verzweifelte mutter braucht rat

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motte
Anfänger


Anmeldungsdatum: 24.03.2010
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 24. März 2010 21:54    Titel: verzweifelte mutter braucht rat Antworten mit Zitat

hallo,

ich bin neu hier und weiss nicht,ob mir hier geholfen werden kann.ich habe einen sohn von 17 jahren,seit ca.8 monaten kifft er. seit ca.2 monaten täglich.ich konnte erkennen, wie alles in seinem leben den bach runterging.
ich komme an ihn schon lange nicht mehr ran.
da er selbst zuletzt drogen verkauft hat und gleich erwischt wurde, steht ihm noch eine gerichtsverhandlung bevor.
deswegen hat er auf empfehlung des jugendgerichtshelfers eine entgiftung gemacht, in der er auch therapie gemacht hat.diese ging 5 wochen.

vorgestern ister nachhause gekommen und seitdem sind nur katastrophen passiert,ich dachte, er hätte es ernst gemeint, dass wir versuchen,zusammen die sucht zu bekämpfen,aber erhat schon wieder gekifft, ist sogar erwischt worden dabei.
es geht ihm schlecht, er hat sogar geweint und gesagt, er käme sowieso nie weg davon...
wie kann ich ihm nur helfen, alle sagen ich kann ihm nicht helfen, aber ich kann doch da nicht nur zuschauen.
er sit suchtkrank und muss in die klinik, wie bekomm ich ihn denn dazu, sich helfen zu lassen.
ich bin verzweifelt, kann mir jemand helfen ?
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4060

BeitragVerfasst am: 24. März 2010 23:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Dein Sohn ist bald erwachsen und befindet sich anscheinend in einer alterstypischen Sturm- und Drangphase. Er möchte rausgehen und die Welt erobern - leider im Augenblick nur die Welt der Drogen.
Sein Suchproblem würde ich im Moment als eher gering einschätzen, solange sicher ist, dass er nur kifft und nichts Anderes nimmt. Er könnte theoretisch jederzeit problemlos aufhören. Jedoch wird er sich dazu wahrscheinlich weder freiwillig noch unter Zwang entschließen. Er hat ja erst angefangen die Welt der Drogen zu entdecken, da gibt es noch viel zu viele Verlockungen.

Was Du aber tun kannst, ist folgendes: Erkläre ihm ruhig, freundlich und liebevoll, dass er als bald erwachsener Sohn für sich eine Entscheidung treffen kann. Er kann weiterhin bei Dir in sicheren und bequemen Verhältnissen leben - allerdings ohne Drogen. Oder er zieht jetzt schon aus - zum Beispiel in eine betreute Wohngruppe - und ist für sich selbst verantwortlich. Das wird er sowieso bald sein, sobald er 18 geworden ist. Er kann Drogen nehmen, kriminell werden, er kann ins Gefängnis gehen - er kann tun was er will. Es ist sein Leben. Du kannst ihm auch sagen wie weh es Dir tut, wenn Du Dir anschauen musst, wie er sein Leben ruiniert.

Behandle ihn als erwachsenen Menschen und mache ihm klar, was es für sein weiteres Leben bedeuten kann, wenn er jetzt die falsche Entscheidung trifft. Vielleicht wird er sich falsch entscheiden. Daran kannst Du jetzt aber wahrscheinlich nicht mehr viel ändern.

Ich hoffe das Beste! Grüße!
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motte
Anfänger


Anmeldungsdatum: 24.03.2010
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 25. März 2010 13:16    Titel: Antworten mit Zitat

hallo veilchenfee,

danke schonmal für deine antwort !

ich habe heute vormittag erfahren, dass er wohl schon kokain probiert hat und jetzt hängt er bei einem typen rum, der wohl auch kifft und was weiss ich noch konsumiert.
ich möchte für ihn da sein, aber ich werde ihn nicht auf dem weg der drogen begleiten, ich habe noch 2 weitere kleine kinder, ich möchte es nicht riskieren, dass hier irgendwo gras rumliegt und meine kinder es versehentlich essen.
ich muss auch ständig mein geld verstecken usw...
es ist echt hart, zusehn zu müssen, wie ein sohn sich sein leben kaputt macht und ich kann nichts tun.
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AsLi
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 22.03.2010
Beiträge: 127

BeitragVerfasst am: 26. März 2010 20:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Motte,

muss mich veilchenfee leider anschließen - alles richtig, was sie geschrieben hat. Das einzige, was Du tatsächlich im Moment tun kannst - gib ihm das Gefühl, dass Du für ihn da bist, dass Du ihn trotz der Kifferei liebst. Vertrauen, offene Gespräche und Verständnis.

Mache ihm ohne Vorwürfe deutlich, dass Du Dich a) um ihn sorgst und dass Du b) natürlich auch seine Geschwister schützen musst.

Wünsche Dir ganz viel Kraft und habe nicht zu viel Angst - mit 17 probiert man vieles aus und muss für sich noch herausfinden, was gut ist und was nicht. Noch ist sein Weg offen und alles kann sich zum Guten wenden. Es kann schon reichen, dass er ein nettes Mädel kennenlernt, das nicht kifft.

LG
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