Drogendealer werden/schnelles Geld verdienen

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schattengewächs
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 26.07.2015
Beiträge: 2034

BeitragVerfasst am: 16. März 2019 12:13    Titel: Antworten mit Zitat

jau, klar hat Praxx das ernst gemeint.
Ich denke mir, er rauft sich oft die Haare, (oder ist leicht entnervt) wenn er mein besserwisserisches Pseudo-psycho-wissen (ich bin ja null ausgebildet, in der Richtung!- alles basiert primär auf Erkenntnissen durch "Beobachtung"eben) liest. Wink -
Also klar, kann das sein, dass Lithium (mir sympathischer als SSRIs, hab ich auch probiert, aber ohne Erfolg über 3 Monate) auch bei schweren langandauernden uni-polaren Depris helfen kann. Hab ich eben noch nie was von gehört oder gelesen.

Ist immer etwas schwierig, auch Borderliner und generell "traumatisierte Menschen" bewegen sich selten im grauen Mittelfeld! (stimmungs-technisch)- sie fallen quasi oft oder immer wieder "unten" oder "oben" aus dem Toleranz-fenster (angemessenes mittleres Aktivierungsniveau) heraus. Idea -

Drogisten fallen ebenso in diese "Kategorie"! - ist ja logisch. Wenn sie den Konsum nicht kontrollieren können. Aber darum geht es ja nicht.

Feini, dass ich kein Psychologe bin. Es ist echt ein harter Job, wenn man ihn ernst nimmt, und empathisch ist. Würde mich total überstrapazieren, immer nur von Leidenden umgeben zu sein, die meine Hilfe wollen - und dann meistens doch nicht zufrieden sind, mit der Behandlung.

hachja, dieses Leben. Ein großes Rätsel, all in all! Cool
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Haschgetüm
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 26.03.2015
Beiträge: 2394

BeitragVerfasst am: 17. März 2019 00:54    Titel: Antworten mit Zitat

gesuchtundgefunden hat Folgendes geschrieben:
Oh hart, so fühlt es sich also an, wenn man auf seinen Meister trifft Very Happy Also in diesem Fall zumindest.

Vielen Dank für die Aufklärung und ich finde es klasse, dass hier ein Arzt ehrenamtlich sozusagen Leuten hilft! Weiter so und sei gesegnet !


Japp, aber empfiehlt auch mal gerne das ein oder andere Mittel, sodass man fast glauben könnte, man hätte einen Undercover-Pharmavertreter am Start. (was ich aber nicht wirklich glaube).

Ich hab mich lange nicht zu Wort gemeldet, und jetzt mach ich es ausgerechnet um dir, Schatti, Recht zu geben. Aber das war mit Abstand das Klügste, vernünftigste und "wahrste", was ich lange von dir gelesen habe.
Ich geb dir da vollkommen Recht. Ein professioneller Arzt sollte das nicht machen. Nicht ohne ausreichende Begutachtung, Vorgeschichte etc. ...

Im Übrigen: Wie will man ganz sicher sein, ein gewisses Medikament NICHT zu erhalten? In dem man von einem Arzt ein gewisses Medikament verlangt Very Happy
Aussuchen kann man sich das nicht grade, besonders nicht bei psychischen Erkrankungen und Drogenkonsum. Also der Tip: Geh zum Arzt und lass dir Lithium verschreiben - wenn ich das so in Gedanken versuche in die Realität umzusetzen... naja.
Nimm am besten nen Screenshot mit, damit der Arzt weiß, dass die Diagnose professionell gestellt wurde Very Happy
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Praxx
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 25.07.2014
Beiträge: 3059

BeitragVerfasst am: 17. März 2019 00:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ganz einfach - wenn jemand über so lange Zeit wie B.F. den ständigen Wunsch hat, sich endlich umzubringen, steckt mehr als eine simple Neurose dahinter.
Das ist dann ein Fall für den Psychiater - und möglicherweise ist dann Lithium tatsächlich eine Option.
Die Selbstbehandlung mit Drogen jedweder Art hilft jedenfalls nicht besonders gut weiter.
Wenn irgenwo berichtet wird, dass bei Depressionen Ketamin, Psilocybin, LSD MDMA oder Wunderdroge XY in experimentellen Therapien hilfreich sind, knallt sich Barca am nächsten Tag eine Dosis rein und hofft auf ein Wunder...
Leider ist dabei aber immer die Mitwirkung von jemand erforderlich, der sich sowohl mit der Krankheit als auch mit der Substanz auskennt - und an dem Punkt geht s bei BF irgendwie nicht weiter. Die Einen haben Angst vorm Zahnarzt, die Anderen vor dem Psychiater

LG

Praxx
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Gregory
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 15.03.2010
Beiträge: 635

BeitragVerfasst am: 17. März 2019 05:27    Titel: Antworten mit Zitat

...ist ja auch viel leichter den niederschwelligen Weg in dieses Forum zu nehmen als,
wohlgemerkt unter beträchtlichem Leidensdruck, erst mal 6-8 Monate auf nen Termin beim Psydoc zu warten.
Klar geht's schneller wenn die suizidale Absicht erst mal im Raum steht. Für manchen geht's dann aber auch mal zu schnell und man findet sich hinter verschlossenen Türen wieder.
Wobei ich beim TE fast schon den Eindruck habe, daß das vorerst auch der richtige Abzweig im Leben sein könnte. SO! kann's ja wohl nicht weiter gehen: "wie wird man Drogendealer oder wie beende ich am effektivsten mein Leben"
Wenn nur noch diese zwei Punkte auf der Agenda stehen, ist's wohl echt mal an der Zeit für eine Auszeit. Distanz zum eigenen Leben nehmen und seine Sicht klären.
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schattengewächs
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 26.07.2015
Beiträge: 2034

BeitragVerfasst am: 17. März 2019 11:44    Titel: Antworten mit Zitat

huhu in die Runde!
hi Haschi,- schön, dass du mal wieder was schreibst, bzw. noch reinzappst, scheinbar! Schade, dass du so wenig aktiv bist ( deine Kurzgeschichten damals fand ich supi! Smile )-

Nunja, - also, "gefährlich" ist ein solcher Ratschlag nicht, denn so läuft das doch normalweise nicht ab. Man / Frau geht zum Neurologen / Psychiater / Hausarzt und sagt: "Jemand, der sich auskennt, hat mir Lithium empfohlen, bitte verschreiben sie es mir mal. Rolling Eyes -"
Der Arzt wird wohl erstmal ne Anamnese machen, und dann selbst entschieden, was er verordnet. Lithium ist ja auch vom "turn" her, keine Droge.
Nur! gibt es tatsächlich auch Ärzte, die sehr fix sind, mit dem Ausstellen eines Rezepts, ohne ihr Gegenüber genauer erfasst zu haben (Gesamt-problematik)-
Mein HA ist schon eher von der Sorte, - ich kann ihm Vorschläge machen, und er schreibt es einfach auf: "dann probieren sie es halt aus, ..."- er kennt mich aber schon sehr lange, (ü 20 Jahre) und kann mich intuitiv ganz gut einschätzen.
Also etwas gewundert hab ich mich schon, wie leichtfertig er Oxycodon verschrieben hat,- hatte nur mal nachgefragt (bin ja Schmerz-patient)... und er vertraut wohl darauf, dass ich keinen Mist baue. Also "immer mehr" nehme.
So ist es auch. Ich nehme es krümelweise zur Stabilisierung. Habe es nicht erhöht.

Spontan / intuitiv war das schon nicht verkehrt, was Praxx riet:
Denn bei Leuten, die konkret die Umsetzung von einer "dummen Handlung" im Kopf haben (Suizid, kriminell werden, evtl jemanden umbringen! Confused ) denen fehlt es in der Depri primär an ANTRIEB, dies auch durchzuführen, weil schlappo. *plink*

Und dann sind die SSRIs so verhängnisvoll, weil sie in den ersten zwei Wochen NUR den ANTRIEB steigern, nicht aber die schlimme Stimmungslage (negativen feelings, eben)-
Sprich: kenne Leute, die kurz nach Einnahme ihres antriebsteigernden ADs, den Selbmord durchgezogen haben!
Also bei akuter Suizidgefahr würde ich, wäre ich Psychiater oder Arzt, keine SSRis verschreiben,(aus soeben genanntem Grund)!- sondern auch erstmal einen Stoff, der nach unten und nach oben etwas "deckelt" wie auch andere Phasen-prophylaxen (Lamotrigin z.B. ist besser, sogar das ur-alte Carbamazepin würde ich Lithium vorziehen!- hab ja alles durch, quasi...).

So, genug dazu von mir. evt interessant für andere Betroffene!
Liebe Grüße-
Prof. Dr. von und zu Schattengewächs Cool
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Haschgetüm
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 26.03.2015
Beiträge: 2394

BeitragVerfasst am: 20. März 2019 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ja meine Kurzgeschichten. In den letzten Jahren tendiere ich mehr zur Malerei. Ich hab sogar schon Bilder verkauft Wink aber das Museum hat noch nicht angefragt bisher. Very Happy

Und im Übrigen brauchste jetzt gar nicht so zurückrudern. Ich hab Praxx jetzt mehr kritisiert, als du das wolltest, aber du hast da vollkommen richtig gelegen.

Man darf ja mal nicht vergessen, dass keiner von uns diese Person jemals gesehen hat und es kennt auch nicht jeder den Kontext. Zudem Barca hier so selten auftaucht - wer weiß schon was da wirklich abgeht oder wer das ist.
So mancher Facharzt hat mich schon argwöhnisch beäugt, als würde ich sonstwas für Medis rauspressen wollen. Sogar in der Orthopädie hat man mich letztens vorab aufgeklärt, dass ich keinerlei Schmerzmittel erhalte. Lustig. a) hab ich danach nicht gefragt b) wär das bei meinem Krankheitsbild durchaus angebracht - gibt wirklich null Grund das kategorisch auszuschließen bei einer chronischen, bekannter Maßen schmerzhaften, Erkrankung.
Aber ich bin jung, ich hab bunte Haare und nen Nasenring - man schiebt mich da gerne mal in so ne gewisse Ecke (und wie wir alle wissen, nicht ganz zu Unrecht) Wink
Ich muss da immer aufpassen was ich sage. Manche Ärzte schmeißen dich ungefragt zu mit BTM - aber manche Ärzte lauern auch grade auf sowas.
Ich gehe zum Arzt um mich untersuchen zu lassen und mir eine Diagnose, sowie eine Empfehlung, aussprechen zu lassen. Soll ich mich jetzt selbst therapien und mir mein Medikament aussuchen? Aufgrund von Ratschlägen aus nem Forum? Na ich bitte euch...
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Dr.Mabuse
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 3081

BeitragVerfasst am: 20. März 2019 22:32    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich muss da immer aufpassen was ich sage. Manche Ärzte schmeißen dich ungefragt zu mit BTM


Ehrlich? krass...bei dem Statement wird so manchem Forenuser der Sabber aus dem Mund laufen...



Zitat:
Aber ich bin jung, ich hab bunte Haare und nen Nasenring -


Zitat:
gerne mal in so ne gewisse Ecke (und wie wir alle wissen, nicht ganz zu Unrecht) Wink


Ja wir Drogis halt...Krone der Schöpfung...
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schattengewächs
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 26.07.2015
Beiträge: 2034

BeitragVerfasst am: 20. März 2019 22:57    Titel: Antworten mit Zitat

jau, schön, dass du kurz schreibst, haschi.

ist so: von bestimmten Leuten im medizinischen oder psychiatrischen oder neurologischen Bereich wird man schon, nur weil man evtl etwas "deviant" ist, im Erscheinungsbild, und eben eine etwas "fremwörter-belastete" Ausdrucksweise hat, dazu extrem agiertiert ist, weil entnervt oder so- was genau,- mit diesem VOR-VERURTEILENDEN BLICK angeguckt.
D.h. ich merke, wenn der Andere (Prof. Dr.) direkt schon so an meine Person herantritt: "mit dir stimmt was nicht" Shocked . Diese Skepsis im Blick!
Statt einfach zu sagen: okay, "ein Freak, der daran leidet, in unserer Gesellschaft überall nur anzu-ecken"- statt: " wie finde ich jetzt den passenden pathologisierenden Ausdruck für dieses Geschöpf,? " - (ist eh schon nötig, alleine deswegen, damit die KK auch zahlt usw, nötig für die Akte, klaro).
Ich leide nicht an mir.
Ich leide daran, dass ich nicht kompatibel bin mit dem, was der Planet mir bietet.
Point.
Schlaft schön! Cool
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