Substitol, retadiertes Morphin

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Mäverig
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Anmeldungsdatum: 03.08.2016
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: 14. Sep 2017 21:58    Titel: Substitol, retadiertes Morphin Antworten mit Zitat

Abend zusammen!

Bin jetzt glaube knapp 10 Monate in Substitution. Mittlerweile 45mg Methadon, vor paar Wochen noch 50mg. Und das ohne mir von dem Abdosieren was zu sagen!
Am Anfang war es ganz ok auf 50mg, aber mittlerweile bin ich überhaupt nicht mehr zufrieden.
Erhöhen will mein Arzt auch nicht, obwohl ich das Gefühl habe, dass es keine 24h wirkt und ich immer wieder mal Schmerzen, Kälte, Unruhe, Schlaflosigkeit und auch keine Motivation mehr habe.

Ist das die Toleranz oder wegen den 5mg weniger?

Jetzt habe ich öfters gehört, dass auch retardiertes Morphin zugelassen sei zur Substitution.
Auch darauf sprach ich meinen Arzt an, aber irgendwie hat er sich nur rausgeredet. Eine Überweisung habe ich bekommen für ein psychologisches Gespräch um eventuell eine Zusatzmedikation wegen Depression oder ADS zu bekommen. Verstehe aber nicht wie z.B.Methylphenidat bei Depression, Unruhe und Schlaflosigkeit helfen soll.

Warum wird dieses Retard-Morphin so wenig eingesetzt und könnte das vielleicht eine Lösung für mich sein?

Auf jeden Fall hab ich so kein Bock mehr. Kommt mir so vor als sollen "Die assozialen Junkies zufrieden sein mit dem was sie bekommen"

Irgendwann ist auch das letzte bisschen Glauben verschwunden...
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Domenico
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 19.04.2013
Beiträge: 2808

BeitragVerfasst am: 15. Sep 2017 02:12    Titel: Antworten mit Zitat

guten abend maverick,ich kenne das problem mit solchen ärzten zum glück nur vorm hören sagen von
meinen freunden die in koblenz und neuwied was reine subtipraxen des selben
ärzteehepaars sind substituiert werden.und die sind auch so drauf ewig auf take home warten und solche dinger halt.
ich kann dir aber sagen was dir gegen depressionen hilft aber nur in verbindung
mit deinem subtitut und das ist Fuoxetin bei mir jedenfalls und ich habe fast alle ad's durch gehabt bis ich auch wegen meiner zwangstörung auf dieses ssri gestossen bin und es hilft gegen die zwänge wie auch gegen depris.
aber was die logischer weise net weg nehmen sind die leichten entzugsymptome die du beschreibst!
da hilft nur eine aufwertung deiner dosis oder wochenlang halbaffig sein bis sich die dosis angepasst hat.bei mir hat das nicht funktioniert ich bin aber nicht du und du solltest wenn dein arzt da nicht mit sich reden lässt einfach versuchen diese paar wochen auszuhalten du könntest dir von einem pschiater ein nichtbenzo bzw.abhängigmachendes medi namens opipramol aufschreiben lassen es hilft besser als doxepin oder mirtazapin es ist ein tetrazyklisches antidepressivum.
natürlich kannst du keine benzowirkung erwarten aber da man seine dosis ja metha/pola/tex ja immer morgens bekommt hilft es einem so ab 100mg was sich viel anhört aber nur 2 tabs sind einzuschlafen.du könntest auch erstmal mit einer versuchen.
und aufgeschrieben bekommst du es bestimmt wenn du sagst das dir doxepin usw. nicht geholfen hat wenn das der wahrheit entspricht oder weil es dir gerade entgegen kommt denn potenter ist opipramol denn es ist in erster linie ein beruhigungsmittel!
also mehr kann ich dir auch nicht sagen wenn du so einen arzt hast klar gibt es andere möglichkeiten über die paar wochen mit weniger entzug bis garkeinem entzug zu kommen aber da dich das nur noch in eine schlimmere körperliche abhängigkeit bringen würde erzähle ich erst garnichts davon!
und du musst nicht so lange aushalten in der regel bis sich deine dosis angepasst hat.so ca 2-4 wochen aber jeder mensch ist unterschiedlich vergiss das nie.gruss Vittorio
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Mäverig
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Anmeldungsdatum: 03.08.2016
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: 15. Sep 2017 02:36    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die Antwort.

Ja Opipramol hab ich zuhause (im "wie gehts euch-Thread" hab ich dir auch Fragen zu dem Mittel gestellt) und zufällig eben eine 50mg genommen.

Bin mir immer nicht so sicher wie das bei den ganzen AD ist, wenn man sie nicht regelmäßig nimmt.
Also ob es dann Ups and Downs gibt, aber wenn es auch als Beruhigungsmittel zugelassen ist, dann müsste es doch auch für kurze oder einmalige Perioden gedacht sein?!
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Domenico
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Anmeldungsdatum: 19.04.2013
Beiträge: 2808

BeitragVerfasst am: 15. Sep 2017 02:43    Titel: Antworten mit Zitat

ja definitiv würde ich sagen aber ich bin kein arzt ich weiss nur das auch meine oma das nimmt und keine probleme damit hatte wenn sie es nur ab und zu bei bedarf einnahm.google es mal bei wiki da steht alles was du über opipramol wissen musst!
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Praxx
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Anmeldungsdatum: 25.07.2014
Beiträge: 2843

BeitragVerfasst am: 15. Sep 2017 13:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiß, dass in den Anfangszeiten der Substitution eine Praxis in Krefeld Patienten "heimlich" abdosiert hat - die Menge Lösung im Fläschchen blieb gleich, der Methadongehalt wurde sukzessive reduziert.
Trotzdem wurden die Patienten sofort rückfällig, als sie erfuhren, dass sie schon seit Wochen, manchmal Monaten, vollständig entzogen waren...

Soll heißen: Entzug findet oft ausschließlich im Kopf statt!

@Mäverig: Bei einer minimalen Dosisreduktion entzügig? Das wäre nur zu erwarten, wenn du "fast-metabolizer" bist.

Bitte einfach mal deinen Arzt um eine "Talspiegel-Bestimmung" - wenn der Methadonspiegel 24 Stunden nach der letzten Einnahme unter 100ng/ml liegt, könnte das tatsächlich sein.

Methadon wird über das Cytochrom P-450 abgebaut. Das gibt es zahlreiche Medikamente, die den Abbau hemmen oder beschleunigen können. Antibiotica, Antiepileptica, bestimmte HIV-Medikamente, aber auch Grapefruitsaft oder Johanniskraut machen solche Wechselwirkungen.

Überall im Netz gibt es CYP-450-Wechselwirkungstabellen ("CYP 450 Interactions"). Du musst da nachsehen, wo bei "Substrat" Methadon steht. "Inducers" beschleunigen den Abbau, "Inhibitors" hemmen ihn.

Musst du Medikamente nehmen, die Interaktionen auslösen, solltes du tatsächlich einen Wechsel auf Substitol verlangen können - Morphin wird nur "glucuronidiert" und über Harn und Stuhl ausgeschieden, unabhängig von CYP 450

LG

Praxx
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rock
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Anmeldungsdatum: 16.03.2015
Beiträge: 2172

BeitragVerfasst am: 15. Sep 2017 14:34    Titel: Antworten mit Zitat

Praxx hat Folgendes geschrieben:
Trotzdem wurden die Patienten sofort rückfällig, als sie erfuhren, dass sie schon seit Wochen, manchmal Monaten, vollständig entzogen waren...

Ei, das ist böse und wirft gar kein gutes Licht auf Unsereins Wink
Cheers
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Mäverig
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 03.08.2016
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: 15. Sep 2017 17:23    Titel: Antworten mit Zitat

Praxx hat Folgendes geschrieben:
Ich weiß, dass in den Anfangszeiten der Substitution eine Praxis in Krefeld Patienten "heimlich" abdosiert hat - die Menge Lösung im Fläschchen blieb gleich, der Methadongehalt wurde sukzessive reduziert.
Trotzdem wurden die Patienten sofort rückfällig, als sie erfuhren, dass sie schon seit Wochen, manchmal Monaten, vollständig entzogen waren...

Soll heißen: Entzug findet oft ausschließlich im Kopf statt!

@Mäverig: Bei einer minimalen Dosisreduktion entzügig? Das wäre nur zu erwarten, wenn du "fast-metabolizer" bist.

Bitte einfach mal deinen Arzt um eine "Talspiegel-Bestimmung" - wenn der Methadonspiegel 24 Stunden nach der letzten Einnahme unter 100ng/ml liegt, könnte das tatsächlich sein.

Methadon wird über das Cytochrom P-450 abgebaut. Das gibt es zahlreiche Medikamente, die den Abbau hemmen oder beschleunigen können. Antibiotica, Antiepileptica, bestimmte HIV-Medikamente, aber auch Grapefruitsaft oder Johanniskraut machen solche Wechselwirkungen.

Überall im Netz gibt es CYP-450-Wechselwirkungstabellen ("CYP 450 Interactions"). Du musst da nachsehen, wo bei "Substrat" Methadon steht. "Inducers" beschleunigen den Abbau, "Inhibitors" hemmen ihn.

Musst du Medikamente nehmen, die Interaktionen auslösen, solltes du tatsächlich einen Wechsel auf Substitol verlangen können - Morphin wird nur "glucuronidiert" und über Harn und Stuhl ausgeschieden, unabhängig von CYP 450

LG

Praxx


Danke schonmal Praxx!

Bei mir war es halt so, dass ich erst gar kein Metha wollte und dann nur wenig und mein H-Tagesbedarf habe ich vor dem Programm ca. halbiert oder sogar mehr.
Nur ganz runter hab ichs halt nicht geschafft.

Eigentlich muss ich außer dem Metha nichts nehmen, aber nehme eben bei Bedarf mal Diazepam, Opipramol oder ähnliches, die ich halt nicht vom Arzt habe.
Werde aber mal in den Tabellen nachschauen. Sehe gerade z.B. Grapefruits hemmen den Abbau. Das trifft sich gut, da ich sie gerne esse. Wink
Und nach dieser Talspiegel-Bestimmung werde ich mal fragen.

Auf H hatte ich irgendwie mehr Schwung im Leben, hab ja auch gearbeitet.
Obwohl es depressive Phasen immer gab.
Und ich denke Morphin treibt mich vielleicht ein wenig mehr an.
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Mäverig
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Anmeldungsdatum: 03.08.2016
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: 15. Sep 2017 17:29    Titel: Antworten mit Zitat

@Praxx: Passt vielleicht nicht ganz, aber kann man bei den UK`s auch Pseudoephedrin oder Dextrometorphan feststellen?

Ich trinke nämlich in letzter Zeit das Metha nicht mehr auf einen Riss sondern über den Tag verteilt und morgens hab ich öfters mal Schmerztabletten mit Pseudoephedrin genommen, die ich gut fand.
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nebukadnezar
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 26.08.2015
Beiträge: 3451

BeitragVerfasst am: 15. Sep 2017 18:14    Titel: Antworten mit Zitat

rock hat Folgendes geschrieben:
Praxx hat Folgendes geschrieben:
Trotzdem wurden die Patienten sofort rückfällig, als sie erfuhren, dass sie schon seit Wochen, manchmal Monaten, vollständig entzogen waren...

Ei, das ist böse und wirft gar kein gutes Licht auf Unsereins Wink
Cheers


Yes, verfluchte Psyche Twisted Evil ,merke auch, dass wenn ich bei meinen Eltern bin, die Oxys im Schrank mich flehentlich anbrüllen...na gut, trinke ich halt ne Flasche Wasser, hilft auch : Wink

LG N
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Domenico
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 19.04.2013
Beiträge: 2808

BeitragVerfasst am: 15. Sep 2017 20:06    Titel: Antworten mit Zitat

tja das ist der berühmte placeboeffect.die psyche des menschen ist unergründlich
und spielt bei jedem entzug eine riesen rolle!
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Freder
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Anmeldungsdatum: 09.07.2016
Beiträge: 64

BeitragVerfasst am: 16. Sep 2017 18:04    Titel: Antworten mit Zitat

jupp die liebe psyche. Umso mehr Entzüge ma mitgemacht hat umso besser weiss ma was auf einen zu kommt und umso eher spürt ma es dann auch wenn auch evtl nur Einbildung...Ist bei mir das selbe: denke immer in der früh brauch ich erstmal mein Subu um richtig in Schwung zu kommen aber wenn mal n schönes Wochenende mit Freunden oder im Urlaub ist merk ichs nichtmal wenn ichs erst am Abend nehme..
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Domenico
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Anmeldungsdatum: 19.04.2013
Beiträge: 2808

BeitragVerfasst am: 17. Sep 2017 01:40    Titel: Antworten mit Zitat

hi freder,ja bei tex ist das ganze auch etwas anders jedenfalls bei mir.das hält extrem lange und mir ging es auch öfters so das ich die einnahme vergessen hatte.ich war aber
nur ein jahr auf tex dann hab ich wieder zu pola gewechselt denn meine angst-
störungen wurden durch subutex immer schlimmer nur deswegen hab ich wieder
zurück gewechselt.aber es ist gut wenn du damit gut klarkommst denn es ist ein
gutes medikament und einzigartig als antgonist welcher alle opiate von den rezeptoren verdrängt,ist kein angenehmes gefühl wenn man die tex zu früh nimmt
hab ich erlebt trotz na extra dosis pola hat es mehr als 2 tage gedauert bis der scheiss wieder einigermassen normal war!
und naloxonaffe ist schlimmer und intensiver aber geht zum glück nur ca. 2 stunden aber ich dachte echt ich würde verrecken damals!
darf ich dich was fragen wie lange bist du schon von opiaten gefangen?(ich nenne es mal so,unabhängig wie gut der einzelne damit klar kommmt)bei mir sind es mittlerweile 16 jahre in etwa davon mehr als 12 in substitution bei drei verschiedenen ärzten!und ich bekomme auch zu viele medis ich bekomme ja vom psychiater fluoxetin was auch wirklich gegen die zwänge und die depris hilft,dann lyrica was wirklich einen guten turn macht aber scheiss abhänigig macht!
echt der affe von lyrica ist mit der widerlichste,finde ich!
dann bekomme ich zum schlafen noch zopiclon und von meiner subtiärztin bekomme ich wegen meinen angst-und panikstörungen rivotril alle zwei wochen 50stück a 2mg und das ist zu viel.
aber sowieso ich nehme es nicht jeden tag weil meine tolleranz bei benzos so hoch ist das die packung bei mir nur höchstens 5 tage reicht.und den rest muss ich mit den ängsten leben aber immer noch besser als nochmal körperlich von benzos drauf zu sein.das hatte ich schon zwei mal.einmal dias gemischt mitzugekauften rohypnol und einmal mit tavor ich wurde beide male in einer stationären entgiftung
runtergeholt und es dauert ewig bis man sich wieder ein bisl besser fühlt trotz
subtitution parallel.
ich habe jetzt 12 stationäre entgiftungen in verschiedenen bundesländern hinter mir und ich hab eigentlich keine kraft mehr denn jede entgiftung wird schwerer
so ist das leider und da spielt die psyche eine grosse rolle vor allem unterbewusst!
meine letzte war die schlimmste ich habe da von ca.16ml pola,rivotril,ca.2100mg lyrica pro tag und von zopiclon entgiftet und die penner haben mich innerhalb von anderthalb wochen auf null geholt!selbst bei mir in rheinland pfalz hat man mindestens drei wochen für ein bis zwei präparate aber es waren vier und ich bin weil ich mit dieser entgiftung in der nähe von ulm in südwürttemberg gute erfahrungen hatte und am telefon eigentlich ausgemacht war das ich wieder 60 tage langsam entgiften und auf subutex ausschleichen lassen kann da in gefahren.
aber was ist ich fahre den scheiss langen weg und auf einmal ist der oberarzt nicht mehr da und nur lauter unqualifizierte ärzte die nichtmal ihren facharzt hatten geschweigedenn irgend eine ahnung von sucht hatten.es war wirklich die hölle auf erden.
ich war rund um die uhr schlimmer entzügig(ausser morgens drei stunden ruhe nach der einnahme vom pola was aber von anfang an gekürzt wurde und jeden tag um einem ml reduziert)als beim turboentzug als ich die tex zu früh nahm meine haut hat so gebrannt als wenn mich jemand angezündet hätte und die schübe wurden immer länger und die abstände immer kürzer und dann musste ich 48 stunden komplett aussetzen ich bin fast durchgedreht denn die kombi aus pola und lyrica in den mengen waren das hauptproblem daher auch der heftige entzug
und dieser widerliche tastsinn.dagen war der durchfall und die schmerzen und die restless legs oder wie ich es nennen soll und alles symptome die ich noch gleichzeitig hatte nichts das schlimmste war echt dieses brennen auf der haut!
hatte ich vorher auch in keiner entgiftung so gehabt.lag aber auch daran das der chefarzt mich im turbotempo von zu vielen substanzen entzogen hat und die umstellung auf tex lief auch scheisse das war die krönung denn ich habe nach denn zweiten 2mg subutex(eigentlich geht man den ersten tag mindestens bis auf 16mg)wurde ich immer mehr entzügig je öfters ich nach zwei stunden die 2mg tabs bekam konnte ich nach der fünften net mehr und habe keine mehr geholt denn ich war so scheiss enzügig es ging nicht mehr die haben alles in dieser entgiftung falsch gemacht was man nur falsch machen kann.die haben mir schon den zweiten tag nur noch direkt 8mg gegeben und dabei blieb es auch.normal so kannte ich es von den entgiftungen davor,nimmt man die ersten zwei tage hohe dosen,damit die rezeptoren komplett besetzt sind,aber hier war das nicht so!und nach weiteren fünf oder sechs tagen in dem zustand das es mir bis mittags einigermassen ging und den rest des tages wieder dieser heftige enzug einsetzte
hab ich dann die schnauze voll gehabt ich hab morgens um sieben schnell die 8er tex genommen so lang wie möglich im mund gehalten dann schnell meine sachen gepackt ein taxi gerufen ,dem pfleger bescheid gesagt das ich gehe und dann bin ich mit dem taxi ins reisbüro und hab mir ein ticket besorgt und dann noch in den hit um 2 wotka zu holen denn mit meiner angststörung zug fahren ging garnicht ich hatte ja nur eine 8er tex drinnen die mir gegen angst nicht hilft im gegenteil.
ja dann hab ich die beiden 0,1 wodka geleert und bin nach hause gefahren.und
ich habe dann die zwei tage bis zur therapie nur lyrica und zopiclon genommen und es ging und da wurde mir nochmal bewusst das der lyricaentzug der schlimmste ist denn mir ging es nur mit lyrica so gut das ich so gut wie nichts mehr vom affen spürte.zwei tage später bin ich in therapie gefahren.
war schon echt krass!die zeit in der entgiftung und der wechsel mit vier verschiedenen zimmerkollegen kam mir wie monate vor,so schlecht ging es mir!
ich hatte einen korrekten alki auf meinem zimmer er hiess Darius und war pole wir kamen sehr gut klar denn er hat immer rücksicht auf mich genommen weil man mit mir nichts anfangen konnte ich konnte kaum laufen und duschen ging auch nur noch selten denn das wasser fühlte sich auf der haut an wie nadelstiche und es brannte alles.ich war wirklich nur noch ein krüppel und krämpfe hab ich auch bekommen so das ich irgendwann nicht mehr richtig sitzen konnte es war nicht normal!deswegen such ich mir meine nächste entgiftung unter vielen aus und nimm die wo ich am längsten bleiben kann.denn ich will es nochmal versuchen denn ich will endlich clean sein und was noch wichtiger ist meine störungen lernen ohne medis in den griff zu bekommen und deswegen brauche ich eine spezialklinik für mehrfachdiagnosen und suchtkrankheit gleichtzeitig sonst werde ich nie wieder "normal" sein!so ich hab jetzt genug über mein leben erzählt ich weiss auch nicht aber es tat gut sich das nochmal von der seele zu schreiben!Gruss Domenico
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Freder
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Anmeldungsdatum: 09.07.2016
Beiträge: 64

BeitragVerfasst am: 17. Sep 2017 13:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Domenico,
da du so ausführlich warst werde ich auch mal kurz meine Geschichte umreissen.
Nehme Opiate seit ca. 15 Jahren. Am Anfang nur alle paar Monate dann jedes We und dann Wochenlange. Ich habe bisher jeden Entzug alleine daheim gemacht, waren bisher so an die 20-30 Stück von nur sehr schwachen bis ultra Hölle (von 20ml Metha auf Null ohne Hilfsmedi).
Irgendwie habe ich dennoch mein Leben einigermaßen im Griff gehabt, mein Studium abgeschlossen und eine Arbeit gefunden. Gegen Ende des Studiums hatte ich eine sehr nette Ärtztin welche mir 200mg Tramadol täglich verschrieb, was mir gut tat und mein Leben stabilisierte.
Nach Umzug wegen Arbeit hatte ich leider keine solche Ärtztin mehr und ich überbrückte mit Subu von Bekannten bis ich keinen Bock mehr hatte und in Substi ging (der Nachschub war einfach nicht immer pünktlich). Bis dahin war ich immer sehr niedrig dosiert bei <1 mg Nasal am Tag. Mittlerweile bin ich nach 3 Jahren Substi auf 8mg nasal am Tag aber kaum Beikonsum. Etwa 2-3 mal im Jahr packts mich und ich bekomme Lust und nehme was zum turnen. Auch 1-3 mal im Jahr kiffe ich oder nehme Amph aber meist nur einen Abend was mir auch reicht. Medikamente wie Benzos oder Lyrica nehme ich nur um Affen zu bekämpfen und nie länger wie 4-7 Tage. Soweit so gut, aber ich merke wie ich durch den Umzug und die Substi meinen Anhang zur Gesellschaft verloren habe. Ich habe bisher keine neuen Freunde geschweige den Freundin gefunden und vegetiere so vor mich hin was mich ultra ankotzt aber trotzdem zu faul es zu ändern... oder Angst das normale Menschen nachdem diese rausfinden das ma Junk ist einen links liegen lassen... So dies war so meine Lebensgeschichte aus Drogensicht.
Tut mir leid das etz zu sagen aber deinen Satzbau zu lesen ist echt anstrengend Smile
Wie bist du auf solche Mengen Lyrica gekommen ein Bekannter ist damit auch richtig abgestürzt.
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Domenico
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 19.04.2013
Beiträge: 2808

BeitragVerfasst am: 17. Sep 2017 13:53    Titel: Antworten mit Zitat

hi freder alles ok bei dir?also erstmal sorry für den langen und schwer lesbaren text es ist so wenn ich einmal anfange viel zu schreiben dann schreib ich einfach durch ohne wieder auf die entertaste zu drücken damit hinterher der satzbau ordentlich aussieht.ich weiss das sieht immer wild aus und auf gross und kleinschreibung achte ich absichtlich nicht wofür ich schreibe hier keinen aufsatz in der schule oder schreibe kein referat!du verstehst wie ich das meine.so lange die rechtschreibung in ordnung ist bin ich damit zufrieden.wobei man ja weil jedes jahr ne neue rechtschreibung
in den schulen rauskommt eh nicht mehr genau weiß ob man alles richtig schreibt.ich schreibe sogesehen auf dem schulstand von 2001 oder so deswegen weiss man nie genau ob das jetzt richtig war! Laughing
ja warum ich soviel lyrica genommen habe?weil ich erst zu spät gemerkt habe das der scheiss körperlich abhängig macht.und ich habe dann wegen dem affen vom pola viel genommen damit der affe wegging.ich hab das genauso gemacht wie du gegen affen eingesetzt aber dann übertrieben.halt einfach zu schnell hochgegangen.mittlerweile nehme ich nur höchstens alle 48st und immer höchstens 900mg.was für meine verhältnisse echt wenig ist!ausser ich habe wieder mal affe dann kann es sein das ich auch mal zwei tage hintereinander nehme.es tut mir aber echt leid wie schwer du es hast ne freundin oder freunde zu finden.
weil frauen konnte ich immer finden aber bei freunden also wahren freunden
da wird es schwer die richtigen zu finden!aber bei frauen kein problem und ich bin da immer sehr anspruchsvoll gewesen.aber jetzt habe ich seit drei jahren keine feste beziehung gehabt!und warum?weil ich keinen bock mehr habe ich hatte genug frauen und mache durch meine angststörung usw. sowieso immer alles kaputt!
den die ladies wollen nicht nur ne gute nummer schieben sondern sie wollen auch ausgeführt werden.und da reicht auch liebe nicht aus glaub mir die letzte freundin hab ich in einer entgiftung in baden würrtemberg kennen gelernt.sie war da krankenschwester-lehrling und da ich immer einen blick habe ob ne frau auf mich steht wusste ich sofort die ist in mich verliebt.und bevor ich nach hause bin hab ich ihr ganz einfach meine nummer gegeben und noch keine anderhalb stunden später kam die erste sms von ihr und eine woche später ist sie bis zu mir nach rheinland-pfalz gefahren.eine lange strecke,von ulm ca.4,5 stunden!
und wir sind direkt beim ersten treffen natürlich im bett gelandet sie war echt gut im bett und hat alles gemacht was ich auch wollte.sexuell gesehen war sie perfect
für mich und ich für sie.verliebt waren wir auch beide,sie etwas mehr als ich aber
das problem begann als sie nicht nur am wochenende kam sondern wegen mir nach siegen gezogen ist um lehramt zu studieren.und das ist bei mir in der nähe.
da fingen die probleme an weil ich eben rausgehen meide wenn ich keine benzos habe.und wenn ich welche hatte habe ich nur verwaschenes zeug daher gelabert in verbindung mit alk.auch wo wir im kino waren es ging nie ohne dias oder tavor!
und letztedlich haben wir nur noch gestritten und das ganze ging nach ca.10-11 monaten auseinander.an meinem geburtstag ist sie nach hause gefahren und weisst du was?ich war irgendwie froh endlich meine ruhe zu haben.denn weißte,frauen können echt anstrengend sein und verdammt nervig manchmal!
so genug geschrieben jetzt,sonst musst du noch mehr lesen.aus welchem bundesland und region kommst du denn eigentlich?gruss Domenico
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Freder
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 09.07.2016
Beiträge: 64

BeitragVerfasst am: 17. Sep 2017 14:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ich wohne in Baden Wü. genauer will ich nicht sagen da mein Umfeld nichts von meinem zweitleben weiß.
Ich war nie eine Person die viele Freunde hatte aber immer ein paar sehr gute.
Leider sind mittlerweile die einen abhängiger als ich oder clean und mit
beiden kann ich nicht so richtig was anfangen.
Den cleanen Leuten habe ich Angst ihr Leben zu versauen und bei den anderen umgekehrt.
Ich weiß das ich noch nicht stark genug bin um selber komplett nein zu sagen aber hoffe immer darauf die eine Frau zu finden die alles ändert und die mir den Ansporn gibt auf zu hören.
Aber denke ich werde nächstes Jahr auch selber mal wieder den Absprung wagen. Das letzte Wochenende hat mir gezeigt das es echt nicht so schlimm ist wie ichs mir im Kopf aufgemalt hab solange ich richtig vorbereitet bin.

Hört sich schlimm an deine Angststörung, kann mir sowas nicht wirklich vorstellen. Kenne es zwar während dem Affen, dass ma da nicht unter Leute will und einfach verkriechen aber so sein Leben lang zu sein hört sich furchtbar an. War das schon immer so oder ist es gewachsen mit den Drogen.
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