trotz sucht glücklich verliebt?

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anja
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 16.09.2008
Beiträge: 469

BeitragVerfasst am: 18. März 2009 13:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
Ja Karo da hast Du recht. Bei mir das Gleiche, nach außen eine wunderbare Familie immer nett und freundlich,schönes Haus, Vorgarten tiptop,vorbildlich eben und was in den vier Wänden abging,darüber durfte nicht gesprochen werden. Immer alles schön vertuschen,darüber schweigen,alles schlucken,daran kaputt gehen. Irgendwann flippt man dann aus, lässt sich nichts mehr gefallen,will auffallen,will Aufmerksamkeit,will nicht mehr ruhig sein. Und dann bist Du das schwarze Schaf der die Familie zerstört.
Nicht leicht sowas zu verarbeiten.
L.G.
Anja
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Frau Kompromiss
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 09.03.2009
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 18. März 2009 21:43    Titel: Antworten mit Zitat

GUTEN ABEND aint ez,worstcase und Anja!
SO HATTE ICH DAS NICHT GEMEINT.MIR IST SEHR WOHL BEKANNT,WIE OFT NACH AUßEN HIN,IN ALLEN GESELLSCHAFTSSCHICHTEN(!!),SO VIELES VERHEIMLICHT ODER SCHÖN GEREDET WIRD.ABER MIT 9 JAHREN ZU DROGEN ZU KOMMEN IST SCHON SEHR HEFTIG UND DAS SOLLTE DOCH EINEM VATER MIT DIESEM BERUF AUFFALLEN!?(EIN BÄCKER ODER IMMOBILIENMAKLER SIEHT DAS VIELLEICHT WIRKLICH NICHT)UND DANN SEINEM KIND KEINE MÖGLICHKEITEN ZU GEBEN,UM WIEDER IN DIE BAHN ZU KOMMEN,FINDE ICH NICHT NUR TRAURIG,SONDERN BESCHÄMEND!!IN DIESEM ALTER LASSEN SICH KINDER MIT LIEBE UND AUFMERKSAMKEIT NOCH SEHR GUT "LENKEN".
-ICH BRAUCHTE DAMALS AUCH EINIGE ZEIT BEI MEINEM SOHN,UM ZU MERKEN,WAS DA LOS WAR UND BIN MIT IHM DURCH SCHLIMME JAHRE GEGANGEN.ABER ER WAR 15 NICHT 9 UND ICH HATTE EINE WIRKLICH ÜBLE ZEIT (BABY,TRENNUNG UND PSYCHISCH EIN FRACK)UND HAB IHN ALS MEINEN "GROßEN" WIRKLICH ÜBERFORDERT.
ICH HAB ES WIEDER "GUT" GEMACHT,INDEM ICH IHN DURCH DIE FOLGENDEN JAHRE BEGLEITET HABE,MIT ALLEN TIEFEN UND UNTIEFEN UND HEUTE SEHR FROH BIN,DAß ER WIEDER "GESUND" IST UND WIR NACH WIE VOR EIN SEHR HERZLICHES UND LIEBEVOLLES VERHÄLTNIS HABEN,DENN DAS IST SELBST IN DEN SCHLIMMSTEN ZEITEN NIE VERLOHREN GEGANGEN.
MAN KUCKT DOCH ALS ELTERN NICHT WEG! UND NICHT MIT STRAFEN ÄNDERT MAN,SONDERN MIT NÄHE UND VERSTEHEN WOLLEN....
DEßHALB WAR DAS MEINE FRAGE AN crazy,VIELLEICHT HATTE ICH MICH FALSCH AUSGEDRÜCKT.
ÜBRIGENS WAR ES IN MEINEM ELTERNHAUS NICHT ANDERS--MEINE "FEINE" FRAU MUTTER UND IHR "FREIBERUFLER"....-ICH HABE DEN KONTAKT AUCH ABGEBROCHEN UND VERSUCHE IMMER FÜR MEINE KINDER MEHR ACHTUNG UND VERSTÄNDNIS AUFZUBRINGEN,ALS ICH DAS SELBER JE ERFAHREN HABE.
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***crazy***
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 216

BeitragVerfasst am: 20. März 2009 11:55    Titel: Antworten mit Zitat

Frau Kompromiss hat Folgendes geschrieben:
NUR EINE FRAGE!
DU SCHREIBST DEIN VATER IST ARZT(DA GEHT MAN VON EINEM BÜGERLICHEM ELTERNHAUS AUS)....WAS BITTE IST SO SCHIEF GELAUFEN BEI DIR,DAß DU SCHON SO ZEITIG BEGONNEN HAST ZU KIFFEN UND DANN HEROIN GENOMMEN HAST?
ICH HABE SELBER ZWEI SÖHNE (24,13)UND MEIN GROßER HAT MIT 15 DAS KIFFEN ANGEFANGEN.HEUTE WEIß ICH WARUM...
ICH WÜNSCH´DIR ALLES AN KRAFT UND ZUWENDUNG,WAS DU BEKOMMEN KANNST,UM ENDLICH EIN LEBEN BEGINNEN ZU KÖNNEN,WAS DIR ZEIT GIBT,DIE SCHÖNEN DINGE DES LEBENS ZU ERLEBEN!!LG


hallo,
naja das war so, meine eltern haben sich sehr früh getrennt(als ich ca 2 war)..danach hatte meine mutten noch zwei männer-beide haben mich geschlagen und einer davon war alki...meiner mutter waren ihre männer immer wichtiger als ich-ich war nur ein problem..mit meinem vater hatte ich wenig kontakt..ich konnte seine freundin nicht ausstehen.
keinen hat sich was um mich geschärt..naja meine mutter war froh wenn ich außerhaus war, dann gabs keine probleme...und irgendwie bin ich dann in der szene gelandet und ich hatte das erste mal das gefühl etwas wert zu sein-die waren meine familie und die drogen mein halt...
und jetzt hab ich meinen freund, der meine familie ist und auch mein halt..die drogen stören nur noch und ich will umbedingt davon los, aber ich habe auch echt angst was danach kommt..ich kenne mein leben nicht ohne drogen zumindest kein schönes...ich hoffe ich bekomm das auf die reihe!

lg
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Chrystal
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 15.03.2009
Beiträge: 206

BeitragVerfasst am: 20. März 2009 18:29    Titel: Antworten mit Zitat

@ ***crazy***

Aloha!
Hey mit deiner neuen familie, dass hört sich doch gut an. Hab doch bitte keine Angst vor der Angst...(okay, merk ich selber gerade...geht mir ja nicht anders, aber) denn momentan hast du doch den Halt.
Genieße die Zeit, es wird nie ein Garant geben, dass es immer so bleibt, es bedeutet arbeit immer glücklich zu sein.
Ich wünsche dir alle Kraft die du brauchst! Du wirst es schon schaffen! Selbst wenn es rückschläge gibt, weißt du doch jetzt, dass du die probleme gleich angehen musst und sie nicht erst verschiebst oder gar verschlimmerst in dem du weiter, wieder drogen nimmst.

Halt die ohren steif, es lohnt sich!

Lieben Gruß
Chrystal
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Nioli
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 28.10.2008
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 25. März 2009 03:26    Titel: Re: trotz sucht glücklich verliebt? Antworten mit Zitat

Dito hat Folgendes geschrieben:
ich möchte nur loswerden, dass die sucht mich ziehmlich einsam macht.
ich bekomme nur schwer kontakte zu menschen die meiner drogensucht bzw: auch ehemaligen sucht positiv gegenüber stehen. auch ein mensch mit sucht problemen hat gefühle, nur verworen manchmal.
wo ist die frau die auch mit so einem menschen klar kommt?
was sind eure erfahrungsbrichte mit partnerschaft und sucht?
ich für mein teil bin immer noch auf der suche nach der großen liebe.
denn jede beziehung ist bis jetzt an der sucht zerbrochen...
wobei ich mir sicher bin nicht für jeden fehler allein verantwortlich zu sein.
nur wie soll ein mensch der noch nie sucht probleme hatte mit so einem wie mir klar kommen? Rolling Eyes
weibliche intressenten aus hh sind willkommen... bin 33j.

Ich zitier nochmal alles, denn auf deinen Fragen wurde ja nach dem ersten Beitrag gar nichts mehr geschrieben ...
Ich stelle es mir schwer vor, als Nicht-Süchtige Verständnis und allgemein die Nerven für einen Partner mit Suchtvergangenheit aufbringen zu können und ich weiß, dass das viele meiner Freundinnen Kontakt zu (Ex)Süchtigen generell ablehnen, geschweige denn, dass sie sie als potentielle Partner wahrnehmen.
Viel Toleranz hab ich bislang in Internetforen und auf Forentreffen erlebt. Ich weiß nicht, inwieweit dich Internetforen interessieren, aber da du den Weg in dieses gefunden hast, ist es gut möglich, dass du auch darüber hinaus Spaß am Tippen hast. Und ich weiß natürlich auch nicht, inwieweit diese Tolaranz, von der ich gerade sprach, Forenübergreifend vorhanden ist, vielleicht ist das nur bei vielen Mitgliedern meiner Stammforen so, aber einen Versuch wäre es vielleicht wert?

Ich wünsche dir viel Glück.
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Gast





BeitragVerfasst am: 25. März 2009 12:23    Titel: Antworten mit Zitat

hey also ich bin total sauber und mein freund macht seit sehr wochen ne therapie kennen gelert haben wir uns in seine therapie zeit kennen uns aber schon von früher nur der kontakt war 15jahre unterbrochen waren damals auch achon zusammen da hat er grad mit drogen angefangen.
Also zu zeit bin ich super glücklich er ist sauber und alles ist oki:Es ist aber nicht leicht für mich die angst f***t mich jeden tag weil ich angst hab das er nach der therapie nicht klar kommt und wieder nimmt ich denke ich hätte nicht mehr die kraft und würde mich direckt trennen, weil ich 2 kinder hab und brauche kein 3.War aber so ehrlich und hab ihn das schon in vornrein gesagt das ich sofort weg bin...klar würde für mich ne welt zusammen brechen weil ich viele gefülle für ihn hab aber unter drogen gibt es für mich keine zukunft da bin ich knall hart. Ich wünsche mir das alles gut wird aber wir sind ja erst ne woche zusammen von daher alles noch rosa rot Rolling Eyes aber was kommt danach der erst streit greift er direckt zu drogen hmm
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blablabla
Gast




BeitragVerfasst am: 26. März 2009 22:51    Titel: wie ist so was möglich Antworten mit Zitat

ich guck immer wieder mal rein bei euch, bowohl ich nur angehöriger bin. meine Tochter ist für einige monate in die abhängigkeit hineingerutscht, momentan ist alles ok - aber die angst frisst die Seele auf.
immer wieder lese ich von schlimmer kinderheit und schlimmen erlebnissen. mein kind wuchs behütet und geliebt auf und hat keinerlei böse erfahrungen machen müssen. ihr einziges problem war ihre unfähigkeiten freundschaften zu schließen. egal wie sehr ich sie unterstütz habe, sie wollte immer die freunde haben die kein interesse an ihr gehabt haben und die die sie gemocht hätten, die haben sie nicht interessiert. es war ein jammer und das ist es bis jetzt geblieben.
wenn ihr nur eine vorstellung hättet, wie sehr euch liebende menschen leiden. ich könnte mein glück und mein wohlbefinden niemals vor das glück meines kindes oder meines partners stellen und damit hat sich die frage auch erübrigt ob ich jemals irgendwas konsumieren würde. mein leben ist seitdem echt scheiße, weil ich mit der sucht meiner tochter insoweit nicht klarkomme, dass ich lehrerin bin und immer damit konfrontiert werde bei meinem Kind etwas falsch gemacht zu haben. Ich würde alles wieder genauso machen, ehrlich, weil ich immer daran geglaubt haben, wenn man ein kind nur genug liebt und es respektiert, dann kann man nichts fasch machen, aber so ist es scheinbar nicht!!
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anja
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 16.09.2008
Beiträge: 469

BeitragVerfasst am: 27. März 2009 10:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
Das kommt mir ähnlich wie bei mir vor.Ich fühlte mich als Kind schon nie wohl in meiner Haut. Fühlte mich immer fehl am Platz. Das Leben war schon immer sehr schwer für mich. Ich war auch lange eine Außenseiterin,mir fiel es unheimlich schwer auf Menschen zuzugehen.War damals warscheinlich schon depressiv, aber das hat niemand erkannt. Ich wußte selbst ja nicht was mit mir los ist,ich wußte nur ich bin anders wie die andern.Sie muß schon sehr lange leiden Deine Tochter,denn man will ja funktionieren,man will es ja allen recht machen,mann will ja Anerkennung und Aufmerksamkeit. Man merkt aber,dass es einfach nicht geht,man kann sich noch so sehr anstrengen ,sich noch so sehr zusammenreißen, man bekommt es nicht so hin wie die andern,alles fällt einem so schwer. Das nagt unheimlich am Selbstbewußtsein,man fühlt sich wertlos, unnütz,das macht einem noch depressiver,bald hat man überhaupt keine Lebenslust mehr. Man sucht verzweifelt nach einer Lösung,zum Arzt traut man sich nicht zu gehen,denn man denkt,der wird einem genauso wenig verstehen,wie alle die anderen. Wie sollen die denn das auch verstehen, wenn ich es selbst nicht verstehe. Man versucht sich dann selbst zu medikamentieren,die die an Drogen rankommen greifen zu diesen,andere fangen wohl eher an zu trinken oder nehmen Tabletten.Meist haben solche Menschen in der Kindheit was schlimmes erlebt,oder das Familienleben war nicht so intakt wie es sein sollte,das hast Du ja ausgeschlossen,es war also alles gut? Mh ,bei mir war allerdings überhaupt nichts gut.Meine Eltern würden sich ihre Fehler auch nie eingestehen,die denken,so wie es war, war es O.K..Aber ich empfinde nun mal anders,ich habe als Kind gelitten.
Und natürlich weiß Deine Tochter wie sehr ihr leidet,das macht sie noch verzweifelter,denn das möchte sie mit Sicherheit nicht,sie kann aber nichts dagegen tun.Warscheinlich kann sie mit Euch über ihre Probleme nicht sprechen,sie wird furchtbare Angst davor haben ihr Problem auszusprechen. Aber nur das hilft,man muß sich selbst eingestehen,dass man krank ist,psychisch krank und dass man das alleine nicht in den Griff bekommen kann. Sie braucht unbedingt Hilfe von Therapeuten, sie muß sich mal alles von der Seele reden,sonst wird sie daran ersticken.Sie muß mit sich ins Reine kommen,dann kommt sie von den Drogen auch wieder los.
L.G.
Anja
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bright
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 09.11.2008
Beiträge: 733

BeitragVerfasst am: 27. März 2009 15:15    Titel: Re: wie ist so was möglich Antworten mit Zitat

blablabla hat Folgendes geschrieben:
ich guck immer wieder mal rein bei euch, bowohl ich nur angehöriger bin. meine Tochter ist für einige monate in die abhängigkeit hineingerutscht, momentan ist alles ok - aber die angst frisst die Seele auf.
immer wieder lese ich von schlimmer kinderheit und schlimmen erlebnissen. mein kind wuchs behütet und geliebt auf und hat keinerlei böse erfahrungen machen müssen. ihr einziges problem war ihre unfähigkeiten freundschaften zu schließen. egal wie sehr ich sie unterstütz habe, sie wollte immer die freunde haben die kein interesse an ihr gehabt haben und die die sie gemocht hätten, die haben sie nicht interessiert. es war ein jammer und das ist es bis jetzt geblieben.
wenn ihr nur eine vorstellung hättet, wie sehr euch liebende menschen leiden. ich könnte mein glück und mein wohlbefinden niemals vor das glück meines kindes oder meines partners stellen und damit hat sich die frage auch erübrigt ob ich jemals irgendwas konsumieren würde. mein leben ist seitdem echt scheiße, weil ich mit der sucht meiner tochter insoweit nicht klarkomme, dass ich lehrerin bin und immer damit konfrontiert werde bei meinem Kind etwas falsch gemacht zu haben. Ich würde alles wieder genauso machen, ehrlich, weil ich immer daran geglaubt haben, wenn man ein kind nur genug liebt und es respektiert, dann kann man nichts falsch machen, aber so ist es scheinbar nicht!!

Die Liebe die das Kind braucht, muss der Vorstellung des Affen/Menschen Kindes entsprechen. Nicht der Vorstellung wie sich die Eltern sie vorstellen. Die denke ich, in unserer "Kultur" leicht entfremdet sein müsste. Diese natürlich tickenden Affen-Eltern sind wir ja nicht mehr. Und schon gar nicht Bonobos.
Ich glaube sogar, das Lehrer als Eltern zu haben, ein besonderes Risiko darstellt. Psychologen, soll noch schwieriger sein für die Kinder. Übereltern generell auch noch dazu.
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blablabla
Gast




BeitragVerfasst am: 29. März 2009 21:06    Titel: hmmmmmm Antworten mit Zitat

Bin erst sehr spät Lehrerin geworden, da war meine Tochter schon 10. Bin Lehrerin geworden, weil mich die Schule fasziniert hat, ich lerne eben gerne und das habe ich auch meiner Tochter mitgegeben. Bis die Schule sie dann doch noch mit 15 erledigt hat - manche Lehrer sind schon wirklich ein graus!
Ich bin der nette Typ Smile Wir hatten immer ein tolles Verhältnis - auch jetzt - noch immer vertraue ich ihr blind, obwohl ich schon öfters eine am Deckel bekommen habe - aber ich kann gar nicht anders. Sie war früher immer unbeschreiblich ehrlich und aufrichtig - nur die Medikament haben sie für eine Zeitlang ganz arg verändert. Sie war so aggressiv und hat aufs ärgste geschimpft, das war eine Zeit wo ich ehrlich dachte ich fahre an den nächsten Baum.
Ich verstehe bis heute nicht was sie so unglücklich macht - ich wollte ihr einen Grund geben unglücklich zu sein - habe es aber dann doch nicht fertig gebracht, weil ich ja an das Leben glaube - wir haben nur dieses eine und eigentlich möchte ich bis auf diese Monate nichts davon missen.
Sie hat nur so wenige Monate konsumiert aber dafür umso heftiger, 10 Somnoben mit Alk dazu noch Substitol.
Dann Stationärer Entzug freiwillig, sie hat gesagt eigentlich macht sie das nur für mich. Aber bis auf 2 kleine Ausrutscher ist sie bis jetzt sauber.
Bin schon stolz auf sie - aber die Angst sitzt einem im Nacken.
Wir haben immer viel miteinander geredet - mehrere Stunden am Tag - und doch weiß ich dass ich ihr die gesuchten Freunde nicht ersetzen kann und auch nicht will.
Aber irgendwie gerät sie immer an die oberflächlichen Typen die nur an sich selber interessiert sind. Keine Ahnung wie sie das fertig bringt.
Eine Kindheit voller Wärme und Güte laut Psychologin aber mit zu wenig Regeln. Laut Psychologin gab es zu wenig Verbote bei uns - aber wir haben nur ganz wenige gebraucht, weil es eh funktioniert hat. Naja keine Ahnung, werde wohl meinen Job als Lehrerin an den Nagel hängen. Irgenwo muss ja der Hund drinnen sein.
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melissa.79
Anfänger


Anmeldungsdatum: 03.04.2009
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 8. Apr 2009 11:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe auch in meinem Bekanntenkreis Erfahrungen mit Sucht gemacht und kann daher verstehen wie schwer es ist, mit einer Suchterkrankung umzugehen. Oft fehlt den Partnern oder Freunden einfach das Verständnis für bzw. das Wissen über die Auswirkungen eine Suchterkrankung. Es ist leider so, dass Süchtige im Gegenzug die Einstellung der anderen nicht verstehen und es so zu andauernden Konflikten kommt. Eine gute Freundin hat erst vor kurzem ihren Partner (Kokainsucht) verlassen, weil sie es nicht mehr ausgehalten hat. Sie hat sich echt bemüht und lange versucht, ihn zu unterstützen und zu bekehren, aber schlussendlich sucht sie jetzt eine eigene Wohnung und möchte sich vorläufig von ihm trennen. Vielleicht hilft der Auszug ihrem Freund von der Sucht wegzukommen, wenn ihm vor Augen geführt wird, dass er seine große Liebe verloren hat.
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cryeye
Anfänger


Anmeldungsdatum: 06.06.2009
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 8. Jun 2009 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

ich finde es falsch zu sagen das beziehung mit Abhänigen und denen die keinen kontakt haben nicht funktioniern Ich zb hab4 in meinem leben noch nichts angerührt ausser zigaretten und ich bin mit einem mann zusammen der H nimmt und klar ist man manchmal überfordert oder deprimiert aber ich denke das eine solche beziehung auch viel positives rausbringen kann da man ein andere basis entwickelt in der man sich mehr mit seinem partner beschäftigt ich kann nur sagen das meiner meinung nach eine beziehung zwischen 2 abhänigen schwerer ist da man sich häufug gegenseitig runterzieht und ich denke das wenn man versucht ehrlich zu sien findet man einen partner auch als süchtiger man sollte nur ehrlich sien und seinem ausserwählten partner die möglichkeit lassen sich mit dem thema sucht auseinander zu setzten dann weiss man auf was für iene beziehung man sich einlässt und dann trennt man sich auch nicht bei dem kleinsten anzeichen konsum weil man einfach mit rechnen muss
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