Methadon Entzug BABY 4ML Paar Fragen!

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Jenges
Anfänger


Anmeldungsdatum: 04.08.2009
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 4. Aug 2009 09:55    Titel: Methadon Entzug BABY 4ML Paar Fragen! Antworten mit Zitat

Hallo,

meine freundin ist in der 20woche Schwanger. Sie ist auf 4ML. Methadon. Ich schau schon das inet ab und auf, finde aber nie wirklich was richtiges. Wie schlimm wird der entzug für das Baby bei 3,5ML ??? Das macht mir alles schon richtig sorgen.
Jetzt habe ich auf dieser Seite gelesen - http://www.archido.de/index.php?option=com_docman&task=doc_view&gid=2698

Methadon:10 mg Substanz, davon wirksam sind 5 mg.

Was bedeutet das Genau??? das wenn sie 3.5Ml nimmt, davon nur 1,75 wirken??? Also eigentlich auf 1,75ML ist???

Hoffe ihr könnt mir ein wenig helfen.
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MiissY*
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 26.07.2009
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 4. Aug 2009 12:28    Titel: Antworten mit Zitat

hello Wink

um dir eine bessere antwort zu geben bräuchte ich noch weiter info´s (aber ehrlich antworten, sonst bringts gar nix) :

also;
> hat sie beikonsum (wenn ja wie oft und was) ?
> seit wann im programm und wegen welcher sucht?
> Alkohol ?
> Zigaretten?
> Alter?
> Vater: auch drogenabhängig?



okey dann, baba*
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Jenges
Anfänger


Anmeldungsdatum: 04.08.2009
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 4. Aug 2009 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hi also,

-Hat absolut kein Beikonsum

-Heroinabhängig im programm ungefähr 2Jahre

-Alkohol NEIN

-Rauchen Ja ungefähr 10Zigs wird aber immer weinger

-21

-Ich bin der Vater und nicht abhängig Smile


Hoffe ihr könnt uns ein Paar tipps geben.

MFG
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Kilon
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 08.11.2008
Beiträge: 186

BeitragVerfasst am: 5. Aug 2009 03:42    Titel: Re: Methadon Entzug BABY 4ML Paar Fragen! Antworten mit Zitat

Jenges hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

meine freundin ist in der 20woche Schwanger. Sie ist auf 4ML. Methadon. Ich schau schon das inet ab und auf, finde aber nie wirklich was richtiges. Wie schlimm wird der entzug für das Baby bei 3,5ML ??? Das macht mir alles schon richtig sorgen.
Jetzt habe ich auf dieser Seite gelesen - http://www.archido.de/index.php?option=com_docman&task=doc_view&gid=2698

Methadon:10 mg Substanz, davon wirksam sind 5 mg.

Was bedeutet das Genau??? das wenn sie 3.5Ml nimmt, davon nur 1,75 wirken??? Also eigentlich auf 1,75ML ist???

Hoffe ihr könnt mir ein wenig helfen.


Nee das mit dem davon 5mg wirksam resultiert daraus, dass von 10mg Methadon nur 5mg Levomethadon wirksam sind, da Methadon normalerweise als Racemat vorliegt, also 2 Isomere, ein linksdrehendes (Levomethadon) und ein rechtsdrehendes (Dextromethadon). Davon ist nur das linksdrehende wirksam. Das linksdrehende Methadon ist auch isoliert als "L-Polamidon" verfügbar, allerdings nur in sehr wenigen Ländern wie Deutschland. Im Ausland ist das weitgehend unbekannt.

Das führt auf der Szene immer wieder zur Verwirrung, da dort die eigentlich korrekte Aussage "Polamidon ist doppelt so stark!" falsch aufgefasst wird, denn die Aussage stimmt zwar aber Polamidon enthält deshalb nur 5mg/0,5% und Methadon deshalb 10mg/1%.... Das nur nebenbei.

Der Entzug wird für das Kind ziemlich große Scheiße. Aber... sie hat Glück, sie ist niedrig dosiert... also abdosieren auf 2 - 2,5ml und auf Subutex wechseln, das wäre hier die ideale Lösung die ein komplettes Absetzen ausschliesst... das müsste eig. auch jeder halbwegs kompetente Arzt sofort ihr vorschlagen bzw. mit ihr besprechen.

Ansonsten wird das Baby vermutlich bis zu mehreren wochen andauernde typische Methadon-Entzugssymptome haben. Sprich es wird extrem viel weinen, nicht schlafen, motorische Unruhe verspüren und die "Welt nicht verstehen", auch wenn der kleine Wurm von "Normalität" noch keine Ahnung hat.
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Jenges
Anfänger


Anmeldungsdatum: 04.08.2009
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 5. Aug 2009 08:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

meine Freundin ist ja schon ein ganz schönes stück runter gegangen. Kann man nicht schon früher auf Subutex umsteigen??? bei ca. 3.5ML?? Sie hat es jetzt schon immer relativ schwer, sie macht halt immer 0,2 Schritte alle 2-3wochen. Gibt es was wo ihr den leichten entzug ein wenig erleichtert und dem BABY nicht schadet???
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Jenges
Anfänger


Anmeldungsdatum: 04.08.2009
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 5. Aug 2009 08:22    Titel: Antworten mit Zitat

Jenges hat Folgendes geschrieben:
Hi,

meine Freundin ist ja schon ein ganz schönes stück runter gegangen. Kann man nicht schon früher auf Subutex umsteigen??? bei ca. 3.5ML?? Sie hat es jetzt schon immer relativ schwer, sie macht halt immer 0,2 Schritte alle 2-3wochen. Gibt es was wo ihr den leichten entzug ein wenig erleichtert und dem BABY nicht schadet???



Ich habe noch im internet einen Flyer gelesen das bei 3ML der entzug relativ überschaubar sein wird. http://www.sozialberatung-gmuend.de/pdfs/susi.pdf
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MiissY*
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 26.07.2009
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 5. Aug 2009 10:51    Titel: Antworten mit Zitat

hello Smile

1. finde ich es gut, dass du dich um eine lösung für dich, deine freundin und vorallem das baby bemühst...

hab mir auch schon einige gedanken darüber gemacht, aber ich möchte dir jetzt nichts vorschlagen- da ich mir nichts das recht raus nehme, in solch wichtigen medizinischen problemen mitzureden- da ich ja leider KEIN ARZT bin und das wirklich eine sehr sehr sehr prikäre situation ist und nur ein ARZT wissen kann was richtig oder falsch für so ein klitze kleines wesen ist und ich möchte ja auch das es jeden baby auf der welt gut geht.

ABER eins kann ich dir mit 100%iger sicherheit raten,

-> BITTE wende dich an einen arzt deines vertrauens, (Drogenambulanz, Frauenarzt oder allg. Mediziner) und spreche mit einer fachlich kompetenten person über deine frau, deine sorgen und ängste- denn dann hast du wirklich ALLES richtig gemacht und erfährst ganz genau was richtig und falsch ist- damit es deinen baby an nichts fehlt.

trotzdem muss ich dir nochmal sagen, finde ich es wirklich super von dir, dass du hier nachgefragt hast- denn in diesem forum bist du genau an der richtigen stelle um tipps, ratschläge und erfahrungen zu bekommen und wissen auszutauschen-
denn die mitglieder wollen und können einem echt fast immer super weiterhelfen und bemühen sich wirklich sinnvolle antworten zu geben... Smile



wünsche dir und deiner kleinen family alles Gute für die Zukunft Wink

[/quote]
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Jenges
Anfänger


Anmeldungsdatum: 04.08.2009
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 5. Aug 2009 11:48    Titel: Antworten mit Zitat

Dem Baby wird es später mal an nichts fehlen soviel ist klar. Wir arbeiten beide. Meine Freundin war auch schon immer jemand der mit kinder super umgehen konnte. Unser Problem ist nur der Entzug von dem Baby. Ich weiß leider nicht wie schlimm es wird mit ca.3Ml Metha. Und meine Freundin unterdruck setzen kann ich leider auch nicht. Bzw will ich auch nicht. Ohja das wird sehr Hart.

MFG
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MiissY*
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 26.07.2009
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 5. Aug 2009 15:35    Titel: Antworten mit Zitat

mach dir keine all zu großen sorgen, geht doch einfach mal zusammen zu einem gespräch mit einem doc Smile und lasst euch das ausführlich erklären..

Smile

oder??
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Kilon
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 08.11.2008
Beiträge: 186

BeitragVerfasst am: 5. Aug 2009 19:44    Titel: Antworten mit Zitat

Jenges hat Folgendes geschrieben:
Jenges hat Folgendes geschrieben:
Hi,

meine Freundin ist ja schon ein ganz schönes stück runter gegangen. Kann man nicht schon früher auf Subutex umsteigen??? bei ca. 3.5ML?? Sie hat es jetzt schon immer relativ schwer, sie macht halt immer 0,2 Schritte alle 2-3wochen. Gibt es was wo ihr den leichten entzug ein wenig erleichtert und dem BABY nicht schadet???



Ich habe noch im internet einen Flyer gelesen das bei 3ML der entzug relativ überschaubar sein wird. http://www.sozialberatung-gmuend.de/pdfs/susi.pdf


Man kann auch bei 3,5ml wechseln. Allerdings wird es dann alles andere als lustig für deine Freundin... was ein extrem hohes Rückfallrisiko darstellt(ohnehin Problematisch bei Subutex, Sprichwort Antagonist). Von dem was ich gehört habe ist 3ml schon grenzwertig aber noch gerade so aushaltbar. Normalerweise wird aber 2,5ml gemacht... wenn sie so einen Willen hat von 3,5ml auf Subutex zu wechseln und die Konsequenzen zu (er)tragen, dann kann sie auch ein paar Tage direkt auf 2 - 2,5ml runtergehen, das ist sicher angenehmer als von 3,5 auf Subutex direkt zu wechseln.

Eine Woche wird sie noch haben? Sie ist im ca. 5ten Monat wenn ich das richtig verstehe. Wenn sie 1-2 Wochen jetzt knallhart runterdosiert und dann auf Subutex wechselt, wird das Kind mehr als genug Zeit noch für die Umgewöhnung haben, und ganz Beschwerdefrei wird das Baby auch auf Subutex nicht sein, aber es wird leichter und kürzer für das Baby.
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Kilon
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 08.11.2008
Beiträge: 186

BeitragVerfasst am: 5. Aug 2009 19:53    Titel: Antworten mit Zitat

Achja... der Entzug für das Baby von 3ml Methadon wäre echt scheiße. Folgen für die weitere Entwicklung und Psyche sind unberechenbar und nicht überschaubar. Man kann nicht konkret sagen ob bzw. wie stark es dem Kind schadet und Studien dazu sind auch schwer bis unmöglich,

da die Studien erstmal das Kind mind. 18 Jahre lang regelmäßig "interviewen" bzw begutachten müssten und die anderen äußeren Einflüsse ausgeschlossen werden müssten. Zumal ja ohnehin viele Kinder von Drogenabhängigen Müttern in schwierigen Situationen aufwachsen, was auch eine Erklärung dafür wäre wenn die Kinder später z.b. psychische Probleme haben.

Allerdings ist ein Metha-Entzug einfach... scheiße! Bring deine Freundin dazu auf Subutex zu wechseln. Wenn ich das richtig verstehe bist du der Papa? Dann hast du Mitspracherecht, notfalls besucht mal die Säuglingsstation einer Großstadt, dort gibts eigentlich immer "Entzugsbabys",

ich denke wenn du dich vorher anmeldest werden sie dir/euch sicher einen kurzen Blick auf ein entzügiges Baby werfen lassen. Kein schöner Anblick so ein kleines Wesen heulend und unruhig zu sehen, evtl. schon unter Medikamenten stehend in den ersten Lebenstagen (weiß ehrlich gesagt nicht ob die Kinder was bekommen)

Notfalls musst du ihr etwas ins Gewissen reden... sorry falls ich etwas extrem reagiere aber das hat auch seine Gründe, gerade momentan bin ich auf das Thema nicht gut zu sprechen. (Nein ich bin kein Drogenbaby und bekomme auch keins und habe auch nie ein Kind gekriegt oder gezeugt)
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Jenges
Anfänger


Anmeldungsdatum: 04.08.2009
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 6. Aug 2009 08:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

weißst du es ist nicht so einfach, meine Freundin bekam am Anfang 15Ml metha. Und jetzt ist schon so weit runter. Die 15Ml Metha sind allerdings nur am Anfang gewesen. Ich möchte sie da auch nicht unter Druck setzen weil das ist ja auch nicht von Vorteil.
MFG
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TwiggyRamirez
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 292

BeitragVerfasst am: 6. Aug 2009 11:18    Titel: Antworten mit Zitat

Jenges hat Folgendes geschrieben:
Hi,

meine Freundin ist ja schon ein ganz schönes stück runter gegangen. Kann man nicht schon früher auf Subutex umsteigen??? bei ca. 3.5ML?? Sie hat es jetzt schon immer relativ schwer, sie macht halt immer 0,2 Schritte alle 2-3wochen. Gibt es was wo ihr den leichten entzug ein wenig erleichtert und dem BABY nicht schadet???



Kilon hat Folgendes geschrieben:
Man kann auch bei 3,5ml wechseln. Allerdings wird es dann alles andere als lustig für deine Freundin... was ein extrem hohes Rückfallrisiko darstellt(ohnehin Problematisch bei Subutex, Sprichwort Antagonist). Von dem was ich gehört habe ist 3ml schon grenzwertig aber noch gerade so aushaltbar. Normalerweise wird aber 2,5ml gemacht... wenn sie so einen Willen hat von 3,5ml auf Subutex zu wechseln und die Konsequenzen zu (er)tragen, dann kann sie auch ein paar Tage direkt auf 2 - 2,5ml runtergehen, das ist sicher angenehmer als von 3,5 auf Subutex direkt zu wechseln.


Muss dazu mal was sagen,denn Leuten quasi Angst zu machen was die Methadosis bei der Umstellung auf Subutex angeht,finde ich nicht so prall.
Denn unserer Arzt,der auf dem Gebiet Sucht und Substitution äusserst kompetent ist und auch einen sehr guten Ruf geniesst,stellt auch bei höheren Dosen als 3,5ml um und passiert ist noch nie was.Ich und 'n Kollege waren auch höher dosiert,als wir umgestellt haben und es gab überhaupt kein Problem.Wir waren damals auf 9ml und haben uns auf 5 bzw. 6ml runterdosiert,haben circa 2 Tage Pause gemacht und haben uns dann die erste Subutexdosis(2mg) bekommen und sollten dann 45 Minuten warten. Wenn es uns scheisse gehen sollte,sollten wir das sofort sagen.Nunja,es ist gar nix negatives passiert,wir haben dann nach den 45 Minuten weitere 4mg Subutex bekommen.Es gab bei der Umstellung absolut kein einziges Problem,es funktionierte sogar richtig gut.Dass ich nach 6 Wochen wieder zurück auf Metha bin,hatte damit ja nix zu tun......Also mit 3,5ml wirste keine Probleme haben imho.Denn angeblich wär 'ne Umstellung von 5-6ml überhaupt nicht möglich,bla bla,aber mein Kollege und ich sind der lebende Beweis,dass es dennoch machbar ist.Ich will damit nicht sagen,dass es jetzt jeder so machen soll,ich wollt nurmal drauf aufmerksam machen,dass 'ne Umstellung mit 5-6ml auch machbar war.Hätte unserer Arzt auch nur irgendeine Gefahr darin gesehen,dass das mit der Umstellung bei mir schiefgehen könnte,hätte er es nicht gemacht.Dazu kenn ich ihn zu gut,er und ich verstehen uns eh bestens und manchmal geh ich als letzter rein,damit wir noch was labern können .Wir reden über Gott und die Welt,mal fachsimpeln wir,mal lästern wir.Ich bin ja auch der einzige,der MethAddict bekommt,die anderen bekommen Metha flüssig.Es haben wohl auch schon andere angefragt,ob sie nicht auch die Metha Pillen bekommen könnten,aber ne,sie bekommen weiter den Methasirup....Ich bin der einzige im Programm,der die MethAddicts bekommt.Ist mir manchmal unangenehm,dass ich da die Extrawurst bekomme,kann ich aber nix für, ich dachte es würden einige auch die Tabs bekommen.Als ich angefragt habe,wusste ich nicht,dass ich der einzige bin,der das bekommt.Keine Ahnung warum nur ich die Pillen erhalte,hab aber auch nicht nachgefragt.

Ich will jetzt nicht aufrufen,dass man schon bei 5-6ml umgestellt werden will,hab nur erzählt,wie ich es bei mir erfahren habe und dass es bei mir nicht nötig war,bis auf 3ml runterzudosieren...........
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Kilon
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 08.11.2008
Beiträge: 186

BeitragVerfasst am: 6. Aug 2009 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

Ich sagte sogar, es ist möglich... wenn du gelesen hättest. Klar es ist auch möglich... alles ist möglich, es ist auch möglich potentiell tödliche Kombis zu überleben (hab ich selbst schon), bin ich jetzt deswegen der lebende Beweis dafür, dass MAO-Hemmer nicht extrem gefährlich sind wenn mit anderen Substanzen kombiniert??

Aber gut, ich wollte eine ehrliche Antwort geben und kann auch nur von dem Berichten wie es hier bei uns in Berlin gemacht wird, und bei uns ist es alles noch relativ Human im vgl. zu vielen anderen Gebieten. Bei uns wird das halt erst ab 3ml gemacht, darüber nur in Ausnahmefällen. Ich kann nur sagen was ich von anderen gehört habe die ab 3 oder höher umgestellt haben, und das war eben nicht positiv.

Kannst du jetzt weil es bei dir problemlos war, 100%ig garantieren "Es wird easy"? Was sagst du der Mutter wenn sie einen üblen Turboentzug durchmacht durch die antagonistischen Eigenschaften von Buprenorphin?

Hast du die HWZ-Schwankung von bis zu 400% bei Methadon bedacht? Die Halbwertszeit kann von 15 bis 60h schwanken. Durch ph-Wert-Änderung des Urins kann sich dieser Wert sogar noch ins untere oder obere extrem verändern und es ist doch gerade wichtig, schon einen niedrigen Spiegel von Methadon zu haben wenn man die erste Buprenorphin-Dosis bekommt, was ist wenn du jemand bist mit einer HWZ von 20h, und die Frau des Threadstarters eine schlechte Metabolisiererin ist und eine HWZ von 55h hat?

Zu guter letzt... was glaubst du wieso Arzneimittelstudien nicht mit 2 Personen durchgeführt werden, z.b. dir und deinem Freund? Weil jeder Mensch anders reagiert... es gibt auch Leute die können 500mg Naloxon oral nehmen ohne einen Turboentzug zu bekommen. Die normale Grenze wird/wurde dennoch überall im Netz bei 300-350mg angegeben und ich hatte bei 375mg einen Turboentzug vom feinsten.

Gut aber dann hör ich mal auf hier Angst und Schrecken zu verbreiten Rolling Eyes
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TwiggyRamirez
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 292

BeitragVerfasst am: 7. Aug 2009 12:52    Titel: Antworten mit Zitat

TwiggyRamirez hat Folgendes geschrieben:
.Ich will damit nicht sagen,dass es jetzt jeder so machen soll,ich wollt nurmal drauf aufmerksam machen,dass 'ne Umstellung mit 5-6ml auch machbar war.Hätte unserer Arzt auch nur irgendeine Gefahr darin gesehen,dass das mit der Umstellung bei mir schiefgehen könnte,hätte er es nicht gemacht.

Ich will jetzt nicht aufrufen,dass man schon bei 5-6ml umgestellt werden will,hab nur erzählt,wie ich es bei mir erfahren habe und dass es bei mir nicht nötig war,bis auf 3ml runterzudosieren...........


Kilon hat Folgendes geschrieben:
Gut aber dann hör ich mal auf hier Angst und Schrecken zu verbreiten Rolling Eyes


Ich habe lediglich davon berichtet wie die Umstellung bei mir war und mehr nicht.Ich habe auch nicht gemeint,dass man allgemein nur auf 5- 6ml runterdosieren muss,es war eben nur bei mir anders.Das ist aber nicht maßgeblich,was die Umstellung von Metha auf Subutex betrifft.Ist eher ein Ausnahmefall,weil mein Doc wusste,dass ich schon 20 Jahre Opiate konsumiere und daher genug Erfahrung habe und weiss was ich tue.Er wollte mich auch auf 4ml runterhaben,aber ich hab gesagt,dass ich auch von 6ml auf Subu wechseln kann und dass ich mir da sicher bin. Du musst Dich nicht angegriffen fühlen,denn ich habe Deine Beiträge ja auch gar nicht kritisiert,denn sie sind sehr gut verständlich und fachlich kompetent.Du verbreitest auch null Angst und Schrecken(wo habe ich das gesagt?),sondern Du hilfst vorbildlich bei der Umstellung von Metha
auf Subutex.Aber ich denke,dass ich doch wenigstens meine Erfahrung niederschreiben darf,die ist doch eh nicht maßgeblich.

Have a nice Day Smile

Liebe Grüße,Twiggy
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