Illegal ist manchmal sicherer...

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joy
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 29.07.2013
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 8. Sep 2014 20:15    Titel: Illegal ist manchmal sicherer... Antworten mit Zitat

Hallo Community!

Mit diesem Text möchte ich MDMA ein bischen entkriminalisieren, anhand meiner eigenen Erfahrungen damit. Die meisten werden sich jetzt denken "was?" oder "naives Mädchen", aber ich denke ich habe inzwischen genug Ahnung und Erfahrung um darüber urteilen zu können.

Die Sommerferien sind fast vorbei und ich habe in diesen 6 Wochen so viele Drogen genommen wie vorher noch nie auf einmal. Ok, kiffen ist bei mir eh Standard, mehrmals täglich hänge ich am Joint oder über der Bong, aber was bei mir in diesen Ferien besonders war, war die Erfahrung mit MDMA im Gegensatz zu Alkohol. Ich hab bereits vor diesen Ferien schon zweimal Ecstasy geschmissen und habe inzwischen eine ansehnliche Drogenerfahrung: täglicher Cannabiskonsum, Speed war mal dabei (lass aber die Finger davon), Alkohol natürlich auch (bin inzwischen aber Antialkoholiker) und inzwischen so um die 7 mal Ecstasy.

Außerdem hatte ich in diesen Ferien mehrere Erlebnisse, die ich gerne mit anderen teilen möchte, weil sie mein Denken und meine Sichtweise sehr beeinflusst haben:

In den 4 Wochen in denen ich in den Sommerferien zuhause war, habe ich fünfmal Ecstasy geschmissen. Zwei dieser Trips waren auf "Partys", einmal habe ich mit Freunden an einem See die Nacht durchgemacht und einmal war ich mit einer Freundin auf einer Hausparty. Ansonsten habe ich noch nie im Club oder zum feiern geschmissen, immer nur zum chillen mit Freunden was auch wohl die bessere Wahl für Ecstasy ist. Lange Rede kurzer Sinn: Wir wollten die Nacht am See durchmachen. Anwesende: Ein paar Leute, darunter viele die ich nicht kannte, eine Freundin von mir, die ebenfalls geschmissen hatte und deren Bekannte die sich ziemlich gut mit Vodka bediente. Meine Freundin und ich kamen ziemlich drauf am See an und kannten da kaum jemanden, was jedoch überhaupt kein Problem war weil wir uns sofort mit jedem verstanden und extrem kommunikativ waren, Ecstasy halt. Die anderen waren am kiffen oder am Bier trinken, wir kifften mit und chillten mit allen gemütlich auf Decken am Ufer, es war eine extrem gute Stimmung, es ging uns blendend, keinerlei Anzeichen von Überdosierung, Dehydrieren oder sonst was. Das Mädchen was schon auf der Hinfahrt ständig Vodka getrunken hatte, war dagegen richtig dicht. Sie benahm sich total peinlich, warf die ganze Zeit mit Sand und rief irgendwelche peinlichen Sachen und später wurde ihr dann auch noch übel. Sie ist die ganze Zeit weggelaufen sodass immer jemand aufpassen musste, es hat schon sehr genervt vorallem weil sie die einzige war die betrunken war. Und da ist mir dann zum ersten Mal aufgefallen (vorallem nachdem der nächste Morgen für sie dann ziemlich peinlich und verkatert war), dass die illegalen Drogen manchmal echt die klügere Wahl sind, wenn es darum geht einen gemütlichen Abend zu verbringen, denn wir, die entweder auf Teilen oder am kiffen oder beides waren, ging es hervorragend. Wir chillten gemütlich am See und bekamen noch alles mit, kamen klar, haben nichts verbrochen, während der Alkohol, die legale Variante, peinlich wurde, nervte und vorallem mir als überzeugter Antialkoholiker ein Dorn im Auge war.

Meine These bestätigte sich ein paar Tage später als ich wieder mit derselben Freundin, mit der ich schon am See geschmissen hatte, auf einer Hausparty eingeladen war. Für uns stand von vorherein fest dass wir da auf keinen Fall saufen werden und somit beschlossen wir, da auf Ecstasy hin zu gehen. Zunächst hatte ich noch Zweifel ob das so eine tolle Idee sein sollte, ich hatte noch nie zuvor auf Ecstasy gefeiert. Naja wir schmissen und fuhren später dann zur Hausparty, kamen dort allerdings ziemlich spät an, so gegen halb 11 ca. Alles war super, es ging uns blendend und wir waren grade angekommen und wollten uns (unalkoholische) Getränke nehmen, als zwei Mädchen mit einer Schnapsleiche hereinkamen. Das Mädel war vielleicht grade erst 15 und so hacke dass sie garnichts mehr mitbekam. Ihre Freundinnen, die sie hereingebracht hatten waren selber schon angetrunken und natürlich in Panik. Da ich selber mal auf Alkohol total abgestürzt bin und seitdem das Zeug verteufele hat mich die Situation auf der einen Seite nicht schockiert, auf der anderen aber schon weil mir in dem Moment klar wurde, dass ich wohl genauso erbärmlich ausgesehen haben muss als ich komplett abgestürzt bin. Mir wurde klar, dass es keinen ärmeren Zustand ohne jegliche Würde oder Ehre gibt, als vollkommen betrunken. Ich war so froh MDMA statt Alkohol intus zu haben, denn in dem Moment konnte ich perfekt koordinieren und reagieren. Innerhalb von ein paar Minuten hatte ich erste Hilfe geleistet, das Mädchen zum kotzen gebracht um den restlichen Alkohol aus dem Magen zu bekommen und sie auf einem provisorischen Lager zum schlafen gelegt. Ich hatte sowas noch nie zuvor gemacht, war aber nachher selber überrascht wie flott und professionell ich das Ganze hinbekommen hatte. Der restliche Abend stand natürlich im Schatten dieses Zwischenfalls der mich und meine Freundin ziemlich schockiert hatte, aber uns ging es trotzdem immer noch hervorragend. Und erneut wurde ich in meiner These bestätigt: Illegal ist manchmal sicherer. Wir waren genauso gut drauf wie die anderen, der Unterschied war: wir konnten noch klar und normal denken. Ich finde insbesondere Mädchen auf Alkohol mehr als anstrengend, ich hasse es wenn das Verhalten von Leuten einfach nur peinlich und nervig wird, und genau das erzielt Alkohol irgendwie jedes Mal, besonders bei Mädchen.

Diese beiden Erlebnisse haben mich nun endgültig zum Antialkoholiker gemacht. Eine Nahtoderfahrung von Alkohol und das, was ich eben beschrieben habe, haben mir gereicht. Ich möchte hiermit weder zum Drogenkonsum verleiten, noch Ecstasy verherrlichen oder extrem verharmlosen, ich möchte einfach nur ein bischen zum Denken anregen. Ich nehme Ecstasy ohne davon süchtig zu sein und wenn man sich mit der Droge auskennt und auf safer use achtet ist Ecstasy meiner Meinung nach ziemlich harmlos. Natürlich ist es eine chemische Droge, wann weiß nie genau was drin ist und sollte natürlich immer aufpassen, aber ich finde MDMA und THC vorallem im Gegensatz zu Alkohol harmlos.

Denn mal im Ernst, wer zieht peinliche Abstürze mit Blackout und Kater am nächsten Morgen einem chilligen Abend mit Freunden und gemütlichen Quatschrunden vor? MDMA schenkt mir Laberflashs, sentimentale Erkenntnisse und eine ungewöhnliche Verbindung zu den Leuten mit denen man die Droge nimmt, Alkohol hat mir bisher einen Krankenhausaufenthalt, mehrere total peinliche Situationen, Übelkeit und jede Menge Ärger gemacht.

Ich wünschte, die Menschheit würde endlich mal erkennen dass ihr ach so toller, gesellschaftlich akzeptierter und sogar umworbener Alkohol doch nicht so ungefährlich ist. Was bringen einem Drogenpräventationen über die Gefahren von illegalen Drogen, wenn die Hauptdroge, die mit Abstand die meisten Menschenleben fordert, bereits mit 16 legal zu kaufen ist? Wieso werden harmlose Kiffer sofort angezeigt und als kriminell dargestellt wenn sie sich einen Joint gönnen, aber Besoffene dürfen agressiv und pöbelnd auf der Straße rumrennen? Und wieso beginnt die Gesellschaft nicht mal damit, alte Vorurteile zu überwinden und die Sache mal von einem objektiveren Winkel aus zu betrachten? Es ist für mich schon unbegreiflich wie man es gesetzlich erlauben kann, unter, wenn auch geringen, Alkoholeinfluss Auto fahren zu dürfen, unter THC am Steuer ist aber sofort der Führerschein weg, selbst wenn der Joint schon Stunden her war.

Das ist meine Meinung und ich hoffe ich konnte zum Nachdenken anregen. Auch wenn sich jetzt hier die Geister scheiden werden, eins ist sicher: Die Drogenpolitik in Deutschland sollte nochmal gründlich überarbeitet werden.
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Warrior
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 13.11.2012
Beiträge: 1004

BeitragVerfasst am: 9. Sep 2014 11:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo joy,

als ich deinen post gelesen habe, musste ich sofort an einen alten thread von flippy denken, in dem es um "Substanzfaschismus" ging. Das, was du hier propagierst, beschreibt genau das: Die Kiffer fragen sich, wie sich die Alkis nur so kaputt machen können, die Alkis schimpfen auf die Kiffer, usw. Und so wertet jeder den Konsum des anderen herab, um sich seine eigene Sucht schönzureden.

Es ist unbestritten, dass Alkohol durchaus ein gewisses Pöbel- und Gewaltpotential birgt und alkoholisierte Menschen auch anderweitig unangenehm auffallen können, keine Frage.

Ich habe allerdings auch schon Leute auf Ecstasy bei Feiern erlebt. Und wenn die dann erzählen von ihren plötzlichen "positive vibrations" und der tiefen Verbundenheit mit ihren Mitmenschen und der Umwelt, sonst nur langweilig inner Ecke stehen und plötzlich die ganze Nacht "tanzen, tanzen, tanzen und die Musik richtig in sich aufnehmen", dann sind die in meinen Augen nicht weniger peinlich, nur auf andere Art.

Außerdem finde ich das, was du schreibst, viel zu allgemein gehalten und nur aus deinem beschränkten Erfahrungshorizont heraus erzählt. Anhand 2-3 schlechten Erfahrungen mit Alkohol und 7(?) guten mit Ecstasy lässt sich meiner Meinung nach kein allgemeingültiges Urteil bilden.

Lies dazu einfach mal einige Erfahrungsberichte hier. Dann wirst du z.B. sehen, dass einige user ihre Umwelt lange über die Party hinaus noch mit depressiven und gereizten Stimmungen belasten.

Und bevor du dich in jedem 3. Satz dafür lobst, dass du ja keinen Alkohol trinkst, solltest du dich vielleicht zuerst mal fragen, warum es in deinem jungen Alter scheinbar schon notwendig ist, jeden Tag bekifft zu sein.

Dass die Panikmache, die der Bevölkerung propagiert wird, genauso fraglich ist wie der Umgang mit und die Aufklärung über Alkohol als legale Droge-. da stimme ich dir völlig zu.

Meiner Meinung nach kann man aus jeder Droge positiven und negativen Nutzen ziehen. Die Frage ist halt, wie man sie gebraucht. Und da scheitert es bei vielen. Und die Verachtung gegenüber Menschen, die andere Substanzen konsumieren und das Schönreden(entschuldigen?) des eigenen Konsums deutet schon darauf hin, dass man das eigene Konsumverhalten unterbewusst als problematisch empfindet.

Gruß,

Warrior
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Diogenes
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 04.05.2014
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 9. Sep 2014 12:46    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,
das der rechtliche Status einer Substanz kein Kriterium für deren Gefährlichkeit ist wissen wohl die meißten.
Man kann sich auch sehr gut mit Ecstasy hinrichten, zum Affen machen und Mist bauen. Vorallem der weißlich-glibbrigen Maße im Schädel tut man mit MDMA wahrscheinlich genauso eine Wohltat wie mit Alkohol - Unterhalt dich mal mit Leuten die Jahrelang Teile geballert haben.
Du hast ein paar wenige Erfahrungen gemacht. Mit Alk schlechte, mit Chemie gute - begehe nicht den Fehler das jetzt irgendwie für "DIE WAHRHEIT" zu halten.

Würde mir für dich wünschen das du das Ganze unter "Erfahrungen die ich gemacht habe" zu den Akten legen kannst.

LG
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campmaster
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 22.07.2012
Beiträge: 623

BeitragVerfasst am: 9. Sep 2014 14:35    Titel: Antworten mit Zitat

Während man von ausreichend Alkohol am nächsten Tag einen Kater bekommt und merkt, daß man seinem Körper schadet, verändern die meisten Drogen etwas im Hirn, was man 1. eventuell gar nicht registriert und 2. so einfach nicht wieder in Ordnung kommt, wenn überhaupt!
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Donut
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 28.08.2014
Beiträge: 75

BeitragVerfasst am: 9. Sep 2014 14:53    Titel: Antworten mit Zitat

Früher haben wir auch immer gesagt, kiffen ist viel gesünder als Alkohol, am nächsten Tag merkste nix also hast deinem Körper auch keinen grossen Schaden zugefügt!
Heute bin ich der Meinung das alle Drogen schlecht sind und uns Schaden zufügen, egal wie. Ob im Gehirn, Leber oder Co. Man kann nur zufrieden Leben durch ein gesundes Leben. Das fängt schon bei der Ernährung an, tierische Produkte sind sowieso Tabu! Aufn Teller kommt nur Obst und Gemüse und das am besten unverarbeitet. Zum Trinken gibts Wasser ausn Brunnen. Zur Arbeit fährt man mit dem Fahrrad oder geht zu Fuß. Abends unterhalten wir uns in der Familie und spielen Mensch Ärgere Dich Nicht! Ich könnte mir kein anderes Leben mehr vorstellen.
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Ramstein
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 02.08.2014
Beiträge: 148

BeitragVerfasst am: 9. Sep 2014 22:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Meine Ex war genauso ne Pfeife wie du sorry. Ich war 16 sie 22. An meinem Geburtstag war ich besoffen o.k. aber sie machte ne riesen Szene. Dann hieß es am nächsten Tag kein Alk mehr nimm das mal. Mein erster Kontakt mit Drogen, Gras. Gelandet bin ich beim Heroin. Auch LSD u.s.w. Man kann nicht das eine verdammen und das andere loben. Genau durch die Einstellung geriet ich in diesen Schlamassel. Menschen unter Drogeneinfluss können genauso gewalttätig werden wie Betrunkene. Ich z.b. werd vom Alk sanft wie ein Lamm und schlaf friedlich. Vom Rauschgift bin ich rabiat geworden. Nicht jeder ist gleich. Meine Frau hat vor 3 Jahren auch mal Theater gemacht weil ich mal n Bierchen zuviel getrunken hatte aber sie ist glaubwürdig weil sie auch sonst nichts nimmt. Das ist der Unterschied. Seit dem Benzoentzug hab ich auch auf Alk komplett verzichtet. Sucht ist Sucht, egal was es ist.

Grüße Ramstein
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Pimpinelle
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 30.03.2012
Beiträge: 1367

BeitragVerfasst am: 10. Sep 2014 08:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Joy,

du ziehst den Vergleich illegaler Drogen zu Alkohol, kommst zu dem Schluss, Alkohol gehört verboten, illegale Drogen sollten statt dessen mehr integriert werden wenn nicht gar legalisiert. Auffällig ist hier jedoch, dass du selbst anscheinend Alkohol nur in sehr großen Mengen konsumiert hast, du sprichst hier also von Alkoholmissbrauch. Der Großteil der Akoholtrinker konsumiert in Maßen, da dürfte das schon ganz anders aussehen. Die sind nicht nervig und sogar zur Kommunikation fähig. Wink

Positive Erlebnisse mit Drogen sind ansich nichts Schlimmes. Als positiv führst du hier u.a. Laberflashs an. Kenne ich bestens, wenn auch nicht aus eigener Erfahrung - also am eigenen Leib erfahren. Der betreffenden Person gehe ich mittlerweile schon schnell aus dem Weg, weil mich ihr stundenlanges (hier ziemlich sinnbefreites) Gequassel doch sehr nervt. Ein Gespräch ist überhaupt nicht möglich. Ich als Außenstehende (und Leidtragende) kann dem bei Gott nichts Positives abgewinnen. Ich kenne sogar noch eine weitere Person, bei der es nach Konsum ähnlich aussieht. Zwar ist er nicht ganz so nervig, aber auch hier ist ein Gespräch kaum möglich.

Vielleicht hilft dir ein feedback deines Freundeskreises bei deiner Wahrheitsfindung weiter? Dein Umfeld wird dich möglicherweise anders erleben, als du dich selbst. Befrage deine Freunde doch einfach mal, ob sie dich genauso unauffällig, sympathisch und insgesamt positiv erleben, sh. auch campmasters Beitrag.

Gruß

Pimpinelle
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tusem67
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 22.12.2013
Beiträge: 367

BeitragVerfasst am: 10. Sep 2014 10:15    Titel: Ü Antworten mit Zitat

Hallo Joy,

Deine Geschichte erzählt fast jeder Heranwachsende der anfängt Drogen zunehmen. Ich hab auch ähnlich gedacht wie, als ich mit 18 angefangen habe mit kiffen und kurze zeit später kam Ecstasy dazu. Da glaubte ich auch, wieso können denn als Menschen ecstasy nehmen, dann gebe es keine kriege mehr Smile Smile

Ich hielt mich auch für 10 mal schlauer und hach ja, diese langen und tiefsinnigen Gespräche mit Leuten die auch drauf waren. Wenn ich aber heute mir diese Zeit angucke, also viele Jahre später, dann muss ich feststellen, sind diese Möchtegern Gespräche nicht mehr wert als ein Furz.

Jeder macht so seine Erfahrungen und du sollst deine machen. Aber du unterschätzt Drogen und das was sie jeden Tag Stück für Stück aus dir machen.

Weil jeden Tag kiffen ist schon ne Hausnummer und du wirst schon deine Gründe dafür haben, um irgendwelche Löcher zu stopfen und um irgendwas zu kompensieren.

Und dein Beitrag ist im Prinzip nichts anderes, außer deine Rechtfertigung dafür das du in Drogen verliebt und auch schon abhängig bist. Und dann pikst du dir die Leute raus, die mal 2 Tassen Wodka zuviel getrunken haben. Ne ne nee

Weiß du Joy, ich hab nix dagegen, wenn du 4 mal im Jahr dir einen chilligen machst. Nur wäre das eine Kunst, es dabei zu lassen. Und nicht jeden Tag kiffen und sich an zwei Beispielen seine Drogensucht schönzureden. Da machste es dir sehr einfach. So schlau waren hier einige auch schon, Drogen verändern dich jeden Tag, Stückchen für Stückchen.

Und wenn du genau wissen willst, wie die dich verändern. Dann lass mal für 4 Wochen alle suchtmittel weg. ALLE ! Incl Alkohol und Zigaretten, probier das mal.

Und schau mal wie lange du es aushältst und vor allem wie bescheuert du dann alles empfindest. Du merkst erst was aus dir geworden ist, wenn du damit aufhörst. Jetzt betäubst du dich und dein schlechtes Gewissen immer weiter.

Dein Beitrag rechtfertigt nur deinen Konsum, deine Beispiele solltest du nicht an Leuten nehmen, die sich übersoffen haben. Sondern an denen die gar keine Drogen & Co nehmen und trotzdem lustig und chillig sind.

Ja Ja du glaubst es nicht, aber sowas gibt es auch SmileSmile
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lämmchen
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 09.02.2012
Beiträge: 3756

BeitragVerfasst am: 10. Sep 2014 11:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Joy,

ich finde Deinen Thread Titel total bescheuert. Ich würde an Deiner Stelle versuchen, ne Erdung in Form von Bildung, Sonne, Luft und Liebe zu bekommen, aber nicht mit Extasy und Konsorten.

Und in ein paar Jahren sprechen wir uns, hier, eventuell...wieder.

Nicht nur Mädels/ Frauen sind komisch bis peinlich wenn sie besoffen sind, nein, auch Jungs/ Männer sind das, aber nicht ALLE! Verallgemeinerungen sind mühevoll und unsinnig.

Ich wünsche Dir, das Du in Dich gehst, und die Welt mal aus nem anderen Blickwinkel betrachtest.

Gruss Lämmi
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campmaster
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 22.07.2012
Beiträge: 623

BeitragVerfasst am: 10. Sep 2014 16:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin mittlerweile total genervt von Menschen die denken, wer die dicksten Partys feiert hat mehr vom Leben! Aber wenn ich zurückblicke, wie ich ins Berufsleben gestartet bin und die anderen hab Kiffen, Feiern, Saufen sehen... ich war der letzte der nicht jeden Scheiss gleich mitgemacht hat, den das soll es ja jetzt nicht für den Rest vom Leben gewesen sein. Mit ca. 30 dann das Aufwachen! Andere haben studiert, nach der Arbeit 1-2 Stunden gelernt... was weiß ich... ne Führungsposition. Und ich immer gerade so nüchtern, daß ich die Filme verstehe die auf der Flimmerkiste laufen. Und jetzt wartet Scheißarbeit wartet auf mich, wenn ich Glück habe Smile und hoffentlich gesund bleiben!

Andere haben grad das 2. Kind in Arbeit, Familienkutsche, was weiß ich! Sicher bin ich nicht an allem selbst schuld, aber so ein Leben ohne sich regelmäßig mit irgendetwas abzudichten war ungewüscht,

Also joy, hör mal auf uns!
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Orhan1992
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 12.09.2014
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 13. Sep 2014 04:08    Titel: Antworten mit Zitat

Polizisten sind Tiere die das leben nicht verdient haben!
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