Das Mysterium der H- Sucht

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iopiod
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 30.05.2014
Beiträge: 326

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2019 15:31    Titel: Das Mysterium der H- Sucht Antworten mit Zitat

Hallo, ich habe eine allgemeine Frage an Heroinabhängige. Ich würde gern wissen, wie das so mit der "Dosiererei" läuft. Muss ein Abhängiger immer mehr nehmen, als das Mal zuvor, um etwas von seinem Stoff zu merken oder ist die Dosis immer in etwa die selbe? Wieviel injeziert man sich da immer jedesmal und woher wisst ihr eigentlich, das ihr euch mit dem nächsten Schuss nicht ins Jenseits befördert und von demher, haben H Süchtige nicht eigentlich bereits schon mit dem Leben abgeschlossen? Fänd es sehr interessant, wenn mal jemand nen Einblick gewähren könnte.. Thx
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iopiod
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 30.05.2014
Beiträge: 326

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2019 15:34    Titel: Antworten mit Zitat

ps. sollte der Eindruck entstanden sein, ich wäre experimentierfreudig, keine Sorge, H ist für mich der Satan in Person..
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Mohandes59
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 05.12.2014
Beiträge: 1654

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2019 18:09    Titel: Re: Das Mysterium der H- Sucht Antworten mit Zitat

iopiod hat Folgendes geschrieben:
Hallo, ich habe eine allgemeine Frage an Heroinabhängige. Ich würde gern wissen, wie das so mit der "Dosiererei" läuft. Muss ein Abhängiger immer mehr nehmen, als das Mal zuvor, um etwas von seinem Stoff zu merken oder ist die Dosis immer in etwa die selbe? Wieviel injeziert man sich da immer jedesmal und woher wisst ihr eigentlich, das ihr euch mit dem nächsten Schuss nicht ins Jenseits befördert und von demher, haben H Süchtige nicht eigentlich bereits schon mit dem Leben abgeschlossen? Fänd es sehr interessant, wenn mal jemand nen Einblick gewähren könnte.. Thx
ps. sollte der Eindruck entstanden sein, ich wäre experimentierfreudig, keine Sorge, H ist für mich der Satan in Person..

Gut daß für Dich H der Satan in Person ist - einmal H, (fast) immer H!

Eigentlich muß man die Dosis nicht zwangsläufig erhöhen, nur tun das viele wenn gerade genug da ist. Wenn jemand also genug Disziplin hätte und eine gute Quelle, dann könnte er seine Dosis konstant halten.

Generell ist das Problem, daß die Quali selten konstant ist, dann weiß man nicht wieviel man hat. Deswegen kann man sich auch tatsächlich mit dem nächsten Schuß ins Jenseits befördern - so sterben eben viele (z.B. ist mein Bruder an einer Überdosis gestorben). Viele sterben auch an Mischintoxikation (H plus Koks oder Benzos oder Alc).
Ich selber spritze nicht, sonst wäre ich nach >25 Jahren H ganz sicher nicht am Leben. H kann man auch rauchen oder Nase ziehen.

LG Mohandes
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der_neue
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 09.06.2016
Beiträge: 112

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2019 20:11    Titel: Antworten mit Zitat

hey iopiod,

ich bin 36 und seit 18 jahren Heroin bzw. Opiat abhängig und seit 7 jahren bin ich in substitution sprich ich bekomme mein opiat in meinem fall substitol das ist morphin vom Arzt das nur kurz als info.

Deine Fragen beantworte ich so.. Mohandes59 sagte einen sehr wichtigen punkt die qualität des straßen heroins ist sehr sehr schlecht... habe gehört in anderen städten istt die quali. noch schlechter als hier bei mir in berlin.

von dem her kann ich mich gar nicht ins nirvana schiessen weil einfach die qualität zu schlecht ist für mich als substitutler mit einem sehr hohen morphin spiegel.. ich nehme täglich 800mg substitol .. (Wenn du ohne Toleranz eine 200mg substitol Kapsel nehmen würdest, wärst du innerhalb von 20 min im nirvana).. deswegen habe ich in der beziehung keine angst.. aber ich habe leider eine andere art von heroin gefunden ...fentanyl pflaster.. diese pflaster kann man sich auch i.v. spritzen und das wiederrum ist gefährlich aber da ich sehr erfahren bin habe ich meine dosis gefunden und ich erhöhe sie auch auf keinen fall und die wirkung ist jedes mal angenehm weil ich es höchsten 3 - 4 mal pro monat konsumiere...,

ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiter helfen grüße aus berlin
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surreal
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 2233

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2019 20:45    Titel: Antworten mit Zitat

Doch, ein vergleichbares Gefühl hat sich bei mir irgendwann eingestellt. Man nimmt immer mehr, aber die Wirkung will nicht zunehmen. Allenfalls noch Nebenwirkungen wie Schwindel oder Übelkeit, aber kein "gutes Gefühl" mehr. Bzw, schon, gewissermaßen: es ging mir damit immer gut (also: nicht ausgeprägt schlecht), aber es war nichts Besonderes mehr, sondern eher so, wie ich mich vorher "einfach so" gefühlt hat.
Habe dann auch gerne mal Alkohol oder Benzos dazu genommen, weil das die Wirkung tatsächlich nochmal erhöht hat.
Ich versuche deshalb, das Ganze stärker zu reglementieren. Längere Zeiten gar nichts zu nehmen. Usw. Aber ob das langfristig sinnvoll, frage ich mich schon...

Zuletzt: ich habe einige Erfahrungen mit Opioiden (auch H), aber sicher weit weniger als andere hier.
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Praxx
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 25.07.2014
Beiträge: 3082

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2019 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Die Giftigkeit von Heroin bzw Morphin wird allgemeingrob überschätzt. Bei oraler Zufuhr von retardierten Opiaten ist es sehr schwer, sich ins Nirvane zu Befördern.
Für die tödliche OD sind immer mehrere Faktoren ausschlaggebend.
Wer sich auf dem Klo sitzend eine kritische Dosis knallt und anschließend so zusammensackt, dass die Atmung mechanisch behindert wird, stirbt innerhalb weniger Minuten.
Genauso der, der nach reichlichem Konsum am Tisch wegnodded...
Gefährlich ist Methd/Pola: Es erreicht seine maximale Wirkung erst nach 6-7 Stunden - bis dahin hat ein unerfahrener Konsument soviel "nachgelegt", dass er morgens nicht mehr wach wird...
In einer Schweizer Substi-Praxis war vor 20 Jahren durch einen Kommafehler die Methadonlösung 10-Fach überdosiert, es gab bei 12 Patienten 2 Tote und zwei Überwachungen auf der Intensivstation - die übrigen 8 hatten keine Probleme...
Ich hatte eine 90-jährige Patientin, die in Suizidabsicht mindestens 264mg retardiertes Hydromorphon (=1848mg Morphinäquivalent) eingenommen und überlebt hat... ohne ärztliches Eingreifen!

Bei Opiatsüchtigen ist das Problem der Versuch, das erste Rauscherlebnis in gleicher Qualität zu wiederholen - und dieser Versuch immer scheitert, aus dem "inneren Sonnenaufgang" wird letztlich nur mehr ein "warmer Pulli", wenn überhaupt!

LG

Praxx
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iopiod
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 30.05.2014
Beiträge: 326

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2019 21:18    Titel: Antworten mit Zitat

Aber warum nehmt ihr trotzdem weiterhin Heroin, wenn die Qualität sowieso nicht dazu taugt, sich ein gutes Gefühl zu verschaffen? Liegt es an der krperlichen oder an der psychischen Abhängigkeit? Ist das so eine Lifestyle- Ding, wo ich mir bei weitem einen komfortableren Lifestyle vorstellen könnte, als mir jeden Tag so ne Kanüle in Arm zu knallen oder halt durch Nase oder so.

Ich mein nur, das spritzen alleine, hat doch kein bisschen Style, wenn man es mal mit einer gepflegten Tüte vergleicht, eine Nadel ist eine Nadel ist eine Nadel...thats aweful.. und Geld kostet das Zeug ja auch nicht zu knapp, wär ich in so einer Situation, ich würde mir wenigstens Methadon verschreiben lassen oder kommt das von der Wirkung nicht auch aufs selbe raus? Das wär dann kostenlos und zudem ohne zusätzlichen Schrott, den man nich im Körper haben will. Wie gesagt ich komm in so ein Mind eines Fixers oder halt H Konsumenten nicht rein.
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surreal
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 2233

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2019 21:23    Titel: Antworten mit Zitat

Man muss es doch nicht spritzen... Man kann es auch mit seiner Platinum-Mastercard zurechtlegen und dann durch ein Goldröhrchen ziehen Laughing
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surreal
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 05.06.2015
Beiträge: 2233

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2019 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

iopiod hat Folgendes geschrieben:
Aber warum nehmt ihr trotzdem weiterhin Heroin, wenn die Qualität sowieso nicht dazu taugt, sich ein gutes Gefühl zu verschaffen?


Das Problem ist nicht unbedingt die Qualität. Opioide wirken nun einmal so, dass sie mit der Zeit (was durchaus länger dauern kann) ihre Wirkung verlieren. Nur: wenn man dann aufhört, fühlt man sich schlecht - und wenn man wieder Opioide genommen hat, wieder gut. Nur halt nicht mehr ganz so, wie am Anfang. Auch bei hunderprozentigem Heroin wäre das irgendwann so.
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Mohandes59
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 05.12.2014
Beiträge: 1654

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2019 23:21    Titel: Antworten mit Zitat

surreal hat Folgendes geschrieben:
iopiod hat Folgendes geschrieben:
Aber warum nehmt ihr trotzdem weiterhin Heroin, wenn die Qualität sowieso nicht dazu taugt, sich ein gutes Gefühl zu verschaffen?


Man muss es doch nicht spritzen... Man kann es auch mit seiner Platinum-Mastercard zurechtlegen und dann durch ein Goldröhrchen ziehen Very Happy

Das Problem ist nicht unbedingt die Qualität. Opioide wirken nun einmal so, dass sie mit der Zeit (was durchaus länger dauern kann) ihre Wirkung verlieren. Nur: wenn man dann aufhört, fühlt man sich schlecht - und wenn man wieder Opioide genommen hat, wieder gut. Nur halt nicht mehr ganz so, wie am Anfang. Auch bei hunderprozentigem Heroin wäre das irgendwann so.

LOL Surreal, denn Du hast Humor Very Happy!

Dann ist die Quali hier in der Provinz an der Ruhr besser als in Berlin. Wenn ich ein 10er-Päckchen Nase ziehe (auch ohne Goldröhrchen^^), dann bin ich gut bedient. 2 wären natürlich besser ... (und so steigert man schon wieder die Toleranz). Ich bin aber nicht so hoch dosiert (ca 100mg Morphin).

Pola ist kein Vergleich zu H, außerdem ist die Halbwertszeit so hoch, daß man irgendwann fast nichts mehr davon merkt.

Praxx hat Folgendes geschrieben:
Bei Opiatsüchtigen ist das Problem der Versuch, das erste Rauscherlebnis in gleicher Qualität zu wiederholen - und dieser Versuch immer scheitert, aus dem "inneren Sonnenaufgang" wird letztlich nur mehr ein "warmer Pulli", wenn überhaupt!

Stimmt!
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Jolina40
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 28.12.2015
Beiträge: 636

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2019 23:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde das Methadon nicht mit Heroin zu vergleichen ist, auch nicht Polamidon, Substitol(Morphium) und schon gar nicht Subotex oder Suboxone.
Du hast nur keinen Entzug und wenn du viel bekommst wirkt das H kaum noch.
Bei allen Substitutionsmitteln außer Subo biste bei genügender Dosis dazu noch ständig müde und k.o.

Ich bin seit 2015 wieder rückfällig und in Substi, hatte trotzdem öfter Phasen mit Beigebrauch.
Ich musste die Dosis nicht erhöhen, auch nicht bei täglichem Konsum, allerdings war die Qualität auch gleichbleibend.
Nicht nur die Wirkung sondern auch das Ritual des Blech rauchens (I.V. und nasal nahm ich es nie) war mir wichtig.

Natürlich hat der Konsum viel mehr Nachteile als Vorteile, doch die Wirkung war mir da wichtiger und ließ mich das in Kauf nehmen.

Will um Gottes Willen nicht Werbung für Heroin machen - nur für mich gibt es Nichts was diesem Gefühl gleichkommt.

Angst vor Überdosis hatte ich schon und sterben wollte ich auch nie, das zu deiner Frage dazu.
Habe immer versucht nicht zu viel zu konsumieren - trotzdem habe ich mein Leben aufs Spiel gesetzt - so groß war die Sucht. Furchtbar erschreckend im Nachhinein!

Habe mittlerweile auch eingesehen das die negativen Folgen für mich nicht mehr tragbar sind und bin auch durch den Konsum schwer Lungenkrank und bemühe mich nichts mehr zu konsumieren.

Kann nur alle warnen die Finger davon zu halten denn Heroin ist Teufelszeug!


Es grüßt Jolina
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Jolina40
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 28.12.2015
Beiträge: 636

BeitragVerfasst am: 24. Okt 2019 23:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde das Methadon nicht mit Heroin zu vergleichen ist, auch nicht Polamidon, Substitol(Morphium) und schon gar nicht Subotex oder Suboxone.
Du hast nur keinen Entzug und wenn du viel bekommst wirkt das H kaum noch.
Bei allen Substitutionsmitteln außer Subo biste bei genügender Dosis dazu noch ständig müde und k.o.

Ich bin seit 2015 wieder rückfällig und in Substi, hatte trotzdem öfter Phasen mit Beigebrauch.
Ich musste die Dosis nicht erhöhen, auch nicht bei täglichem Konsum, allerdings war die Qualität auch gleichbleibend.
Nicht nur die Wirkung sondern auch das Ritual des Blech rauchens (I.V. und nasal nahm ich es nie) war mir wichtig.

Natürlich hat der Konsum viel mehr Nachteile als Vorteile, doch die Wirkung war mir da wichtiger und ließ mich das in Kauf nehmen.

Will um Gottes Willen nicht Werbung für Heroin machen - nur für mich gibt es Nichts was diesem Gefühl gleichkommt.

Angst vor Überdosis hatte ich schon und sterben wollte ich auch nie, das zu deiner Frage dazu.
Habe immer versucht nicht zu viel zu konsumieren - trotzdem habe ich mein Leben aufs Spiel gesetzt - so groß war die Sucht. Furchtbar erschreckend im Nachhinein!

Habe mittlerweile auch eingesehen das die negativen Folgen für mich nicht mehr tragbar sind und bin auch durch den Konsum schwer Lungenkrank und bemühe mich nichts mehr zu konsumieren.

Kann nur alle warnen die Finger davon zu halten denn Heroin ist Teufelszeug!


Es grüßt Jolina
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nebukadnezar
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 26.08.2015
Beiträge: 4103

BeitragVerfasst am: 25. Okt 2019 12:08    Titel: Antworten mit Zitat

oh Heroin! Du heilige Mutter aller Göttinnen! Unser Verstand und Seele sind es nicht wert, den Dreck unter deinen Füßen zu küssen... usw. usw. usw.
Heroin ist eine geniale Erfindung! Lässt sich wunderbar ins Leben integrieren, man ist jeder Situation Herr, erfolgreich und am grauesten Tag scheint die Sonne am azur blauen Himmel, wie es gar nicht schöner seien könnte! Vorausgesetzt qualitativ, wie quantitativ stabile Verfügbarkeit und gute Venen gepaart mit entsprechender Spritztechnik! So die Theorie. Die Praxis ist eine andere Welt!
Zitat:
Muss ein Abhängiger immer mehr nehmen, als das Mal zuvor, um etwas von seinem Stoff zu merken oder ist die Dosis immer in etwa die selbe

Nein, man passt die Dosis immer der Situation und dem dazu passenden Turn an. Man kann z. B. die souveränsten Reden vor einer grossen Fachhörerschaft halten oder lüllend in der Ecke liegen.
Zitat:
Wieviel injeziert man sich da immer jedesmal und woher wisst ihr eigentlich, das ihr euch mit dem nächsten Schuss nicht ins Jenseits befördert

Man injiziert sich immer soviel, wie man gerade braucht, s. o.
Da der smack nicht aus certifizierten Laboren kommt, ist der erste Hit immer ein Ausprobieren. Mit der Zeit hat man Erfahrung oder liegt ggf. unter der Erde.
Zitat:
H Süchtige nicht eigentlich bereits schon mit dem Leben abgeschlossen?
Möglicherweise einige, aber nach dem ersten Druck nicht mehr... erstmal Rolling Eyes

Wie schön das Leben wirklich ist, welche Kräfte man psychisch wie physisch entwickeln kann, weiss man als Süchtiger oft erst nach Beerdigung der Sucht.

Im Fazit: kein Mysterium, sondern mehr Schein als Sein!

LG N
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joe
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 28.12.2007
Beiträge: 1028

BeitragVerfasst am: 25. Okt 2019 13:01    Titel: Antworten mit Zitat

hallo neb, ist das jetzt ironie, oder was?
man passt die dosis der situation an uws.
heroin lässt sich wunderbar ins leben integrieren.
bei mir hat dope mein leben reguliert, und zwar zu 100 %.

joe, dankbar clean seit 20 jahren. schreib ich jetzt mal wieder auf.
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nebukadnezar
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 26.08.2015
Beiträge: 4103

BeitragVerfasst am: 25. Okt 2019 16:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hi joyie😉

Nee, keine Ironie, nur die Wahrheit, in dem Fall natürlich meine Wahrheit Wink Ich gehe doch mal davon aus, dass wir hier von unseren Erfahrungen schreiben, oder? Ich kann nichts Negatives über Heroin sagen, über mich selbst natürlich schon! Nicht jeder schrottet sein Leben, weil man Heroin nimmt und mein Leben wurde auch nicht davon reguliert. Ich habe immer ein (wie viele das bezeichnen würden) Spießer Leben geführt : Arbeiten, mind. 2 lange Urlaube im Jahr - die 30 Tage , die man halt hat - Frau, Familie etcpp.. Gebraucht habe ich es selbstverständlich irgendwann (und auch verflucht) , aber das lässt sich ja organisieren. Zumindest bis irgendwann dann doch aus unterschiedlichen Gründen alles zusammenbricht und man einen neuen Lösungsansatz benötigt.
Nee, keine Ironie, nur ich!

Und? Das Radl schon wieder fit für Berg der HC Kategorie? Very Happy

Schönes WE!

LG N
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