Schikane wegen Beikonsum

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Örnie666
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Anmeldungsdatum: 16.01.2010
Beiträge: 199

BeitragVerfasst am: 9. März 2010 22:26    Titel: Schikane wegen Beikonsum Antworten mit Zitat

Hallo.

Ich hatte kürzlichBeikonsum, was im Computer meiner Substipraxis festgehalten ist. Im Grunde genommen bin ich seit dem allerdings auf dem Weg der Besserung, habe weder Suchtdruck, noch sonst irgendwelche Gründe zu anderen Drogen, ausser Subutex zu greifen. Mit der Ärztin ist längst alles geklärt, doch manche geschwätzige Sprechstundenhilfe ist da eindeutig anderer Meinung. Jedes mal, wenn die die Vergabe für mich hat, drückt sie mir zu den sublingual* einzunehmenden Subutextabletten ein Glas Wasser in die Hand: "Einmal schlucken, bitte!"

* SUB=unter, LINGUA=Zunge

Der Wirkstoff der Subutex wird unter der Zunge über die Schleimhäute aufgenommen. Schluckt man sie, wird der Wirkstoff von der Mgensäure zersetzt und kann nicht wirken.
Ich sagte, daß ich mir der Ärztin sprechen wollte und da kam nur: Tjaha, die ist nicht da", denkend: "dreckiger Bahnhofsjunkie". Ähm, allmählich vergeht mir die Lust an der Substi, nur Glück, daß ich ein kleines Subupolster hab. Allerdings bin ich in Arbeit und kann mir solche Entzüge nicht mehr erlauben. Bin am überlegen die Substi zu schmeissen, aber wenn das der Fall ist, nehm ich diese Schl#*pe mit, denn ich hab den ganzen Abend §en gegoogelt und weiß, daß meine Rechtschutzversicherung da greift - Vertragsrecht. Aber wer denkt schon daran, daß ein dreckiger Bahnhofsjunkie eine RSV hat. Man sollte sich bei der Vergabe schon mit der Anwendung der Medis auskennen, amsonsten ist die Fehl am Platze. Ich als Schlachter kann auch nicht zu meinen Kunden sagen: "Wenn du deinen Brateb gar kriegen willst, musst du den aus dem Fenster schmeissen, Benzin rüber giessen und anzünden". Auch nicht, wenn ich den Kunden nicht mag, oder?!
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Strayble
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 17.02.2010
Beiträge: 264

BeitragVerfasst am: 9. März 2010 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

Moin,

ich bin mir jetzt nicht sicher ob ich die Problematik richtig verstanden habe.

Wieso ist das in deinen Augen Schikane, wenn sie dich zu Sicherheit ein Glas Wasser trinken lässt. In manchen Praxen ist das gang und gebe. Manche Beikonsumler kiffen ja extra vor der Vergabe, damit sie ein trockenen Mund haben und das Subu sich nicht so schnell auflöst, damit sie es bunkern können. Hab ich ehrlich gesagt auch schon gemacht und hab Verständnis für die Sicherheitsmaßnahme.


[quote=Örnie666]Ich sagte, daß ich mir der Ärztin sprechen wollte und da kam nur: Tjaha, die ist nicht da", denkend: "dreckiger Bahnhofsjunkie".[/quote]

Gedankenlesen? Oder eindeutig zweideutig? Kann ja sein, dass die Ärztin echt nicht da war.


Nichts für ungut, kann auch sein, dass ich dich nur nicht richtig "verstanden" habe.


Grüße Strayble
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veilchenfee
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4057

BeitragVerfasst am: 9. März 2010 23:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Örnie!

Da nimmt sich die Sprechstundenhilfe eindeutig zu viel heraus. Das mit dem "Sub" - "Lingual" sollte sie eigentlich wissen. Aber Arzthelferinnen müssen nicht unbedingt gebildet sein. Kenne mich leider damit aus. Schenk ihr doch mal freundlich lächelnd einen Ausdruck aus der Wikipedia zu dem Thema, womöglich mit einem roten (oder schwarzen) Schleifchen drum.

Ich würde einfach mal einen ganz regulären Termin beim Doktor ausmachen und dann so richtig petzen, allerdings sachlich, ruhig und beherrscht.
Anscheindend gehts der Helferin zu gut. Wenn sie an Dir ihre Machtgelüste austobt, muss sie halt von der Chefin zurückgepfiffen werden. Hoffentlich ist sie nicht so ein Weichei, die ihren Mädels alles durchgehen lässt.

Dass Du deswegen die Substi schmeisst, ist ja wohl nicht Sinn der Sache. Mach das bloß nicht, gegen die Tussi kannst Du Dich doch auf jeden Fall durchsetzen! Das wäre ja noch schöner. Aber bitte sachlich und mit äußerster Selbstbeherrschung! Lass Dich auf keinen Krawall ein!

Herzliche Grüße!
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loretta
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 01.02.2010
Beiträge: 177

BeitragVerfasst am: 10. März 2010 00:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Örnie !
Hab auch ne tolle Story zum Thema Unwissenheit der Substitution:
Vor ein paar Jahren hab ich eine Freundin im Krankenhaus besucht sie hatte eine OP.In meinem Beisein kam eine Krankenschwester herein mit einer grossen Spritze und sagte wortwörtlich:"Guten Morgen,ich habe ihr Methadon,können sie sich das selbst spritzen oder muss ich das für sie machen"
Das ist echt so passiert wie waren beide so perplex das wir erst garnix sagen konnten,haben sie dann aber doch aufgeklärt.
Also lass dich bloss nicht schikanieren und rede mit deinem Arzt.
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Strayble
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 17.02.2010
Beiträge: 264

BeitragVerfasst am: 10. März 2010 00:42    Titel: Antworten mit Zitat

loretta hat Folgendes geschrieben:
Hallo Örnie !
Hab auch ne tolle Story zum Thema Unwissenheit der Substitution:
Vor ein paar Jahren hab ich eine Freundin im Krankenhaus besucht sie hatte eine OP.In meinem Beisein kam eine Krankenschwester herein mit einer grossen Spritze und sagte wortwörtlich:"Guten Morgen,ich habe ihr Methadon,können sie sich das selbst spritzen oder muss ich das für sie machen"
Das ist echt so passiert wie waren beide so perplex das wir erst garnix sagen konnten,haben sie dann aber doch aufgeklärt.
Also lass dich bloss nicht schikanieren und rede mit deinem Arzt.


Als ich auf Entgiftung war, haben die Fixer dort sich auch alle selbst gespritzt.
Klar, bin mir sicher das diese besser spritzen wie die Ärzte/Pflegepersonal. Man selbst weiß ja ambesten wo seine Stellen sind (Welche Venen noch funktionieren).


@Örnie: Solltest du die Subi schlucken, wie eine normale Tablette?! Das wäre ja der Hammer, bei dem Hintergrund. Ganz klar: Mit der Ärztin reden, sie verweigert in dem Fall ja dir gegenüber die (korrekte) Vergabe. Ist auf jedenfall ein Grund zur Abmahnung. Sie gibt ja sicher nicht zum ersten mal Subutex aus, und weiß sicher auch das man die Sublingual nimmt, also unter die Zunge legt...
Sorry für die Unverständlichkeit erst. Dachte du sollst davor ein Schluck Wasser trinken, damit sie sich schneller auflöst. Rolling Eyes


Grüße
Strayble
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M3V4L0T1
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 17.08.2009
Beiträge: 296

BeitragVerfasst am: 10. März 2010 13:20    Titel: Antworten mit Zitat

Strayble hat Folgendes geschrieben:
loretta hat Folgendes geschrieben:
Hallo Örnie !
Hab auch ne tolle Story zum Thema Unwissenheit der Substitution:
Vor ein paar Jahren hab ich eine Freundin im Krankenhaus besucht sie hatte eine OP.In meinem Beisein kam eine Krankenschwester herein mit einer grossen Spritze und sagte wortwörtlich:"Guten Morgen,ich habe ihr Methadon,können sie sich das selbst spritzen oder muss ich das für sie machen"
Das ist echt so passiert wie waren beide so perplex das wir erst garnix sagen konnten,haben sie dann aber doch aufgeklärt.
Also lass dich bloss nicht schikanieren und rede mit deinem Arzt.


Als ich auf Entgiftung war, haben die Fixer dort sich auch alle selbst gespritzt.
Klar, bin mir sicher das diese besser spritzen wie die Ärzte/Pflegepersonal. Man selbst weiß ja ambesten wo seine Stellen sind (Welche Venen noch funktionieren).


da hast du was nicht verstanden. Methadon wird getrunken, nicht gespritzt. Darin bestand die Unwissenheit der Krankenschwester.

@Örnie: würde die Tablette einfach unter die Zunge legen, warten bis sie sich aufgelöst hat und dann das Wasser trinken. Da muss die Dame eben 10 Minuten warten (dauert doch ca. 10 Minuten, bis sie sich aufgelöst hat?)
Würde sie nett darauf hinweisen, wie man eine Sublingualtablette einnimmt.
Ändert sich nichts, spreche mit deinem Arzt, du musst doch wöchentlich zu im ,oder?!
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Örnie666
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 16.01.2010
Beiträge: 199

BeitragVerfasst am: 10. März 2010 20:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo @all, danke für die Antworten,
@stayble: ja, genau, schlucken wie ne Asprin. Ich hab schon gesagt,daß ich das so nicht will und wollte gerade schildern, warum. Dann ist die mir gleich ins Wort gefallen, daß sie da nicht diskutiern wollte. Das war mir zu blöde habe mich wohlwissend, daß ich noch was zu Hause habe, drauf eingelassen. Übrigens hat die gleiche Tussi schon mal zu einem Substikolegen von mir gesagt, man könne Substituierte nicht mit normalen Patienten vergleichen. Für die sind Suchtkranke keine Menschen, deshalb dreckiger Bahnhofjunkie, sinngemäß. Das stand in ihren Augen, da bin ich sicher.

Allerdings wird das auch ein Nachspiel haben. Und zwar hab ich mir überlegt, daß ich erstmal mir der Ärztin und mit der ATS (PSB) spreche, wenn das nicht fruchtet, Ärztekammer und bei ausbleibenden Erfolg werde ich Gebrauch von meiner Rechtschutz machen. Ich habe privat mit einem diplomierten Jouristen gesprochen, der mir auf jeden Fall gesagt hat, sowas ist ein Leckerli für jeden Anwalt, da die Chancen hoch sind und viel Geld raus zu schlagen ist. Also ich bin guter Dinge.

@Loretta: das klingt nach Unwissenheit und ist ein Zeugnis on Inkompetenz, die es garnicht geben darf. In meinem Fall gehe ich schwer davon aus, daß das volle Absicht war.
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Örnie666
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 16.01.2010
Beiträge: 199

BeitragVerfasst am: 10. März 2010 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

M3V4L0T1 hat Folgendes geschrieben:
@Örnie: würde die Tablette einfach unter die Zunge legen, warten bis sie sich aufgelöst hat und dann das Wasser trinken. Da muss die Dame eben 10 Minuten warten (dauert doch ca. 10 Minuten, bis sie sich aufgelöst hat?)
Würde sie nett darauf hinweisen, wie man eine Sublingualtablette einnimmt.
Ändert sich nichts, spreche mit deinem Arzt, du musst doch wöchentlich zu im ,oder?!


Nein, noch muß ich leider täglich hin, mach mich momentan für Take Home stark. Wollte daher ohnehin noch bei der Ärztin vorsprechen. Hab bloß meine Bedenken, daß sie mir das Take Home verweigert, wenn ich mich im gleichen Atemzug über diesen Dreckshaufen von Möchtegernsprechstundenhilfsbedürftigentuschkastentussi beschere. Ich möchte zumindest erreichen, daß diese Falschfreundlichkeitsnatterschlangentratschtante mir nicht mehr das Subutex vergibt, sonst schmeiss ich die Substi.

Hab noch garnicht erwähnt, daß ihr schon mal zwei Fehler unterlaufen sind.
1. Da sollte sie mir 10mg geben und drückte mir ne 8er in die Hand. Ich wies sie drauf hin, daß 2mg fehlen. Sie meinte:" Nein, das sind 10mg." Ich:" Nein, 8." So schaute sie auf den Karton, stelte fest, daß es 8mg waren und musste sich somit von einem "dreckigen Fixer" vor den Kolegen belehren lassen.
2. Auf nen Freitag sollte ich mein Take Home für Sa. und So. kriegen. Das krieg ich immer in Methadonrörchen 10mgweise abgefüllt. Sie gibt mir also 2 Rörchen, verließ die Kabine und ich hab das gleich gesehen: eins war leer! Hab zwar gleich ein gefülltes bekommen, aber langsam reicht es. Ich meine, wenn das keine Absicht ist, dann hat sie eindeutig den falschen Beruf, oder? Das gestern war die Rache für ihre eigene Dummheit. Möchte mal gerne ihren Gehaltszettel sehen.

Gruß Örnie666
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Strayble
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 17.02.2010
Beiträge: 264

BeitragVerfasst am: 10. März 2010 21:32    Titel: Antworten mit Zitat

Örnie666 hat Folgendes geschrieben:
Hab bloß meine Bedenken, daß sie mir das Take Home verweigert, wenn ich mich im gleichen Atemzug über diesen Dreckshaufen von Möchtegernsprechstundenhilfsbedürftigentuschkastentussi beschere. Ich möchte zumindest erreichen, daß diese Falschfreundlichkeitsnatterschlangentratschtante mir nicht mehr das Subutex vergibt, sonst schmeiss ich die Substi.


Also, wenn du eine kompetente Ärztin hast, sollte sie eigentlich mit - sachlicher - Kritik umgehen können, ohne in irgendeiner Weiße nachtragend zu sein, oder dir das übel zu nehmen.


Örnie666 hat Folgendes geschrieben:
2. Auf nen Freitag sollte ich mein Take Home für Sa. und So. kriegen. Das krieg ich immer in Methadonrörchen 10mgweise abgefüllt. Sie gibt mir also 2 Rörchen, verließ die Kabine und ich hab das gleich gesehen: eins war leer! Hab zwar gleich ein gefülltes bekommen, aber langsam reicht es. Ich meine, wenn das keine Absicht ist, dann hat sie eindeutig den falschen Beruf, oder? Das gestern war die Rache für ihre eigene Dummheit. Möchte mal gerne ihren Gehaltszettel sehen.


Das ist widerrum heftig! Denn gerade, wenn es um solche Medikamente geht, wird da gesetzlich genauer hingeschaut. Man hört ja immer wieder mal von irgendwelchen "Verwaltungsfehlern", die einem süchtigen Ärzt und/oder dessen Angestellten unterlaufen...
Würde da aufjedenfall hinten dran bleiben und deiner Ärztin alles knallhart auftischen. Der Assistentin sind wohl ihre Grenzen nicht bewusst. Vielleicht gab's einfach auch noch niemand, der sich getraut hat gegen sie vorzugehen.

Grüße
Strayble
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Örnie666
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 16.01.2010
Beiträge: 199

BeitragVerfasst am: 10. März 2010 22:24    Titel: Antworten mit Zitat

@Stayble: das hab ich so noch garnicht gesehen. Ist es möglich, daß sie in ihre eigene Tasche wirtschaftet? Wenn das so ist, dann muß die Alte sofort geprüft werden (auf Drogen, evtl mit Kamera im Btm-Raum). Dann gehört die rausgeschmissen und dann könnte sie das Leben mal selber aus der Sicht eines Suchtkranken sehen und müsste zusehen, wo die ihren Stoff herkriegt. Haha, der würde ich das Leben in der Szene zur Hölle machen, nachdem ich sie asozialisiert hab.

Mal im Ernst, meinst du, ich sollte die Sache mit dem leeren Rörchen der Ärztin sagen, obwohl das schon einige Wochen her ist? Das Problem ist doch, daß einem ja keiner glaubt, wenn man substituiert wird., Schließlich hatte man mit Heroin zu tun und jeder anderre würde das für gelogen halten, weil man will ja nur mehr Stoff aus der Praxis ziehen will. Und dieser Ruf eilt einem ewig hinterher.

Ich bin seit der Substi, bis auf ab und zu mal koksen und Subu ballern, echt wieder auf nen ganz normalen Weg, aber daß ich in der Praxis wie ein normaler Patient behandelt werde, das Gefühl wird mir da echt nicht gegeben (von einigen). Deshalb hab ich halt meine Bedenken, daß es noch schlimmer wird, wenn ich da den Mund auf mache. Und ne andere Praxis gibt es hier nirgens.
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Strayble
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Anmeldungsdatum: 17.02.2010
Beiträge: 264

BeitragVerfasst am: 10. März 2010 22:44    Titel: Antworten mit Zitat

Örnie666 hat Folgendes geschrieben:
Mal im Ernst, meinst du, ich sollte die Sache mit dem leeren Rörchen der Ärztin sagen, obwohl das schon einige Wochen her ist? Das Problem ist doch, daß einem ja keiner glaubt, wenn man substituiert wird., Schließlich hatte man mit Heroin zu tun und jeder anderre würde das für gelogen halten, weil man will ja nur mehr Stoff aus der Praxis ziehen will. Und dieser Ruf eilt einem ewig hinterher.


Wenn du ihr das nach Wochen erzählst, bringt dir das ja nichts mehr, von dem her würde es dir ja nichts bringen sie diesbezüglich anzulügen. Wink Die macht sich ja sicher auch ihre Gedanken über solche Gespräche, bevor sie alle als Lügner abstempelt.
Aber klar, würde auch solche Sachen nicht auslassen. In dem moment war es damals vielleicht nicht weiter Aufällig, aber zusammen mit einem solchen Verdacht denkt man dann schon anderst über solche "Fehler".

Versteh mich nicht falsch, möchte dich hier zu nichts anstiften oder irgendwelche Parolen verbreiten, aber das hört sich doch schon alles so an als hätte sie mehr mit Opiaten zu tun, als nur die Vergabe in der Praxis...


Grüße
Strayble
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Örnie666
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Anmeldungsdatum: 16.01.2010
Beiträge: 199

BeitragVerfasst am: 10. März 2010 22:57    Titel: Antworten mit Zitat

# # # Vielen Dank, Stayble# # #
Ich werde drüber schlafen und morgen berichten, dann ein paar Zeichen mehr, als gerademal 140.
Gruß
- - - - - - - - - ÖRNIE666- - - - - - - - - -
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veilchenfee
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4057

BeitragVerfasst am: 10. März 2010 22:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Örnie,

ich bin sicher, dass man Dir glaubt - auf den persönlichen Eindruck kommt es an. So lange Du wirklich sachlich und möglichst unaufgeregt argumentierst, sehe ich da kein Problem. Welche Vorurteile manche Menschen hegen und was sie von Dir halten - solche Gedanken würde ich versuchen zu vermeiden. Das macht Dich nur unsicher.

Ich bin immer offen mit meiner Vergangenheit umgegangen, auch meinem Chef habe ich es erzählt. (Und damals, als ich es ihm erzählte, war ich eigentlich noch mitten drin). Warum? Ich wollte nicht erpreßbar sein. Jeder weiß es - ich brauche keine Angst zu haben, dass was duchsickert - und gut ist.

Ich bringe jeden Tag volle Leistung. Du in Deinem Job sicherlich auch. Also hast Du Dir nichts vorzuwerfen und kannst mit erhobenem Kopf in die Praxis gehen und ansprechen, was schief läuft. Aber COOL bleiben, gell! Cool

Viel Erfolg!
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M3V4L0T1
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Anmeldungsdatum: 17.08.2009
Beiträge: 296

BeitragVerfasst am: 12. März 2010 12:28    Titel: Antworten mit Zitat

wollte noch was schreiben: wo Menschen arbeiten, passieren Fehler, auch bei der Substitut-Ausgabe.
Ich Bekannter von mir bekam einmal 3 Take-Home-Fläschlein mit je 5ml anstatt 10ml mit nach Hause. Da es WE war, und er es erst Samstag bemerkte, war nichts zu machen. Er hat sich durch WE gequält. Hinter her hieß es, er hätte ruhig zur WE-Vergabe kommen können, die Sozialarbeiter (die machen die Abgabe am WE, abgefüllt werden die Dosen vom Arzt, sie schauen nur, ob man es schluckt), hätten den Arzt angerufen und er hätte noch "Nachschlag" bekommen.
Ob das Praktisch wirklich so problemlos gelaufen wäre, bezweifle ich.

Ich kontrolliere meine Take-Home Flaschen immer in der Apotheke, ob das Ettiket richtig ist, die Füllmenge pie mal Daumen stimmt und ob die Flaschen richtig geschlossen sind.
In der Ambulanz wurde mir einmal meine Sonntagsflasche nicht richtig verschlossen eingepackt, zum Glück stand sie in der Tasche (da achte ich drauf), deshalb gingen nur ein paar Tropfen verloren.
Ich sprach die Vergabeschwester am Tag darauf nett an und wurde mit "Stellen sie sich mal nicht so an, die paar Tropfen" niedergebügelt.

Was ich damit sagen will, jeder Substi-Patient sollte, in dem Maße, wie es geht, schauen, dass alles richtig läuft. BTM-Rezepte kontrolliere ich zB noch in der Praxis, ob Datum und Menge stimmen. Einmal hat der Doc den falschen Monat angegeben, es konnte so gleich geändert werden.
Wenn man befürchtet, dass was nicht stimmt, lieber einmal zu viel nachfragen.
Schlimm ist es leider, wenn man dann so unhöflich angegangen wird. Leider gibt es ja immer wieder PAtienten, die ihr Pola vertickern und dann beim Arzt mehr wollen (mir ist die Flasche runtergefallen oder da war zu wenig drin)
Dank solchen Leuten, wird dem ehrlichen Patienten nichts mehr geglaubt.
Aber wie gesagt: eigentverantwortlich nachkontrollieren, aufmerksam sein...dann kann man helfen, Fehler zu vermeiden
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Örnie666
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 16.01.2010
Beiträge: 199

BeitragVerfasst am: 12. März 2010 22:46    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab mich ein bisschen umgehört und eine Idee. Ich werde garnichts weiter unternehmen, als einfach ein Tonband mitlaufen zu lassen, wenn sie mir sie Subus gibt. Auf dem Bandd wird zu hören sein, daß ich sie belehre, was "sublingual" bedeutet und daß sie in die Packungsbeilage schauen soll. sollte sie darauf nicht eingehen, sorge ich dafür, daß sie im Handumdrehen arbeitslos ist und im gesamten Umkreis keine Arbeit mehr findet. Zudem werde ich an die Öffentlichkeit treten, denn Junkie hin oder her, ich bin ein Patient und eine derartige Behandlung ist gleichermaßen schlimm, als wenn sie z.B. einem Diabetiker das Insulin verweigern würde. Dazu kommt, daß ich eine wertvolle Conection im Arbeitsamt habe, der ihr das Leben schon schwer machen wird.
Je nach Situation, kann ich gegen sie rechtliche Schritte einleiten, die fürn Anwalt ein gefundenes Fressen sind, wobei ich selbstverständlich nichts auslassen werde, denn die Tussi verdient das Höchstmaß an Strafe von einem Junkie, der versucht, aus dem Sumpf zu klettern und schadenfreudig dran gehindert wird.
Ganz abgesehen davon, bin ich nicht der erste, der Ärger mit genau dieser Frau hatte, iwe ich inzwischen erfahren habe.

GrußÖ6
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