Psychotherapie mit Methadonsubstitution nicht möglich?!

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perl
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Anmeldungsdatum: 10.07.2016
Beiträge: 1100

BeitragVerfasst am: 13. Mai 2018 16:19    Titel: Antworten mit Zitat

Danke @praxx!
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Penny
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Anmeldungsdatum: 03.04.2012
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 13. Mai 2018 23:37    Titel: Opiat-Abhängig eben WEGEN der schlimmen Depressionen... Antworten mit Zitat

[quote="Mohandes59"]Da würde mich die Antwort auf die Frage interessieren "und wenn die Depression durch das Methadon verursacht wurde?"!

Hey, die Frage kam natürlich gleich.
Da konnte ich kontern, dass ich mich eben wegen meiner schlimmen Depressionen mit Opiaten selbst zu therapieren versucht habe.Ich hatte die also schon vorher,mit genau 17 Jahren fing es an...

Depressionen durch Metha..., na das ist mir erstmal fremd, das Metha hat mir sehr viele Jahre gute Dienste geleistet. Opiate helfen sehr gut dagegen...
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Penny
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Anmeldungsdatum: 03.04.2012
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 13. Mai 2018 23:40    Titel: Hey perl! Antworten mit Zitat

sorry, ich hab noch nicht rausgekriegt, wie ich einfach ein Zitat erstellen kann. Die Antwort war an dich gerichtet...
danke erstmal für Deine Antwort!
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Penny
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Anmeldungsdatum: 03.04.2012
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 13. Mai 2018 23:41    Titel: Mohanes... Antworten mit Zitat

... das war ja dein Einwand mit der "Frage, ob wohl die Depressionen durchs Metha versacht worden seien...

Na, entschuldigt bitte, hab grad Jacky Cola gehabt Smile)
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Quasimodus
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 04.02.2015
Beiträge: 1504

BeitragVerfasst am: 13. Mai 2018 23:55    Titel: Antworten mit Zitat

Psychotherapie und/mit Metha/Pola wird auch aus meinen Erfahrungen heraus nicht bzw ungern gemacht.
Einerseits kann ich es verstehen, da du auf Metha eben alles andere als clean bist.
Ich war quasi das ganze Jahr 2016 auf 15mg Pola substituiert und hatte subjectiv den Eindruck schon mehr oder weniger clean zu sein.Die Dosis erschien mir so gering, dass ich annahm, der Unterschied zum völligen Cleansein wäre marginal.
Als ich dann Ende 016 von den 15mg auf null ging, da habe ich gemerkt, wie gross der Unterschied in Wirklichkeit war, enorm.
Da lagen Welten dazwischen, Galaxien.
Ich war Anfang 017 in HH Ochsenzoll, wo Psychotherapie ( nach vorangegangenem Gespräch) u.Umständen auf Temgesic/Buphre durchgeführt wurden, wobei auch der Unterschied von Buphre zum völligen Cleansein ein sehr grosser ist.
Ich wollte das selber nicht glauben, aber wenn erstmal die null steht, weisst du Bescheid.
Jahrelanger Pola/Methakonsum suggerieren dir ein Gefühl der Normalität im Gefühlsbereich, was mMn auf die erhebliche Toleranz/Abstumpfung zurückzuführen ist.

Wenn ich die Chance hätte , nochmal Psychotherapie zu machen, würde ich ganz klar wählen, erst runter vom Substitut und dann im Anschluss die Therapie anzufangen.
Deine Denkweise, deine Entscheidungen und Handlungen sind clean eben komplett anders, als auch nur auf 10mg Polamidon zB.
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Penny
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Anmeldungsdatum: 03.04.2012
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 14. Mai 2018 00:01    Titel: Prax, Lilian Antworten mit Zitat

...oh Lilian, da kann ich auch ein Lied von singen. Vor 10 Jahren wäre ich beinahe abgekratzt, weil der zuständige Arzt im Nachtdienst mich mit unklaren abartigsten Rückienschmerzen wegen meiner Methadonsubsti (die mein Freund extra zugegeben hatte wegen etwaiger Medikation, eben damit kein Scheiß passiert) einfach im BKH abgeliefert hatte statt im normalen KH, wo ich sofort hingehört hätte.
Nach 4 Tagen bin ich vom BKH abgehauen (ohne meinen Freund und meine Mutter,die mich geholt haben, hätte ich das natürlich nicht geschafft), superwütend, ich war nur im Bett gelegen, meine Zimmerkollegen konnten nicht schlafen wegen meinem ununterbrochenen Gestöhne, die hassten mich so sehr deswegen, die Ärzte dachten, ich spinne einfach. Wenn ein "Kollege" mir nicht jeden morgen n Honigsemmel und n Kaffee gebracht hätte, hätte ich einfach überhaupt nix gegessen, ich bin nicht mal rauchen gegangen, weil ich jede Sekunde auch ohne irgendeine Bewegung solche Schmerzen hatte, dass ich wirklich schon irre war.

Im "normalen" KKH angekommen, bekamen sie nach ner Blutuntersuchung sofort heraus, dass ich ne Staphyolokokken-Infektion habe. Meine Beine waren so dick wie Hüpfbälle und ich wog 10 kg mehr wegen dem ganzen Wasser, das sich inzwischen gebildet hatte. Ich hatte extra nicht erzählt,dass ich 4 Tage unbehandelt im BKH gelegen hatte, aus Angst, auch die könnten mich wieder wegschicken.
Aber auch das KKH kriegte erst nach 2 Wochen, als mein Rücken so dick wie ein Schildkrötenpanzer war, heraus, dass wohl besser operiert werden sollte - Sie holten 1/2 Liter Eiter aus meinen Lenden raus... die meinten, ich hätte nicht genug gewimmert. Dabei musste denen doch auffallen, dass ich mit ausgestrecktem Beim nur im im Bett gelegen bin, nix gemacht hab und zwei Wochen keine Minute geschlafen hatte.. Ich hab dauernd erzählt,dass ich durchdrehe vor Schmerzen...Die dachten halt auch nur, ich bin nicht ganz dicht... weil ich entweder nur hysterisch gelacht oder geheult habe, solche Schmerzen hatte ich jede einzelne Sekunde.
Tja, nur ne Drogensüchtige.


Als ich nach der OP langsam gesund wurde, haben sie dann gecheckt,dass ich ein stinknormaler Mensch bin und ich wurde langsam auch mit Respekt behandelt.

Die Arzttante im BKH, die mir nur mit einem Kopfschütteln die Behandlung versagft hatte, hat dann übrigens beinahe ihren Job verloren. Aber nur beinahe, es ging ja bloß um ne arme Irre...

Auf jeden Fall hatte ich knapp überlebt...
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Penny
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Anmeldungsdatum: 03.04.2012
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 14. Mai 2018 00:16    Titel: Mohandes59 Antworten mit Zitat

übrigens, Mohandes59, auch danke für Deine Antwort, einen Unterschied zwischen Pola und Metha konnte ich noch nie feststellen. Schon komisch, viele schwören daruaf, für mich ist das aber ein und dasselbe...
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Penny
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 03.04.2012
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: 14. Mai 2018 00:23    Titel: Antworten mit Zitat

also nochmal,ich weiß noch, wie es mir gegangen ist mit 17 bis ca.24.In dem Alter hatte ich mich dann entschieden, Opiate zu nehmen,damit ich mich nicht umbringen muss. Hört sich dramatisch an. Ich hab auch trotz offener Augen nie jemanden gefunden, der ähnlich ätzende Probleme hatte wie ich. Tagsüber während der Arbeit konnte ich gut schauspielern, aber schon auf der Heimfahrt hab ich mich verzweifelt gefragt, wie um Gottes Willen ich dem allen ein Ende setzen kann... Ich kann mich gut erinnern, wie meine Chefs und Kollegen mich immer für eine gut gelaunte, angenehme, vielleicht etwas hibbelige Person gehalten hatten...

Als ich es dann ins Methaprogramm geschafft hatte, konnte ich das erste Mal seit fast 8 Jahren endlich mal durchatmen und tatsächlich ein normales Leben führen... na ja, halbwegs...
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Gregory
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Anmeldungsdatum: 15.03.2010
Beiträge: 633

BeitragVerfasst am: 14. Mai 2018 01:53    Titel: Antworten mit Zitat

Quasi das ist aber trotzdem Käse, das auf Opioiden eine Psychotherapie nicht funktionieren würde.
Ich mein nur z.B. mal im Palliativen Bereich, dann würde jede psychotherapeutische Intervention bei chron. Schmerzgeplagten oder gar Sterbenskranken ja keinen Sinn machen und da haben sich die Psychotheras ja schließlich auch nicht so und verweigern die Behandlung.
Ich denke mal schon das es da bei auch ein Stück weit um Ausgrenzung und Stigmatisierung geht und um Vorurteile natürlich.
Ich denke mal es sollte schon geschaut werden wo die Schwerpunkte bei jedem Patienten (Klienten) liegen bevor da pauschalisiert wird.
Es sollte sich einiges mal ändern in der Suchtmedizin aber wem erzähl ich das...
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Gregory
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 15.03.2010
Beiträge: 633

BeitragVerfasst am: 14. Mai 2018 03:01    Titel: Antworten mit Zitat

Eben Penny, das ist was ich meine, viele Leute mit Abhängigkeitserkrankungen haben sich nicht fur die Abhängigkeit entschieden um sich zu zerstören oder der Gesellschaft irgendwelche Kosten zu verursachen, sondern ist es vielmehr oft umgekehrt. Man versucht zu funktionieren, den anderen nicht mit den eigenen Befindlichkeiten zur Last zu fallen und irgendwie auch glücklich zu werden, so wie es die Anderen vermeintlich! auch ohne Substanzen können.
Dafür verurteilt zu werden und benachteiligt, das ärgert mich so. Dabei sollte gerade medizinisches Personal dafür eine gewisse Einsicht erkennen lassen.
Vertrauen ist sowieso schwer entgegenzubringen, ob Suchti oder Nichtsuchti. Soviel Zeit um sich erstmal ein Bild von der Person zu machen, sollte man sich nehmen...
...bei allen negativen Erfahrungen: Es sind nicht alle gleich.
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Lillian
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 22.05.2013
Beiträge: 3818

BeitragVerfasst am: 14. Mai 2018 12:58    Titel: Re: Hey perl! Antworten mit Zitat

Penny hat Folgendes geschrieben:
sorry, ich hab noch nicht rausgekriegt, wie ich einfach ein Zitat erstellen kann. Die Antwort war an dich gerichtet...
danke erstmal für Deine Antwort!



Du gehst rechts auf Zitat und lässt alles so wie es ist. Besonders die Qoute musst Du lassen. Du kannst aber auch Teile rauskopieren,indem Du es markierst ( copy=blau) und dann Enter drücken und weg ist es, wichtig aber du schreibst ganz utnen,., Versuche doch einmal bei mir Laughing
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Lillian
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 22.05.2013
Beiträge: 3818

BeitragVerfasst am: 14. Mai 2018 13:34    Titel: Re: Prax, Lilian Antworten mit Zitat

Penny hat Folgendes geschrieben:
...oh Lilian, da kann ich auch ein Lied von singen. Vor 10 Jahren wäre ich beinahe abgekratzt, weil der zuständige Arzt im Nachtdienst mich mit unklaren abartigsten Rückienschmerzen wegen meiner Methadonsubsti (die mein Freund extra zugegeben hatte wegen etwaiger Medikation, eben damit kein Scheiß passiert) einfach im BKH abgeliefert hatte statt im normalen KH, wo ich sofort hingehört hätte.
Nach 4 Tagen bin ich vom BKH abgehauen (ohne meinen Freund und meine Mutter,die mich geholt haben, hätte ich das natürlich nicht geschafft), superwütend, ich war nur im Bett gelegen, meine Zimmerkollegen konnten nicht schlafen wegen meinem ununterbrochenen Gestöhne, die hassten mich so sehr deswegen, die Ärzte dachten, ich spinne einfach. Wenn ein "Kollege" mir nicht jeden morgen n Honigsemmel und n Kaffee gebracht hätte, hätte ich einfach überhaupt nix gegessen, ich bin nicht mal rauchen gegangen, weil ich jede Sekunde auch ohne irgendeine Bewegung solche Schmerzen hatte, dass ich wirklich schon irre war.

Im "normalen" KKH angekommen, bekamen sie nach ner Blutuntersuchung sofort heraus, dass ich ne Staphyolokokken-Infektion habe. Meine Beine waren so dick wie Hüpfbälle und ich wog 10 kg mehr wegen dem ganzen Wasser, das sich inzwischen gebildet hatte. Ich hatte extra nicht erzählt,dass ich 4 Tage unbehandelt im BKH gelegen hatte, aus Angst, auch die könnten mich wieder wegschicken.
Aber auch das KKH kriegte erst nach 2 Wochen, als mein Rücken so dick wie ein Schildkrötenpanzer war, heraus, dass wohl besser operiert werden sollte - Sie holten 1/2 Liter Eiter aus meinen Lenden raus... die meinten, ich hätte nicht genug gewimmert. Dabei musste denen doch auffallen, dass ich mit ausgestrecktem Beim nur im im Bett gelegen bin, nix gemacht hab und zwei Wochen keine Minute geschlafen hatte.. Ich hab dauernd erzählt,dass ich durchdrehe vor Schmerzen...Die dachten halt auch nur, ich bin nicht ganz dicht... weil ich entweder nur hysterisch gelacht oder geheult habe, solche Schmerzen hatte ich jede einzelne Sekunde.
Tja, nur ne Drogensüchtige.


Als ich nach der OP langsam gesund wurde, haben sie dann gecheckt,dass ich ein stinknormaler Mensch bin und ich wurde langsam auch mit Respekt behandelt.

Die Arzttante im BKH, die mir nur mit einem Kopfschütteln die Behandlung versagft hatte, hat dann übrigens beinahe ihren Job verloren. Aber nur beinahe, es ging ja bloß um ne arme Irre...

Auf jeden Fall hatte ich knapp überlebt...



Was die Wassereinlagerungen betrifft kann ich ein Lied von Singen. Ich hab e die besten Kleider/Hosen undc Oberteile usw. im Schrank. Mir pastt davon GAR NICHTS mehr- Ich könnte heulen, wenn ich sehe, was für tolle Keidungsstücke ich habe und nicht mehr darein passen.

Heute kam das Mädchen (23) Jahre, wire warn gleich per du. Und auch sie bestätigte diese wahnnsigen Wassereinlagerungen und wenn ich am Nachmittag beim Arzt bin, soll ich unbedingt nach Entwässerunsgstabletten und Lymphdrynage fragen. Meine Beine, Waden und Hintern sind steinhart. Ok, der Hintern kann so bleiben. Wink Aber der Rest muss raus.Fühle mich schon wie ne Qualle:twisted:

Ich denke auch, das sind locker 10 KG. Mal sehen wie sich das mit den anderen TAbletten verträgt.
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Lillian
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 22.05.2013
Beiträge: 3818

BeitragVerfasst am: 14. Mai 2018 13:36    Titel: Re: Prax, Lilian Antworten mit Zitat

Lillian hat Folgendes geschrieben:
Penny hat Folgendes geschrieben:
...oh Lilian, da kann ich auch ein Lied von singen. Vor 10 Jahren wäre ich beinahe abgekratzt, weil der zuständige Arzt im Nachtdienst mich mit unklaren abartigsten Rückienschmerzen wegen meiner Methadonsubsti (die mein Freund extra zugegeben hatte wegen etwaiger Medikation, eben damit kein Scheiß passiert) einfach im BKH abgeliefert hatte statt im normalen KH, wo ich sofort hingehört hätte.
Nach 4 Tagen bin ich vom BKH abgehauen (ohne meinen Freund und meine Mutter,die mich geholt haben, hätte ich das natürlich nicht geschafft), superwütend, ich war nur im Bett gelegen, meine Zimmerkollegen konnten nicht schlafen wegen meinem ununterbrochenen Gestöhne, die hassten mich so sehr deswegen, die Ärzte dachten, ich spinne einfach. Wenn ein "Kollege" mir nicht jeden morgen n Honigsemmel und n Kaffee gebracht hätte, hätte ich einfach überhaupt nix gegessen, ich bin nicht mal rauchen gegangen, weil ich jede Sekunde auch ohne irgendeine Bewegung solche Schmerzen hatte, dass ich wirklich schon irre war.

Im "normalen" KKH angekommen, bekamen sie nach ner Blutuntersuchung sofort heraus, dass ich ne Staphyolokokken-Infektion habe. Meine Beine waren so dick wie Hüpfbälle und ich wog 10 kg mehr wegen dem ganzen Wasser, das sich inzwischen gebildet hatte. Ich hatte extra nicht erzählt,dass ich 4 Tage unbehandelt im BKH gelegen hatte, aus Angst, auch die könnten mich wieder wegschicken.
Aber auch das KKH kriegte erst nach 2 Wochen, als mein Rücken so dick wie ein Schildkrötenpanzer war, heraus, dass wohl besser operiert werden sollte - Sie holten 1/2 Liter Eiter aus meinen Lenden raus... die meinten, ich hätte nicht genug gewimmert. Dabei musste denen doch auffallen, dass ich mit ausgestrecktem Beim nur im im Bett gelegen bin, nix gemacht hab und zwei Wochen keine Minute geschlafen hatte.. Ich hab dauernd erzählt,dass ich durchdrehe vor Schmerzen...Die dachten halt auch nur, ich bin nicht ganz dicht... weil ich entweder nur hysterisch gelacht oder geheult habe, solche Schmerzen hatte ich jede einzelne Sekunde.
Tja, nur ne Drogensüchtige.


Als ich nach der OP langsam gesund wurde, haben sie dann gecheckt,dass ich ein stinknormaler Mensch bin und ich wurde langsam auch mit Respekt behandelt.

Die Arzttante im BKH, die mir nur mit einem Kopfschütteln die Behandlung versagft hatte, hat dann übrigens beinahe ihren Job verloren. Aber nur beinahe, es ging ja bloß um ne arme Irre...

Auf jeden Fall hatte ich knapp überlebt...



Was die Wassereinlagerungen betrifft kann ich ein Lied von Singen. Ich hab e die besten Kleider/Hosen undc Oberteile usw. im Schrank. Mir pastt davon GAR NICHTS mehr- Ich könnte heulen, wenn ich sehe, was für tolle Keidungsstücke ich habe und nicht mehr darein passen.

Heute kam das Mädchen (23)(n vom Sanitätshaus) Jahre, wir waren gleich per du. bt.
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Praxx
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 25.07.2014
Beiträge: 3048

BeitragVerfasst am: 14. Mai 2018 22:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gregory,
Palliativpatienten benutzen auch ihre Opiate nicht, um ihre Abwehr gegen die Therapie nach belieben zu verstärken... oder sich bei jeder etwas belastenden Einsicht abzuschießen... und die Therapie als Angriff auf ihre freiwillige Entscheidung, Drogen zu nehmen, misszuverstehen.
Bei aktiven Drogenkonsumenten ist Psychotherapie so oft Ressourcenverschwendung, dass bereits ein Versuch sinnlos Therapiezeit verschwendet.
Die Anforderung, ein Jahr Abstinenz ODER ein Jahr beigebrauchsfreie Substitution zu verlangen, ist durchaus vernünftig

LG

Praxx
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Dr.Mabuse
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 2940

BeitragVerfasst am: 14. Mai 2018 22:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde wer sich Anständig benimmt hat auch eine 2te Chance verdient
...

Ist Deutschland nun ein Sozialstaat oder nicht?

Mir kommt es eher so vor wie 1939...

Nämlich das kranke Menschen keine Daseinsberechtigung hier mehr haben...
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