Probleme in der Beziehung wegen Kiffen

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WhityXX
Anfänger


Anmeldungsdatum: 31.07.2010
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 26. Aug 2010 17:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Marianne,

ja der Deal den dein Freund und du geacht habt, der schien ir ehrlich gesagt auch zu hoch gegriffen...
dass jemand von heute auf morgen plötzlich komplett mit dem Kiffen aufhört, sowas kommt vor aber leider nur extrem selten

Du und ich müssen beide Geduld haben, sehr viel Geduld sonst wird das alles nichts!
Wohnst du eig. mit deinem Freund zusammen?
Also könnte er das ganze vor dir verheimlichen...
oder eher nicht?
Und wie sehr schränkt das Kiffen euren (gemeinsamen) Alltag ein?

Wenn dein Freund es jetzt wirklich eingesehen hat, dass das tägliche Kiffen zu viel ist und es nicht nur sagt um dich zu beruhigen, dann ist schonmal ein erster Schritt getan.
Ohne diesen Schritt könnte an nicht weitergehen. Er ist der wichtigste von allen.
Nur leider noch für nichts eine Garantie.

Genauso sieht es auch mit meinem Freund aus.
Er war wiederholt nicht zur Arbeit erschienen, wegen dem Kiffen...
sowas ist schon zigmal passiert.
Nur wurde ihm auf deutsch gesagt von andern wieder der Arsch gerettet.

Ob ich das eher gut finden soll oder nicht, weiss ich nicht.
Auf jeden Fall hat er jetzt seit ca. einer Woche gar nichts mehr gekifft, er hat auch nichts mehr bei sich. Wir haben viel erledigt, was er normalerweise nicht getan hätte, aber es ging!

Er hat jetzt zum öfteren von einer Drogentherapie geredet und ich kann das ganze natürlich nur befürworten und hoffe total dass er diesen Schritt geht!
Er sagt er hat kein Bock mehr aufs Kiffen, nur bin und bleib ich trotzdem realistisch und vorsichtig, habe trotzdem Angst.
Ich sollte zumindest sehen, dass er sich helfen lassen will und auch Einsicht hat, dennoch wird er warscheinlich immer wieder zurückfallen und darauf muss/möcht ich mich einstellen...

Aber ich weiss, dass ohne seine Erkenntnis das ganze positive und Änderungen gar nicht möglich wären!
Ich hoffe dass es gut weitergeht und er diese Therapie durchzieht!
Einen Psychotherapeuten hat er zumindest schonmal.
Seine Kifferfreunde melden sich auch nicht mehr und um ehrlich zu sein kann ich nur hoffen dass es so bleibt.
Ich gönne ihm Kumpels und Freunde wirklich, aber keine durch die er in seinem Leben immer wieder zurückfallen wird!

Lg
Whity
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WhityXX
Anfänger


Anmeldungsdatum: 31.07.2010
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 31. Aug 2010 09:16    Titel: Antworten mit Zitat

Grade läuft alles so gut...er braucht zwar hier und da noch einige Anschubser, damit er gewisse Sachen auch erledigt, aber dann klappt es zumindest. Wir haben keinen Streit,er ist meistens gut gelaunt und geht wieder arbeiten...
Oh man, mein größter Wunsch wär es einfach dass er die Finger von diesem Zeug lässt...
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MarianneMesgow
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 16.08.2010
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: 9. Sep 2010 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Whity,
wie läuft es? Immernoch gut?
Ich hoffe es doch für Euch!

Und dass es am Besten für Dich und bestimmt auch für ihn wärew, wenn er die Finger von dem Scheiß lässt, kann ich nur allzu gut nachvollziehen... Vielleicht wird der Tag kommen.. vielleicht aber auch nicht... Man kann eigentlich nur hoffen und warten und unterstützen, soweit es geht und vor allem, sich selber nicht verlieren!

Weiterhin noch ganz viel Kraft!
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WhityXX
Anfänger


Anmeldungsdatum: 31.07.2010
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 9. Sep 2010 13:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Marianne,

er hat leider wieder angefangen mit dem Scheiss.
Seitdem kifft er jeden abend, geht aber wenigstens trotzdem arbeiten, was für ihn ein großer Fortschritt ist, und den versuch ich zu sehn

Doch ich bin hin und hergerissen
mal wird mir alles zuviel, ich bin verzweifelt, enttäuscht, sauer, würde ihm am liebsten Vorwürde machen, aber dann halt ich mich nochmal zurück

ein andres Mal seh ich die Fortschritte und bin mir sicher dass ich das alles weiterdurchziehn will mit ihm
habe mir klargemacht dass es bei einem abhängigen wohl so ist, dass man immer nur an zweiter stelle steht...um nicht mehr so viel von ihm zu erwarten
ist aber verdammt , diese tatsache

Er ist ja jetzt in einem Programm um das ganze zu konsumieren...
er hat bis jetzt zumindest sein Buch ausgefüllt und ob er sein Ziel, welches er bis nächste Woche erreichen soll einhält...wird sich am Wochenende zeigen

Ich probiere grade alles aus: Druck, aber grade vor allem akzeptanz...

ich merke wenn er kifft und er merkt ich akzeptiere es, dann hat er auch kein problem dass ich bei ihm bin...ansonsten würde der schuss nach hinten losgehn
bei vorwürfeen zieht er sich zurück

und er ist grade ehrlich zu mir, was sein konsum betrifft...und das will ich mir nicht gleich wieder mit vorwürfen kaputt machen, auch wenn ich ihm in gedanken manchmal echt am liebsten an die gurgel gehn würde...ein hin und her

wie läuft es bei euch grade?

lg
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MarianneMesgow
Bronze-User
Bronze-User


Anmeldungsdatum: 16.08.2010
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: 9. Sep 2010 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

Das klingt ja alles sehr durchwachsen bei Euhc... Einerseits gut, weil er kontrolliert konsumiert, andereseits find ich es erschreckend, dass Du versuchst mit Akzeptanz an die Sache zu gehen... ich könnte das nicht...
Ich hoffe für Euch, dass er merkt, dass die Droge mit ihm spielt und nicht er mit ihr... und vor allem, dass er endlich mal aufwacht und sieht, was er Dir und Eurer Beziehung damit antut! Sad

Hm, wie es bei uns läuft... ich denke mal, dass er denkt, es liefe gut... aber ich bin im Moment wie gelähmt, da ich Samstag erfahren hab, dass er auch zu MDMA gegriffen hat... und wer weiß, ob das nicht noch immer der Fall ist...
Ich werd morgen wieder zu ihm fahren und mit ihm reden... mal schauen...
Hoffnung hab ich natürlich auch, aber mein Argwohn ist zur Zeit stärker.

Ich will keinen Junkie und auch keinen, der meint, er wüßte ja, was er tue... klar... :/
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shadow
Anfänger


Anmeldungsdatum: 09.09.2010
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 9. Sep 2010 20:55    Titel: Ich kenne das... Antworten mit Zitat

Hey Mädels!

Ich hab eure Beiträge hier gelesen und mich gleich angemeldet, denn ich weiß genau, was ihr da durchmacht.
Ich selbst bzw. mein Freund (oder besser Ex-Freund) und ich haben uns vorgestern dazu entschlossen, dass wir unsere Beziehung so nicht weiterführen können und haben uns deshalb getrennt.

Nun von vorne:
Wir waren 7 Monate zusammen. Bevor wir zusammenkamen, hat er mir gesagt, dass er Kiffer ist und gefragt, was ich davon halten würde. Ich habe gesagt, dass ich es okay finde und dass es mir nichts ausmacht. Das dachte ich bis dahin auch, da ich vorher nie etwas mit (illegalen) Drogen zu tun hatte.
So, wir kamen also zusammen, dann gings auch schon los. Er hat jeden Tag Bong geraucht (macht er seit er 14/15 ist, also knapp 5 Jahre), was er mir auch erzählt hat. Richtig dabei war ich aber nur am Wochenende, da wir uns unter der Woche nur selten gesehen haben.
Und als ich dann überhaupt zum ersten mal in meinem Leben einen Menschen habe Bong rauchen sehen (und dann noch meinen Freund!), fand ich es erschreckend. Er sah richtig aus wie ein "Drogenopfer", als er da über dem Ding hing und beim Einatmen komische Grimassen gezogen hat.
Nun gut dachte ich, wirst dich schon dran gewöhnen. Aber so war es nicht. Ich konnte da mit der Zeit gar nicht mehr hingucken. Also hab ich ihm gesagt, dass ich es echt nicht okay finde, dass er Bong raucht und dazu noch jeden Tag. Er war eigentlich sofort einverstanden, mit dem Bongrauchen aufzuhören und ist auf Tüte umgestiegen. Er fand es selbst kacke, dass er jeden Tag geraucht hat.
So, wir sind also bei der Tüte. Die hat er ca. einmal unter der Woche und an Wochenenden geraucht. So weit, so gut. Auf meine Bitte hin, er solle nur noch am we kiffen, hat er auch darauf reagiert. Bloß mit der Zeit war es so, dass ich immer mehr verlangte.

Ich selbst habe wie gesagt nie gekifft oder sonst irgendetwas, deshalb konnte ich nicht nachvollziehen, was daran so toll sein soll. Ich habe dann gesagt, dass ich es am besten fände, wenn er ganz aufhören würde, da ich absolut kein Verständnis für die Kifferei habe. Wenn wir weg waren und ich gesehen hab, wie er sein Zeug rausholte, wurde ich innerlich richtig aggressiv. Ich war dann immer beleidigt und habe nicht mehr mit ihm geredet. Bei ihm war es ebenfalls so, dass er immer Ausreden hatte, wie z.B. "Sind doch Ferien", "ist doch Loveparade", usw. Selbst wenn ich ihm vorher gesagt habe, dass ich pissig bin, wenn er kifft, hat er es trotzdem gemacht.
Und vorgestern haben wir dann beide eingesehen, dass es keinen sinn mehr hat, obwohl wir uns wirklich sehr lieben und sonst alles gut läuft.
Und jetzt das, was ich am allerwenigsten verstehe: Ich habe ihm immer Vorwürfe gemacht, dass ihm Drogen wichtiger seien als ich, worauf er meinte, dass das nicht stimmen würde. Darauf meinte ich dann, wenn es nicht stimmt, wieso hast du dich dann fürs Kiffen entschieden? Darauf konnte er keine Antwort geben, außer, dass er einfach nicht mit dem Kiffen aufhören könne (ich vermute, dass er es auch gar nicht will).

Aha, ich bin ihm also wichtiger, aber trotzdem verzichtet er lieber auf mich als aufs Kiffen. Na vielen Dank. Ich habe vorgeschlagen, dass er es wenigstens probieren könne, aber er meinte, das würde nicht funktionieren. Sein Freundeskreis trägt wohl auch stark dazu bei, da da so gut wie jeder kifft.
(Zur Info: Wir waren vorher schon 2 mal getrennt, sind dann aber immer wieder zusammen gekommen, da wir uns so vermisst haben. Diesmal ist es aber endgültig, glaube ich. zumindest solange er nicht damit aufhört oder ich Toleranz aufbringe).
Ich kann gar nicht genau sagen, was mich konkret am kiffen stört...wahrscheinlich ist einfach in meinem Kopf eingebrannt: Drogen = böse...keine ahnung
ich hab vorgeschlagen, auch mit Kiffen anzufangen, damit ich ihn verstehen kann und wir "auf einem Level" sind (kam mir immer vor wie das kleine süße mädchen das nur zugucken darf), aber er war total dagegen.

Ach ja, was ich erwähnen sollte...Er ist zwar an sich etwas chaotisch und "vercheckt", das war er aber immer schon, es wurde halt durchs Kiffen nur verstärkt. Außerdem kommt er morgens nicht aus dem Bett, sofern er den Wecker überhaupt hört. Ich bin überzeugt, dass er auch intelligenter sein würde, wenn er nicht kiffen würde (er ist eher schlecht in der Schule). Mache mir auch Sorgen um sein Abi, das bald ansteht...

Frag mich, wie lang das dauern wird, bis ich über ihn hinweg bin...ich kann das alles nicht verstehen...schließlich lieben wir uns doch?! Leute die sagen, Liebe ist stärker als alles andere, haben keine Ahnung und waren wohl noch nie mit einem Drogenabhängigen zusammen.




Vielen Dank, falls sich das jemand durchgelesen hat...und euch anderen viel Glück!
ps: Habe auch vorgeschlagen, ne Therapie zu machen, aber darauf hat er nicht geantwortet.
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 9. Sep 2010 21:18    Titel: Antworten mit Zitat

Tja, shadow, das Kiffen war eher da als Du und Du wusstest von Anfang an, dass er raucht. Deswegen kannst Du ihm das nicht vorwerfen. Dass Du nicht damit klar kommst und keinen Respekt mehr für ihn empfinden kannst, wenn er über der Blubber hängt kann ich total verstehen, das ist aber DEIN Problem und nicht seins. Er ist Dir schon ziemlich weit entgegengekommen, finde ich.

Stell Dir vor, Du hast ein Hobby, an dem Dir wirklich viel liegt und das Du schon lange ausübst. Dein Freund findet es total blöd und versucht es Dir ununterbrochen mies zu machen. Sowas geht einfach nicht. Es wird immer schief gehen wenn man versucht, an einem Menschen herumzuerziehen. Trotzdem schade - wenn es ansonsten gut mit Euch lief.

Grüße!
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shadow
Anfänger


Anmeldungsdatum: 09.09.2010
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 9. Sep 2010 22:13    Titel: Antworten mit Zitat

Ja veilchenfee du hast wohl recht. Trotzdem kann ich nicht verstehen, wieso er sagt, dass ich ihm wichtiger bin. Das macht gar keinen Sinn?!

@veilchenfee: bist du kifferin oder lebst mit einem kiffer zusammen? würde mich mal interessieren.

ich wünschte, ich könnte genügend toleranz aufbringen...mh doof Sad
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veilchenfee
Foren-Guru
Foren-Guru


Anmeldungsdatum: 18.12.2009
Beiträge: 4066

BeitragVerfasst am: 9. Sep 2010 22:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, sowohl als auch ... allerdings hat das Kiffen für uns nicht mehr im Entferntesten die Wichtigkeit wie noch vor ein paar Jahren. Auch ich war hardcore-Bongraucherin. Es war das Erste, was ich am frühen Morgen nach dem Aufstehen gemacht habe und das Letzte, bevor ich schlafen ging. Vor etwa acht Jahren hat mein Hals gestreikt (das Bongrauchen tat weh) und ich musste auf Joints umsteigen. Mittlerweile "würze" ich meine ca. 4 Selbstgedrehten nach Feierabend (Einblatt - keine fetten Tüten mehr) nur noch etwas. Homöopathisch sozusagen. Kaum noch zu schmecken oder zu riechen. Würde meine einzige und letzte Connection ausfallen, hätte sich das Thema erledigt. Filterzigaretten rauche ich übrigens auch schon lange nicht mehr und tagsüber / auf Arbeit bin ich Nichtraucher.

Interessanterweise waren alle meine Partner und auch mein kompletter Freundeskreis ebenfalls Kiffer. Das hat sich erst in den letzten paar Jahren langsam geändert. Wir haben uns früher unsere Freunde tatsächlich danach ausgesucht, ob sie kiffen. Wenn nicht --> keine Chance. Undenkbar. Das war ein ungeschriebenes Gesetz. Ich habe fast 20 Jahre gebraucht, um wieder so weit "normal" zu werden, dass mich auch Nicht-Konsumenten ernsthaft interessieren (bin 39).
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WhityXX
Anfänger


Anmeldungsdatum: 31.07.2010
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 10. Sep 2010 18:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ach man shadow...
das tut mir leid

Ich bin grade auch täglich so weit dass ich überlege ob und in wie weit das alles mit ihm noch einen sinn hat...
ich hab ihn jetzt über eine woche lang, an jedem abend an dem ich ihn gesehn hab nur bekifft erlebt! Und da ich ihn halt um mich rum haben wollte und wusste ich würde eh nur verlieren...hab ich eben nichts gesagt...
ich kenn ja sein Verhalten, vor allem in der Hinsicht, wenn er da was hört das ihm nicht passt dann zieht er sich zurück,geht nicht mehr wirklich ans Telefon...
und soweit wollt ich es nicht wieder kommen lassen

Da er, wie schon gesagt grade zumindest ehrlich zu mir ist in seinem Konsumverhalten
und ich das versuche zu würdigen und nict wiedre kaputt machen will
doch macht es mich fertig ihn jeden tag nach der arbeit nur noch bekifft zu erleben!

Jetzt die nächsten Tage sagt er hat er eh nichts mehr und dann mal sehn ob das stimmt und in wie weit! Ich möcht so gern mal was mit ihm unternehmen, aber nein, dieser scheiss geht vor! Jetzt möchte er die nächsten Tage was mit mir machen und ich bin gespannt ob und in wie weit das stimmt

ich schlucke grade auch alles, sag es zumindest nicht ihm was mich bedrückt, obwohl ER der auslöser ist...

positiv ist, dass er grade jeden abend raucht und es schafft trotzdem rechtzeitig schlafen zu gehen und am nächsten tag zu arbeiten...
er führt sein buch, das er von der beratungsstelle bekommen hat...
das sehe ich und erkenne ich...
trotzdem gehts mir grad täglich scheisse seit er wieder ruahct!
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Alice
Anfänger


Anmeldungsdatum: 12.08.2010
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 15. Sep 2010 00:16    Titel: Antworten mit Zitat

Anfangs dachte ich ehrlich noch ihr wollt Hilfe, oder wollt lernen eure Jungs zu verstehen. Aber mittlerweile glaube ich immer mehr das ihr einfach Prinzessinnen seid die einen perfekten Freund haben wollen.. Habt ihr euch jemals die Frage gestellt ob ihr euch nicht selbst kaputt macht und selbst zum Leiden bringt? Ihr redet von Gefühlen.. von den typischen Beziehungsproblemen die mit der Prioritätenfrage anfangen und dort auch aufhören.. Er liebt mich nicht weil.. Habt ihr ernsthaft mal probiert euren Partner zu nehmen wie er ist? Liebt ihr ihn denn wirklich soooo sehr wenn ihr ihn unbedingt anders haben wollt? Mädels.. denkt doch mal nach.. Mit eurem Irrglauben macht ihr euch selbst das Leben schwer und macht dafür obendrein andere verantwortlich...
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WhityXX
Anfänger


Anmeldungsdatum: 31.07.2010
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 18. Sep 2010 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

Wir sind keine Prinzessinen und bestehen auch nicht darauf so behandelt zu werden, selbst wenn es so scheint.

Es ist eben nicht nur für denjenigen, der die Drogen konsumiert schwer damit aufzuhören, bzw. den Konsum einzuschränken sondern genauso schwer ist es für deren Partner/innen, die mit soetwas noch nie in ihrem Leben konfrontiert wurden und selber clean sind.

Ich persönlich merke einfach, dass er wenn wir zusammenbleiben wollen seinen Konsum zumindest einschränken muss, da ich sonst daran kaputt gehe und ich denke das ist nicht zu viel verlangt.

Dass man als jemand der clean ist es nicht ertragen kann wenn der Partner ständig breit ist, ist ja wohl verständlich.

Natürlich müssen wir auch an uns arbeiten. Wir brauchen eine gewisse Toleranz und Akzeptanz, Härte usw. Beide Partner müssen an sich arbeiten.

Mir ist klar dass ich nach 20 Jahren nicht einfach auf Knopfdruck erwarten kann dass sich so viel bei ihm tut. Mir ist es wichtig dass ich den Willen bei ihm erkennen kann. Ich scheine schon desöfteren einen zu erkennen...und dann kommt es mir wieder nicht so vor und das ist was mich fertig macht.

Ich selbst bin psychisch auch nicht grade stabil und deshalb hauen mich Rückschläge usw, von ihm auch ziemlich um und es nimmt mich mit. Deshalb schwanken auch meine Gedanken und Stimmungen ihm und seinem Konsum gegenüber ständig hin und her. Ich mache mir viel Gedanken über alles.
Ich weiss dass ich bei einem Abhängigen daran arbeiten muss, dass ich selbst stabiler werde, damit es überhaupt funktionieren kann.

Würden wir unseren Freund nicht lieben, wären wir doch alle schon längst weg, da es uns wie wir hier sehn alle ziemlich mitnimmt wie stark die meisten Partner hier konsumieren.

Wollte das einfach gesagt haben...
Gruß
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WhityXX
Anfänger


Anmeldungsdatum: 31.07.2010
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 28. Nov 2010 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

habe mich vor zwei Wochen von meinem Freund getrennt.
Es ging einfach nicht mehr.
Seine Abstürze gingen mir so sehr an die Nieren.
Seine Probleme stellte ich automatisch in den Mittelpunkt meines Lebens und mir ging es so schlecht wie noch nie.
Wegen dem Kiffen hat er seine Arbeit mal wieder nicht erledigt und wurde nur durch ein Riesenwunder (wie immer) von einer Kündigung bewahrt.
Grund dafür wäre allemal bestanden, schließlich kann man schon fast nicht mehr zählen wie oft er wegen dem Zeug entweder nicht zur Arbeit erschienen ist oder sie nur grob erledigt hat. Er meldete sich nicht mehr...bei keinem...
Er verkroch sich wieder und wollte keinen Menschen sehen.
Außer mich...und seinen geliebten Pc
Der Gedanke eine Therapie zu beginnen schien sich bei ihm wieder ziemlich in Luft aufgelöst zu haben...erst höchstmotiviert...dann wieder alles wie weggeblasen oder zumindest zu schwach um das von dem er ständig sprach in die Tat umzusetzen.

Es hat mich sehr viel Kraft gekostet das zu beenden...
aber mir wurde klar dass ich eine Familie haben möchte und diese soll glücklich sein...
einen Halt haben...und ohne Drogen jeglicher Art aufwachsen
all das wäre mit ihm nicht gewährt...
er wird von dem Zeug nicht loskommen weil er es nicht stark genug will...auch das ist mir entgültig klar geworden...
ich habs für meine spätere Familie getan...und für mich, denn ich war wirklich vollkommen am Ende meiner Kräfte
aber seitdem gehts mir wirklich viel viel besser, auch wenn es mir einerseits Leid tut ihm gegenüber was ich getan habe...er mir nicht egal ist...und es mir wichtig ist dass er weiss dass ich ihn nicht verarscht habe...sondern einfach nicht mehr konnte

aber es wird richtig sein...da bin ich mir sehr sehr sicher...
und ich werde alles geben um stark zu bleiben...auch wenn ich mal wieder eine Phase habe in der ich zu ihm in seine Arme möchte...

lg
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