Kommt die Legaliserung auch nach Deutschland?

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allesinderwaage
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 01.08.2014
Beiträge: 160

BeitragVerfasst am: 13. Nov 2021 12:42    Titel: Kommt die Legaliserung auch nach Deutschland? Antworten mit Zitat

Moin, ihr habt ja sicher auch mitbekommen, das das Thema Cannabis Legalisierung seit der Wahl an Fahrt aufnahm. Nun spechen sich nicht nur eine hohe Anzahl von Politikern für eine Legalisierung aus, auch Suchtmediziner- die es ja mit am allerbesten wissen- sagen, eine Legalisierung bringe mehr Vor- als Nachteile mit sich und das Cannabis eben keine solche gefährliche Droge ist, wie sie seit ca 100 Jahren dargestellt wird- wer hätte das gedacht. An und für sich hatte ich die Hoffnung ja schon längst aufgegeben, aber der Wind scheint sich hier wohl tatsächlich zu drehen. Empfindet ihr das auch so oder wie ist eure Meinung zu dem Thema?
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ast
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 14.03.2012
Beiträge: 3029

BeitragVerfasst am: 13. Nov 2021 16:55    Titel: Antworten mit Zitat

hallo allesinderwaage Cool

ich denke auch, dass sich hier auf lange Sicht eine Legalisierung in der einen oder anderen Form durchsetzen wird...es wäre jedenfalls dumm, sich die potentiellen Steuereinnahmen durch die Lappen gehen zu lassen, insbesondere in Zeiten, in denen eh jeder fragt, wo das Geld herkommen soll.

was für den Konsumenten dabei - abgesehen von Entkriminalisierung - rumkommen wird, bleibt wie immer abzuwarten.
aber es ist davon auszugehen, dass nach wie vor nur eine Minderheit ihr Gras über die Apotheke o.ä. beziehen wird - erstens wegen der Datenerfassung und zweitens wegen den Preisen.
solange hier nicht im großen Stil angebaut wird, sondern teuer importiert werden muss, wird legales Cannabis auch weiterhin ein Nischenprodukt bleiben.

so, das waren meine 5 Cent dazu,
lass es Dir gut gehen und mach Dich nicht verrückt, wenn's mal ne Pille weniger ist Wink
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Haschgetüm
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Anmeldungsdatum: 26.03.2015
Beiträge: 2502

BeitragVerfasst am: 13. Nov 2021 17:24    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaub nicht dran, aber so könnte man die Corona Kosten vielleicht ein Stück weit reinholen und ich müsste nicht mehr bangen, dass das alles aus meiner Rentenkasse geschröpft wird. ^^
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andy1977
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 25.11.2010
Beiträge: 2910

BeitragVerfasst am: 13. Nov 2021 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

Hier mal die aller neuesten News

https://www.bing.com/videos/search?q=Scholz+grinst+schlumpfig+dhv+&&view=detail&mid=7D241C32A543287AD4967D241C32A543287AD496&&FORM=VRDGAR

LG andy

Ps: Schaut gut aus
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andy1977
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Anmeldungsdatum: 25.11.2010
Beiträge: 2910

BeitragVerfasst am: 13. Nov 2021 21:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

Finde den gedanken, Cannabis aus der Apotheke nicht schlecht. Cannabis hat ein enormes

med. Potenzial und um das voll auszuschoepfen, waere professionelle Beratung schon wichtig.

Zumindestens fuer den Anfang.

Schoen waere es wenn es dann, wie bei zb justbob.de endet, gutes outdoor Gras fuer

90cent/gramm.

Das kann sich dann auch jeder leisten.

Lg andy
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allesinderwaage
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 01.08.2014
Beiträge: 160

BeitragVerfasst am: 14. Nov 2021 16:33    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist auch meine Befürchtung, das am Ende das Gramm für 25- 30 Euro über den Apothekentresen wandert, die Apotheke würde sich bei einer solchen Regelung sicher nicht lumpen lassen und beim ohnehin schon viel zu teurem Gras nochmal ordentlich hinlangen. Aktuell kostet ein Gramm Bedrocan glaub ich ja schon um die 20 Euro, wenn dann Apotheken per Gesetz zum alleinigen lizensierten Grasdealer der Nation auserkoren werden, dann kann ich mir gut vorstellen, das da noch allerhand Nebenkosten berechnet werden und am Ende sich das Zeug keine Sau mehr leisten kann. Deutschland ist Bürokratie- Weltmeister, warum sollte es in diesem Fall dann anders laufen?

Mein Favorit sind und bleiben "Cannabis Social Clubs" wie in Spanien, die kümmern sich selbst um ihren Bedarf, bauen selbst an und wer Mitglied werden will, zahlt seinen Monats o. Jahresbeitrag und braucht sich um nichts mehr zu kümmern. Meinetwegen könnte man auch das Coffee Shop Modell der Holländer übernehmen, Hauptsache, es ist ungestreckt und kostet keine Apothekenpreise. Es ist wirklich mal an der Zeit, sich den Stock aus'm Ar$ch zu ziehen und diesen Schritt endlich zu gehen, gekifft wird so oder so, ob legal, illegal, schei$egal...
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allesinderwaage
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 01.08.2014
Beiträge: 160

BeitragVerfasst am: 14. Nov 2021 16:34    Titel: Antworten mit Zitat

Nur das wie sollte sehr gut überlegt sein.
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andy1977
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 25.11.2010
Beiträge: 2910

BeitragVerfasst am: 14. Nov 2021 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

Es war die rede von 3 Pflanzen Eigenbedarf. Da faend ichs gut, so gemeinschaften

gruenden. Sprich zb. 10 Haushalte a 3 pflanzen. Sind 30 Pflanzen. Und die wrden dann

zusammen von einem mit cooler Growanlage gegrowed Wie so ein Sozialclub

praktisch.

Lg Andy
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allesinderwaage
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 01.08.2014
Beiträge: 160

BeitragVerfasst am: 14. Nov 2021 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

Klingt nach einer unkomplizierten Art und Weise und vor allem sicherlich kostengünstiger, als alles andere, was im Raum steht. Nur wollen die ja mit dem Verkauf Steuern generieren und bei der Option würde sich wohl nur ein Bruchteil dessen einnehmen, was man sonst über die Apotheke oder dem Coffee Shop vertickern würde. So wie ich das ganze sehe, stehen die Steuereinnahmen bei den meisten Politikern, die pro Legalisierung sind, an erster Stelle, denen geht es nicht darum, Konsumenten zu entkriminalisieren oder so...
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andy1977
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 25.11.2010
Beiträge: 2910

BeitragVerfasst am: 16. Nov 2021 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

Krass sind die Einsparungen die eine Legalisierung bringen würde , ca 5 Mrd.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/cannabis-legalisierung-koennte-dem-staat-4-7-milliarden-euro-im-jahr-bringen-a-c171d679-6280-4080-a12d-36436fc3ab54

LG andy
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Marle
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Anmeldungsdatum: 06.10.2016
Beiträge: 3032

BeitragVerfasst am: 16. Nov 2021 18:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ach komm schon, denk auch mal an die vielen dunkelhäutigen Arbeitslosen, die es dann geben wird Wink
Wieder 12 neue Arbeitslose

Abgesehen davon: Es wird sicher interessant werden, was all "die Beschäftigten vom illegalen Drogenhandel" dann machen werden. Bestimmt gehen die nicht zu Aldi an die Kasse. Laughing
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allesinderwaage
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 01.08.2014
Beiträge: 160

BeitragVerfasst am: 17. Nov 2021 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

Tach Marle... es gibt die Befürchtung, das die organisierte Kriminalität ihren Schnitt mit harten Drogen zu machen versucht, wie Koks, Chrystal usw. also den Markt dann mit hartem Stoff überschwemmt würde. Viel mehr bleibt dann ja auch nicht mehr übrig. Andererseits glaub ich aber auch nicht, das der Grasverkauf an der Steuer vorbei bei einer Legalisierung dann komplett verschwindet, es kommt halt nur der legale Markt hinzu und wenn sich die Qualität vom Weed auf dem Schwarzmarkt bessert, dann gibt es weiterhin die, die bei ihrem Dealer ums Eck einkaufen und der Rest kauft halt legal. So stell ich mir das ganze dann in etwa vor..
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Praxx
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 25.07.2014
Beiträge: 3180

BeitragVerfasst am: 18. Nov 2021 04:58    Titel: Antworten mit Zitat

In welcher Form das letztendlich passieren wird, ist noch völlig unklar. Die Panikmacher sind schon in Stellung gegangen, die Mär von der Einstiegsdroge macht wieder die Runde, selbst Psychiater wie Lütz kramen wieder die alten Vorurteile heraus.
Da gibt es die "Verkehrrechtler", die immer noch nicht begreifen, dass Cannabis die Selbsteinschätzung der Fahrtüchtigkeit nicht beeinträchtigt und Kiffer ncht gefährlicher fahren als alle anderen.
Die Koinzidenz schwerer Schizophrenien mit Cannabiskonsum wird wieder als erwiesene Kausalität kommuniziert - obwohl sich die Häufigkeit von Schizophrenien trotz Vervielfachung des Cannabiskonsums in den letzten 50 Jahren nicht geändert hat.
Und natürlich die Vulnerabilität des wachsenden Gehirns, die ein ernsthaftes Problem für Jugendliche Dauerkonsumentn darstellt... als würde Prohibition besseren Jugendschutz gewährleisten, weil Kriminelle das BtMG beachten...
Dabei wird es höchste Zeit - was da auf der Straße als Marihuana vertickt wird, ist oft genug irgendein hochpotentes synthetische Cannabinoid mit hundertfacher Potenz und unbekannte Dosierung...

LG

Praxx
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andy1977
Platin-User
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Anmeldungsdatum: 25.11.2010
Beiträge: 2910

BeitragVerfasst am: 19. Nov 2021 15:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

Also so wie es ausschaut solls Coffeeshops geben , wie in

Amerika.

Dann bin ich aber auch wieder als letztes dran.

Als erstes sollen sie in den grossen Staedten geben.Und

ich denk als letztes in Bayern ,so wie der Söder drauf ist.

Ich aber wohn in Bayern in nen kleinen Dorf ,schade.

Hoffentlich setzt sich der online Handel durch.

Importiert und Exportiert soll Europa weit.Sitzt ja

Deutschland Hauptlieferant in Portugal , tilray.

So würden wenigstens vernünftige Preise entstehen.

Hab mich gestern auf insta mal umgehört , dort ist der

Kurs zur Zeit bei 10euro/gramm.

Den gilt es zu unterbieten.

Wobei das relativ einfach waere , würde man outdoor

growen, und vorallem als Genussmitrel und nicht

Medizin.Das "medizinische " ist so teuer dran.

Das die dealer versuchen werden den Schaden zu

Kompensieren, zu billigeren, besseres Koks ist klar.

Dafür gibs aber Milliarden von Einnahmen mit denen man

das verhindern könnte.Für Jugendschutz

,Prävention,Aufklärung.Oder irgendwelche super

sondereinheiten gegen Drogen.

Aufjedenfall haet ich vor dem kompensieren keine Angst ,

im Gegenteil.

https://www.tagesspiegel.de/politik/abgabe-in-lizenzierten-coffeeshops-ampel-parteien-einigen-sich-auf-legalisierung-von-cannabis/27813422.html


LG andy
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Praxx
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 25.07.2014
Beiträge: 3180

BeitragVerfasst am: 20. Nov 2021 02:23    Titel: Antworten mit Zitat

Am ehesten wird dann wohl Cannabis in Apotheken verkauft. "Coffeeshops" wie in den NL wird es sicher nicht geben, eher lizenzierte Verkaufsstellen.
Aus suchtmedizinischer Sicht wäre das wichtigste eine Deklarationspflicht für THC und CBD und Höchst- bzw Mindestanteile beider Stoffe, sicher wird es eine Höchstabgabemenge geben pro Woche zB, die über ein zentrales anonymisiertes Register kontrolliert werden kann.
Das kanadische Modell wird wohl nicht kommen - wo kommen wir denn da hin, wenn jeder Bürger 3 Pflanzen zuhause haben darf und 30g in der Tasche...
Ich fürchte, es wird ein Modell geben, das auch weiterhin eine Kriminalisierung von Konsumenten ermöglicht, insbesondere Fahrverbote und FS-Entzüge wegen mangelnder Eignung.Da müsste ja die FeV geändert werden, und da sind Länder mit "schwarzer" Regierungsbeteiligung außen vor...

LG

Praxx
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