Eigenentzug vom Cannabis?

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broken
Anfänger


Anmeldungsdatum: 11.05.2010
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 11. Mai 2010 16:41    Titel: Eigenentzug vom Cannabis? Antworten mit Zitat

Liebe Gemeinde,

Ich; Steve, 19 Jahre & nun seit knapp 4 Monaten auf Cannabis. Nein, nicht sehr lange,
aber trotzdem bekomme ich langsam „Angst“ davor, nicht mehr ohne klar zu kommen.

Zuerst einmal:
Ich hab früher recht viel Alkohol getrunken. Da mir dies auf die Kasse ging,
dazumal ich ja nicht arbeiten ging, stieg ich um, am Wochenende zu kiffen. Gesteigert hat
es sich dann, als ich jeden Tag gekifft habe. Mischungen aus Peace & Weed.
Danach kamen andere Drogenprobleme, die aber nun nicht mehr relevant sind, da ich
es geschafft habe, einen Selbst-Amphetamin-Entzug durchzuführen. Bitter, aber sicher
nicht so schlimm wie Opioide, mit denen ich glücklicherweise nie etwas zu tun hatte.

Nun zum eigentlichen Thema:
Durch persönliche Gründe, fing ich wieder an zu kiffen. Erst wieder nur am Wochenende.
Als dann ein „Rest“ vom Gras da war, rauchte ich auch wieder unter der Woche & nun bin
ich soweit, dass ich jeden Tag rauchen muss um der Welt zu „entfliehen“. Gestern war
mein erster Tag ohne Cannabis. Der Tag fing mit Schule an. In meinem Kopf war die ganze
Zeit nur der Gedanke: „Ich muss endlich nach Hause und den Ticker anrufen“. Als ich
zuhause angekommen war, rufte ich auch direkt an, doch es stellte sich heraus, dass
heute „nichts geht“. Sonst habe ich immer vorgesorgt, doch rauchte ich das Wochenende
zuvor meinen ganzen Bedarf weg.

Als mir nun klar wurde (gegen 17Uhr), dass es nichts zu rauchen gibt, spielte mein Kopf/Körper
verrückt. Nein, ich rauche nicht viel – kann leider keine genauen Angaben geben, aber
ich schätze es sind 0,5-1 Gramm/Tag, doch trotzdem, fing mein Körper, gegen Abend, an
zu zittern. Zudem bemerkte ich wie mir in relativ kurzen Abständen kalt & warm wurde
und meine Aggressivität gegenüber doch eigentlich netten Leuten, mit denen ich sonst
gut zurecht komme. Warum? Kann das überhaupt am Konsum liegen? Es ist mir vorher nie aufgefallen.

Selbst hätte ich nicht dran geglaubt, dass ich wirklich ‚Abhängig‘ vom Cannabis werde, dazumal
ich ja früher schon „regelmäßig“ gekifft habe und auch runter kam. Ich denke nicht, dass ich eine
Therapie brauche.

Nun ja, was erhoffe ich mir nun? – Evtl. Beiträge von Jenen die selbst geraucht haben und ihren
Weg beschreiben, wie sie ‚Clean‘ wurden.
Beiträge wie „hör doch einfach auf“ o.ä., sind recht Bedeutungslos, da ich es sicher machen würde,
wenn es so leicht wäre.
Ich weiß nicht mal ob ich schon aufhören will, doch ziehe ich es auf jeden Fall in Betracht der
nächsten Wochen..Monate..

Ich weiß im Moment nicht weiter & kann die Cannabis-Konsum-Gefahr einfach nicht einschätzen.
Hoffe auf ein paar Beiträge.

MfG,
Broken.
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4057

BeitragVerfasst am: 11. Mai 2010 21:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallöchen!

Der Punkt ist: Du WILLST nicht aufhören und als Du erfahren hast, dass nichts geht, war das so ähnlich wie wenn das dreijährige Kind keine Süßigkeiten bekommt. Frustrationstoleranz: NULL. Klar reagiert jeder Mensch anders aber glaube mir: Ein Cannabisentzug findet im Kopf statt und nirgends sonst. Dass der Kopf Einfluss auf den Körper hat, ist mir natürlich klar. Beschäftigung ist ein wichtiges Thema, solltest Du wirklich ernsthaft aufhören wollen.

Im übrigen betrifft mich das Thema im Augenblick auch - nach über 20 Jahren des täglichen Konsums gewöhne ich mir das Kiffen - und das Rauchen - gerade vollständig ab. Meine Methode ist die: Seit dem letzten Wochenende habe ich mir ein strenges Mengenlimit gesetzt - ich rauche am Tag höchstens noch 3 kleine Selbstgedrehte - mit oder ohne Gras. Gestern waren es sogar nur 2. Während ich rauche, versuche ich mir bewusst zu werden, dass es mir dadurch eher schlechter als besser geht und das ist auch tatsächlich so. Ein körperliches Problem gibt es bei mir nicht - alles Kopfsache. Und ich bin sicher, dass ich, bevor ich 40 Jahre alt bin, Nichtraucher und damit vollständig clean sein werde.

Ich habe übrigens - und es ist immerhin nach 21.00 Uhr - heute noch gar nicht geraucht, allerdings auch bis nach 20 Uhr gearbeitet.

Viel Glück und Erfolg!
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