"Qualifizierte" Entgiftung - Erlebnisbericht

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Mohandes59
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Anmeldungsdatum: 05.12.2014
Beiträge: 747

BeitragVerfasst am: 26. Sep 2017 18:54    Titel: "Qualifizierte" Entgiftung - Erlebnisbericht Antworten mit Zitat

Salam Aleijkom - Friede euch allen!

Ich konnte mich lange nicht einloggen, habe aber mitgelesen. Einige von euch kennen mich noch, einige kenne ich inzwischen persönlich. Gutes Netzwerk was hilft.

Zu mir: Polytox Drogenverseucht. Über 20 Jahre auf H (Blech geraucht oder gezogen, zum Glück habe ich Angst vor Nadeln). Seit 4 Jahren kein H mehr, ca. 10 Rückfälle seitdem.
Zum Morphinisten wurde ich Anfang der 80er Jahre. Ich lebte in Asien und in Indien bekam ich Mega-Durchfall. Als Medikament bekam ich tatsächlich Opium. Der Durchfall war weg. Ich erlebte eine wunderbare Nacht - der ganze Körper war warm und entspannt, wenn ich die Augen schloß sah ich Bilder, ganze Filme. Von da an war ich dem Morphin verfallen - mehr als 30 Jahre stehe ich unter Morphin, Heroin, Methadon, Oxycodon ... usw.

Nun zum Thema. Nach einem Mega-Absturz mit Alc (1 Woche) 1 Fl. Wodka und mehr wurde ich in eine berüchtigte geschlossene Psychatrie in Norddeutschland eingeliefert. 2,9 Promille plus Benzos und Polamidon. 7 Tage war ich dort.

In dieser Psychatrie ist alles versammelt: Alkis, Junks, Suizide, Demente, Schizophrene ... usw. Behandlung gleich Null, entweder man zugeschossen wie ein Zombi oder man bekommt überhaupt nichts. Bei mir war es letzteres. 2 Tage Diazepam und fertig.

Auf dieser Station habe ich unglaubliches erlebt. Eine demente Frau zieht sich aus. Die Schwestern sitzen beim Käffchen in ihrer Kabine. Ein Anderer kotet im Flur. Eine Frau weint ununterbrochen und niemand kümmert sich um sie (ich habe mich dann zu ihr gesetzt und ihre Hand gehalten). Ein Mann liegt völlig nackt im Gang und der diensthabende Arzt geht an ihm einfach vorbei! Es stinkt auf der ganzen Station. Kein TV. 3 Tage mußte ich betteln um einen Arzt-Termin zu bekommen.

Mein Entzug:
1. Alc - geschenkt. War nach 2 Tagen vorbei, durch das Diazepam konnte ich gut schlafen.
2. Benzos (bin abhängig von Diazepam, Tavor und Rivotril). Ging nach 3 Tagen los, davor hatte ich die meiste Angst. Konnte ich aber gut beherrschen durch Meditation, gute Gedanken oder Gespräche mit anderen Patienten.
3. Polamidon: Ging auch nach 3 Tagen langsam los, wurde dann aber rasch heftig. In den letzten 4 Tagen habe ich maximal 6 Stunden geschlafen. 2 Nächte komplett ohne Schlaf! Heftiger Affe.

Als ich eingeliefert wurde hat meine Schwester dort angerufen und gesagt "Mein Bruder ist wegen einer Alkoholvergiftung bei Ihnen, die anderen Substanzen wird er sowieso wieder nehmen, bitte lassen Sie ihn nicht unnötig leiden". Keine Chance, ich bekam NIX! Ich habe gelitten wie ein Tier, sie hätten mir leicht 1mg Tavor und 100mg Morphin geben können. Oder Lyrika & Co). Mit einer Schwester hatte ich ein gutes Gespräch. "Wir wissen daß Sie seit über 48 Stunden nicht geschlafen haben" - aha.

Es gab dort Schwestern die mir wie wahre Engel vorkamen. (Schwester Susanne und Schwester Bianca - alles Liebe). Das Grundprinzip aber war, daß die Patienten sich weitgehend selbst überlassen werden. Kein Ansprechpartner, ein Kampf um einen Arzt-Termin, der dann doch nichts bringt.

Soweit mein Erlebnisbericht. Seit gestern bin ich wieder zu Hause. Ich könnt euch vorstellen wie es mir ging mit allen meinen Substanzen intus, keine Schmerzen mehr, in einem sauberen Bett zu liegen, einen kleinen Kopf vom guten Schwarzen vom Hindukush zu rauchen und gute Musik zu hören. Ich war im Himmel.

LG Mohandes
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Dr.Mabuse
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 2017

BeitragVerfasst am: 26. Sep 2017 20:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Mohandes...

Schön von dir zu lesen,hab öfter mal an dich gedacht...

Ja da hattest wohl eine harte Zeit in Entgiftung...
Ich frag mich immer warum Ärzte dann in Psychiatrie arbeiten ohne etwas mitgefühl..

Hats vom Studium zu mehr nicht greicht...? Hauptsache Doktor Titel und das Konto wird jeden Monat voll ?

Na ja lieben Gruß...
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Praxx
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Anmeldungsdatum: 25.07.2014
Beiträge: 2810

BeitragVerfasst am: 26. Sep 2017 21:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mohandes
das ist die Folge der Ökonomisierung der Medizin. Großpsychiatrien finden kaum noch Schwestern oder Ärzte mit einiger Qualifikation... da geht nur hin, wer nichts anderes findet... kaum jemand will noch Psychiater werden, die Psychiatrie als ambulantes Fach stirbt aus. In NRWs größter Psychiatrie gibt es unterhalb Oberarztniveau keine deutschen Ärzte mehr, auch das Pflegepersonal kommt inzwischen aus Osteuropa.
In den Herkunftsländern des Personals gilt ein ganz anderes Verständnis des Arzt-Patienten-Verhältnisses und des Umgangs mit Geistes- und Suchtkranken, Qualifikation der Berwerber ist egal - Hauptsache, die Arzt- oder Schwesternstelle ist besetzt...
Du bist also ein Opfer des auf Sparkurs getrimmten deutschen Gesundheitswesens geworden... ich fürchte allerdings, dass es - außer vielleicht in NL oder Schweden - nirgendwo anders ist

LG

Praxx
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Jolina40
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Anmeldungsdatum: 28.12.2015
Beiträge: 313

BeitragVerfasst am: 26. Sep 2017 22:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, schön von dir zu hören, tut mir mega leid was du da ertragen musstest.
Wie sieht denn dein Plan für die nächste Zeit aus?
Auch wenn's Horror war, vielleicht ist das ja deine Chance es Mal ohne Opiate und Alk zu probieren?
Dein Polaentzug wird dir wahrscheinlich noch etliche schlafarme Nächte bescheren, aber den richtigen Turkey - wenn ich das so nennen kann - haste ja zumindest hinter dir.
Alles Gute wünscht Jolina
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Mohandes59
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Anmeldungsdatum: 05.12.2014
Beiträge: 747

BeitragVerfasst am: 26. Sep 2017 23:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Mabuse, ich lese dich auch gerne, ich mag deinen Humor.
Wir sind ja jetzt ein geschlossener Klub - hat auch Vorteile, das Forum ist persönlicher geworden, ernsthafter. Dispute und verschiedene Meinungen nicht unerwünscht.
Wie geschrieben: ein paar Leute kenne ich persönlich oder telefonisch oder per eMail. Vielleicht lernen wir uns auch mal kennen.


Hi Jolina, an dich erinnere ich mich auch. Eines hast du mißverstanden: kein Turkey, keine Quälerei. Ich nehme weiter mein Morphin, versuche aber es auf einem kleinen Level zu halten. Alkohol werde ich allerdings nicht mehr trinken, mein Faß ist voll.
Und die Erfahrung in der Psychatrie waren die Quälerei wert. Z.B. daß man lange Zeit ohne Schlaf auskommt, dabei Cold Turkey - und trotzdem stark bleibt und geistig gesund. Aus der Psychatrie-Erfahrung habe ich viel gelernt. Hoffe dir geht es gut?


LG Mohandes
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surreal
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Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 2154

BeitragVerfasst am: 30. Sep 2017 11:00    Titel: Antworten mit Zitat

Könnte es sein, dass du die Verantwortlichen in dem Fall nicht sogar anzeigen könntest (wegen Körperverletzung o.ä.)? Immerhin warst du nicht freiwillig zur Entgiftung dort und jemandem gegen seinen Willen Substanzen wie Polamidon zu verweigern, die er, wenn ich es richtig verstehe, sogar vom Arzt als Substitution bekommt, ist doch definitiv eine Körperverletzung und ein unberechtigter Eingriff in deine Selbstbestimmungsrechte. Überhaupt dürfen Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie nur angewandt werden, wenn eine unmittelbare Gefahr (für dich oder andere) von dir ausgeht und nicht darüber hinaus. Das muss auch entsprechend von einem Richter so entschieden worden sein.
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Praxx
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Anmeldungsdatum: 25.07.2014
Beiträge: 2810

BeitragVerfasst am: 30. Sep 2017 12:43    Titel: Antworten mit Zitat

Bei uns hier gibt es eine Psychiatrie, die zur "freiwilligen" Entgiftung nur Menschen aufnimmt, die ihr Einverständnis geben, fixiert zu werden...
"Die angebotene stationäre Aufnahme wurde abgelehnt" steht dann im Kurzbrief...

Wegen "Körperverletzung" ist da übrigens wenig zu machen. Bei einer Mischintoxikation, wo nicht genau bekannt ist, welche der ganzen nachgewiesenen Substanzen überhaupt das Entzugssyndrom auslöst, kann man schlecht eine "selektive Entgiftung" machen.

Da gibt es eine "Score-Liste" mit genauer Angabe, bei welcher Punktsumme welche Dosis welchen Medikaments gegeben werden soll, und die wird dann durchgezogen, bis der Patient wieder einwilligungsfähig ist und sich "gegen ärztlichen Rat" entlässt.

Der Arzt beschränkt sich dabei auf die Aufnahmeuntersuchung und die Anordnung "planmäßige Detox wie üblich".

Pola, Metha, Bup oder Morphin für einen "warmen Entzug" geht nur, wenn der Patient zur konkreten Opioidentgiftung kommt oder einen körperlichen Entzug gesundheitlich nicht durchstehen könnte.

Eine Substitutionsbehandlung könnte natürlich auch während einer Alk- und Benzo-Detox fortgesetzt werden, aber Mohandes ist halt nicht in Substitution... dann dürfen die Ärzte das gar nicht veranlassen.

Zitat Olivier Ameisen: "Suchtkranke treffen im Medizinbetrieb nirgends auf die gleiche Fürsorge und Empathie wie alle anderen"

LG

Praxx
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schattengewächs
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Anmeldungsdatum: 26.07.2015
Beiträge: 1589

BeitragVerfasst am: 30. Sep 2017 13:14    Titel: Antworten mit Zitat

huhu, ich zapp hier nur kurz rein- interessanter Bericht von Mohandes...
kurz dazu: versuch doch einen auf "Schmerzpatient" zu machen, bei einem Allgemeinmediziner... Fibromyalgie, oder k.A.- gibt genug unsichtbare Krankheiten, die organisch nicht nachweisbar sind, dennoch sehr schmerzhaft.
Ich jedenfalls kriege meine Opiate über diese Schiene,- nicht ganz okay, weiß ich selbst, aber wenn s eben hilft. Hab ja auch primär "seelische Schmerzen" - gegen physiche (Migräne und so weiter) habe ich andere Mittel (Ibu, Triptane usw.)-
geht schon. Man muß nur suchen!

O. Ameisen hat ja die Checkung, meiner Meinung nach.
Stimmt, in der Neurologie werde ich als Migränikerin anders (viel fürsorglicher und empathischer) behandelt als auf Entzugs-stationen (kenne ich auch von Innen!)- ganz klar...
Auch wenn ich sturzhagelvoll bei der Telseelsorge anrufe, und sage: ich bin hackbreit, brauche aber mal kurz jemanden, der mir sein Ohr leiht, nicht mehr nicht weniger- kommt oft: "ich würde das Gespräch hier gerne beenden!"-
bei Migräne ist die Resonanz eine komplett andere... absolutes Mitgefühl am Start.
Dabei! sucht-erkrankt und / oder neurologisch erkrankt- dahinter ist immer ein Leiden... find das auch arg traurig. Wobei ich sagen muß, dass ich auch unter immens hohem Konsum von allem Möglichen (früher, nicht aktuell!) immer noch dubioserweise (vom Gefühl her) im Vollbesitz meiner Geisteskräfte war. Nur eben evtl etwas "un-sortiert" usw...
Lieben Gruß in die Runde! Cool
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surreal
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 2154

BeitragVerfasst am: 30. Sep 2017 14:32    Titel: Antworten mit Zitat

Praxx hat Folgendes geschrieben:
aber Mohandes ist halt nicht in Substitution... dann dürfen die Ärzte das gar nicht veranlassen.


Ach so, dann habe ich das falsch verstanden. Obwohl bei meinem Aufenthalt in der Psychiatrie auch jemand war, der wegen einer Überdosis dort aufgenommen wurde und der Metha bekommen hat, obwohl er nicht in Substi war. War das dann eigentlich illegal?

Und (ganz allgemein gefragt): wäre die Klinik verpflichtet, jemandem, der zwangsweise, etwa wegen "Durchdrehens" im alkoholintoxikierten Zustand, eingewiesen wurde und längere Zeit zwangseingewiesen bleibt, sein Substitut zu geben, wenn er in Substitutionsbehandlung ist und er keinen Alkohol mehr im Körper hat? Bzw. wäre es denn in diesem Fall wirklich Körperverletzung, wenn man ihm das Medikament verweigern würde?
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nebukadnezar
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 26.08.2015
Beiträge: 3372

BeitragVerfasst am: 30. Sep 2017 15:49    Titel: Re: "Qualifizierte" Entgiftung - Erlebnisbericht Antworten mit Zitat

Mohandes59 hat Folgendes geschrieben:


In dieser Psychatrie ist alles versammelt: Alkis, Junks, Suizide, Demente, Schizophrene ... usw. Behandlung gleich Null, entweder man zugeschossen wie ein Zombi oder man bekommt überhaupt nichts. Bei mir war es letzteres. 2 Tage Diazepam und fertig.

Auf dieser Station habe ich unglaubliches erlebt. Eine demente Frau zieht sich aus. Die Schwestern sitzen beim Käffchen in ihrer Kabine. Ein Anderer kotet im Flur. Eine Frau weint ununterbrochen und niemand kümmert sich um sie (ich habe mich dann zu ihr gesetzt und ihre Hand gehalten). Ein Mann liegt völlig nackt im Gang und der diensthabende Arzt geht an ihm einfach vorbei! Es stinkt auf der ganzen Station. Kein TV. 3 Tage mußte ich betteln um einen Arzt-Termin zu bekommen.


LG Mohandes


Erinnert mich stark an die Geschlossene in Herne, in der ich über Weihnachten irgendwann in den 90ern für nen ' Kalten' eingecheckt hatte. Aufgefüllt wurde Station noch mit alten Menschen, die ihren Kindern sonst die Feiertage versaut hätten! Unvorstellbar ! Wenn ich mich an das Essen dort erinnere, kommts mir heute noch hoch! Dachte,bzw. hatte gehofft, das wäre heute anders!
Gut , das deine Blutprobe nicht auf Pola getestet wurde! Ist ja so schon langwierig genug,die Fleppe zurückzubekommen...
but, you know:
...with the power oft soul, anything is possible, with the power of you , anything you want to do! Wink

...wa alaikum salam!

LG N
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surreal
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 2154

BeitragVerfasst am: 30. Sep 2017 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ich war auch mal (fälschlicherweise) in so einer größeren Psychiatrieanlage, und die (geschlossene) Station, in die ich zuerst aufgenommen wurde, war dermaßen überfüllt, das glaubt man nicht... Wenn ich mich recht erinnere, waren da sechs Betten in einem Zimmer, wobei wohl drei davon zusätzlich reingestellt worden waren. Dazu waren die Leute abends um zehn noch laut und haben sozusagen "Party gemacht" auf dem Zimmer (Musik voll aufgedreht usw.).

Da ich nur dort hingekommen war, weil ich (aufgrund von Schlafproblemen und mangels Seroquel) etwas zu viel Pipamperon genommen hatte und in der Folge mit Zungenkrämpfen "belohnt" worden war, was man auf der Intensivstation als Suizidversuch gedeutet hatte..., konnte ich aber glücklicherweise gleich in der ersten Nacht auf die Offene, nachdem ich gesagt hatte, dass ich unter solchen Umständen definitiv nicht schlafen könne und ich mit so vielen lauten Menschen auch kein Zimmer teilen könne (ja, die Ärzte in dieser Psychiatrie haben mich richtig eingeschätzt - das kommt auch manchmal vor).

D.h. ich hatte dort zwar nicht mit Leuten zu tun, die im Flur ihr Geschäft verrichtet haben, aber schlimme Zustände waren das auch. Auf jeden Fall "Massenabfertigung". In unserer örtlichen Psychiatrie geht es so nicht zu und schon von der heißt es oft, sie sei nicht gut.
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Mohandes59
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 05.12.2014
Beiträge: 747

BeitragVerfasst am: 30. Sep 2017 19:35    Titel: Antworten mit Zitat

Surreal,

ich war dort quasi-freiwillig, hätte jederzeit 'gegen ärztlichen Rat' gehen können, aber wie nach Hause mit 5 Bucks in der Tasche?
Klagen würde ich nicht, ist nicht mein Ding und würde auch nichts bringen wie Praxx schon schrieb.
Bin weiterhin auf der Suche nach einer legalen Alternative für Morphin (anderer Thread) - quasi aussichtslos.

Schattengewächs, guter Tipp - Fibromyalgi, hmm. Danke!


Nebu,

hat sich nix geändert, vielleicht noch schlimmer geworden. Weihnachten den Kalten - das muß ja der pure Horror gewesen sein. Und dann noch auf so einer Station.
Herne ... soso, bin auch an der Ruhr geboren, vielleicht in derselben Stadt wie du. In einem Jahr, inshallah, werde ich wieder in der alten Heimat leben.
Gestern übrigens wieder Hendrix gehört - 'Axis - Bold as Love'. Was für ein klarer Sound mit einer 4-Spur-Anlage.

LG euch allen, Mohandes
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nebukadnezar
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Anmeldungsdatum: 26.08.2015
Beiträge: 3372

BeitragVerfasst am: 30. Sep 2017 23:03    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Herne ... soso, bin auch an der Ruhr geboren, vielleicht in derselben Stadt wie du. In einem Jahr, inshallah, werde ich wieder in der alten Heimat leben.
Gestern übrigens wieder Hendrix gehört - 'Axis - Bold as Love'. Was für ein klarer Sound mit einer 4-Spur-Anlage.


Schau an, naja, who knows, wir sind ja auch im ähnlichem Alter...
4 Scheiben sind u.a. fix auf meinem smarty:
- Axis Bold as love
- Electric Ladyland
- Band of Gypsys
- Blues
- und div. songs
dazu
- Lou Reed, Waits, funkadelic und Chet Baker

die restl. GB´s wechseln , je nachdem...

Ein Leben ohne Musik? Unvorstellbar!

Machst du eigentl. selber Musik? Instrument?

Schönen Abend!

LG N
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Mohandes59
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Anmeldungsdatum: 05.12.2014
Beiträge: 747

BeitragVerfasst am: 1. Okt 2017 01:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Nebu ...

(bin etwas verstrahlt, 1/3 XTC doch genommen, ist aber ein schöner sanfter Trip, ich höre mir gute Musik an, Agnes Obel).

Von Hendrix habe ich ALLES auf Vinyl. Sogar eine Sonderpressung, eine Single aus NL Weißt du bestimmt: sein Tontechniker war Eddie Cramer und zusammen haben sie die Effekte creiert. Cramer verwaltet inzwischen den Nachlaß, bringt die Songs aud DVD, usw.

Hendrix, eigentlich dauernd auf Acid, soll übrigens sehr liebenswert gewesen sein, sehr scheu, sehr höflich. Kam schon zum Frühstück mit der Gitarre. Konnte die Gitarre während des Spiels umstimmen auf open tuning.

Kennst du das Video wo er auf dem Barhocker hockt und auf einer 12-seitigen Akustischen Blues spielt?

Es gibt Songs von ihm, wo man meint 2 Gitarren zu hören - sein Daumen war so lang daß er damit noch die E- und A-Seite spielen konnte.

Weißt du bestimmt alles, ich schreibe nur so vor mich hin und genieße den sanften Trip. Sorry for off-topic.

Na du merkst schon, bin auch Musiker. 1 Western und ein Strato-Nachbau. Einen Fender Champ mit Röhren, der letzte handverdrahtete made in USA. Wir haben Blues gespielt.

Bin übrigens an der Ruhr geboren aber in Düsseldorf aufgewachsen, studiert, usw. Deswegen ist D'df meine Heimatstadt. In einem Jahr, inshallah, bin ich wieder dort. In ca. 3 Wochen bin für ca. 4 Wochen in der alten Heimat. Bist du vernetzt? Ich bin gut vernetzt, vielleicht läßt sich was arrangieren, Käffchen im Goldenen Einhorn ...

Muß jetzt schließen, die XTC zündet immer mehr. Ein schöner, sanfter Trip. Immer noch Agnes Obel. @all: sry for off-topic.

Nebu, du verstehst das. LG Mohandes
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Mohandes59
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Anmeldungsdatum: 05.12.2014
Beiträge: 747

BeitragVerfasst am: 1. Okt 2017 01:27    Titel: Antworten mit Zitat

Nee - ein Leben ohne Musik geht garnicht!
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