Kokain ambulante therapie

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mipfa
Anfänger


Anmeldungsdatum: 01.09.2013
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 1. Sep 2013 14:56    Titel: Kokain ambulante therapie Antworten mit Zitat

Hallo
meine Frau ist seit 5 Jahren schwer kokainabhängig. Das ging soweit das Sie bis zu 200,-- Euro pro Tag ausgegeben hat. Es kam wie es kommen musste durch Beschaffungskriminalität eine Haftstrafe von 8 Monaten. Nach 4 Monaten bestand die Chance auf einen §35. Nach zwei Stunden auf Therapie kam der Anruf ich bin auf dem Weg nach Hause. Die Person mit der Sie entlassen wurde hatte Sie überredet abzubrechen. Und es ging weiter mit dem Konsum. Nach zwei Wochen wurde Sie wieder verhaftet für die nächsten 4,5 Monate. Im Gefängniss wieder das Gerede es kommt nicht wieder vor. Nun aber mein Problem sie will keine stationäre Therapie, sondern eine ambulante Therapie machen. Hat jemand Erfahrung ob sowas Sinn macht.
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veilchenfee
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 1. Sep 2013 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo mipfa,
so wie Du das schilderst, glaube ich nicht, dass eine ambulante Therapie bei Deiner Frau funktionieren kann. Wahrscheinlich sucht sie nur eine Möglichkeit, um weitermachen zu können. Daher möchte sie auf keinen Fall stationär gehen. Als ehemalige Kokainkonsumentin weiß ich, dass diese Droge derart gierig macht, dass man solange weitermacht, bis man sich in jeder Hinsicht total zerstört hat. Sobald man aber das Stadium erreicht, dass man Angst vor der Droge bekommt, ist das mit dem Aufhören gar nicht mehr so schwer. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies mit einer ambulanten Therapie erreicht werden kann. Sie würde wahrscheinlich sowieso nicht zu den Terminen erscheinen und wenn doch, dann total zugekokst.
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mipfa
Anfänger


Anmeldungsdatum: 01.09.2013
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 1. Sep 2013 22:44    Titel: Antworten mit Zitat

veilchenfee hat Folgendes geschrieben:
Hallo mipfa,
so wie Du das schilderst, glaube ich nicht, dass eine ambulante Therapie bei Deiner Frau funktionieren kann. Wahrscheinlich sucht sie nur eine Möglichkeit, um weitermachen zu können. Daher möchte sie auf keinen Fall stationär gehen. Als ehemalige Kokainkonsumentin weiß ich, dass diese Droge derart gierig macht, dass man solange weitermacht, bis man sich in jeder Hinsicht total zerstört hat. Sobald man aber das Stadium erreicht, dass man Angst vor der Droge bekommt, ist das mit dem Aufhören gar nicht mehr so schwer. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies mit einer ambulanten Therapie erreicht werden kann. Sie würde wahrscheinlich sowieso nicht zu den Terminen erscheinen und wenn doch, dann total zugekokst.

Gibt es eine Möglichkeit das rauszukriegen wie ernst sie es meint. Seltsame Frage, aber meine Frau hat es geschafft das ich ihr nicht mehr vertraue.
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veilchenfee
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 1. Sep 2013 22:55    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist gar nicht seltsam, dass Du Deiner Frau nicht mehr vertraust. Solange sie an Geld kommt und solange sie keine Angst vor der Droge hat, wird sie weiter konsumieren. So einfach ist das meiner Meinung nach. Warum sollte sie eine Therapie machen wollen? Es sei denn, sie ist schon so entkräftet und verzweifelt, dass sie nicht mehr kann. In diesem Fall wäre sie aber in der stationären Einrichtung geblieben. Weißt Du, Kokain verursacht keine körperliche Abhängigkeit. Die psychische ist dafür um so grausamer.
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mipfa
Anfänger


Anmeldungsdatum: 01.09.2013
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 2. Sep 2013 21:49    Titel: Antworten mit Zitat

Habe ich eine Möglichkeit Ihr Angst vor der Droge zu machen? Nach 8 Monaten muss doch der suchtdruck langsam zurückgehen? Ich weiss einfach keinen Rat mehr. Verlassen geht wegen der Kinder auch nicht
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hammerhart1984
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 23.08.2012
Beiträge: 190

BeitragVerfasst am: 2. Sep 2013 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

hallo mipfa,
deine letzte frage war, ob man deiner frau angst vor der droge machen kann?
vor der droge vielleicht nicht, aber vielleicht vor etwas anderem...
als ich deinen thread gelesen habe, war mein erster gedanke nur: merkt die es noch?
sie reisst euch in finanzielle probleme (ich tippe mal drauf, dass ihr nicht steinreich seid und als familie euch auch irgendwie durchschlagen müsst) , muss vor den kadi und wird verknackt, soll in therapie - haut von dort ab und möchte eine ambulante therapie.
horch mal in dich rein, meinst du sie will wirklich nicht mehr konsumieren und clean werden?
ihr habt kinder? wie alt und haben sie das ganze (verhaftung, konsum) mit bekommen?
ich kann dich verstehen, sie ist die mutter eurer kinder und du liebst sie, aber glaub mir : sie hat nichts begriffen, sonst waere sie noch in der einrichtung.
wie unsere veilchenfee schon sagte, koks macht gierig(ich selber habe nie illegales zeugs angerührt, somit unterstütze ich die aussage der veilchenfee) und sie ist mutter, das ist ein widerspruch in sich.
okay, du möchtest warscheinlich eure familie retten und liebst sie, aber sie ist nicht der mensch, der sie sein sollte.
ich kann dir nur den rat geben, stell ihr ein ultimatum, sag ihr wenn ihr irgendwas an euch liegt, wird sie die therapie, so wie vorgegeben, durchstehen.
hilf ihr, wenn du merkst, dass sie wirklich an sich arbeitet- ansonsten lass sie konsequenzen
spüren...wie die ausschauen, muss du entscheiden.
kann sie denn überhaupt ihre rolle als mutter und ehefrau wahrnehmen?
wie läuft euer familienleben ab?
entschuldige bitte, dass ich so knallhart argumentiere, aber bevor sie nichts gelernt hat und clean ist, wirst du mit den kindern leiden wie tier.
ich wünsche euch alles gute und hoffe , dass es besser wird.
schreib bitte mehr facts, damit wir dir besser helfen können.
lg, hammerhart1984
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 2. Sep 2013 23:13    Titel: Antworten mit Zitat

Leider kannst Du ihr keine Angst machen, mipfa, das muss sich in ihr selbst entwickeln und dann muss sie auch noch die richtigen Konsequenzen daraus ziehen. Zu meiner schlimmsten Zeit war ich total unzurechnungsfähig und natürlich wäre mir die Droge wichtiger gewesen als meine Familie. Du schreibst, nach 8 Monaten müsst der Suchtdruck weniger geworden sein. Nun, offenbar nicht, sonst hätte sie nicht sofort nach der Entlassung weitergemacht.
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anny
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 14.10.2011
Beiträge: 464

BeitragVerfasst am: 3. Sep 2013 12:35    Titel: Antworten mit Zitat

mipfa hat Folgendes geschrieben:
Habe ich eine Möglichkeit Ihr Angst vor der Droge zu machen? ...Verlassen geht wegen der Kinder auch nicht


Hallo,
wenn du mal ehrlich zu dir selber bist, dann kannst du dir die erste Frage selbst beantworten.
Deine Frau ist Mutter. Sie hat die Droge über das Wohl ihrer Kinder gestellt, sie hat in Kauf genommen dass sie von ihnen getrennt wird, dass die Kinder leiden, dass sie ohne Mama aufwachsen.
Nun hat sie eine Chance auf eine Therapie bekommen und geht bei der ersten Möglichkeit stiften.

Mit was willst du ihr Angst machen? Was könnte wichtiger sein als die Kinder?

Sie hat großen Mist gebaut. Sie will nun aber die Konsequenzen nicht tragen und ändern will sie auch nichts. Stattdessen möchte sie den Weg gehen, der für sie am bequemsten ist. Nämlich fröhlich so weiter machen und ein paar Stunden ambulant abhocken.
Wieso sollte sie die Chance bekommen? Sie zeigt doch, dass sie nicht will.
Wäre es ihr ernst, dann wäre sie stationär geblieben und hätte sich von dort gekümmert.
Bitte hör auf ihr Ausreden zu suchen a la "sie wurde überredet". Damit verlängerst du das ganze Spiel nur.


Zum Thema verlassen geht nicht wegen der Kinder: Das finde ich schon wieder paradox. Die Mutter ist doch weg. SIE hat ihre Kinder verlassen, sie hat sich zuerst für die Droge und gegen die Kinder entschieden und dann hat sie mit dem Abbruch noch einen drauf gesetzt. Während der Therapie hätte sie nämlich viel für sich und die Familie tun können und ihre Kinder regelmäßig sehen können. Das war aber nebensächlich, das Kokain war wichtiger.

Solange deine Frau weiterhin Kokain konsumiert sind die Kinder der allererste Grund für dich Konsequenzen zu ziehen. Aber sie sind sicherlich kein Vorwand um zu bleiben und weiterhin den Untergang der Mutter zu erleben.
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vollweib
Anfänger


Anmeldungsdatum: 04.09.2013
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 4. Sep 2013 04:25    Titel: mipfa Antworten mit Zitat

Hallo,
ich habe auch einige Erfahrungen ,meine Frage wäre erst mal ob Deine Frau das koks snifft raucht oder drückt,das ist nämlich ein großer Unterschied!Liebe Grüße
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vollweib
Anfänger


Anmeldungsdatum: 04.09.2013
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 4. Sep 2013 04:27    Titel: mipfa Antworten mit Zitat

Hallo,
ich habe auch einige Erfahrungen ,meine Frage wäre erst mal ob Deine Frau das koks snifft raucht oder drückt,das ist nämlich ein großer Unterschied!Liebe Grüße
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mipfa
Anfänger


Anmeldungsdatum: 01.09.2013
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 7. Sep 2013 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

meine frau raucht freebase und drückt. Beim letzten Besuch habe ich dann erkannt das sich nichts ändern wird. Sie will erstmal die Freiheit genießen. Man könnte nicht von Ihr verlangen nach der langen Haftstrafe sich wieder einsperren zu lassen. Auch die Pläne die Stadt wo wir wohnen zu verlassen sind nicht mehr aktuell, jetzt will sie nicht mehr in die Pampa ziehen.
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