Wer hat ein erwachsenes Kind an die Drogen verloren?

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pantarei2908
Anfänger


Anmeldungsdatum: 26.10.2013
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 31. Okt 2013 20:17    Titel: Wer hat ein erwachsenes Kind an die Drogen verloren? Antworten mit Zitat

Liebe Besucher dieses Forums,

vor 6 Wochen ist mein Sohn an einer Überdosis gestorben...Wer von euch hat eine ähnliche Erfahrung hinter sich und hätte Interesse, sich auszutauschen?
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d.manu
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 22.08.2013
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 31. Okt 2013 22:49    Titel: Mein ein und alles ist am 2.6.2013 von mir gegangen Antworten mit Zitat

Auch ich habe meinen sohn patrick an dieses teufelszeug verloren.Gerne wurde ich mich mit dir austauschen vielleicht wird uns leichter ums Herz wie alt war dein Kind als es starb mein Kind war 23 Jahre alt
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Josefine
Anfänger


Anmeldungsdatum: 19.01.2014
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 19. Jan 2014 10:52    Titel: Der Verlust eines Kindes Antworten mit Zitat

Danke für die Aufnahme in diesem Forum.
Ich habe im letzten Jahr meinen Sohn durch Drogen verloren würde mich gern mit gleich gesinnten Leuten austauschen.
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StampfFee
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 12.09.2013
Beiträge: 212

BeitragVerfasst am: 19. Jan 2014 23:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe im letzten Jahr meinen Bruder Bruder verloren. Er starb an einer Überdosis.
Selbst schreibe ich aber auch aus der Sicht eines Abhängingen Kindes.
Ich würde mich über einen Austausch freuen, auch wenn ich keine betroffene Mutter bin.
Alles Gute
S.Fee
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Josefine
Anfänger


Anmeldungsdatum: 19.01.2014
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 20. Jan 2014 08:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo StampfFee, habe Deine Geschichte gelesen es ist einfach hart was manche Menschen so ertragen müssen. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft das alles zu verarbeiten. Gern können wir uns austauschen wenn Du magst per PN
lieben Gruß Josefine
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Steven
Anfänger


Anmeldungsdatum: 05.02.2014
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 5. Feb 2014 18:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe meinen Bruder verloren an einer Überdosis. Habe grad schon in dem "Heroin" Teil geschrieben - dann erst diese Rubrik und Deinen Post entdeckt. Es ist schon traurig und es schmerzt verdammt doll, jemanden auf so eine Art gehen lassen zu müssen.

Ich selbst bin auch kein unbeschriebenes Blatt, allerdings wusste ich immer wo meine Grenzen sind. Mein Bruder leider nicht. Wir haben uns oft darüber unterhalten "was wäre wenn" und nun ist dieser Fall eingetreten.

Meine Mutter leidet sehr. Anders als ich. Sie hat ihr Kind verloren - genau so wie Du Deinen Sohn. Es tut mir sehr leid für Dich und ich hoffe, dass Du stark sein kannst und Deinen Sohn gehen lassen kannst (in spiritueller Hinsicht). So hat jeder sein Päckchen zu tragen.
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StampfFee
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 12.09.2013
Beiträge: 212

BeitragVerfasst am: 24. März 2014 10:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Josefine,

ich weiß nicht, ob du noch mitliest, wollte mich trotzdem nochmal zu Wort melden.
In letzter Zeit war es mir kaum möglich, darüber zu reden oder schreiben.
Leider sind hier keine pn möglich, finde ich gerade bei diesem Thema schade.

Es ist jetzt ziemlich genau ein halbes Jahr her, als mein Bruder für immer schlafen ging.

Vor nicht all' zu langer Zeit, flatterte noch Post für ihn ins Haus.
jedesmal auf's neue, war es eine riesen Herausforderung, diese zu öffnen.

Immer noch komme ich damit nicht zurecht. Innerhalb von 4 Monaten habe ich meinen Bruder und auch meine Mama verloren.
Ich denk' oft, ob meine Mama es wohl geschafft hätte, wenn mein Bruder noch bei uns wäre...
Dieser Gedanke tut umso mehr weh.


Oh weh, wenn ich zurück Blicke wird mir ganz anders.
Es kommt mir vor wie gestern, als wir noch unbekümmert draußen rum getobt sind und gleichzeitig kommt es mir ewig vor, wenn ich an die Zeit denke, in der wir gemeinsam drauf waren.
Die Goaparty's, Afterhour's, die sorgen die Mama sich machte wenn wir unterwegs waren. Die Tage am Stück wo wir nicht schliefen, die Tage, die wir voll gestofft VERschliefen. All das ist schon so weit weg. Die schönen Errinerung, die aus der Kindheit, sind näher als je zuvor.

Wir waren ein eingeschworenes Team, egal um was es ging.
Wir redeten, lachten, weinten gemeinsam. Manchmal saßen wir nur Still da. Wir konnten uns einfach aufeinander verlassen.


Früher schien all' dies, selbstverständlich. Er war einfach da. Heute würde ich alles geben, um ihn nochmal in die arme zu schließen.


Mein Text scheint diesmal ziemlich wirr. Entschuldigt das.
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sogehtesnichtweiter
Anfänger


Anmeldungsdatum: 22.08.2014
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 22. Aug 2014 18:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ganz ehrlich, ich wäre froh, wenn mein Bruder endlich hops gehen würde. Er ist der letzte Abschaum. Tyranisiert unsere Mutter...vermutlich misshandelt er sie sogar...und lebt dennoch auf ihre Kosten.

Ich kann null nachvollziehen, wie man Drogenabhängige mögen kann. Die sind es nicht wert, dass man ihnen auch nur einen Funken Zuneigung entgegenbringt.

Nur durch den Schleier der Co-Abhängigkeit kann man behaupten, dass ein Drogenabhängiger liebenswert sein kann.
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4061

BeitragVerfasst am: 22. Aug 2014 20:22    Titel: Antworten mit Zitat

Aha, ein Provokateur!

Es ist wirklich bitter, wenn Dein drogenabhängiger Bruder Deine Mutter schlecht behandelt. Kannst Du Deiner Mutter nicht helfen, aus dieser Situation herauszukommen? Oder will sie sich nicht helfen lassen? Nur weil Dein Bruder sich wie ein Ars****ch benimmt, bedeutet das nicht, dass andere Süchtige das auch tun.

Zitat:
Ich kann null nachvollziehen, wie man Drogenabhängige mögen kann. Die sind es nicht wert, dass man ihnen auch nur einen Funken Zuneigung entgegenbringt.


Es gibt nicht "DIE" Drogenabhängigen. Wir sind und bleiben immer noch Menschen und ich bin sicher, Du würdest viele der abhänigigen User dieses Forums mögen, würdest Du ihnen persönlich begegnen. Shocked

Rolling Eyes Wink Arrow
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Flow der Botaniker
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 30.05.2014
Beiträge: 59

BeitragVerfasst am: 22. Aug 2014 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

Drogenabhängige sind Abschaum? Phh du bist hier jemand mit einem Problem. Die meisten sind nett und total freundlich. Besonders der Moment wenn man als erstes auf einen neuen aus den Reihen trifft ist wirklich ein tolles Gefühl. Seine Geschichte kennen zu lernen und ihnen zu zuhören ist wirklich erfrischend. Das Glück zu haben nicht Krank zu sein und anderen zu helfen aus der Sucht zu kommen lässt mich denken das ich eine Wertvolle Person bin welche Gutes auf der Welt tun kann. Also wenn du keine Ahnung hast dann Verpiss dich aus dem Forum und melde dich nie wieder DU Abschaum.
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Sheldon70
Anfänger


Anmeldungsdatum: 22.08.2014
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 22. Aug 2014 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

Alles klar...
@sogehtesnichtweiter
Auch auf die Gefahr hin,dass ich mich nach 4 Jahren still mitlesen, wegen Dir in meinem ersten Beitrag zum Vollhonk mache, :"DU muusst einfach nur die Fresse halten!"
Auch wenn du nur so ein gelangweiltes, spät- und oder frühpupertierendes, auf was auch immer druffenes Gör sein solltest! Es reicht!

Ansonsten bin ich eine große Schwester, deren kleiner Bruder (15 Jahrejünger), ca. 6 Jahre auf H war und noch lebt. Aber ich denke, dass ist nix für hier, aus Respekt den Menschen oben gegenüber, die dieses Forum -trotz aller Widrigkeiten und Schwachmaten-hier ernst nehmen und auch brauchen!
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Pimpinelle
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 30.03.2012
Beiträge: 1367

BeitragVerfasst am: 22. Aug 2014 21:43    Titel: Antworten mit Zitat

@sogehtsnichtweiter
Bei allem Verständnis für deine Wut, aber es geht nicht, dass du hier so auftrittst. Vielleicht sind mit dir einfach die Nerven durchgegangen und das lässt du hier raus. Das ist aber der falsche Ort dazu.

Viel sinnvoller wäre, deine Mutter aktiv zu unterstützen, dass sie aus der Situation raus kommen kann. Hier könntet ihr zum Beispiel überlegen, wo dein Bruder wohnen kann, denn offenbar ist eine gemeinsame Wohnung von Mutter und Sohn völlig unmöglich. Ihr könntet Regeln aufstellen und mit Sicherheit wären Lösungen zu suchen, um mögliche Ängste deiner Mutter auszuräumen. An ist deine Energie besser investiert.

Gruß

Pimpinelle
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4061

BeitragVerfasst am: 22. Aug 2014 21:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sheldon70, herzlich willkommen!
Auch wenn der Anlaß kein erfreulicher ist, so freue ich mich doch, dass Du Dich nach vier Jahren des stillen Mitlesens nun hier registriert hast Wink .
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Sabiote555
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 14.08.2011
Beiträge: 1568

BeitragVerfasst am: 22. Aug 2014 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sheldon 70,
Herzlich Willkommen im Forum nach 4Jahren stillen mitlesens Smile

Ich freue mich auf Austausch mit dir!

@sogehtesnichtweiter: Dein erster Post ist ziemlich daneben gegangen...Andere trauern und du sprichst denen die Trauer ab und sagst dass die Menschen es nicht wert sind. Damit sagst du den Leuten: Eure Gefühle und eure zwischenmenschliche Beziehung war vergeudet, überflüssig und ihr seit nur blinde co abhängige...
Nicht so toll für die anderen die gerade trauern, oder?

Ich habe keine Lust so etwas unempatisches zu lesen.
(Jaaa, jeder darf hier sein und sich anmelden Pimpi und man muss sich auch nicht beraten lassen. Trotzdem gibt es Mitglieder die ich gerne lese oder weniger. Der erste und zweite Post von sogehtesnichtweiter zeugte nicht von Mitgefühl.)
Einen schönen Abend fuer dich und Veilchen Smile und euch anderen Lesern wie Sheldon, Pimpi und allen anderen.
lg Caro
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d.manu
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 22.08.2013
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 20. Sep 2014 20:02    Titel: ansogehtesnichtweiter Antworten mit Zitat

Ich glaub du du weißt nicht was du da sagst keine träne für drogenabhängige usw. Ich hab meinen geliebten DROGENABHÀNGIGEN SOHN vor 15 monaten und3 wochen verloren und er fehlt jeden tag aufs neue ich hab in trotz allem geliebt und geachtet und er hat mir wirklich viel angetan und doch würde ich in soooo gerne wieder haben .Abhàngige sind kranke menschen mit herz glaub mir wenn er mal nicht mebr da ist wirst du erst merken wie sehr er fehlt hilf ihm und respektier ihn mit all seinen fehlern geniesse die zeit mit ihm eine trauernde mutter
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