Methadicct vs Polamidon/Methadon

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Quasimodus
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Anmeldungsdatum: 04.02.2015
Beiträge: 1297

BeitragVerfasst am: 25. Sep 2017 16:07    Titel: Methadicct vs Polamidon/Methadon Antworten mit Zitat

moin,

ich hab in meinem Bekanntenkreis von Substituierten ein eindeutiges pro Methadicct bekommen.
Die Antriebslosigkeit ist weg, diese Schwitzattacken, wenn du morgens in die rappelvolle Bahn einsteigst, und das bei quasi gleichbleibender Dosierung, ich red jetzt von 80 - 100mg.

Kann jemand der auch Methadicct nimmt, bestätigen, dass es ihm damit physisch /psychisch besser geht und mal ein paar Beispiele nennen , warum das so ist.

Ich hänge momentan bei 20mg Polamidon, für mich zu wenig, will aber mit Pola/Metha auf keinen Fall höher, weil ich dannn wieder in so eine Antriebslosigkeit reinfalle, tut mir garnicht gut, deswegen meine Frage nach Methadicct.

Substitol hatte ich schon, ist nicht mein Ding und auf Subutex bin ich zu klar.
Ich brauche schon noch was , was dämpft.

Für Erfahrungen dankbar
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rock
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Anmeldungsdatum: 16.03.2015
Beiträge: 2172

BeitragVerfasst am: 25. Sep 2017 16:15    Titel: Re: Methadicct vs Polamidon/Methadon Antworten mit Zitat

Quasimodus hat Folgendes geschrieben:
... will aber mit Pola/Metha auf keinen Fall höher ...

Dir ist aber schon klar, daß der Wirkstoff von Methaddict Methadon ist ?
>Aktiver Wirkstoff: Methadon hydrochlorid (40 mg pro Stück) = Methadon (35.78 mg pro Stück)<
Cheers
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Quasimodus
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Anmeldungsdatum: 04.02.2015
Beiträge: 1297

BeitragVerfasst am: 25. Sep 2017 16:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, das ist mir bekannt, aber iwo her muss dieses Differenzierung doch herkommen.
Oder haben die einfach nicht mehr alle Latten am Zaun, mich eingeschlossen ?
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mikel015
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Anmeldungsdatum: 27.03.2015
Beiträge: 2930

BeitragVerfasst am: 25. Sep 2017 16:39    Titel: Antworten mit Zitat

wie Rock schon schreibt,Methadicct ist nichts anderes wie Methadon!
Ich bin damals als ich noch auf 4ml Metha war auf Methadicct gewechselt und habe mich mit den Pillen weiter langsam runterdosiert.Konnte da keinen Unterschied feststellen.
Da hat dir jemand einen Bären aufgebunden.
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nebukadnezar
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Anmeldungsdatum: 26.08.2015
Beiträge: 3451

BeitragVerfasst am: 25. Sep 2017 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

In den 20 J Methadon, hatte ich bei Auslandsreisen ( zumindest ab dem Datum, als man nichts Flüssiges mehr mitnehmen konnte) auch die Äquidosis in Methadicct.
Ob ich die 6 40er tabes genommen habe oder das flü.Zeugs, war kein Unterschied, dauerte halt etwas länger bis es kam, aber das war es auch. Ich hatte aber auch sonst keine Probleme mit Antriebslosigkeit, im Gegenteil! Evtl.muss man sich Aufgaben schaffen, wie ein Job z.B. . Wenn man nix zu tun hat, hängt man natürlich mit fast jedem Opi der Methaklasse ab!

LG N
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Quasimodus
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Anmeldungsdatum: 04.02.2015
Beiträge: 1297

BeitragVerfasst am: 25. Sep 2017 18:29    Titel: Antworten mit Zitat

Der Typ mit dem ich geredet habe , ich bin mir eigentlich sicher, dass er sein Hirn noch beisammen hat, sagte, diese Antriebslosigkeit/Depression/der ganze TZag richtet sich nach dem beschissenen Schluck, sagte mir, seitdem er Methaduicct nimmt, ist das og genannte besser geworden.
Er hat sogar aufgehört Gift zu nehmen, und glaubt mir,er ist Giftler seit 30 Jahren, null Entgiftung, null Therapie, null Knast.

Er ist eingestellt auf 120mg Methadicct und sagt das Zeug ist lang besser als Polamidon, wo er sich nach 5 Jahre Programm fast die Kugel gegeben hat.

Ich weiss auch nicht was ich glauben soll jetzt.
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Los Fritzos
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Anmeldungsdatum: 08.09.2015
Beiträge: 888

BeitragVerfasst am: 26. Sep 2017 02:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde mal sagen, dass dies ein ganz klarer Fall von Einbildung sein wird. Ein Medikament wirkt ja nicht anders, wenn es in flüssiger Form eingenommen wird. Lediglich eine verzögerte Wirkstofffreisetzung ist möglich, da sich die Tabletten ja erst einmal im Körper auflösen müssen.

Probier es halt einfach selbst aus. Vielleicht kann dir die blose Einbildung das Methadicct auch erträglicher machen?

Gruß, Fritze
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Amplitude
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Anmeldungsdatum: 29.11.2013
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 26. Sep 2017 13:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Leute,

ich hatte vor Jahren auch von Metha flüssig - auf Methadicct gewechselt und auch die Erfahrung gemacht, dass es besser und sogar länger wirkt. Was mich vor allem anderen beruhigte, war die Tatsache, dass es unberührt und von evtl. Herstellungsfehlern ausgeschlossen war. Die Tatsache, dass niemand in der Kette das Substitut verfälschen konnte, war mir damals sehr wichtig. Außerdem hasste ich den Sirup inkl. seiner Parabene, von denen man ja weiß, dass sie auf lange Sicht und in hohen Dosen schädlich sind. Auch ich fühlte mich nach dem Wechsel auf Methdicct nicht mehr so sehr lethargisch.

Ampli
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Quasimodus
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 04.02.2015
Beiträge: 1297

BeitragVerfasst am: 27. Sep 2017 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

Na endlich mal einer , der das ähnlich sieht.
Das Polamidon, mittlerweile nicht mehr geliefert aus industrieller Próduktion in max 100ml Flaschen, sondern aufgrund hoher Nachfrage in Kanistern in den Apotheken angemixt/vermixt/was auch immer ist nicht mehr das Polanmidon aus den Anfangszeiten meiner Sub in den 90ern, was ich kenne.
Es ist scheisse.
Und klar hab ich mehr Vertrauen in eine Methadicct, wo keiner seine Finger dran hatte, ausser die Praxisbedienstete, die einem die Tablette aus dem Blister drückt.
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rock
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Anmeldungsdatum: 16.03.2015
Beiträge: 2172

BeitragVerfasst am: 27. Sep 2017 14:14    Titel: Antworten mit Zitat

Quasimodus hat Folgendes geschrieben:
Und klar hab ich mehr Vertrauen in eine Methadicct ...

Das alleine kann natürlich schon viel bewirken.
Wobei ich bei in der Apo angemischtem Zeug grundsätzlich skeptisch wäre. Sobald irgendetwas abgezweigt werden kann, ist es nur eine Frage der Zeit, bis abgezweigt wird ! Bei den vielen Vergaben zahlt es sich aus, jeweils ein paar Tropfen abzuzweigen.
An Kundschaft mangelt's nicht. Und, einmal am Markt ist das Zeug nicht mehr in die Apo zurückzuverfolgen.
Viel Glück !
Cheers
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simbalabum
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Anmeldungsdatum: 13.10.2015
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 28. Sep 2017 08:27    Titel: offTopic: Antworten mit Zitat

offTopic:

Zitat:
die Praxisbedienstete, die einem die Tablette aus dem Blister drückt

das ist so ein Vorgehen, bei dem ich im Strahl kotzen könnte, jedes Mal.
ich latsch da hin, krieg von einem halben Dutzend MTAs abfällige bis angewiderte Blicke, drück meine Kohle ab, bar natürlich, und darf dann schön bettelnd das Händchen aufhalten und mein Pillchen empfangen wie ein Sakrament.
vllt. könnt man mir wenigstens ein Stück Blister in die Hand geben und mich das selbst auspacken lassen?
der Unterschied?
die Würde, dass ich meine Medizin selbst auspacke, in die Hand nehme und fresse.
den Rest zum Mitnehmen für die anderen Tage krieg ich ja dann auch im Blister... [ja. so.]
die Fläschchen werden ja auch zu hingestellt und nicht vorgeöffnet, verkostet oder eingeflösst [Übertreibung].
außerdem machen sie so einen Terz um das in die Hand ausdrücken, und danach braucht es kein Geschick, die Dinger statt im Mund im Pulli verschwinden zu lassen.

ach ich bin einfach extrem angefressen von 'meinem' Laden, wahrscheinlich nehm ich das deswegen so krumm.
die Praxis in meiner Praxis hat mich in kurzer Zeit mehr zum Junkie gemacht (mental, zT sozial), als die Abhängigkeit und Anbindung an die Straßenszene vorher. schon angefangen mit: wenn die Praxis meint, sie will mir heut nix geben, bin ich angesch...miert und auf Schwarzmarkt an Substi oder Ursubstanz angewiesen, im letzteren Fall mit weiteren Folgen für die Substitution (UK halt). und in dem Laden ist schon so einiges abgelaufen. dass ich permanent meinen Rezept-Teilen nachrennen muss, ist noch der harmloseste Aspekt. hingegen, wenn der Ticker einen versetzt, nix hat, zu teuer will, sonstwas, findet sich ein anderer...

ich hadere seit langer Zeit schon mit mir, ob ich mal irgendwem von den Praktiken dort erzählen soll, oder ob die miesestes Sub noch besser ist als gar keine. aber eine BK-Quote gaaaanz vorsichtig geschätzt >50%? steht das dafür?
oder bringt sowas, wenn die Klientel dementsprechend auftritt, nicht mal die Praxis hinter den Klienten steht, "ich hab hier noch nie jemanden abdosiert"(!), uvm, nur das ganze Konzept Substitution in Verruf, und es wär für alle besser, wenn SO nicht weiterpraktiziert würde?
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Schlaumeier
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Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: 28. Sep 2017 10:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kenne Metadict eigentlich nur vom abkicken. Wenn die Umstaende stimmen und die H Zeit nicht zu lang war, kann man mit 10-15 Pillen wunderbar runterkommen.

Hier habe ich einen schweizer Junkie kennengelernt der auf 160mg Methadikt war. Dazu taeglich ein paar Flaschen Bier, gelegentlich Thaishore / Chrystal und kiffen ohne Ende. Ein jeder scheint da anders drauf abzugehen. Ich hab gelegentlich ne 40er von dem genommen, weiss gar nicht wie der das mit 160mg und dem fetten Beikonsum gebuegelt bekommen hat, ich war schon von einer mit ein paar Bierchen und nem Spliff platt.
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rock
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Anmeldungsdatum: 16.03.2015
Beiträge: 2172

BeitragVerfasst am: 28. Sep 2017 11:46    Titel: Re: offTopic: Antworten mit Zitat

simbalabum hat Folgendes geschrieben:
ich hadere seit langer Zeit schon mit mir, ob ich mal irgendwem von den Praktiken dort erzählen soll ...

In Situationen wie diesen, wo nur Du peinlich genau sein mußt, die andere Seite sich aber fast alles erlauben kann (es zumindest glaubt und entsprechend handelt), ist es immer gut, wenn man sich über jede kleine Unregelmäßigkeit eine Notiz macht.
Erstens hast Du dann den Vorteil der Glaubhaftigkeit - durch die Notizen, wenn erkennbar ist, daß sie nicht binnen 10 Minuten verfaßt wurden, sondern tatsächlich Datum, Uhrzeit, Beteiligte und Sachverhalt notiert sind.
Zweitens ergeben sich aus der Anzahl der Notizen uU ganz neue Blickwinkel, man kann zB zweifelsfrei erkennen, daß immer dann, wenn eine bestimmte Person die Ware ausgibt, irgendetwas auffällig ist. Muß ja nicht gleich Abzweigen sein. Jedenfalls hat man mit den Notizen bessere Karten als mit einer Vermutung.
Ich kann mir zB gut vorstellen, bzw ich kann mir nicht vorstellen, daß es keine solchen Typen gibt in den Praxen, den Apos:
Leute, die glauben, sie tun dem Substituierten Gutes, wenn sie ihm weniger geben. Von diesen habe ich noch nie gehört und doch bin ich absolut sicher, daß welche unterwegs sind !
Es ist übrigens immer gut, sich Notizen zu machen, wenn Andere Mist machen und man selbst uU damit in Berührung kommen bzw Leidtragender sein kann. Das gilt auch für's Berufsleben. Nicht zur Erpressung - für mich grundsätzlich ekelhaft - nein zum Schutz.
Cheers
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simbalabum
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 13.10.2015
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 1. Okt 2017 08:42    Titel: Re: offTopic: Antworten mit Zitat

rock hat Folgendes geschrieben:

In Situationen wie diesen, wo nur Du peinlich genau sein mußt, die andere Seite sich aber fast alles erlauben kann (es zumindest glaubt und entsprechend handelt), ist es immer gut, wenn man sich über jede kleine Unregelmäßigkeit eine Notiz macht.

stimmt eigentlich. oh mann, da mach ich seit Jahren Beistand und ALG2-Beratung und krieg den Transfer zur Substitution nicht hin *facepalm*
ergo hab ich keine derartige tagebuchartige Doku, aber andererseits etliches an Kommunikationsinhalten namentlich Chatprotokollen und Mails mit den täglichen Geschichten, wenn denn was war.
oder ich red mal mit nem anderen Arzt im gleichen Sujet. ich hab inzwischen so haarsträubende Sachen erlebt da, das ist fast unvorstellbar.
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Domenico
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 19.04.2013
Beiträge: 2808

BeitragVerfasst am: 1. Okt 2017 12:26    Titel: Antworten mit Zitat

also ich hatte bei meinem arzt der aufgehört hatte zu substituieren,ganz am
anfang als ich zu ihm kam auch methadicct bekommen,ca. ein halbes jahr und ich
hab da keinen unterschied gespürt.der einzige unterschied war,das es länger
wirkte bei mir aber sonst leider nichts,aber jeder ist anders!muss man halt einfach
ausprobieren!LG
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