Kein Sex, kein Bock - aber Tilidin!

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KillBill
Anfänger


Anmeldungsdatum: 15.02.2010
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 15. Feb 2010 22:47    Titel: Kein Sex, kein Bock - aber Tilidin! Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,
ich habe mir jetzt schon einige Berichte durchgelesen und mich entschlossen hier im "anonymen" Internet auch meine Geschichte zu erzählen und hoffe auf eure Unterstützung!

Ich habe das erste Mal Tilidin in Tropfenform vor ca. 4 Jahren genommen - was soll ich sagen: Ein tolles Gefühl. Und eine herrliche "Leck-mich-am-Arsch-Stimmung"! Ich hatte mir damals 2 Bänder abgerissen und Schmerzen gehabt. Die Tropfen bekam ich von meiner Mutter. Heute bin ich total abhängig - wieviel ich nehme, kann ich gar nicht sagen, hab so langsam den Überblick verloren. Aber bestimmt 4 x 100mg in Tabletten und nochmal 3 x 60 Tropfen - jeden Tag!

Das verhängnisvolle daran ist, dass ich die Tropfen und Tabletten einfach so von meiner Apotheke im Ort bekomme! Er denkt immer ich reiche das Rezept nach - was ich natürlich nicht mache. Und er gibt mir es immer wieder!

ich will aber unbedingt weg von dem zeug, ich habe kein Sexleben mehr seit 5 Monaten, meine Freundin weiß, dass ich davon abhängig bin. Und ich habe keinen Bock mehr für nichts - ich muss davon weg.
Könnt ihr mir helfen?
Danke für eure Unterstützung!
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blacki
Anfänger


Anmeldungsdatum: 18.02.2010
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 20. Feb 2010 02:23    Titel: Antworten mit Zitat

du darfst das auf keinen fall alleine machen. entzug von opiaten ist gefählich. Nervenenden in den äußeren Extremitäten sind betroffen. man hat dadurch starke schmerzen in händen und füßen. magnesium sagt man hilft, was aber oft bwiederlegt wurde.zudem übelkeit und alpträume, da opiate gefühle beeinflussen und verträngen. opiate mussen klinisch beobachtet ausgeschlichen werden um zum beispiel Restless-Legs-Syndrom (sehr starkes gribbeln mit bewegungstrang und muskelschmerzen) zu verhindern.
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Jadedragon
Anfänger


Anmeldungsdatum: 23.02.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 23. Feb 2010 18:43    Titel: Antworten mit Zitat

Wärst du nicht betroffen sondern ein freund von dir oder ähnliches würde ich vorschlagen ihm/ihr ein placebo zu geben, dass habe ich bei meiner mutter gemacht XD
sie hat nach einem halben jahr von mir erfahren das es nicht wirklich tilidin ist und dann war sie erstaunt bekam es zuerst verschrieben weil sie so starke rückenschmerzen hatte aber dann nahm sie es nur nochz aus gewohnheit und es artete zu einer medikamenten abhängigkeit aus und nun schluckt sie fast alles was sie kriegen kann leider gottes gibts es zu viele ärzte die einem jeden mist einfach so verschreiben ich selbst habe tilidin schon ein paar mal genommen aber bin nie drauf hängen geblieben und leider hat es zu wenige nebenwirkungen das heisst es verträgt so mancher sehr gut hast du es schon mal mit einer alternativen lösung versucht ein anderes präperat von dem du anfangs eine größere dosis nimmst und runter gehst denn ich denke der abgestufte selbstentzug mit tilidin wird dir nicht mödlich sein...
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blacki
Anfänger


Anmeldungsdatum: 18.02.2010
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 24. Feb 2010 15:31    Titel: Antworten mit Zitat

Was denn für ein anderes Medikament? Es gibt doch kaum was vergleichbares mit Opiaten? Ob sie nun Tilidin oder Tramal nimmt is doch egal. Die psitiven Gefühle die diese Medis hervorrufen sind kaum vergleichbar.
Wenn du Hilfe sucht, geh zu Hausarzt oder ruf die Krankenkasse an. Die kennen meist Suchmedeziner und Schmerzterapeuten.
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Sienna
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 31.08.2009
Beiträge: 1986

BeitragVerfasst am: 24. Feb 2010 16:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Placebo ist kein richtiges Medikament, du glaubst das nur und redest dir ein, dass es wirkt. Folglich geht es dir dann dank deines Glaubens, der ja bekanntlich Berge versetzt, ganz ohne ein Medikament besser (oder auch nicht)
Finde es in diesem Fall auch unrealistisch, dass deine Mutter bloß durch den Placebo-Effekt aus der Tilidin-Abhängigkeit entkommen ist. Es müssten doch körperliche Entzugs-Erscheinungen aufgetreten sein?
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Sienna
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 31.08.2009
Beiträge: 1986

BeitragVerfasst am: 24. Feb 2010 16:51    Titel: Antworten mit Zitat

Achso, sehe gerade, dass sich das andere Medikament auf Jadedragons
Jadedragon hat Folgendes geschrieben:
ein anderes präperat von dem du anfangs eine größere dosis nimmst und runter gehst denn ich denke der abgestufte selbstentzug mit tilidin wird dir nicht mödlich sein...

bezog.
Jadedragon: Das halte ich für keine gute Idee. Was soll es denn für niederpotente Opioid-Pendants zu Tilidin geben? Außer Tramadol fällt mir nichts ein. Das führt am Ende nur zu einer Suchtverlagerung aufs andere Medikament, was der Threadstarter wohl kaum gebrauchen kann.
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blacki
Anfänger


Anmeldungsdatum: 18.02.2010
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 25. Feb 2010 17:05    Titel: Antworten mit Zitat

Eben das ich doch Quatsch ein anderes Medikament zu nehmen. Um von einer Sucht ernsthaft weg zu kommen, muss man Hilfe suchen und auch annehmen. Ebenso sollte von vornherein klar sein, dass jeder Entzug schwer und langfristig ist, besonders der psychische.
Denn es gibt zu 90% immer psyschische Probleme, die zur Sucht führen.
Aber wenn man ehrlich ist, sind die Schwierigkeiten, die man durch gerade dieses Zeug hat auch nicht dolle. Kein Sex, Kotzen, man kann nicht auf Klo, ißt zu wenig etc.
Schade es es so wenige Studien über Iboga gibt und das dieses klinisch kaum verwendet wird. Hilft ja auch bei Heroinabhängigkeit, also könnte es bestimmt auch bei Opioiden helfen. Aber das weiß ich nicht genau. Zu Hause würde ich dieses Zeug jedoch nicht nehmen und schon garnicht alleine.
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Krieger
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 23.11.2009
Beiträge: 115

BeitragVerfasst am: 27. Feb 2010 06:54    Titel: Antworten mit Zitat

blacki hat Folgendes geschrieben:
du darfst das auf keinen fall alleine machen. entzug von opiaten ist gefählich. Nervenenden in den äußeren Extremitäten sind betroffen. man hat dadurch starke schmerzen in händen und füßen. magnesium sagt man hilft, was aber oft bwiederlegt wurde.zudem übelkeit und alpträume, da opiate gefühle beeinflussen und verträngen. opiate mussen klinisch beobachtet ausgeschlichen werden um zum beispiel Restless-Legs-Syndrom (sehr starkes gribbeln mit bewegungstrang und muskelschmerzen) zu verhindern.

Was für ein Unfug!

Erstens ist Tilidin kein Opiat und zweitens sind die Entzugserscheinungen, wenn überhaupt vorhanden, im Gegensatz zu vielen anderen Opioiden außerordentlich milde.

Sowohl ein Heimentzug, als auch ein sofortiges Absetzen sind problemlos möglich.
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Gregory
Gold-User
Gold-User


Anmeldungsdatum: 15.03.2010
Beiträge: 625

BeitragVerfasst am: 16. März 2010 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

Na ja Tilidin ist ein Opioid und auch darüber wird gestritten da es im engeren Sinne ein Prodrug ist d.h. es wird im Körper genauer gesagt in der Leber zu Nor-bis -tilidin umgewandelt und das ist dann eindeutig auch ein opioid.
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