kein Leben haben, wer kennt das ?

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ast
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 14.03.2012
Beiträge: 2861

BeitragVerfasst am: 9. Dez 2020 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

die beste Therapie ist, seiner individuellen Natur gemäß zu leben.
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Marle
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 2707

BeitragVerfasst am: 9. Dez 2020 21:53    Titel: Antworten mit Zitat

Weaver hat Folgendes geschrieben:
Diese Haltung sollte heute längst ausgestorben sein, aber - wie viele Therapeuten machen Fortbildungen? Viele tun es nicht. Viele lesen auch keine neue Fachliteratur (und wenn verstehen sie nicht richtig was sie lesen, oder tun es als irrelevant ab).

So ein Unsinn Twisted Evil
Wie viele kennst Du denn überhaupt? 5? 10 vielleicht?
Wenn man so was schreibt, dann entlarvt man sich selbst damit, dass man keine Ahnung darüber hat. Wink Hauptsach g'schwätzt ...

Das wäre, als würde jemand schreiben: Wie viele Suchtkranke haben Schulabschluss oder Ausbildung? Viele nicht. Viele sind Analphabeten, können nicht lesen, und wenn, dann verstehen sie nicht, was sie lesen ...blablablablabla ..
Einfach nur Schwachsinn Rolling Eyes
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Weaver
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Anmeldungsdatum: 11.07.2013
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 9. Dez 2020 23:31    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
So ein Unsinn Twisted Evil
Wie viele kennst Du denn überhaupt? 5? 10 vielleicht?
Wenn man so was schreibt, dann entlarvt man sich selbst damit, dass man keine Ahnung darüber hat. Wink Hauptsach g'schwätzt ...

Das wäre, als würde jemand schreiben: Wie viele Suchtkranke haben Schulabschluss oder Ausbildung? Viele nicht. Viele sind Analphabeten, können nicht lesen, und wenn, dann verstehen sie nicht, was sie lesen ...blablablablabla ..
Einfach nur Schwachsinn Rolling Eyes


Wie viel ich kenne Wink Eine ganze Ecke mehr als 10, da kannst du sicher sein. Ich kenne auch genug, die selber die Ausbildung zur Thera gemacht haben. Leider.
Und ich habe genug Schwachsinn von Therapeuten in einflussreichen/bedeutenden Positionen gehört, der schon zum Fürchten war.
Da kennt man das Konzept der Dissoziation gleich gar nicht und schwafelt was von "Kernbergscher Spaltung" (was etwas völlig veraltetes ist und nix mit Dissoziation zu tun hat. Ist in etwa als wenn du mit einem Arzt redest und der kann den Magen nicht vom Darm unterscheiden).

Ernsthaft - es gibt einen gravierenden Mangel an Traumatherapeuten - das stellen auch die verschiedenen Vereinigungen von Traumatheras bei Tagungen/Kongressen immer wieder fest. Diesen Mangel wird man nur schwer aufholen können.
Und es gibt nun mal - leider - sehr viele Theras die in ihrem eingefahrenem Schema dahin werkeln und sich nicht groß für interessieren was es Neues gibt.

Du kannst natürlich glauben was du willst und vielleicht hast du ja auch mit irgendwem mal Glück gehabt. Keine Ahnung. Ich weiß, dass das vorkommt. Klar.

Ich hab auch nicht einfach so vor mich hin gelabert weil mir grad so fad ist, sondern ich wollte Nehell sagen, dass das was sie/er erlebt hat nicht so sein sollte und es sich lohnen könnte einen neuen Anlauf zu unternehmen. Wenn man mag und sich eine eventuell lange Suche antun mag.

Hab noch nen schönen Abend!
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Marle
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 2707

BeitragVerfasst am: 10. Dez 2020 00:23    Titel: Antworten mit Zitat

Bin immer wieder erstaunt darüber, was für Expert*innen sich hier tummeln. Die Welt hat auf Euch gewartet, bin ich mir sicher.

Ärzte, alle keine Ahnung von dem, was sie tun, Therapeuten alles Schwachköpfe, die nicht verstehen, wie es geht.
Aber hier tummelt sich die Creme de la Creme. Wunderbar.

Du hast definitiv Blödsinn geschrieben.
Fortbildungen. In Deutschland (und auch in anderen Ländern) gibt es die Pflicht für Ärzte und Psychotherapeuten ihre Fortbildungen nachzuweisen. Für jeden, egal ob angestellt oder selbstständig.

Zitat:
Du kannst natürlich glauben was du willst und vielleicht hast du ja auch mit irgendwem mal Glück gehabt. Keine Ahnung. Ich weiß, dass das vorkommt. Klar.

Vollkommen richtig! Ich glaub's nicht, weil es größenwahnsinniger Blödsinn ist. Natürlich von einer selbst betroffenen Suchtkranken, die alles tausendmal besser weiß, als die Idioten, die es "richtig" gelernt, studiert und praktiziert haben. Jeden Tag in ihrer Praxis, während andere Theorieschwätzer sind. Wink

Auch richtig: Irgendwann hatte ich Glück, und hab kapiert, das es selten am Therapeut lag, wenn es nicht ankam, was er zu mir sagte. Und ich hatte das Glück nicht bei "irgendwem mal", sondern kenne ziemlich viele, richtig gute Ärzte und Therapeuten. Deshalb hab ich eine Ahnung, und weiß, dass bei Dir gar nix klar ist Twisted Evil

Schlaf trotzdem gut - und träum weiter davon, wie Du die Dinge revolutionär auf die richtige Gleise bringst Wink
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Weaver
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 11.07.2013
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 10. Dez 2020 01:29    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Schlaf trotzdem gut - und träum weiter davon, wie Du die Dinge revolutionär auf die richtige Gleise bringst Wink


Ich habe nicht im geringsten vor irgendwas auf die richtigen Gleise zu bringen. Ich weiß nicht wie du überhaupt auf die Idee kommst.
Dafür habe ich gar keine Ressourcen und ehrlich gesagt auch kein Interesse. Dazu müsste ich auch das Studium beenden, was ich sicher nicht mehr machen werde. Und wie ich an anderer Stelle schon schrieb - ich wollte nie Therapeutin werden, genau weil ich in Substi bin, auch wenn es nur 120mg sind (respektive waren) und weil ich eine komplexe PTBS hatte. Da erübrigen sich solche Überlegungen von selber. Zumindest für mich.
Ich rette mich selber, bring mich selber auf die Gleise, das reicht mir schon Wink

Es ist schön, dass du so ein Vertrauen in Ärzte und Therapeuten hast! Bei mir wurde zweimal Krebs nicht erkannt. Eine Fachärztin wusste nicht, dass das HPV Virus nach einer Strahlentherapie nicht mehr nachzuweisen ist. Der negative Test besagt daher gar nichts.
Aber gut, das ist nur eine blöde physische Krankheit, ich fand den Psychokram ja immer viel schlimmer. Da hätte ich echt gern Hilfe gehabt!
Und ja, es gibt Fortbildungen die Pflicht sind, ich rede aber von Traumatherapie und da gibt es überhaupt keine Pflicht sich damit auszukennen.
Mir wird schlecht, wenn ich nur daran denke wie viele Leute mir schon über den Weg gelaufen sind, bei denen sich alles verschlimmert hat, weil irgendein Therapeut meinte "bei einem Trauma ist es wichtig es zu erzählen", "bei einem Trauma muss man rasch die Traumatisierung durch arbeiten, dann geht es der Person wieder besser".
Alles Interventionen die bei komplexen Traumafolgestörungen nur noch mehr Schaden anrichten.

Aber vergiss es, ich bin jetzt hier raus, denn du interpretierst Dinge in meine Texte die ich nie gesagt habe.
Ich kann auch gut mit dem Bild leben dass du so von mir hast. Wink

Und jetzt geh ich träumen Wink
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Marle
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 2707

BeitragVerfasst am: 10. Dez 2020 11:34    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht liest es sich barsch, was ich geschrieben habe.
Aber ich lese andersherum immer nur von schlechten Therapeuten, und Ärzten, die keine Ahnung von ihrem Beruf haben.

Umgekehrt wird vielleicht ein Schuh daraus: Wie in jeder Berufsgruppe gibt es welche, die haben ihren Beruf verfehlt. Aber ich meine: Das ist eher die Ausnahme, wie dass es „viele“ oder gar „die meisten“ sind.
Was Therapien anbetrifft, darf man dazu nicht vergessen, mit was für Patienten jeden Couleurs es die Therapeuten zu tun haben. Das ewige Märchen, bzw. die Verallgemeinerung, psychisch kranke Menschen – hier speziell Suchtkranke – würden über eine herausragende Sensibilität verfügen, trifft halt hier tatsächlich „auf die meisten“ so gar nicht zu. (Böse Zunge würden an dieser Stelle behaupten: Sieht man am bösen, kaltherzigen Marle Twisted Evil)

Hm, ob ich Vertrauen in Ärzte und Therapeuten (auch hier wieder Mehrzahl?) habe?
Kommt drauf an, würde ich mal sagen. Ich bin halt – sogar in diesem unsäglichen „C“-Panik und Angst-Hype Twisted Evil noch in der Lage selber zu denken, ggf. mich selbst kundig zu machen, und nicht jeden Scheiß, egal von wem ungeprüft zu glauben.
Ich bin aber auch noch nie bei schweren Erkrankungen immer gleich der ersten ärztlichen oder therapeutischen Empfehlung nachgetrottet, sondern hab mir immer Zweit- und Drittmeinungen dazu eingeholt. Ist jedem sein gutes Recht. Und (auch hier Mehrzahl!) die meisten Ärzten haben mir höchstpersönlich selbst vorgeschlagen, dies zu tun, bevor ich mich für ihre „Methode“ entscheide.

Ich finde halt: Für Betroffene, wie z.B. Mabuse oder Quasi ist es unglaublich schwer, sich dazu zu überwinden, irgendeine Hilfe (von Ärzten oder Therapeuten) anzunehmen.
Wenn sie dann noch laufend lesen müssen, was für „unwissende Gurken“ da rumlaufen, sie gar noch doch die Behandlung/Therapie in eine schlimmere Lage bringen, dann …Mad

Ich jedenfalls (wahrscheinlich dann die ganz, ganz große Ausnahme) bin sehr erfreut, wenn mir die Betroffenen, mit denen ich in Kontakt stehe, immer wieder erzählen, wie gut ihnen die Therapie (die Therpeut*innen) tun, und wie sehr sie ihnen hilft. Abgesehen davon, dass sich wirklich schwarze Schafe (zumindest in meinem Umfeld) nicht lange halten können. So was spricht sich ja herum.

Zitat:
ich bin jetzt hier raus, denn du interpretierst Dinge in meine Texte die ich nie gesagt habe.

Oh, wie interpretierst Du denn dann „die meisten“ sind nicht in der Lage zu verstehen, was sie lesen/lernen?

Zitat:
Ich kann auch gut mit dem Bild leben dass du so von mir hast.

ich hab gar keine „Bild“ von Dir. Hier geht es lediglich um das, was geschrieben und behauptet wird. Würde mein bester Freund so was behaupten, würde ich ihm dasselbe sagen. Wink

Grüßle
Marle
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mikel015
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Anmeldungsdatum: 27.03.2015
Beiträge: 3963

BeitragVerfasst am: 10. Dez 2020 12:18    Titel: Antworten mit Zitat

gerade hier mal wieder reingelesn...

Naja,die Meinungen was Therapie und Therapeuten anbelangt gehen ja schon ziemlich auseinander!
Nun gut,ich denke ob eine unterstzützende Therapie dabei behilflich sein könnte clean zu werden, mußt jeder für sich herausfinden.Es ist auch für viele Menschen nicht so einfach, zu einem Therapeuten zu gehen... das ist wie über eine Mauer springen zu müssen, die man für viel zu hoch hält.
Meine erster und einziger Therapieversuch war so Mitte der 80ziger Jahre bei DayTop in der Nähe von München (Emmerig-Fürstenfeldbruck)und das auch nicht ganz freiwillig.War die einzige Möglichkeit damals fix aus der U-Haft zu kommen.
DayTop hat/hatte ähnliche Strukturen wie z.b. Synanon oder Fleckenbühl,kein Zucker,kein Kaffe,keine Schleimhautkontakte.Alles womit du dich "wegmachen" könntest war tabu.. Nikotin war im geringen Maße erlaubt d.h.
3 mal am Tag gab es Rauchzeiten für ein paar Minuten (Morgens,Mittags und Abends) und wurdest du ausserhalb dieser Zeiten mit ner Fluppe erwischt,hagelte es Sanktionen.Ich hatte dort ständig irgendwelche Sanktionen...
Teilweise war man da eingepfercht mit Leuten die zum Teil übelste Störungen hatten!
Ich habe mir das da nicht lange gegeben und habe mich nach 2 Monaten vom Acker gemacht mit dem Fazit das für mich keine Therapien in Frage kommen ,egal wie gestaltet,ich bin dafür einfach absolut kein Mensch
Ich glaube das es die "die Lösung" nicht gibt.
Den Weg wählen und auch gehen kann nur jeder selber.
Ob es der richtige Weg war, wird dann die Zukunft zeigen, aber wahrscheinlich weisst man es nie genau...



Für Quasi hoffe ich das er es schaffen wird irgendwann seinen
"Schalter" umzulegen...

so long
Mikel
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Quasimodus
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Anmeldungsdatum: 04.02.2015
Beiträge: 1676

BeitragVerfasst am: 10. Dez 2020 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

Das gute ist, dass dort alles Ex user wohnen, denen kannst du nix mehr vormachen.
Das Manko ist, dass sie an dein Geld, Rente, Erspartes, was weiss ich noch, rangehen wollen, du hast quasi keine andere chance, das Geld ist wech.

So Leute wie ich, für die ein finanzielles Pflaster lebensnotwendig erscheint, ist es natürlich besonders schwer, da zu sagen , okay, ich überlasse das dem Verein.

Aber wenn man clean werden will, sollte einem das egal sein, Genesung geht auch ohne Geld.
Ausserdem ist ja für einen gesorgt, das Essen ist wirklich sehr gut, und Nikotin ist eh die dämlichste Sucht.

Ich bin noch am kämpfen, weil was ist wenn dich der Hafer sticht, und du willst weg.
No cash, no chance ausserhalb dieser Gemeinschaft klarzukommen.
Die berüchtigte Hintertür...
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dakini
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Anmeldungsdatum: 07.04.2015
Beiträge: 3152

BeitragVerfasst am: 11. Dez 2020 10:08    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen Smile

Man hat dort, was man braucht. Vermögenswerte kann man problemlos überschreiben zuvor. Niemand der von der Arge lebt, könnte sich solch eine Ernährung leisten, die dort zur Verfügung steht, besonders nicht, was Quali betrifft. Und neben den drei Hauptmahlzeiten, kommen zwei weitere hinzu. Da kann man sich echt gesund und fit futtern Smile

Was ich halt total gut finde, ist die unbegrenzte Zeit, die man sich geben kann. Man wird nicht nach wenigen Monaten vor die Tür gesetzt, wie bei Kassenangeboten. Nach 6 Monaten, Ende der Drogentheras heut, war man grad mal klar im Kopf, von Stabilität noch Meilen entfernt.

Nicht wenige, bleiben in der Gegend, wenn sie Fleckenbühl verlassen. Und die war für mich die schönste bislang! Ich hab ja in der Nähe gewohnt für mehrere Jahre und bin morgens über die Felder, durch ein Waldstück zum Hof gefahren. Auch die Menschen sind nett. Ich wäre da nicht weg, wäre meine Liebe zu hier, nicht so ausgeprägt gewesen...All in all, gute Qauli alles betreffend. Kann man nicht anders sagen. Auch mit weitem Abstand die besten Ärzte! Sie waren nicht nur gut ausgebildet, sie hatten ne eigene Meinung - hier hab ich oft das Gefühl, die Leute haben Angst, was falsch zu machen, sind verunsichert.

Dort geht´s auch weniger um "Gleichmacherei". Individuelle Charaktere haben weit mehr Raum. Wer so oft umzog wie ich, kennt die regionalen Unterschiede recht gut in D. Menschen und Umgebung haben sehr großen Einfluss auf die eigene Wahrnehmung und Gefühle.

Und es ist klasse, dass es dort die Möglichkeit zur beruflichen Ausbildung gibt. Ist ne Altersfrage, klar...Rauchverbot doch auch nur gut. Bequemlichkeit ist schnell dahin. Psychothera könnte man anschließen ambulant später. Was den Vorteil hätte, dass man dann schon klar ist und seine Probs kennen gelernt hat.

Ich bin im Einzelnen geteilter Meinung mit manchem dort. Aber das Grundkonzept auf das es ankommt, ist ein gutes Fundament für alles weitere. Hintertüren werden dort recht gut geschlossen, schon von Haus aus.

Dass Leute von Synanon bspweise nicht "lebenfähig" wären, hat sich im Alltag als Nonsens heraus gestellt, in der Nachsorge waren einige vor mir und zeitgleich da. 2-3 mal im Jahr, kamen Ehelmalige zum Frühstück, saßen auch mit in der wöchentlichen Gruppe von der Drobse. Vom "hören und sagen", doch weit entfernt. Wie so oft. Wink
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Marle
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 2707

BeitragVerfasst am: 11. Dez 2020 15:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube, solange Quasi selbst nicht weiß, ob (wirklich sprichwörtlich und realistisch!) „hop oder top“, kann man ihm empfehlen, was man will, er wird’s nicht tun.

@Quasi
Solange Du Dir noch Gedanken über Erspartes machen kannst, und Dir ein „finanzielles Pflaster“ wichtiger ist, wie Dein Leben, ist doch alles gut und easy. Wink
Das ist es, was ich schrieb: Man kennt die Leute hier (im Forum) nicht persönlich, und kann nur aus dem schlussfolgern, was sie von sich preisgeben. Für mich hat es sich bislang so gelesen, wäre es bei Dir eher fünf nach zwölf, wie fünf vor zwölf.
Und da ist so eine Empfehlung wie Fleckenbühl ganz einfach eine der ganz, ganz wenigen Optionen, die Dir überhaupt noch bleiben. (Keinen Kostenträger, gesicherte Unterbringung, Versorgung, keine Befristung, usw. und so fort.)

Du bist ja offensichtlich kein „Freizeit-Junkie“, wie es sich bei Manchen hier liest. Da gibt es eigentlich kein „ich könnte ja mal, wenn ich Lust dazu habe“, sondern nur ein: „Wenn ich einigermaßen gut weiterleben möchte, dann muss ich solche Strohhalme ergreifen.“

Ist meine Meinung! Wenn es mir noch so gut geht, dass ich mir ein passendes Plätzchen in der Sonne aussuchen kann, dann bin ich noch lange nicht so weit, - nein, nicht um in Fleckenbühl oder anderswo einzuchecken – sondern, um meine Sucht überhaupt ernsthaft zum Stillstand bringen zu wollen. Wink

Für Alles andere – Dakini schrieb es – gibt es Möglichkeiten. Aber wollen und tun, muss man schon selbst!

Grüßle
Marle
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Quasimodus
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Anmeldungsdatum: 04.02.2015
Beiträge: 1676

BeitragVerfasst am: 11. Dez 2020 16:11    Titel: Antworten mit Zitat

si senoritas,
der Betonklotz den ich hinter mir herschleppe, hängt an meinem Bein.
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nebukadnezar
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Anmeldungsdatum: 26.08.2015
Beiträge: 4287

BeitragVerfasst am: 14. Dez 2020 20:48    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Damals gab es noch kein Metha, warme Entgifte und Co...
wann soll das gewesen sein?
Vor Einführung der staatl. kontrollierten Substitution war es wesentl. einfacher substituiert zu werden, warm mit z. B. Codein zu entgiften oder auch mit Angeboten wie 'Therapie sofort' sehr kurzfristig - am nächsten oder innerhalb weniger Tage in eine 9 monatige LZ T. mit anschl. Nachsorge zu gehen. Ärzte, die dich mit DHC Saft o. ä. versorgten, gab es in jeder größeren Stadt. Man musste sich nur darum kümmern und seinen Arsch in Bewegung setzten. Es war - wenn ich das heute hier so lese - alles wesentlich einfacher.
Fleckenbühl! Wer tut sich so etwas an? Was ist das für ein Leben? Ich würde es dir nicht empfehlen Quasi! Sicher ist es besser, als zu sterben, aber ist das deine Option? So wie ich dich hier wahrnehme, kommst du mir zwar vor wie ein im allgemeinen Sprachgebrauch typischer Junk der alten Schule, aber mit Verstand und Sehnsüchten. Wenn du die in Fleckenbühl erfüllt siehst, dann ab dahin. Ansonsten gibt es hervorragende Möglichkeiten, Einrichtungen mit u. a. qualifizierter therapeutischer Unterstützung u. v. m. und nicht irgendwelchen Dössbaddeln von Exjunks, die meinen einem das Leben erklären zu können, dass sie nie erlebt und erlernt haben.
Aber man muss es machen , so oder so, sonst ändert sich nix... weißt du selbst!

Sieh' zu!

LG N
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Marle
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 2707

BeitragVerfasst am: 14. Dez 2020 21:37    Titel: Antworten mit Zitat

nebukadnezar hat Folgendes geschrieben:
Ansonsten gibt es hervorragende Möglichkeiten, Einrichtungen mit u. a. qualifizierter therapeutischer Unterstützung u. v. m. und nicht irgendwelchen Dössbaddeln von Exjunks, die meinen einem das Leben erklären zu können, dass sie nie erlebt und erlernt haben.
Aber man muss es machen , so oder so, sonst ändert sich nix... weißt du selbst!

Sieh' zu!

LG N

Ohne Kostenträger, Krankenkasse usw.?
Wird ihm kaum möglich sein Wink

Grüßle
Marle
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Jolina40
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 28.12.2015
Beiträge: 738

BeitragVerfasst am: 14. Dez 2020 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

Quasi hatte geschrieben das er am 15.12 n Termin zur Entgiftung hat, also müsste er doch krankenversichert sein.
Außerdem hat er doch auch erzählt das er Schmerzpatient ist und sich als solcher substituieren lässt und war ja auch wochenlang stationär mit seinem Bein und das bestimmt nicht privat...

Könnte also höchstens sein das er nach zig erfolglosen Therapien keine Kostenzusage mehr für eine bekommen hat.

Es grüßt Jolina
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ast
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 14.03.2012
Beiträge: 2861

BeitragVerfasst am: 14. Dez 2020 21:50    Titel: Antworten mit Zitat

Quasi geht's gut...er hat ne Eigentumswohnung und könnte eigentlich gelassen seinem Lebensabend entgegensehen Cool
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