1 Monat "no Alk Challenge"

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Dr.Mabuse
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 3855

BeitragVerfasst am: 11. Apr 2021 22:27    Titel: Antworten mit Zitat

ja yez 17 4 1972

falls ioch da noch erlebe

mein herz schlägt so schbnell

und der alkoh0ol beruigt gar nicht mehr

ich frag meine schwestr dann

ich kannn heute nachtbauf keinen fall allei mn bleiben

das überlebe ich nicht

ich bin selbstschulg ich kann niemand eine vorwur machen+

ich hab oft an dich gedacht yez

gruss au hessen
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Yez
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Anmeldungsdatum: 20.04.2016
Beiträge: 2962

BeitragVerfasst am: 11. Apr 2021 23:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Doktor,


gute Idee mit deiner Schwester.
Schlaf dich erst einmal richtig aus
😘


Hey Ioipot ,
echte Widder sind die besten 😜
Alles Gute nachträglich.

LG Yez
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ast
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Anmeldungsdatum: 14.03.2012
Beiträge: 2830

BeitragVerfasst am: 12. Apr 2021 00:00    Titel: Antworten mit Zitat

ye Doc,
komm gut durch die Nacht und schlapp machen gilt nicht...
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iopiod
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Anmeldungsdatum: 30.05.2014
Beiträge: 398

BeitragVerfasst am: 12. Apr 2021 10:33    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Yez. Wir sind die, die wirklich mit dem Kopf durch die Wand kommen Wink))
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Marle
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 2643

BeitragVerfasst am: 12. Apr 2021 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

mikel015 hat Folgendes geschrieben:
Weisste Doc ,ich kenne den den Alkentzug nicht aber den Benzoentzug um so mehr, dagegen ist ein Heroinentzug der reinste Spaziergang ...

Anlässlich dieses "Dramas" um Mabuse kommen Erinnerungen hoch ...
Müsste ich meine Entzüge werten, dann …
war der Benzo-Entzug wirklich einer der härtesten und grausamsten Entzüge, die ich je miterlebt habe.
Danach – für mich – der Tilidin-Entzug. Und gleich danach Speed und Koks.
Heroin – da schlag ich mal ein Kreuz an der Stelle – war seltsamerweise nie verlockend für mich.
Wobei das auch sehr subjektiv und individuell verschieden ist.
Aber auf jeden Fall: Einer meiner schlimmsten Alkoholentzüge war nach 12 Tage weitgehendest geschafft, danach ging es aufwärts.
Beim Benzo-Entzug war nach 3 Wochen kein Land in Sicht, und hintenraus dachte ich, es würde immer schlimmer werden.
Es kommt halt auch stark auf die Klinik an, in die man zum Entzug geht. Leider.
Zwar sind meines Wissen die Standard Behandlungen fast überall gleich, trotzdem, das Umfeld, das Personal, etc. macht in solchen äußerst empfindsamen Situationen viel aus.
Wobei auch das wieder sehr individuell ist. Ich kenne Betroffene, die favorisieren ganz normale KHs und Stationen, wo sie dann mit egal welchen anderen Krankheiten zusammen liegen.
Wollte ich für mich nicht (mehr). Schon der Gespräche wegen nicht.
mikel015 hat Folgendes geschrieben:
Glaub mir , das Leben ist zwar im Grunde zu hart, aber dann und wann lebenswert...

Ich weiß, wie Du das meinst, aber ich sehe es genau andersherum: Ab und an „kann“ das Leben ganz schön hart sein, aber die meiste Zeit ist es lebenswert – und schön.
Leider wird oft vergessen, dass man dafür etwas tun muss. Wohlbefinden, schöne Zeiten, Highlights, usw. fallen selten vom Himmel.
In die Scheiße dagegen tappt man meistens ganz ohne Anstrengung.

Da gibt es so einen wunderschönen Spruch: Die Kunst besteht darin, aus dem Mist meines Lebens wertvollen Kompost zu machen, auf dem etwas wächst und gedeiht!

Grüßle
Marle
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iopiod
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Anmeldungsdatum: 30.05.2014
Beiträge: 398

BeitragVerfasst am: 12. Apr 2021 13:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ich höre immer, Benzo Entzug wäre sowas wie ne Königsdisziplin, also nur sehr sehr schwer zu schaffen, warum ist das so und was macht den Entzug so schwer?

Du sagst ja schwerer als von Heroin los zu kommen, ich habe beides noch nie konsumiert (Tavor habe ich nur ein einziges Mal in kaum nennenswerter Dosierung genommen, der Effekt war gleich 0) und kann mir nur schwer was drunter vorstellen.

Ich weiß nur, das ich zu schwitzen anfange, wenn ich länger als 8 h keine Oxy genommen hab, aber darüber hab ich zum Glück nie kommen müssen, keine Ahnung was da nach 12 Stunden Kaltentzug mit einem abgeht, nach 24h usw.
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ast
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Anmeldungsdatum: 14.03.2012
Beiträge: 2830

BeitragVerfasst am: 12. Apr 2021 16:04    Titel: Antworten mit Zitat

iopiod hat Folgendes geschrieben:
Ich höre immer, Benzo Entzug wäre sowas wie ne Königsdisziplin, also nur sehr sehr schwer zu schaffen, warum ist das so und was macht den Entzug so schwer?

Du sagst ja schwerer als von Heroin los zu kommen, ich habe beides noch nie konsumiert (Tavor habe ich nur ein einziges Mal in kaum nennenswerter Dosierung genommen, der Effekt war gleich 0) und kann mir nur schwer was drunter vorstellen.

Ich weiß nur, das ich zu schwitzen anfange, wenn ich länger als 8 h keine Oxy genommen hab, aber darüber hab ich zum Glück nie kommen müssen, keine Ahnung was da nach 12 Stunden Kaltentzug mit einem abgeht, nach 24h usw.

der Benzo-Entzug ist in erster Linie aufgrund seiner 'Schwingungsamplitude' und der damit verbundenen Dauer so zermürbend.

d.h. der Entzug verläuft Wellenartig und jedes mal, wenn man denkt, jetzt wird es besser, kommt die nächste (Entzugs)Welle...wobei die Schwingungsamplitude im Laufe der Zeit abflacht, sich aber auch entsprechend verlängert, was den Entzug zum Ende hin nochmal besonders zäh macht...
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iopiod
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Anmeldungsdatum: 30.05.2014
Beiträge: 398

BeitragVerfasst am: 12. Apr 2021 19:24    Titel: Antworten mit Zitat

Und was meinst du genau mit einer Schwinungsamplitude? Ich kann mir da nix genaues drunter vorstellen. Oder mal anders gefragt, wodurch unterscheidet sich ein Entzug von H und ein Entzug von Benzos?
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ast
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Anmeldungsdatum: 14.03.2012
Beiträge: 2830

BeitragVerfasst am: 12. Apr 2021 20:11    Titel: Antworten mit Zitat

na ja, eben dass der Entzug so wellenartig verläuft und dadurch viel länger als ein H-Entzug ist.
bei H fängt der Entzug langsam an, steigert sich bis zum Peak und hält dann auf dem Level nochmal ca. drei Tage an...danach ist es dann aber auch überwunden (das Körperliche).
bei Benzos ist halt das fiese, dass Dich die nächste Welle immer wieder umhaut, wenn Du gerade denkst, Du hättest es überwunden.
das ist sehr frustrierend und zermürbend und man brauch da schon einiges an Durchhaltevermögen und Geduld.
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Marle
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 2643

BeitragVerfasst am: 12. Apr 2021 20:14    Titel: Antworten mit Zitat

iopiod hat Folgendes geschrieben:
Ich höre immer, Benzo Entzug wäre sowas wie ne Königsdisziplin, also nur sehr sehr schwer zu schaffen, warum ist das so und was macht den Entzug so schwer?

Du sagst ja schwerer als von Heroin los zu kommen, ich habe beides noch nie konsumiert (Tavor habe ich nur ein einziges Mal in kaum nennenswerter Dosierung genommen, der Effekt war gleich 0) und kann mir nur schwer was drunter vorstellen.

Ganz so ist das heute nicht mehr.
Auch bei Benzo-Entzug hat man dazugelernt (Die diesbezügliche Wissenschaft, das Wissen der Ärzte, usw. bleibt ja nicht stehen.)
Tavor ist nichts anderes wie Benzodiazepin. (Lorazepam)

Entzug, die auftretenden Symptome sind immer auch sehr individuell, und werden zudem subjektiv wahrgenommen.
Zumindest der rein körperliche, organische Entzugsprozess ist deswegen sehr unterschiedlich, weil - ich nenne das jetzt mal verallgemeinernd so - das Gift unterschiedlich lange braucht, um ausgeschieden zu werden.
Der psychische Entzugsprozess, man sagt auch "Entwöhnung" dazu, dauert grundsätzlich viel, viel länger.

Du brauchst nur ein bisschen googlen, dann findest Du reihenweise Entzugsberichte, egal zu welchem Suchtmittel.

Grüßle
Marle
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iopiod
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Anmeldungsdatum: 30.05.2014
Beiträge: 398

BeitragVerfasst am: 12. Apr 2021 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

Und die Entzugssymptome bei Benzos sind die selben wie beim Heroin, Gliederschmerzen, Schüttelfrost etc.?
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Marle
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 2643

BeitragVerfasst am: 12. Apr 2021 21:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ich schrieb schon, dass ich glücklicherweise von der Heroinsucht verschont geblieben bin. Mikel und andere werden dazu was schreiben können.

Primär Heroinabhängige, die diese Sucht zum Stillstand bringen konnten, dafür dann aber in die Alkoholsucht rutschten, sagten mir jedenfalls, dass sie den Alkoholentzug meist sehr viel schlimmer erlebten. Ob es stimmt, kann ich nicht beurteilen.

Gliederschmerzen, Schüttelfrost, u.v.a.m. tritt wohl bei fast allen Suchtentzügen auf. Beim Einen mehr, beim Anderen weniger.
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iopiod
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Anmeldungsdatum: 30.05.2014
Beiträge: 398

BeitragVerfasst am: 13. Apr 2021 09:04    Titel: Antworten mit Zitat

Stell ich mir nicht wirklich schön vor, wobei die Frage die sich mir dabei schon wieder stellt ist, warum kommt es überhaupt zu solchen Symptomen, vielleicht kann man ja Therapien entwickeln ohne das man dabei durch die Hölle gehen muss. Ein solch harter Entzug schreckt am Ende ja sicher auch viele Abhängige ab, sich in die Hände von Suchtexperten/ Suchtkliniken zu begeben. Oder ist das ausschleichen mit Zuhilfenahme von Methadon oder Haldol bei Alkoholikern auszuhalten? Hat da jemand mal eigene Erfahrungen gemacht? Oder bleiben H Süchtige automatisch bei Methadon, um einen Rückfall nicht zur Todesfalle werden zu lassen?
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Marle
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 2643

BeitragVerfasst am: 13. Apr 2021 09:50    Titel: Antworten mit Zitat

Mir scheint, Du schießt Dich sehr stark auf das "böse, böse" Heroin ein?

Also ich schrieb Dir, dass "auch die Entzugsbehandlung" gewaltige Fortschritte gemacht hat, was die Art und Weise anbetrifft.
Natürlich bekommen Betroffene, die sich entgiften lassen wollen, eine entsprechende medikamentöse Unterstützung. Mit Haldol meines Wissen nach eher äußerst selten. Bei Alkoholiker wird da mehr Distraneurin eingesetzt. Auch um Krampfanfällen vorzubeugen.
(Gibt es dann wenn eine Promillewert von unter 1‰ erreicht ist.)

Was Du bei allen den "Horrorgeschichten" über Entzüge vergisst: Der "wahre Horror" ist vorher, in der aktiven Sucht. Und zwar ein endloser Horror, wenn man nichts dagegen unternimmt. Meist steht dann noch viel Schlimmeres an. Nämlich elendiges, sehr, sehr oft, einsames und qualvolles Verrecken.

Grüßle
Marle
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iopiod
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Anmeldungsdatum: 30.05.2014
Beiträge: 398

BeitragVerfasst am: 14. Apr 2021 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

Kein Zweifel, ich sag ja nur das ich es mir vorstellen könnte, das Alk, Heroin oder Benzosüchtige sich wahrscheinlich von den Nebenwirkungen des Entzuges abgeschreckt fühlen, lieber dieses Leben weiterführen und sich einreden, es sei schon nicht so schlimm. Ich hatte auch ein ziemliches Drogenproblem, vor 20 Jahren, bis ich 32 war, war zum Schluß körperlich + mental am Ende, aber auf die Idee mich in ärztliche Hände zu begegeben bin ich nicht ein einziges Mal gekommen. Ich wär eher gestorben, bevor ich einen Gedanken an Entzug "verschwendet" hätte.

Am Ende fanden mich meine Eltern in einem nicht sehr vorteilhaften Allgemeinzustand, machte einen Entzug und Therapie, ließ auch die Finger von dem Zeug, aber wenige Monate später kam die Diagnose Hüfte kaputt und dann fing es mit den Schmerzmitteln an, erst Tramadol, dann Tilidin und schließlich Oxy. Jetzt hab ich mich ans Oxy gewöhnt und um jemals wieder davon weg zu kommen, bräuchte ich mehrere OPs, um wieder schmerzfrei zu werden, bin ich aber auch nicht wirklich heiß drauf, so eine OP ist kein Spaziergang.
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