Stürze grad voll ab

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cara
Anfänger


Anmeldungsdatum: 27.04.2010
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 30. Apr 2010 10:11    Titel: Stürze grad voll ab Antworten mit Zitat

Hallo!

Ich bin polytox, und merk grad, dass ich zur Zeit voll abstürze..was ich mir nicht wirklich leisten kann, da ich eine kleine Tochter habe. Ich war 1 Jahr auf Subutex (nicht beim Arzt), habe danach versucht ins Programm zu kommen. Der Arzt hat abgelehnt, da ich nie Heroinabhängig war. Jetzt habe ich ein paar Monate irgendwie geschafft. Aber der Suchtdruck wird immer schlimmer.

Da ich auch noch Borderline habe geht es auf und ab. Den einen Tag fühle ich mich stark und es wird schon alles wieder. Am nächsten Tag trinke ich. Eine Zeit lang habe ich gekifft. Damit kam ich gut klar..bitte keine Sprüche jetzt..mein Kind hat nichts mitbekommen..ich hab gewartet bis sie im Bett war.

Rauchen geht nicht mehr, da ich zu Drogenscreenings muss. Aber das mit dem Alkohol geht auch nicht, beim Trinken verliere ich komplett die Kontrolle. Es wird immer mehr und öfter. Ich weiß grad nicht mehr wirklich weiter
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AsLi
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 22.03.2010
Beiträge: 127

BeitragVerfasst am: 30. Apr 2010 18:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Cara,

vielleicht könnten Dir ADs ein wenig Unterstützung/Stabilität bringen. Alk halte ich auch für einen ungünstigen Weg - sehr zerstörerisch - und alle anderen Substanzen fallen wg. der Sreenings ja raus.

Gruß
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TramaWolfpack
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 01.05.2010
Beiträge: 153

BeitragVerfasst am: 1. Mai 2010 01:06    Titel: Re: Stürze grad voll ab Antworten mit Zitat

Ich kann dir auch nur raten, doxepin zu nehmen, +verschreiben zu lassen, 50mg Tabletten sollten reichen...aber mindestens ne N2...aber ich weiß nicht, wie stark subutex ist, bin tramal user und glücklich damit, ich kann halt mit umgehen, auch wenn die Vorfreude groß ist... und als ich mal tramal entzug hatte, durch ne halbe Doxepin war alles weg. Fastschon unheimlich, außerdem hatte ich Angst,wenn ich jetzt, wenn das Dox noch am wirken war, ein anderes Zeug, in deinem Fall subutex, nehme, kratze ich ab. Angst ist eine gute Motivation manchmal. Versuch es mit Doxepin, ist ja auch für leichte Entzugs erscheinungen, nicht nur als Antidepressant.

gruß, die gute fee
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cara
Anfänger


Anmeldungsdatum: 27.04.2010
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 1. Mai 2010 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

Bekomme Stangyl. Leider macht es mich wie Doxipin müde. Sonst wirkt beides gut, aber das mit der Müdigkeit ist ein echt übler Nachteil.

Wie geschrieben, bin polytox..seit 17 Jahren. Zusätzlich Borderline. Ich hab alles Mögliche genommen, zwischendrin clean-Phasen, aber mit anderen Verlagerungen. Sub hatte bei mir eine Wirkung wie ein AP, ich war klar im Kopf, aber nicht depr, war ausgeglichen, habe alles, was ich angefangen hab zu Ende gebracht.
Danach habe ich Citralopram probiert, da ich gehört hab, es würde nicht müde machen. Aber ich wurde drauf wirklich ungeduldig und leicht genervt (echt schlecht mit einem Kleinkind!). Jetzt nehm ich gelegentlich Stangyl, verschrieben als Bedarfsmedi. Aber ich merke, dass das nicht genügt. Mich wirft`s trotz allem grad immer mehr aus der Bahn.

Das Schlimme ist, dass ich mich grad fühle, als würde ich mich dabei beobachten, wie ich die Kontolle verlier, und ich kann nichts dagegen tun..blödes Gefühl..
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AsLi
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 22.03.2010
Beiträge: 127

BeitragVerfasst am: 1. Mai 2010 22:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Cara,

bin auch politox und suche seit 10 Jahren einen Weg, der sich nicht scheiße anfühlt. Der einfach stabil funktioniert. Mal mit kiffen, mal ohne, immer mit ADs (Trimipramin gerade in die Tonne geworfen, weil ich damit nicht zur Ruhe kam - jetzt Mirtazapin seit ein paar Tagen - mal schauen - macht auch müde, finde ich aber im Moment nicht so schlimm, schlafe wenigstens nachts).

Es ist schwer einen Weg zu finden, den man dauerhaft schafft. Ich versuche gerade, Zugang zu meinem Ich zu finden. Habe nur einmal kurz das Gefühl gehabt, richtig bei mir zu sein und ich denke, dass dies der großartigste Augenblick meines bisherigen Lebens war. Weil ich mich nichtmal mit Heroin so aufgehoben, geborgen und wahrhaftig gefühlt habe, wie in diesem Augenblick. Wusste in dem Moment, dass ich nicht alleine bin, dass ich immer mich habe. Das gibt mir die Kraft, weiter zu gehen.

Mein Schlüssel zu diesem Ich war und ist die Auseinandersetzung mit meiner Vergangenheit. Mit meinen Traumatas. Verstehen, woher dieses ständige Leiden, die ständigen seelischen Schmerzen, die Angst kommt.
Verstehen des biochemisch-psychologischen Mangels und dessen Ursachen. Der Weg tut zwar auch sehr weh und ist mit vielen Tränen und manchmal Hoffnungs-/Mutlosigkeit verbunden, trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich mich und das Leben neu entdecke und dies der für mich richtige Weg ist.

Ich weiß nicht, ob Dir meine Erfahrung was nutzt, ob die tiefere Auseinandersetzung mit Deinen Traumatas ein Weg für Dich sein kann. Möchte Dir aber Mut machen - auch wenn wir den zufriedenen Weg vielleicht nicht finden, dichter dran ist auch ein Erfolg und das ist erreichbar.

Das Gefühl sich selbst zu beobachten, wie man die Kontrolle verliert, kenne ich auch. In diesen Situationen hilft es mir, jemanden zu haben, mit dem ich sprechen kann. Hast Du jemanden, mit dem Du reden kannst obwohl und weil Du Dich schlecht fühlst?

Weshalb musst Du eigentlich aktuell zu Drogenscreenings?

LG
AsLi
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cara
Anfänger


Anmeldungsdatum: 27.04.2010
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 1. Mai 2010 23:22    Titel: Antworten mit Zitat

Wegen einer Umschulung..und eigentlich könnten noch jederzeit welche vom Bewährungshelfer gemacht werden.

Ich hab im Moment eine sehr gute Freundin, die mich auch echt gut versteht und sich wirklich gut kümmert und versucht, mich aufzufangen und zu unterstützen. Ihr gegenüber kann ich zum Glück auch ehrlich sein. Sie hat ihre eigene Krankheitsgeschichte, weshalb sie mich versteht..aber (vielleicht zum Glück) keine Suchtproblematik, was mich in ihrer Anwesenheit wenigstens manchmal ohne Suchtdruck nüchtern bleiben lässt.

Aber sie kann mich halt doch nur ein bisschen stützen. Helfen muss ich mir selbst. Ich hab eine Therapie hinter mir (vor 4 Jahren). Dort ging´s mir nüchtern manchmal sehr gut. Deshalb weiß ich vielleicht endlich, dass ich diesen totalen Kontrollverlust, wie früher, nicht mehr will. Ich will nicht mehr einfach die Sucht oder irgendwas anderes hinnehmen.

Ich will fähig sein, ein geregeltes Leben ohne Absturz zu führen.

Sag mir auf alle Fälle, wie Dein neues Medikament anschlägt. Nachts schlafen ist ok. Aber tags muss ich fit sein...auf vieles war ich auch tags gaga..

Der Arzt, der mir Doxepin verschrieben hat, sagte, dann verschläfst Du wenigstens den Suchtdruck..toll, meine Tochter und die Schule auch..
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TramaWolfpack
Silber-User
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Anmeldungsdatum: 01.05.2010
Beiträge: 153

BeitragVerfasst am: 2. Mai 2010 01:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Cara...

wie du vielleicht mitbekommen hast, hab ich mich mit einer bzw. 2 Leuten hier ein bisschen gefetzt. Ich hab ne sehr derbe Wortwahl, aber stehe dazu. Um ehrlich zu sein: Mir wurde ja gesagt/mich gefragt, man verstehe meinen Hass auf psychisch kranke Menschen nicht. Nun, jeder Depressive, jeder psychotische, jeder schizophrene, jeder mit einer oder kombinierter Persönlichkeitsstörung ist mir willkommen, nur Borderlinerinnen kann ich eigentlich garnicht ab. Sind soviele, Frauen scheinen das von Geburt an in sich zu haben, kriegen tausend Komplimente, aber stehen abends vorm Spiegel: ich bin zu dick blabla. Sagen, sie lieben Tiere, benutzen aus falscher Eitelkeit immer wieder neu hergestellte Schmink-Produkte, denkt ihr dann mal an die Mäuse und Kaninchen, denen zu Testzwecken die Haut/Augen verätzt werden? Diese Doppelmoral, von Frauen, die diese Pampe in der Fresse meistens garnicht nötig haben...egal wie oft die Männer das sagen, sie wollen es nicht hören.

Da ich hier aber helfen will, und ich dich eh nicht kenne, soll es mir jetzt egal sein, ich hab angefangen, also bring ich es auch zu Ende. Außerdem bist Mutter, und was das angeht (oder deshalb) wohl noch vernünftig genug. Es gibt ja verschieden Borderlinerinnen, die, die sich ''nur'' selbst verletzen, um sich zu spüren, sind mir gleich, das ist etwas, das sie mit sich selbst ausmachen...aber diese alles auf sich beziehenden Heulsusen und Aufmerksamkeitsjunkies oder sich verletzenden, damit andere: Ooh, du Arme sagen...sind klar mein Feind. Aber du kommst nicht wie eine dieser Linerinnen rüber, also helfe ich gern mit Wissen.
Sie zerstören ihr Umfeld, schlimmer als jeder Junkie. Ist traurig, aber nicht zu ändern. Manche ritzen nur, manche saufen nur, oder nehmen Drogen, um sich selbst zu zerstören, nicht um das Rauschgefühl zu genießen, das Thema Borderline ist sehr komplex. So, genug jetzt davon...

Nun, Stangyl bekam ich auch mal, aber mein Arzt hatte was gegen den Kram, dann wurde es Doxepin. Das ging auch einigermaßen, der Renner war es nicht. Mirtazapin macht auch nicht wirklich müde, die ersten paar Tage ja. Mirtazapin könnte aber helfen, auch wenn viele Mitpatienten damals die Dinger gefuttert haben wie Gummibärchen, weil das original davon (Remergil) so lecker schmeckt als Schmelztablette...Doxepin abzusetzen war übrigens die Hölle! Nur als Warnung. Wennst es durchnimmst, schläfst nur abends ein, und bist morgens und den Tag über fit. Problematisch ist der gelegentliche Konsum, es dauert was, bis es wirkt, so holt man meist mehr, als nötig ist. Eine viertel 50mg (also 12,5mg) sollten als Schlafanstoß genügen. Egal ob Dox oder Trimipramin. 2 Stunden vor dem erwünschten Einschlafen. Solange du sonst körperlich gesund bist, (mach aber besser zwischendrin mal Kontrollen beim Arzt), wird das Zeug dir auch nicht schaden. Ist jedenfalls meine Erfahrung und die vieler Mitpatienten. Gott, das ist schon 8 Jahre her, aber ich merke so nen Kram halt gut. Citalopram ist doch ein SSRI, Stangyl und Doxepin waren glaube trizyklische AD´s das Citalopram bekommt mein Dad, macht auch soweit nicht müde, das stimmt schon. Aber glücklich ist er nicht. Aber stabil soweit. Wie die Kollegin schon meinte, du brauchst mindestens einen, der mit dir redet, dem du vertraust. Lieber nen Spatz in der Hand, als ne Taube auf em Dach Wink. Damit würde ich mal behaupten, das selbst diese Forum hier, wennst keine Bezugsperson hast, ein Spatz ist. Aber wie ich grad gelesen hab, hast du ne Freundin, die wohl was taugt, sei froh und dankbar drüber. Was dein Arzt sagte stimmt schon, Doxepin hilft bei Entzug unheimlich gut! Selbst bei Opiaten, kein Plan warum. Ist aber so. Du sagst, du willst nicht mehr süchtig nach was sein? Wir sind doch alle von Geburt an von etwas abhängig! Nach Wasser, Nahrung, Liebe und vieles mehr. Wenn es bei dir also nur mit nem Medi zu regeln ist, dann akzeptier es doch besser einfach, als dich zu sträuben, auch wenn es nervt, ich versteh das schon...?! Versuch es mit Mirtazapin eventuell mal...

lieben Gruß,
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cara
Anfänger


Anmeldungsdatum: 27.04.2010
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 2. Mai 2010 03:42    Titel: Antworten mit Zitat

Weder steh ich abends vor dem Spiegel und heul noch über mein Gewicht, noch nehm ich allzuviel an Tieren getestete Schminke.
Ich ritze mich nur noch seltenst, füge mir keine Brandwunden mehr zu und habe selbstverletzendes Verhalten allgemein ganz gut unter Kontrolle. Das selbstzerstörerische noch nicht ganz so gut (naja, momentan wohl eher ganz schlecht)..aber ich hab hoffentlich noch ne Weile zum üben und lernen.
Egal ob in einer Magersucht oder beim Selbstverletzen, ich wollte nie Mitleid, oft das Gegenteil. Ich wollte damit erreichen, dass mich manche Menschen in Ruhe lassen oder damit in Ruhe gelassen werden, habe es niemanden erzählt, weite Klamotten angezogen, wenn ich abgenommen hab. Meistens kam es auf eine blöde Art raus. (z.B. Beinbruch 2 Tage, nachdem ich meine Oberschenkel geritzt hab, weil´s dort niemand sehen würde..war wohl doppeltes Pech)
Das mit der Sucht, tja..ich werde immer süchtig bleiben. Meine Sucht werd ich nicht mehr los. Ich will nur fähig sein/werden, sie zu kontrollieren.
Nicht mehr abstürzen, obwohl es eh nie mehr für lang ist. Ein paar Stunden, dann muss ich wieder voll da sein.
Zur Zeit sind diese paar Stunden allerdings zu oft, werden immer öfter. Das muss ich dringend hinbekommen.
Ich fühl mich nicht beleidigt..danke für die Meditips. Ich hab kein Problem damit, ADs zu nehmen, solange sie bestimmte Wirkungen nicht haben
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Gela
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 19.04.2010
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 2. Mai 2010 11:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,ich bin grad uber Dein Thema gestolpert und habe gelesen.Was mir dabei aufgefallen ist,das Dein Arzt Dich nicht substituiert,weil Du nicht H abhängig warst.Kommst aber mit Subutex gut klar und hast es dann folgedem vom Schwarzmarkt.Ich würde mir EINMAL etwas H durch die Nase ziehen und ab zum Doc.Du kannst dann Konsum nachweisen und wenn man was erreichen will,muß man (leider) manchmal ein bisschen die Tatsachen verdrehen,oder sich wetwas einfallen lassen.Ich meine nur,wenn es Dir mit Subutex gut geht und Du dann nicht mehr das Gefühl hast abzustürzen.Vielleicht kannst Du das in Erwägung ziehen.Alles Gute
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cara
Anfänger


Anmeldungsdatum: 27.04.2010
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 2. Mai 2010 12:11    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für Deinen Tip. Hab was ähnliches probiert. Ich hab dem Arzt erzählt, ich hätte mir alles mögliche, auch H eingepfiffen, weil ich den Suchtdruck wegen damaligen Problemen nicht mehr ausgehalten hätte.

Er kennt mich, weil mein Freund bei ihm im Programm war. Daher seine Aussage, ich sei kein Fall für´s Programm. Hatte gehofft, dass er mich reinnimmt, vor ich Ärger mit der Polizei bekomm, weil ich es mir schwarz besorge. Aber er weiß wohl irgendwie, dass ich lieber nichts nehm, als mit H anzufangen. Da ist die Sorge, mein Kind zu verlieren zu groß. Er hat nicht mal ein Screening gemacht, weil er eh nicht geglaubt hat, dass ich häufiger Heroin nehmen würde.
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Latina
Anfänger


Anmeldungsdatum: 01.05.2010
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 2. Mai 2010 12:16    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Cara,versuche es mit Trevilor,es ist wirklich gut,macht ncht müde und du bekommst nach ner zeit deine tag wieder gebacken,es nimmt dir allerdings nicht unbedingt den suchtdruck aber es hilft die gedanken zu ändern,viel erfolg,Latina
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Gela
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 19.04.2010
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 2. Mai 2010 13:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,es reicht aber nicht,dem Arzt zu erzählen,das Du dies und das eingepfiffen hast.Das musst Du schon beweisen können,anhand einer UK.
Ja,und ständig vom Schwarzmarkt kaufen ist auch ne scheiß Lösung.Ersteinmal geht das ins Geld und wie Du schon sagtest,die Polizei.
Tja Mensch,wie kann man Dir helfen?Ich kanns gut nachempfinden,hab auch schon ein Märtyrium hinter mir.Könntest Du Dir vorstellen,mal neinen anderen Arzt zu besuchen,der auch substituiert?Einmal H ziehen,zum Doc,um Subutex bitten,UK abgeben-so kenne ich das...Die Vorschläge von den anderen finde ich insofern wage,da jeder Mensch auf ein Medikament doch unterschiedlich reagiert,und Du sagtest ja ,das Du mit Subu gut klargekommen bist.
Denk nochmal in Ruhe drüber nach,mehr weiss ich leider nicht.
Denk einfach daran,Du tust es für Dich ,so eine kleine Notlüge um an sein Ziel zu kommen,das macht doch jeder...
Ich kann Dich jedenfalls gut verstehen,also trau Dich,wenn Du erstmal ein Rezept in der Tasche hast,sind die Probleme von heute Schnee von gestern
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sugar_basel
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 29.03.2010
Beiträge: 170

BeitragVerfasst am: 2. Mai 2010 13:10    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry aber ich finde manche Menschen sollten einfach keine Kinder bekommen, weil was ihr mit euch selber macht das ist eure Sache, aber das eure Kinder da am meisten drunter leiden, wenn die Eltern schon so sind was soll dann erst aus den Kindern werden? Auch wenn du denkst deine Tochter bekommt es nicht mit aber das tut sie sehr wohl und vor allem je älter sie wird desto mehr!

Ach und zu dem Herrn mit den Schminkversuchen erstens mal macht das nicht jeder Konzern zweitens mal wurde das in der EU schon verboten an Tieren zu testen oder solche Produkte überhaupt zu verkaufen UND wenn du es genau haben willst es wird nicht nur schminke sondern auch Shampoos und Cremes getestet und eines von diesen Produkten benutz du sicherlich auch hin und wieder...
Ehrlich gesagt ich mag solche Menschen auch nicht aber du musst ja nichts mit ihnen zu tun haben oder am besten werde doch einfach Schwul dann musst du keine heulenden mit Tierversuchschminke zugekleisterten Frauen ertragen...
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AsLi
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 22.03.2010
Beiträge: 127

BeitragVerfasst am: 2. Mai 2010 13:34    Titel: Antworten mit Zitat

sugar_basel hat Folgendes geschrieben:
Sorry aber ich finde manche Menschen sollten einfach keine Kinder bekommen, weil was ihr mit euch selber macht das ist eure Sache, aber das eure Kinder da am meisten drunter leiden, wenn die Eltern schon so sind was soll dann erst aus den Kindern werden? Auch wenn du denkst deine Tochter bekommt es nicht mit aber das tut sie sehr wohl und vor allem je älter sie wird desto mehr!


Wenn Du Dich mal mit den Ursachen der Sucht - dem biochemisch-psychischen Ungleichgewicht, sprich dem Mangel - auseinander setzen würdest, wäre Dir klar, welch groben Unfug Du da schreibst.

Jede Mutter, die sich mit ihren Problemen und deren Ursachen auseinandersetzt, ist eine wesentlich bessere Mutter, als die Millionen da draussen, die stumpf und kalt durchs Leben gehen und ihren Kindern niemals das Wesentlichste für ein erträgliches Leben mit auf den Weg geben können: Liebe. Nicht weil sie nicht wollen, sondern weil sie nicht können. Weil sie nicht wissen, was Liebe bedeutet.

Daher wäre meine Aussage, dass die meisten Menschen da draussen, die in ihrer falschen, erfolgsorientierten, geist- und lieblosen Welt leben, keine Kinder bekommen sollten. Eine von Macht- und Geldgier besessene Gesellschaft wird nur ebensolchen Nachwuchs produzieren können.

Gruß
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cara
Anfänger


Anmeldungsdatum: 27.04.2010
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 2. Mai 2010 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiß, dass meine Tochter es mitbekommt. Sie ist der Hauptgrund, warum ich was ändern will.
Ich hätte sie nie abtreiben können, deshalb hab ich meine Tochter. Und ich dachte ich könnte keine Kinder bekommen, deshalb wurde ich schwanger. Dass ich irgendwie nicht normal bin muss nicht bedeuten, dass sie es auch nicht wird. Ich liebe mein Kind und erziehe sie genauso richtig oder falsch, wie alle möglichen "normalen" Eltern. Nur vielleicht ein bißchen vorsichtiger oder manchmal ängstlicher..schaue übergenau, ob sie sich irgendwie auffällig benimmt. Das tut sie nicht, ist ganz normal und am lachen. Sie redet wie andere auch und macht die gleichen Dinge.

Man kann nicht immer pauschalisieren. Sind alle suchtfreien oder psychisch gesunden Eltern automatisch gute Eltern? Ich habe viele Komplexe und bin mir über viele Dinge in meinem Leben unsicher.
Aber ich war und bin in jeder Sekunde meines Lebens sicher, dass mein Kind zu bekommen, kein Fehler war.

Ich würde hier nicht nach alternativen Medis suchen, wenn ich nicht verhindern wollte, dass sie unter mir in irgendeiner Form leiden müsste. Ich nehm Dir Deine Meinung nicht übel. Denk mal nicht, dass ich sowas nicht auch schon manchmal gedacht habe. Aber man kann halt eben nicht immer pauschalisieren.

Ich werde meinen Arzt nach den anderen beiden Medis fragen. Einen anderen Subst.-Arzt kenne ich hier nicht. Und der kennt mich halt echt zu gut, um zu wissen, dass ich mit H-Konsum lügen würde. Aber er hat kein Problem damit, mir ein AD zu verschreiben.
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