Substitut (Methadon) Urlaub in DEUTSCHLAND

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PureDarkness
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Anmeldungsdatum: 16.12.2014
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 26. Aug 2018 17:21    Titel: Substitut (Methadon) Urlaub in DEUTSCHLAND Antworten mit Zitat

Hallo Leute,
ich habe eine Frage bezüglich eines Urlaubs mit meinem Substitut Methadon. Ich fahre für ca. 30 Tage in den Urlaub, aber eben innerhalb Deutschlands. Dann ist die Regelung aber scheinbar so, dass ich mir einen Substiarzt vor Ort suchen muss, weil der Arzt für einen Aufenthalt innerhalb Deutschland nur für 7 Tage das Substitut mitgeben darf.
Das ist aber, ich sags einfach so heraus, absolut unmöglich, es geht einfach nicht.
Ich möchte nicht zu viele Details rausgeben, da sonst immer die Möglichkeit besteht, erkannt zu werden. Ist ja im Prinzip auch egal wohin es geht.

Die Frage ist: Was muss ich jetzt tun? Ich habe natürlich Take-Home ohne irgendwelchen Beikonsum (auch noch nie gehabt!).

Viele Grüße
PureDarkness
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PureDarkness
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Anmeldungsdatum: 16.12.2014
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 26. Aug 2018 17:28    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry wegen Doppelpost, aber wie kann ich etwas editieren?

Ich habe nämlich gerade per Zufall folgendes gefunden, was sicher viele andere auch interessieren dürfte:

Zitat:
Die sogenannten Take-Home-Verschreibungsmöglichkeiten zur eigenverantwortlichen Einnahme von Methadon und anderen Mitteln wurde ausgeweitet. In „begründeten Einzelfällen“ bei besonders stabilen Patienten kann das Mittel für bis zu 30 Tage mitgegeben werden.


Quelle: https://www.aerzteblatt.de/archiv/193765/Substitution-opioidabhaengiger-Patienten-Aufwertung-aerztlicher-Kompetenz

Viele Grüße
PureDarkness
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Mohandes59
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 05.12.2014
Beiträge: 1596

BeitragVerfasst am: 27. Aug 2018 16:32    Titel: Antworten mit Zitat

Da ich in meinem Leben nur 3 Monate in Substi war, kann ich da keine eigenen Erfahrungen schreiben.

Ich kenne aber jemanden der seit >>15 Jahren in Substi ist. Der bekam für 4 Wochen Urlaub extra Metha-Tabletten, statt Saft. Ziemlich hoch dosiert übrigens, wie das früher üblich war.

Geht also alles, zumal wenn Du keinen BK hast!

LG
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Los Fritzos
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Anmeldungsdatum: 08.09.2015
Beiträge: 977

BeitragVerfasst am: 28. Aug 2018 03:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube, dass das nicht unbedingt so einfach wird, wie es sich in der neuen Regelung liest.

Der Arzt muss eine Versorgung über 30 Tage begründen. Das wird der Knackpunkt sein. Sollte alternativ eine Möglichkeit bestehen, dass du es dir an deinem Aufenthaltsort holst, wird das Begründen schon schwer. Da ist es völlig egal, ob du da nicht hingehen willst.
Die Entscheidung, ob du das Rezept über diesen Zeitraum bekommst, trifft am Ende der Arzt. Da gibt es natürlich große Unterschiede, wie das gehandhabt wird bei den Ärzten .
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PureDarkness
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 16.12.2014
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 28. Aug 2018 14:48    Titel: Antworten mit Zitat

Also weiss es keiner genau und das juristische Gesülze sagt eigentlich mal wieder nichts aus. Gäbe ja viele Faktoren, die da reinzählen. Ich mein wie groß darf so ein Aufenthaltsort sein? Also der zumutbar zurückzulegende Weg?
Etc.pp.

Also bleibt die Entscheidung wohl beim Arzt. Da habe ich aber keine Bedenken, mein Arzt ist so unglaublich super, der wirft einem keine Steine in den Weg oder macht unnötige Schikane.
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Los Fritzos
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 08.09.2015
Beiträge: 977

BeitragVerfasst am: 29. Aug 2018 07:08    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn dein Arzt so super ist, sollte es auch kein Problem sein, ihn davon zu überzeugen, dass du ein Rezept über 30 Tage brauchst. Er muss das lediglich nachvollziehbar begründen, dann wird er auch keine Probleme bekommen. Das Gesetz schreibt ja nicht vor, unter welchen Bedingungen das Rezept auszustellen ist, sondern es sagt, dass in begründeten Ausnahmefällen ein Rezept über 30 Tage an stabile TH-Patienten möglich ist.

Ich drücke dir die Daumen, dass das alles auch wirklich bei deinem Doc kein Problem ist. Leider habe ich bisher mehr von Ärzten gehört, die es einem erschweren, Lockerungen in der Behandlung zu bekommen. Leider gibt die Erfahrung diesen Ärzten immer wieder recht. Werden die Ärzte doch leider zu oft in ihrer Gutmütigkeit ausgenurtr und verarscht.
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PureDarkness
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 16.12.2014
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 30. Aug 2018 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, das kann ich absolut nachvolziehen. Am Anfang ist bestimmt jeder Arzt (zumindest die meisten) motiviert, nett und locker. Aber wenn die Patienten dann einfach scheiße bauen, den Arzt verarschen, anlügen und so weiter, dann versteh ich auch, dass der Arzt strenger wird, auch einfach aus dem Grund, um sich selber zu schützen.

Naja wie auch immer, ich werde berichten, was dann genau Sache ist. Auch in Zukunft wäre bei mir so ein Rezept über 30 Tage notwendig. Ich habe übrigens in der Apotheke nachgefragt, ob die schon sowas mitbekommen haben und manche Patienten bekommen ihr Rezept nun regelmäßig für 30 Tage.
Vielleicht scheint ja wirklich eine Lockerung zu kommen, die auch bei den Ärzten ankommt!

Viele Grüße
PureDarkness
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