habe ich noch in keinem Thread "wirkliche Diskussionen" von Dir gelesen Wink

Zitat:
Aber du scheinst unfehlbar zu sein...


Wenn das Dir so scheint, dann scheint ja wenigstens etwas Cool
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Gregory
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 15.03.2010
Beiträge: 638

BeitragVerfasst am: 18. Feb 2018 00:43    Titel: Antworten mit Zitat

Siehste Powermüller, mit ner großen Portion Selbstgefälligkeit und Arroganz kommt man immer ins Gespräch mit den Leuten. An Misantrophie und Menschenverachtung kommst Du so aber nicht vorbei.
Dem Problem mit dem Alk lässt sich aber auf konventionelle Weise beikommen.
An 1. Stelle steht der feste Wille, dieser Abhängigkeit zu entkommen, an nächster steht der relativ kurze Aufenthalt in einer geeigneten Entzugseinrichtung.
Allein, daheim wäre der Versuch, wie Praxx und andere schon sagten, lebensgefährlich.
In der Klinik ist der körperliche Entzug an sich, ein "Klacks".
Die Zeit danach wird zur Herausforderung.
Mein Tip: halte Dich ans Leben und geh's an!
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Schlaumeier
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 1667

BeitragVerfasst am: 18. Feb 2018 09:58    Titel: Antworten mit Zitat

Gregory hat Folgendes geschrieben:


Dem Problem mit dem Alk lässt sich aber auf konventionelle Weise beikommen.
An 1. Stelle steht der feste Wille, dieser Abhängigkeit zu entkommen, an nächster steht der relativ kurze Aufenthalt in einer geeigneten Entzugseinrichtung.
Is dat Leben nit schoen? A bisserl Wille und ne 08/15 Entgifte, schon biste trocken. Sooo einfach is dat.
Krankes Frauenbild, Beruehrungsaengste und Sozialphobie kannst dann mit a bisserl mehr Willensstaerke auch noch mal eben"kolateralheilen".
Ich bin da ein wenig anderer Meinung, allein eine Entgifte mit kuenftigem Suchtstillstand fuer nen Alki OHNE Defizite / Unzulaenglichkeiten wie oben genannt, ist schon schwer genug. Aber es gibt zum Glueck zusaetzliche Moeglichkeiten als da sind amb. Therapie, (Selbsthilfe) Gruppen, Langzeittherapien. Wichtig ist vor allem die AlkSucht erstmal ernstzunehmen, was schwer faellt wo sie doch gesellschaftlich toleriert bis etabliert ist.

Im uebrigen ist es toll wie sich der Fred entwickelt hat. Es gibt Tips, Empatie, Sarkasmus, unterschiedlich Meinungen und zeigt dem Fredoeffner das er einiges an Baustellen zu bewerkstelligen hat. Was er daraus zieht, was fuer Ihn hilfreich ist, kann nur er selbst entscheiden.
Wenn das nicht Kompetenz und Hilfsbereitschaft beweisst, was dann? Shocked
Was waere die Alternative?

[i"]An 1. Stelle steht der feste Wille"[/i]
Fuer mich steht an erster Stelle die wirkliche! Einsicht der Krankheit. Und das mit innerer Einkehr und nicht temporaer nur weils gerade mal Eng wird.
Dann sollte an zweiter Stelle eine Bestandsaufnahme mit (fundamentaler) Entscheidung folgen. Der Wille kann sich mMn nur daraus entwickeln wie Ernst ich mich bei 1 & 2 selbst nehme. Rolling Eyes
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Marle
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 1392

BeitragVerfasst am: 18. Feb 2018 11:20    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
A bisserl Wille und ne 08/15 Entgifte, schon biste trocken. Sooo einfach is dat.


Schrieb ich doch: Hier müssen die Experten dieses Forums ran.
Die, die schon länger Bescheid wissen, was Sucht ist, sollen nu mal still sein.
Nun sind die „angenehmen Zeitgenossen“, die empathischen und Mitfühlenden gefragt.

Die wichtigste Erkenntnis für power-müller:
1. Sucht lässt sich ganz pragmatisch konventionell ins Nichts auflösen.
2. An 1. Stelle brauchts dazu einen festen Willen.
3. Dann noch ein relativ kurzer Zwischenstop in einer „geeigneten“ Entzugseinrichtung. (Bitte unbedingt darauf achten, dass diese „geeignet“ ist! Was immer power-müller darunter verstehen mag.)

Diese Empfehlung garniert mit „Entzug ist ein Klacks“ (für einen der seit Jahren 10-12 Flaschen Bier täglich konsumiert), führt direkt und unweigerlich zum Erfolg!
Klasse! Klappe zu, Affe tot!

Ach, und die Probleme, die da so zwischen den Zeilen lauerten, sei’s das Menschenbild, die Lebenseinstellung, die Frauenverachtung usw. – weg damit: Halt Dich ans Leben, power-müller, nur das zählt!
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power-mueller
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 02.01.2012
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 18. Feb 2018 21:50    Titel: Antworten mit Zitat

@All, Danke erstmal für eure Antworten !


Habe die Klinik nochmal angerufen, und dort hat man mir gesagt dass der Entzug bin zu 14 Tage dauert Shocked habe gedacht geht 3-(maximal) 5 Tage Shocked! Und da bin ich raus, werde keinen Entzug machen Tja... Thats Life ! Die Leute hier die trocken sind haben den Arsch in der Hose, den ich nicht habe. Ich bin Süchtig und schwach und dass werde ich irgendwann bereuen, ganz bestimmt ! Ich werde ja schon gefragt warum ich so Zittere ( Trinke und Kiffe NIE vor der Arbeit), Leute stellen also schon Fragen. Ich habe Angst vor der Entgiftung, weil ich ein Mensch bin der sich nicht mit sich selbst beschäftigen kann... Ich habe Angst vor den Langweiligen Tagen die nicht verstreichen, und wie sich die Zeit in der Klinik zieht. Und auch mit mehreren Leuten aufem Zimmer liegen finde ich auch nicht so knackig...


...und die moral von der geschicht: An alle Alkis die trocken sind bleibt es!



ich bin ein Wrack geworden, wenn ich ehrlich bin, ich knall mir abends die Birne zu steh morgens auf, bis 10 Uhr gehts mir gut, ab 13 Uhr kommt der Tote Punkt wo es mir Kacke geht, wo ich kotzen könnte wo ich Fickerich werde. Ist nicht schön sowas!


FAZIT: Vor der Sauferei ging es mir besser, bin ich Nüchtern, bin ich Ängstlich (als wenn was schlimmes passieren würde, so ne art Vorahnung) und introvertiert. Ist halt immer das Spiegelbild was Drogen einen bescheren ne !


LG
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Dr.Mabuse
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 3206

BeitragVerfasst am: 18. Feb 2018 22:27    Titel: Antworten mit Zitat

Der Entzug an sich dauert ca 2-3 Tage...minimum 6 Tage musst du bleiben,wegen der Gefahr eines Krampfanfalles der bis 5 Tage nach beendigung vom Alkohol noch kommen kann..

Das du Ängstlich bist,das sind die Entzugserscheinungen vom Alkohol...
Deshalb wird das ja auch besser wenn du paar Bier getrunken hast...

Das du mit der Menge Alk noch Arbeiten gehen kannst ist schon ne Hausnummer...

Aber gut..bin ja auch 15 Jahre Älter...
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Haschgetüm
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 26.03.2015
Beiträge: 2394

BeitragVerfasst am: 18. Feb 2018 22:56    Titel: Antworten mit Zitat

Ja zwei Wochen Krankenhaus - und dann auch noch mit Doppelzimmer.
Stimmt schon das wäre Irrsinn. De Versuch wäre schon albern. Was soll man denn die ganze Zeit machen?
Therapieangebote sind was für schwuchteln, im Fernsehen läuft eh nur Dreck, wenns da einen gibt, w-LAN kostet extra und mit anderen Menschen kann ich nichts anfangen.

Nee sorry ich seh das genauso, da bleib ich schön mitm Arsch zu Hause und schlepp mich weiter auf die Arbeit bis es nimmer geht. Da weiß ich wenigstens was auf mich zukommt. Ich hab eh kein Problem mit Alkohol! Nur ohne! Exclamation

Wink
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Schlaumeier
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 1667

BeitragVerfasst am: 19. Feb 2018 03:31    Titel: Antworten mit Zitat

power-mueller hat Folgendes geschrieben:
Und da bin ich raus, werde keinen Entzug machen Tja... Thats Life !


...und die moral von der geschicht: An alle Alkis die trocken sind bleibt es!

Laughing Laughing Laughing Laughing Na da aht das boehze Leben Dich aber ganz schoen fertig gemacht?!. Poehse Zungen koennte behaupten Du haettest schreiben sollen "Thats my Life". Aber am Ende ists relativ egal Wen oder Was Du fuer Dein scheitern verantwortlich machst. Sich mit so einem Leben (siehe Zitat unten) wie Du es fuehrst zufrieden zu geben, das ist schon was, "fetten Respekt". Ich koennte es verstehen wenn Du Dich mit deinem erbaermlichen Alltag zufrieden geben wuerdest nachdem Du wenigstens versucht haettest dem zu entfliehen, aber so ist das Kasperle.
Zitat:
ich bin ein Wrack geworden, wenn ich ehrlich bin, ich knall mir abends die Birne zu steh morgens auf, bis 10 Uhr gehts mir gut, ab 13 Uhr kommt der Tote Punkt wo es mir Kacke geht, wo ich kotzen könnte wo ich Fickerich werde. Ist nicht schön sowas!

Man braucht keinen "Arsch in der Hose" zum entgiften. Ein wenig Selbsterhaltungstrieb und Freude am Leben koennten schon reichen. Auch die Entgiftungszeit laesst sich mit ein wenig Vorbereitung und Selbstdisziplin verkuerzen. Einfach alle drei Tage ein Bier weniger trinken und dann den Rest im Kkh abmachen, bei Vollverpflegung, Beschaeftigungstherapie, Internet ... und suessen Schwestern. Immerhin sollte so ein Kkh Aufenthalt einiges mehr an Lebensqualitaet zu bieten haben als das verschissene kleine Leben das Du uns so mitleiderregend beschreibst.
Dein Alkohol Problem ist ein Problem, aber Deine Einstellung zum Leben, Deine Unzulaenglichkeiten, Deine Psychosen, die sind ein viel groesseres Problem. Dabei waere es muessig drueber nachzudenken was zuerst kam, Dein Alk Problem oder Deine mentalen Dfizite. Huhn oder Ei? Wink
Vieleicht willste sie ja irgendwann mal angehen ... das wird ein paar Jaehrchen in Anspruch nehmen. Da ist die max. 2 woechige Entgifte ein Witz dagegen. Wellcome to Reality.
Na dann, alles Gute ... Cool
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