Hab mein kleines verloren.

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DrinkTheStars
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Anmeldungsdatum: 11.12.2012
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 15. Jan 2013 23:46    Titel: Hab mein kleines verloren. Antworten mit Zitat

Ich weiß jetzt nicht ob das ganz hier her gehört aber in meinen Augen geht es auch um einen Drogentod.
Meine Mum hat mich ziemlich früh bekommen, so mit 21. Ich hab mir
auch immer gewünscht jung Mami zu werden.
mit 18 die Diagnose: Ich bin schwanger. Ich war schon im dritten Monat als ich einen positiven Test machte, dann zum Frauenarzt ging der es bestätigte.
Und ich hab mich wirklich gefreut. Es war als ob mein Leben endlich, endlich einen Sinn hatte, als ob es sich endlich für etwas lohnen würde...ich hatte sogar schon einen Namen obwohl ich noch nicht wusste ob´s ein Junge oder ein Mädchen wird aber der Name war für mich einfach klar, irgendwie hab ich auch gespürt dass es eine Tochter wird. Ich wollt sie Ivy-Rose nennen...
Und ja, ich hab schlagartig aufgehört Drogen zu nehmen obwohl Amphe, Dope und Alkohol plus gelegentlicher LSD Ausflüge bisher einfach fast schon zu meinem Lebensinhalt gehörten.
Es war gut möglich dass mein Schatz in Cornwall, St.Ives entstanden ist darum auch der Name, Ivy-Rose.
Ich weiß, dass ich von meiner Mama alle Unterstützung erhalten hätt die ich brauchte und auch von meinen Freunden. Mit meinem damaligen Freund wollt ich Schluss machen weil ich einfach fand dass ein H-süchtiger als Freund nicht gut für ein Kind ist.
Aber dann hab ich meinen kleinen Schatz verloren. Auch das hab ich gleich gespürt. Ich hab plötzlich geblutet und sofort angefangen zu weinen, weil ich wusste was los war.
Das Kind auf das ich mich so extrem gefreut hab, dass ich schon unendlich geliebt hab, dessen Leben und Aura ich jedesmal gespürt hab wenn ich über meinen Bauch gestrichen hab...Meine Ivy-Rose.
Und es ist wohl meine Schuld. Ich war die, die Drogen genommen hat, gesoffen hat. Egal was alle sagen, der Gedanke dass ich mein eigenes Kind umgebracht hab ist immer da. Ich kann´s Drehen und wenden wie ich will, ich weiß, dass wenn ich nicht so blöd gewesen wär hätte ich jetzt mein Kleines und es würde ihm gut gehen.
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veilchenfee
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4061

BeitragVerfasst am: 16. Jan 2013 00:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
es ist natürlich furchtbar, dass Du Dein ungeborenens Kind verloren hast. Vielen Frauen passiert das, auch solchen, die keine Drogen nehmen und keinen Alkohol trinken. Jedoch glaube ich daran, dass ein Kind nur dann wachsen und gedeihen kann, wenn es "spürt", dass die werdende Mutter auch in der Lage ist, das Ganze zu verkraften.

Du schriebst:
Zitat:
Und ja, ich hab schlagartig aufgehört Drogen zu nehmen

Vor 4 Tagen jedoch hast Du einen Thread eröffnet, in dem Du Fragen zu einer komischen Erfahrung mit MDMA stellst. Wie soll ich das jetzt verstehen? Für Dein Kind hattest Du aufgehört, um sofort nach der Fehlgeburt wieder mit den Drogen anzufangen? Weißt Du, bevor Du nicht in der Lage bist, für DICH aufzuhören, solltest Du vielleicht kein Kind bekommen.
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DrinkTheStars
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 11.12.2012
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 16. Jan 2013 02:05    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist fast ein Jahr her dass das passiert ist. Mit den Drogen hat´s dann schleichend wieder angefangen, leider. Eine Weile echt nicht mehr aber ziemlich schnell wieder so hin und wieder ein bisschen bis dann wieder alles wie gehabt war. Wie gesagt mein Kleines war DIE motivation überhaupt um aufzuhören. Jetzt fehlt mir der Grund eben wieder.
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Arschbombe
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Anmeldungsdatum: 03.10.2012
Beiträge: 528

BeitragVerfasst am: 16. Jan 2013 02:28    Titel: Antworten mit Zitat

Eine schöne Motivation wäre es doch drogenfrei einen drogenfreien Freund kennenzulernen und mit Ihm ein nicht abhängiges, gesundes kleines Baby zu zeugen. Dann könnte man sogar meinen Du hättst aus der Geschichte gelernt / Konsequenzen gezogen. Es ist mit 19 nicht zu spät jung Mutter zu werden. Wink
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mesut76
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 04.03.2012
Beiträge: 1238

BeitragVerfasst am: 16. Jan 2013 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

@drinky

Das war bestimmt ganz bitter Drinky, vor allem kann man ja schon sagen, dass sich bei dir was getan hatte. Dennoch solltest du erstmal "Fit" werden.

Wenn ich mich richtig erinnere, läuft es Berufstechnisch noch nicht so gut bei dir. Da wàre ein gestandener Partner gar nicht verkehrt.

Die Sozi steht jedem Bedürftigen zur Verfügung und das ist auch gut so. Aber bitte nicht ner 19 jährigen die mal eben Mutter werden will, nur weil sie glaubt ihr Leben würde sich dadurch ändern.

Wàre gar nicht schlecht, wenn du selber anfängst was zu verändern, ohne evtl auf Kosten eines Babys und das ganze auf Staatskosten.

Wo bleibt denn da die Verantwortung ?!
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DrinkTheStars
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 11.12.2012
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 16. Jan 2013 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ich plane jetzt ja auch nicht Mutter zu werden weil ich weiß, dass ich erst mein Leben in den Griff kriegen muss. Aber das Gefühl, dass es Möglicherweise meine Schuld war dass ich mein Baby verloren hab nagt halt immer noch unglaublich an mir, das hinterlässt einfach Narben.
Und ja, ich weiß ich kann immernoch eine junge Mutter werden, auch wenn ichs vorerst jetzt mal sein lasse bis alles wirklich stimmt.
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prinzessin22589
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 01.01.2013
Beiträge: 498

BeitragVerfasst am: 16. Jan 2013 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

Was mich wundert ist, dass deine Schuldgefühle dir nicht helfen dein leben wieder in den griff zu bekommen um somit zu verhindern, dass so etwas je wieder passiert.
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DrinkTheStars
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 11.12.2012
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 16. Jan 2013 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

Ich versuchs ja. Aber geht nicht von heute auf morgen wenn man in was drin steckt. Das ist halt so, es braucht länger Zeit. Ich glaub es gibt nicht viele die von heute auf morgen eine 180 Grad Wendung hinlegen. Ich muss Schrittweise an mir arbeiten.
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mesut76
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 04.03.2012
Beiträge: 1238

BeitragVerfasst am: 16. Jan 2013 21:57    Titel: Antworten mit Zitat

DrinkTheStars hat Folgendes geschrieben:
Ich versuchs ja. Aber geht nicht von heute auf morgen wenn man in was drin steckt. Das ist halt so, es braucht länger Zeit. Ich glaub es gibt nicht viele die von heute auf morgen eine 180 Grad Wendung hinlegen. Ich muss Schrittweise an mir arbeiten.


Genau so sieht's doch aus, das kann natürlich passieren dass man heute auf morgen Clean wird. Aber wie du schon geschrieben hast, ist selbst das ein Prozess.

Du weißt Bescheid wohin willst, den Weg wirst du schon finden.

Eins nachdem anderen
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Sabiote555
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 14.08.2011
Beiträge: 1568

BeitragVerfasst am: 16. Jan 2013 23:53    Titel: Antworten mit Zitat

DrinkTheStars hat Folgendes geschrieben:
Und es ist wohl meine Schuld. Ich war die, die Drogen genommen hat, gesoffen hat. Egal was alle sagen, der Gedanke dass ich mein eigenes Kind umgebracht hab ist immer da. Ich kann´s Drehen und wenden wie ich will, ich weiß, dass wenn ich nicht so blöd gewesen wär hätte ich jetzt mein Kleines und es würde ihm gut gehen.


Zitat:
Aber das Gefühl, dass es Möglicherweise meine Schuld war dass ich mein Baby verloren hab nagt halt immer noch unglaublich an mir, das hinterlässt einfach Narben.


Mich würde einfach interessieren, ob du nun die Schuld an der Fehlgeburt eindeutug dir gibst oder ob du denkst, dass es nur möglicherweise deine Schuld ist. Noch keiner hat hier dazu Stellung genommen. Was war denn genau die Ursache, weißt du das? Drogen oder eine andere Ursache?

Und mir ist, wie in deinem Thread über dein promikuitives Verhalten, auch hier wieder unklar, was genau dein Anliegen ist. Einfach nur drüber reden?


Lieben Gruß
Sabiote555
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mesut76
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 04.03.2012
Beiträge: 1238

BeitragVerfasst am: 17. Jan 2013 00:32    Titel: Antworten mit Zitat

Du musst es abhaken was passiert ist. Es ist so gekommen, wie es gekommen ist. Da die Schuld suchen, macht keinen Sinn. Versuche es so schnell wie möglich abzuhaken, natürlich geht das nicht gleich um 23:54 UHr.

Aber Zeit heilt alle Wunden und Drogen/Alkohol sind in solchen Fällen, ganz schlechte Ratgeber.

Du solltest schauen, das du nicht die gleichen Fehler immer wieder tust.

Freundl. Gruß
Mesut
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DrinkTheStars
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 11.12.2012
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 18. Jan 2013 16:37    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, einfach drüber reden, dachte dafür wär diese forumabteilung über Tod auch da? Ich geb mir schon die Schuld dran weil ich ja drei Monate garnicht wusste dass ich ein Baby im Bauch hab und bezüglich drogen und Alk mich erst zurückgenommen hab als ich's dann wusste. Die genaue Ursache weiß man nicht, vermutlich eine hormonelle Störung bei mir die unter anderem natürlich von Drogenmissbrauch und falschen Medikamenten kommt.
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Yolande
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 01.06.2011
Beiträge: 1438

BeitragVerfasst am: 18. Jan 2013 20:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
du hast gar nicht geschrieben, in welcher Woche du dein Kind verloren hast. Das wäre wichtig und auch interessant, um die Frage der "Schuld" ein wenig besser zu klären, wobei es im Grunde auch egal ist. Fakt ist, dass ca. 50 % aller Schwangerschaften zugrunde gehen. Das ist eine Laune der Natur, die in der Regel dafür sorgt, dass Menschen mit schweren geistigen Behinderungen gar nicht erst entstehen. Leider ist die Natur nicht immer Herr ihrer Lage und es kommen doch Menschen mit Behinderung auf die Welt. In aller Regel funktioniert die Natur genau dann fehlerhaft, wenn sie also nicht im Vorfeld erkennt, dass nicht alles stimmt. Eine Freundin von mir verlor zwei Tage vor dem errechneten Entbindungstermin ein Kind, welches nicht lebensfähig gewesen wäre. Die Natur hätte das eigentlich eher erkennen müssen. Nun, ich selbst habe 5 Fehlgeburten hinter mir, habe die Würmchen immer zwischen der 6 und 12 Wochen verloren. Das ist traurig, keine Frage, aber für mich konnte ich immer gut unterscheiden, dass es eben noch kein Baby ist, was ich verloren habe. Vielmehr litt ich anfänglich unter der jeweils gestorbenen Illusion, sich zu eben gefreut zu haben. Schuld am Leiden ist allerdings der viel zu früh angewandte Schwangerschaftstest. Ich habe immer bereits in der 4. Woche gewusst, dass ich schwanger, so dass ich eben offiziell 5 Fehlgeburten hatte. Zwei davon hätte ich aber ebenso als verspätete Regelblutung abtun können, wenn ich den Schwangerschaftstest einfach nicht gemacht hätte. Früher ist das ebenso oft passiert wie heute, nur haben es die Frauen nicht gewusst.
Die Frage nach der Schuld macht dich nur mürbe, von der daher würde ich dir empfehlen, aufzuhören, darüber nachzudenken...auch nicht in die Richtung, dass du ein Kind verloren hast. Ich weiß, dass ist hart, aber du bist nunmal auf der Welt und es muss eben einfach auch für dich weitergehen.
Was wirklich doof ist, dass du nichts daraus gelernt hast? Im Grunde ist es für das Baby besser, dass es sich entschieden hat, nicht auf die Welt zu kommen. Was soll es bei einer abhängigen jungen Frau? Natürlich gibt es Menschen, die bekommen trotz Drogen Kinder und sind nicht mal schlechte Mütter, weil sie ihr Kind ebenso lieben wie jede andere Mama auch. Dennoch würde ich ihnen eine begrenzte Zurrechnungsfähigkeit latent unterstellen und auch davon ausgehen, dass der Suchtdruck das Leben bestimmt...und dann vergisst du sicher auch mal das Wohl deines Kindes. Ich würde dir raten, dir einfach mal bewusst zu machen, dass die Natur dir ein deutliches Zeichen gesetzt hat, an dem zu verzweifeln oder auch wachsen kannst. Das liegt allein an dir. Aber der Tod deines Embryos sollte Grund genug sein, den Drogen den Rücken zu kehren. Das du es nicht schaffst, zeigt wie abhängig du bereits bist und da hat ein Baby einfach nichts zu suchen.
In diesem Sinne
Yolande
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Sabiote555
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 14.08.2011
Beiträge: 1568

BeitragVerfasst am: 18. Jan 2013 21:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

zunächst möchte ich noch einmal etwas zur Laune der Natur sagen: wenn man deinen Gedanken weiterspinnt, Yolande, dann sagst du, dass Behinderte eigentlich nicht hätten geboren werden sollen und die Natur/der weibliche Körper nur vergessen hat, sie abzustoßen.

Ich weiß natürlich, dass du das nicht so meinst und Respekt vor jedem Lebenwesen hast, doch es war mir wichtig, das zu relativieren.

Ich persönlich denke, dass jedes Leben lebenswert ist. Behinderte Menschen bringen eine andere Lebensaufgabe mit als nicht behinderte und man muss sich nicht unbedingt die Frage nach der "Funktionalität" eines Menschen stellen.

Mich hat einmal eine Geschichte eines Vaters berührt, der eine Tochter hat, die mit dem Trisomie 21- Syndrom zur Welt kam. Er selbst bezeichnet sich als Pragmatiker, der bei allem, was er tut, einen Sinn erkennen muss oder auf ein Ziel hinarbeiten möchte.

Beim Spiel mit seiner Tochter wünschte sich diese, Laub zu sortieren. Er hat mitgemacht und recht schnell erkannt, dass man so ja zumindest einen Teil des Garten vom Laub befreien könne. Nach 1,5 h sortieren hat das Kind dann an den Laubhaufen getreten und die ganze Mühe war - aus seiner Perspektive - umsonst. Er hat dann aber sehr viel darüber nachgedacht und diese Geschichte war ein Auslöser für ihn , nicht immer so verkrampft und verbissen zu sein und vieles mehr. Ein klienes Beispiel, das sehr symbolisch wirkt, wie ich finde.

Um jetzt aber den Bogen zu schlagen zu DrinkTheStars zu schlagen. Ich würde die Schuldfrage gar nicht so erörtern, denn es geht mir in erster Linie um dich. Wenn du gewusst hättest, dass du schwanger bist, dann - so sagst du - hättest du keine Drogen genommen. Deinem Baby hättest du etwas nicht zugemutet, was du dir aber zumutest. Und deshalb finde ich, dass du es dir wert sein solltest, für dich selbst aufzuhören. Dein Leben ist auch etwas wert, genau so wie es das deines Kindes gewesen wäre.

Das solltest du bedenken, ganz egal, was du tust.

Lieben Gruß
Sabiote555
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Yolande
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 01.06.2011
Beiträge: 1438

BeitragVerfasst am: 18. Jan 2013 22:35    Titel: Antworten mit Zitat

Also manchmal denke ich, ich habs nur mit Bekloppten zu tun. Wo liebe Sabiote habe ich bitte geschrieben, dass es Behinderte kein Recht zum Leben haben? Ich wäre die aller, wirklich die allerletzte, die so etwas auch nur im Ansatz denken würde...Mein Onkel ist schwer geistig behindert, ich mag ihn sehr. Der Vater mein Kinder ist stark gehbehindert und suchtkrank, ich liebte ihn sehr. Ich arbeite seit mehr als einem Jahrzehnt in der Behindertenhilfe und hab nichts, aber auch gar nichts gegen behinderte Menschen.

Ich weiß aber auch, wie schwer es ein Mensch mit Behinderung hat, im Leben klar zu kommen, denn weißt du was, die Menschheit ist nämlich gar nicht so tolerant wie sie immer tut...da wird einem Pädophilen mehr Verständnis entgegen gebracht als jemandem, der mit einem Downsyndrom beispielsweise auf die Welt kommt. Und das Downsyndrom ist im Vergleich zu anderen Behinderungen wirklich ein Scherz der Natur, aber du kannst dir gern mal Menschen angucken, die mit einen offenen Rücken auf die Welt kommen, stark spastisch sind, in ihrem Leben weder etwas essen noch etwas trinken können...Sie sind auf der Welt, ob du es glaubst oder nicht und alle Menschen, die in diesem Bereich tätig sind, tun ihr Bestes, um diesen Menschen ein würdevolles Leben zu ermöglichen. Aber es ist schrecklich zu sehen, wie die anderen Menschen, jene, die glauben völlig normal zu sein, die Menschen mit Behinderung anstarren, die diskriminieren, mobben etc...da nutzt auch eine gute Integrationspädagogik nur in geringem Umfang.

Ganz egal, ich wollte hier keine Debatte anfeuern.

Das, was ich sagen wollte ist...und ich gehe davon aus, du hast im Biologieunterricht gut aufgepasst, die Natur eigentlich das Perfekte und Vollkomene hervorbringen will. Schon allein aus diesem Grund paart man sich nicht mit jedem Xbeliebigen Typen, sondern mit dem, der genetisch gut zu einem passt. Dabei hilft dir sehr oft der Geruchssinn. Es gibt jedoch Gendefekte. ja sie heißen Defekte, welche die Natur meist sehr schnell erkennt und eben abstößt. Erkennt sie es nicht, dann hat die Natur in dem Fall einen Fehler gemacht. Mehr wollte ich damit nicht sagen. Und bevor sich ein junges Mädchen den Rest ihres Lebens in Schuldgefühlen verstrickt, halte ich es für ratsam, die Dinge mal sachlich zu betrachten und da liegt ihre Schuld an der Fehlgeburt bei einer verschwindend geringen Prozentzahl. Drogen hin oder her, wenn alles in Ordnung gewesen wäre, dann hätte es dieses Kind auf die Welt geschafft und wenn nicht, dann ist es eventuell besser gewesen. Eine drogensüchtige Frau mit einem gesunden Kind ist oft überfordert, aber mit einem behinderten Kind, mit einem wirklich stark behindertem Kind...die Natur sucht sich ihren Weg,so oder so. In Zukunft werde ich kürzere Sätze schreiben, dann versteh sie vielleicht jemand.

In diesem Sinne
überlasse ich euch das Feld

Yolande
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