Die eigentliche Ursache der Heroin-Sucht?

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99Luftbarone
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 30.01.2015
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 31. Jan 2015 05:04    Titel: Die eigentliche Ursache der Heroin-Sucht? Antworten mit Zitat

Hallo zusammen. Ich habe mich jetzt mal ein wenig damit beschäftigt, aus welchem Grund die Leute Heroin nehmen, was sie beim ersten mal Heroin eigentlich erleben um danach abhängig zu werden (in vielen Fällen). Dabei stieß ich auf eine recht interessante These, die mir bisher auch recht einleuchtend scheint. Ich zitiere mal:
Zitat:
Die Erstursache für diese Heroinsucht vermute ich in dem Wissen von der Wirkung: habe ich einmal diese Euphorie und Unbeschwertheit erlebt, brennt sich diese Erfahrung unwiderruflich und sehnsuchtsvoll in mein Gehirn. Nichts scheint an dieses sorglose Gefühl heranzukommen, weshalb nichts außer diese Substanz dem Streben nach Glück entspricht. Jedoch wird man bei regelmäßigem Konsum diesen Anfangszustand nie mehr erreichen und läuft einer Illusion hinterher. Vermutlich wird auch mindestens unterbewusst alles andere positiv Erlebte im Leben mit dem Heroin-Rausch verglichen und erscheint dann ziemlich fade und nichtig. Bereits der einmalige Konsum von Heroin birgt also die Gefahr, einen Zustand zu erleben, dessen Glückseligkeit nie gekannt oder erahnt wurde, nun aber als erfahrenes Wissen vorliegt und Sehnsucht formt. Wer überdies schon Probleme mit regelmäßigem Drogenkonsum hat, sollte soviel Selbst(er)kenntnis mitbringen, sich nicht noch ein vielfach schwereres Laster aufzubürden.

(hier gefunden)

Hat jemand von euch mit Heroin Erfahrung und kann das bestätigen oder verwerfen? Leuchtet es anderen auch ein oder würdet ihr dem was entgegen halten? Ursachenerforschung sollte ja eigentlich das wichtigste bei einer Sucht sein nicht.
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BloKK
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 11.11.2014
Beiträge: 548

BeitragVerfasst am: 31. Jan 2015 05:19    Titel: Antworten mit Zitat

domenico und django sind da, wenn ich sie nicht verwechsel die experten aber eins kann ich dir dazu sagen. schon so oft opiate/opioide (morph. tili, tramal und shore) genommen und dennoch hab ich mit ner alksucht zu kämpfen, obwohl ich alk hasse. spricht denke ich für sich.
statistiken usw... entsprechen nicht der realität. maybe sagen sie einen anteil in % aber das kann man nie auf die mehrheit übertragen, jeder mensch tickt anders und in ner statistik ist mensch = mensch, falls verständlich.
einer ballert sich 24/7 shore, einer nur jeden abend, und einer nur am WE. aber laut statistiken werden alle als shore-konsumenten/junks angesehen. da gibts keine mitte, nur entweder (kein konsument) oder (junk).
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Django.
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Anmeldungsdatum: 10.11.2014
Beiträge: 786

BeitragVerfasst am: 31. Jan 2015 05:33    Titel: Antworten mit Zitat

Kann ich bestätigen...wenn du Depris/Sozialphobie/sexuelle Frustration hast...Opis deckeln das alles zu! Du fühlst dich zum erstenmal als "Mensch"!

Ich konnte das recht lange kontrollieren, aber irgendwann wird aus 1 mal die Woche 2 mal, dann 3 mal, dann 4 mal usw...Grund findet sich immer! Wink

Und ist wie mit der Jungfräulichkeit...das ist vorbei, irgendwann rennst du nur noch hinterher, um den Affen zu killen... Confused
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Domenico
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 19.04.2013
Beiträge: 3089

BeitragVerfasst am: 31. Jan 2015 05:36    Titel: Antworten mit Zitat

ja stimmt schon irgendwie ist aber nicht immer so.die meisten kotzen bei ersten mal
heroin rauchen oder bekommen es nur so dürftig hin das man es dann ein zweites und
drittes mal versucht und ab dann kommt es aber hin.das gefühl was ich durch meine
erste nase heroin hatte konnte man wirklich mit nichts vergleichen und das war
beim ersten schuss auch nicht anders.
jeder mensch ist aber anders.die einen bleiben drauf hängen,andere nehmen es ab und an
und ein paar gefällt es auch garnicht!
die meisten aber die ich kenne sind noch immer drauf!
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BloKK
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 11.11.2014
Beiträge: 548

BeitragVerfasst am: 31. Jan 2015 05:40    Titel: Antworten mit Zitat

Domenico hat Folgendes geschrieben:
ja stimmt schon irgendwie ist aber nicht immer so.die meisten kotzen bei ersten mal
heroin rauchen oder bekommen es nur so dürftig hin das man es dann ein zweites und
drittes mal versucht und ab dann kommt es aber hin.das gefühl was ich durch meine
erste nase heroin hatte konnte man wirklich mit nichts vergleichen und das war
beim ersten schuss auch nicht anders.
jeder mensch ist aber anders.die einen bleiben drauf hängen,andere nehmen es ab und an
und ein paar gefällt es auch garnicht!
die meisten aber die ich kenne sind noch immer drauf!


erstes mal hero: mit weed natürlich, so extrem geiles nodden. an dieses gefühl kam ich nie wieder ran. kontrolle hatte ich auch nie darüber und da meine connection in bau wanderte war das wohl meine rettung.
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CrazyMan
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 15.01.2010
Beiträge: 2110

BeitragVerfasst am: 2. Feb 2015 20:56    Titel: Antworten mit Zitat

Das “dem ersten Feeling hinterherlaufen“ wird immer wieder gerne behauptet, die Vorstellung hat auch etwas, dass da jemand sehnsüchtig etwas hinterher rennt. Tatsächlich ist es aber im Grunde Unsinn. Jedem sollte klar sein, dass das Anfluten, wie es in der ersten Zeit verspürt wird, aufgrund der Gewöhnung nicht mehr wahrgenommen wird. So dumm ist der sogenannte “Junkie“ nicht, als dass er das nach 500'fachem Konsumieren noch immer nicht gemerkt haben könnte. So als ob ein Mensch ohne Hirn immer wieder gegen eine Wand laufen würde.

Die Gründe für den fortgesetzten Konsum sind einfach. Die körperliche Abhängigkeit mit ihren Symptomen sowie das, was eben doch noch psychisch wahrgenommen wird, das Loslösen von Problemen, die antidepressive Wirkung, kurz, das als positiv empfundene Gefühl, dazu die Macht der Gewohnheit.

Die zugrundeliegenden Facetten, warum es so positiv in der Psyche schaltet, sind teils auf individuelle Probleme beruhend, teils neurophysiologisch (Abläufe im Gehirn) von Mensch zu Mensch verschieden.
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Arschbombe
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 03.10.2012
Beiträge: 528

BeitragVerfasst am: 3. Feb 2015 16:48    Titel: Antworten mit Zitat

Der Titel
Zitat:
"Die eigentliche Ursache der Heroin-Sucht?"
verwirrt mich ein wenig, nachdem was ich hier las, sollte er heissen "Warum macht H so schnell und gnadenlos abhaengig?"
Will ich jetzt mal nix zu sagen, kann mich den obigen Posts aber anschliessen.
Zum Titel aber, die eigentliche Ursache der H Sucht kommt fuer mich aus einer tiefen Sehnsucht. Es geht auch oft darum das Leben ueberhaupt aushalten zu koennen. Die meisten Junkies die ich kennengelernt habe, auch ich, leben mit emotionalen Defiziten, haben schon vor oder in der Pubertaet vieles verpasst, vieles wurde in der Erziehung nicht mitgegeben oder schlicht falsch vermittelt bis hin zum Missbrauch. So waren wir anfaellig fuer Drogen und irgendwann stand H vor der Tuer. Wer dann schon Drogenerfahrungen hatte, labil war, der musste die Koenigin nutzen um endlich frei zu sein. Denn mit dieser Droge wurden alle Probleme hinfaellig, emotionale Defizite wurden ausgeglichen, wir fuehlten uns frei.
Das nun entstandene und einzige Problem im Leben totaler Sucht wurde durch den Konsum und die damit verbundene Coolness schlicht ausgeschaltet.. Anschaffen, Kriminalitaet, Lug & Betrug, all das war mit H ertraeglicher als das Leben mit sich selbst und den eigenen Unzulaenglichkeiten ohne H in einer mehr als "kalten Gesellschaft".
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CrazyMan
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 15.01.2010
Beiträge: 2110

BeitragVerfasst am: 3. Feb 2015 17:45    Titel: Antworten mit Zitat

@Arschbombe
Jepp, das fasste ich unter individuellen Ursachen zusammen, die die entsprechende Person für das durch den Konsum als positiv erfahrene Gefühl noch empfänglicher macht.

Dabei muss nicht immer darum gehen, das Leben an sich auszuhalten. Obwohl ich mich ebenfalls in einer akut bescheidenen Situation befand, als ich in FFM zu einem der zig aufdringlicgen Anbieter ja sagte, obwohl ich etwas anderes suchte. Aber eines scheinen viele Dauerkonsumenten gemein zu haben: Neigung zu Depressionen (was auch nicht jedem unbedingt bewusst sein muss) und ein nicht sonderlich ausgeprägtes Selbstwertgefühl.

Man sagt, es gäbe ein warmes, angenehmes Gefühl, was sogar als Liebe beschrieben wird. Was auf jeden Fall zutrifft: Es radiert am Verlangen nach Liebe, so wie es viele Sehnsüchte und Interessen extrem dämpft. Was dara zu erkennen ist, dass Hobbies nicht mehr ausgeübt werden, dass das Verlangen nach Sex sinkt und das Ausgehen an z.B. Wochenenden wegfällt. Warum auch jemanden kennen lernen, wenn ohnehin kein großes Verlangen danach besteht, wie es vor dem Konsum vorhanden war.
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SAUBERMANN
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 27.03.2012
Beiträge: 1356

BeitragVerfasst am: 3. Feb 2015 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

ich mache keinen großen unterschied zwischen heroin und anderen opiaten. ob man jetzt von diamorphin, morphin, oxycodon, fentanyl, methadon oder tilidin abhängig ist, ist m.e. gar nicht so von entscheidender bedeutung. letztlich befriedigen fast alles opiate ja diese bestimmten sehnsüchte nach glück, frieden, entspannung, angstfreiheit, entspannung usw...

was hier schon oft genannt wurde, nämlich die sog. "psychischen defizite" findet man sicher häufig bei süchtigen. allerdings gibt es relativ viele menschen mit nem "psychischen knacks" und nicht alle davon nehmen drogen.

genauso hat umgekehrt nicht jeder konsument eine psychische störung.

man kann keine pauschale ursache für eine opiat- bzw. heroinsucht festlegen. dazu sind die konsumenten auch zu unterschiedlich, selbst wenn man viele ähnlichkeiten bei einigen junkies finden mag, so stellt man bei näherer betrachtung immer auch fest, dass konsumenten aus allen möglichen schichten, milieus etc. kommen.

ursachenforschung kann daher immer nur individuell betrieben werden.

denn die süchtigen unterscheiden sich ja auch in dem, was sie von der substanz erwarten: einige wollen möglichst breit sein und gar nix mehr merken, während andere noch arbeiten gehen, auto fahren usw. und gar nicht wollen, dass andere menschen ihren konsum bemerken. manche können davon gut schlafen, andere bleiben die ganze nacht wach...


eine sache ist mir aber doch immer wieder aufgefallen:
ICH KENNE EIGENTLICH NIEMANDEN, DEM HEROIN (BZW. EIN VERGLEICHBARER OPIATRAUSCH) NICHT GEFÄLLT!
die, die es probieren, mögen es in der regel auch. und das ist sicherlich sehr interessant, da opiate bzw. heroin die einzige/n substanz ist/sind, von der ich das behaupten kann.
und das zieht sich auch durch alle lager. früher, in den 90ern, gab es ja zb. noch ne größere techno- bzw. club-kultur (ich habs aber nur noch am ende mitbekommen, weil ich zu jung war und auch nie so n "technohead" war). da war es zb. lange zeit so, dass heroin total verpönt war. man konsumierte fröhlich xtc, speed, koks, lsd usw., aber schore war immer verschrien als "verlierer-droge"...
als dann immer mehr leute begannen, zum runterkommen mal n blech zu rauchen, gab es in der szene auch immer mehr süchtige... nach und nach blieben nämlich immer mehr auf dem zeug hängen...


was mir noch aufgefallen ist im laufe der jahre: ich persönlich mache ja -wie schon gesagt- keine so scharfe trennung zwischen dem konsum von heroin und dem von anderen opioiden. allerdings habe ich festgestellt, dass solche "typischen szeneleute" eher wenig bis keine erfahrung mit (und oft auch kein interesse an) anderen opiaten haben. die kennen neben heroin meist noch ihr eigenes substitut (und das oft nicht mal gut!) und das wars.

das scheint vor allem eine frage der bildung bzw. der gruppenzugehörigkeit zu sein. viele jüngere konsumenten kennen durch das internet häufig auch andere opiate als heroin. und dementsprechend sind ja auch immer mehr konsumenten dazugekommen, die auch andere opiate als H nehmen. manche user haben zb. mit subutex angefangen, dass sie von substituierten bekannten bekommen haben... diese entwicklung hat eventuell auch damit zu tun, dass es für viele leute angenehmer/einfacher ist, apotheken-opiate zu besorgen als heroin via drogenszene. und ganz sicher wird diese entwicklung verstärkt, weil die qualität von strassenheroin einfach nur noch miserabelst ist. als szenefremder braucht man erst gar keinen versuch starten, sich etwas zu holen. das ist derart schlecht, dass man besser gleich cappucino-pulver rauchen sollte...

aber am "mythos heroin" wird vermutlich auch das nix ändern.
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Seine Merkwürden
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 13.01.2014
Beiträge: 1028

BeitragVerfasst am: 3. Feb 2015 22:01    Titel: Antworten mit Zitat

Bei mir war es schon auch so, dass H. bzw. Opiate meine Defizite sehr gut ausgleichen konnten. Allerdings hatte/habe ich nichts zu vergessen oder zu verdrängen (meine Kindheit bzw. Vergangenheit überhaupt ist nicht sonderlich "aufregend"). Ich war nur schon immer übermäßig empfindlich und leicht aufregbar, schon die normalen Umgebungsreize machen mir oft zu schaffen, und das alles wird durch Opiate sehr gut "ausgeschaltet". Aber auf eine Weise, dass ich noch gut motiviert sein kann. Und wenn ich schlafen wollte, habe ich einfach etwas mehr genommen und dann ging das problemlos, ohne dass ich am nächsten Tag völlig gerädert aufgewacht bin, im Gegenteil. Das alles kannte ich so bis dahin nicht. Auch andere Drogen/Medikamente haben nicht ansatzweise so gewirkt. Opiate waren (oder sind eigentlich noch) für mich wirklich eine Art Wundermittel. Leider bekommt man sie eben nicht so leicht. Und selbst wenn, dann würde das "Wunder" wohl nicht allzu lange anhalten, da man sich eben leider sehr schnell daran gewöhnt, und irgendwann bleibt diese Wirkung halt weitgehend aus. Von daher bin ich jetzt eigentlich froh, dass ich damit aufgehört habe (ich hoffe, dass ich dabei bleiben kann, denn natürlich vergisst man diese Effekte nicht und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich spätestens in einem "schwachen Moment" wieder stark in Versuchung geraten werde).
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Seine Merkwürden
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 13.01.2014
Beiträge: 1028

BeitragVerfasst am: 3. Feb 2015 22:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ach so, dass man im Verlauf seiner "Konsumkarriere" immer nur dem ersten Turn hinterherläuft, kann ich auch nicht bestätigen. Die Wirkung nimmt natürlich mit der Zeit ab, gerade wenn man täglich bis mehrmals täglich über einen längeren Zeitraum konsumiert. Aber selbst dann ist es möglich, alles wieder "mit voller Wucht" zu erleben, wenn man mal eine zeitlang Pause macht. Bei mir war es sogar eher so, dass ich mich etwas an meine passende Dosis herantasten musste. Die ersten Male waren eigentlich gar nicht die besten. (Wobei ich allerdings nie gespritzt habe, einen "Kick" habe ich auch nie erlebt. Nur wirkt H halt deutlich schneller als etwa Codein, was natürlich an sich auch einen zusätzlichen Reiz hat.)
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still jacky38
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 26.12.2014
Beiträge: 98

BeitragVerfasst am: 3. Feb 2015 22:36    Titel: Antworten mit Zitat

@Seine Merk wurden
Respekt wie du das momentan hin bekommst.wie haste dich denn die ersten Tage abgelenkt?
War das echt so wie man oft liest das es klick gemacht hat?war es echt der Punkt an dem der Mensch Seine Merk wurden genug hatte?
Gruß,jacky
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oxygene
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 21.11.2014
Beiträge: 278

BeitragVerfasst am: 3. Feb 2015 22:40    Titel: Antworten mit Zitat

An Heroin hab ich mich bisher zwar noch nicht rangetraut, aber dafür nehm ich regelmäßig DHC. Trotzdem kann ich bei mir nicht von einer Sucht sprechen, da sobald die Toleranz zu hoch wird, ich immer einen Monat Pause dazwischen schiebe.

Ansonsten wird es mir auch zu unwirtschaftlich wenn ich für einen Turn über 120mg DHC benötige. (unretardiert) Also denke ich auch dabei an meinen Geldbeutel und der Turn ist nach dieser Zwangspause ja auch wieder viel schöner, denn das Gefühl wie beim ersten Mal kommt defintiv wieder zurück.

Ich konsumiere nur jeden zweiten bis dritten Tag- meist gegen Abend- und auch nur eine Dosis, ohne nachzulegen. Sobald die Toleranz zu hoch wird, lege ich eine Pause ein. Ich denke, das ist ein prima Konzept zur Suchtvermeidung, da kann eigentlich garnichts schief gehen. Man darf es halt nur nicht übertreiben, bzw. gleich mit einer zu hohen Einstiegsdosis anfangen, sondern sich allmählich von 60mg bis 120mg steigern.

Dann hat man länger was davon und es bringt trotzdem Spaß. Schließlich hält dieses entspannte Gefühl beim DHC bis zu einen Tag an und es hilft mir sehr gut mit meinem kranken Darm (Morbus Crohn).
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Steffire5
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 04.11.2014
Beiträge: 236

BeitragVerfasst am: 3. Feb 2015 22:51    Titel: Antworten mit Zitat

Mit Deiner kranken Birne meinst Du wohl @ oxypussy,

Du bist ja echt der Knaller, das beste Beispiel für totale B...,
und das alles im Griff zu haben
Ey sorry, nein ich entschuldige mich nicht, für gar nix hier!
Du solltest mir mal im realen Leben begegnen, hey das war ein Spaß Wink
Das Dir der shize noch nicht zu den Ohren raus quillt, oder bemerkst Du es gar nicht?!
Die Toleranz an Dummheit,scheint wohl bei manchen sehr hoch angestezt zu sein Wink
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Seine Merkwürden
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 13.01.2014
Beiträge: 1028

BeitragVerfasst am: 3. Feb 2015 23:00    Titel: Antworten mit Zitat

@jacky: ich weiß eigentlich selbst nicht so richtig, wie ich zu dem Schluss gekommen bin, dass ich aufhören will. Die ganze Zeit über, während ich konsumiert hatte, habe ich mir eigentlich gesagt, dass ich es nicht tun sollte. Daher wohl auch meine ganzen Beiträge hier im Forum zu dem Thema. Irgendwann habe ich mir dann, als ich mir eigentlich wieder was holen wollte, gesagt, ich warte erstmal ab, um zu sehen, ob ich nicht doch widerstehen kann. In der Zeit habe ich mir dann nochmal ganz bewusst alles vorgeführt, was gegen den Konsum spricht, habe es dann nochmal aufgeschoben, mir was zu holen usw. Und am Ende war ich an dem Punkt, dass ich gesagt habe, ich lasse es jetzt ganz. Vielleicht, weil ich gemerkt hatte, dass ich es schon noch schaffe, nicht zu konsumieren, obwohl ich es mir eigentlich leisten könnte (bis dahin habe ich immer nur pausiert, weil ich kein Geld mehr hatte). Insgesamt aber wohl deshalb, weil ich von Anfang an schon wusste, dass mich der H-Konsum letzten Endes nur fertig machen würde, vor allem finanziell.
Naja, ich schätze, dass es mir deshalb noch so verhältnismäßig leicht fiel, weil ich noch nicht so lange konsumiert hatte. Insgesamt war es ja nur knapp ein Jahr. Heroin hatte ich etwa so ein halbes Jahr genommen. Aber so wirklich "klick" gemacht hat es nicht. Ich habe nichts Schlimmes erlebt vorher oder so.

Besonders abgelenkt habe ich mich auch nicht. Bzw. schon, ich habe mich sehr auf das Studium konzentriert, da war ich aber schon die Zeit vorher dabei. Wobei das natürlich nicht leicht ging, gerade in den ersten Tagen. Und auch jetzt denke ich noch sehr viel ans Heroin. Daher denke ich auch, dass ich bestimmt noch lange nicht über den Berg bin. Manchmal gehe ich aus dem Haus und bin entschlossen, mir wieder was zu holen. Bisher habe ich es dann aber doch immer wieder gelassen. Insgesamt bin ich aber gerade sehr davon überzeugt, dass ich jetzt so weitermachen werde. Es wird auch immer leichter, habe ich den Eindruck. D.h. ich denke nicht mehr so oft daran und wenn, dann sind die Gedanken und Gefühle nicht mehr so quälend wie am Anfang. Und es ist mir halt wirklich bewusst, dass mich der Konsum letzten Endes fertig gemacht hätte bzw. fertig machen würde. Ich hätte mir das alles auf Dauer einfach nicht leisten können. Und damit hätte ich alles, was ich eigentlich erreichen will, nicht mehr hinbekommen. Diese Gedanken wirken bei mir jetzt schon ziemlich stark als Gegenmotivation, wenn ich doch mal wieder in Versuchung gerate. Ich hoffe, wie gesagt, dass das so bleibt.
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