Vorstellung, teile dakini acc

Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3  Weiter
Neues Thema eröffnen   Dieses Thema ist gesperrt, du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.    Drogen-Forum Foren-Übersicht -> Erfahrungsberichte
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
dakini
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 2731

BeitragVerfasst am: 10. Mai 2018 10:42    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu Mohandes,

hm, wir beide sind recht unterschiedlich, wie alle meine Freundinnen es waren und sind. Ich hab aber keine Freunde, denen ich dieses Vertrauen nicht entgegen bringe, wie auch umgekehrt, sonst wären es keine Freunde.

Soziale Kontakte waren für mich immer mehr, als für manch anderen. Meine Freunde empfand ich von jeher als meine (erweiterete) Familie. Ich hatte noch nie irgendwelche Konkurrenzdramen, wie das manchmal zu hören ist von anderen. Ich finde es auch unnatürlich, wenn Frauen sich in der Gesellschaft anderer Frauen mies fühlen. Für mich, sind sie schon immer eine Bereicherung.

Und da hat Hanna eben auch ne andere Richtung eingeschlagen. Und wenn dann der Partner weg fällt, ist da ein großes Loch.

Doch ist es nicht zu spät, einen anderen Weg für sich zu finden. Cool

Du kommst um die Zeit, wenn ich abreise -> open end. Hab überlegt, dort zu arbeiten...mal sehen, wie sich das gestaltet. Auf jeden Fall, geht der Rucksack mit auf Wanderschaft. Kann auch sein, dass ich durch die Gegend ziehe, auch auf nem Wanderweg, bin grad dabei, die Strecken zu sichten... Zwischen durch kann man gut Bus fahren und so einen Teil des Landes bereisen. Ich wollte das schon lange mal wieder machen und jetzt passt es gut rein. Zuerst bleibe ich mal in dem Ort, eine Freundin kommt noch mit, mitsamt Baby. Hanna ist auch am überlegen...Smile

Für mich, wird das ne Art Pilgerreise. Und dieses Stück gehe ich allein. Vllt bin ich noch die ersten Tage hier, wenn Du kommst. Hanna wollte vllt auch noch mal kommen...Hier laufen jetzt die Vorbereitungen, aber auf nen Kaffee, da hat man doch Zeit Very Happy

Mikel, mein Nordlicht und alle hier, habt einen entspannten Feiertag!
Nach oben
schattengewächs
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 26.07.2015
Beiträge: 2080

BeitragVerfasst am: 10. Mai 2018 10:46    Titel: Antworten mit Zitat

hmmm... mohandes- prinzipiell sehe ich das auch so wie du - ein "gesunder Körper" findet, wenn man im Innenleben mal aufräumt, ganz gut alleine wieder ins Gleichgewicht, aber! sei froh, -du hast eben nicht das Hormon-dilemma - dem dakini und ich auch (auf andere Weise) nahezu "ausgeliefert" sind.
Eine Schilddrüsen-Teilresektion, wie bei dakini, oder mein Schlammassel, der die HHO-Achse betrifft (Hypothalamo-Hypophysäre-Ovarielle-A) sind Parameter, die absolut erschwerend in das eh schon desolate System hineinwirken.
Klar, dann noch der Drogen-cocktail obendrauf- da gibt es Wechselwirkungen, die niemand mehr wirklich erfasst! *plink* -
Normale Ärzte schon mal gar nicht.
Am besten ist es, sein eigener Arzt zu werden. Kann dakini schon gut verstehen. Ihr ist ja auch das Vertrauen in die Schulmedizin abhanden gekommen, genauso wie mir.

Also, mir fällt auch auf, dass dakini primär damit beschäftigt ist, das Gefäß (den body) stabil zu kriegen.
Schließlich ist dieser aber auch die Basis dafür, dass Inhalte (soul & spirit) darin gehalten werden können, bzw. - es ist halt das Fundament.

In diesem Sinne bist du, mohandes, schon etwas "privilegiert"- ich denke auch, ohne meinen Hormon-wahnsinn, ohne Migräne, usw. - wäre ich ein komplett anderer Mensch, wäre geistig schon "ganz woanders" - usw.- schwieriges Thema. Stimmt mich gerade nachdenklich. Confused


Liebste Grüße in die Runde! Cool
Nach oben
mikel015
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 27.03.2015
Beiträge: 3707

BeitragVerfasst am: 10. Mai 2018 10:59    Titel: Antworten mit Zitat

dakini hat Folgendes geschrieben:



Mikel, mein Nordlicht und alle hier, habt einen entspannten Feiertag!




Hi mein Stern,

dir auch nur das Beste,weißte doch!
Lese da gerade von deinen Reiseplänen...
Werde dich dann nächste Woche unbedingt wieder kontaktieren
wird Zeit... Wink


L.G.
Mikel
Nach oben
dakini
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 2731

BeitragVerfasst am: 11. Mai 2018 09:30    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen zusammen! Smile
Nachdem ich jetzt zwei Tage das heulende Elend hatte, hab ich mir vorgenommen, heute positiver in den Tag zu gehen. Zumal wir heute auf eine Hochzeit müssen. Dakini und ich konnten uns die beiden letzten Tage zum Glück gegenseitig den Rücken stärken. Auch wenn ich manchmal noch nicht bereit bin die Wahrheit zu hören oder nicht ertragen will. Aber dazu sind Freunde ja da und nicht dazu, nur zu sagen was man hören will. Das macht ne Freundschaft aus (in diesem Sinn "danke dir Süße, ich drück dich")
Und gerade weil wir verschieden sind, kommt ist anderer Standpunkt oft von Vorteil.
Nachdem mein H-Entzug um ist, kommt der "klare" Kopf langsam wieder zurück. Wenigstens etwas. Hoffe, meine Kämpfernatur und der innere Trotz auch. Wink
So nach positiver UK beim Substi-Doc letzte Woche, war ich gestern sauber (Take-home und Platz gerettet) Mit den Psychologen lief es nicht so gut. Der erste war bestimmt zwischen 80 und Scheintod kurz, er schien steinalt und kam sehr unsympathisch rüber. Trotzdem ein Termin vereinbart. Der zweite war besser, denke ich werd den Termin wahrnehmen. Hab mich gleichzeitig bei meiner Substi-Ärztin (auch Psychologin) auf die Warteliste setzen lassen.
Mal sehen was der Tag noch so bringt. Ich wünsche euch allen eine gute Zeit und schöne feelings!
Sobald ich wieder etwas "normaler" bin, werde ich mich auch mal zu anderen Themen zu äußern. Kenne euch ja auch noch nicht so gut. Liebe Grüße Hanna
Nach oben
Mohandes59
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 05.12.2014
Beiträge: 1596

BeitragVerfasst am: 11. Mai 2018 10:58    Titel: Antworten mit Zitat

Dakini & Schatti, ihr zwei speziellen Blumen ...

wollte nicht den Eindruck erwecken ... nicht daß bei mir immer alles super ist. Privilegiert, ich bezeichne es als Dankbarkeit. So krasse Hormonsprünge hat ein Mann nicht. Aber im Alter kommen die Zipperlein.

Für meine gute Gesundheit bin ich echt dankbar. Als Kind war ich sehr krank ... düstere Erinnerungen an Krankenhäuser. Ich wurde mit Äther betäubt. Fsst wäre ich gestorben. Dann nochmal ein unheimliches Tropenfieber als ich aus Indien kam - auch im Tropeninstitut fanden sie nichts und dann ging es vorüber.

Ich leide unter Insomnia (hat aber auch Vorteile) heute Nacht nur 2 Std geschlafen.

Der Körper, der sich selber regeneriert ist ein IDEALZustand. Könnte man anstreben ... sollte man! Was hindert? Sei dein eigener Arzt (welcher Doc blickt schon durch bei DEM Drug-Coctail?) - einen guten Arzt hätte ich gerne aber nicht in Sicht. Bleibt nur der Schwarzmarkt.

In den Nächten kommen die Dämonen. Aber jammern ist nicht. Sei stark, denke ich mir. Im Grab ist Ruhe .. bis dahin sind wir unter den Lebenden!

In dieser Welt (wird es eine andere geben?) hast du diesen einen Körper. Also, behandele ihn gut - sagte Siddharta.

LG Mohandes
Nach oben
schattengewächs
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 26.07.2015
Beiträge: 2080

BeitragVerfasst am: 11. Mai 2018 14:09    Titel: Antworten mit Zitat

yep, lieber mohandes...- dich lese ich immer gerne.
spezielle Blume- stimmt!
Es ist wohl einfach so, dass man selbst immer etwas "gefangen ist im eigenen Erlebens-spektrum"! Shocked - -
LEIDEN ist nicht messbar,- egal, ob psychisch oder physisch. Es wird subjektiv als "schwer" bis "unerträglich" empfunden.
Da ich drogen-technisch quasi nahezu immer auf demselben level bin, kann ich sagen, dass ich während meiner Oestrogen-tiefs ganz klar "schlimm dran" bin.
Sprich: auch "ohne externe Hilfen drogistischer Art" hab ich ein Problem!
Vor der Mens. bin ich aggressiv und nicht "bei mir"- d.h. meine difuse innere Wut muß sich irgendwo entladen- weil ich darum weiß, schalte ich dann auf "Rückzug" - sprich: liegen bleiben und Fresse halten- weil eh nix Konstruktives herauskommt.

Aber ihr kennt mich mittlerweile, seid auch "nachsichitig" wenn ich wieder diese Ätz-Phasen habe, und zwanghaft provozieren muß. Oder ihr schaltet auf "ignore" - das ist schon mal gut.
In diesem Sinne ist schon vorteilhaft, Mann zu sein.
Das ganze soll aber nicht zum Konkurrenzkampf ausarten, wer hier das schlimmste Los gezogen hat. lol.
Ich weiß lediglich, wie ätzend ist es ist, wenn man nicht der Mensch sein kann, der man eigentlich ist,... und das nicht "NUR" wegen der Substanzen. Diese sind lediglich verzweifelte Versuche, das System wieder ins Lot zu kriegen.
Idea

@ Hanna:
die Suche nach einem Psychotherapeuten, bei dem "Sender und Empfänger" gleichgeschaltet sind, gestaltet sich oft schwer.
Ich habe Gesprächs-therapien schon - schulzeitbegleitend, ca ab dem 11. Lebensjahr für mich in Anspruch genommen, um mit meinem fam. Wahnsinn klarzukommen- im Nachhinein bin ich dankbar, für die Menschen, die von extern mal was gesagt haben. "Frau K.- das alles, was sie hier erzählen, ist NICHT NORMAL--- "- kluge Fragestellungen, oder einen dezenten Hinweis auf die eigenen "blind spots" können durchaus weiterhelfen. Systemverständnis auf jeden Fall eine Grundlage, - nicht mehr, nicht weniger. Darauf kann aber aufgebaut werden.
Bei 2-3 Therapeuten bin ich länger als 2 Jahre geblieben. Meist waren sie etwas älter, und lebensweise.
Es ist wichtig, jemanden zu finden, der dir wirklich die Hand reicht, und heimisch wird in deiner Biographie und einem Selbst- und Welt-erleben.
Für mich war es immer gruselig, "wieder von vorne anzufangen" - wenn man den Therapeuten wechselt.
Man sollte so lange suchen, bis man das Gefühl hat, - es stimmt! hier werde ich komplett erfasst, verstanden, belassen- so, wie ich bin, dort, wo ich eben gerade bin.
LOVE & PEACE für alle! Cool
Nach oben
Nooria 24
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 12.03.2016
Beiträge: 614

BeitragVerfasst am: 11. Mai 2018 14:55    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Schatti,

Deine Aggressionen in der Zeit zwischen Eisprung und Mens kenne ich auch sehr gut. . . meine Familie und Freunde leider auch. . . Rolling Eyes Crying or Very sad Rolling Eyes

Vor ein paar Jahren hatte ich mal irgendwo gelesen, dass gemäß einer Untersuchung der größte Teil der weiblichen Beziehungstäterinnen genau in dem Zeitraum "zugeschlagen" hätten. . . KONNTE ICH ABSOLUT NACHVOLLZIEHEN! Embarassed

Mein Gyn hatte damals gemeint, ich hätte prämenstruelle Dysphorie (PMDS).

www.lifeline.de/krankheiten/pms-id38387.html

Sie hatte mit mir dann verschiedene pflanzliche Sachen und Nahrungsergänzungsmittel ausprobiert. . .
- Kalzium, Vitamin B6 oder Magnesium
- Mönchspfeffer, Nachtkerzenöl, Traubensilberkerze und Johanniskraut

www.medizinius.de/frauengesundheit/vitamine-bei-pms/

Wirklich gut geholfen hat dann schließlich sehr hoch dosiertes Vitamin B6 mit täglich 100 mg vom Eisprung bis zur Mens.

Wenn Du Dich direkter mit Mohandes austauschen möchtest. . . meine Addy hattest Du Dir notiert. . . ich verbandele euch dann gerne. . . Laughing

Dir ein entspanntes Wochenende!

Nooria
Nach oben
perl
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 10.07.2016
Beiträge: 1100

BeitragVerfasst am: 11. Mai 2018 17:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Bezüglich Psychotherapie: Ja, zum potenziellen Vorgehen stimme ich mit Dir ganz überein, Schattengewächs, nur: FINDE überhaupt erstmal jemanden!

Ich habe letztes Jahr nach meinem Klinikfilm ernsthaft nach einem Therapeuten gesucht und "durfte" nicht mal auf eine Warteliste. Alles voll. Manche schrieben schon auf ihrer HP, dass sie Annahmestopp haben.
Da rückt das Ideal von probatorischen Sitzungen ganz weit weg und man hat einfach nur froh zu sein, wenn sich mal jemand "erbarmt".
Ich habe es sogar in der Nachbarstadt versucht, wäre also einiges an Kilometern dafür gefahren.
Nada.

Nun ja, irgendwie hat es auch etwas kämpferisches in mir geweckt, so nach dem Motto: Dann eben nicht... ich WOLLTE einfach auch nicht vor mich hin leiden!
Zum anderen möchte ich, wenn ich schon so was wie eine Therapie mache, mir den Therapeuten aussuchen dürfen, denn dass es menschlich passt, ist das A&O!

Hanna, Du hast von Dir auch geschrieben, dass Du etwas "kämpferisches" hast.
Nicht im Sinne von "Aggression", sondern im guten Sinne von "etwas angehen".

Das kann durchaus mal verloren gehen, wenn man so viel Mist erlebt, aber ich denke, man kann es auch wiederfinden.
Und man kann selber auch schauen, was einem gut tut, wer einem gut tut und wo es lang gehen könnte.
Es gibt viele Wege: Literatur hat mir da sehr weiter geholfen, Gespräche, Austausch: Ganz wichtig. Wenn das gut läuft und man sich selbst ein wenig hinterfragt, kann das auch einiges bewirken.
Schreiben kann helfen und zwar am besten handschriftlich. Das hat erwiesenermaßen eine (Rück-)wirkung auf unsere Wahrnehmung.

Natur, Bewegung tun gut. Schau gut für Dich selber!


In diesem Sinne!

Gruß perl
Nach oben
schattengewächs
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 26.07.2015
Beiträge: 2080

BeitragVerfasst am: 11. Mai 2018 18:28    Titel: Antworten mit Zitat

yep, liebe nooria,- Danke für deine Solidaritäts-bekundung. Scheint echt nicht alle Frauen zu betreffen, und auch bei den Betroffenen ist die Ausprägung unterschiedlich stark. So einiges hab ich auch probiert, aber nichts hat einschlägig geholfen. Vit B6 - stimmt, hatte ich mir notiert, werde ich mal besorgen,- obwohl ich immer skeptisch bin, wieviel von den Vitaminen in Pillenform tatsächlich resorbiert wird. Besser ausgewogen ernähren!
Bei mir ist es so, dass ich entweder depressiv oder aggressiv bin. Ist in Prinzip ähnlich beschissen, zweiteres ist für die meine Umwelt belastender, ersteres für mich selbst. Halte mich dann auch für verpeilt und unfallgefährdet, und ungerecht: deshalb mein Rückzugs zwecks "Schadensbegrenzung" sag ich mal. -my.
Deine mail-Adresse hab ich noch. Denke auch, mohandes und ich könnten uns ganz gut über "Sinn und Unsinn" des Lebens austauschen. wenn es mir wieder besser geht...

ja, perle- es ist in der Tat schwierig, kompetente Leute zu finden. Wie oft hat mir auch eine "Probesitzung" gereicht, um zu wissen: hier endet der Weg. Passt nicht. Confused -
ich hatte da echt Glück, - auch mein letzter Psychiater in Köln, war schon sehr checkend,- irgendwie wurde ich immer mehr oder weniger über Vit B (grins) so dazwischengeschoben...
Ich denke, bei mir ist auf der kognitiven Ebene schon einiges abgearbeitet worden. Mir selbst geht es gerade vielmehr darum, das Nervensystem über einen somatisch orientierten Therapie-ansatz zu erreichen.
Also, statt:
TOP- DOWN
lieber:
BOTTOM-UP.
Insider, oder Leute, die sich mit Traumatherapie beschäftigen wissen, was ich meine. Über die Physis in den Transformation des Geistes, und NICHT andersherum!
Da muß jeder selbst wissen, WO er hängt, und WIE er am besten ansetzt.

Ich halte einfach insgesamt die Fähigkeit zur Selbstregulation für superwichtig, bzw. man sollte den Menschen helfen, für sich selbst - stoffungebundene Lösungen zu finden, in Krisen. Nicht immer sind Menschen da, - bzw,. auch Freunde haben nur begrenzt Kapazitäten, alles logisch.

Im Moment bin ich auch wieder so gefangen in Gefühls-zuständen,- schwer, das zu erklären.
Gestern abend hatte ich auf einmal einen Heulanfall, weil ich mit quasi allen Menschen MITLEID hatte, selbst für meinen Vater. Für mich selbst sowieso. Das war schon kurios. Es war eben kein Mitgefühl, sondern eben echt MIT-LEID, - im tieferen Sinne verständnis für alles, was ist.
Ach, sorry, ich mach lieber einen Punkt. Ich bin wieder dabei sämtliche Threads zu kapern, - war nicht meine Absicht.

LOVE & PEACE Cool
Nach oben
dakini
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 2731

BeitragVerfasst am: 12. Mai 2018 11:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Perl,

"Schreibtherapie" ist ein wunderbares Werkzeug, um sein Köpfchen zu beruhigen, sogar, sich langfristig anders zu konditionieren. Überhaupt ist über die Sprache einiges zu bewirken, auch schriftlich.

Sich auseinender setzen, setzt voraus, sich ins Gespräch zu begeben. Ich finde, hier geht das auch - bedingt. Die Wahrnehmung, die Erfahrung anderer, ist viel wert!

Hi Nooria,

als erstes würde man die Hormone quecken, dann Blutserumspiegel verschiedener Substanzen. B6 i.m. hilft mir auch, etwa bei Hörsturz. Ansonsten, sind meine Speicher so gefüllt, dass sich da nicht viel tut. (ich spüre gute Nahrung, mit mal kommen Glücksgefühle) Ich hatte nach Resektion der Schilddrüse (gleich die nächste Periode) alle 3 Wochen meine Tage. Mir heftigen Krämpfen. Eine Gynäkologin gab mir was pflanzliches - von dem Zeug krümmte ich mich jedes Mal 3 Tage, im Bett liegend. Die Mens-Krämpfe waren nicht mehr auszuhalten. Die Brüste spannten, usw

Die Mediziner hier, könnten jetzt mal überlegen, was da passiert ist. -> lebenslang lag eine Östrogendominanz vor. Für meine Mutter hieß das: ebensfalls Krämpfe bei der Mens, seit Beginn, gespannte Brüste, Myome...Mir, blieben Myome erspart, ich setzte die Pille sehr früh ab zudem, während meine Mutter lange Östrogen/Gestagen (künstl Progesteron) bekam. Ich war schwer Östrogendominat und die Ärztin kippte obendrauf pflanzliche Östrogene. So verstärkten sich die Symptome massiv.

Ich besorgte mir bioidentisches Progesteron: niemals mehr, hatte ich seither Krämpfe. Und dann, erhöhte ich die Dosis derart, dass ich durchschmierte, ohne abzusetzen. (sonst nur 3 Wo, die Regel kommen lassen, 1 Wo Pause) Würde ich niemandem empfehlen, aber mir tat es gut. Der Einsatz selbst war hochwirksam, gegen die Östrogendominaz. Viele Frauen, die solche Problme haben, haben ein Ungleichgewicht.

Ab 40-45 J. werden die Eisprünge seltener, die Blutung bleibt erstmal. (das kann bei manchen auch Ende 30 sein, oder-selten- Anfang 50.) Stimmungsschwankungen können einsetzen. Das ist das sogenannte Präklimakterium. Gibt es keine Eisprünge mehr, versandet im Eierstock die Progesteronproduktion. Nun, hat die Frau im Verhältnis mehr Östrogen. Symtome verstärken sich zu Beginn dieser Phase.

Es wäre nur natürlich, dann Progesteron zu substituieren. Selbst, wenn Hitzewallungen bereits einsetzen - oft, reicht das, um zu stabilisieren. Später, fällt der Östrogenspiegel ab (die Mens wird "anders", dann fällt sie weg)

Östrogen dominiert in der ersten Zyklushälfte.-> der Spiegel von Beta-Endorphinen steigt! So ist die Stimmung sonniger.

Bei Männern beginnt der Vorgang ü 30. Testosteron fällt linear ab. Langsam, aber stetig. Mit 50 haben die meisten Männer kein Progesteron mehr. Interesssanterweise, beginnen nun Prostataprobs, Schilddrüsenunterfunktion, usw.

Man muss sich das so vorstellen: ohne Mens, braucht der Körper weniger Östrogen. Eine gewissen Menge aber benötigt der Körper für andere Funktionen! Gleiches gilt für Progesteron, das nun u.a. in der Niere gebildet werden sollte. Im Gehirn-und Nervengewebe finden sich zahlreiche Rezeptoren für Hormone, im Hippocampus, im "Erinnerungszentrum" - so kommt es, dass manche Frauen im Wechsel Traumata "ausbudeln", vergangenes kommt hoch. - Viele Männer erleben solches mit ihrer Partnerin.

Zudem, wollen Frauen mit mal nicht mehr tun, was sie jahrelang selbstverständlich taten - das Östrogen sorgt dafür, dass "Nestbau", wie Interesse am Mann oben an steht. Verändert sich der Hormonstatus, beginnen Dinge wie: Selbstfindung. Die Frauen wollen nicht mehr der Familie zu Diensten sein, sondern sich entfalten. Sie möchten mit mal keine Hemden mehr bügeln! Und der Mann kriegt öfter mal eine drüber gebraten. Ich gehe davon aus, dass hier einige so was erleben - doch reden, mag kaum einer drüber Very Happy (mein Psychodoc meinte, das hat fast seine Ehe gecrasht, ging ü 10 Jahre)

Wird Progesteron überdosiert, kann es zu miesen feelings, wie Angstzuständen kommen. Es ist nicht so tragisch, wie beim Östrogen, das als kanzerogen gilt. Besonders, wenn über Jahre ohne Progesteron, Östrogen zugeführt wird. Man unterscheidet die künstlichen Gestagene von bioidentischem Progesteron - eine Definitionssache, die oft zu Verwicklungen führt, denn künstliche Gestagene sind sehr wohl kanzerogen, nicht aber bioidentische.

Meine Ex Endokrinologin lief rot an, als ich Progsteron haben wollte. Das wäre kanzerogen. Sie verwies auf eine Studie -> als ich sie sichtete, sah ich sofort, dass ein KÜNSTLICHES Gestagen verwandt wurde.

Man fragt sich, wie das geschehen kann. Es ist weit verbreitet. Denn die Lehre zielt nun mal nicht auf bioidentisches. Das ist nicht patentierbar und würde langfristig zu hohen Einbußen führen. Die Krebsraten würden vermutlich ebenfalls sinken, eine weitere massive Einbuße...Schaut man sich die Studien an - die Meta mit Premarin (Pferde-Östrogen) musste abgebrochen werden, wegen steigenden Krebsraten. Sehe ich etwa aus, wie ein Pferd?

Meine Mutter bekam das Zeug - ganze 5 Jahre. Sie hatte Glück, die taubeneigroße Geschwulst in der Brust war noch gutartig. Allerdings: sie war hochleistungsfähig und saugut drauf von dem Zeugs, hat wie ne Droge gewirkt Very Happy

Pferde haben einen massiv höheren und anders zusammengesetzten Östrogencocktail. Und Pflanzen wieder einen völlig anderen...Ich persönlich halte nix von chem Verbindungen, die meinem Körper fremd sind.Auch Xeno-Östrogene aus der Umwelt docken an unsere Rezeptoren - sie sind für manches Krankheitsbild ein möglicher Auslöser: Brustkrebs bei Männern...man sollte auch das Östrogen nicht vergessen, wie auch das Progesteron als Mann! Alle 3 Hormone sind männlich, wie weiblich, nur in unterschiedlichen Konzentrationen.

SUCHTforum -> Noxen, wie Alkohol, Schmerzmittel, rauben die körpereigenen Stoffe - Mangel ist vorprogrammiert. Sei es VB3, überhaupt B-Vitamine, Mineralien...Es erschöpft sich immer mehr über die Jahre.

Schatty, bei Dir ist ja alles etwas anders, aufgrund des androgenen Überschusses. Kann sein, dass der körper auch zu Progesteron umwandelt, das kann man nur über Blutanalysen, Speicheltests, 24 Std Sammelurin bestimmen.(Deine Symptome sprechen allerdings dagegen, sind Krankheiten, wie Endometriose ausgeschlossen, bleibt das Progesteron...) Aber wie erwähnt: das budget ist so knapp, dass man Analysen meist selbst bezahlen muss. (etwa 40€ - 60€)

Viele, die hier schrieben, sind ü 40. Manche, haben es schon lange hinter sich und die Hormone haben sich eingependelt. Lass doch mal den Hormonstatus quecken, Nooria!

Ab 40 macht es druchaus Sinn, orthomolekulare Substanzen zuzuführen, neben einer guten Ernährung. In USA ist das auch die Schulmedmeinung:

Q10- ich nehme die aktive Form/Ubichinol -> mein Energielevel steigt, auch das von Moron

VE (Weizenkeimöl, das ich in den Smoothie kippe)

Omega 3 (unverzichtbar) -OMAX und Leinöl im Quark

Lethitin

B-Vitamine, Folsäure (Kurmäßige Anwendung, i.m. -> Ist günstiger & besser aufnehmbar, als Pillen)

Zink

Magnesium (Granulat Diasporal) und

VD3, K2 (Calcium führe ich nicht zu, habe Bedenken wegen Arterienverkalkung, wenn es nicht eingebaut wird, weil Überschuss) -> die 4 gehören zusammen, Knochengesundheit PLUS Östrogen evtl (Progesteron mehr zur Gefäßgesundheit, wie neue Studien zeige)

Vitamin C (unverzichtbar bei dieser Noxenzufuhr. Acerolakirschpulver für den Smoothie, Lutschtaps - lecker :)Zudem wird die Aufnahme anderer Spurenelemente gefördert.

Eisen muss abgeklärt werden, D ist ein Mangelgebiet,die Analysemedthoden stehen derzeit auf dem Prüfstand - in der Schweiz, rechnet man bereits anders, hierzulande muss ja bald schon ne Anämie vorliegen, damit es erkannt wird.
"Depressionen" verschwinden zuweilen, nach Füllung der Speicher -> Fehldiagnose häufig

Sekundäre Pflanzenstoffe: Himbeeren, Kirschen, Heidelbeeren,Brombeeren etc.

CAVE bei B-Vitaminen, da hat man schnell einen Überschuss bei Substitution - ich lag nach ner 10 Tageskur über den Referenzwerten, 5 Tage,sind ausreichend bei mir)

Die Darmgesundheit ist von großer Bedeutung. Auch bei Dauerverstopfung kann es zu Aufnahemprobs kommen, oder einfach, weil nicht mehr vertragen wird, was alles durch unsere Körper geht...

Viele hätten was von ner orthomolekularen Substitution! Guter Ansatz, finde ich. Wink

p.s. Zigaretten, Kaffee, Drugs,keine vernünftige Nahrungszufuhr, zerstört die Resilienz obendrein. Man wird extrem dünnhäutig.

Hanna, es gibt viel zu tun, packen wir es an Very Happy

Natürlich lege ich den Fokus auf den Tempel der Seele, alles andere ist ja ok. Stimmt schon, Schatty Smile Zudem, habe ich mir erlaubt, nun einige Jahre das zu lesen, mich dort einzuarbeiten, wo mein Interesse besteht, sich Lücken schließen. Nun begann ich wieder mit Lernstoff, der kommt jetzt auch ganz anders! So, hätte ich gerne studiert und nicht Berge in mich rein gekloppt, um nach jedem Semester 5 Klausuren abzuliefern. So macht Lernen Freude Wink

Perl,
wie weit biste denn in Sachen Arbeit? Nimmst Du noch etwas ein? Lyrika etwa, oder bist Du substanzfrei? Ganz liebe Grüße!

Mikel,
freu mich, wenn wir nächste Woche mal zum skypen kommen Cool
Nach oben
dakini
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 2731

BeitragVerfasst am: 12. Mai 2018 12:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hier mal ein Auszug einer Gynäkologischen Praxis in NRW, eine der wenigen, die innovativ arbeiten - heißt, dem Stand der Forschung nicht ausweichen!

Hormone steuern alle menschlichen Lebensprozesse. Sie aktivieren Ressourcen insbesondere für Wachstum, Fortpflanzung und Stressbewältigung und beeinflussen auch unsere Psyche.

In Lebensphasen, in denen wir besonders gefordert werden, ermöglichen sie uns, außergewöhnliche Belastungen zu ertragen. Es scheint ein natürliches Programm zu sein, dass, wenn derartige Herausforderungen nachlassen, auch die entsprechende Hormonproduktion heruntergefahren wird.

Der Verlust der Hormonbildung zieht schwere Schäden in allen anderen Funktionsbereichen nach sich. Insbesondere werden die lebensnotwendigen Mitochondrien massiv beeinträchtigt. dadurch kommt es zu Hitzewallungen, Schlafstörungen, Verlust von Energie- und Lebenskraft, depressiven Verstimmungen, Haarausfall, Verlust von sexuellem Verlangen, Gewichtszunahme, trockene Schleimhäute. Unbehandelt können auf Dauer schwere Krankheitszustände wie hoher Blutdruck, Diabetes Typ 2 und Osteoporose verursacht werden.

Hier setzt nun die Therapie mit natur- oder bioidentischen Hormonen an. Zunächst wird eine gründliche Familien- und Eigenanamnese vorgenommen, sowie eine Bestimmung des Hormonstatus. Sollten dabei Mangelerscheinungen festgestellt werden, wird durch eine gezielte Hormonergänzung darauf hingewirkt, ein optimales hormonelles Gleichgewicht zu erreichen. Mit der Verbesserung der hormonellen Situation geht in der Regel ein höheres Maß an Wohlbefinden und Gesundheit einher.

Der Einsatz von Hormonen ist durch die WHO-Studie in Verruf geraten. Dazu muss man sagen, dass das Durchschnittsalter der Frauen zu Beginn der Therapie 67 Jahre alt war und die Therapie mit Hormonen von trächtigen Pferdestuten und Gestagen (= künstlichen Progesteronen) erfolgte. Natürliche Hormone sind segensreich. Frauen mit den höchsten Hormonspiegeln zwischen 14 und 28 Jahre sind am gesündesten. Also hoher Hormonspiegel gleich hohe Gesundheit. In der Schwangerschaft, in der von der Frau Höchstleistungen abverlangt werden, sind die Hormonspiegel noch höher.

Durch den Einsatz von natur- oder bioidentischen Hormonen, also solchen, die den von unserem Körper produzierten Hormonen entsprechen, kann das Wohlbefinden nachhaltig gesteigert und Krankheiten vorgebeugt werden. Man kann sie transdermal, also durch Einreiben in die Haut oder oral durch Kapseln verabreichen, je nach gewünschter Wirkungsart.

Die Hormonwirkung kann man objektiv am Zellabstrich der Scheide feststellen. Schon nach wenigen Wochen sind die atrophischen Zellen zu funktionstüchtigen Zellen geworden. Durch eine ATP-Messung vor und einige Wochen nach der Hormonbehandlung kann man die Regeneration der Mitochondrien nachweisen.

Die beiden wichtigsten weiblichen Geschlechtshormone sind das 17-Beta Östradiol und das Progesteron, die sich in ihrer Wirkung ergänzen. Ganz wichtig ist auch eine Überprüfung der Schilddrüsenhormone, da diese eng mit den Geschlechtshormonen zusammenarbeiten.

Dass eine ausgewogene Ernährung die Gesundheit fördert ist ein Allgemeinplatz, deswegen schließt sich an die hormonelle Therapie eine Ernährungsberatung an, wobei auch eine ausreichende Gabe von Vitaminen besprochen wird. Klicken sie hier.

Ganz besonders wichtig ist ein ausreichender Vitamin D–Spiegel, da bei seiner Erniedrigung ein erhöhtes Risiko für Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen besteht. Für weitere Informationen klicken Sie hier.

Ergänzt wird das Therapieschema durch die Überprüfung des Coenzym-10-Spiegels (Q10-Spiegels), da dieser Stoff für die Energiegewinnung unserer Zellen existenziell wichtig ist und bei seinem Mangel auf Dauer zahlreiche chronische Erkrankungen entstehen können, so genannte Mitochondropathie. Für weitere Informationen klicken sie hier.

Eine regelmäßige Ausdauersportbetätigung unterstützt ebenfalls den Therapieerfolg.

Gesund und fit durchs Leben zu kommen ist heute kein Privileg bestimmter Schichten mehr. Wenn Sie selbst mehr Verantwortung für Ihre Gesundheit übernehmen wollen, vereinbaren Sie bitte telefonisch einen Spezialtermin zur Präventionssprechstunde.

Wir werden dann ausreichend Zeit für Sie reservieren.

Nooria,

es war übrigens die Traubensilberkerze, die mich derart krank gemacht hat. Das ist nur anzuraten, wenn KEINE Östrogendominanz vorliegt, also NACH dem Wegfall des Östrogens!

Es ist oft besser, Produkte aus der Yamswurzel zu cremen, zu schlucken, fangen die Beschwerden an, will man auf pflanzliches ausweichen. Dazu, gibt es auch Videos bei youtube - hab die links teils verschickt, mal sehen, ob ich es noch abgespeichert habe, dann schicke ich sie Dir zu.

Auch auf dieser Seite, fehlt viel, aber immerhin, es ist schon mal die richtige Richtung meiner Ansicht nach.
Nach oben
dakini
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 2731

BeitragVerfasst am: 12. Mai 2018 13:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab den Artikel ausgewählt, weil vieles angesprochen wird, was ich vor längerem schon weiter gab. Und ich bin froh, es nun allmählich immer öfter lesen zu können.

Stichwort: Mitochondrien. -> Yez, Du erinnerst Dich an das große grüne Buch, wo Du was abfotografiert hast Smile

Mikel, Q10 -> hier auch angesprochen.

Aber vor allem, wird hier die bioidentische Therapie hervorgehoben, inkl einer Orthomolekularen Ergänzung. Denn für Gynäkologen heißt das: sie können es als Extraleistung privat abrechnen. Ich glaube, da liegt für einige die Motivation.

Dieser Gyn zielt auf eine ganzheitliche Behandlung. Und wie so oft: Man muss es bezahlen können! Ich schaue nach Möglichkeiten, auch Patientinnen, die nicht so viel ausgeben können, zu beraten & später zu behandeln. Es darf nicht sein, dass nur Frauen mit Geld sich helfen können, oder sie müssen auf synthetische Produkte (Hormone) ausweichen, weil NUR diese, von der Kasse bezahlt werden. Das ist nicht richtig!

Hanna,

da können wir viel machen, das den Allgemeinzustand bessert, aber zunächst muss wieder Geld rein kommen, ich denke, da wären 200€ knapp ausreichend...Omax kostet um die 40 Tacken für 30 Tage. Leinöl aus dem Bioladen 10€ für 3 Wo, Lethitin 10-20€ für 1 Mo -> das wären mal die wichtigsten Fette zur Gehirnfunktion, allgemeiner Membranfkt -> 70 € zur Grundausstattung für nen knappen Mo. Dann kommt Q10 dazu: 30€, Vitamin C 30 Tacken für nen Monat...B-Vitamine, Zink, Magnesium ist sozusagen die Grundversorgung. Und VD3 - das fehlt Dir sicher. Und vllt hast Du nen Eisenmangel - aufgrund der Ernährung...selbst das, muss man selbst bezahlen, wäre da ein Mangel.

Daneben raus an die frische Luft. Bewegung..Die Substanzen wirken eben dann auch gut, wenn man multifaktoriell dran geht.

Das Üble ist, wir haben festgestellt, dass bis auf Zink meist die teuren Produkte greifen.

Bsp: wirksames Ginko wurde von "Klosterfrau" günstig vertrieben in Drogerien usw. Der "Tebonin" Hersteller hat geklagt, denn es war WIRKSAM - und deshalb MUSS es Apopflichtig sein - was man im Supermarkt bekommt, darf also von Gesetzeswegen NICHT wirksam sein. Evil or Very Mad Und so, hat Moron seinen billigen Hersteller verloren. - das ist unser System, eine Riesensauerei. Die Pharma hat alle in der Tasche - bis zur Lehre, das darf man NIE vergessen!

So, ich düse mal los...Habt nen schönen Tag!
Nach oben
Yez
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 20.04.2016
Beiträge: 2617

BeitragVerfasst am: 12. Mai 2018 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hey dakini,

ich gehöre zu den Frauen, wo die Wechseljahre schon mit 38 anfingen .
Die ersten 2 Jahre , habe ich pflanzliche Medis genommen
Im 3. Jahr wurden mir immer stärkere Hormone verschrieben,
bis ich nach Aussage des Arztes , dass stärkste auf dem Markt bekam .
Damit bin ich gut zurecht gekommen.
Nur noch Hitzewallungen in Maße .
Nach 5 Jahren war der Spuk vorbei .
Eine richtige „ Befreiung „
Keine Hormone mehr .

Es ist sooooooo schön , wenn man seinen Urlaub nach Lust und Laune planen kann .
Sich keine Gedanken machen muss , na..., heute müsste ich meine Dinger wieder kriegen .

Viele haben mir erzählt, nach den Wechseljahren geht es dir psychisch und physisch schlechter .
Das kann ich nicht bestätigen.
Fühle mich von der Sache her , wie eine „ junge gesunde „ Frau .
Mein Arzt meinte , ich solle auch ohne Beschwerden ,
weiterhin Hormone nehmen .
Wegen der Gefahr von Osteoporose .
Aber der Beipackzettel, sagt mir was anderes .
Die Nebenwirkungen ,lesen sich wie ein Todesurteil .
Bisher ist meine Knochendichte dem Alter entsprechend gut .

Ich wünsche dir und allen anderen Frauen ,
nach der Memopause Beschwerdefreiheit .

Liebe Grüße und ein sonniges Wochenende

Yez

Ps. das grüne Buch , werde ich mir noch kaufen .
Vergesse es leider immer wieder .
Nach oben
Mohandes59
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 05.12.2014
Beiträge: 1596

BeitragVerfasst am: 12. Mai 2018 18:35    Titel: Antworten mit Zitat

Was ich noch wichtig finde: bei Vitaminen oder Mineralien immer ein Naturpodukt dazu nehmen, was diese selber enthält!

Ich weiß nicht ob das Schulmedizin ist, aber das sagt mir der gesunde Menschenverstand. Man könnte es Synergieeffekte nennen, aber das wäre auch keine Erklärung. Der Mensch hat sich in Millionen von Jahren an seine Nahrung angepasst und deshalb ist die Nahrung für den Menschen perfekt.

Beispiel Vitamin C. Statt das Vitamin C pur zu nehmen, immer einen Apfel o.ä. dazu essen. Im Apfel sind weitere Stoffe enthalten, die dem Körper helfen das Vitamin C aufzunehmen. Besser wären natürlich 2 Äpfel statt synthetischer Ascorbinsäure Wink.

One apple a day keeps the doctor away.
Nach oben
dakini
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 2731

BeitragVerfasst am: 12. Mai 2018 19:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Yez,

Du Glückliche. Ich würde den Boden küssen, wenn ich das hinter mir hätte!
Bei mir, ging es direkt nach Resektion los - hätte mir das ein Arzt gesagt, ich hätte niemals einer OP zugestimmt. Aber die wenigstens wissen um die Verkettung - der Gyn (Artikel) schon, wie zu lesen ist.

Nach Durchstöbern zig Hormonforen, fand ich etwa 20 Faruen jeden Alters, denen es arg ähnlich erging, - das ist kein MUSS, aber KANN, gerade beim Basedow anscheinend. Nix mit Sucht zu tun, mit ADs und Schlafmittel versorgt, teils kurz vorm Selbstmord... Eine schrieb, sie hatte immer ein sonniges Gemüt, wie ich auch..Ich hab kurzen Prozess gemacht und Subutex drauf gekippt, nachdem mir auch Endokrinologen nicht helfen konnten. Aber die drugs wandten sich natürlich gegen mich, denn kicke mal ab, wenn Dein Gehirn in Flammen steht - DAS ist ne wirkliche Herausforderung. Das Ende vom Lied: Oxy macht es zig mal schlimmer! Aber ich hatte Angst, wieder so lange zu benötigen, bis sich die Hirnchemie erholt, wie bei Bupre. Das war gar nicht nice. Vom Oxy erhoffe ich mir, dass es schneller rum ist. Wir werden sehen...

Hab noch mal nach gelesen, über Dr Platts Erfahrungen (USA) (das ist eher ein Buch, um zu verstehen, was alles möglich ist, aber nicht der Norm entsprechen muss). Teils, finden sich ähnliche Angaben in anderen Büchern. Er schreibt, dass bei Fibro häufig Progesteron fehlt. Immerhin, finden sich zahlreiche Rezeptoren im Gehirn. Will sagen, der Spiegel ist auch jetzt noch wichtig.

Wenn Du mal wieder beim Gyn bist, kannst Du ja mal nachschauen lassen. Ist ja auch gut, man weiß darüber Bescheid, nicht nur Ultraschall usw.

Hab nen schönen Abend!


Hi Hanna, Süße, alles gut bei Dir?

Moron und ich haben heut "es gibt keine hunderte km zwischen uns" gespielt, manchmal legt man den Hörer weg, weil man was macht, alles mit Lautsprecher...und redet auch so nebenbei drüber. Gibt f a s t ein Gefühl, als wäre der andere da, besonders nach Stunden...Dann war ich kurz bei der Dönerbude was quatschen, auf ein Malzbier, trink ich immer bei ihm, einkaufen, hier schreiben, ein "nix tu Tag". Was hast Du denn gemacht? Morgen früh will ich in den Wald. Kannste doch auch mal, oder? Tut Dir vllt gut? Hast ja gesagt in K. kommt man gut in den Wald, grins Smile...ich drück Dich ganz dolle!
Nach oben
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Dieses Thema ist gesperrt, du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.    Drogen-Forum Foren-Übersicht -> Erfahrungsberichte Alle Zeiten sind GMT + 2 Stunden
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3  Weiter
Seite 2 von 3
Gehe zu:  
Impressum & Rechtliches
ForenübersichtIndex   SucheSuche   FAQFAQ   LoginLogin