Verkehrsrecht Drogen und Alkohol

Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Drogen-Forum Foren-Übersicht -> Fragen und Antworten
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Marle
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 1319

BeitragVerfasst am: 1. Apr 2019 09:48    Titel: Verkehrsrecht Drogen und Alkohol Antworten mit Zitat

verkehrsanwaelte.de/news/details/alkohol-auf-dem-fahrrad-fuehrerschein-weg-und-radfahrverbot/

verkehrsanwaelte.de/news/details/harte-drogen-fuehren-trotz-ausnuechterungszeit-zu-fuehrerscheinverlust/
Nach oben
mikel015
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 27.03.2015
Beiträge: 3682

BeitragVerfasst am: 1. Apr 2019 15:05    Titel: Antworten mit Zitat

Habe schon volltrunkene Fußgänger gesehen, die für den öffentlichen Strassenverkehr deutlich gefährlicher waren.
Soll man jetzt als Fußgänger auch nicht mehr laufen dürfen mit 1,6 Promille?
Es gibt welche, die trinken 10 Weizen in 3 Stunden, die sind vollkommen normal und fahren Fahrrad wie eine eins. Beim Auto oder Motorrad fahren trinke ich null, weil diese Fahrzeuge halt echt wie eine Waffe sein können...


P.S So ich habe jetzt Feierabend und trinke mir jetzt bei diesem schönen Wetter auch mal ein kaltes Weizen... Wink

PPS.
Marle,was mich aber interessiert : Wenn man als Intervalltrinker monatelang abstinent bleibst, gibt es dann irgendwelche Trigger, die wieder zum Konsum verleiten, oder kommt das einfach so?
Nach oben
Dr.Mabuse
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 3081

BeitragVerfasst am: 1. Apr 2019 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

Bei der mehrzahl von Verkehrs Unfällen sind weder Alkohol noch Drogen im Spiel...

Überhöhte Geschwindigkeit...

Kein Sicherheitsabstand

Übermüdete LKW Fahrer

Leute die während der Fahrt ne SMS tippen...usw usw...die Strafen hierfür sind in Deutschland ein Witz gegenüber dem Ausland...

2016 haben sich 2 Jugendliche ein Autorennen in Berlin geliefert...dabei kam es zu Unfall wobei ein 69 Jähriger getötet wurde...beide sind jetzt wegen Mordes verurteilt worden...richtig so...

Vor paar wochen hat ein 21 jähriger mit einem geliehenen Sport wagen 2 Menschen Totgefahren...

Die Liste liesse sich unentlich verlängern...

Natürlich haben Alkohol und Drogen im Strassenverkehr nix zu zu suchen...keine Frage...
Nach oben
Marle
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 1319

BeitragVerfasst am: 1. Apr 2019 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

Mikel, auch als Fußgänger musst Du alkoholisiert höllisch aufpassen, nicht in eine Polizei (Personenkontrolle) zu geraten, wenn Du den Schein (noch) hast.
Die machen nämlich manchmal, nicht immer (liegt in eigenem Ermessen) einen Abgleich, bzw. eine Meldung an das Landrats, bzw. Ordnungsamt.
Lt. Gesetz (Worttext) liegt es dann "im Ermessen des zuständigen Sachbearbeiters, ob der Deine Trunkenheit (als Fußgänger) an die Führerscheinstelle meldet.
Und dort wiederum liegt es im Ermessen des zuständigen Sachbearbeiters, ob der eine "Überprüfung auf die Fähigkeit ein Fahrzeug zu führen" anordnet.

Deutschland halt. Da hat schon mancher seinen Schein verloren, obwohl er nicht am Verkehr teilgenommen hat …

Zu Deiner Frage: Du meinst wahrscheinlich mit Intervall-Trinker den sogenannten "Quartalssäufer"? Also einen Alkoholiker, der … alle 3, 4 ..6, 12 Monate einen Alkoholexzess hinlegt.
Trigger, na ja, braucht denn ein aktiver Alkoholiker, was ja ein Quartalstrinker immer auch ist, überhaupt einen Trigger? Vielleicht den, dass eben jetzt die trockene Zeit wieder rum (klein! Nicht Rum! Obwohl zu dem dann gegriffen wird) ist.
Das ist ein komplexes Thema: Trigger, Craving … Vorsatz, Ehrlichkeit zu sich selbst (warum saufe ich jetzt …) usw.
Mir würden tausendundein Gründe einfallen, wenn ich wieder saufen wollte. Keiner wäre wirklich wahr, und keiner wirklich falsch … Laughing

Grüßle
Marle
Nach oben
schattengewächs
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 26.07.2015
Beiträge: 2034

BeitragVerfasst am: 1. Apr 2019 19:41    Titel: Antworten mit Zitat

das ist ja gruselig.
Am besten man verläßt dann nicht mehr (falls man drugs wie Alk konsumiert hat) das eigene Kämmerlein... Shocked - nur kriegt man / frau dann noch mehr Depris und muß noch mehr trinken.
yep, Gründe gibt es immer, da gebe ich Marle Recht.
Auch, sich ne Ziggi anzuzünden, zum Kaffee, zum Belohnen nachdem man eine Stunde nicht geraucht hat, usw...

So alleine im Wald spazieren, sturzbesoffen, geht dann doch? nur bräuchte man jemanden, der einen in "menschenfreies Revier" kutschiert.
NAJA.
ich hab das schon immer gedacht. Am besten man geht nicht aus dem Haus- es lautert quasi überall Gefahr. Auch eine Dachziegel könnte vom Dach rutschen, und direkt auf meiner (eh schon halbvermatschten) Birne landen. Bei meinem Glück.

hä? Doc Mabuse? Du fährst doch auch mit dem Auto einkaufen (primär Bier, eben)- fährst du dann immer nüchtern zum Supermarkt / Getränkehandel?
ist ja auch wurscht. Ist mir nur so aufgefallen.

LOVE & PEACE
Nach oben
Yez
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 20.04.2016
Beiträge: 2557

BeitragVerfasst am: 1. Apr 2019 19:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Mikel ,

mein Vater war Quartalsalkoholiker .
Immer wenn wir dachten , jetzt läuft alles rund ,
also keine augenscheinliche Probleme , fing er an zu trinken .
Natürlich hatte er Probleme, aber für Außenstehende nicht erkennbar.
Er meinte mal zu mir ,
wenn ich glücklich bin , trinke ich gerne in Gesellschaft und feiere .
Nur fing dann leider sein Quartal wieder an .

Ist eigentlich ein Wunder , dass wir 3 Kinder ein normales Verhältnis zum Alkohol entwickeln konnten .

Liebe Grüße

Yez
Nach oben
Marle
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 1319

BeitragVerfasst am: 2. Apr 2019 09:28    Titel: Antworten mit Zitat

Das Schmunzeln am Morgen, und die Sonne lacht … Very Happy

Unsere Sprache (die deutsche) ist ja ohnehin vor lauter vermeintlicher politischer, moralisch überheblicher und gutmenschlich durchsetzend immer mehr verhunzt …

Jellinek hat’s vorgemacht: Alpha, Beta, Gamma, Delta, Ypsilon-Trinker (nicht sprachlich korrekt: „Säufer“), das machte schon damals Alkoholismus um Welten interessanter und wissenschaftlicher.

Nun lese ich von Intervalltrinker, Intervallmorphinistin …
Ein neuer Sprachangriff, um etwas, nämlich das Saufen und sich mittels Drogen Zuknallen, gesellschaftlicher vielleicht noch ein wenig „normaler“ zu machen?

Heute ist eh alles normal: Sogar dass ich auf einer 200 km langen Fahrtstrecke gefühlt mindestens 30 mal den Regenbogen Song von Kerstin Ott im Radio hören musste: Als ich ausstieg wusste ich nicht mehr, ob ich Männlein oder Weiblein war, oder beides gleichzeitig, je nach Bedarf …

Kontinuumstrinker – Traditionstrinker – Jochtrinker – Komplikationstrinker – Relaxtrinker …
Bestimmt fallen Euch noch einige tolle Umschreibungen für Menschen , denen es …. na ja, eigentlich egal ist, was sie sind, wenn sie es sind.

Wir bleiben dran!
LG
Marle
Nach oben
dakini
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 2697

BeitragVerfasst am: 2. Apr 2019 20:29    Titel: Antworten mit Zitat

Die Sonne lacht Smile Der erste April noch Meer Laughing Very Happy
Nach oben
Marle
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 1319

BeitragVerfasst am: 3. Apr 2019 08:26    Titel: Antworten mit Zitat

Das sollte "nach Meer heißen, oder Dakini?

Was fällt mir zur Sonne ein …

Heute hier, morgen dort
Bin kaum da, muss ich fort

So vergeht Jahr um Jahr
Und es ist mir längst klar
Dass nichts bleibt
Dass nichts bleibt, wie es war


Aber sicher ist: Sie kommt wieder … Laughing

LG
Marle
Nach oben
dakini
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 2697

BeitragVerfasst am: 3. Apr 2019 12:15    Titel: Antworten mit Zitat

Aber nein, das war schon richtig, um den 1.April zu würdigen Smile

Die Sonne. Schönes kleines Gedicht von Dir Very Happy

Als Sonnenanbeterin, ist Licht und Wärme alles für mich. Wie auch für den Planeten.

Derzeit schaue ich ständig auf die Versiegelung - "notwendig" für unsere Infrastruktur? Sie ist ein böser Vorbote für das, was noch kommen mag. Kein Summen mehr, kein Vogelgezwitscher hörbar. Davor graut es mir.

Ich nehme wieder wahr, wie groß die Bedrohung ist für uns. Und hier, bei uns, sieht man die Entwicklungen schneller, als teils andernorts. Während hier, schon alles zugetackert ist, wird woanders gerade damit begonen. Die ersten Schuhkartons - wie ein Mädel es ausdrückte, die ich beim laufen mit Buch kennen lernte - mit Steinen im "Garten", anstatt Grün, stehen hier bereits Reih an Reih und füllen große Bereiche aus.

Die Städte scheinen schon zu überlegen, ob zu besteuern ist. Da die Flächen nicht ausgewiesen sind, um zu versiegeln, sondern es sind "Gärten." Wieder, bleibt es am Bürger hängen -> was ist mit sinnloser Versiegelung von Seiten der Firmen, die an jedem Quadratmeter Stein verdienen, die außerhalb privatem Eigentum liegen?

Ich überlege seit Tagen, wie ich an die Sache ran gehe. Der Weg führt über die Stadt. Die Thematik ist bereits im Fokus. Wo ich wohne, kann ich versuchen, mit den Menschen zu reden, es ihnen vormachen, wie man pflanzt - es kann dann ja trotzdem "ordentlich" aussehen.

Ich kann nicht mehr zuschauen gefühlt und doch weiß ich, was immer ich auch tue, es ist für die Katz letztendlich. So weit mein Auge reicht daheim -> Dann sind wenigstens die Insekten in der Nähe versorgt.

Das Licht der Erhellung kehrt wohl nicht ein, erst, wenn es sichtbar zu spät sein wird, werden die Menschen wach. Die Regierung - was wird sie tun? Ich bin gespannt.

"Sammeln von Kacke, um die Vielfalt der menschl Mikrobiome erhalten zu können". - das wird bereits gemacht So funzt das aber nicht mit der Umwelt! Da ist das Zusammenspiel weit komplexer.

Ich will wieder weg von diesen Bildern, die sich mir bieten. Ich schaue lieber in den Garten und beginne, hier ein Biotop zu schaffen.

Mit Sucht, hat das ne Menge zu tun, schaut man auf die Pillenberge, die offiziell über die Theke gehen. Man darf sich davon aber nicht klein kriegen lassen, sondern an möglichen Stellen ansetzen. Für die meisten, läuft das unbewusst.

Aggressiv im Strassenverkehr, schnell bricht ein Streit aus, so war es die letzten Jahre. Inzwischen, senken sich die Stimmen, viele versuchen wieder, höflich zu sein. So meine Wahrnehmung. Als hätten sie sich arangiert und den ersten "Schock" der Entwicklung überwunden. Man findet sich damit ab, auf verstopften Strassen zur Arbeit zu fahren und dort die Arbeit von ehemals Dreien zu leisten. So, wie ich selbst, mich mit vielem abfinde...Zumindest nach außen.

Schon der Umstand, dass in USA die Menschen an Opiaten/Opioden sterben, während hier, damit umgegangen wird, ohne solche Todesfälle zu produzieren, zeigt, wie "Politik" Einfluss nimmt.

Man kann vieles anders machen, aber zunächst Althergebrachtes ändern - wie schwer fällt das?

Man könnte für jedes der Themen einen eigenen Thread aufmachen, aber schon hier, zeigt sich doch, wie hilflos darauf reagiert wird: Stille. Was soll man dazu sagen? Was kann man tun?

Und irgendwann steht es in den Zeitungen. Bienensterben hier, Pillenberge da. Sollen sich doch die Soziologen, Psychologen, Umweltleute, Mediziner damit befassen...Und so, wird die Verantwortung von hier nach da geschoben. Dabei sind das Probleme, die schlicht bereits Regierungen betrifft. Sie sind gefragt, Veränderungen herbei zu führen, die übergreifend zu übernehmen sind -> davon träume ich Nachts Rolling Eyes

Gehört eher zu "wie geht es mir?" Es geht mir gut, aber die Bilder verfolgen mich. Es kommt immer wieder zurück in mein Bewusstsein. Und gegenwärtig ist es präsent.

Heute, hab ich bereits das Gefühl, ich möchte es "abschütteln". Es wird mir zuviel, wenn ich schon damit aufwache! Beim Pflanzen, wird es mir gut ergehen. Es wird also Zeit, mit den Beeten zu beginnen und weiter den Balkon zu begrünen. Ich habe relativ viel Fläche zur Verfügung. Und kann mit den anderen sprechen, auch anders zu pflanzen - vor allem Blüten "MIT Bestäubungsapparat". Wird raus gezüchtet bei vielen "Blümchen", die in Töpfe und in die Erde gesetzt werden. Beim Kauf, kann man darauf achten! WENN MAN ES WEIß!

Genug davon! Aber in Zukunft, wenn ich sage: "pass auf Dich auf", möchte ich anfügen: "und auf Deine unmittelbare Umgebung" Idea
Nach oben
Mohandes59
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 05.12.2014
Beiträge: 1589

BeitragVerfasst am: 3. Apr 2019 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

Dakini hat Folgendes geschrieben:
Ich kann nicht mehr zuschauen gefühlt und doch weiß ich, was immer ich auch tue, es ist für die Katz letztendlich.

Nein Dakini, ist NICHT für die Katz! Stichwort "Mutter-Theresa-Prinzip": während andere dachten "bei all dem Elend um mich herum, da kann ich doch eh nichts ausrichten", hat Theresa EINEN Armen, Hungernden oder Sterbenden von der Straße geholt und ihm etwas zu essen gegeben oder ein Bett für die Nacht (oder zum Sterben).

Zitat:
Genug davon! Aber in Zukunft, wenn ich sage: "pass auf Dich auf", möchte ich anfügen: "und auf Deine unmittelbare Umgebung".

Die große Weltpolitik interessiert mich bald nur noch am Rande. Während in Venezuela, dem Land mit den größten Erdölreserven der Welt die Menschen hungern, keine Medikamente, Hyperinflation und drohender Bürgerkrieg. Oder die Brexit-Bebatte, die an Skurilität nicht mehr zu übertreffen ist (haben da die Monty-Pythons ihre Finger drin Wink)?

'Mikrokopolitik' heißt die Devise. Jede Handlung, jeder Satz (sogar jeder Gedanke) hat direkt oder indirekte Folgen. Wenn die Nachbarn ihre Vorgärten versiegeln und das offensichtlich chic finden, kann ich nichts dagegen tun. Aber in meinem kleinen Biotop kann ich machen was ich will. Mit den Pflanzen kommen die Insekten, mit den Insekten die Vögel, usw. (Und das gilt ja übertragen auf alle Bereiche des Lebens - Mikropolitik!).

Der starke Rückgang der Insekten in den letzten 20 Jahren um 60-70% (wobei ich noch nicht herausgefunden habe, geht es um die Anzahl der Arten, der Individuen oder der Biomasse) sollte doch jeden aus dem Schlaf wecken. Trotzdem beobachte ich auch hier in der Nachbarschaft versiegelte Vorgärten, nur Steine, alles grau, und eine Alibi-Pflanze (die könnte auch aus Plastik sein). Vom Ästhetischen mal abgesehen, die Geschmäcker sind verschieden, wie soll sich da ein Insekt oder ein Vogel wohl fühlen.

Mein Gärtchen soll eine Oase werden, wo sich Pflanzen, Tiere und Menschen wohl fühlen. Ich muß mich da rantasten, vieles wird nicht gedeihen. Aber von der Blumenwiese mal abgesehen, was gibt es besseres als ein frischer Salat mit Tomaten, Radieschen und Kräutern aus dem eigenem Garten (auch auf dem Balkon gedeiht vieles, sogar Kartoffel (BIO-Linda) im Blumenkasten, da hatte ich ein paar halb-vergammelte Kartoffeln einfach eingepflanzt).

Let it grow! LG Mohandes
🌱🌱🌻🌼🌷🐞🐝🐜🐛🌹🌱🌱
Nach oben
Dr.Mabuse
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 3081

BeitragVerfasst am: 3. Apr 2019 15:58    Titel: Antworten mit Zitat

Vogel gezwitscher gibts bei uns noch reichlich...an manchen Tagen ist es wie ein Konzert in den Schönsten Tönen...

Und wenn man sich etwas Zeitnimmt,und länger zuhöhrt scheint es wirklich so,das die Tiere miteinander Komunizieren...

Was sich aber dramatisch verändert hat sind Bienen und Insekten...grad die Bienen...wenn mal welche da sind...blass das Gelb und klein der Körper im gegensatz zu früher...richtig degeneriert...

Thema Dieselskandal: Die Diesel die hier nicht mehr fahren dürfen werden ins Ausland verschifft,und verpesten dort die Umwelt...

Logik? Bei Deutschen Politikern fehlanzeige!

Windkrafträder...Biostrom! Schön und gut...gehen nur zig Tausende Vögel und Inskten Jährlich daran zugrunde...

Habs grad heut im Netz gelesen...toter Wal zeziert...

20 KG Plastikmüll im Magen...

Solange der 5K Flatscreen im Wohnzimmer steht,und der Benz mit Adaptivem Kurvenlicht unterm Carport wird das auch niemand interessieren...

Von Greenpeace liest man auch nix mehr,die werden das Handtuch auch schon geworfen haben...
Nach oben
Marle
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 1319

BeitragVerfasst am: 3. Apr 2019 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

Mabuse, sind wir wieder am relativieren?
5,3 Milliarden pro Tag sind a weng mehr als „zig-Tausende“ …

https://www.welt.de/wirtschaft/article190400675/Insektensterben-Welche-Schuld-tragen-Windraeder.html
.. und dann waren noch die Vögel und Fledermäuse …

Aber ruhig Blut: Laut Grün alles nur Panikmache. Ein wildes Vorgärtchen würde das alles wieder gut machen …

Deutschland ist komplett irre: Wir zahlen nachts an unsere Nachbarn, dass sie uns den grünen Strom abnehmen – und tags kaufen wir teuer Strom von franz. Atommeilern in Massen zu, weil wir nicht genügend haben.
Die Annalena weiß, wie man das umgehen könnte: Eine Strom-Cloud, auf die man den Strom hochläd. Laughing

Und die Autos der Autobesitzer, die hier qua Amt enteignet worden sind, die verpesten woanders die Luft …
https://www.welt.de/wirtschaft/article179726166/Diesel-Illegaler-Abgasexport-oder-legales-Geschaeft.html
Nach oben
Mohandes59
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 05.12.2014
Beiträge: 1589

BeitragVerfasst am: 3. Apr 2019 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

Marle, bestimmt hast Du ja den kompletten Artikel gelesen:
Zitat:
"Gerade die durch Rote Listen erfassten, und dramatisch zurückgegangenen Gruppen, wie Laufkäfer, Heuschrecken, Libellen, Wildbienen, Schmetterlinge, Schwebfliegen kommen meist in derartigen Höhen kaum vor", erklärte Krogmann: Die Folgen von Lebensraumverlust, Monokulturen und Überdüngung seien demgegenüber "deutlich schlüssiger und relativ eindeutig belegt."


Den 5,3 Mrd könnte man ja mal die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Insekten gegenüber stellen. Habe mal gelesen, daß auf einer 500km-Fahrt an einem Sommertag etwa 1 Mio Insekten ihr Leben lassen. Zahlen Sad ... Faktum ist, daß wir ein beunruhigendes Insektensterben haben - aus ganz verschieden Gründen.

Jeder findet aus irgendwelchen Fragmenten SEINE Wahrheit. Und Lobbyisten drehen sich die Zahlen so zurecht, wie es gerade in ihr Konzept paßt. Problem: jeder braucht Strom, keiner möchte ein Kohlekraftwerk oder gar einen Atom-Meiler vor der Tür haben.

Windkraft hat auch seine Probleme, klar. Und auch kein Problem der Grünen, inzwischen entdecken ja alle Parteien ihre grünen Wurzeln. Ich bleibe dabei: Soarenergie wird in Zukunft die einzige stabile und nachhaltige Energiequelle sein (und auch nicht ohne Probleme - die sind aber alle lösbar)!

... und ich freue mich auf mein buntes Gärtchen!
Nach oben
dakini
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 2697

BeitragVerfasst am: 4. Apr 2019 08:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Ihr Lieben,

in dem Bereich, bin ich sehr sensibel, wie Ihr ja wisst und trotzdem/oder gerade deshalb, zählen für mich nur Fakten, neben meiner eigenen Wahrnehmung. "Wegschauen, "gerne was anderes" annehmen, "eigene Sicht"...: all das, ist für mich ungefähr so, wie für einen Zahnarzt, dem man die Zahnnummern erklären wollte.

Hi Mohandes, "schlicht immer der Hoffnung den Vorzug geben", ist eine schöne Eigenschaft! Da sind wir (aus dem Fachbereich) schlicht Realitätsjunkys. Mutter Theresa hingegen, war in einem Bereich aktiv, der IMMER Hoffnung lässt. Das ist m.M.n.was gänzlich anderes.

Ich habe sie gel bennant, wenn es um Liebe geht, um Mitgefühl. Da ist sie eine Ikone.

Menschen kann man helfen: unmittelbar! Jedoch: ist bspweise die Bodenkrume dahin, dann ist sie das auch für viele hunderte von Jahren! Nur, weil zwischen Betonritzen sofort was Grünes durch wächst, ist das noch lange kein "Beleg", für sämtlich andere Bereiche, wo schlicht Endstation ist. -> ich versuche das nur zu verdeutlichen: das sah doch schon jeder, wie "sich die Natur ihren Weg bahnt".

Und verwechselt das evtl mit all den anderen Problemen, die NICHT mehr lösbar sind, oder auf dem Weg dahin. Zumal jeden Tag Neues hinzu kommt, allein im Chemie-Sektor. Wie viele Substanzen allein im Wasser sind, kann man nach lesen, wenn man sich die Datenlage besorgt.

Ei, Dr. Mabuse, ich höre doch selbst die Vögel morgens zwitschern. Aber bestimmt hast Du noch in Erinnerung, dass es in einem Teil der USA bereits einen "ruhigen Frühling" gab. Viele, sehen das Insektensterben als Anfang von "unserem" Ende. Ich denke, die Industrie hat da schon "Ideen" - und schreckt auch vor Robot-Bienen nicht zurück.

Würden die Regierungen gehandelt haben, bräuchte man darüber gar nicht nach denken. Es gäbe eine Reihe von Möglichkeiten, das ENORM einzudämmen! Im Umweltbereich ist das "Voraus-Schauen" wesentlich. Doch leider, tun das lediglich die Wissenschaftler, nicht die ENTSCHEIDUNGSTRÄGER. (meine Nachbarin erzählte mir, dass auch eine ihrer Freindinnen, wie ich, ausstieg, weil es sinnlos ist. Während ich, mir die Zeit nahm, selbst Statistiken zu erstellen, bez des Resourenschwundes, war sie lediglich vor Ort und erlebte, wie ich wusste, was "uns" blüht, versuchen wir, uns einzubringen, ganz offiziell - man stößt ständig an "finanzielle Grenzen", die künstlich gesetzt werden, aufgrund der schrägen Prioritäten..)

Und genau da, liegen meine - berechtigten - Sorgen! Da gibt es nix schön zu reden. Ich kann (leider) nur sagen: in meinem (vergleichsweise engen) Umfeld, habe ich Einfluss.

Und allein das, ist den meisten so fern, wie ne andere Kultur. Ich sehe es doch vor der Haustüre, wie allles abgesäbelt wird, ohne Sinn und Verstand! Gerade bei uns, fällt einem das ins Auge. Duisburg hat weiter abgeholzt - sehe ich, wenn ich gen Ruhrgebiet fahre. Am Rande der Autobahn, liegen die Pellets, wie ich sah -> für die NL! Für ein paar Cents! Im Vergleich zum Nutzen, die sie hätten, würden sie noch stehen! Für 3 Parkpkätze musste hier eine große, alte Platane weichen. Dabei, konnte man auch davor parken, aber das, widersprach unserer "Verkehrsordnung". Da greift man sich doch an Kopf! Hier, stehen kaum noch alte Bäume. Sie sind es aber, die bei einem Brand, oder Sturm stehen bleiben! Während schnell wachsende Gehölze dann auch im Wald umknicken, bzw junge Bäume einem Brand nicht gewachsen sind (siehe USA)

Ach, mir wird ganz übel, wenn ich dran denke. Ich finde es lieb, wenn man mich "beruhigen" will, aber das funzt nicht, wenn es um dieses Thema geht!

Marle, wie auch Du, Mohandes, sind doch sehr connectet mit der Natur. Jeder, auf seine Weise. Und Marles´ Verweis auf das Schwachsinns-Agentiererei der Grünen, ist ein richtiger Hinweis. Deshalb haben sie schon lang meine Stimme verloren. "Man hänge das Fähnchen nach dem Wind!" Wie sehr, sich die Leute verhäddern, sieht man also bereits bei den Entscheidungsträgern. Shocked Schon Frau Künast setzte die Grenzwerte für Insektizide bei Tomaten in ihrer Zeit um ein vielfaches HOCH. Damit die Erzeuger/Industrie, diese überhaupt noch über die Ladentheke schieben dürfen. Und so, läuft es mit allen Agrar Gütern!

Sie hätte auch dagegen argumentieren können, aber die Lobby ist einfach zu stark und das "Arbeitsplatzphänomen" wird immer noch hoch gehalten, bzw die Unmöglichkeit, noch was zu verdienen, wenn... Als ob die Leute verblödet wären! Immer die gleiche Leier -> wo ist da die Lernbereitschaft, wo Lösungen? Sie versacken zwischen Drohungen, ums liebe Geld. Shocked

Ich bin gerade dabei, mir das "gedanklich" wieder vom Hals zu schaffen. Gestern, hatte ich mein erstes Gespräch mit einer der älteren Mieterinnen bez unseres Gartens. Wir fanden eine Lösung.

Sie sagt: "...es muss nicht immer so gemacht werden, wie bisher. Auch wir Alten, müssen uns an Neues anpassen!" Finde ich toll. Sie bekommt ihren ständig gemähten Rasen und ich meine "Ecken" für die Bienenweide, abgesehen von dem, was meine direkte Nachbarin und ich schon auf dem Balkon pflanzen. Sie ist ein Schatz!

Sehr tierlieb, sehr naturverbunden, trotz, dass sie für die Pharma arbeitet. Sie kann differenzieren, wie auch ich, wenn es um ihre Produkte geht, die sie vertreibt. Gestern, erzählte sie von ihrem Job, war fast bis Mitternacht bei uns.

Wir haben so gelacht, als sie von den Ärzten berichtete. Sie sagt, die meisten, seien ziemlich dämlich.(sie verwies auch auf die Doktorarbeiten mit ihren lächerlichen 40 Seiten, wo unsereins 4 Jahre berappen müsste für nen Doktortitel und auf die Auswendiglernerei - > auch Studien könnten sie nicht lesen, weil auf englisch -> also nichts anderes, was wir allzu oft erfuhren)

Zudem, interessieren sie sich nur für eins: ist das Medi 30 Cent billiger, als das bisherige? Und jammern in einem fort über ihr Budget. Und genau das, bringt die Kollegen in Zugzwang. Würden alle bis zu 150%/160% über dem liegen, wäre das auch für die anderen besser. Andersrum wird der Durchschnitt gedrückt, was insgesamt dafür sorgt, dass das Budget enger gefasst wird, zu Lasten der Patienten!

Und einer sagte gar: meine guten Patienten bekommen was Vernünfitges, der Rest bekommt das Rattengift (Markumar). Ach, es ist doch immer interessant, wenn aus dem Nähkästchen geplaudert wird Very Happy

So mancher Süchtige/"Erkrankte", ist wacher, als die Norm. (Leid zieht oft Wachstum nach sich) Ist auch ein Grund, warum ich den Austausch zu schätzen weiß! Und ich hab auch nix gegen Kritik. Marle ist mir da ein guter Partner im Austausch. Wir waren bislang öfter geteilter Meinung, aber im Enddefekt, schauen wir doch ähnlich auf solcherlei. Menschen haben nun mal verschiedene Sichtweisen - für Ja-Sager, hab ich nicht viel übrig. Lieber ne Diskussion im Zweifelsfall! Das schätze ich auch bei Dir, Mohandes!

Ihr seid NICHT still! Gleich, um was es geht...

Habt nen guten Tag! Wink
Nach oben
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Drogen-Forum Foren-Übersicht -> Fragen und Antworten Alle Zeiten sind GMT + 2 Stunden
Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4  Weiter
Seite 1 von 4
Gehe zu:  
Impressum & Rechtliches
ForenübersichtIndex   SucheSuche   FAQFAQ   LoginLogin