Depressionen durch Alkohol hervorgerufen ?

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gast1225
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Anmeldungsdatum: 23.05.2015
Beiträge: 74

BeitragVerfasst am: 25. Jan 2019 16:13    Titel: Depressionen durch Alkohol hervorgerufen ? Antworten mit Zitat

Tag zusammen,

Ich habe zwischen Weihnachten und Sylwester mit dem Alkohol stark übertrieben.
Die Story könnt ihr euch von meinem vor letzten Post lesen. (https://forum.suchtmittel.de/viewtopic.php?t=19831&start=30 )

Die Symptome haben sich bis heute nur wenig verbessert. Daraufhin bin ich gestern zum meinem Hausarzt gegangen und habe alles ihn gebeichtet. Er hat erst mal mein Blut abgenommen und ein Gespräch mit mir geführt. Er meinte zu mir, es könne sich um eine Grippe in Verbindung des heftigen Alkoholkusumes handeln, wobei sich eine Depression ausgelöst hat, oder der übermäßige Alkoholkonsum der letzten Monate könnte auch der Auslöser sein. körperliche Entzugserscheinungen können sich nicht so lange hinziehen, höchstens eine bis zwei Wochen meinte er.

Lassen die Depressionen nach einer Zeit von selber nach, wenn ich eine Weile lang den Alkoholkonsum ganz einstelle? Das letzte Mal wo ich was getrunken habe war am Sylwester.

Oder wird eine psychiatrische, notfalls auch stationäre Behandlung unausweichbar.

Wie sehen eure Erfahrungen mit Alkohol und Depressionen aus?


LG

gast
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Nehell
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Anmeldungsdatum: 14.06.2013
Beiträge: 599

BeitragVerfasst am: 25. Jan 2019 17:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gast,

wenn du dich depressiv fühlst, dann fühle dich depressiv und versuche
nicht das zu verdrängen. Das ist der einfachste Weg damit umzugehen.

LG

Nehell
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schattengewächs
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 26.07.2015
Beiträge: 2034

BeitragVerfasst am: 25. Jan 2019 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

krasse Antwort, nehell. Shocked

Zum Glück kenne ich keine "langanhaltenden Depressionen", aber wenn mir jemand bei Migräne sagt, ich soll diese Schmerzen eben "fühlen" und nicht verdrängen, also nix dagegen einnehmen, dann würde ich ihm an die Gurgel springen!

Zum Thema:
Ich glaube, Menschen mit eh niedrigem Serotonin-spiegel haben ne verstärkte Alk-affinität, - der hebt diesen - nämlich kurzfristig an...
langfristig führt regelmäßiger Alkoholkonsum zu einem noch niedrigeren Serotonin-spiegel als vorher... ganz schön fies.
(hab ich irgendwo gelesen)- Also eine Abwärts-spirale.

Alk als Stimmungsaufheller einzusetzen ist ziemlich dumm,- das bin ich phasenweise auch, - Im Schnitt in jeder Hinsicht ein Verlustgeschäft, was ich von Cannabis nicht behaupten würde.
Liebe Grüße! Cool
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gast1225
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 23.05.2015
Beiträge: 74

BeitragVerfasst am: 25. Jan 2019 21:40    Titel: Antworten mit Zitat

schattengewächs hat Folgendes geschrieben:


Zum Thema:
Ich glaube, Menschen mit eh niedrigem Serotonin-spiegel haben ne verstärkte Alk-affinität, - der hebt diesen - nämlich kurzfristig an...
langfristig führt regelmäßiger Alkoholkonsum zu einem noch niedrigeren Serotonin-spiegel als vorher... ganz schön fies.
(hab ich irgendwo gelesen)- Also eine Abwärts-spirale.

Alk als Stimmungsaufheller einzusetzen ist ziemlich dumm,- das bin ich phasenweise auch, - Im Schnitt in jeder Hinsicht ein Verlustgeschäft, was ich von Cannabis nicht behaupten würde.
Liebe Grüße! Cool


Das mit der Serotonintheorie habe ich auch mal öfters gehört, da scheint irgendwas dran zu sein. Wie ich früher jedes WO. mit Kumpels richtig gebechert habe, waren Depriss für mich ein Fremdwort, so was kannte ich damals nicht. Erst wie ich einen längeren Abstand zum ALK gewonnen habe und dann nur für eine kurze Zeit wieder sehr hohe Mengen getrunken habe, schienen sich die Depriss bei mir bemerkbar zu machen. Cannabis war und ist heute nicht mein Ding, hatte zu starke Angstzustände Wahnvorstellungen.
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Nehell
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 14.06.2013
Beiträge: 599

BeitragVerfasst am: 1. Feb 2019 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

schattengewächs hat Folgendes geschrieben:
krasse Antwort, nehell. Shocked

Zum Glück kenne ich keine "langanhaltenden Depressionen", aber wenn mir jemand bei Migräne sagt, ich soll diese Schmerzen eben "fühlen" und nicht verdrängen, also nix dagegen einnehmen, dann würde ich ihm an die Gurgel springen!


Hallo Schattengewächs,

das habe ich doch gar nicht gesagt. Wenn es einem hilft Medikamente
zu nehmen ist dagegen nichts zu sagen.
Ich persönlich habe aber fest gestellt, das der Ausweg aus einer
Depression nicht über die Leiter nach oben funktioniert, sondern
indem man seinen Frieden mit der Depression macht.
Und das geht am besten wenn man die depressiven Gefühlen
fühlt. Dann hat man auch keine Angst mehr davor.
Denn die Angst vor Depression ist schlimmer als die
Depression selbst.

LG

Nehell
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schattengewächs
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 26.07.2015
Beiträge: 2034

BeitragVerfasst am: 1. Feb 2019 14:51    Titel: Antworten mit Zitat

huhu nehell!
schwieriges Thema.
Ich selbst bin z.B. auch kein Befürworter von Anti-depressiva. Allein schon das Wort ist merkwürdig.
Es ist meistens schon so, dass eine Depression BEGRÜNDET ist, also es geht in einigen Fällen (nicht in allen!) darum, evtl mal eher an den Lebensumständen etwas rumzuschrauben, oder sich von einer kranken Beziehung zu lösen, undsoweiter...
Ich weiß aber auch, dass es Depris gibt, die endogener Art sind,- in dem Sinne- immer differenziert hingucken.
Also, kurz- man sollte die Melancholie schon fragen: "was willst du mir sagen, warum drückst du mich so runter? raubst mir Antrieb und Lust am Leben"? statt eben zu sagen: "okay, so ist es eben, ich nehme es an und verbringe dann halt den Tag im Bett" ( habe auch solche "Phasen"!) ... Confused -

Wenn ich versuchsweise antriebsteigernde ADs genommen habe, kam ich mir vor, als ob ich mich selbst verarsche. Ein eingesetzter künstlicher Motor, obwohl die Seele voll in der Trauer hängt- gruselig! hab das nicht ertragen!

okay, ist mir jetzt z.B. ganz neu, - Angst vor Depressionen zu haben, denn sie brechen ja nicht, wie Panik-attacken, z.B. überfallartig über den Betroffenen! Depris (oder depressive Verstimmungen) waren für mich auch noch nie ein Grund, in der Psychiatrie einzuchecken, Angst aber schon!
Angst ist ätzend, - da ist es auch kontraprodukiv, in dem Gefühl zu verharren- sie will motorisch ausagiert werden. Der Körper ist in allerhöchster Alarmbereitschaft, Adrenalin stellt dem body die Energie für Flucht oder Kampf zur Verfügung. In dieser Verfassung ist Mediation einfach unmöglich!
laber, laber...
however- jeder hat eben seinen Rucksack, - bei mir dominiert die Angst, vorrangig. Oder eben auch die Angst vor der Angst, die Angst vor Schmerzen usw...
LOVE & PEACE
Schatti
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dakini
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 2697

BeitragVerfasst am: 1. Feb 2019 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo in die Runde,

ich finde es gut, Schatty, wie Du das beschrieben hast! Es kommt sicher nicht selten vor, dass andere, wie Du, auch spüren: ein AD hilft mir gar nicht, eher im Gegenteil. Mir fiel sofort eine Beschreibung einer Frau ein, als ich Deine Zeilen las! Sie bekam ein AD, weil sie sich so mies fühlte. Der Partner war Alkoholiker, sie litt darunter -> und bekam ein AD verordnet. Nach einigen Monaten sagte sie zu ihrem Arzt: "Es ist alles beim Alten, mir geht es immer noch schlecht, denn es hat sich ja nichts geändert! Das Medi sorgt nur dafür, das ich alles besser ertragen kann, aber so ändert sich nichts an meiner Situation" -> am Ende setzte sie das AD ab und trennte sich.

Anders wohl bei Dir, Nehell. Wie Du schreibst, lerntest Du, mit rezidivierenden Depris umzugehen! - die nicht allein situationsabhängig sind!

Ich schätze, ähnlich ergeht es mir mit Angst - oder Dir, Schatty? Auch damit lernt man irgendwann umzugehen. Aber ich stellte fest, ist das mit mal hormonabhängig, oder in dem Bereich dann Medi abhängig, sieht es viel schwieriger aus - es fühlt sich gänzlich anders an, weil nichts, was ich zuvor an Strategien erlernt hatte, dann greift. Eine riesen Welle, die einem Zunami gleicht.

Es ist auf jeden Fall so, dass es große Unterschiede in Wahrnehmung, Situation etc gibt. Früher dachte ich, es gibt NICHTS, mit dem man nicht umgehen könnte. -> das Leben lehrte mich, dass meine Sicht doch recht eingeschränkt war! Es kann einem sehr viel mehr abverlangt werden!

Gast, es ist doch nur natürlich, dass fast jeder mal an den Punkt kommt, wo man nicht mehr "ungestraft" konsumieren kann. Ich habe lange gefeiert, bis sich Depris und Ängste nach solchen Aktionen einstellten - aber es kam so weit. Was mich veranlasste, dann sehr schnell, mein Verhalten zu ändern. Es gab dann noch einige Partys, die ich jeweils nahezu nüchtern verließ - ich trank viel Wasser und dazwischen mal 2 Vodka - aber keine Flasche mehr! Und ich lüge nicht, wenn ich sage, dass ich schon seit einigen Jahren nicht mehr weiß, wie sich ein Kater anfühlt. (leider kann ich das von "Absetzerscheinungen" von Opiaten noch nicht sagen - aber das sollte ich auch noch packen! Und ich denke, dass sich DANN auch meine Ängste verabschieden, die mich immer mal wieder gemeinst heimsuchen. (alles hängt zusammen)

Wer nicht weiß, was eine Depression ist, oder wie Ängste sich anfühlen, hat immer gut reden! - Heute weiß ich auch, dass für viele Menschen Medikamente ein Segen sind!

In der Gruppe war jemand (er bekam eine Weile Nemexin - vllt unschlau, auch noch die Opiatrezeptoren zu "blockieren" - für endogenes auch wohl, deshalb die Frage nach Baclofen), der sagte, zuerst kamen die Depressionen - erst viel später, der Alkohol.

Ja, jeder hat s e i n e Geschichte.

Und P.S. wenn ich meine eigenen Zeilen sehe, so weiß ich, anders, als die Frau, kam ich aus der Nummer nicht mehr so schnell raus, bis heute, knapper ich da rum, denn wer hätte gedacht, dass sich körperliche Probleme einstellen, die es phasenweise nahezu unmöglich machen, das Problem zu lösen, das ich mir selbst (zusätzlich) ins Haus geholt habe. Hinter her, ist man immer schlauer. Trotzdem - oder gerade deshalb, stimme ich Dir, Nehell zu: der "eigene Blick" auf alles, ist entscheident, egal, um was es geht!
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schattengewächs
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 26.07.2015
Beiträge: 2034

BeitragVerfasst am: 1. Feb 2019 19:22    Titel: Antworten mit Zitat

jau, so ist das- (hupps, du liest mich ja doch wieder, dakini! freu!)-
Jeder ist irgendwie schon etwas gefangen im eigenen "Erlebens-spektrum" sag ich mal. Confused -
Wie gesagt, mein Lebensbegleiter ist die Angst, und das wurde auch in allen Psycho-kliniken so diagnostiziert. (dazu gesellen sich noch andere "Störungen")

Richtige (meist sind exogene UND endogene Fakoren vorhanden) Depressionen, bei den quasi NIX MEHR GEHT, also auch nicht mit dem letzten Krümel Willenskraft, kenne ich tatsächlich NICHT.
Es ist dann auch daneben, solchen Leuten zu raten, sich irgendwie zu aktivieren, im Wald rumzulatschen oder sonstwas.
Es ist halt nur schlimm, dass ich das totale Versagen einer richtigen Behandlung in Psychiatrien erlebt habe. Die Leute kriegen zum Fit-werden ihre Stimulanzien, und ihre NL oder sonstwas zum pennen. Problem gelöst? Rolling Eyes Arrow Evil or Very Mad - eher nicht! Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit steht an erster Stelle.
Kann jeder finden, wie er will.
Ich sehe da ein Problem. Funktionieren, yep- das tun viele Menschen, - wie es WIRKLICH in der Seele aussieht, das kriegen nur die nächsten Verwandten oder Freunde mit. Oder gar niemand.
SSRIs - grusel, grusel- haben bei mir die Ängste sogar massiv verstärkt, aber! ich war wie "getrieben"- hatte wieder Bock die Wohnung zu putzen und bin durch die Gegend gerast... weit weg von dem, was ich für mich als "Wohlgefühl" definiere.
Wurscht, schwieriges Thema, - könnte man stundenlang drüber diskutieren.
Ich falle halt eher oben aus dem "Tolerenanzfenster" (window of tolerance), -gesundes Mittelfeld, was die innere Aktivierung betrifft- heraus! Also rutsche halt in ätzende "Über-steuerungen", -
Andere tendieren eher dazu, in den shut-down abzurutschen - ich nenne es "Unter-steuerung" - beides ist fies.
Für mich sind meine Untersteuerungen noch handhabbar, mit etwas Chakka, chakka- aber in einer Panik-attacke alleine runterzukommen,- nein! da mußte schon oft der Rettungsdienst kommen, leider. Da gab s Momente, wo ich mir selbst mit meinen Mitteln nicht mehr helfen konnte.

lOVE & PEACE & TOLERANCE durch die Leitung! Idea
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Dr.Mabuse
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 3081

BeitragVerfasst am: 1. Feb 2019 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Dakini,

Also wenn deine bekannte Antidepressiva genommen hat,nur wegen ihres Alkohol Kranken Partners ,war sie selbst schon sehr lange nicht Gesund mit ihrem "Seelenleben"...

Co-Abhängigkeit nennt man das...

Sie hat sich wohl von ihrem Alkoholkranken Freund getrennt,aber ich wette ein Pfund drauf,das sie nach alten "Verhaltensmustern" wieder den selben Typ Mann attraktiert...Helfersyndrom?

Mich hat mal ne Mathe Studentin,derer Drogen nicht alzu fremd waren auf ner Party abgeschleppt,gut unterhalten bei ihr im Bett,gekuschelt...usw..nen Bier zusammen getrunken...

Bis die morgens um 5 neue Deutsche Welle in der Stereo Anlage aktiviert hat...und ich kerzengrade im Bett stand...da war für mich fini...

Wenn ne Partnerschaft dann richtig,nicht weil man angst hat alleine zu sein...

Hi Schattengewächs...

Ich hab schon viele deiner Posts gelesen,

Das du nicht so hart im nehmen bist,wie du oft schreibst war mir schon immer bewusst..

Aber das du Angst hast ist schon heftig...

GutAngst vor Schmerzen kenn ich auch...wach jeden Morgen mit Panik auf wegen der Krüppelschulter...

Im nächsten Leben bin ich Gesund und werde dich Heiraten...

Wir machen eine Kreuzfahrt in die Karibik,und am Strand mit Turkis Blauem Meer,serviere ich dir ein Prosecco,

Und Abends an der Strand bar gibts Schwäbische Maultaschen...usw usw

To be Continued...
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dakini
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Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 2697

BeitragVerfasst am: 1. Feb 2019 21:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ja Schatty, ich lese Dich wieder - seit vorhin.

Mit offenem Gefühl, ohne dass ich nachgedacht hätte, es kam so. Wer durch seine eigene Hölle geht, verändert sich. Und manchmal, bringt ihn das weiter auf seinem Weg Question ... Idea

Hab aber mehr "überflogen", denn "Lucifer" wartet nämlich, ne Serie, die Moron im praktischen Päckchen runter geladen hat. Ich lese aber auf jeden Fall noch mal konzentrierter. Wink

Huhu Dr. Mabuse,

das war keine Bekannte. Ein Fallbsp in Kürze. Warst Du angepisst davon - auf mich bezogen?

Habt noch einen entspannten Abend!
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schattengewächs
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 26.07.2015
Beiträge: 2034

BeitragVerfasst am: 1. Feb 2019 21:14    Titel: Antworten mit Zitat

Ach, naja, Doc Mabuse ... (um die Baclofen-Frage machst du wohl gerade lieber einen Bogen, - ist okay, wir wollen ja alle nur "helfen" Confused )-
Nunja, ganz kurz: ich habe keine soziale Phobie oder so... meine Ängste betreffen primär körperliche Empfindungen, wie unterschiedliche Schmerzen, die auf nix reagieren... ich komme einfach immer wieder in diese "SCHMERZ- ANGST -noch mehr SCHMERZ- noch mehr ANGST- Spirale" rein. Grob zusammengefasst.
Also die Angst ist durchaus begründet, aber normale Migräne-patienten brauchen eben nicht ständig Notärzte und Rettungsdienst. Die fragen immer: "Neurologie oder Psychiatrie?" wohin mit der Frau in Not?
Ich kapier das selber nicht, was genau bei mir schiefgelaufen ist, und warum ich auf Schmerz mit unfassbarer Angst reagiere. Ich muß da weiter forschen, am besten Richtung Trauma-therapie...
So, ich mach Feierabend.
Marles post (im anderen Thread) lass ich unkommentiert so stehen.
Er mag es eben, das letzte Wort zu haben. Dies sei ihm gegönnt.
Ich habe niemals gesagt, dass mein Leben "vorbildlich ist"-
Alk konsumiere ich zwar jeden Tag, aber derzeit viel weniger als vor einem Monat.

Ich bin im Köpfchen noch nicht soweit zu sagen: keinen Schluck mehr von dem Gift! Aber eben so wenig wie möglich. Rolling Eyes -
Bei dir mach ich mir eben mehr Sorgen, aber du scheinst echt ne arg robuste Konstitution zu haben, wenn du schon so lange so viel Bier trinkst, und immer noch gute Phasen hast...
Ich mach hier einen Punkt, - ein "Helfersyndrom" hab ich ja zum Glück nicht! grins. 0.0 Prozent. Aber ich halte mich dennoch für empathie-fähig.
Bonne nuit! LOVE

Schatti Cool
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Dr.Mabuse
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 3081

BeitragVerfasst am: 1. Feb 2019 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Dakini,

Angepisst auf dich bezogen? Warum..ich kenn dich doch gar nicht...

Leg doch nicht immer alles auf die Goldwaage...

Fallbeispiel ok wusste ich nicht...
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Dr.Mabuse
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 3081

BeitragVerfasst am: 2. Feb 2019 12:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Dakini...

Muss dir Recht geben...was ich gestern geschrieben hab war ohne Mal nachgedacht zu haben...

Sicher kann jemand selbst seelisch schwer krank werden wenn der Partner säuft...
Und sich Mal eben schnell zu trennen ist auch einfach gesagt,Grad wenn noch Gefühle da sind oder Kinder.

Na ja...nix für ungut...
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Dr.Mabuse
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 3081

BeitragVerfasst am: 2. Feb 2019 12:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Schattengewächs...

Nach deinen Beschreibungen sind deine Kopfschmerzen ja extremst heftig...

Hast du Mal in Richtung Cluster Kopfschmerz gedacht?

Gruß...
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mikel015
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Anmeldungsdatum: 27.03.2015
Beiträge: 3682

BeitragVerfasst am: 2. Feb 2019 12:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab auch mal ne Zeit lang AD's (Quetiapin) genommen ,gegen Schlafstörungen, was bei mir irgendwie so gar nicht funktioniert hat .
Ich denke die meisten Ad's stumpfen schon ab und machen einen zu einer "Menschmaschine" , die halt funktioniert, aber nicht mehr lebt.
Ich halte eine nüchterne Selbstanalyse in Bezug auf Ursache -> Ergebnis als sinnvoller.
Aber Depressionen sind nicht immer psychischer Natur...fehlende Botenstoffe und so...
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