Kommt bei jahrelanger Speedsucht Energie irgendwann zurück

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Angel A
Anfänger


Anmeldungsdatum: 09.05.2010
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 9. Mai 2010 16:39    Titel: Kommt bei jahrelanger Speedsucht Energie irgendwann zurück Antworten mit Zitat

Hallo..
Habe da mal eine für mich sehr wichtige Frage. Bin seid etwa 4Jahren Speed abhängig und konsumiere direkt morgens nach dem Aufstehen eine oder mehrere Nasen Speed. Meine Energie die ich hatte bevor ich damit anfing ist lang nicht mehr so wie sie mal war. Ohne Pepp denk ich immer ich schlaf gleich ein. Wenn ich nun länger aufhöre, denke über eine Langzeittherapie nach, kommt meine Energie irgenwann zurück?
Früher konnte ich den ganzen Tag Cannabis rauchen und trotzdem arbeiten 9Std. und bis 3 oder so wach sein ohne Pepp. Wünschte ich hätte irgendwann wieder diese Energie..
Über Hilfe zu diesem Thema oder Ratschläge würde ich mich sehr freuen.
LG Angel A
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veilchenfee
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 9. Mai 2010 18:24    Titel: Antworten mit Zitat

Tja, Angel, das ist wohl schon das Alter! Wink Jahrelanges Kiffen hinterlässt Spuren und je früher man damit anfängt, um so eher macht es einen fertig. Meine "Kampfkifferzeit" dauerte ca. 10 Jahre, also genau so lange wie bei Dir jetzt. Nach diesen 10 Jahren bekam ich beim Bongrauchen Halsschmerzen, also ließ ich es sein. Nach und nach stellten sich immer mehr Unannehmlichkeiten ein und ich sah ein, dass ich es so langsam mal einschränken sollte. Genau so ist das wahrscheinlich auch bei Dir. Alles im Leben hat seine Zeit - stell Dich darauf ein, dass die Zeit des Drogenkonsums bald vorbei sein muss. Natürlich kannst Du auch weitermachen, es wird Dir dabei aber immer schlechter gehen. Also nicht wundern, das ist normal.
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Goldmund
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 18.05.2010
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 19. Mai 2010 16:55    Titel: Antworten mit Zitat

Du weißt aber schon, dass Speed deine gesamte Reserve-Energie im Körper aktiviert bis zur letzten Neige? Wenn ich höre, seit 4 Jahren Speed, haut es mich glatt um! Hast du denn keine längeren Pausen gemacht? Kein Wunder, dass du mit Müdigkeit zu kämpfen hast! Da gibt es nur eines: sofort aufhören und auf die Signale deines Körpers achten, die du seit 4 Jahren überhörst. Du hast wahrscheinlich Schlafdefizit, vielleicht auch Mangel an Ernährung und Flüssigkeit und was noch alles.

Hast du dich denn nie mal informiert, was Speed mit deinem Körper macht?

@Veilchenfee:
Na, du weißt aber Bescheid! Stell dir vor, es gibt 60jährige, die ihre Drogen genießen, aber wirklich genießen, und nicht davon umfallen oder in der Psychiatrie landen. Ich würde sogar sagen, je älter, desto größer ist der Genuss, weil man desto bewusster konsumiert und nicht so hirn- und masslos wie manche Jugendliche.

Goldmund
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 19. Mai 2010 20:26    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, Goldmund, ich bin auch keine 20 mehr und kenne keinen einzigen, der mit 60 noch Drogen nimmt. Ich würde es für mich als Armutszeugnis ansehen, wenn ich mit 60 immer noch nicht wieder Drogenfrei wäre. Aber klar - es gibt nichts, was es nicht gibt. Jedem das Seine.
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kqnud
Anfänger


Anmeldungsdatum: 17.01.2010
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 19. Mai 2010 21:57    Titel: Antworten mit Zitat

ach quatsch da stimm ich sehs genauso wir goldmund. im hohen alter in maßen cannabis genießen is voll kommen legitim! als armutszeugnis empfinde ich eher die krankhafte sucht vieler jugendlicher... vllt verkehrst einfach nich in den kreisen wo das schonmal vorkommt. die mutter meines freundes kifft zb, warum nicht mit 50 wenn man schon viel in seinem leben erreicht hat den genuß von cannabis suchen?
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Goldmund
Bronze-User
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Anmeldungsdatum: 18.05.2010
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 20. Mai 2010 18:00    Titel: Antworten mit Zitat

veilchenfee hat Folgendes geschrieben:
Naja, Goldmund, ich bin auch keine 20 mehr und kenne keinen einzigen, der mit 60 noch Drogen nimmt. Ich würde es für mich als Armutszeugnis ansehen, wenn ich mit 60 immer noch nicht wieder Drogenfrei wäre. Aber klar - es gibt nichts, was es nicht gibt. Jedem das Seine.


Wieso denn? Du kannst doch ein erfolgreiches Leben führen und trotzdem deine Drogen genießen, alles zu seiner zeit. Wie kqnud schon sagt, du verkehrst wahrscheinlich nicht in den Kreisen (wie ich auch nicht jahrelang), aber es ist weiter verbreitet als du denkst.

Ein kleines Beispiel: In den Klos des Bundestages waren lediglich die Besuchertoiletten sauber, in denjenigen der Mitglieder fand man überall Spuren von Kokain.

Goldmund
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 20. Mai 2010 19:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, das mit den Bundestags-Toiletten habe ich auch gelesen! Vor ein paar Jahren hätte ich das noch sehr witzig gefunden aber mittlerweile ... neeee ... ist ja gruselig ... auf Koks kriegt man nicht mehr viel mit außer seinen eigenen Film und DAS sollen die Leute sein, die unser Land regieren?

Insbesondere Koks habe ich selbst vor Jahren reichlich konsumiert und Genuß und Wahn liegen da sehr nahe beieinander.

Es hat lange gedauert bis ich meine diversen Drogen halbwegs los war. Wenn ich Fotos von mir anschaue, stelle ich fest, dass ich, seit ich clean bin, von Jahr zu Jahr jünger und gesünder aussehe. Das bestätigen mir auch andere, z.B. Kollegen, die wenig oder gar nichts von meiner Vergangenheit wissen. Ich dachte auch immer, dass sich chronischer Drogengebrauch und Beruf super vereinbaren lassen, aber wenn ich mir die alten Bilder ansehe - deprimierend.

Mag sein, dass Drogengebrauch unter unseren erfolgreich arbeitenden Mitbürgern weit verbreitet ist aber ich kann einfach nicht glauben, dass diese Menschen keine Probleme mit ihrem Konsum haben. Wenn sie wider Erwarten gut zurechtkommen, dann gönne ich es ihnen jedenfalls von Herzen!

Grüße!
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kqnud
Anfänger


Anmeldungsdatum: 17.01.2010
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 20. Mai 2010 21:34    Titel: Antworten mit Zitat

Von Konsum im übermaß ist immer abzuraten. Seis Schokolade oder Kokain. In der Disziplin steckt das Geheimrezept.

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