Umsteigen von Methadon auf Subutex

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Infinity18
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 09.12.2008
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 12. Dez 2008 12:04    Titel: Antworten mit Zitat

Achso atemdepression meinst du? (Jetzt les ichs erst..) Smile
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lamy
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 11.10.2008
Beiträge: 171

BeitragVerfasst am: 12. Dez 2008 12:10    Titel: Antworten mit Zitat

@infinity: Kilon meint eine atemdepression, also zu oberflächliche und zu langsame atmung, bis zum völligen aussetzen und damit tod.

edit: zu spät Rolling Eyes
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Infinity18
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 09.12.2008
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 12. Dez 2008 12:13    Titel: Antworten mit Zitat

lamy hat Folgendes geschrieben:
@infinity: Kilon meint eine atemdepression, also zu oberflächliche und zu langsame atmung, bis zum völligen aussetzen und damit tod.

edit: zu spät Rolling Eyes


trotzdem danke!.

Kann mir ja noch öfters passieren Very Happy
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Schwan
Anfänger


Anmeldungsdatum: 02.03.2009
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 4. März 2009 12:16    Titel: ! Antworten mit Zitat

Hallo, ich weiß zwar nicht , ob Dir mein Beitrag noch was bringt, aber ich erzähl mal meine Erfahrung mit dem Umstellen von Metha auf Subutex.
Ich habe 3 Jahre Metha bekommen und hab dann den Arzt gewechselt. Dieser Substituiert fast ausschließlich mit Subu. Ich hatte sehr, sehr große Bedenken und richtig schiß vor einem heftigen Entzug. Es war aber wirklich alles Andere als schlimm. Der Arzt meinte, die meißten Ärzte machen den Fehler, daß Sub zu spät zu geben, also wenn die Leute bereits affig sind. Ich dachte auch immer, man muß richtig affig sein, bevor man umstellen kann und dachte, der Doc erzählt Mist. Ich hab mich aber dann doch auf das Experiment eingelassen. Ich hab am ersten Morgen der Umstellung meine Dosis weggelassen und (ich weiß nicht mehr wielange es gedauert hat,bis ich leicht affig war) als die ersten Anzeichen eines Affen kamen, bin ich zum Arzt. Er hat mir dann erstmal 8 mg gegeben und ne halbe Std gewartet, dann nochmal 8 , bis ich auf 24 mg war. Nach den ersten 8 mg hatte ich ein komisches Gefühl, aber weit weg vom Affen und ich bin jemand, der sich den Affen immer einredet, auch wenn noch nix da ist. Nach den 24 mg, war das komische Gefühl auch weg. Also, ich kann nur sagen, wenn man nicht wartet, bis man richtig affig ist, ist die Umstellung nicht schlimm!!
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lamy
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 11.10.2008
Beiträge: 171

BeitragVerfasst am: 4. März 2009 13:50    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Also, ich kann nur sagen, wenn man nicht wartet, bis man richtig affig ist, ist die Umstellung nicht schlimm!!


Dem kann ich nur zustimmen! Allerdings muss man sich und seinen körper schon etwas einschätzen können, sonst nimmt man das subu vielleicht doch zu früh. Und das ist etwas, was ich nie erleben will.

Jedenfalls hatte ich immer glück (habe etliche male umgestellt von verschiedenen opiaten), ausser einmal habe ich wirklich gewartet, bis ich ziemlich affig war. Der affe wurde dann zwar nicht mehr schlimmer, aber nur sehr, sehr langsam besser. Hat ca. ne woche gedauert, bis ich so gut wie keine entzugserscheinungen mehr hatte.

Sonst fange ich mit dem subu immer an, wenn sich die aller ersten, leichten symptome zeigen (viel gähnen mit tränenden augen). So spürt man/ich fast gar nichts unangenehmes.

War jetzt vielleicht etwas offtopic, dann sorry. Aber subu kann halt ein heißes eisen sein.
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_Dr.Know
Anfänger


Anmeldungsdatum: 19.03.2009
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 19. März 2009 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hi meine unwissenden Freunde Wink
um etwas Licht ins Dunkle zu bringen:

Der Umstieg vom Methadon oder auch Polamedon (L-Levomethadon) auf Buphn. (Markename Subutex) ist ohne einen "affe" zu überstehen, jedoch sollte das Subutex erst nach 24 std, der letzten Methadondosis folgen,... aber jetzt kommts:


VORSICHT: Subutex ist ein Opioid, & SUBUXONE, welches auch weitverbreitet ist, wird auch bei der Substitutionstherapie verabreicht, dieses "Subutex" enthält nämlich zusätzlich noch das für Opitatenkonsumenten/-süchtige verherrend wirkende NALOXON, welches OPIATE-blockiert und somit Heroinzugabe oder andersweite Opiatenzugabe sinnlos macht, da keine Wirkung durch die Rezeptoren im Gehirn entstehen kann.... zusätzlich bekommt der Süchtige einen wirklich verherrenden "Affen" bei gleichzeitigem "Draufsein" und SUBUXONE-Konsum!

Also informiert euch lieber bevor ihr umsteigen wollt...
übrigends setzt wenn, dann lieber auf Polamidon, da es reiner ist als das Methadon....(pola 0,5%, metha 1,0%)....

also macht's Beste draus!!!
pc'
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bella1980
Anfänger


Anmeldungsdatum: 15.02.2009
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 22. März 2009 13:43    Titel: Antworten mit Zitat

sylvia17 hat Folgendes geschrieben:
hello mein freund war auf 60 ml metha und dann hat die drogenberatung ihn auf 8mg subutex umgestellt und ihm ist 2 tage nicht gut gegangen aber dann gehts e wieder berg auf....

der erste tag ist ganz ehrlich der schlimmste aber man kann jeder zeit von metha auf subutex umgestellt werden...

lg sylvia


Hallo meintest du 60ml oder 60mg also bei 60ml kann ich mir nicht vorstellen das es ihn Nur 2 tage nicht gut ging. Will dir nicht zu nahe treten aber das ist ne ganze menge 60ml. Ich selber bin von 13ml Polamidon auf 1ml runtergegangen und wurde dann nach ca 30 stunden umgestellt. Sie haben mir jede stunde 2mg gegeben bis ich 20 mg hatte und es ging mir richtig schlecht ich hatte den sogenannten Turboentzug. Ich muss dazu sagen ich war vorher schon 5 Jahre auf Polamidon und heute weiß ich das 30 stunden dazwischen noch zu wenig wahren. Es hat über 10 stunden gedauert, bis die Rezeptoren im Gehirn frei vom Pola wahren und das Subutex ran konnte aber bis dahin habe ich Höllenqualen gelitten. Ich dachte echt ich sterbe. Na ja jedenfalls hat es fast 1nen Monat gedauert bis mein Körper das Subutex akzeptiert hatte ..wenn man das so sagen kann. Es war auch so das eine einmal vergabe bei mir nicht ausgereicht hat, ich brauchte immer früh 4mg und dann am nachmittag 16mg und ab dann ging es mir gut. Ich wünsche euch alles gute liebe grüße von Bella
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Kilon
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 08.11.2008
Beiträge: 187

BeitragVerfasst am: 22. März 2009 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mich schon zu der Dosis geäußert, es waren sicher 6ml und nicht 60.

Kilon hat Folgendes geschrieben:
Er war sicher nicht auf 60ml sondern 60mg Methadon und wenn er von 60ml Metha auf Subutex umgestellt werden würde, dann würde er... ich will mal sagen, fast "sterben" Entzugstechnisch (nicht wirklich sterben aber...) . Das ist ein extremer Unterschied. Dosen über 25ml sind Einzelfälle. Mir sind nur 3 Fälle bekannt, und nur einer davon fast so hoch wie die von dir angegebenen 60ml, die anderen so 28-35ml.
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lamy
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 11.10.2008
Beiträge: 171

BeitragVerfasst am: 11. Jul 2009 10:37    Titel: Antworten mit Zitat

_Dr.Know hat Folgendes geschrieben:

VORSICHT: Subutex ist ein Opioid, & SUBUXONE, welches auch weitverbreitet ist, wird auch bei der Substitutionstherapie verabreicht, dieses "Subutex" enthält nämlich zusätzlich noch das für Opitatenkonsumenten/-süchtige verherrend wirkende NALOXON, welches OPIATE-blockiert und somit Heroinzugabe oder andersweite Opiatenzugabe sinnlos macht, da keine Wirkung durch die Rezeptoren im Gehirn entstehen kann....

Du musst aber unterscheiden zwischen subutex und suboxone - Subutex enthält nur Buprenorphin, suboxone dagegen noch zusätzlich naloxon.
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ededisson
Anfänger


Anmeldungsdatum: 21.06.2010
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 21. Jun 2010 13:21    Titel: Umsteigen von Pola auf Subi... Antworten mit Zitat

Hallo Leute,
kann Euch aus eigener Erfahrung sagen das es egal ist wieviel Pola man vor dem Umstieg auf Subi nimmt.
Sehr wichtig ist nur, das man mit der ersten Einnahme von Subutex so lang wie möglich kein Pola mehr nimmt. Das heißt im klar text min. 3-4 Tage kein Pola mehr nehmen. Erst wenn der Entzug unerträglich wird kann man mit Subutex beginnen.
Gruß @ all
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cmbt111
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 21.02.2010
Beiträge: 382

BeitragVerfasst am: 21. Jun 2010 16:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

ich denke auch mit 10 Tagen biste auf der sicheren Seite. Man kann ja nach 7 Tagen erst mal mit Narcanti antesten, ob da nicht das ein oder andere Morphinmolekül noch im Körper ist...sry Wink

greetz
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~Sunshine~
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 30.03.2010
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 22. Jun 2010 20:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

hab hier im Forum viel gelesen und wollte zuerst einmal Danke sagen.
Ich habe meinen Freund kennen gelernt, als er gerade auf Therapie war. Nachdem wir etwa 1 Jahr zusammen waren bin ich für ein paar Tage mit Freunden, nach bestandenem Abi, in den Urlaub gefahren und in dieser Zeit ist er rückfällig geworden. Da wir beide kein Geld haben ist er dann ins Methadonprogramm, wodurch er sich aber sehr verändert hat (sagt er selbst und ich merke es auch deutlich). Nun, nach 2 Jahren Methadonprogramm, möchte er unbedingt auf Subutex umstellen, da er selbst so nicht klar kommt. Ich bin darüber auch sehr froh, da ich hoffe, dass sich unsere Situation dadurch auch verbesser. Da der Arzt das aber nicht unterstützt hat mein Freund sich jetzt eigenständig bis auf 3 runterdosiert und möchte dann selbst umstellen. Meine Frage jetzt: Ist das vernünftig, oder kann da was schief gehen? Er wollte bis Freitag 3 Matha nehmen, dann bis Dienstag nichts und dann Subutex. Geht das so ganz ohne Arzt? Hab echt Angst, dass da was schief geht, wenn da kein Fachmann dabei ist. Was kann da passieren?
Ich selbst habe keine Ahnung von der ganzen Sache und war die letzten 2 Jahre auch echt absolut überfordert und bin deshalb wirklich froh, dass sich jetzt etwas verändert und hoffe, dass ihr mir ein bisschen helfen könnt.

Vielen Dank für's lesen. Ich wünsche euch noch einen schönen Abend.
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 22. Jun 2010 21:51    Titel: Antworten mit Zitat

Von Freitag bis Dienstag gar nichts nehmen kommt mir ein bisschen arg lang vor. Ein, zwei Tage Abstinenz sollten doch reichen zum Umstellen, oder nicht? Ansonsten denke ich schon, dass das auch ohne Fachmann machbar ist. Bloß: Wenn der Arzt kein Subu rausrückt, muss er sich das dann auf der Scene holen? Ist das klug?
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~Sunshine~
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 30.03.2010
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 23. Jun 2010 09:16    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für deine Antwort.
Er hat gemeint, er würde hätte jemanden "gefunden" dem er sein Metha geben würde, das durch das Runterdosieren übrig ist, und würde von dem dann dafür Subutex bekommen.
Das mit dem Arzt ist nicht so, dass der nichts geben will. Aber wir waren jetzt oft da und er sagt dann immer: "Ja, wir fangen dann nächsten Woche an" Dann machen sie einen Termin aus und da ist dann der Arzt plötzlich im Urlaub, als wüsste er das die Woche vorher noch nicht. Das glaubt er doch selbst nicht. Die Woche drauf ist er dann auch nicht da und so verschiebt sich das dann immer, weil die anderen Ärtzte in der Praxis das garnicht machen. Das hätte mit Arzt wahrscheinlich noch ein halbes Jahr gedauert, bis er überhaupt runterdosiert gewesen wäre.
Mein Freund hat dann gemeint, wenn er am Dienstag dann zum Arzt geht und sagt, dass er am Morgen schon Subutex genommen hat, würde der Arzt ihn hoffentlich richtig einstellen und so weiter.
Naja, bin da ja nicht so optimistisch, was den Arzt angeht, aber ich lass mich jetzt einfach mal überraschen.
Du meinst echt es würde dann reichen, wenn er von Sonntag bis Dienstag Morgen nichtsmehr nimmt und dann Dienstag früh die Subutxe?
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 23. Jun 2010 10:37    Titel: Antworten mit Zitat

Persönliche Erfahrung mit der Umstellung habe ich zwar nicht, aber ich habe hier in den letzten Monaten aufmerksam mitgelesen und meine daher zu "wissen", dass zwei Tage Abstinenz auf jeden Fall ausreichen müssten. Lies doch zur Sicherheit nochmal in anderen, älteren Threads nach! Grüße!
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