Hoax oder wahr: Babys von süchtigen Crystal-Müttern kommen..

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99Luftbarone
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 30.01.2015
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 24. Feb 2015 18:44    Titel: Hoax oder wahr: Babys von süchtigen Crystal-Müttern kommen.. Antworten mit Zitat

..bereits süchtig zur Welt? Habe da was richtig gruseliges gefunden:

"Eine kurze Spiegel-Reportage über scheinbar „süchtig zur Welt kommende“ Säuglinge von Crystal Meth abhängigen Müttern zeigt zwar die dramatischen Auswirkungen dieser Droge..."

gefunden: http://rauschmittelkunde.weebly.com/

Meine Frage: ist das wirklich so oder ist es ein medienhoax? Kann das auch bei anderen drogen passieren, wenn ja bei welchen?
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Soltau
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 06.11.2014
Beiträge: 1628

BeitragVerfasst am: 24. Feb 2015 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

Für was möchtest du das denn wissen?

Meine Meinung ist, jede drogensüchtige Frau, die sich schwängern lässt hat überhaupt kein Verantwortungsgefühl, sie verübt schwersten Missbrauch an einem ungeborenen Leben.

Was der Mensch mit sich selbst anstellt ist die eine Seite, was er anderen zufügt ist unfair und gemein,

Soltau
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andy1977
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 25.11.2010
Beiträge: 3229

BeitragVerfasst am: 24. Feb 2015 18:56    Titel: Antworten mit Zitat

Das trifft fuer fast alle drogen zu.deswegen soll man ja das rauchen vor der schwangerschaft aufhoeren.sonst bekommt das kind noch im mutterbauch,sowie entzug und in der entwicklung kann es erhebliche schaeden geben.oder schwangerschaft und codein,kommen da die kinder mit entzugssymptomen auf die welt ? Die mutter hat ja eine plazenta und ich glaub auch sowas wie eine plazenda schranke,bin mir nicht genau sicher welche stoffe,die heraus gefiltert bekommt.


lg andy


ps:sorry fuer rechtschreibung,schreib gerade mit einem tablet
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andy1977
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 25.11.2010
Beiträge: 3229

BeitragVerfasst am: 24. Feb 2015 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hier die Plazenta-Schranke
Plazentaschranke[Bearbeiten]





Fötus einer Katze mit mütterlichem Teil der Plazenta (6)
Eine der Funktionen der Plazenta ist die Plazentaschranke. Sie stellt eine passive Filtermembran dar, die mütterliches und kindliches Blut trennt und den Übertritt von verschiedenen im Blut gelösten Substanzen ermöglicht oder verhindert. Die dafür verwendeten Mechanismen sind Diffusion und erleichterte Diffusion, aktiver Transport, Diapedese und Pinozytose. Durch Diffusion gelangen Sauerstoff, Wasser, einige Vitamine, Alkohol, Gifte, Drogen und Medikamente in den Fötus. Glukose, Aminosäuren und Elektrolyte gelangen über erleichterte Diffusion und aktive Transportprozesse in das Kind. Proteine, Antikörper vom Typ IgG und Fette werden über Pinozytose transportiert. Viren und Bakterien können sich per Diapedese Zugang zum Kind verschaffen. Die Übertragung mütterlicher IgG-Antikörper ist besonders wichtig, da das Kind bis einige Monate nach der Geburt nicht ausreichend eigene Antikörper bilden kann (Nestschutz).

Durch Mikrotraumen in der Plazenta kann es zum Übertritt kindlichen Blutes in den mütterlichen Kreislauf kommen. Dies ist normalerweise ungefährlich, es sei denn, das Kind ist Rhesus-positiv, die Mutter jedoch negativ. In einem solchen Fall kann es zur Sensibilisierung der Mutter gegen kindliche Antigene kommen. Die Mutter bildet Antikörper vom plazentagängigen IgG-Typ gegen das rhesuspositive Blut, welche bei einer Folgeschwangerschaft in den fötalen Kreislauf gelangen und dort das Krankheitsbild des Morbus haemolyticus neonatorum auslösen.


Und hier der link dazu

http://de.wikipedia.org/wiki/Plazenta#Plazentaschranke


LG Andy

PS: Voll das Höllenscenario , Respekt für die Ärzte die sowas behandeln. Da merkt man den unterschied zwischen Beruf und Berufung
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musikera
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 07.11.2013
Beiträge: 928

BeitragVerfasst am: 24. Feb 2015 21:07    Titel: Antworten mit Zitat

Neugeborene mit Entzugsschmerzen...wie furchtbar...
Aber es ist Realität. Hab mal nen Doku gesehen...da waren auch Ärzte oder Pflegepersonal die berichteten was in einem Baby vorgeht bzw. wie es qualvoll schreit beim Entzug von HEROIN und Metha...

Als meine erste Frau und ich vor Jahren erfuhren das ein Baby unterwegs ist...hat meine Frau umgehend Turkey gemacht...die Sorge um das Baby hat sie zu Höchstleistungen angetrieben und den Affen irgendwie locker weggesteckt.

Deswegen hab ich Respekt vor Frauen die Entzug machen wegen dem Baby. Aber es gibt auch Frauen die es nicht machen oder schaffen...tragisch, weil Metha ja das Baby auch in der Plazenta erreicht...hier ist abdosieren das Mittel der Wahl.

Cool



PS. Sorry wegen den Rechtschreibfehlern aber ich schreib grad mit meinen Füßen
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graham
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 04.07.2012
Beiträge: 2205

BeitragVerfasst am: 24. Feb 2015 21:59    Titel: Antworten mit Zitat

es ist als mann auch immer leicht gesagt, jetzt hör mal auf, du bist schwanger...

ich möchte nicht im frauenkörper geboren sein..., fast immer und überall die arschkarte, daß ist nicht einfach, stell ich mir so vor...


aber die nachricht an sich ist ja nüscht neues; oder hab ich was verpasst?!


greetz
graham
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Praxx
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 25.07.2014
Beiträge: 3203

BeitragVerfasst am: 24. Feb 2015 23:28    Titel: Antworten mit Zitat

Bei Opioiden läßt sich das einigermaßen managen. Ab dem 2. Trimenon sollte man aber keinen Entzug mehr veranstalten, da der Foetus deutlich vor der Mutter Entzugserscheinungen bekommt. Da empfiehlt sich die Einstellung auf Buprenorphin, das ein deutlich geringeres Neugeborenenentzugssyndrom verursacht als zB Methadon. Mein erstes Subutex-Baby bekam nur an drei Tagen prophylaktisch Diazepam, obwohl gar keine Symptome vorlagen.
Kokainbabes sind oft behindert, für AMP und Crystal muss man das leider auch annehmen. Die Folgen des massiven Eingreifens in den Dopaminhaushalt während der Schwangerschaft können auch später alle möglichen Entwicklungs- und Verhaltensstörungen sein, ein spezifisches "Crystal-Baby-Syndrom" gibt es meines Wissens nicht.
Am schlimmsten und am häufigsten ist jedoch das "fetale Alkoholsyndrom", das in allen möglichen Ausprägungen auftreten kann und die Kinder lebenslänglich schwerst schädigen kann - ohne dass ein postpartales Entzugssyndrom auftritt.

Wenn ihr schon Drogen nehmt, sorgt bitte wenigstens dafür, dass ihr ordentlich verhütet!

LG

Praxx

PS: Kinder mit einem oder mehr süchtigen Elternteilen werden selbst zu über 50% früh und schwer abhängig von Alkohol und/oder Drogen! Wollt ihr das eurem Nachuchs wirklich antun?
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