Substitolentzug - Wie ist es machbar? Wer hats geschafft?

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Neji
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 174

BeitragVerfasst am: 5. Jan 2020 16:58    Titel: Substitolentzug - Wie ist es machbar? Wer hats geschafft? Antworten mit Zitat

moin...

ich bin inzwischen echt verzweifelt; folgendes:
ich werde auch mit substitol substituiert. ich bin seitdem stabiler und habe auch keinerlei nebenwirkungen, etc. 

allerdings bin ich nun nach 5jahren substi, natürlich ohne takehome, dabei substitol abzudosieren (war auf 700mg) und ich habe keinerlei ahnung, wie ich es auf 0 schaffen soll. ab 90mg war es so eklig und widerlich und grausam und ich so arg affig über wochen, dass ich nun vor 3 tagen auf 150 wieder hoch gegangen bin. 

da ja 30er die geringste dosis ist und ich kein takehome bekomme, so dass ich selbst kügelchen zählen und kügelchen für kügelchen runter könnte, wird das echt extrem schwer, sogar so schwer das ich wirklich null weiß wie ich jemals da runter kommen soll ohne wochen- bzw. monatelang zu leiden und gar nichts mehr auf den schirm zu bekommen.

mehr als das ich mich jetzt in 30er schritten, anstatt von 200 auf 120 und dann auf 90 zu gehen, nun wieder auf 90 runterdosieren lasse, mir dann genügend subu hole, es mörsere, häufchen mache, mich dann zuhause einschließe, es ziehe und ab dem zeitpunkt nicht mehr zur substi gehe, fällt mir nichts ein.

wer hat es geschafft und kann berichten, wie er es geschafft hat? vllt gibt es ja noch andere brauchbare alternativen Smile
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Nooria 24
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 12.03.2016
Beiträge: 652

BeitragVerfasst am: 5. Jan 2020 18:05    Titel: Antworten mit Zitat

Grüß Dich Neji,

auf dem Gebiet habe ich keinerlei persönliche Erfahrung, habe aber gehört, dass man sich mit Mohnkapseltee behelfen kann. Schau einmal im Internet unter "mypoppies" - kann man sich auch über amazon bestellen und ist zuverlässig.

Kapseln und Stiele ganz fein mahlen und dann als Tee trinken. . . Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob man noch Zitronensaft benötigt, um das Opium aus dem Kapselmehl besser herzauszuziehen. Soll wohl absolut übel schmecken.

Einige hier im Forum haben damit Erfahrung, auch hinsichtlich der Menge in Bezug zum Substitol - vielleicht melden die sich dazu noch.

Dir drücke ich die Daumen!

Nooria
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Cariote
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 18.06.2015
Beiträge: 1112

BeitragVerfasst am: 5. Jan 2020 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo N!
Du warst schon weit runter! Super gut!
Die Empfehlung ist, wenn ich es richtig im Kopf habe nur alle 2Wochen hôchstens 10Prozent deiner Dosis abzudosieren. Evtl waren es auch nur 5 Prozent. Das ist ohne Schlaflosigkeit und Schmerzen zu schaffen!
Von 100mg also höchstens auf 90 mg runter, das zwei Wochen behalten. Hat sich der Körper gewöhnt sind die 90mg die 100 Prozent . Davon wieder höchstens 10Prozent reduzieren. ( EV l war die Empfehlung nur 5 Prozent, da bin ich nicht mehr so sicher...

Wie das Dosismässig umgesetzt werden kann? Hmmm...Take Home plus Mörser wäre gut oder Tropfen?

Liebe Grüße von Caro
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Neji
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 174

BeitragVerfasst am: 6. Jan 2020 10:21    Titel: Antworten mit Zitat

Cariote hat Folgendes geschrieben:
Hallo N!
Du warst schon weit runter! Super gut!
Die Empfehlung ist, wenn ich es richtig im Kopf habe nur alle 2Wochen hôchstens 10Prozent deiner Dosis abzudosieren. Evtl waren es auch nur 5 Prozent. Das ist ohne Schlaflosigkeit und Schmerzen zu schaffen!
Von 100mg also höchstens auf 90 mg runter, das zwei Wochen behalten. Hat sich der Körper gewöhnt sind die 90mg die 100 Prozent . Davon wieder höchstens 10Prozent reduzieren. ( EV l war die Empfehlung nur 5 Prozent, da bin ich nicht mehr so sicher...

Wie das Dosismässig umgesetzt werden kann? Hmmm...Take Home plus Mörser wäre gut oder Tropfen?

Liebe Grüße von Caro


moin...

danke, aber ich bekomme ja kein takehome, ebenso schrieb ich das es bei substitol keine 10er kapseln gibt. das geringste sind 30mg. ich frag mich wie ich das so machen soll?

substitol tropfen kenne ich nicht und ich weiß auch nichts davon das es die gibt.

mörser macht die retardwirkung kaputt.

lg
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Neji
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 174

BeitragVerfasst am: 6. Jan 2020 10:23    Titel: Antworten mit Zitat

Nooria 24 hat Folgendes geschrieben:
Grüß Dich Neji,

auf dem Gebiet habe ich keinerlei persönliche Erfahrung, habe aber gehört, dass man sich mit Mohnkapseltee behelfen kann. Schau einmal im Internet unter "mypoppies" - kann man sich auch über amazon bestellen und ist zuverlässig.

Kapseln und Stiele ganz fein mahlen und dann als Tee trinken. . . Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob man noch Zitronensaft benötigt, um das Opium aus dem Kapselmehl besser herzauszuziehen. Soll wohl absolut übel schmecken.

Einige hier im Forum haben damit Erfahrung, auch hinsichtlich der Menge in Bezug zum Substitol - vielleicht melden die sich dazu noch.

Dir drücke ich die Daumen!

Nooria


hi...

danke dir für den tip. da schau ich mal nach und versuche eine dosisangabe zu finden. kann ja nicht so schwer sein Smile

gruß neji
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ast
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 14.03.2012
Beiträge: 2279

BeitragVerfasst am: 6. Jan 2020 10:36    Titel: Re: Substitolentzug - Wie ist es machbar? Wer hats geschafft Antworten mit Zitat

Neji hat Folgendes geschrieben:
moin...

ich bin inzwischen echt verzweifelt; folgendes:
ich werde auch mit substitol substituiert. ich bin seitdem stabiler und habe auch keinerlei nebenwirkungen, etc. 

allerdings bin ich nun nach 5jahren substi, natürlich ohne takehome, dabei substitol abzudosieren (war auf 700mg) und ich habe keinerlei ahnung, wie ich es auf 0 schaffen soll. ab 90mg war es so eklig und widerlich und grausam und ich so arg affig über wochen, dass ich nun vor 3 tagen auf 150 wieder hoch gegangen bin. 

da ja 30er die geringste dosis ist und ich kein takehome bekomme, so dass ich selbst kügelchen zählen und kügelchen für kügelchen runter könnte, wird das echt extrem schwer, sogar so schwer das ich wirklich null weiß wie ich jemals da runter kommen soll ohne wochen- bzw. monatelang zu leiden und gar nichts mehr auf den schirm zu bekommen.

mehr als das ich mich jetzt in 30er schritten, anstatt von 200 auf 120 und dann auf 90 zu gehen, nun wieder auf 90 runterdosieren lasse, mir dann genügend subu hole, es mörsere, häufchen mache, mich dann zuhause einschließe, es ziehe und ab dem zeitpunkt nicht mehr zur substi gehe, fällt mir nichts ein.

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was sagt denn Dein Substi- Arzt dazu?
er müsste Dich doch eigentlich unterstützen oder weiß er nichts von Deinem Abdosieren?
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Neji
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 174

BeitragVerfasst am: 6. Jan 2020 15:07    Titel: Re: Substitolentzug - Wie ist es machbar? Wer hats geschafft Antworten mit Zitat

ast hat Folgendes geschrieben:
Neji hat Folgendes geschrieben:
moin...

ich bin inzwischen echt verzweifelt; folgendes:
ich werde auch mit substitol substituiert. ich bin seitdem stabiler und habe auch keinerlei nebenwirkungen, etc. 

allerdings bin ich nun nach 5jahren substi, natürlich ohne takehome, dabei substitol abzudosieren (war auf 700mg) und ich habe keinerlei ahnung, wie ich es auf 0 schaffen soll. ab 90mg war es so eklig und widerlich und grausam und ich so arg affig über wochen, dass ich nun vor 3 tagen auf 150 wieder hoch gegangen bin. 

da ja 30er die geringste dosis ist und ich kein takehome bekomme, so dass ich selbst kügelchen zählen und kügelchen für kügelchen runter könnte, wird das echt extrem schwer, sogar so schwer das ich wirklich null weiß wie ich jemals da runter kommen soll ohne wochen- bzw. monatelang zu leiden und gar nichts mehr auf den schirm zu bekommen.

mehr als das ich mich jetzt in 30er schritten, anstatt von 200 auf 120 und dann auf 90 zu gehen, nun wieder auf 90 runterdosieren lasse, mir dann genügend subu hole, es mörsere, häufchen mache, mich dann zuhause einschließe, es ziehe und ab dem zeitpunkt nicht mehr zur substi gehe, fällt mir nichts ein.

wer hat es geschafft und kann berichten, wie er es geschafft hat? vllt gibt es ja noch andere brauchbare alternativen Smile

was sagt denn Dein Substi- Arzt dazu?
er müsste Dich doch eigentlich unterstützen oder weiß er nichts von Deinem Abdosieren?


ähm klar. wie da steht, ich bekomme kein TH. gibt es hier nur wenn man vollzeit arbeitet und das schriftlich belegen kann. ich bin chronisch krank und kann gar nicht mehr arbeiten! dsher pech gehabt. ist aber hier im bundesland generell so.

der sagt auch nur ich soll 30er schritte runter machen, aber wie da ja steht, es ging mir ab 90mg so beschissen, woraufhin ich auf 150 hoch ging, das ich nicht weiß wie ich das machen soll. 3 wochen jeden tag dauerhaft affig und immer mehr symptome die dazu kamen, hält keiner dauerhaft aus. das ist ein mega beschissenes leben wenn man nur noch dahin vegetiert und sonst nichts mehr machen kann, nichtmal einkaufen, essen und sonstige lebenswichtige dinge.
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Neji
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 174

BeitragVerfasst am: 6. Jan 2020 15:13    Titel: Antworten mit Zitat

nochmal für alle:

ich bekomme kein takehome. bekommt man hier im bundesland nur wenn man vollzeit arbeitet, was bei mir eh nicht geht, weil ich chronisch krank bin.

mein arzt bzw. die sprechstundenhilfen bestellen die kapseln. es gibt nur 100er, 200er, 60er und 30er kapseln bei substitol.

er weiß somit vom abdosieren, aber ich war 3 wochen dauerhaft affig und und mit jeder woche wurde es schlimmer. daher bin ich echt am verzweifeln, wie ich das jemals schaffen soll ! wenn jmd weiß wie es funzt, nen tip hat, es selbst geschafft hat, etc., wäre ich echt dankbar.
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ast
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 14.03.2012
Beiträge: 2279

BeitragVerfasst am: 6. Jan 2020 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

also ich kenne mich ja weder mit Substitution noch mit Substitol aus, aber dem Arzt sollte doch verständlich zu machen sein, dass 30er Schritte zum Ende hin zu groß sind.
bespreche mit ihm, welche Möglichkeiten es gibt, Dich ganz auszudosieren, z.B. die Umstellung auf Tropfenform oder ein anderes, besser dosierbares, Substitut.
Praxx kann Dir da sicherlich mehr zu sagen...
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Cariote
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 18.06.2015
Beiträge: 1112

BeitragVerfasst am: 6. Jan 2020 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt Leerkapseln.Damit könntest du die 30 iger Kapseln aufmachen, in 3 Teile abwiegen und so 3 mal a 10mg Kapseln verfüllen. Die beim Arzt hinterlegen und so abdosieren.
Alternativ gibt es Morphintropfen ( eigentlich nur für Schmerzpatienten) oder du switscht auf Mohnkapseltee um oder auf Subutex. Mit beiden lässt es sich gut abdosieren.
Könntest du woanders Take Home bekommen, in einem anderen Bundesland? Dann könntest du die Kapseln besser teilen und in Leerkapseln befüllen. Die Aktion wird beim Arzt wahrscheinlich argwöhnisch begutachtet werden...

Ein anderer guter Tip ist bei dem Hersteller von Substitol anzufragen wie das Abdosieren geplant war oder ob das noch nicht bedacht würde ( zukünftig?)

LG Caro
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Praxx
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 25.07.2014
Beiträge: 3108

BeitragVerfasst am: 6. Jan 2020 22:11    Titel: Antworten mit Zitat

Abdosieren von hohen Morphindosen ist Quälerei und unnötig.
In der LVR-Klinik Essen, die von Opioidabhängigen sehr geschätzt wird, erfolgt der Entzug mit Buprenorphin und bei Bedarf BZD oder Antikonvulsiva (Carbamazepin, Valproat, Lamotrigin). Dauert etwa 2 Wochen und gilt als "warm".
Ansonsten kommt auch der klassische stationäre Entzug ohne Opioide in Betracht. Nach 7-10 Tagen bist du körperlich durch, ist ähnlich kurz und heftig wie von Heroin.

LG

Praxx
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Jolina40
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 28.12.2015
Beiträge: 680

BeitragVerfasst am: 6. Jan 2020 22:15    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu,
bin jetzt seit Ende Juli auf 700 mg Substitol und bekomme zum Glück Take home was hier in NRW kein Problem ist. Sogar nach und nach bis zu 5-6 Tage auch ohne Arbeit.

Aber das hilft dir natürlich nicht weiter und glaube auch kaum das n Arzt sich auf umfüllen der Kapseln einlässt. Und mal eben so in ein anderes Bundesland zu gehn ist ja wohl auch kaum möglich, schön alleine finanziell und dann dauert es ja auch Monate bis man Mitgabe bekommt...

Es muss ja ne gangbare Alternative geben und dein Doc müsste dich da ja unterstützen.

Mir wurde gesagt das man zum Schluss hin entweder 30er Schritte gehn muss oder sich dann für die letzten Schritte auf suboxone bzw. Subutex umstellen lassen kann.
Da müsstest du dann bei uns erstmal entzügig sein um umgestellt zu werden, vielleicht wäre das ja ne Option für dich.

Oder du versuchst es erstmal erneut mit 30 mg weniger und nimmst dazu noch etwas anderes zusätzlich um es besser auszuhalten.

Da gibt's ja einiges zum beruhigen und gegen die Knochenschmerzen so wie z.b. Imodium akut hochdosiert, Voltaren gegen Knochenschmerzen, seroquel oder Dominal zur Beruhigung, oder oder oder.

Du weißt ja selbst das es kein Spaziergang wird und nicht ohne Schmerzen und Psychoabfuck zu schaffen ist.
Aber wenn es dir mit 30er Schritten gar nicht möglich ist bleibt nur ne Umstellung auf suboxone, Subutex, Methadon oder Pola.

Da du ja schon sehr weit runter bist müsstest du es ja nicht lange nehmen damit du nicht davon nicht mehr loskommst... Hoffe du verstehst wie ich das meine.

Wünsche dir auf jeden Fall viel Glück dabei und geb nicht auf bis dein Doc mit dir ne Lösung für Dich findet und wäre toll wenn du hier weiter berichtest denn zu Substitolentzug wurde hier noch nichts berichtet soviel ich weiß...

Es grüßt Jolina
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Mohandes59
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 05.12.2014
Beiträge: 1746

BeitragVerfasst am: 6. Jan 2020 23:16    Titel: Antworten mit Zitat

Von 700 runter auf 90 oder 120mg - Respekt! Aber leider kommt das dicke Ende immer zum Schluß ...

Schluß ist beim Substitol auch schon bei 30mg, ich vermute daß die Entwickler des Substitols nicht daran gedacht haben daß man vielleicht irgendwann ganz abdosieren möchte. Von 30mg auf Null ist eine absolute Quälerei, alle Rezeptoren schreien nach Morphin, vor allem wenn man jahrelang Opiate genommen hat.
Vom 'normalem' retardierten Morphin gibt es ja auch 10 und sogar 5mg und auch Tropfen, damit ginge das abdosieren. Ist aber für Suchtpatienten nicht zugelassen Sad.

Schmerzloses Abdosieren geht nur in immer kleineren Schritten, ausschleichen. Soweit ich weiß DARF der Arzt Dir das Substitol nicht kleiner als 30mg geben - das gilt dann als 'Zubereitung' und das darf nur ein Apotheker. Einen Mörser bräuchtest Du nicht, die Kügelchen lassen sich ja gut aufteilen. Ohne Take home also keine Chance mit Substitol auszuschleichen. Substitol vom Schwarzmarkt besorgen?

Abgesehen von der Option mit Subutex auszuschleichen würde ich mal über Metha oder Pola nachdenken. Aber nur zum Ausschleichen denn der Entzug dauert nicht Tage sondern Wochen und Monate! Du müßtest so bei 2ml/20mg Methadon liegen. Stabil einstellen und dann in 0,5ml- oder 0,25ml-Schritten runter, zum Ende hin nur noch Tropfen. Immer nach Körpergefühl, zügig aber ohne Quälerei.

Viel Erfolg, Mohandes
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Neji
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 19.02.2015
Beiträge: 174

BeitragVerfasst am: 7. Jan 2020 10:21    Titel: Antworten mit Zitat

ich bekomme hier kein takehome. alle anderen die in nem anderen bundesland wohnen bekommen es. das ist absoluter abfuck. ich müsste ne vollzeitstelle haben, was nicht geht, weil ich chronisch krank bin und nicht arbeiten darf & kann! somit bringt mir das echt nichts. schön das alle takehome bekommen und man selbst steckt in der scheiße weil man nach fast 5 jahren echt mal raus will. ist doch zum kotzen!

substitol gibt es wie auch von mir geschrieben, nur in 30ern. das ist das geringste. alles andere an morphin ist nicht zur substi zugelassen. ich habe es ja mit 30er schritten probiert, aber kam nur bis 90. jetzt bin ich bei 150mg, weil es so grausam war, dass ich mich echt nur noch gequält habe!

ich vertrage metha und pola körperlich gar nicht. hatte beides schon und ich war mehrmals pro woche beim arzt, allerdings nicht nur beim substidoc!

subutex wäre gut. nur davon habe ich monatelang 3-4mal täglich gekotzt, weil mein magen nicht mitgemacht hat. ich hab also gar keine wahl. ich könnte subu ziehen. das vertrage ifh, aber da ich kein takehome bekomme, ist es auch nicht möglich. ist doch alles voll beschissen. keine ahnung wie ich da jemals rauskommen soll. wahrscheinlich nur mit takehome, da es aber nicht möglich ist, wohl gar nicht. bin ziemlich gearscht im gegensatz zu patienten die takehome bekommen. ich würde die kügelchen zählen und dann immer 5 alle paar tage weglassen, aber ist ja eh nicht möglich.
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nebukadnezar
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 26.08.2015
Beiträge: 4204

BeitragVerfasst am: 7. Jan 2020 10:31    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
... ich vermute daß die Entwickler des Substitols nicht daran gedacht haben daß man vielleicht irgendwann ganz abdosieren möchte...

😁
schon ne witzige Idee, dass ein Unternehmen Ressourcen investiert, um sein eigenes Produkt für den Kunden unnötig werden zu lassen!

Bei den den vorhandenen Möglichkeiten, die sich realistisch bieten, würde ich 8 Tage den Allerwertesten zusammenkneifen und in einer Klinik entziehen...
... wenn man es nicht aushält, dann wie praxx schrieb, warm in einer Klinik
Abdosieren ist auch eine Möglichkeit - wiemoey schrieb kurzfristig mit Metha z. B., nur ganz schmerzfrei geht das auch nicht und man muss sehr lange dieses kleinen Zwickereien aushält, mit dem Wissen, ein Tropfen, eine Pille, die da vorne liegt und alles ist gut! Schaffen die allerwenigsten, ich kenne keinen einzigen Süchtel, der das geschafft hat Wink Rolling Eyes

Also wenn man es machen will:MACHEN! Und nicht rum experimentieren, das ist vertane Zeit Wink

However... viel Erfolg!

LG N

P. S. Nach 30 J Opis schreit bei mir nix nach Opiaten, weder kurz nach dem Absetzen, schon gar nicht heute!
War und bin froh den Scheisse los zu sein!
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