Bin ich süchtig? Einstiegsdroge?

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chris0147
Anfänger


Anmeldungsdatum: 06.06.2010
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 6. Jun 2010 21:52    Titel: Bin ich süchtig? Einstiegsdroge? Antworten mit Zitat

Hallo Liebe Community!

Ich heiße Christoph und bin 16 Jahre alt, konsumiere nicht viel, am wochenende vlt 2-4 g (kommt immer drauf an wieviel geld da ist). Ich konsumiere, weil es mir besser geht, und ich die Welt aus einem anderen Winkel sehe. Ich spüre Energien, die die Natur oder andere Lebewesen abstrahlen. Ich nehm das ganze auf eine ziehmlich spirituelle weißé ... Ich rauch ja auch keine Bong, um "zua" zu sein, so wie wir Österreicher das sagen, sondern eher um "offen" zu sein. Ich erfreue mich an den kleinen Dingen des Lebens mehr. Und dann sitz ich immer mit meinen 2 besten Freunden (die übrigens in einem meiner Vorleben mal meine Eltern waren Smile ) da, und frage mich, wieso nicht die ganze Welt so ist. Ich denk mir immer, wenn die ganze Welt kiffen würde und die Droge richtig einsetzen würde, gäbs nicht mehr so viele bzw gar keine Probleme mehr ...

Bei mir merke ich jedoch, dass es derzeit einen Leistungsabfall in der Schule gibt (bin HTL, also keine leichte Schule).
Die Schule nervt mich, ich lerne dort nur unwichtiges Zeugs das mich nicht interessiert. Wieso sollte ich in meinem Leben nicht von den leuten lernen (fürs Leben, nicht für irgendeinen Beruf), die für mich persönlich an einer ziehmlich hohen Ebene sind?

Also nun die Fragen:
Wie seht ihr das mit der Schule? Ich will sie derzeit nur nicht abbrechen, da meine ganze Familie von mir enttäuscht wäre, vorallem meiner Mutter, der nicht sehr oft Freude gemacht wird. Die Freude will ich ihr nicht auch noch nehmen. Überhaupt wenn ich aufhören würde, würde meine Mum die Schule dem Ganja-konsum geben, was ja eigentlich auch stimmt. Andererseits wäre es wirklich besser. Die Gesellschaft schreibt mir ja nur vor in die Schule zu gehen. Richtig Lebensrelevante Sachen lernt man ja nciht wirklich.

Wie siehts aus, meint ihr bin ich süchtig? Hatte schon ewig kein Wochenende mehr ohne Gras, heute jedoch, als ich wieder im "normalen" Zustand war und lernen wollte, war ich leicht depressiv, da sich meine Mum und ihr Freund streiten und sie ihn loshaben will, wieder eine scheiss Sache für meine Mutter. Mir gehts derzeit eigentlich nur um meine Mutter, ich denk mir die ganze Zeit, ob sie überhaupt noch an irgendetwas Freude im Leben hat und ich wein auch schon die ganze Zeit ...


Danke für eure Antworten und sry dass ich hier meine Privatprobleme teilweise auch ausquatsch, aber ich wusste derzeit nicht wohin mit den Gefühlen ...

Bless
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Cappu
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Anmeldungsdatum: 16.01.2009
Beiträge: 483

BeitragVerfasst am: 6. Jun 2010 22:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hi bless...

zunächst mal - wer sich mit dem Thema seiner eigenen Sucht auseinandersetzt, der tut das nicht ohne Grund. Klar bist du auf die eine oder andre Art süchtig. Du brauchst es. Du willst es. etc.
Aber das macht noch keinen junky aus dir. Ist ja schon mal gut, dass es sich nicht auf die Woche verteilt.

Ansonsten: Man sollte nichts tun, nur weil andre das erwarte oder nur um andre zu nicht enttäuschen.
AAAAAber... man lernt in deinen Augen vielleicht nur sinnloses Zeug in der Schule, aber ohne guten Schulabschluss siehts in der Zukunft schwarz aus, das wird dir jeder Fabrikarbeiter bestätigen können. Das ist nun mal ne wichtige Sache. Außerdem stärkt es den Charakter etwas zu Ende zu bringen, auch wenn man evtl. keinen Spass dran hat. Ich würd dir also raten - zieh es durhc, so lange haste nicht mehr. Danach kannst du immer noch das tun was du wirklich willst.

Und noch was: Man sollte seine Konflikte und Emotionen nicht mit Gras unterdrücken. Genau das ist der Fehler den viele machen. Das Betäuben. Nur wer sich seinen Gefühlen und Problemen auch stellt, kann diese bekämpfen und daraus lernen bzw. neue Energie schöpfen.

Du solltest probieren eine Zeit auf Gras zu verzichten und zu schauen wie es dir damit geht, wie schwierig es sich für dich darstellt oder ob du es überhaupt ein Wochenende aushälst (was schon mal schlecht wäre, aber verständlich).

Mach dein eigenes Leben nicht so sehr abhängig von deiner Mutter - sie ist ne erwachsene Frau die mit dem Leben klar kommen muss - auch sie hat es in der Hand wie sie ihr Leben lebt, da kannst du nichts dran ändern. Lass dich nicht runterziehen von Streitigkeiten - auch wenn es hart ist, letztendlich muss man seinen eigenen Weg gehen.

In deinem Alter ist das alles besonders schwer, weil man emotional noch sehr von den Eltern abhängig ist, aber versuche dich da etwas zu distanzieren. Lade dir nicht das Leid von anderen auf deine Schulter, denn dafür sind sie noch nicht stark genug.
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veilchenfee
Foren-Guru
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4057

BeitragVerfasst am: 6. Jun 2010 22:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Chris!

Dein Alter bringt einiges mit sich: Aufbruchstimmung, ein sich erweiternder Horizont und die Erkenntnis, dass das Leben so viel mehr zu bieten hat, als die Schule vermittelt. Mir ging das genau so und das Kiffen hat mir damals geholfen, das Ganze zu erfühlen. Im Park sitzen, mit coolen, älteren Leuten quatschen, Ruhe genießen, Musik der 60er und 70er Jahre entdecken, sich abgrenzen von der öden Schule und den scheinbar beschränkten Menschen, mit denen ich tagtäglich zu tun hatte.

Ich habe damals das Gymnasium sausen lassen, einen ordentlichen Realschulabschluss gemacht und eine Berufsausbildung durchgezogen. Doch schon während meiner Ausbildung ergriff eine wachsende Unruhe von mir Besitz. Ich wollte noch mehr wissen und kennenlernen von der unbekannten, geheimnisvollen Welt und landete schließlich bei den harten Drogen. Meine Eltern haben mich in Ruhe gelassen und mir nie gezeigt, ob und wie große Sorgen sie sich um mich machen. Als Gegenleistung habe ich sie auch nie mit meiner Sucht belästigt.

Schlussendlich habe ich meinen Weg trotzdem gemacht, wurde clean, habe eine zweite Ausbildung abgeschlossen und arbeite jetzt in einem Angestelltenverhältnis. Damit bin ich eigentlich auch zufrieden.

Was ich Dir damit sagen möchte: Du kannst Dich jetzt entscheiden, welchen Weg Du gehen möchtest. Doch verliere Dich nicht ganz an die Drogen. Setze Dir immer ein Ziel. Wenn Du jetzt noch ein bisschen durchhältst, Dich zusammenreißt und die Höhere Schule abschließt, hast Du mehr Möglichkeiten, Dein berufliches Leben zu gestalten. Es könnte sonst der Fall eintreten, dass Du Dich in Deinem späteren Beruf unterfordert fühlst.

Diese positiven Gefühle, die Dir das Kiffen momentan noch vermittelt, verschwinden übrigens nach einer Weile und weichen einer mehr oder weniger öden Beschaffungs- und Konsumroutine. Die coolen, älteren Leute, von denen Du glaubst viel lernen zu können, entpuppen sich nach einer Weile größtenteils als kleinkriminelle, lebensuntüchtige Schwätzer, die sich auch in 10 Jahren kein bisschen weiterentwickelt haben werden. Genieße das Neue, aber mach Dir klar, dass dieser Abschnitt irgendwann zuende sein wird. Dann müssen neue Erfahrungen her und ich hoffe, dass Du dann nicht die Gleichen Dummheiten machst wie schon so viele vor Dir.

Was auch immer Du tust, entscheide eigenverantwortlich für DICH und nicht aus Rücksicht auf Deine Eltern. Ich weiß es ist grausam, was Gesellschaft und Leben einem aufzwingen (wollen), aber es führt zu nichts, zu sehr dagegen zu rebellieren. Man braucht halt leider einen Schulabschluss, um einen Beruf lernen zu können, mit dem man dann die unvermeidlichen Brötchen (und seine Drogen) verdient. Da kommen wir nicht drumrum.

Finde Deinen persönlichen Kompromiss!

Grüße!
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chris0147
Anfänger


Anmeldungsdatum: 06.06.2010
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 6. Jun 2010 22:51    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die schnellen Antworten.
Dieses Wochenende waren ich und meine 2 besten Freunde ziehmlich Verbunden, das Gefühl fehlt mir. Wenn ich nun wieder in die eintönige Zeit voraus schau, will ich wieder kiffen - da leb ich im Moment. Aber ich weiß es geht nicht, wegen der Schule, deswegen werd ich mich wohl jetzt (aus welchem Grund auch immer) in den Schlaf weinen, denn ich hab grad fette Stimmungsschwankungen.

Für die Zukunft hab ich mir eigentlich vorgenommen, NIE amphe's zu nehmen, höchstens mal Acid, denn aus Erzählungen hab ich erfahren, dass man sehr naturverbunden ist und dass man einfach mit den leuten und mit der natur eins ist. ich wills jedenfalls mal probieren ...

Die Gesellschaft generell bringt mich gerade zum weinen, wir könnten die welt zu einem sehr viel besseren Ort machen ...

Danke fürs zuhören und lg
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veilchenfee
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4057

BeitragVerfasst am: 6. Jun 2010 22:58    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber chris,

wir können die Welt nicht besser machen, aber wir können UNS verbessern. Nur geht das leider nicht über Drogen. Weisheit und innere Ruhe muss man sich anders erarbeiten.

Vorsicht mit LSD: Du wirst SEHR empfindlich und verletzlich sein, such Dir die Leute sorgfältig aus, mit denen Du auf Trip zusammen bist. Wenn´s geht, warte so lange wie möglich, wenn es schon sein muss. Du bist noch ziemlich jung, laß Dir Zeit. Es läuft Dir nichts davon.

In meinen Augen bist Du sehr gefährdet, den klassichen Weg zu gehen. Pass auf Dich auf, mach langsam!
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chris0147
Anfänger


Anmeldungsdatum: 06.06.2010
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 6. Jun 2010 23:02    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würd es irgendwann eben mit den 2 besten freunden nehmen, da ich mit denen schon auf einem ziehmlich unbeschreiblichem level bin, wenn ich was gekifft habe. drum denk ich mir, dass ein trip mit denen nicht schlecht enden würde, überhaupt in der natur bei schönwetter Smile

wieso glaubst du, dass ich so arg gefährdet bin, den klassischen weg zu wählen und auf härtere drogen umsteige?

lg
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veilchenfee
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4057

BeitragVerfasst am: 6. Jun 2010 23:11    Titel: Antworten mit Zitat

Nach dem, was ich von Dir gelesen habe, bist Du sehr beeindruckt von den Auswirkungen des Kiffens. Du hast das Kiffen lieben gelernt und Du freust Dich schon auf Deinen ersten Trip. Sollte dieser erfreulich verlaufen, wirst Du Dich bestätigt fühlen und das Erlebnis wiederholen wollen. Doch glaubst Du wirklich, danach ist Schluß? Einer Deiner besten Freunde wird todsicher irgendwann die nächste Droge anschleppen. Oder der Freund eines Freundes. Und dann wird die Neugier siegen, denn Du willst Deinen Freunden schließlich nahe bleiben. Und so führt dann eines zum anderen. Das vorauszusehen ist nicht schwierig.

Natürlich hoffe ich, dass ich mich irre, aber so läuft das meiner Erfahrung nach.

Grüße!
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chris0147
Anfänger


Anmeldungsdatum: 06.06.2010
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 6. Jun 2010 23:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm das kann leicht sein was du da schreibst, dennoch würden mich meine 2 besten freunde auch akzeptieren, wenn ich nicht mit ihnen kiffen würde. die hätten ja das acid schon ohne mich genommen, nur hats zu der zeit nicht gepasst. ich wollte damals nciht, weil ich selbst wusste, dass ich noch nicht so weit war.

mal sehen was die zukunft bringt. ein wochenende ohne ganja halte ich zwar auf jeden fall aus, jedoch ist mir dann abend ziehmlich langweilig, da ich auch nicht alkohol trinken möchte, obwohls hin und wieder ganz lustig ist, jedoch nur mit den besagten 2 freunden.

ich denke, wenn man eine droge richtig benutzt, ist sie nicht schlecht, vorallem gras.

danke und lg
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veilchenfee
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Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4057

BeitragVerfasst am: 6. Jun 2010 23:27    Titel: Antworten mit Zitat

Du bist im Augenblick noch sehr auf diese zwei Freunde fixiert und auch auf das Gras. Mit der Zeit wird sich Dein Aktionsradius aber in jeder Hinsicht erweitern.

Ich kenne das Gefühl der Zufriedenheit, und der Freude, die man auf Droge empfinden kann. Besonders an einem perfekten Sommertag wie heute in der Natur, zusammen mit Leuten, die man gern hat. Wie gesagt, ich gönne es Dir, genieße es.

Doch in Deinem Hirn pflanzt sich der Gedanke ein: Drogen sind was Gutes! Dein Hirn kann und wird dann bald keinen Unterschied mehr machen zwischen "guten" und "bösen" Drogen.

Zitat von Dir:
Zitat:
"ich denke, wenn man eine droge richtig benutzt, ist sie nicht schlecht"

Logischer Folgegedanke: Es muss möglich sein, JEDE Droge "richtig" anzuwenden.

Da sehe ich die Gefahr.
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chris0147
Anfänger


Anmeldungsdatum: 06.06.2010
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 6. Jun 2010 23:55    Titel: Antworten mit Zitat

Stimmt, ausser dass für mich Opiate und Amphetaminde bzw Methamphetamine keine Drogen sondern echtees gift ist, Drogen sind für mich Alkohol, Cannabis, Haluzunugäne.

Ich würde mir nie Amphetamine reinhaun, aber vlt lass ich das vorerst mal mit den trips, irgendwie erkenne ich mein sucht- und steigerungsPOTENTIAL langsam, potential deswegen, da ich derzeit nicht süchtig bin, bzw immer nur den ganja"rausch" weiter pushen will und nicht auf andere drogen umsteigen will.

Vielen dank und lg
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fleximilian
Anfänger


Anmeldungsdatum: 07.06.2010
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 7. Jun 2010 14:02    Titel: Antworten mit Zitat

Grüße!

ich bin jetzt eigentlich eher aus zufall auf dieser Seite, obwohl es ja keine Zufälle gibt. Wenn ich ehrlich bin, hat eigentlich nicht das "wirkliche" Thema meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Mehr deine Erlebnisse mit deinen Freunden, Chris.

Aber ich glaub, da stell ich mich erstmal vor. bin jetzt 22 und hab mit 17 oder 16 angefangen zum "Hazn". Um diese 5 Jahre mal zusammen zu fassen:
Ich war immer Schwermetaler; ohne einen herzzerreißenden Text von Marilyn Manson ging also gar nichts und Sonnenschein war gift für meine Ritzer-seele. Wollte mich ein- zweimal selbst aus dem Leben befördern - alles in allem kann ich also sagen, ich versteh echt, was du meinst mit Emotionen, die dringenst raus müssen!
Dann hat meine kleine Schwester einen Spliffi mitgebracht und - bum, hat sich mein Leben verändert!
Plötzlich von Manson zu Seeed (die alten platten), von 120 auf 80 Kilo Körpergewicht runter, und ein wirklich sonniges Gemüt! - Ergo - ich bin von der fantastischen Wirkung von Canna überzeugt und hab lange gedacht, Drogen wären das Wundermittel schlecht hin! (klingt schon so, als würde ich dir gleich das Gegenteil erzählen, ist aber nur einbildung)

Es stimmt schon, es gibt (für mich) Drogen, die einfach nicht so schlimm sind. Wie du, schließe ich da Alk und Haze ein, wobei es im Prinzip egal ist. Der Mensch hat die sonderbare Fähigkeit, von allem süchtig werden zu können! Egal, ob meine Mutter, die fünf Liter Kaffee am Tag zu trinken schient, meine ältere Schwester, die debil wie ein voll-Junkie täglich mehrere Stunden in den Fernseher glotzt, oder ich, der jeden Tag knapp 3 gramm weg macht...
die Frage, ob du süchtig bist, zeigt schon mal, dass du dich selbst kritisch reflektierst, und damit das Potential, wie ich finde, schon mal senkst. Ich glaube, jeder muss sein eigenes Drogen-management erstellen, wobei dauerkonsum nicht zählt ( Wink ); ich kenn gut, was du meinst damit, dass du ohne Hazn immer ganz anders bist. Ich bin meistens Depremiert, Aggressiv und jähzornig - ein top-Misch also in einer Großfamilie.
heute bin ich allerdings rauchfrei und es geht mir trotzdem gut! Obwohl ich in der Früh ne mörder Stimmung hatte. Hast du in solchen grausamen Momenten schon mal in dich gehört und gefragt, wie du deine Depris aufbessern kann? - Ich hab mich heute ganz simpel gleich nach dem Aufstehen für ne Minute wieder hingelegt und hab mir immer wieder vorgesagt, meinen Tag mit einem guten Setting zu beginnen - (siehe da, ein Lächeln auf meinen Lippen)

Von harten sachen rate ich dir übrigens ab. Ich glaube, du bist ein sehr einfühlsamer Mensch, der sich mit den Energien in den "Zwischenräumen" beschäftigt und gerne die Umgebung und Natur in sich nährt. Glaubst du nicht auch, dass dass du diese Sinne überreizen kannst und sie dir dann plötzlich dinge aus deiner Umgebung übermitteln, die gar nicht für dich bestimmt waren? (banal ausgedrückt: Bad-Vibes...)

Um nicht ewig zu faseln, halte ich jetzt dicht;
Hätte noch ein bisschen was auf lager, aber mir wird der Beitrag zu lang.

Würde aber gerne mehr über dich und deine beiden Freunde erfahren. In meiner Umgebung komme ich nicht oft zum austausch früherer Leben! Und wie gesagt, dass ich auf diesen Threat gestoßen bin, halte nicht für einen Zufall!

So long, ich muss mich jetzt um den Alltag kümmern!
bye
flex
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schatti
Silber-User
Silber-User


Anmeldungsdatum: 13.07.2009
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 7. Jun 2010 15:49    Titel: Antworten mit Zitat

könnte auch nen halben tag hier schreiben... aber ich konzentrier mich mal auf deine fragen.

also bist du süchtig? klar regelmässiger konsum von irgendwas ist sucht. betonung liegt auf IRGENDWAS. es ist egal womit du dich lange beschäftigst. man sagt halt süchtig ist man erst dann wenn man versucht seine probleme mit gras zu "verrauchen". das problem das ich sehe ist, das es für mich generell keinen unterschied gibt zwischen hobbies und leichten drogen. ah doch... leichte drogen sind weniger gefährlich. aber das kennt man ja - weil beim gotcha niemand zu schaden kommt wird es verboten und die leute haben nur noch echte waffen zuhause. weil beim kiffen niemand zu schaden kommt wird es verboten und die leute greifen wie vom staat gewollt zum tötlichen alkohol (hab daran 1 familienmitglied verloren, einen freund und seinen vater, und ein fremder wurde von einem aus meiner family im suff totgeschlagen). aber so ist es wie frau merkel und die lieben deppen da oben es gerne haben.

bin gelernter chemikant und kann dir (GERADE DIR) ganz getrost und dringen davon abraten chemische drogen auch nur auszuprobieren. stell dir vor deine glückshormone wachsen an nem baum. chem. drogen bringen diese "glücksbäume" dazu all ihre hormone auf einmal abzuschiessen und den baum sterben zu lassen. und das ist irreparabel. die vortwährende nutzung von chemischen drogen VERHINDERT DAS DU AUF DAUER GLÜCKLICHE MOMENTE HAST. wenn du also jetzt gelegentlich schonmal weinst. wirst du es danach garantiert häufiger tun.
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chris0147
Anfänger


Anmeldungsdatum: 06.06.2010
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 7. Jun 2010 23:26    Titel: Antworten mit Zitat

Abend!

Danke erstmal für die vielen Antworten, ich muss mich kurz halten, morgen ist Schule ...

@fleximilian:
Danke für deinen Beitrag!
Hmm zu mir und meinen 2 Freunden gibts nicht viel zu sagen ... Wir treffen uns beinahe jeden Tag. Es besteht eine ziehmlich große seelische Verbindung. Wir vermuten, dass eben die beiden Freunde von mir in einem Vorleben meine Eltern waren. Es gab mehrere Anzeichen, jedoch will ich hier öffentlich nun nicht ins Detail gehen, sonst könnte das schon ziehmlich "strange" aussehn, was ich hier schreib Wink

Zum acid ... Das werd ich mir eh noch mal genauer überlegen, vlt bleib ich einfach bei der natur pur Smile

Meine Mutter macht mir derzeit ziehmlich Probleme, sie weiß ja dass ich kiff. Jetzt war sie heute erst bei einer "Gehirnforscherin", die ihr erzählte wie schädlich THC nicht für die Nervenbahnen und generell fürs Gehirn seie... Gibts da irgendwo Informationsmaterial dazu? Sollte ein Gutachten o.ä. sein, damit ichs meiner Mutter schwarz auf weiß hinknallen kann Smile

Danke und lg
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cmbt111
Gold-User
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Anmeldungsdatum: 21.02.2010
Beiträge: 382

BeitragVerfasst am: 8. Jun 2010 10:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Chris,

ich finde es toll das Du sehr spirituel bist. Aber kann man das nicht auch ohne psychotrope Substanzen sein? Ich bin der Ansicht, das alle extern zugefügten psychotrope Substanzen etwas in deinem Gehirn anstellen was gegen Dir Natur ist.

Ob heute oder in der Vergangenheit waren Psychodrogen fast immer mit irgenwelchen Abhängikeiten verbunden z.B. bei Sekten, fundamentalistischen Religionsgrupen etc.! Ich wäre da sehr skeptisch.

Was Veilchenfee hier schreibt hat Hand und Fuß! Jede Substanz die Dir ein positives Gefühl vermittelt, erlernt dein Gehirn und will es wieder haben!

Gutachten hin oder her Deine Mama macht sich einfach Sorgen um Dich.

Und bei mir kommt irgendwie das Gefühl auf das Du vllt eine ausenstehende Erlaubnis für Dein Handeln benötigst.

Wünsche Dir aud Deinem weiteren Weg alles Gute!

Gruß
cmbt
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4057

BeitragVerfasst am: 8. Jun 2010 11:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Chris!

Die beste Rechtfertigung Deiner Mutter gegenüber würde darin bestehen, dass Du in der Schule ein Held bist und auch sonst Dein Leben so führst, dass sie sich definitiv keine Sorgen machen musst. Alles Andere bestätigt sie nur in ihren Ängsten.

Man kann nicht alles haben: Kiffen UND die Schule sausen lassen und locker machen - keine gute Idee. Wenn Du das Kiffen schon beibehalten willst, solltest Du eine entsprechende Gegenleistung erbringen, so widersinnig sich das vielleicht anhört. Das Kiffen entfernt Dich ja schließlich gerade vom "Rechten Weg". Wenn man seine Pflicht erfüllt und seine Aufgaben erledigt, kann einem keiner vorschreiben, was man in seiner Freizeit tut.

Jedenfalls könntest Du Dich dann hinstellen uns sagen: "Bitte, was wollt Ihr von mir, ich funktioniere trotz des Kiffens, mache meine Schule, Ausbildung etc.".

Glaub mir, mich nervt es auch, dass ich jeden Tag bei der Arbeit antreten muss, aber irgendwie muss das Geld verdient werden ... und das abendliche Tütchen ist dann die Belohnung für´s fleißige Arbeiten tagsüber. So ist das Leben - und Arbeit (in Deinem Fall: Schule) ist die Voraussetzung für ein zufriedenes Leben. Anstrengung und Belohnung müssen sich die Waage halten. Wenn man sich den ganzen Tag nur belohnt, wird man sehr bald unzufrieden. Klingt komisch, ist aber so.

Grüße!
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