Leviathan`s Seite

Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Drogen-Forum Foren-Übersicht -> Erfahrungsberichte
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Leviathan
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 30.03.2013
Beiträge: 946

BeitragVerfasst am: 23. Apr 2017 17:26    Titel: Leviathan`s Seite Antworten mit Zitat

Hallo liebe Community,

auf Anregung der lieben Yez mache ich hier meine Seite auf. Alle sind herzlich willkommen, mitzulesen, zu posten.

Ja, ich bin zwischenzeitlich sicher, dass Defizite während meiner kindlichen Entwicklung, gewisse "traumatische" Erlebnisse in der Vergangenheit zumindest mitursächlich für das Auftreten von Depressionen sind. Suchtmittelkonsum und eine Vergangenheit als Alk.-Abhängiger spielen sicher auch eine Rolle.

Dass meine Mutter mich in irgendeiner weise liebt, das glaube ich schon. Das steht aber nicht in Widerspruch dazu, dass sie mich nicht so annimmt, wie ich bin. Und dass ich damals unter Schägen mit dem Hosengürtel, oder dem Kleiderbügel oder einfach nur mit der flachen Hand mehr gelitten habe, als ich mir das eingestehen wollte. Kuscheln? Vielleicht gab es das, ich kann mich aber nicht daran erinnern.

Dass ich den Tod meines Vaters vor mehr als 27 Jahren noch immer nicht überwunden habe, scheint ebenfalls eine Tatsache zu sein.

Sicher rühren daher auch meine Verlustängste. Die Angst, dass meiner Frau etwas zustößt, dass ich ohne sie dastehen könnte...

Ich bemühe mich, einen Psychotherapeuten, der tiefenpsychologisch arbeitet und noch einen Platz frei hat, zu finden. Leider waren die ersten Anfragen erfolglos; keine freien Plätze. Viele Menschen benötigen psychologische Unterstützung. Wer heutzutage als Therapeut tätig ist, braucht Arbeitslosigkeit sicher nicht zu fürchten.

@caro, yez, dakini, mikel, jolina, fjara - und allen anderen - ich wünsche euch einen schönen Sonntag Abend.

Der Leviathan
Nach oben
Obelix
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 18.06.2011
Beiträge: 784

BeitragVerfasst am: 23. Apr 2017 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Leviathan,

eigentlich wollte ich Dich schon in dem Burpe Thread bez. der Verlustängste anschreiben. Ich kenne das sehr gut, bei mir geht das bishin zu Panikattacken und Todesängsten.
(Der ein oder andere kann sich vielleicht noch an mein Gejammer letztes Jahr erinnern. Rückblickend betrachtet steckte hinter den Todesängsten das Beenden einer Männergruppe plus der angetretene Urlaub von meiner damaligen Psychologin ; die Panikattacke war das Ergebnis weil ich in der TK mit der Assitenzärtzin einen heftigen, sehr massiven Flirt hatte, wir kannten uns auch schon ca. 9 Monate, und ich die TK dann verließ. Tinnitus habe ich bis heute noch davon im Ohr, der, sobald ich einen kiffe wieder verstärkt auftritt, dann aber auch wieder irgendwann verschwindet.)
Ich wollte jetzt nicht allzuviel von mir labbern..

Zu Dir:

Was genau denkst Du was in so einer tiefenpsychologischen Therapie passieren wird? Meinst Du so etwas lässt sich jemals wieder abstellen?
Ich habe Zweifel, aber deswegen schreibe ich Dich ja jetzt an...

Mein Therapeut meint halt indirekt: "Ja, damit müssen sie leben, leben sie zurück gezogen..." ...na ja, das mache ich ja so oder so schon, aber...hmmmm
Nach oben
Yez
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 20.04.2016
Beiträge: 1557

BeitragVerfasst am: 23. Apr 2017 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Leviathan ,

einen guten Therapeuten zu finden und dann auch noch mit Zeit, ist fast unmöglich.
Meiner zB. nimmt gar keine neuen Patienten mehr auf .
Und trotzdem muss man 3-4 Monate auf einen Termin warten .

Meine persönliche Erfahrung ist , bekommst du einen zeitnahen Termin,
taugt der Arzt nichts . ( Ausnahmen bestätigen die Regel )

Bleib am Ball und mit etwas Glück findest du einen adäquaten .

Lieber Leviathan, auch ich wünsche dir einen schönen Sonntag Abend.

Sobald du magst , schreibe gerne mehr von dir .
Es wird dir vielleicht auch helfen , mit einigen erlebten besser umzugehen.

Liebe Grüße

Yez
Nach oben
Lillian
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 22.05.2013
Beiträge: 3456

BeitragVerfasst am: 23. Apr 2017 19:47    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber , Levi,

sehr schön einen eigenen Thread zu eröffnen.

Hier wartet mal ca.1-1,5 Jahre auf einen Platz beim Therapeuten. Ich bekam aber den Tipp, bei der KV ( Kassenärztliche Vereinigung) meines Bundeslandes anzurufen und schwupp...Schon habe ich einen. Am nächsten Freitag. Letztes mal ging's mir halt echt nicht so gut, als das ich es dorthin geschafft hätte. Dieses Mal ist es auch leichter, weil ich halt nicht wie beim letzten Termin über 1 Stunden mit dem Bus fahren muss, sondern im Ganzen 30-45 Min. Min. unterwegs bin ( inkl. Fußmarsch).

Merkwürdig das sich hier kaum einer an die Liebe der Eltern erinnern kann. Ich meine man kuschelt idR ja doch auch noch mit 7 Jahren mit den Eltern. Darum denke ich, das die Saat der Liebe ausblieb. So traurig es auch ist und diese Verlustängste musst Du in den Griff bekommen. Stelle ich mir ganz schrecklich vor, ständig Angst um die Frau haben zu müssen, das ihr etwas passiert. Ist das nicht eine generalisierte Angstzustand? Dagegen kann man, bis Du zum Therapeuten kommen kann, auch erst einmal medikamentös behandeln lassen, dann während der Therapie auschliechen und weiuter an dem Thema arbeiten kann.

Von Herzen alles Gute.
Nach oben
Yez
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 20.04.2016
Beiträge: 1557

BeitragVerfasst am: 23. Apr 2017 20:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Lillian,

wo du von 7 Jahren und kuscheln schreibst , fällt mir gerade auf ,
heute Mittag war meine Erwachsene Tochter zu Besuch
und wir haben zu dritt auf dem Sofa ( kuschelnder weise ) einen Film gesehen.

Das ist für mich die beste Therapie 😍

Liebe Grüße

Yez
Nach oben
sonnschein
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 02.02.2016
Beiträge: 68

BeitragVerfasst am: 23. Apr 2017 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Leviathan!

Lange Zeit war ich in Behandlung bei einer systemischen Sucht-Therapeutin.
Das Erfahrene sollte von Grund an aufgearbeitet werden, um damit besser umgehen zu können. Gerade dann, wenn es einem doch so sehr im Alltag und in der Lebensqualität einschränkt, kann es sehr hilfreich sein.

Vergessen und verzeihen, dass kann man wahrscheinlich nie so wirklich, aber vergeben. Das macht es einem doch um einiges leichter im eigenen Leben, wenn man lernt damit umzugehen.
Flashbacks können einem immer wieder in ein tiefes Loch reißen.
Mir hat es damals sehr geholfen, die Thera, was ich heute davon umsetzen kann, steht auf einem anderen Blatt.

Der Mensch ist doch in gewisser Weise ein "Flucht-Tier", jeder flieht als erstes und überlegt dann die weiteren Schritte.
Viele fliehen in eine Sucht, um das erlebte nicht spüren zu müssen, sich betäuben,um sich der Konfrontation nicht stellen zu müssen.
Darüber reden und sich alles von der Seele schreiben, den Ballast los werden, ist ein guter Anfang.
Auch wenn es so manches mal doch weh tun kann. Die entstehende Reflexion...

Du erfährst von Deiner Frau bedingungslose Liebe und kannst dergleichen auch sicherlich zurück geben, obwohl Du wenig bis gar keine davon in der Kindheit erhalten hast.
Vielleicht hast Du die Fähigkeit der s.g. Resilienz entwickeln können.
Bin der Mg. das "klammern" und die Verlustängste bezüglich Deiner Frau, ist einfach nur eine Reaktion auf Deine Vergangenheit, Du willst fest halten an der Liebe und Wärme, die Dir einfach gut tut, Angst davor allein zu sein.
Nur das halt in extremer Art und Weise.

Ich persönlich, kann Dir nur dazu raten eine Therapie in Angriff zu nehmen.
Wenn Du dann der Meinung bist, es ist doch nicht so das wahre für Dich, kannst Du es immer noch sein lassen.
Nur irgendwann sollte man sich nicht mehr in der "Opfer-Rolle" der eigenen Kindheit sehen, sondern sollte diese durchbrechen und annehmen, lernen damit umzugehen.
Einige schaffen dies ohne Hilfe von außen, andere eben nicht.

Es gibt ein tolles Buch von Ben Furman "Es ist nie zu spät, eine glückliche Kindheit zu haben". Absolut empfehlenswert und einfach Spitze!

Ich wünsche Dir von Herzen Alles Gute für Deinen Weg!
L.G sonnschein
Nach oben
Jolina40
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 28.12.2015
Beiträge: 313

BeitragVerfasst am: 23. Apr 2017 23:10    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde es auch den richtigen Ansatz und auch wenn es wohl dauern wird bis du n Platz bekommst, du hast schonmal den ersten Schritt gemacht. Lass dich auf mehrere Wartelisten setzen und wenn du nicht warten kannst gibt es ja auch noch Psychatrien wo du die Zeit überbrücken kannst, ob mit Gesprächen, TagesKlinik oder ähnlichem, da lässt sich auch einiges deichseln.
Ich hab bei meinem Psychologen auch viel mitnehmen können, tu es bis heute, habe Abschied von meinem inneren Kind nehmen können, meinen Eltern verziehen und trotzdem kommen die Feelings ab und an hoch. Man/Frau sollte das schon mit professioneller Hilfe angehn wenn der Leidensdruck wie bei dir so hoch ist. Danach geht's dir sicherlich besser und dann wird es dir auch leichter fallen deiner Sucht zu trotzen.
Hoffe du bekommst rasch Hilfe, wünsche ich mir für dich und auch für deine Frau.
Schönen Restabend und morgen n guten Start in die neue Woche wünscht dat Jolina
Nach oben
Fjara
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 31.05.2016
Beiträge: 366

BeitragVerfasst am: 24. Apr 2017 12:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo lieber Levi🤗
Freue mich über deine Grüße .
Finde ich eine super Idee mit deinem Tagebuch , so hast du hier dein eigenes kleines Reich.
Ich lese hier eher mit, bin nicht so gut im schreiben und hab wenig Zeit. Werde aber immer im stillen mit lesen.
Schönen wochenstart und alles liebe 🍀

Ps. Ab Donnerstag reduziere ich auf 6 mg
Nach oben
Fjara
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 31.05.2016
Beiträge: 366

BeitragVerfasst am: 24. Apr 2017 12:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ps. Ja echt komisch mit dem kuscheln... erinner mich da aber echt nicht dran...
Tut mir so leid für alle, ich hatte ja ab 14 Jahre meinen Bruder zum kuscheln und dann meinen 2. hab beide ersten Jahre Groß gezogen. Und dann ja immer meinen Freund zum kuscheln gehabt. Ohne kuscheln ist doof.
Nach oben
Lillian
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 22.05.2013
Beiträge: 3456

BeitragVerfasst am: 24. Apr 2017 13:35    Titel: Antworten mit Zitat

Fjara hat Folgendes geschrieben:
Ohne kuscheln ist doof.


Ja, ohne kuscheln ist alles doof Cool Meine Brüder haben mit mir auch nicht geksuchelt. Wie denn auch, wenn man nicht weiß, das das wichtig, richtig und von nöten it und es nicht vorgelebt bekommt.


Wir sind die kranken ungeliebten Kinder Crying or Very sad Crying or Very sad
Nach oben
schattengewächs
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 26.07.2015
Beiträge: 1589

BeitragVerfasst am: 24. Apr 2017 13:53    Titel: Antworten mit Zitat

stimmt schon, kuscheln ist essentiell, damit die Seele gesundet.
Oft auch wichtiger als Sex, denn nicht viele Männer stehen auf "Kuscheln"- wenn es nicht "zum Ziel" Arrow Wink führt.
Mein Vater hatte null Körperkontakt zu uns. Manchmal meinte meine Ma: "G., kämm deinen Mädchen doch mal die Haare!"- (unbewußt wollte sie ein Minimum an Kontakt von ihrem "dritten Kind" zu den Kids herbeizwingen...)- das hat er dann auch getan: total genervt, lieblos, hat nur "autsch" wehgetan.
Meine Mutter war so engelsgleich-ätherisch (auch von der Physis)- also nicht schlank, sondern "richtig mager" (chronisch)- wir haben uns immer begrüßt, "wie Hühner" (hab ich ihr mal gesagt) - keine herzliche feste Umarmung, sondern drei Küsschen rechts, links, rechts, ohne Armeinsatz. Ich wollte sie oft umarmen, aber sie konnte es einfach nicht. Heul. Obwohl sie verbal schon ihre Liebe rübergebracht hat, physisch nicht- da hatte sie ihre "Grenzen" und ich - frühkindl. leicht autistisch, eben auch.
Angeblich hab ich mich als Kleinkind (nach meiner Entführung) gesträubt, von ihr angefasst zu werden. Dann ging s erstmal mit 7. Jahren ab in die "Kinder- und Jugendpsychiatrie... my.
Ich weiß nicht, ob ich das hier so rüberbringen kann, oder ob das irgendwer versteht. Confused
Im "Kuschel-bereich" -sprich: physische Wärme und Nähe erfahren, hab ich arge Defizite- hab dann später aber auch Typen gehabt, die mich (unabhängig von Sex und so weiter) auch in den Arm genommen haben, und (wenn ich das wollte) "wie ein Baby" gewiegt haben, - ich hab mich dann einfach in ihren Schoß gekauert und fühlte ich mich "wohlig-geborgen"...
Man muß halt erkennen, dass das, was man erlebt hat, nicht "befriedigend" war, nicht die eigenen Bedürftigkeiten abgedeckt hat,- aber! man kann das durchaus nachholen, denke ich! Mit den richtigen Menschen...
Kuschelige Grüße vom schattengewächs! Cool
Alles Gute für dich, Levi, bist ja echt ein total sensibler und liebenswerter Mensch (so jedenfalls kommt es "durch die Leitung" für mich rüber!)-
Nach oben
schattengewächs
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 26.07.2015
Beiträge: 1589

BeitragVerfasst am: 24. Apr 2017 14:12    Titel: Antworten mit Zitat

jetzt bin ich schon wieder am heulen. echt schlimm ist das.
Bin ja auch im Hormontief und eh fertig.
Ich erinnere mich an eine Szene: ich kam aus der Dusche, und mein damaliger Lebensgefährte hat mich total lieb mit einem Handtuch "abgetrocknet" (null sexuell, es war nur einfach viel "Liebe" dabei) Exclamation - und ich fing an zu weinen. Kam gar nicht mehr raus, aus dem Weinen und er war voll verdutzt:
Ich: "du gibst mir wohl energetisch gerade das, was mir oft gefehlt hat..."-

Es gibt ja zig Qualitäten, die durch "physische Berührung" transportiert werden... dakini weiß es. Eine Umarmung kann bei mir "nix auslösen"- weil sie nicht "von Herzen" kommt, oder mich schier überwältigen, weil so viel Seele mitschwingt, im Energie-bereich. Sowas spürt man eben, wenn man sensibel oder hs ist.

Das gleich gilt für Massagen.
Bei mir ist "verbal" also auf der Ebene der klientenzentrierten Gesprächs-therapie nix mehr rauszuholen! Schließlich habe ich lebenslänglich Therapeuten besucht und einige Wenige konnten auch "helfen"- erkenntnis-theoretisch.
Das reicht mir nicht, um zu "gesunden"- denn die Krux der Sache ist, dass unsere Traumata in einer Zeit stattfanden, wo Sprache (und Hirn) noch gar nicht existent waren. *plink* - in der frühesten Kindheit.
Und dort muß wieder angesetzt werden. (zumindest bei mir)-
sorry, levi, ich bin schon wieder "bei mir" und meinen Probs. Evtl kannst du ja was "für dich" rausziehen...
Nach oben
Yez
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 20.04.2016
Beiträge: 1557

BeitragVerfasst am: 24. Apr 2017 15:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Schattengewächs,

ich weiß genau was du meinst in punkto Umarmung.
Manchmal hat mein leiblicher Vater für nur 3-4 Sekunden seine Hand auf meine Schulter gelegt ,
aber dieser kurze Augenblick war so voller liebe und Gefühl,
dass ich selbst jetzt noch davon Zähren kann und seine Liebe spüre .

Eine ehrliche herzliche Berührung gibt sehr viel Kraft .

Es gibt nur wenige Personen die ich bei einer Begrüßung umarme,
dafür aber von Herzen ( beidseitig )


Hallo Leviathan,

wie geht es dir heute ?

Liebe Grüße

Yez
Nach oben
mikel015
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 27.03.2015
Beiträge: 2803

BeitragVerfasst am: 24. Apr 2017 16:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Levi,
es gibt wohl nichts, dass nicht auch negative Folgen/Seiten haben kann, eine Psychtherapie ist sicherlich nichts, wo es "einfach" so vorwärts geht und alles besser wird, das geht auch mit Rückschlägen, Zweifeln, Ängsten einher .Es wird sicher nicht einfach und kostet Kraft. Nimm Dir Zeit, den/die richtige Therapeuten/Therapeutin für Dich zu finden, das ist das Wichtigste. Ansonsten bist Du sehr mutig und kannst stolz auf Dich sein, denn Du hast erkannt und angenommen, das Du Hilfe brauchen könntest. Ich wünsche Dir viel Kraft und Erfolg...

achja..."kuscheln"...ab und zu ist das mal in Ordnung, aber ich kanns nicht lange ... das wird mir dann zuviel...sollte mans nicht übertreiben...Very Happy



L.G.
Mikel


P.S.
Manchmal ist das Gespräch mit meiner Süssen, guter Sex oder ein zünftiges Besäufnis mit nem Stikki die beste Therapie für mich... Wink
Nach oben
sonnschein
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 02.02.2016
Beiträge: 68

BeitragVerfasst am: 24. Apr 2017 18:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Leviathan!

Meine erste Frage gilt selbstverständlich Dir.
Wie geht es Dir? Hoffe, die durch das Schreiben entstandene Reflexion hat Dir nicht zu sehr zugesetzt?!
Gleichzeitig vorab ein dickes Sorry für nachfolgendes oT, dies ist Dein Thread, nur ich muss das los werden, vielleicht hilft es Dir ja auch in unbewusster Weise.

@ Schattengewächs

Ohne dies jetzt negativ aufzufassen, ohne gleich "an die Decke zu gehen", ohne Dich persönlich anzugreifen:
Ist Dir beim schreiben Deiner Zeilen etwas aufgefallen?
Meine grauen Zellen haben mittlerweile etwas gelitten, nur ich kann mich seeehr gut an Deinen Th- Erwachsene Kinder aus Sucht-Familien..- erinnern.
Wir(auch ich) hatten nahezu zum Anfang des Th eine "heiße" und offene Unterhaltung über dieses Thema.
Bis (muss ich jetzt lügen) Schneemann? aufgetaucht ist, zusammen mit einem Troll und besonders Dir, die " Meinung gegeigt" haben, bezüglich Therapie und Aufarbeitung der Kindheit.
Auch er war der Meinung, dass Du dich im Kreise drehst, eine Thera angebracht wäre um wieder halbwegs auf die Beine zu kommen, bezüglich deines Suchtverhaltens und der Kindheit.
Er schrieb damals, vor über einem Jahr, das Du in den nächsten Jahren genau da stehen würdest, wo Du damals standest, wenn Du dir nicht fachlich helfen lässt.

Bist Du mittlerweile einen Schritt weiter gekommen? Oder hast Du dich die Zeit über irgendwie nur im Kreis gedreht? Weder vor, noch zurück...
Beim lesen von Deinem Post, ging mir sofort der Gedanke in den Kopf: und wieder kommen die Erinnerungen bei Dir hoch, wie vor über einem Jahr, wieder ziehen sie Dich runter und der Kreis dreht sich weiter, wieder fängst Du von vorne an, alles unerträglich und die Sucht geht weiter und tiefer ...auf Dich bezogen.
Oder bist Du in der Zwischenzeit etwas gefestigter geworden und kannst besser damit umgehen?

@Leviathan
Ohne zu neugierig zu sein, Du musst das auch nicht beantworten, mich würde interessieren ob in Deiner Familie, von den Eltern her, ein Suchtproblem geherrscht hat?
Könnte Dir dahin gehend einen Geheimtipp geben, der Dir helfen könnte, die Zeit bis zur richtigen Therapie zu überbrücken.

Nochmals, Sorry für oT!
L.G sonnschein
Nach oben
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Drogen-Forum Foren-Übersicht -> Erfahrungsberichte Alle Zeiten sind GMT + 2 Stunden
Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8  Weiter
Seite 1 von 8
Gehe zu:  
Impressum & Rechtliches
ForenübersichtIndex   SucheSuche   FAQFAQ   LoginLogin