Buvidal

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ast
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 14.03.2012
Beiträge: 2505

BeitragVerfasst am: 21. Dez 2019 12:27    Titel: Antworten mit Zitat

surreal hat Folgendes geschrieben:
Praxx hat Folgendes geschrieben:
Wer also trotz Opioidabhängigkeit ein weitgehend "normales" Leben führen möchte, ist damit gut bedient, wer sich und sein Leben nur zugedröhnt ertragen kann, kommt darauf natürlich nicht klar.


Die Möglichkeit, dass jemand ohne Drogen die ihn umgebende Welt als zu extrem wahrnimmt und deshalb Drogen nimmt, erkennst du also nicht als "legitimen" Grund an - obwohl du ständig beteuerst, dass du die Sucht als quasi organische Abweichung anerkennst? Anders kann ich mir das "zugedröhnt" jedenfalls nicht erklären... (das hört sich auf jeden Fall so an, als ginge es allen anderen nur und ausschließlich darum, "Party zu machen"...)

hi Surreal,
ich denke schon, dass Praxx es als legitim ansieht, wenn jemand seine (Um)Welt nur zugedröhnt ertragen kann...nur ist dann eben Buprenophin nicht das Mittel der Wahl für denjenigen, sondern eben Metha oder Substitol.
ich habe da jetzt auch nicht unbedingt ne Wertung drin gelesen, ob das eine legitimer/ besser als das andere ist.
lG, ast
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surreal
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 2239

BeitragVerfasst am: 21. Dez 2019 22:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe das so verstanden: "zudröhnen" wird in den meisten Zusammenhängen eher als negative Wertung gebraucht: jemand übertreibt es mit dem Drogenkonsum.
Hier kommt noch die Gegenüberstellung mit dem "normalen Leben" hinzu. Das "Zudröhnen" ist in dem Zusammenhang das Gegenteil... Meine Interpretation: so etws wie "Dauerparty" statt Alltag (bzw.: zusätzlicher Spaß - und nicht etwas Notwendiges, um nicht überfordert zu sein).
Was ich, wie ihr offenbar auch, als komplett verfehlte Interpretation der Dinge ansehe.
Deshalb der Kommentar. Ich denke, vielen geht es so, dass sie die "richtige" Drogenwirkung suchen, weil sie das brauchen, um über den Tag zu kommen - und eben nicht, weil sie zusätzlich mehr Spaß wollen...
Die Formulierung war daneben - mehr wollte ich nicht sagen.
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surreal
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 2239

BeitragVerfasst am: 21. Dez 2019 22:35    Titel: Antworten mit Zitat

Schlaumeier hat Folgendes geschrieben:
Ist mit den Sub Mitteln bei uns dasselbe. Es gibt Junkies die kommen mit einer Dosis klar die Ihnen ein "Normale Leben" ermoeglicht mit der Opioid gegebenen Laessigkeit, ist wie eine Art 'Schutzwall', dann gibt es die welche dennoch immer wieder das abkacken, den Kick oder was auch immer brauchen.


Ich kenne das auch - ohne jemals in Substitution gewesen zu sein. Man fühlt sich nicht schlecht (was ohne die Substanz anders wäre) - aber es fehlt halt etwas. Die gewisse Betäubung, oder wie man es nennen will. Ich finde nur, dass "zudröhnen" hier der falsche Ausdruck ist. Das klingt so, als ginge es einem darum, sich völlig "abzuschießen" oder so etwas...
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