Abstand

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holgerus
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 12.05.2010
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 16. Mai 2010 15:55    Titel: Abstand Antworten mit Zitat

Egal zu welchem thema mensch hier auch schreibt,immer wieder fällt mir auf,wie positiv doch letztlich über die droge geschrieben wird,und das selbst von menschen,die vorgeben von der droge loskommen zu wollen; da ist überhaupt kein kritisches verhältnis zur droge/sucht da und wenn, dann nur ganz,ganz oberflächlicher art und weise,das heißt,der preis für die droge,nämlich abhängigkeit und sucht und alles was damit zusammen hängt spielt kaum eine rolle;ja,fast schon idealisiert wird die wirkung der droge,sowie alles drumherum,mensch selbst glaubt auch noch ein besonders toller "outdog"zu sein,nur weil er konsumiert,während all die anderen ja eh nur spießer sind und von nichts ne ahnung haben;da melden sich erwachsene kinder zu wort und berichten darüber,das sie ja schon mit 10 jahren wußten,das sie später einmal ganz tolle junkies werden,denn wenn schon in einem lied davon die rede ist wie stark die droge ist,dann muß da ja was dran sein (wie arm an geist mensch doch sein kann!);wer von euch denkt da ähnlich drüber wie ich?Wäre schön,mal was von euch zu hören...
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daniel77
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 08.05.2010
Beiträge: 254

BeitragVerfasst am: 16. Mai 2010 16:44    Titel: Antworten mit Zitat

hallo,
ich versuche mal ne Antwort darauf zu geben, obwohl ich eigentlich eher nicht der Typ dafür bin viel zu schreiben.
Kann mir sehr gut vorstellen das viele Leute ihre Erfahrungen mit Drogen gerne weiter geben. Bei mir ist es zumindest so. Ich Antworte auf ne Frage und bekomme während dem schreiben hier am PC Suchtdruck. Dadurch wird die Antwort so beantwortet als währe es völlig harmlos irgendwelche Stoffe zu konsumieren, das gut sein! Wir schweben doch (fast) alle noch in der Vergangenheit wo alles schön, warm und super war.
Man weiss was eigentlich das "Richtige" wäre, und gibt dies auch weiter. Aber im Endeffekt wollen wir doch nur das EINE! Drauf sein und alle Probleme von uns weisen.
Ich gebe zu, ich bin in solchen Internet Foren hauptsächlich nur dann wenns mir gerade nicht so gut geht.
Weist was ich meine?
Mfg
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4057

BeitragVerfasst am: 16. Mai 2010 20:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo holgerus,

wenn ich mich durch Deinen Thread schon angesprochen fühlen muss, dann möchte ich doch erwähnen, dass ich in zahllosen Posts beschrieben habe, was für einen - vorallem psychischen - Horror man durchlebt, wenn man seiner Eingebung folgt und harte Drogen konsumiert.

Lies einige meiner vielen Beiträge und Du wirst feststellen, dass ich den Drogenkonsum keineswegs verherrliche sondern im Gegenteil als höchst unvernünftige - und auch dumme - Handlung ansehe. Da ich aber ein gutes Gedächtnis habe, weiß ich noch gut, was mich damals zum Konsum veranlasst hat und daher kann ich die Motive der Menschen, die noch am Anfang ihres Weges stehen, gut nachvollziehen. Die von Dir angesprochenen und kritisch zitierten Gedanken sind die eines zehnjährigen Kindes, das sehr naiv und eindimensional gedacht hat (wen wundet´s, wie weit denkt man mit 10?), sich aber über die Jahre selbstverständlich weiterentwickelt hat.

In dem von Dir kritisierten Beitrag ging es themenmäßig darum, was einen Menschen dazu treibt, mit dem Drogenkonsum zu beginnen. Nur das habe ich beschrieben. Dass es der falsche Weg ist, der oft nur Tod, Krankheit und Elend zur Folge hat, habe ich immer wieder eindringlich betont. Bei Zweifeln bitte nachlesen!
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Sienna
Platin-User
Platin-User


Anmeldungsdatum: 31.08.2009
Beiträge: 1986

BeitragVerfasst am: 16. Mai 2010 22:13    Titel: Antworten mit Zitat

holgerus, was willst du uns mit diesem Thread sagen?!
Ich verweise diskret auf deinen Thread "Eine Erfahrung". Das klang mir nach ziemlicher Verherrlichung, und ich muss sagen, dass ich nach dieser detaillierten Beschreibung ziemlich Suchtdruck hatte. Confused

Wir sind hier in keinem Anti-Drogenforum, wie man unschwer erkennt. Meinungsfreiheit ist hier ebenfalls erlaubt, und wenn manche eine positive Grundeinstellung gegenüber Drogen haben, why not? Keiner zwingt dich schließlich, hier mitzulesen und die Auffassungen zu teilen.
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Raxaaa
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 25.09.2009
Beiträge: 155

BeitragVerfasst am: 16. Mai 2010 22:52    Titel: Antworten mit Zitat

ich denke mal das ich mich vor einiger zeit ohne heroin umgebracht hätte. das jemandem zu erklären der noch keine opiate konsumiert hat ist allerdings absolut unmöglich. hab es erst die tage wieder versucht und das ergebniss war das sie den kontakt abgebrochen hat.
ich bekomme zwar momentan noch methadon, brauche aber kein heroin mehr und bin guter dinge das es irgendwann auch wieder ganz ohne geht. für mich ist es wohl noch nicht durchgestanden, aber zumindest heute mal wäre ich doch traurig wenns damals schon vorbei gewesen wäre.

ich streite all die vielen schlechten begleiterscheinungen des drogenkonsums nicht ab, aber es ist auch nicht immer alles so furchtbar schlecht.
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