Substitol in Deutschland

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der_neue
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 09.06.2016
Beiträge: 75

BeitragVerfasst am: 2. Mai 2018 14:15    Titel: Antworten mit Zitat

hey Los Fritzos,

danke für deine ausführliche Antwort!
Ich habe das nun auch mal getestet um 8uhr in der früh 2 x 200mg und dann um 15uhr nochmals 2 x 200mg und ich bilde mir ein gar keinen unterschied zu spüren bzw. zu merken deswegen werde ich wieder auf 1 x 800mg in der früh bleiben.
Aber ist bestimmt bei jedem anders aber wie gesagt mir bringt es keine Vorteile.

Was ich nun aber mal testen will wie lange ich es aushalte oder besser gesagt wie lange es dauert bis ich entzügig werde weil ich nach 24h der Einnahme von meinen 800mg substitol spüre ich noch gar keinen Entzug, weil habe hier im forum öfters schon gelesen das viele bei susbtitol nach 24 stunden schon langsam merken das sie Nachschub ;o brauchen.

Bis bald
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Los Fritzos
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 08.09.2015
Beiträge: 975

BeitragVerfasst am: 7. Mai 2018 15:53    Titel: Antworten mit Zitat

Da die Wirkung erst nach Stunden einsetzt, wird auch der Entzug später einsetzen. Bei mir waren es damals etwa drei Stunden, bis die Wirkung durchgekommen ist. Ich habe ja etwa 36 Stunden nach der letzten Pola-Einnahme das Substitol genommen und war entzügig.

Also ist es so, dass bei der Einnahme der neuen Portion die Wirkung noch mindestens drei bis vier Stunden von der Einnahme am Vortag anhält.

Somit müsste der Entzug nach frühestens 28 Stunden durchkommen. Wenn du natürlich so lange wartest, bis der Entzug da ist, wirst du natürlich noch ein paar Stunden aushalten müssten, bis es wieder anflutet.
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der_neue
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 09.06.2016
Beiträge: 75

BeitragVerfasst am: 8. Mai 2018 13:51    Titel: Antworten mit Zitat

danke los fritzos habe es versucht und ja nach ca. 30 h hat es langsam angefangen und dann hat es auch wieder ein wenig gedauert bis ich im normalen zustand wieder war und doch das substitol wirkt dann schon wieder und man merkt dann von den 800mg auch kurz was Wink
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Los Fritzos
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 08.09.2015
Beiträge: 975

BeitragVerfasst am: 8. Mai 2018 17:44    Titel: Antworten mit Zitat

Bist du von deinen achthundert mg nicht komplett durchgesättigt? Ich habe das damals gut gemerkt, als die Dosis ermittelt wurde.

1. Tag 500 mg: Der Entzug war unzureichend im Griff. Leichte Entzugserscheinungen
2. Tag 600 mg: Zeitweise habe ich eine Sättigung gespürt, aber nicht dauerhaft
5. Tag 700 mg: komplett über 24 Stunden gesättigt, mir ging es richtig gut

Wie gesagt, habe ich für mich rausbekommen, dass ich diese dauerhafte Sättigung auch erreiche, wenn ich alle zwölf Stunden nur 300 mg einnehme. So spare ich mir jeden Tag 100 mg aus, die ich zur besonderen Verwendung am Wochenende nutzte.
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der_neue
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 09.06.2016
Beiträge: 75

BeitragVerfasst am: 9. Mai 2018 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

hey los fritzos!

ne ich bin genau richtig dosiert und nicht übersättigt und auch überhaupt nicht entzügig aber ist für mich das beste die 800mg in der früh zu nehmen und das auf einmal so komme ich gut klar vormittags und nachmittags läuft es auch rund

aber würde gerne auch mal schauen was passiert wenn ich mal 1500mg oder so nehme aber denke nicht viel unterschied
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Los Fritzos
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 08.09.2015
Beiträge: 975

BeitragVerfasst am: 9. Mai 2018 14:43    Titel: Antworten mit Zitat

Du solltest es nicht gleich so stark übertreiben. Einige Leute haben von einer zu hohen Dosies erhebliche Probleme bekommen. Ich kann mich daran erinnern, dass jemand hier im Forum davon berichtet hat, dass er das Gefühl hatte, der Kopf würde ihm platzen, Millionen von Ameisen würden durch sein Gehirn laufen und Feuer würde durch seine Adern wandern.

Natürlich ist das nur ein Bericht einer einzelnen Person gewesen, dessen Wahrheitsgehalt vielleicht zweifelhaft sein könnte, doch würde ich es zumindest mit Vorsicht angehen.

Ich nehme hin und wieder mehr, auch schon mal die doppelte Dosis, aber ich habe meinen Körper auch bereits in der Beziehung erkundet. Ich spare mir ja täglich 100 mg auf, die ich mir dann oft am Wochenende gönne.

Ja, ich habe dann eine weitaus stärkere Wirkung. Ich komme auf die Art sogar regelrecht in einem richtigen Rausch, den ich nicht vom H-Rausch unterscheiden kann.

Aber einen solcher Rausch sei nicht das Übliche. Ich bin froh, dass es bei mir funktioniert.
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Mohandes59
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 05.12.2014
Beiträge: 1559

BeitragVerfasst am: 9. Mai 2018 18:07    Titel: Antworten mit Zitat

Gutes Gedächtnis Fritze ... der das so plastisch beschrieben hat ('r') meinte dabei allerdings Opium i.v. Nicht zu empfehlen, meiner Meinung nach. Zu nah am Tod!

O ist schon etwas besonderes, wegen der vielen anderen Alkalloide (außer Morphin) wirkt es schon sehr speziell. Beruhigend und anregend zugleich. Farbige Träume im Halbschlaf. Aber nicht i.v.!

Früher war breit sein hoch 3 angesagt. Inzwischen mag ich lieber den seltenen, sanften Rausch. Wenn man niedrig dosiert ist, kann man den mühelos erreichen. Wenn man die Disziplin hat, das nur gelegentlich zu machen!

H ist ja auch 'nur' eine spezielle Form von Morphin. Es flutet eben sehr schnell an, auch geraucht oder Nase gezogen. KICK! Der nachfolgende Rausch unterscheidet sich eigentlich kaum vom Morphin-Rausch.

Ich kann nur empfehlen, möglichst niedrig dosiert zu sein. Hat auch den Vorteil daß ein eventueller Entzug (unfreiwillig) noch erträglich ist. Als ich auf 10ml (und mehr) Metha war, habe ich eigentlich fast nichts gemerkt. Außer einem ständigen benebelt-sein plus Nebenwirkungen plus Depressionen. Und der Entzug war grauenhaft. Hat mir Schlafstörungen gebracht, die bis heute anhalten.
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Los Fritzos
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 08.09.2015
Beiträge: 975

BeitragVerfasst am: 10. Mai 2018 07:29    Titel: Antworten mit Zitat

Methadon fand ich auch irgendwann schrecklich. Obwohl ich auf 10ml war, habe ich mir noch zugekauft. Allerdings bin ich der Meinung, dass Methadon ab einem bestimmten Punkt einfach nicht mehr breiter macht.
Ich würde es mal so beschreiben:
Es ist wie ein Eimer Wasser. Wenn der voll ist, läuft er einfach über. Das überschüssige Wasser versickert einfach im Boden.

Beim Morphin merke ich das schon auf eine andere Weise. Es ist steigerungsfähig. Allerdings sollte man bedenken, dass die Atmung soweit abflachen kann, dass man für immer einschläft. Ich selbst habe schon erlebt, dass man sich tatsächlich so abdichten kann, dass man einen medizinischen Überwachungsmonitor in einen Daueralarm versetzen kann. Ich bin vor über zwanzig Jahren freiwillig ins Krankenhaus gegangen, weil ich raus wollte aus der Scheisse. Obwohl es mir gut ging, lag mein Blutdruck und der Puls im nicht messbaren Bereich. Alle zwanzig Minuten löste das Messgerät Alarm aus, bis die Schwester es abgeklemmt hat. Die hat ja damals gesehen, dass ich alles Andere als tot war.
Ich würde aber mal behaupten, dass man in einem solchen Zustand nicht mehr viel braucht, um den Löffel abzugeben.

Da ich immer Nase genommen habe, ließ sich die ÜD gut vermeiden. Ich war an einem gewissen Punkt einfach nicht mehr in der Lage nachzulegen. Ich bin dann immer wieder weggesackt.
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der_neue
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 09.06.2016
Beiträge: 75

BeitragVerfasst am: 12. Mai 2018 14:56    Titel: Antworten mit Zitat

hey leute!

danke für die guten Beiträge von euch,
das mit dem überdosieren werde ich mal lassen ich denke das muss nicht unbedingt sein und ich gebe zu 2 - 3 mal im monat hole ich mir meinen rausch mit nem speedball mix i.v d.h eine kugel h und eine kugel koka. gemixed und rein in die Vene ... und ja ich merke noch ein ganz kleines bisschen was vom h aber nicht viel nur pur weißes mag ich einfach nicht.

Ich denke auch der entzug von substitol ist um einiges leichter als von metha bzw. pola

alles gute schönes wochenende lg aus berlin
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Los Fritzos
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 08.09.2015
Beiträge: 975

BeitragVerfasst am: 12. Mai 2018 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

Der Entzug vom Methadon funktioniert halt entweder durch geduldig langes Abdosieren oder den Umweg über Subutex.
Ein Bekannter von mir hat es auch wunderbar geschafft, allerdings war der auch extrem diszipliniert. Er hat tatsächlich immer wieder seine Dosis um 10 Prozent reduziert, bis er sich den letzten Tropfen auch noch entledigt hat.Er hatte überhaupt keine Probleme, als er dann auf Null war.
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nebukadnezar
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 26.08.2015
Beiträge: 3956

BeitragVerfasst am: 12. Mai 2018 16:55    Titel: Antworten mit Zitat

Los Fritzos hat Folgendes geschrieben:
Der Entzug vom Methadon funktioniert halt entweder durch geduldig langes Abdosieren oder den Umweg über Subutex.
.


Das glaube ich nicht nur nicht, ich weiss , dass das so nicht ist. Sicher gibt je nachdem welche Substanz man wählt, einfachere Wege aus der Abhängigkeit auszusteigen und Methadon ist wohl langwierigste Weg, den man wählen kann, entweder durch langsames Adosieren ( Dauer je nach Ausgangsmenge), oder direktes Absetzen ( etwas schmerzvoller), ähnlich gilt es auch im entsprechenden Verhältnis für Subutex oder Substitol, aber im Prinzip ist das alles Makulatur, entscheidend ist , dass mans macht ( wie auch immer) und auch durchzieht! Die Leute träumen immer ' ach hätte ich dieses oder jenes, dann würde ichs auch schaffen!' , scheinen sich aber nicht im Klaren zu sein, was sie wollen. Da erscheint der Wunsch des Ausstiegs eher wie der Wunsch nach einem Lottogewinn! Beides recht unwahrscheinlich Crying or Very sad

Dies gilt für die Abhängigkeit, nicht für die Sucht! Das ist u.U. dann ein ganz anderer Schnack.

LG N
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perl
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 10.07.2016
Beiträge: 1100

BeitragVerfasst am: 12. Mai 2018 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Dies gilt für die Abhängigkeit, nicht für die Sucht! Das ist u.U. dann ein ganz anderer Schnack.


wie wäre denn der Unterschied definiert, DMn ?
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Mohandes59
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 05.12.2014
Beiträge: 1559

BeitragVerfasst am: 12. Mai 2018 18:42    Titel: Antworten mit Zitat

Los Fritzos hat Folgendes geschrieben:
Da ich immer Nase genommen habe, ließ sich die ÜD gut vermeiden. Ich war an einem gewissen Punkt einfach nicht mehr in der Lage nachzulegen. Ich bin dann immer wieder weggesackt.

Da würde ich mich nicht drauf verlassen! Bei guter Shore ist auch beim Nase ziehen eine OD möglich (wenn auch selten). Was drin ist, ist drin.

Beim Rauchen würde man irgendwann einen Punkt erreichen, wo man einfach nicht mehr rauchen kann (außer man raucht alles in einem Zug, ich meinte Blech rauchen).
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Mohandes59
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 05.12.2014
Beiträge: 1559

BeitragVerfasst am: 12. Mai 2018 18:47    Titel: Antworten mit Zitat

perl hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Dies gilt für die Abhängigkeit, nicht für die Sucht! Das ist u.U. dann ein ganz anderer Schnack.


wie wäre denn der Unterschied definiert, DMn ?

Er meint vermutlich Abhängigkeit = rein körperlich, Sucht = psychisch - ist aber reine Definitionssache (?).

Sry Nebu, daß ich einfach dazwischengrätsche. Wobei ich Deine Argumentation bezügl. Abkicken von Metha, Subu & Co. nicht so richtig nachvollziehen kann. Das mit der Abhängigkeit und der Sucht ist natürlich richtig.
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Los Fritzos
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 08.09.2015
Beiträge: 975

BeitragVerfasst am: 12. Mai 2018 22:32    Titel: Antworten mit Zitat

@nebukadnezar

Ich habe noch keine Person kennengelernt, die ganz plötzlich von einer höheren Dosis Methadon auf 0 gegangen ist.
Ich glaube auch nicht, dass das tatsächlich ratsam wäre
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