Cannabis legalisieren

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iopiod
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 30.05.2014
Beiträge: 405

BeitragVerfasst am: 3. Feb 2015 13:22    Titel: Cannabis legalisieren Antworten mit Zitat

Die CSU will Nachrichtenberichten zufolge nächstes Jahr ein Gesetz verabschieden welches es chron. kranken Schmerzpatienten ermöglichen soll, cannabishaltige Medikamente von der Krankenkasse bezahlt zu bekommen bis hin zum Eigenanbau in den 4 Wänden.

Sollte sich nun endlich mal was bewegen in diesem Thema, könnte das der erste Schritt eines langen und schwierigen Weges sein, die Kiffer aus der Kriminalität zu befreien, in die sie eine vollkommen verfehlte Drogenpolitik erst hineinschickt? Was haltet ihr davon, glaubwürdig oder wieder nur heiße Luft?
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Lebkuchenmax
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 14.01.2015
Beiträge: 183

BeitragVerfasst am: 3. Feb 2015 17:38    Titel: Antworten mit Zitat

Im Grundprinzip haben wir ja einen korrekten Gedanken,Studien beweisen das Cannabis zum Beispiel bei Rheuma eine alternative zu Medikation darstellt. Schwierig wird nur die grenzen zu stecken... Wo kommen die Samen her? Wenn nicht selbst angebaut wird,wo kommt das Cannabis her?
Reicht ein simples Rezept nach dem Modell der USA?
Gras sollte auch weiterhin nicht unterschätzt werden, bei langfristigem Konsum kann Cannabis Bewusstseins verändernd sein.

Ich persönlich finde es richtig den schritt zu gehen , dennoch finde ich das es auch sinnvolle Argumente gibt,die dagegen sprechen.

Wenn gras bald als selbstverständlich bei chronisch kranken im Haus zu finden ist, wie verhindert man den Zugang zum Marihuana für minderjährige,oder unberechtigte im allgemeinen?

Zuletzt müsste dann ja auch eine Steuer folgen,die ebenfalls für Genussmittel wie Zigaretten und Alkohol anfällt. Dadurch wird gras etwas teurer,andererseits können so ebenfalls Qualität und Reinheit gewährleistet werden.

Ich finds gut!
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Berufskiffer
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 10.12.2014
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 19. Feb 2015 12:04    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Legalisierung in Deutschland werden wir mMn niemals erleben bei unserer Engstirnigen Anti-Drogen-Gesellschaft, in der die meisten der "Drogengegner" Gras nochnichteinmal von Kokain unterscheiden können...

So nach dem Motto: "Gras = Droge = Heroin = Junky"

Aber Alkohol wird akzeptiert obwohl gerade dieser mMn unberechenbar ist.
Wie oft kommt es vor, dass eine Alkoholisierte Person grundlos Aggressiv bishin zu gewalttätig wird - Sehr oft...
Oder wie viele Menschen sterben an Alkvergiftung, Unfällen durch Alkohol oder sogar durch den Entzug?

Und wie oft erlebt man das bei einer Bekifften Person - Extremst selten
Aber soetwas interessiert kaum jemanden in unserer Anti-Drogen-Gesellschaft denn dann müsste man sich ja WIRKLICH mit der Materie befassen und würde feststellen, dass man nur Blödsinn über diese "ach so böse Droge Cannabis" verbreitet hat und das will man ja schließlich nicht...
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Praxx
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 25.07.2014
Beiträge: 3203

BeitragVerfasst am: 19. Feb 2015 14:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ist ja schon mal ein Fortschritt, dass "medizinische Cannabisblüten" nicht mehr als alleiniger Versuch gesehen werden, eine Hintertür zu einer versteckten Legalisierung aufzustoßen - obwohl natürlich dieser Gedanke nicht ganz von der Hand zu weisen ist, siehe den Verlauf in den USA.

Die Einsicht, dass Legalisierung und regulierter Markt nach dem Versagen der Prohibition für den Konsumenten- und Jugenschutz unumgänglich sind, wird sich in unserer spritlastigen politischen Nomenklatura auf absehbare Zeit nicht durchsetzen lassen.

Ein sogar nur gering regulierter Markt sorgt bei uns zB dafür, dass gepantschter Alkohol nicht ständig Hunderte von Todesopfern fordert (wie zB im Prohibitionsland Indien), sondern der Konsument weiß, wieviel Alkohol in welcher Konzentration im Produkt enthalten ist und dass keine Verunreinigungen enthalten sind, auch wenn der Jugendschutz nicht ausreichend gewährleistet ist.

Konsumenten eigentlich weniger gefährlicher Substanzen werden hingegegen erheblichen gesundheitlichen Risiken durch gezielte Verunreinigung der Rauschdrogen mit gefährlichen Substanzen ausgesetzt, das Verbot der "Originalsubstanzen" sorgt auch noch für einen wachsenden Markt legal verkäuflicher, höchst riskanter Substanzvarianten.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Betonköpfe endlich aussterben und sich die Vertreter der strikten Prohibition fühlen können wie der Imam, der die Rotation der Erde abstreitet.

LG

Praxx
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Gregory
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 15.03.2010
Beiträge: 639

BeitragVerfasst am: 20. Feb 2015 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

WORD!Praxx
Es geht dabei ja eigentlich weniger um die
Einsicht das die Prohibition nie funktioniert hat,
als mehr um Geltendmachung von Machtansprüchen
dieser Holzköpfe.
Ein Schelm wer da denkt Die würden nicht gar selbst
vom illegalen Handel profitieren. Denn der illegale Markt
ist der einzige
der von der Prohibition profitiert.
Aber ob es nun einen Unterschied zwischen unseren
Politikern und der organisierten Kriminalität gibt,
daran zweifelt ja eh so mancher Wink
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