ich bin schockiert!

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unterdertreppe
Anfänger


Anmeldungsdatum: 26.01.2010
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 4. Feb 2010 14:08    Titel: ich bin schockiert! Antworten mit Zitat

Hi, bin noch nicht so lange hier online, hab einige hilfreiche Anregungen von euch bekommen, soweit so gut. Es geht nach wie vor um die Drogenproblematik!
Ich dachte immer, ich hätte ein Problem(zur Erinnerung: habe gut 26 Jahre gekifft, das Eine oder Andere probiert, jedoch auf Dauer nix Anderes als gekifft). Bin jetzt weg von Allem!
Nach einigem Stöbern hier auf der Seite meine ich, niemals ein Problem gehabt zu haben.Ich fasse es nicht!
Mensch Leute, einige von euch spielen mit den Drogen rum, sinngemäßes Zitat:"Ich versuchs mal mit dem Crack,werd euch dann berichten". Ich hätte noch weitere Beispiele...
Was ist da los, warum tut man so etwas.
Welches Bild zeigt dieses Verhalten den immer jünger werdenden Konsumenten. Alles halb so wild?
Man kann die Wirkung der Verharmlosung an den Kommentaren dieser jüngeren Autoren erkennen.
Sollte es nicht das Ziel sein, den Mist zu lassen, bzw. gar nicht erst zu beginnen.
Es reicht doch ,das wir diese Erfahrungen gemacht haben, diese braucht keiner zu wiederholen! Die Erkenntnisse sind bekannt.
Sollten wir nicht, die wir genug Erfahrungen gesammelt haben, alle Anfänger warnen, dass es sehr schwer ist ,wieder clean zu werden?
Nun würde ich hier irgentwo sicherlich lesen können:" Ich will gar nicht aufhören!"
Ich kann das kaum glauben. Ich halte das für Schutzbehauptungen! Es fehlt die Kraft,der Antrieb, die Perspektive. Sollten wir diese Faktoren hier nicht bedienen und positive Anreize bieten?
Sicher gibt es immer Konsumenten, die es augenscheinlich im Griff haben,oder machen sie nur uns und sich etwas vor? Und wer ist nach außen 100% ehrlich?
Habe viel die Schulbank gedrückt, hart gearbeitet, mich weitergebildet, dann studiert, dabei die ganze Zeit konsumiert.
Keiner der es nicht merken sollte, hat es gemerkt. Trotzdem,was hätte ich wohl ohne zu konsumieren, erreicht?
Habe in den Jahren meines Konsums diesen meist genossen,hatte aber auch immer die Folgen im Hinterkopf und war mir immer sicher, es irgentwann lassen zu wollen.
Wie kann man es als Ziel definieren alles zu probieren was der Markt hergibt? Lasst uns bei allem Verständnis realistisch bleiben, Drogen zu konsumieren ist nicht harmlos und nicht "normal"!
Man braucht es nicht wie die Luft zum Atmen, wie Wasser zum Trinken, wie Lebensmittel zum Essen! Das muß die Botschaft sein!
Mal davon abgesehen verdienen genau diese Leute daran, die wir an sich niemals finanziell unterstützen würden!
Nicht,das der finanzielle Faktor den Grund zum Aufhören liefern soll, aber es ist hilfreich mal zu überschlagen wieviel Kohle man bisher eliminiert hat!
Also lassen wir uns nicht blenden von Leuten, die alles im Griff zu haben scheinen!
Viele konsumieren ihr ganzes Leben irgentwie irgentwas, das halte ich auch für legitim, aber harmlos ist es nicht.Das kann nicht jeder!
Außerdem hat es hat immer Konsequenzen! Uns so lange junge Leute fragen stellen und wir antworten können sollten wir die Wahrheit sagen und nicht verharmlosen! Entscheiden muß jeder selbst!
In diesem Sinne, bitte ich um Meinungen!
Gruß UDT
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Loif
Anfänger


Anmeldungsdatum: 04.02.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 4. Feb 2010 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,
Ich kann dir da nur beim Verharmlosen von Drogen zustimmen, weil das einfach das Schlechteste ist, was man machen kann.
Allerdings sind ein paar Dinge meiner Meinung nach falsch, wie zB: "Es reicht doch ,das wir diese Erfahrungen gemacht haben". Das reicht eben nicht, weil niemand ohne eigene Erfahrungen durchs Leben kommt. Oder hattest du dir nie das Essen versalzen, weil deine Eltern gesagt haben mit zu viel Salz schmeckt das Essen nicht? Oder hast du nie zuviel Alkohol getrunken? Es gibt in jedem Bereich Erfahrungen, die man machen sollte, wenn man sich dafür interessiert. Ich will damit nicht sagen, dass jeder mal Drogen nehmen sollte (auch wenn es ziemlich schwer ist, keine zu nehmen, da per Definition sogar Tee eine Droge ist...). Genauso wenig will ich allerdings sagen, dass niemand Drogen nehmen sollte, weil es das Leben auf jeden Fall auch Bereichern kann, wenn man sich darauf vorbereitet und mental bereit dazu ist.
Außerdem ist der Drogenkonsum schon seit Urzeiten normal. Nur sah der Drogenkonsum nicht immer so aus wie heute. Früher gab es aber genauso Alkohol, Gras, Pilze, Ayahuaska, Muskatnuss, Samen etc. Die chemischen Drogen kamen natürlich erst später, wobei man die auch nicht von vornherein verteufeln darf. Wie schon so viele gesagt haben: Die Menge macht das Gift.
Du hast natürlich auch recht, das man Drogen nicht zum Leben braucht. Aber zum Leben braucht man einen Computer, einen Fernseher, eine Couch, ein Haus, ein Auto, ein Fahrrad und die ganzen anderen Annehmlichkeiten theoretisch gesehen auch nicht. Alles was einem das kleinste bisschen Luxus verschafft müsste man dann also abschaffen. Drogen stellen ja im Prinzip nichts anderes dar als Luxus.
Das Leute daran verdienen, die ich sonst nicht finanziell unterstützen würde, kann natürlich sein, aber das ist ja nicht meine Schuld, sondern die Schuld des intoleranten Staates in dem ich lebe. Wenn man daran etwas ändern würde, würde es nicht nur vielen Leuten besser gehen, es würde auch dem Staat besser gehen. Aber bis es dazu kommt, muss man wohl Alternativen in Anspruch nehmen...
Man sollte sich natürlich auch nicht von Leuten blenden lassen, die scheinbar alles im Griff haben, man sollte dann tunlichst auf sich selbst schauen, ob man selbst sein Leben noch im Griff hat und die Betrachtung der Anderen hintenanstellen, weil jeder unterschiedlich auf Drogen reagiert.
Und übrigens hat alles Konsequenzen Wink ganz egal was du machst, du musst immer vorher drüber nachdenken, was es für Folgen hat und haben könnte.
Zum Schluss will ich nochmal betonen, dass man Drogen nicht verharmlosen sollte, allerdings sollte man sie auch nicht verteufeln. Und wenn man eines von beidem schon machen will, soll man wenigstens alle Drogen berücksichtigen und sich nicht auf die zufälligerweise verbotenen beschränken.

LG Loif
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unterdertreppe
Anfänger


Anmeldungsdatum: 26.01.2010
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 4. Feb 2010 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,...mag eigentlich keine merkwürdigen Vergleiche,werd trotzdem einen nutzen! Weiss ich, das ich mich an einer Herdplatte verbrenne, werde ich mein Kind verhindern diese Erfahrung zu machen. So war es gemeint. Natürlich muß jeder seine Erfahrungen machen,Abstürze zu wiederholen helfen aber niemanden. Es ist auch nicht sinnvoll Leute in die unvermeidliche Drogensucht abrutschen zu lassen wenn ich es besser weiss. Der Vergleich zwischen Tee und den Dingen die ich meine, hinkt. Und ob in Urzeiten ALLE Mitglieder irgentwelcher Naturvölker Drogen konsumierten halte ich für fraglich. Frage ist, inwieweit weisst du welche Auswirkungen hatte das damals auf die Menschen? So weit ich weiss lag die Lebenserwartung so bei 40Jahren, sollte das am Konsum gelegen haben? Ne jetzt mal ernsthaft. Man kann es drehen wie man will, der Vergleich zwischen Computer,Alltagsdingen etc. und Drogenkonsum erschließt sich mir nicht. Es geht doch um die Folgen jahrelangen Konsums. Welche Folgen hat das Anschaffen einer Couch? Eine Wohnung Luxus? Wir leben eben nicht mehr in der Urzeit. Diese Dinge sind unabdingbar(du mußt wohnen, aber du mußt nicht Drogen konsumieren!) Trotzdem ,ich versteh was du meinst, ich hatte durchaus Zeiten, da habe ich das Tütchen sehr genossen, ja es hat mir durchaus was gebracht. Ich kenne aber nur sehr wenige Leute die offenkundlich kontrolliert Drogen konsumieren, der Umgang damit ist nicht leicht. Meist wird mehr und mehr konsumiert.
Aber Minderjährigen einzureden, Drogenkonsum sein okay, damit diese eigene Erfahrungen machen können verstehe ich nicht. Desweiteren rede ich keinesfalls nur von verbotenen Drogen, die Doppelmoral unseres Staates finde ich auch nicht in Ordnung. Ein Letztes zu den chemischen Drogen, kein Mensch weiss was in den Labors gepantscht wird, es geht doch nur um Kohle! Man, selbst das Gras hat doch heutzutage nix mehr mit dem vor 30 Jahren zu tun, Flowerpower ist tot, er lebe der Kommerz. Gesund kann das nicht sein und nur das war meine Botschaft!
Wie heisst es so schön: Jeder ist seines Glückes Schmied!
Gruß
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hexy
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 25.12.2009
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 4. Feb 2010 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo unterdertreppe !
Also ich kann mich Loif seiner Meinung nur anschließen. Und auch mir ist es schon oft beim rumstöbern aufgefallen wie einige hier über den Konsum von Drogen reden oder denken. Nur leider weiß ich auch aus eigener Erfahrung das alles Warnen nix bringen würde,man muß es leider immer erst selbst durchleben ehe man es kapiert. Man kann zwar seine Erfahrungen weitergeben was ich persönlich auch tu,was jeder einzellne daraus macht entscheidet letztendlich jeder für sich. Aber auch ich möchte betonen das ich niemals Drogen und grad Haschisch verniedlichen würde. Denn ich spühre grad am eigenen Leibe wie schwer es ist Psychisch davon los zu kommen. L.G.Hexy
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Loif
Anfänger


Anmeldungsdatum: 04.02.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 4. Feb 2010 21:42    Titel: Antworten mit Zitat

Da muss ich dann nochmal meinen Senf dazugeben Wink

Du sprichst von einer unvermeidlichen Drogensucht, die meiner Meinung nach aber erst durch eine nicht hinreichende Aufklärung entsteht. Wenn du zB nach Holland schaust, wo Gras ja "legalisiert" wurde (wurde es ja nicht, es wird nur geduldet), dann siehst du da weniger Konsumenten als in Deutschland, Italien oder allen anderen EU-Staaten (Prozentual natürlich Wink ). Dann stellt sich natürlich die Frage, woher das kommt. Ich wage da ganz einfach mal einen Vergleich zu einer anderen legalen Drogen, die das Bewusstsein stark beeinträchtigt - Alkohol. Wenn man sich anschaut, wie viele Leute in allen EU-Staaten (Prozentual) Alkohol trinken und wie viele ein ernsthaftes Problem damit haben, fällt einem natürlich auch auf, dass nur rel wenige alkoholabhängig sind (relativ!). Das würde ich darauf zurückführen, dass man von seinen Eltern an einen verantwortungsvollen Alkoholkonsum herangeführt wurde (hoffentlich). Außerdem habe ich schon von mehreren Leuten gehört, dass sie nur kiffen, weil es illegal ist, was meiner Meinung nach für eine Legalisierung spräche (die Debatte will ich hier aber nicht führen).

Ich denke natürlich auch nicht, dass alle Mitglieder von Naturvölkern Drogen genommen haben, aber ein Großteil hat zumindest Erfahrungen damit gemacht, und zwar nicht mit so etwas wie Alkohol, sondern mit den heftigsten Halluzinogenen. Da werden die wenigsten abhängig gewesen sein, weil sie dann einfach nicht überlebt hätten. Außerdem war es damals natürlich auch meistens dem Medizinmann vorbehalten diese Drogen zu nehmen. Wobei ich in diesem Fall Drogen nehmen natürlich mit dem regelmäßigen Konsum gleichsetze, da damals fast alle "Sitzungen" beim Dorfschamanen hatten und sich so haben heilen/behandeln lassen, wenn sie stark krank waren oder ähnliches.

Natürliches gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Computern, Fernsehern, anderen Alltagsdingen und Drogen. Man kann ja nicht nur von "externen" Drogen abhängig sein (Drogen die man iwie zu sich nimmt) man kann ja auch von körpereigenen Drogen abhängig sein, die zB durch Computerspiele, Fernsehsendungen etc ausgeschüttet werden. Und natürlich ist es genauso wenig gesund, jeden Tag stundenlang vor dem Fernseher/ dem Computer zu sitzen wie übermäßig Drogen zu nehmen (natürlich ist es sehr viel schädlicher wenn man es mit Drogen übertreibt).

Der Unterschied vom Gras früher zum Gras heute ist aber auch kein so extremer. Auch wenn das Marihuana früher weniger THC hatte, ist es nicht so schlimm, wenn es heute mehr hat, man muss es einfach anders dosieren (ich geb hier auch einfach mal wieder einen Querverweis zu Alkohol). Früher konnte man sich damit genauso die Birne wegbarzen wie heute.

Das Kommerz nicht gesund ist, sieht man ja praktisch jeden Tag, man muss einfach nur hinschauen. Wer den Film We feed the World o.ä. gesehen hat muss einfach nur zu einem Bäcker ohne Vortagsbäckerei oder in die Fleischtheke von einem Supermarkt schauen.

Ich will natürlich den Drogenkonsum nicht propagieren, aber ich will Leute, die sich nicht mit Drogen auskennen oder (zumindest meiner Meinung nach Wink ) falsche Ansichten haben, was Drogen betrifft immer wieder wachrütteln. Damit sich vllt iwann mal was ändert. Ich kann zwar schlecht sagen, dass ich weiß, wie schwer es ist gesellschaftliche Normen zu verändern, aber ich kann es zumindest erahnen. Und diesen gesellschaftlichen Normen haben wir es zu verdanken, dass so viele Menschen denken Gras hätte eine schlimmere Auswirkung auf die Psyche als Alkohol und deswegen jeglichen Konsum verteufeln.

hmm, das ist jetzt wieder etwas länger geworden als ich eig wollte...

LG Loif
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veilchenfee
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4057

BeitragVerfasst am: 4. Feb 2010 22:08    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
...dass so viele Menschen denken Gras hätte eine schlimmere Auswirkung auf die Psyche als Alkohol und deswegen jeglichen Konsum verteufeln.


... Tatsache ist jedoch, dass selbst moderater Konsum von Haschisch oder Marihuana leider eine Psychose auslösen kann. Das ist bei Alkohol nicht der Fall!
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Loif
Anfänger


Anmeldungsdatum: 04.02.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 4. Feb 2010 22:23    Titel: Antworten mit Zitat

Was aber noch keine Verteufelung des Konsums rechtfertigt. Genauso können ja auch sehr viele Medikament akute Angstzustände auslösen oder ähnliche auch nicht wünschenswerte Nebenwirkungen.

Die Möglichkeit, dass eine latente Psychose durch den Konsum ausgelöst werden kann, zeigt halt das auch Gras nicht nur positive Auswirkungen hat. So gerne ich das auch ändern würde Wink Es gibt halt nie nur positive Seiten. Bei was auch immer. Also muss man die negativen natürlich auch beleuchten, was wieder für eine Legalisierung spräche, aber das Gespräch wollte ich ja eig gar nicht führen...^^
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unterdertreppe
Anfänger


Anmeldungsdatum: 26.01.2010
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 4. Feb 2010 22:45    Titel: Antworten mit Zitat

...Hm, ich glaube wir reden aneinander vorbei,macht aber nix. Du wägst die Gefährlichkeit der einen zur anderen Droge ab. Ich tue das nicht. Lies doch mal konzentriert was ich schreibe! ..oder geht das nicht mehr? dann hätte ich ja doch Recht, was die Folgen des Konsums betrifft.
Ob ich keine Ahnung habe oder nicht,tut nix zur Sache. Hättest du meine bisherigen Beiträge alle gelesen, wüßtest du, dass ich im Bekanntenkreis nur! Konsumenten habe. Tja und diese konsumieren seit über 20 Jahren alles quer durch den Garten,können es nicht lassen. Leider beobachte ich dazu ihren sozialen Abstieg. Der Eine mehr,der Andere weniger.So ist es nunmal. Daher haben meine Aussagen nix mit Ahnung sondern mit Wissen und Fakten zu tun. Leider wie ich dazufügen möchte. Das ist der Grund weshalb ich mich dergestalt äußere, und mein Leben anders gestalte, auch das nur durch Einfluß von draußen. 2 Jahre zuvor hätte auch ich Rechtfertigungen gesucht, nur jetzt empfinde ich meine damaligen Argumente als haltlos. Weiterhin würde ich keinesfalls meine Meinung als allgemeingültig sehen, es ist halt meine Meinung und meine Erfahrung. Und was soll ich dir sagen...meine Bekannten reden wie du...sind aber noch voll drauf...welche Erkenntnis soll ich daraus ziehen?
Lass doch mal den Quatsch mit den Naturvölkern, auch Affen berauschen sich an gegorenen Früchten, darum geht es hier nicht. Ebenso gibt es bis heute Völker in Südamerika und wer weiss wo noch, die sich täglich berauschen.Du lebst hier und jetzt, verklären der ach so romantischen Vergangenheit bringt nix.Desweiteren halte ich den Vergleich mit den Alltagsdingen für bedenklich und einen weiteren Rechtfertigungsversuch. Man, die Glotze schalte ich aus,und gut ist! Und auch wenn Menschen davon abhängig werden, ändert das nix an der Gefährkeit des Drogenkonsums, es ist nur eine weitere Sucht und natürlich auch gefährlich, aber hier nicht Gegenstand unserer Diskussion. Frag dich, bist du in der Lage von jetzt auf gleich keine Drogen zu konsumieren? Wenn ja, wunderbar alles schick, aber du bist einer der wenigen. Wir sind alles moderne Menschen mit freiem Willen, daher ist Aufklärung nötig und richtig. Das ist mein Grund zur Äußerung. Ich weiss nicht wie alt du bist,ob du das Gras und die Scene von früher kennst, aber ich rede beim Gras nicht vom THC Gehalt, sondern von Dingen die dort nicht hineingehören, die in Laboren hergestellt werden um mehr Profit zu machen und die Abhängigkeit schneller fördern. ...dein letzter,bzw.vorletzter Satz, zeigt doch die Problematik: " Gras hätte eine schlimmere Auswirkung auf die Psyche als Alkohol..."...womit du eindeutig eine Auswirkung von Gras auf die Psyche zugibst, wenn auch eine geringere als bei Alkohol!...und das ist es was ich meine, reflektiere doch mal, was du sagst. Ich propagiere auch keinesfalls den kompletten Verzicht aufs Kiffen, stelltest du mich vor die Frage: Kiffen oder Saufen? die Antwort wäre klar: Kiffen! Trotzdem,oder grade deswegen, Aufklärung! Harmloser ist nicht harmlos! Und da wir ja auch Fernsehen gemeinsam als Droge definiert haben, plädiere ich für Fernsehn statt Drogenkonsum...!
Gruß
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Loif
Anfänger


Anmeldungsdatum: 04.02.2010
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 4. Feb 2010 23:56    Titel: Antworten mit Zitat

Ich muss mich erstmal entschuldigen. Ich wollte dich nicht in die Gruppe der Leute einordnen, die sich nicht mit Drogen auskennen. Ich hab das hinzugefügt, weil ich meinen Post mehr an eine Allgemeinheit richten wollte um auch anderen den leichten Einstieg in die Diskussion zu ermöglichen. Dich habe ich in die Gruppe eingeordnet die anderer Meinung sind als ich Wink .

Die Naturvölker habe ich nur angeführt, weil du meintest Drogenkonsum sein unnormal, obwohl Menschen zu jeder Zeit Drogen konsumiert haben. Du kannst mir keinen Zeitabschnitt nennen, zu dem das nicht so war. Also würde ich Drogenkonsum als eine der normalsten Sachen auf der Welt einstufen. Aber lassen wir das...

Die alte Scene kenne ich leider nicht, aber ich habe immerhin gute Quellen, sodass ich mir sicher sein kann, dass bei mir keine Chemiegepansche mit drin ist. Von so etwas habe ich in der Form auch noch nicht gehört, sondern "blos" von gestreckten Gras, was ich aber glücklicherweise noch nicht hatte (bin ich zumindest überzeugt von, auch wenn ich mir nicht 100% sicher sein kann).

Klar gibt es eine Auswirkung von Gras auf die Psyche. Das kann keiner leugnen. Und die Wirkung insgesamt von Drogen auf die Psyche ist vermutlich stärker als die von iwelchen anderen Tätigkeiten.

Du willst, wie ich das verstanden habe, einen, subjektiv erstmal, gesünderen Lebensstil ohne Drogen. Da habe ich so auch nichts dagegen, allerdings hast du das sehr offensiv ausgedrückt, so dass ich da erstmal entgegenstellen "musste", dass man natürlich immer abwägen muss, wo es einem stärker schadet als die Lebensqualität zu erhöhen. Meiner Meinung nach bringt der gesündeste Lebensstil nichts, wenn man kaum etwas im Leben hat, was einem Freude macht. Das soll jetzt nicht so klingen, als ob Drogen das einzig Gute im Leben sind, aber sie verbessern in vielen Fällen doch die Lebensqualität. Damit meine ich aber nicht die Wirkung, die einen schlechte Erfahrungen/Lebensumstände vergessen lässt, sondern vielmehr den Genussmoment. So wie ein Weintrinker Wein aus Genuss trinkt. In den Fällen, wo Drogen allerdings nicht mehr als Genuss, sondern als Alltag oder sogar Notwendigkeit angesehen werden, schaden sie natürlich mehr als sie nützen.
Deswegen schaue ich bei meinem Konsum auch zu jedem Zeitpunkt kritisch darauf, ob ich mich auf den Konsum freue, oder mich danach sehne.
Zum Schluss noch, wie du schon geschrieben hast:
Zitat:
Und so lange junge Leute fragen stellen und wir antworten können sollten wir die Wahrheit sagen und nicht verharmlosen! Entscheiden muß jeder selbst!

Damit du mir nicht vorwerfen kannst, ich hätte deine Beiträge nicht aufmerksam gelesen Wink

LG Loif
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unterdertreppe
Anfänger


Anmeldungsdatum: 26.01.2010
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 5. Feb 2010 01:26    Titel: Antworten mit Zitat

...eines scheint klar zu sein, du bist reflektiert genug, den Drogenkonsum kritisch zu beleuchten. Auch finde ich deinen Grund und die Art und Weise zu konsumieren an sich in Ordnung. Man muß dich offensichtlich nicht vor dir beschützen. Dieser Konsum scheint mir, was die Spätfolgen betrifft, gesundheitlich zu verkraften zu sein, auch wenn ich natürlich weder die medizinischen Kenntnisse habe noch die Legitimation besitze anderen etwas vorzuschreiben. Das freut mich aufrichtig für dich. Also pass weiter auf dich und deine Lieben auf.
Ich wollte noch mal was über Alkohol und Kiffen im Vergleich loswerden. Mir ist noch nie ein aggressiver Kiffer untergekommen jedoch aggressive Alkoholkonsumenten sind mir durchaus bekannt, desweiteren kann man bei fast jeder Fussballveranstaltung davon lesen und da sind wir wieder bei der staatlichen Doppelmoral, die uns beide aufregt, aber von uns beiden leider nicht zu ändern ist.
In diesem Sinne...
Gruß
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ROTMIL4N
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 06.01.2010
Beiträge: 152

BeitragVerfasst am: 5. Feb 2010 12:48    Titel: hallo Antworten mit Zitat

hallo - sehr intensive reflektierte ? heä ?! thred betreiber.
ja so ist das - die Leute werden immer jünger (obwohl die meisten eher älter werden) , es gibt immer härtere Sachen und es geht um Geld...
Das liegt doch in der Natur der Dinge..
Was ist aber an den Threads nun auszusetzen.. oder was stört Dich(Euch)?
Ihr beide seid doch aus der Gen. X oder Grunge oder was auch immer - und Wissen ist Macht und so...
also - schnell viel wissen und gemacht haben (das muß sein) - aber dann denn Sinn dessen verneinen(ablehnen) und über den Wert für die Allg. gar nicht erst anerkennen...
was... ja.
außerdem - richtig - flowerpower ist tot , punk ist tot, techno ist für immer ,- ätsch, aber die Romantik lässt sich nicht durch i.net ersetzen.
außerdem glaub ich daß für die Entwicklung eines Menschen die permanente Berieselung mit Medien aller Art und der dazugehörenden Branchen (Zeitungen,TV to go, ipod,tv, werbung.,kino) und eine evtl. zu große couch sehr sehr schädlich ist. Ich sage sogar daß es wahrscheinlich schädlicher ist dauernd TV ausgesetzt zu sein als jeden tag bier,hasch,coca etc zu konsumieren...
Ja so ist das Twisted Evil
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unterdertreppe
Anfänger


Anmeldungsdatum: 26.01.2010
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 5. Feb 2010 22:52    Titel: Antworten mit Zitat

...nett, dass du dich äußerst, Rotmil4n, hättest mal richtig lesen sollen,so ist dein Beitrag sinnfrei!
...und schön das du weisst aus welcher Generation wir stammen...und worum es ging...zum Glück weiss ich aus welcher Generation du stammst: die der Verstrahlten!... naja, wie ich schon sagte, wer lesen kann, ist klar im Vorteil!
Gruß
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Vos
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 29.01.2010
Beiträge: 62

BeitragVerfasst am: 5. Feb 2010 23:59    Titel: rotmil4nsches sprechvermögen Antworten mit Zitat

ROTMIL4N hat seine Hirnzellen schon länger irreparabel geschädigt und stammelt seine wirren Sprachversuche hier überall rum. Nimm das einfach als Warnung was Drogen anrichten können.
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FürDieNase
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 09.01.2010
Beiträge: 118

BeitragVerfasst am: 6. Feb 2010 08:44    Titel: Antworten mit Zitat

Man kann Drogen so oder so sehen. Aber es ist mit vielen einfach keine gute Diskussion darüber zu führen. Man sollte nicht nur sehen was Drogen anrichten KÖNNEN sondern auch was sie den Menschen geben könnten. Ich sehe in Drogen eine Möglichkeit, etwas in dieser Welt zu finden, das mir gefällt. Mehr als andere Dinge. Liebe ist auch eine Droge Wink Und niemand würde sagen, dass die Liebe an sich schlecht ist, weil aus ihr Co-Abhängigkeit und teilweise pure Selbstzerstörung erwachsen können..

lg.
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4057

BeitragVerfasst am: 6. Feb 2010 16:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo FürDieNase!

Deiner Definition von Liebe muss ich allerdings widersprechen. Liebe ist das was dauerhaft übrigbleibt, wenn der Rausch der Hormone verflogen ist. Hörigkeit, Selbstaufgabe, Selbstzerstörung etc. haben mit Liebe nichts zu tun.

Das was Du als Droge bezeichnest, würde ich unter "Fortpflanzungstrieb" einornden.
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