Verfasst am: 20. Feb 2008 02:42 Titel: ist es so schwer uns zu verstehen
Hi an alle zusammen ich bin nun seit 9 monaten clean hab gut 4 jahre jeden dummen tag gekifft und die letzten 2 jahre gekokst davon die letzten 10 monate 2-3 gramm täglich. ich hab es alleine geschafft mit dem entzug wollte einfach nicht mehr und hab einfach nur jeden tag wo ich clean war geschrieben und geschrieben nun geht es mir gesundheitlich sehr gut und bin auch sehr glücklich aber dieser druck der manchmal kommt ist echt hart und dann wünsche ich mir einfach mal mit den menschen zu reden die mir sehr nah stehen eltern freundin oder freunde aber die sagen gleich nein du bist stark das geht gar nicht ist nur einbildung und dann reden sie hinter dein rücken das ich bestimmt wieder anfangen will das harte an der sache ist keiner hat bis jetzt mal gefragt wie den der entzug ist oder wie man mit dem alltag klar kommt wichtig ist bloss emrah keine drogen mehr nehmen aber wie du es machst ist deine sache sei stark........ Danke an alle zusammen
ich kann Dich sehr gut verstehen und weiß, was Du meinst.
Ich bin auch selbst seit 4 Jahren clean, habe ambulant entgiftet und war aber gleichzeitig bei Gesprächen bei der Drogenberatung.
Die Gespräche dort bei meiner Therapeutin haben mir sehr viel geholfen, gerade weil ich dort über Suchtdruck und eben alles, was Drogen betrifft, reden konnte.
Mit meinem "normalen" Umfeld redete ich da nicht drüber, weil es da eben nicht verstanden wird. Aber das ist ganz normal, denn da ist ja auch keiner vom Fach, verstehst Du?
Ich finde Gespräche schon sehr wichtig, aber eben mit Leuten, die sich damit auskennen, damit Du auch was davon hast, Dir was rausziehen kannst.
Wie wär's mit ner Selbsthilfegruppe? Da sind lauter Gleichgesinnte
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